Userstory: Spa Day

Nichts war erbärmlicher in diesen Tagen, als dieser ständige Wechsel zwischen Heiß und Kalt. Draußen stapelte sich der Schnee in mehreren Zentimetern und dafür hieß es dann dick und warm anziehen und im Gegenzug der Wärmeschock inklusive beschlagener Brille, wenn man in ein Gebäude ging, welches auch nur ein paar Grad wärmer war.

Und nichts war anstrengender als sich in diesen Tagen, so die Aufgabe ihres Herrn, sich grundlegend und immer sexy zu kleiden. So viele Klamotten gab es gar nicht in ihrem Kleiderschrank und im Gegensatz zu sonst, durfte sie niemals auf Unterwäsche verzichten und musste dafür stets einen Plug tragen, wenn sie außer Haus war.

Ihr Herr hatte seine Liebe für Strick-Halterlose gefunden, und fand, dass diese Mode doch eigentlich ganz gut in die Jahreszeit passen würde.  So könne sie blickdichte Strumpfhosen (wohlgemerkt Strumpfhosen!), die Strick-Overknees darüber und dennoch Miniröcke tragen. Nein, nein, das war nun gar nicht so ihr Geschmack, aber was tut man als Frau nicht alles, um einen Mann glücklich zu machen. Zumal er auch diese Klamotten bezahlt hatte.

Sie würde sich zusammen reißen und die zwei Wochen durchhalten und dann die Sachen an eine andere Sub ihres Herrn weitergeben. Ein wenig gemein fand sie das schon, die Erste in diesem Winter zu sein, aber dafür hätte sie es ja dann auch hinter sich und könnte wieder normale Kleidung tragen, die ihr gefiel. Ihr Herr konfrontierte jede Sub mindestens einmal im Jahr mit ihrer Nemesis. Und bei ihr war das eben Strickmode. „Lieber ein Gangbang ohne Gummi mit 10 Männern, als solche Klamotten!“, hetzte sie regelmäßig, landete dafür ebenso regelmäßig über seinen Knien und bekam den Arsch so voll, dass es wirklich weh tat.

Ihr Herr war sehr liebevoll und sie immer sehr folgsam. Sie widersprach nie und stellte sich allen Übungen und Trainings, ließ sich widerstandslos auspeitschen, vorführen und hatte Sex mit so ziemlich jedem Mann, der nicht bei drei auf dem Baum war, wenn er es nur andeutete. Aber Strickmode — börps!

Auf dem Heimweg telefonierte sie die Subs ihres Herrn ab, um zu erfragen, wer als nächstes dran sei oder ob irgendjemand diese Klamotten haben wollte und erreichte natürlich niemanden. Alle waren in dieser Zeit mit strengen Aufgaben beschäftigt und nur die Verheirateten oder Alleinerziehenden hatten Lockerungen, mit dem Problem, dass deren Zeit vier Wochen dauerte.

 

Der Schlüssel drehte sich im Schloss der Wohnungstür und die Post fiel vor ihr auf den Fußboden. Schon lange wollte sie den Vermieter darum bitten, dass unten im Treppenhaus vernünftige Briefkästen angebracht würden. Aber wahrscheinlich hatte auch in diesem Punkt ihr Herr seine Finger im Spiel.

Wie es ihre Aufgabe war zog sie sich direkt hinter der Wohnungstüre aus, legte die Klamotten auf einen Schemel, zog die morgens bereitgelegten halterlosen Strümpfe und zurecht gestellten HighHeels an und stellte sich für fünf Minuten mit gespreizten Beinen von innen gegen die Wohnungstür. Jede seiner Subs, das wusste sie, verfuhr nach dem gleichen Schema (es sei denn sie hatte einen Partner oder Kinder). Sie sollten zunächst einfach zur Ruhe kommen und sich fünf Minuten Zeit nehmen sich daran zu erinnern, wer sie sind: Devote Gespielinnen eines vornehmen Gentleman, der zu jeder Wohnung seiner Allein stehenden Subs Schlüssel hatte. Nie konnte sie sicher sein, ob er nicht eventuell schon vor Ort war, um von ihr zu bekommen, was er brauchte.

In diesen fünf Minuten dachte sie jedoch viel mehr an eine heiße Badewanne und stellte sich vor, wie das wohl wäre, wenn er wirklich Gedanken lesen könnte. Aber alleine der Gedanke an das, was er „Furchtbares“ und „Perverses“ mit ihr machen „könnte“ ließ sie immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen, dass nur er in der Lage ist, sie auch ohne in der Nähe zu sein feucht zwischen den Beinen zu halten.

Sie stellte sich vor, wie das wohl aussehen mag, wenn er zwischen ihren Pobacken den Diamanten glitzern sehen würde, wie es wohl sein würde, wenn er nun einfach mit zwei oder drei Fingern in ihre rasierte Nässe eindringen würde, den Kopf nach hinten ziehen, sie umdrehen, um seinen Penis bis zum Anschlag in ihrem Rachen zu versenken und dort zu halten, bis sie keine Luft mehr bekam.

Sie musste immer schmunzeln, denn das waren immer ihre Gedanken bei der Präsentation. Und sie musste schmunzeln, weil sie immer gedacht hatte, dass nur die ganz großen Schwänze einer Frau die Luft wegnehmen. Sie hatte gelernt, dass auch eine Standard-EU-Größe dazu ausreichte, wenn man einfach nur ihren Kopf wie in einer Schraubzwinge per Hand dort arretierte, wo der Penis am tiefsten sitzt.

Sie stellte sich vor, wie sie zu ihm aufsah um ihn so zu fragen, wann sie wieder atmen durfte. Als er heraus fand, dass sie ihre Atemtechnik so trainiert hatte, dass sie unbemerkt durch die Nase atmen konnte, hielt er ihr regelmäßig die Nase dabei zu. Während innerlich in ihr das Leben tobte sah ihr Herr manchmal überhaupt nicht zu ihr hin. Er spürte einfach, wann es genug war. Er dominierte sie damit und sie wollte das und dafür … trug sie auch Strickmode.

Die fünf Minuten waren nun um und sie hob die Post vom Fußboden auf. Auf dem Weg in das Wohnzimmer sortierte sie alles und warf meistens 80% von allem gleich ungelesen in das Altpapier. Die Wohnung war schön warm um diese Zeit und da es früh dunkel wurde, konnte sie es auch heimelig machen und somit flog sie durch die dunklen Weiten und zündete Kerzen statt den großen Kronleuchtern an. Wie jeden Abend bei Kerzenschein brachte sie sich ein wenig in Pose und fotografierte sich. Ihr Herr mochte Fotos von seinen Subs, die unbestellt waren. Er bestellte nur selten etwas und er wollte diese dann dringend um zu masturbieren. Sie fragte sich immer, was er wohl zu den unbestellten Bildern tun würde, aber schon beim Anfertigen dieser Bilder vergaß sie auch das.

Er brauchte keine Pornos, aufgeschnittene Igel – wie er es nannte. Er wollte Kunst, und für heute wollte sie einfach nur ihre Beine, mit den Halterlosen und den Heels fotografieren. Und schon kamen wieder Bilder in ihren Kopf, wie er sich ihre Beine hinaufküsste, um seine Zunge in ihre Nässe zu drücken und sie zu befriedigen, immer wieder. Nach Erledigung der Aufgabe, war sie dann entbunden von ihren Pflichten und hätte sich nun auch einen Jogginganzug angezogen. Was sie noch nie getan hat, nein sie zog das durch und zwar gerne. Sie wollte ihm doch nicht im Schießer-Feinripp gegenüber stehen, sollte er plötzlich spät am Abend Lust auf sie bekommen. Obwohl er immer betonte, er würde sie auch dann ficken, würde sie nur einen Kartoffelsack anhaben.

Sie begann es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen und tat das, was jede Sub frei durfte. Masturbieren. Sie kam schnell und heftig. Sie squirtete sogar. Etwas, was ihr Herr bisher vergeblich von ihr bekommen konnte, aber sie kannte ihn auch erst seit ein paar Monaten.

Ein lautes Klopfen am Türrahmen weckte sie auf:

„Geht es Dir gut?“

Sie musste sich sammeln, so frisch war ihr Orgasmus.

„Ja, mein Herr, mir geht es gut!“

Er hielt eine Champagnerflasche in die Höhe und fragte:

Schaummassage, Werteste?“

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

Plug
Badewanne
Schaummassage

Auf Wunsch ohne Nennung

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