… Anrufe … Wünsche … Neugier …

Es scheint wohl doch eine Art Sehnsucht zu exisitieren.
Eine Sehnsucht nach Verlässlichkeit.

Bereits zwei mal wurde ich in dieser Woche angerufen, ob ich nicht bereit wäre, gegen Aufwandserstattung, zusammen mit dem Anrufer dessen Frau zu befriedigen.

Mit wohl gewählten Worten gab man mir zu verstehen, dass es wohl außerordentlich schwer sei überhaupt jemanden zu finden, der nicht zur Kategorie „Ej, isch ficken Deine Frau“ oder „Ej, isch ficken Deine Frau, aber nur in meine Kopf und hol‘ mir einen runter“ gehöre.

Offensichtlich scheint es da draußen zwar Männer zu geben, die  gerne auf Paaranzeigen reagieren, aber wenn es dazu kommt, dann kneifen sie. Haben vorher ihr Kopfkino ausgelebt, sich einen dabei runtergeholt, und sind nun glücklich. Und hinterlassen Paare (natürlich auch einzelne Damen), die sich auf ein Date vorbereitet haben und nun unbefriedigt und gefrustet bleiben.

Männer, ihr seid keine Männer, sondern maximal Jungs. Wenn nicht sogar Kinder. Wo habt ihr eigentlich eure Eier? Irgendwie immer auf „Ich bin der große Ficker“ machen und dann nicht kommen wollen.

Nun, ja … die Anonymtät des Internets macht es wohl möglich. Leider.

Diese beiden Anrufe haben mir jedenfalls gezeigt, dass es wohl offensichtlich einen Markt dafür gibt, Erfahrung im Umgang mit sinsitiver Erotik auch als Mann gegen Geld abzugeben.

Den Anrufern geht es nicht um schnöde 3er, sie möchten ihrer Frau ein Erlebnis schenken, welches schon lange in beiden Köpfen herumschwirrt und nun Gestalt annehmen soll. Beide Anrufer sagen, dass sie einfach keine Lust mehr darauf haben Anzeigen zu schalten oder Kontakte über Sexbörsen zu suchen und an Pornokino, Swingerclubs und irgendwelchen Stammtischen haben sie kein Interesse. Deswegen sei man auf die Idee gekommen einem Mann (/me) Geld anzubieten.

Ob ich am Ende mit Kopfkinofetischisten telefoniert habe, wird sich zeigen. Aber auch Medulla stimmt mir zu, dass wenn es keine DM, keine eMail, sondern ein direkter Anruf ist, dann kann man das schon ernst nehmen.

Wir nehmen das ernst und warten nun ab, was passiert.

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