Bucketlist … oder: Persönliche Wünsche

Was wünscht sich eigentlich ein Dom so …?
Gestatten wir uns einfach mal einen Blick in die niederen Niederungen dieses Schreiberlings.


„Ich möchte bald heiraten, aber ich habe das Gefühl, dass meine Verlobte den letzten Schliff braucht. Sie ist schon gut ausgebildet, aber ich würde gerne sicher gehen.“

Dieser formale Überlassungsgedanke ist sicherlich bei dem ein oder anderen Dom verwurzelt, aber es gibt kaum Doms, die so eine Möglichkeit aktiv anbieten.
Mit dem Regelwerk eines anderen Doms ausgestattet prüfen, ob eine Sub tatsächlich was „taugt“.

Was auf den ersten Blick extrem Frauen feindlich erscheint, beruht jedoch wahrscheinlich auf dem tiefen Wunsch des Paares, dieses mal ausleben zu können.
Die Herren führen Vorab-Gespräche, und dann wird die Dame für einen Zeitraum X übergeben.

Nun … sprechen Sie mich einfach an. Allerdings geht das nur gegen Auslagenersatz.


„Ding-Dong. Ich soll Ihnen diese Nacht während des Hotelaufenthaltes zur Verfügung stehen.“

Ja … das wäre mal was. Meine Sub oder meine Frau oder beide spinnen im Hintergrund Fäden und schicken mir eine Frau auf mein Zimmer. Das muss keine Prostituierte sein, sondern vielleicht eine sehr neugierige Dame aus meiner Twittergefolgschaft.


„Bring in a Friend“

Als Abwandlung vom „Ding-Dong“ bringen Hirnventrikel oder Tara einfach eine weitere, mir vielleicht auch unbekannte, Frau einfach zu einem Date mit.

#TheTrainingOfO … ist kein Hexenzauber.

„Eines ist sicher. Es wurde noch nie so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.“

Es gibt da so Hashtags, die ich auf Twitter gerne benutze und manchmal auch in Kombination. Der geneigte Leser wird sicherlich schon von #CircleOfFalbalus, #PossibleParcours oder eben auch #TheTrainingOfO gelesen haben. Interessant wird es für mich immer dann, wenn ich alle drei gemeinsam nutze mit dem Hinweis „Master’s Hints“. Und es gibt Menschen unter euch, die mit allen drei Hashtags etwas anfangen können und andere können das nicht und … nun ihr seid hier auf dem Blog und mit etwas Glück wird sich sicher das ein oder andere erschließen.

Ganz lustig finde ich, wenn jemand zu mir sagt, er/sie habe das ganze Blog hoch unter runtergelesen und ihm/ihr seien die Begriffe irgendwie nicht untergekommen. Dies hat wahrscheinlich den Grund, dass das Blog auf Handys merkwürdig aussieht (man kann mir das durchaus mitteilen!) oder eben, dass es zuviel Inhalt ist (und damit verwirrt und noch mehr Fragen aufwirft) oder es versucht jemand eine Verbindung zu mir aufzubauen ohne das Blog je gelesen zu haben. Letztere bitte nicht. Danke 🙂

Wer meine Notizen im Blog eifrig verfolgt, der wird mitbekommen haben, dass ich mich durchaus für eine „O“ interessiere. Diese anzuleiten, auszubilden, zu trainieren und dann auch zu beschäftigen. Nicht jede Sub oder Sklavin taugt dazu. Es gehört ein ganz gewisses Standing in diese Rolle, die frau entweder mitbringt (was das Einfachste wäre) oder unter Anwendung erzieherischer Methoden für sich selber ausprägt (nicht immer leicht – für beide!). Dennoch ist #TheTrainingOfO kein Hexenzauber.

Wer sich im Internet schlau machen möchte, der stößt natürlich auf die Kolleginnen und Kollegen von kink.com. Viel interessanter als die ganzen Videos um alles, was BDSM ausmacht (und in Dimensionen vordringt, wo nie ein Herr Mewes gewesen ist und niemals vordringen wird) könnte jedoch die Dokumentationswebsite http://www.behindkink.com/ sein. Dies nur mal so als Hinweis.

Wie ich jedoch bereits an anderer Stelle ausführlich formulierte, mag ich mir das eine oder andere gerne anschauen, aber am Ende ist das „Training of O“, wie kink.com es darstellt, garantiert nicht mein #TheTrainingOfO. So könnte ich ausführen, dass mir die geldlichen Mittel fehlen um entsprechende Szenerien wie „The Upper Floor“ oder „Hogtied“ wirklich und vollständig auszubilden. Inklusive Gerätschaften et cetera. Mal ganz abgesehen davon, dass dies tatsächlich so ist, ist es eben nicht mein „kink“. Wenn sich also jemand für mein #TheTrainingOfO interessiert, dem werden ganz andere Dinge begegnen und geschehen.

Meine Person ist „D/s“-sozialisiert und weniger im „SM“ verhaftet. Was nicht bedeutet, dass ich eine gute und lange Session mit Hirnventrikel (kann auch mal eine oder zwei Stunden am Stück gehen) nicht schätze. Mein „SM“ wird jedoch ganz stark von „D/s“ infiltriert und ausgearbeitet. Mir ist Erotik extrem wichtig. Ich ziehe nur wenig Lust daraus einer Frau physischen Schmerz zu bereiten, nur des Schmerzes willen. Das ist mir persönlich einfach zu öde. Dass ich Tränen produziere hat immer ein Ziel und einen Zweck. Er ist von tiefer Verbundenheit zu der Person getragen, die ich vor mir habe. So habe ich mal getwittert, dass ich eine Frau genau so wenig schlagen kann, wie ich einfach so mit einer Frau vögeln kann.

Was und wie genau mein #TheTrainingOfO ausschaut, kann ich nur im Ansatz aufzeigen. Jede Sub oder Sklavin hat eigene Kinks, die ich im Rahmen meiner eigenen Möglichkeiten bediene. Jedoch haben sich alle Subs im #CircleOfFalbalus folgendem Kanon unterworfen.

a) Ein Blowjob ist wichtiger als Vögeln.
b) Ich werde fremdgefickt.
c) Mein Herr schlägt mich, weil er es will und nicht als Strafe.
d) Teile meiner Ausbildung finden in der Öffentlichkeit statt.

Wenn eine unerfahrene Frau, die sich für BDSM interessiert, sowas liest und keinen gefestigten Stand im eigenen Leben hat (hat übrigens nichts mit dem Alter zu tun!), so wird sie einstweilen erschrecken. Und ich kann das auch verstehen. Aber wer dieses Blogs eingehend studiert hat, der wird wissen, dass ich keine Sub oder Sklavin gleich als „O“-Trainee annehme.


Schritt Eins – Das Einspielen

Sub/Sklavin und Dom müssen sich kennen lernen. Diese Phase ist mit extrem viel Kommunikation und Austausch verbunden und das lange bevor ein Flogger durch die Gegend zischt.
Vielleicht auch sehr lange, bevor man sich das allererste Mal überhaupt sieht. Ich wünsche mir eine natürliche Bindung zur Sub/Sklavin, die auf beider seitigem Vertrauen basiert. Und es ist mir nicht möglich den festen Riemen auf die Orgel zu ziehen, bevor D/s alleine genommen funktioniert. Regeln werden eingeübt, Körperhaltungen, Anreden. Ich bin da recht formal geprägt und nur in dieser Zeit kann auch eine echte Prägung der Sub/Sklavin auf den Dom geschehen. Und eben auch anders herum.


Schritt Zwei – Öffentliche Auftritte

D/s bedeutet für mich auch, dass man mal ein Pornokino besucht. Die Dame ein wenig zur Schau stellen, anfassen lassen, ein Blowjob hier und da. Aber alles in Maßen und vor allem im Tempo der Sub/Sklavin. Ich bin kein Einpeitscher. Ich wünsche mir, dass die Sub/Sklavin versteht, dass sie sich jederzeit auf mich verlassen kann und dass ich sie stets beschütze und nicht einfach nur den Dingen ihren Lauf lasse. Gerade in diesem Aspekt wird echtes Vertrauen geboren, und zwar in beide Richtungen.


Schritt Drei – Der Schmerz

Schmerz ist in meiner Sexualität vorhanden und dennoch möchte ich klar stellen (zur Sicherheit), dass ich kein Sadist bin. Mir steht es nicht nach Blut oder Nadeln. Tara kann da sicher ein leidvolles Lied von Singen, aber sie betont stets: „in dubeo pro isso“. Was nicht bedeutet, dass ich den Schmerz nicht bediene. Dafür muss aber auch meine Tagesform stimmen, weil auch ich genügend Adrenalin brauche, um meine eigenen Grenzen zu testen.


Schritt Vier – Die „O“

Zu diesem Zeitpunkt sind vielleicht zwei Jahre vergangen und man ist eingestellt aufeinander und hat sich im „kink“ gefunden. Grundsätzliche Kommunikation über Probleme, Hindernisse et cetera sind nicht mehr in vollem Umfang notwenig. Mein Formalismus erlaubt jedoch nur einen Schritt eine „O“ anzunehmen. Sie muss mich darum bitten, meine „O“ sein zu dürfen. Und dies mündlich im Beisein meiner Frau in einer Zeremonie, die sich die Sub/Sklavin selbst ausgesucht hat.

Der werte Leser mag nun denken, dass dies eine wirklich hohe Hürde ist. Und der werte Leser hat völlig Recht. Das ist es auch. Noch viel mehr als Sub oder Sklavin verbindet die „O“ für mich beide Formen des Sexualität und noch viel mehr bietet sich die Gespielin an mein „Eigentum“ zu werden. Rechtlos, aber nicht bedeutungslos mit dem einzigen Recht zu gehen. Ohne Wiederkehr.


Allen meinen Subs (ja, auch Hirnventrikel) gebe ich die Möglichkeit sich in „O“-Momenten auszuleben. Das sind Dinge, die vorher weder kommuniziert sind oder angedeutet. Ich bin dann auch anders im Umgang und führe eben dann nicht mehr die gute Freundin Tara oder meine Frau Hirnventrikel. Ich führe dann eine „O“ für wenige Stunden mit einem Regelwerk, welches ich vorgebe und von dem ich erwarte, dass es widerspruchslos angenommen wird. Wie es sich eben für eine „O“ gehört. Am Ende findet natürlich Kommunikation darüber statt. Und Dinge werden verworfen im Rahmen der „Business Meetings“ oder ich höre ein „Ja, bitte … unbedingt, mein Herr!“. Nennen wir es einfach mal so, dass die Sub/Sklavin sich mit den Freuden einer Teilzeit-„O“ auseinandersetzen kann mit allen Möglichkeiten, die eine Sub/Sklavin bei der Mitsprache hat. Und aufgrund dieser Erfahrungen mit mir, kann die Sub/Sklavin entscheiden, ob sie mir einen Antrag macht oder nicht.

Dabei steht nicht zur Debatte, dass eine Sub/Sklavin eine schlechte Sub/Sklavin ist, wenn sie mich nie fragt. Denn, wenn sie fragt lebt sie auch mit der Unsicherheit, dass ich ablehne.

Userstory: Spa Day

Nichts war erbärmlicher in diesen Tagen, als dieser ständige Wechsel zwischen Heiß und Kalt. Draußen stapelte sich der Schnee in mehreren Zentimetern und dafür hieß es dann dick und warm anziehen und im Gegenzug der Wärmeschock inklusive beschlagener Brille, wenn man in ein Gebäude ging, welches auch nur ein paar Grad wärmer war.

Und nichts war anstrengender als sich in diesen Tagen, so die Aufgabe ihres Herrn, sich grundlegend und immer sexy zu kleiden. So viele Klamotten gab es gar nicht in ihrem Kleiderschrank und im Gegensatz zu sonst, durfte sie niemals auf Unterwäsche verzichten und musste dafür stets einen Plug tragen, wenn sie außer Haus war.

Ihr Herr hatte seine Liebe für Strick-Halterlose gefunden, und fand, dass diese Mode doch eigentlich ganz gut in die Jahreszeit passen würde.  So könne sie blickdichte Strumpfhosen (wohlgemerkt Strumpfhosen!), die Strick-Overknees darüber und dennoch Miniröcke tragen. Nein, nein, das war nun gar nicht so ihr Geschmack, aber was tut man als Frau nicht alles, um einen Mann glücklich zu machen. Zumal er auch diese Klamotten bezahlt hatte.

Sie würde sich zusammen reißen und die zwei Wochen durchhalten und dann die Sachen an eine andere Sub ihres Herrn weitergeben. Ein wenig gemein fand sie das schon, die Erste in diesem Winter zu sein, aber dafür hätte sie es ja dann auch hinter sich und könnte wieder normale Kleidung tragen, die ihr gefiel. Ihr Herr konfrontierte jede Sub mindestens einmal im Jahr mit ihrer Nemesis. Und bei ihr war das eben Strickmode. „Lieber ein Gangbang ohne Gummi mit 10 Männern, als solche Klamotten!“, hetzte sie regelmäßig, landete dafür ebenso regelmäßig über seinen Knien und bekam den Arsch so voll, dass es wirklich weh tat.

Ihr Herr war sehr liebevoll und sie immer sehr folgsam. Sie widersprach nie und stellte sich allen Übungen und Trainings, ließ sich widerstandslos auspeitschen, vorführen und hatte Sex mit so ziemlich jedem Mann, der nicht bei drei auf dem Baum war, wenn er es nur andeutete. Aber Strickmode — börps!

Auf dem Heimweg telefonierte sie die Subs ihres Herrn ab, um zu erfragen, wer als nächstes dran sei oder ob irgendjemand diese Klamotten haben wollte und erreichte natürlich niemanden. Alle waren in dieser Zeit mit strengen Aufgaben beschäftigt und nur die Verheirateten oder Alleinerziehenden hatten Lockerungen, mit dem Problem, dass deren Zeit vier Wochen dauerte.

 

Der Schlüssel drehte sich im Schloss der Wohnungstür und die Post fiel vor ihr auf den Fußboden. Schon lange wollte sie den Vermieter darum bitten, dass unten im Treppenhaus vernünftige Briefkästen angebracht würden. Aber wahrscheinlich hatte auch in diesem Punkt ihr Herr seine Finger im Spiel.

Wie es ihre Aufgabe war zog sie sich direkt hinter der Wohnungstüre aus, legte die Klamotten auf einen Schemel, zog die morgens bereitgelegten halterlosen Strümpfe und zurecht gestellten HighHeels an und stellte sich für fünf Minuten mit gespreizten Beinen von innen gegen die Wohnungstür. Jede seiner Subs, das wusste sie, verfuhr nach dem gleichen Schema (es sei denn sie hatte einen Partner oder Kinder). Sie sollten zunächst einfach zur Ruhe kommen und sich fünf Minuten Zeit nehmen sich daran zu erinnern, wer sie sind: Devote Gespielinnen eines vornehmen Gentleman, der zu jeder Wohnung seiner Allein stehenden Subs Schlüssel hatte. Nie konnte sie sicher sein, ob er nicht eventuell schon vor Ort war, um von ihr zu bekommen, was er brauchte.

In diesen fünf Minuten dachte sie jedoch viel mehr an eine heiße Badewanne und stellte sich vor, wie das wohl wäre, wenn er wirklich Gedanken lesen könnte. Aber alleine der Gedanke an das, was er „Furchtbares“ und „Perverses“ mit ihr machen „könnte“ ließ sie immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen, dass nur er in der Lage ist, sie auch ohne in der Nähe zu sein feucht zwischen den Beinen zu halten.

Sie stellte sich vor, wie das wohl aussehen mag, wenn er zwischen ihren Pobacken den Diamanten glitzern sehen würde, wie es wohl sein würde, wenn er nun einfach mit zwei oder drei Fingern in ihre rasierte Nässe eindringen würde, den Kopf nach hinten ziehen, sie umdrehen, um seinen Penis bis zum Anschlag in ihrem Rachen zu versenken und dort zu halten, bis sie keine Luft mehr bekam.

Sie musste immer schmunzeln, denn das waren immer ihre Gedanken bei der Präsentation. Und sie musste schmunzeln, weil sie immer gedacht hatte, dass nur die ganz großen Schwänze einer Frau die Luft wegnehmen. Sie hatte gelernt, dass auch eine Standard-EU-Größe dazu ausreichte, wenn man einfach nur ihren Kopf wie in einer Schraubzwinge per Hand dort arretierte, wo der Penis am tiefsten sitzt.

Sie stellte sich vor, wie sie zu ihm aufsah um ihn so zu fragen, wann sie wieder atmen durfte. Als er heraus fand, dass sie ihre Atemtechnik so trainiert hatte, dass sie unbemerkt durch die Nase atmen konnte, hielt er ihr regelmäßig die Nase dabei zu. Während innerlich in ihr das Leben tobte sah ihr Herr manchmal überhaupt nicht zu ihr hin. Er spürte einfach, wann es genug war. Er dominierte sie damit und sie wollte das und dafür … trug sie auch Strickmode.

Die fünf Minuten waren nun um und sie hob die Post vom Fußboden auf. Auf dem Weg in das Wohnzimmer sortierte sie alles und warf meistens 80% von allem gleich ungelesen in das Altpapier. Die Wohnung war schön warm um diese Zeit und da es früh dunkel wurde, konnte sie es auch heimelig machen und somit flog sie durch die dunklen Weiten und zündete Kerzen statt den großen Kronleuchtern an. Wie jeden Abend bei Kerzenschein brachte sie sich ein wenig in Pose und fotografierte sich. Ihr Herr mochte Fotos von seinen Subs, die unbestellt waren. Er bestellte nur selten etwas und er wollte diese dann dringend um zu masturbieren. Sie fragte sich immer, was er wohl zu den unbestellten Bildern tun würde, aber schon beim Anfertigen dieser Bilder vergaß sie auch das.

Er brauchte keine Pornos, aufgeschnittene Igel – wie er es nannte. Er wollte Kunst, und für heute wollte sie einfach nur ihre Beine, mit den Halterlosen und den Heels fotografieren. Und schon kamen wieder Bilder in ihren Kopf, wie er sich ihre Beine hinaufküsste, um seine Zunge in ihre Nässe zu drücken und sie zu befriedigen, immer wieder. Nach Erledigung der Aufgabe, war sie dann entbunden von ihren Pflichten und hätte sich nun auch einen Jogginganzug angezogen. Was sie noch nie getan hat, nein sie zog das durch und zwar gerne. Sie wollte ihm doch nicht im Schießer-Feinripp gegenüber stehen, sollte er plötzlich spät am Abend Lust auf sie bekommen. Obwohl er immer betonte, er würde sie auch dann ficken, würde sie nur einen Kartoffelsack anhaben.

Sie begann es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen und tat das, was jede Sub frei durfte. Masturbieren. Sie kam schnell und heftig. Sie squirtete sogar. Etwas, was ihr Herr bisher vergeblich von ihr bekommen konnte, aber sie kannte ihn auch erst seit ein paar Monaten.

Ein lautes Klopfen am Türrahmen weckte sie auf:

„Geht es Dir gut?“

Sie musste sich sammeln, so frisch war ihr Orgasmus.

„Ja, mein Herr, mir geht es gut!“

Er hielt eine Champagnerflasche in die Höhe und fragte:

Schaummassage, Werteste?“

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

Plug
Badewanne
Schaummassage

Auf Wunsch ohne Nennung

#CircleOfFalbalus – Thank you Notes for M.

„Es gibt einen Eingang und es gibt einen Ausgang. Und er ist vollkommen selbst bestimmt. Und er ist zu akzeptieren. Ohne Wenn. Ohne Aber. Aber auch mit Träne im Knopfloch.“

Nachdem M. nach langem hin und her sich per 31.12.2016 doch formal per Bewerbung dem #CircleOfFalbalus angeschlossen hatte, so unerwartet überraschte uns alle die Bitte um Entlassung am 05.04.2017. Obwohl … wirklich überraschend kam das nicht. Wo wir alle ihr auch auf anderen sozialen Kanälen gefolgt sind und nicht jede Nachdenke ausschließlich durch Lymphknoten und Erregung primärer Sexualorgane gesteuert ist, wurde uns recht schnell klar, dass da „was im Busch“ ist.

Und gegen diesen Virus „Liebe“ ist jeder Dom einfach machtlos.

Liebe M.,

Du hast Dich in den wenigen Tagen, die wir Dich im Zirkel hatten, als getreue, neugierige und offene Sub gezeigt und präsentiert. Vor allem Deine Anwesenheit auf der letzten Secret Night und auch das darauf folgende Einzeldate ließ mich sicher wissen, dass Dein Weg als Sub noch viel weiter gehen kann und wird, als den Status Quo, den wir hatten. Du befindest Dich nun an einer T-Kreuzung Deines Lebens und die Entscheidung zwischen dem Kink auf der einen Seite und dem Herz auf der anderen Seite musste zur richtigen Wahl führen. Dem Weg des Herzens zu folgen.

Wir alle lächeln mit Dir zusammen und freuen uns mit Dir über diese wertvolle Geschenk und wünschen Dir nur das Beste.

Wie es sich ziemt und gehört sollst Du Dein Halsband behalten und Du wirst immer ungehinderten Zugang zum Zirkel haben.

Ein Kuss für Dich :-*

Master Falbalus (mit Hirnventrikel und Tara)

Der Workshop (oder: Wie hätten Sie es denn gerne?)

In den gemeinsamen Überlegungen mit Medulla kommt es immer mal wieder auf, dass wir nicht warten sollen, bis jemand sich meldet. Vielmehr muss man auch mal proaktiv etwas anbieten.

Ein Datum und eine Uhrzeit zum Beispiel, wo die geneigten Interessierten dann einfach mal, nach Anmeldung, hinkommen können. Ohne langes Geschreibsel vorher, wie eine Art Seminar.

Nun gut … wir denken darüber nach. So viel dazu.

Es gibt ein paar nette Locations um Köln herum, welche sich gut eignen und eben auch Platz genug anbieten. Wir würden uns da einmieten und dann eben den Workshop dort abhalten. Nur … was ist denn dann Thema dort? Und wer ist die Zielgruppe?

Schließlich wollen wir keine BDSM-Party veranstalten, wie zum Beispiel die „Secret Night“ (1). Wir möchten neugierigen Menschen in einem Workshop verschiedene Dinge zeigen. Sie sollen diese anfassen, riechen, schmecken, fühlen und den sicheren Umgang mit den verschiedenen Sachen erlernen.

Dabei steht Medulla vor allem den weiblichen Teilnehmern (Subs) als Ansprechpartnerin zur Verfügung und ich selber den männlichen Teilnehmern (Doms). Es geht um Ängste, Bedürfnisse … um den Austausch. Um ein Miteinander, um Kontakte und halt auch das Ausleben des Erlernten vorzugsweise am eigenen Partner. Es geht nicht um Kleiderordnungen oder strenge Vorschriften, sondern um den spielerischen Umgang und den sanften Einstieg.

Außerdem haben wir eine Freundin mit an Bord, die mit BDSM so gar nichts zu tun hat und die den Rückzugsort betreut, wenn eine Sub einfach mal ausscheren muss oder will.

Klingonisch, soll aber so.

Wir möchten keine Swingerparty anbieten, wilden Partnertausch hervorrufen. Es soll eine durchaus erotische Veranstaltung sein, anregend, aber eben nicht mit der Türe ins Haus fallen.

Wer mich persönlich kennen lernen möchte, der kann dies auf der „Secret Night“ in Dortmund tun. Ich werde nach Möglichkeit an allen Terminen in 2016 teilnehmen, und Medulla ebenso.

 

(1) Termine:
http://www.joyclub.de/event/478251.secret_night_dortmund_eving.html

https://www.joyclub.de/event/478251.secret_night_dortmund_eving.html

https://www.joyclub.de/event/478253.secret_night_dortmund_eving.html

 

Hotelgirl I

Spät am Abend bewegte sie der Gedanke, dass es da noch etwas gibt, was er sehen sollte. Sie wusste nicht, wie sie es ihm sagen sollte, aber sie wollte, dass er ihre wahrlich durchtriebene Seite nicht nur kennen lernt, sondern auch erlebt.

Also sagte sie ihm: „Mein Herr, da ist etwas, was Sie über mich wissen sollen. Aber … ich habe nicht den Mut darüber zu reden. Ich kann es Ihnen nur zeigen. Und genau so, wie ich Ihnen vertraue, so bitte ich darum, dass Sie mir heute vertrauen und die Dinge einfach geschehen lassen.“ Er nahm sie in den Arm: „Ich vertraue Dir blind. Du wirst mich nicht verletzen.“ – „Dann ziehen Sie sich das Sakko an, darunter ein Hemd. Jeans reicht.“

Als er umgezogen nach einer kurzen Dusche wieder ins Zimmer trat, hatte sie ein sehr schönes Kleid an. So also, wolle sie groß weggehen.
Er nahm Sie an die Hand: „Gehen wir?“. Sie lächelte: „Ja, mein Herr!“ und drückte ihm einen Kuss auf.

Noch im Aufzug ließ sie ihn spüren, dass sie unter ihrem Kleid völlig nackt war und nur ihre Beine mit halterlosen Strümpfen bedeckt wurden.

„Sie werden sich nun bitte an einen Tisch setzen, während ich mich an die Bar begebe. Schauen Sie bitte nur zu.“ – „Sehr wohl, Liebste“. Und schon in diesem Augenblick verspürte er eine gewisse Enge in seiner Hose. Sie sah es und strich sanft hinüber. „Bitte gehen Sie zuerst hinein, mein Herr. Ich werde folgen.“

Er suchte sich einen Platz am Tisch in der Nähe der Bar und machte es sich gemütlich. Er hatte einen guten Blick in den Raum und bestellte sich einen lieblichen Wein und lehnte sich zurück.

Auftritt.
Sie kam beschwingt durch die Türe und steuerte auf die Bar zu und setzte sich lasziv in Pose. Schlug die Beine übereinander und spielte mit dem Rocksaum. Was nicht ohne Wirkung bei ihm blieb. Jedoch beachtete sie ihn nicht. Doch in Gedanken ließ sie sich von ihm hier auf seinem Tisch durchficken.

Und es blieb auch ansonsten nicht ohne Wirkung. Er sah wie ein Geschäftsreisender sich neben ihr den Hocker zurecht rückte.
Sie flirtete mit ihm und sie tranken etwas zusammen. Ganz gelassen. Und er genoss den Anblick, wie dieser fremde Mann mit seiner Liebsten flirtete und sie mit ihm.
Und wie dieser fremde Mann ganz offensichtlich, er würde wohl das gleiche tun, versuchte sich anzunähern. Und sie es zuließ.
Sanfte Berührungen, seine Hand auf ihrem Knie. Mit dem Saum spielend. Ihre Hand auf seinem Bein, ihn sanft streichelnd.

Er empfand es als sehr angenehm zuzusehen, wie seine Liebste diesem Fremden mit ihren Fingern um die Beule in seiner Hose strich und ihm Dinge ins Ohr flüsterte.

In seinem Kopf spielten sich ganze Filme ab, aber vor allem die Frage: Wie weit wird sie nun gehen?

Die Antwort blieb nicht lange aus, denn er sah, wie der Fremde sich umschaute. Sie nahm den Fremden an die Hand und gab ihrem Herrn ein Zeichen. Sie signalisierte eine Fünf und sie verschwand mit dem Fremden.

Als er fünf Minuten später das Hotelzimmer betrat, sah er seine Liebste, wie sie in dem sanften Schein der Nachttischlampe vor dem Fremden kniete und seinen Penis liebkoste.

Er suchte sich einen Stuhl und schaute zu.

Und war glücklich.