And suddenly …. (Teil 1)

… there came an eMail.

Dieses Blog war nicht lange online. Vor ein paar Tagen fischte ich eine eMail, die sowohl an meine Frau, als auch an mich gerichtet war.

Darin beschrieb Konstantin* seinen Wunsch, seine Sub Maria* durch mich strafen zu lassen. Das wäre nun nicht sonderlich ungewöhnlich, da in vielen Köpfen von Doms der Wunsch besteht, deren Sub durch einen anderen Dom prüfen zu lassen. Dabei geht es darum, dass die eigene Sub zu ihrem Dom soviel Vertrauen hat, dass sie sich einem anderen Dom hingibt und ihr nichts geschehen wird.

Aber dieser Fall war dann doch etwas anders gelagert. Konstantin* ist Rollstuhlfahrer und hatte bisher mit seiner Sub Maria* noch nie körperlichen Kontakt. Die beiden Wesen trennen fast 400 km voneinander und auch die jeweiligen persönlichen Umgebungen, beide mehr oder weniger mit ihren Partnern in einer WG lebend, machen es zumindest für Konstantin* schwer sich für ein Date loszueisen; mal abgesehen davon, dass er die physische körperliche Präsenz wohl nicht auf die Reihe kriegen würde. An dieser Stelle lassen wir die moralische Diskussion einfach mal beiseite und der werte Leser bleibt bitte tolerant und offen.

Seine Schilderung war so verblüffend offen und ehrlich und so voller Gefühl für seine Sub, dass ich mit meiner Frau die Köpfe zusammensteckte und wir uns fragten, wie wir hier wohl helfen können. Konstantin* bat darum, dass ein anderer Mann seiner Sub* an seiner Stelle die körperliche Zuwendung gibt, die halt ab und an notwendig ist. Die Selbstzüchtigung von Sub Maria* würde irgendwann ihre Grenzen finden und sie sei es wert berührt zu werden von jemandem, der das kann.

Was für eine Ehre!

Schnell begannen wir ein paar eMails auszutauschen und ziemlich zügig konnte ich mit meiner Frau ein Setup ausbaldowern und auch mit Sub Maria* in Kontakt treten. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet Konstantin* an einer grünen und roten Liste für seine Sub und die Damen kümmern sich um einen Termin.

(*Namen geändert)

Userstory: Die Kunst der intimen Erotik

Hatte ich Dir eigentlich schon gesagt, dass mein Tagebuch voll mit Erinnerungen ist? Ich schreibe mir jede sexuelle Geschichte auf, weil sie es wert sind irgendwann einmal veröffentlicht zu werden. Und von der abenteuerlichsten Geschichte möchte ich Dir nun berichten.

Wie immer machte ich mich auf, den nächsten Tag am Vorabend vorzubereiten. Im Massagestudio wird es garantiert recht voll werden und eine der Kolleginnen hat auch noch Geburtstag. Und als gute Chefin gehört da auch noch ein liebevoll zubereiteter Kuchen dazu. Und was soll ich Dir sagen, die Kollegin freut sich immer über einen echten „Erdbeerkuchen a la Maria“. Mürbeteig, frische Erdbeeren und als Masse Eischnee. Kalt serviert.
Natron hilft mir beim Backen, wenn es einen luftig leichten aber dennoch stabilen Eischnee zu zaubern gilt, aber ich weiche aus.

Natürlich hätte ich das auch alles daheim machen können, aber ich hatte mir für den späten Abend, wenn keiner mehr da ist, noch ein Date einbestellt. Gefunden habe ich den Mann über Tinder, dieses Ding, wo man Menschen per Wischbewegung in „Geht so“ oder „Geht gar nicht“ sortiert in der Hoffnung, dass es dann auch passt. Du weißt ja, dass die berufliche Sexualität oftmals nichts mit der privaten zu tun hat. Und vor allem hier gibt es Dinge, die man trotz Lingam-Massage nicht macht. Mir war aber heute danach, etwas mehr zu bekommen. Schließlich bin ich hier die Chefin, aber das wusste mein Date nicht.
Für ihn war ich einfach nur eine Möglichkeit, ganz diskret eine Frau zu haben, für die er nicht zahlen musste. Ich mag diesen Gedanken ja schon länger in mir: Ein anonymes Fickdate. Ende. Gelände.

Ich stellte also gerade den Kuchen in den Kühlschrank, als es an der Türe klingelte. Schnell ein Griff durch die Haare, bisschen aufwuscheln und gut war. Denn sehen sollte er mich ja nicht. Wir hatten vereinbart, dass wir es in jedem Fall tun, wenn er den Schneid hat durchgängig eine Augenbinde zu tragen. So öffnete ich die Türe einen Spalt und reichte einfach ein kleines Handtuch heraus. Wenige Momente später stand er dann im Eingangsbereich.

Auf meine Frage, wie er sich fühle, antwortete er mit einem einfachen „Gut“. Sichtlich aufgeregt war er. Gut, dass er meine Aufregung nicht sehen konnte, dachte ich bei mir, denn auch für mich, die beruflich Männern ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, war das etwas völlig neues. Nicht das ich nicht offen für Spiele wäre, aber ich hatte mich auch noch nie nur zum Sex verabredet mit jemandem, den ich nur vom Schreiben kannte.

Ich nahm ihn an die Hand und führte ihn in eines unserer Zimmer. Dabei erklärte ich, dass ich ihn nun vollständig ausziehen werde, danach mich. Er nickte. Glaube mir, ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Irgendwie ging das mit dem Beruf in meinen Kopf, so als wollte ich ihn nur auf die Matratze legen und dann massieren. Verdammte Axt.

So half ich ihm beim Entkleiden und streifte ihm langsam seine Klamotten vom Körper. Er duftete gut. Ein frisch gewaschener Mann, hach, und während ich vor ihm in die Knie ging und seine Hose herunter zog sprang mir sein Penis fast schon ins Gesicht. Glatt rasiert und ebenfalls gut riechend und … sehr erregt. Ich konnte mir nicht helfen und gab seiner Eichel einen sanften Kuss und schaute nach oben. Irgendwie schon doof, dass er das, also diesen Blick von mir nicht sehen konnte. Ich ließ meine Zunge um seine Eichel kreisen und nahm den Kopf kurz in meinen Mund und saugte ganz leicht daran.
Hörte aber sofort wieder auf, denn er fing schon an zu atmen und ein vorschnelles Ende wäre ja dann auch doof.

Beim Weglegen seiner Kleidung raschelte es in seiner Hose und ich fragte ihn, ob er an Kondome gedacht hätte. Er lächelte mit Verweis auf das knisternde Geräusch, dass ich ruhig seine Hosentaschen durchwühlen dürfe. Gleich drei Stück zauberte ich hervor. So ein Angeber, lächelte ich in mich hinein. Aber man soll sich als Frau ja auch mal überraschen lassen und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Ich flüsterte ihm ins Ohr, dass ich ihm nun helfen werde sich hinzulegen und musste dabei einfach seinen Schwanz wichsen. Er kippte leicht zur Seite, weil ich ihn so überraschend anfasste. Und ich merkte, dass die ganze Situation nun auch mich einfing. Er solle sich nur hinlegen und Arme und Beine von sich weglegen. Während er es sich gemütlich machte, zerbiss ich eine Kondomverpackung und steckte das Kondom so in meinen Mund, dass ich es ihm ganz sanft mit meinen Lippen überziehen konnte. Und was soll ich Dir sagen. Er kam. Ich spürte es sofort, wie sich die kleine Blase im Zipfel des Kondomes mit Inhalt füllte.
Und der Mann bewegte sich kein Stück dabei.

Irgendwie war ich ja nun doch irritiert. Das war zwischen „Warum kommt er denn nun schon?“ und „Alles richtig gemacht!“. Ich zog das Kondom ab, machte ihn mit einem Waschlappen sauber, machte einen Knoten in das Kondom und warf es mit einer geübten Bewegung in den Mülleimer.

Er lächelte. Sagte nichts. Ich blickte auf seine immer noch steife Erregung. Und ich ließ mich auf diese non-verbale Kommunikation ein. Jetzt, Du kannst es Dir denken, wollte ich auch was bekommen. Und ich bekam es … noch zwei Mal.

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

 

Natron
Mülleimer
Knie
@TraumMassagen

Der Dom und das Teilen der Sub – Grundgedanken

„Wenn eines so sicher ist wie das Amen in der Kirche: Meine Sub wird mit anderen Männern geteilt werden – notfalls auch gegen ihren Willen.“


Eine Aussage, in der alles drin steht. Da kann frau auch gerne zwischen den Zeilen interpretieren, so viel sie möchte. Wer meine Sub/Sklavin/“O“ sein will, der muss sich mit dem Gedanken beschäftigen, dass sie mit anderen Männern sexuell geteilt wird. Früher oder später durchaus, aber … in jedem Fall. Keine Ausnahme. Jede. Ende der Geschichte. Wer das nicht möchte, der bewirbt sich nicht. Punkt.

Den Damen ist das ziemlich schnell klar und es wird auch nicht in Frage gestellt, aber es gibt da recht viel Informationsbedarf bei … sagen wir … Interessenten. Also den männlichen. Und für die ist dieser Artikel gedacht und meine Subs werden gerne auf diesen verweisen. Hier steht also quasi die „Bedienungsanleitung“, wie man mich davon überzeugt, meine Sub denn mal zu ihm zu schicken. Los geht’s 🙂


FRAG‘ ERST GAR NICHT. (Entschuldigung für das Schreien).

Denn so geht das nicht. Ich schicke niemanden einfach so zu irgendwem, den ich nicht kenne. Aber es nützt auch nichts sich bei mir zu bewerben, weil Dein Penis außerhalb der EU-Norm im schlaffen Zustand lang ist. Das interessiert mich nicht.

Bitte nicht falsch verstehen, aber meine Subs sind keine Ware, die man ordern kann. Es sind Menschen und wunderbare weibliche Wesen im Besonderen.
Du darfst natürlich gerne eine großzügige Zahlung in Aussicht stellen, aber dann kannst Du ja auch direkt in ein Bordell gehen, oder?
Tu‘ Dir und mir einen Gefallen und lass‘ das. Danke.

Grundsätzlich haben meine Subs nur eine Pflicht, nämlich ausschließlich mich als Herrn zu akzeptieren. Ihre Libido gehört mir und mir wird jedweder fremder Annäherungsversuch oder -wunsch gemeldet und um Erlaubnis gebeten, diesem „Blümchensex“ nachgehen zu dürfen. Solltest Du jedoch mit Ihnen im Sinne des BDSM spielen wollen – abgelehnt. Grundsätzlich und Generell. Wenn meine Sub an einem anderen Herrn Interesse hat, dann wird sie dies zuerst mit mir besprechen und ICH komme dann auf DICH zu. Wir regeln das dann von Dom zu Dom und ich bin in jedem Fall dabei. Safety First. Du verstehst? Wenn ich dem zustimme … unter uns.

Und bevor sie es mit mir bespricht, wird sie eine ganze Zeit lang wohl schon mit Dir philosophiert haben und innerlich den Wunsch haben, von Dir bespielt zu werden. Sich mit diesem Wunsch an ihren Herrn zu wenden ist schon Aufgabe genug und niemals eine Formalsache. Das hast Du zu respektieren, sonst lasse auch das.

Außerdem musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du nur ein „Werkzeug“ bist. Zwischen meine Sub und mir passt kein Blatt Papier. Du bist eine Möglichkeit für meine Sub sich weiter zu entwickeln mit Dingen, die ich nicht kann oder will. Nicht mehr und auch nicht weniger. Das macht es dann nicht zu einem Dauer-Dreier oder sowas.

ORRR … GEHT DAS NICHT EINFACHER? (Nochmals Entschuldigung für das Schreien!)

Ja, klar … wir sind öfters mal auswärts unterwegs und besuchen die ein oder andere Veranstaltung. Das ist auch mehr oder weniger öffentlich auf Twitter nachlesbar oder im JoyClub. Bitte, nicht anschreiben, sondern einfach dort anmelden, hinkommen und dann der Dynamik ihren Lauf lassen. Wenn Du nett bist und symphatisch, dann kommst Du eventuell öfter zum Zuge, als Du dachtest. Zu meinen Bedingungen und Regeln. Kann aber auch sein, dass nix passiert.

ICH WILL ABER … (Seufz!)

Ok … Hier ist der Deal: Wenn Du zuverlässig bist, dann schreibe mich an. Denn es ist gut möglich, dass ich mal ein paar Männer mehr für einen Gangbang brauche oder für einen Rastplatzbesuch. Das Problem bei Männern ist ja, dass sie ja heute geil sind und nicht in ein paar Wochen, aber … das ist nicht mein Problem, sondern Deines. Was ich natürlich benötige sind Deine Kontaktdaten. Dazu gehören

  1. Ein frei wählbarer Nickname.
  2. Ein Bild von Dir (nicht von Deinem Penis!), in welchem Du ein Schild mit Deinem Nicknamen in der Hand hälst.
  3. Eine valide Handynummer.
  4. Der Ort, aus welchem Du kommst.

WhatsApp muss bei Dir UNBEDINGT funktionieren, sonst wird das nix. Ich versende keine Massen-Mails oder gehe auf andere Messenger. WhatsApp oder eben nicht.

Gut möglich, dass Du dann mal von mir hörst, wenn ich mal mehr als einen Mann für die Umsetzung einer Idee brauche. Aber erwarte nicht zu viel traffic. Vielleicht haben wir drei oder vier Termine im Jahr, also wird das keine Hauptbeschäftigung für Deine Libido.

Freundliche Grüße 🙂

Master Falbalus

Secret Night vom 03.03.2016 – Aus der Sicht von „M“

Heute war einfach nichts so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Der Tag hatte einfach zu wenig Stunden für das Pensum, das täglich anfiel. So stieg sie etwas gehetzt und angespannt ins Auto. Sie hatte sich für halb neun verabredet. Das Navi zeigte eineinhalb Stunden Fahrt an und es war fast sieben Uhr. Als sie den Zündschlüssel drehte, blinkte die freundliche Erinnerung auf, dass ein Auto zum Fahren nun mal Treibstoff benötigt und sie doch bitte baldmöglichst tanken möge.

Sie schlug mit den Händen aufs Lenkrad und fluchte vor sich hin. Verdammt! Sie sah aus wie eine Hure und sollte so die örtliche Tankstelle aufsuchen? Und die Zeit wurde auch noch knapp. Na Klasse!

Es half ja alles nichts. Mit dieser minimalen Tankfüllung würde sie nie ihr Ziel erreichen.

Wie üblich an einem Freitagabend war die Tankstelle gut besucht. Bevor sie aus dem Auto stieg zupfte sie sich die Strümpfe noch etwas höher und bemühte sich den Rock zumindest über den oberen Spitzensaum der Stümpfe zu ziehen. Mit erhobenem Kopf stieg sie aus und ignorierte alle anderen Tankstellenbesucher. So wusste sie nicht ob man sie überhaupt wahrnahm und das war ihr ganz recht. Nur die Dame am Schalter kannte sie vom Sehen und konnte sich einen verwunderten Gesichtsausdruck nicht verkneifen.

Läuft ja, dachte sie, als sie wieder ins Auto stieg und kritisch die Uhr im Blick hatte. Sie hasste Unpünktlichkeit.

Die Fahrt verlief zum Glück problemlos und ohne weitere Verzögerungen. Sie freute sich, als sie eine Punktlandung vor dem Club hinlegte.

Herr F. wartete bereits vor der Tür und nahm sie freundlich in Empfang. Sie war bisher der einzige Gast und kam so in den Genuss einer kleinen privaten Führung durch die Räumlichkeiten. Es war leicht verwinkelt und verschiedene Beleuchtungen schufen eine angenehme Atmosphäre. Es gab diverse kleine Zimmer mit frisch bezogenen Betten, einen Verhörraum mit Andreaskreuz, eine Dachterrasse, eine Sauna und einen Pool, sowie einen Whirlpool. Es war überall warm und es roch angenehm. Die Herren am Empfang und an der Theke waren sehr freundlich und zu Späßen aufgelegt.

Herr F. legte ihr das Halsband an. Ihre Order war klar und einfach. Sie begleitete Herrn F. und sollte ihm stets zur Verfügung stehen, es sei denn seine Frau würde ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen. Sie war entspannt und fühlte sich sicher.

Die ersten Gäste trafen ein und wurden persönlich begrüßt. Sie wurde als M. vorgestellt. Nach zwei weiteren Hausführungen sammelten sich die Anwesenden entspannt an der Theke im Hauptraum. Dort luden eine große Couch und ein offener Kamin zum Verweilen ein, ein großes Andreaskreuz machte Lust auf mehr und kleinere Tische und Stühle waren auf einer leichten Empore für das Abendessen bereits vorbereitet.

Die meisten kannten sich bereits und genossen Getränke und Gespräche an der Theke. Wer aufmerksam war, konnte bemerken, dass bereits vor dem Abendessen ab und an ein paar Anwesende verschwanden und von den Gelegenheiten in den dunkleren Räumen Gebrauch machten. Das Essen war gut und man freute sich bereits darauf.

Nach dem Essen plante Herrn F.s Frau einen devoten Mann ein wenig zu „bearbeiten“ und bat M. zum Verhörraum mitzukommen. Der Raum schien durch die schwarz gestrichenen Wände kleiner und enger als er tatsächlich war. Eine Spiegelglaswand genau gegenüber dem Andreaskreuz trennte den Verhörraum von einem weiteren schwarz gestrichenen Raum. Von diesem aus konnte das Geschehen im Verhörraum beobachtet werden. M. wurde von Herrn F. genau dort hineingeschoben, während seine Frau den devoten Herrn entkleidete, eine Augenbinde anlegte und am Andreaskreuz befestigte.

Ein paar weitere Zuschauer positionierten sich auf dem Gang und konnten von dort in beide Räume blicken. Während der Herr am Andreaskreuz sicht- und hörbar die „Behandlung“ am Andreaskreuz genoss, schob Herr F. den Rock von M. hoch und öffnete ihre Korsage. Jeder Schlag, der im Nebenraum fiel, traf nun auch M. Auf den Po, auf die Brüste, ins Gesicht.

Es klang wie ein Echo war man sich später an der Theke einig.

Es war bereits gegen Mitternacht, als Herr F. seiner Frau eine Augenbinde anlegte und sie am Andreaskreuz im Kaminzimmer befestigte. Er legte sich seine Flogger bereit und drückte M. einen Magic Wand in die Hand, der seiner Frau die bevorstehenden Schläge versüßen sollte. Herr F.s Frau ließ sich ganz auf das Geschehen ein und genoss es sichtlich. M. assistierte während der Prozedur durchgehend und reagierte bereits auf Blickkontakt von Herrn F. – alles sollte so sein.

Nach einer kleinen „Pause“ an der Theke beschlossen Herr F. und seine Frau sich noch ein wenig in den Räumlichkeiten umzusehen und baten M. ebenfalls zu folgen. Erneut landeten sie –diesmal gemeinsam- im Nebenraum des Verhörraumes. Dieser war belegt und bot durch die durchschaubare Glasspiegelwand einen netten Anblick. Ein männlicher Sub wurde dort von seiner körperlich deutlich kleineren Frau bespielt. Die Harmonie zwischen den beiden Akteuren, erregte die Zuschauer.

Während Herr F. seine Frau zu sich zog und küsste, drückte er M. mit seiner Hand an ihrem Hals gegen die Wand und nahm ihr die Luft. Er küsste und fingerte seine Frau, die schließlich begann ihn mit dem Mund zu verwöhnen. Währenddessen schlug Herr F. M. mehrfach auf die Brüste und ins Gesicht. Er drückte sie auf die Knie und ließ sich zunächst abwechselnd und schließlich gleichzeitig von seiner Frau und von M. verwöhnen. M. kassierte noch weitere Ohrfeigen bis Herr F. das Spiel beendete.

Man genoss abschließend noch ein Getränk an der Theke und kam mit anderen Gästen ins Gespräch bis M. schließlich von Herrn F. zum Auto begleitet wurde. Es war bereits früh am Morgen, als M. müde ins Bett fiel. Erst sechs Stunden später sollte sie die farbigen Spuren des Abends auf ihrem Körper entdecken.

Kontakt zur Autorin: m@ttoo.blog
Es ist „M“ gestattet zur persönlichen Bereicherung, und überhaupt, eigene Kontakte zu haben.
Da sie jedoch unter meinem Kommando steht, verbieten sich jedwede Andeutungen auf sexuelle Wünsche sie mal kennen zu lernen.
Diese Anfragen sind ausnahmslos an er@ttoo.blog zu richten. Zum Zeitpunkt der Drucklegung werden diese kategorisch abgelehnt.

Liebster Award 2016

Nomination

Erst einmal ein großes Dankeschön an Svea Kerling für die Nominierung.


Deine Fragen und hoffentlich inspirierende Antworten.

Hattest Du jemals einen Plan A für Dein Leben?

Ja, den gab es tatsächlich. Der erste Plan A sollte mich tatsächlich zum katholischen Priester machen. Angesichts der Tatsache, dass ich für das Studium der Katholischen Theologie jedoch neben dem Latinum auch das Graecum nebst Hebraicum hätte haben müssen, brachte mich zum nächsten Plan A.

In der Annahme, dass Plan A mehr oder weniger in gründlich in die Hose ging, bei welchem Buchstaben bist Du nunmehr angekommen?

Der Plan A zu dieser Zeit hat bestimmt die Versionsnummer sechs oder sieben.

Hattest Du überhaupt je einen Plan oder war das “eh nie so Dein Ding”?

Mittlerweile plane ich anders. Eher so von heute auf morgen. Was aber auch nicht stimmt. Ich habe Ideen und Gedanken, wo ich in fünf Jahren sein möchte, aber ich beharre nicht auf den kleinen Plänen auf dem Weg. Das kann schneller oder langsamer vorwärst gehen. Der Weg ist nicht das Ziel, sondern das Ziel.

Gehörst Du zu jenen, die froh sind darüber, ihre Kindheit überlebt zu haben? Zumindest Du es als Erfolg verbuchst bzw. als Zeichen deines Überlebenswillens ansiehst?

Ach, mit der Erfahrung von heute nochmal, zumindest, Teenager sein – ja, das hätte was. Meine Kindheit war schon in Ordnung. Heute bin ich der Vater und rede mittlerweile so, wie mein Alter Herr.

Schaust auch Du Dir Katzenvideos an? (natürlich dann, wenn keiner zusieht) 😉

Willste mal sehen?
–> https://www.youtube.com/watch?v=w0ffwDYo00Q

Dein erstes Buch (kein Schulbuch) war? Ein Buch, das du aus freiem Willen gelesen hast.

Ein Buch in Schreibschrift über Rübezahl (1978)

Welche Verschwörungstheorie kommt Dir als erstes in den Sinn (wetten, dass ich daraus Dein Alter erraten kann? ) Allein der Begriff der Verschwörungstheorie … (andere Geschichte)

Mal überlegen … ich denke, dass die Theorien über den 11. September 2001 diejenigen sind, mit welchen ich mich zuerst beschäftigt habe.

Ich weiß, dass ich …. Wie klingt Dein ganz persönliches Zitat? (weder Cicero noch Sokrates)

noch ungefähr die gleiche Zeit vor, wie hinter mir habe (Jahr 2016). Das ist schön.

Kennst Du jemanden, der keine Butter mag? (unabhängig von div. Intoleranzen)

Nö.

Glaubst Du an ein Leben vor dem Tod?

Ja.

Dein Geschenk an das Leben?

Wahrscheinlich unvergessene und peinliche Momente, von denen mir zum meinem 50. Geburtstag berichtet werden wird. Und die zum 60. Und so fort.


Die von uns Nominierten 🙂

http://shoushousprojekte.blogspot.de/

http://www.linsensueppchen54.blogspot.de/

https://seitenspringerin.com/

https://katonlinesite.wordpress.com/

http://schwarzschmerz.de/


Das Regelwerk

Also …

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke in deinem Artikel auf ihren Blog
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt
  • Nominiere 5-11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Meine Fragen an euch.

Räusper …

  • Warum bloggst Du eigentlich? Wie hat das ganz am Anfang angefangen?
  • Hast Du jemals einen Blogeintrag „Jahre später“ verändert oder gar gelöscht?
  • Was Du mir schon immer mal sagen wolltest?
  • Gäbe es einen Grund für Dich von heute auf morgen mit dem Bloggen aufzuhören?
  • Du bist ja nun auch aktiv auf Twitter. Bist Du gerne mit Deinen Followern persönlich bekannt?
  • Für 3000 EUR netto im Monat. Würdest Du gerne mit Twitter Geld verdienen können?
  • Hast Du jemals auf einen Link geklickt und anschließend war Dein ganze Rechner in der Grütze?
  • Du lügst auch nicht?
  • Frauen wollen den Besten. Männer die Nächstbeste. Ist da was dran?
  • Für eine Million EUR würde ich …?
  • Warum hast Du diese ganzen Fragen beantwortet?

Der erste öffentliche Auftritt

Der ER und ich sind nun schon eine ganze Weile ein Paar und ja, der ER konnte mich erfolgreich mit seinem Kopfkino infizieren.

Wie sagte es der ER mal sehr zutreffend.

Ich habe kein Problem damit meine Frau von 10 Männern durchvögeln zu lassen, aber ein Kaffee-Date ist schwer zu ertragen.

Ich hatte nun schon eine ganze Weile auf dem Gedanken ein Pornokino zu besuchen herumgekaut. Habe das für und wieder durch gearbeitet und schließlich mich für ein „JA“ entschieden.

Wie immer fuhr ich an einem Freitagabend zum ER. Im Gepäck hatte ich ein nettes Kleid, denn das war sein Wunsch, da der ER mich ausführen wollte. Wohin es ging wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Klar hatte ich eine Ahnung, aber zu 100% wusste ich es nicht und daher sehr aufgeregt.

Wir lümmelten etwas auf dem Sofa herum und ich war schon fast der Meinung das wird nichts mehr, als der ER mich aufforderte mich hübsch zu machen. Sein Wunsch war es, daß ich nur das Kleid, die halterlosen Strümpfe und die High Heels anziehen sollte. Ich musste auf jegliche Art von Dessous verzichten, das war eine Premiere für mich, aber ich tat es ohne zu mosern und war sehr nervös.

Dann fuhren wir los. Als wir auf der Autobahn waren wusste ich wohin es ging. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Die weitere Fahrt sprachen wir sehr wenig und nach ca 1 1/2 Stunden waren wir da.

Der ER legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, schaute mir in die Augen und fragte mich: “ Sollen wir ?, ich lächelte und sagte: „JA“. Wir gingen hinein.

An diesem Abend war „Maskenabend“. Wir legten die Masken an, gingen die Treppe hoch und als erstes fiel mir der ernorme Männerüberschuss auf. Die meisten Männer trugen Masken, die das ganze Gesicht verdeckten, was im ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig aussah. Ich fühlte mich ein wenig wie in einem Horrorfilm. Beobachtet von dutzenden emotionslosen Gesichtern. Eigentlich fehlte nur noch ein Mann mit einer Kettensäge. 🙂

Als ich den ersten Schock überwunden hatte schauten wir uns die Räumlichkeiten an und tranken etwas an der Bar. Beim Rundgang verfolgte uns eine kleine Traube von Männern, was mir auf der einen Seite sehr unangenehm war, aber auf der anderen Seite schmeichelte es mir. Ich konnte die Blicke spüren, die mich schon auszogen.

Dann war es soweit. Der ER nahm meine Hand und führte mich in einen Raum mit ca 12 Kinosesseln. Seine Hand schob mein Kleid hoch und wanderte ohne weitere Anmerkung direkt zwischen meine Beine. Er fühlte sofort, dass es mir gefiel und verwöhnte mich mit seinen Fingern.

Er hatte mir die Augen verbunden, schob mir mein Kleid von den Schultern und führte mich „Oben Ohne“ in einen anderen Raum. Ich spürte die Blicke der anwesenden Männer auf mir und hörte wir der eine oder andere uns folgte.

Im anderen Raum angekommen parkte mich der ER auf einer kleinen Stufe, zog mir das Kleid aus und fesselte mir die Hände mit Handschellen auf dem Rücken. Er fing an mich meinem Lieblingsflogger auszupeitschen und ich fühlte wie jeder Schlag meine innere Hitze antrieb. Er berührte mich mal hart, mal zart und verteilte Schläge auf meine Brüste und Nippel. Die besondere Art der Zuwendung öffneten einen kleinen Fuß der an meine Beinen herunter lief.

Dadurch, dass ich nichts sehen konnte, fühlte ich mich sehr sicher und genoß es im Mittelpunkt zu stehen. Nebenbei hörte ich die anwesenden Männer und ja, es hat mich sehr erregt.

Irgendwann drehte der ER mich um und liebkoste meinen Hintern mit dem Flogger. Zwischen einigen kleinen Pausen versicherte er sich sich immer wieder ob es mir auch gut ginge. Immer wieder fand seine Hand ihren Weg zwischen meine Beine und seine Finger verschwanden in mir. Er nahm dann den Magic Wand und mir war klar was nun kam. Der Magic Wand berührte mich und eine aufsteigende Wärme glitt durch meinen Körper.

Doch was war das ?

Gleichzeitig spürte ich harte Schläge mit dem Flogger. Mir war klar, der Magic Wand musste von einem anderen Mann gehalten werden. Ich genoß diese Situation immer mehr und ein unglaublich intensiver Orgasmus bahnte sich einen Weg an die Oberfläche.

Als der ER mich erlöste, mir die Handschellen und Augenbinde abnahm glitt ich erschöpft und glücklich in seine Arme.

Das erste Level hatte ich geschafft und wieder war ein weiterer Schritt in eine neue Welt gemacht.

Und ja, ich will mehr !

Ich danke meinem Herrn, das er so unglaublich viel Geduld mit mir hat und das uns jeder kleine Trippelschritt weiter ans Ziel bringt.

Ein Gedanke wird lebendig …

… und nun?

Ich schildere mal aus meiner Sicht, was im Kopf eines dominanten Liebhabers passiert, wenn seine Sub eine Spielidee äußert.

Zunächst geht es darum, ob die Szene überhaupt in seinem Kopfkino existiert. Wo beispielsweise Gruppensex oder gar Gangbang mit nur einer Frau (meiner Sub) und einer Horde wilder Lümmel für mich kein Problem darstellen würde (Dominante Wifesharer kennen das), so ist wenig Platz meine Frau mit einer anderen Frau zu beobachten.

Nicht, dass ich das nicht zulassen würde (Stichwort: Wunscherfüller) und der Appetit kommt bekanntlich beim Essen 😉

Und doch bekommt man es ab und an mit Dingen zu tun, an welche man bisher nicht gedacht hat und der pragmatische Mann denkt da ziemlich fix, ob er dazu eine Idee hat, oder eben nicht. Je weniger Ideen er dazu in seinem Kopf hat, desto mehr ist er auf das Ausmalen der Phantasie seitens seiner Frau angewiesen. Solange, bis er gedanklich alleine laufen kann.

Okay … die Idee ist gut. Also beginnt der Mann sich über das wie und wo und vielleicht auch mit wem Gedanken zu machen. Er geht davon aus, dass die Idee bei der Frau so lange gereift ist, dass sie diese auch äußern konnte. Denn es gehört eine große Portion Vertrauen dazu, dem Dom die Umsetzung einer Spielidee zu überlassen. Nicht, dass am Ende diese Idee gegen die Sub eingesetzt wird. Aber auch nicht nur Vertrauen. Es ist auch das Loslassen von Kontrolle erforderlich. Meistens hat sich im Kopf der Sub eine bestimmte Szenerie manifestiert und diese hätte man auch gerne. Auf der anderen Seite ist es vielleicht aber auch nicht abendfüllend diese Idee 1:1 umgesetzt zu wissen. Ein Weg ins Ungewisse.

Der Dom ist dabei völlig pragmatisch, jedenfalls ich bin es, während die Sub zumeist ihren Emotionen hinterherdenkt und den Gedanken öfter innerlich verwirft, als sie es dem Dom antragen möchte. Denn die Sub hat am Ende auch eine gewisse Pflicht dazu ihre natürliche Neugier zu ignorieren und den Dom eben machen zu lassen. Ja, genau, er muss die Planung still und leise einfach erledigen können ohne „dauernd“ mit den Zweifeln an der Idee von der Sub „belästigt“ zu werden.

Für mich ist eine Sub keine Angehörige des schwachen Geschlechtes, sondern eine starke Frau, die sich die Dinge 100x überlegt. Wie eben eine Frau 😉 Was ich nebenbei bemerkt für eine sehr positive Eigenschaft halte. Einmal entschlossen, geht es eben los.

Was ich dann äußere ist, wie das Setup sein kann. Ich liefere Möglichkeiten. Zum Beispiel: Nicht zuhause, lieber in einem Hotel. Nicht gemeinsam anreisen, sondern getrennt. Damit verbinde ich bereits Planungen im Hinterkopf und die Sub kann darauf vertrauen, dass ich mir für die Erfüllung eines Wunsches besonders viel Zeit nehme. Und Dinge gut durchdenke. Eine Nachfrage über, warum getrennt, warum Hotel … bietet sich hierbei nicht an.

Denn nicht das wie oder wo ist für die Sub die entscheidende Frage, sondern das ob. Und auch nur daran, macht der Dom alles fest. Sicher wird er grundlegende Bedenken in seine Planung einfließen lassen, aber vielleicht nicht alle. Er sollte seine Sub gut genug kennen, um zu wissen, welche Dinge ihr wichtig sind und welche „übergangen“ werden können. Am Ende ist es auch die Frage, ob man an eine Grenze gehen will, diese gezeigt bekommen möchte oder gar überschreitet. Und das auszubaldowern ist nun mal „Chefsache“.

Die Verantwortung der Sub liegt dann auch ein Stück darin, dass wenn sie nur genügend Zweifel an den Tag legt, dass der Dom irgendwann die Planung aufgeben wird. Ich persönlich finde, dass eine solche Entscheidung durchaus Schneid hat. Die Sub wird sich hier auch 100x geprüft haben, ob sie den Dom in voller Planungsaktivität stoppen will oder nicht. Das ist zwar blöd für den Dom, aber so läuft das eben im D/s-Bereich. Eine Schelte oder blöde Worte gegenüber der Sub sind hier ebenso wenig angebracht wie Strafen schlimmster Sorte.

Er sollte in der Lage sein aus einem Wochenende in einem Hotel, mit seiner Frau und 5 Männern, im Handumdrehen ein Wellnesswochenende  für zwei zu zaubern. Er kann sich sicher sein, dass seine Sub ihm das auf ihre ganz spezielle Art danken wird. Aber auch vor allem, dass ihre Idee deswegen noch lange nicht vom Tisch ist.

Doms tun immer gut daran, wenn sie den Dingen Zeit geben zu reifen. Manche Frauen gehen sofort mit in ein Pornokino, wenn der Herr es verlangt und lassen sich fremdvögeln, andere brauchen Jahre dazu, wenn überhaupt. Nur dann, wenn die Sub innerlich bereit ist, dann wird es eine Sache, die für beide gut wird und … darauf kommt es doch an. Schließlich ist eine Sub keine Sklavin.

Hotelgirl III

Es war einer dieser langweiligen Tage auf Dienstreise.
Viele Termine, Gespräche, fast sinnlose Meetings ohne wirklich was zu besprechen, Smalltalk.

‚Nicht mal eine nette Dame zum flirten dabei. ‘, dachte er in sich hinein. Businessfrauen sind ja in der Regel schon recht schick. HighHeels, Röcke, weiße Blusen, Jacketts. Und dabei immer die Vermutung, was da wohl drunter sei. Aber dieses Mal, waren alle Frauen irgendwie, männlich und wenig sexy.

Sicher, er arbeitete mit ihnen, und gewisse Grenzen wurden immer gewahrt, aber beim Arbeiten sich was Nettes ansehen zu können, erleichtert das Arbeiten.

‚Gott, Du bist ganz schön sexistisch, aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei. ‘

Er seufzte.

Also saß er am Abend ein wenig deprimiert beim Essen im Hotelrestaurant und dachte sich einen Männerabend herbei. ‚Schön, wenn die Regierung nicht zuschauen kann! ‘ griemelte er vor sich hin. Nettes Porterhousesteak, Pommes Frites und KEIN Salat dazu. Später dann noch ein paar simple Dosenbiere auf dem Zimmer zischen, sich nackt aufs Bett legen und den Pornokanal einschalten.

Das Smartphone durchbrach den Gedanken, als sich WhatsApp mit dem Chefsignal (Telefongeräusch aus 24) meldete.

„Guten Abend, mein Herr“

„Hallo schöne Frau <3“

„Ich wollte Ihnen nur kurz mitteilen, dass ich mir Ihrem Wunsch entsprechend für diese Nacht ein Date habe organisieren können.“

„Wie angenehm zu wissen J“

Ein wenig neidisch war er schon, aber nach seinen Regeln zu spielen bedeutet auch mal selber einzustecken.

„Darf ich erfahren, was sie vorhaben?“

„Ich habe mir erlaubt einen Mann zu kontaktieren, den ich schon länger auf Twitter kenne. So dachte ich mir, dass wäre mal eine nette Idee. Zumal der Typ mich ja auch fast schon irgendwie stalkt 😉 Wahrscheinlich wird er gerade vor Aufregung auf dem Weg ins Hotel sein, welches er für dieses Date bezahlt hat. Und sehr wahrscheinlich wird es nicht viel mehr als ein Blasdate, aber … ich mache es zum ersten Mal alleine und ohne sie. Ich bin dazu bereit, mein Herr!“

„Eine Art frivoles Twittertreffen. Klingt spannend. Sie bedienen dann aber hinterher meine Neugier mit Details?“

„Natürlich mein Herr, ich werde Ihnen diese sanft ins Ohr flüstern, während ich Ihren Penis in meiner Hand habe. Also dann, ich bin spät dran.“

‚Dieses Luder! ‘, dachte er sich. Doch er blieb ruhig, weil er wusste, wie gut sie das eine von dem anderen trennen konnte und das ihr Weg sie sicher wieder zu ihm zurückspringen ließ. Sein Kopfkino sprang an und er malte sich genüsslich aus, wie lange der Twitterfreund ihren mündlichen Tatsachen wohl standhalten würde.

„Ich wette 50 EUR, dass er nach 10 Minuten gekommen ist!“

„Die Wette gilt, mein Herr. Und wenn nicht, dann werde ich Ihnen das ehrlich sagen. Was bekomme ich, wenn ich gewinne?“

„Ich setze eine neue Korsage dagegen? Aber nicht schummeln ;-)“

„Niemals, mein Herr!“

„Ich weiß. Und nun los und viel Vergnügen. <3“

„Danke, mein Herr. Ich mache das gerne für Sie. Und damit auch für mich <3“

Sich vorzustellen, wie die eigene Frau einem anderen Mann mit dem Mund verwöhnt, ist in vielen Männerköpfen fest verdrahtet. Wenn man dabei zusehen darf. Die eigene Frau ist für viele Männer der absolute Pornostar im Kopfkino. Und dafür hatte sie nun gesorgt. Und er kannte nicht mal das Drehbuch.

Er konnte die ganze Zeit an nichts anderes mehr denken und der Kumpel unterhalb der Gürtellinie machte keine Anstalten sich zu beruhigen. Auf diese Art könnte er sich die Kosten für den Pornokanal schenken. Er lächelte.

 

Im Zimmer angekommen ging er erstmal zur Minibar um das Bier zu sichten. Vier verschiedene Sorten zu wahren Freudenhauspreisen. Leider nicht in Dosen. „Fump“ Nummer Eins.

Er zog seine Klamotten aus. Hose und Jackett ordentlich in den Schrank. Das Hemd in den Koffer zurück, ebenso die Socken. Unterhose hatte er heute weggelassen. Was weniger damit zu tun hat, immer bereit sein zu wollen, sondern damit, dass er es mochte, seinem Kumpel Freiheit zu geben. Und auch ein wenig zu irritieren, falls er in Gegenwart eine Frau leicht versteifte. Ein wenig gegen den Standard in dieser formvollendeten Geschäftswelt. Wo ja auch jeder irgendwie seine Geheimnisse unter den Klamotten trägt.

So hatte er mal beobachtet, wie einem Mann beim Pinkeln die Hose herunter rutschte. Und WOW seine halterlosen Strümpfe waren echt … nice. Oder die mehr als eindeutigen Tattoos auf Schultern oder Nacken, die darauf hindeuteten, dass diese Menschen sich im Privatleben garantiert nicht sittsam verhalten. Wenn man die Augen aufmacht, dann sieht man sie eben, die Sklaven, Privatnutten, Herren und Herrscher. Und so manches angenehme Gespräch, jenseits aller Geschäfte, wurde so begonnen.

Nachdem er seinen ersten „Fump“ geleert und sich unter der Dusche rasiert hatte, oben wie unten, wie immer, schlüpfte er in den Hotelbademantel und fläzte sich ins Bett. Sofort begann sein Kopfkino wieder zu laufen. Ob seine Frau bereits mit dem anderen zusammen war? Was sie wohl anhatte? Was sie sagen würde? Ob sie schon vor ihm kniete? Sicher war nur, dass das genau das Szenario war, welches er nun gebrauchen könnte.

*knock knock*

Öhm … Zimmertüre?

*knock knock*

Er stand auf und ging zur Türe.

*knock knock*

Bademantel zu und Türe auf.

„Guten Abend, mein Herr! SIE sind mein Date!“

Dominanter Wifesharer vs Cuckold vs Stag

Wieder was gelernt.

In der Reihe „Man lernt nie aus“, bin ich per Zufall auf einen Begriff „Stag“ gestoßen. Wofür „Stag“ als solches steht, habe ich noch nicht herausgefunden, jedoch wird es in einem Blog wie folgt erwähnt:

The term Stag cuckold differs from the usual use of the term cuckold. According to Sage Vivant, author of the book ‚Your Erotic Personality‘, Stag cuckolds are typically heterosexual men who get off on the idea of their wives or girlfriends being with other men but do not really fit the historical term cuckold. (http://hotwivesandgames.tumblr.com/).

Prinzipiell ist es ganz einfach:

Ein dominanter Wifesharer wählt die Sexpartner seiner Frau aus (mehr oder weniger ohne Mitsprache der Frau), während ein Cuckold damit leben muss, dass seine Frau sich selbst andere Sexpartner wählt (und mit ihm vielleicht gar keinen Sex mehr hat).

Der „Stag“ist weder noch.
Er ist sich einfach nur bewusst, dass er eine Frau an seiner Seite hat, mit der andere Männer gerne Sex hätten und dass es nur natürlich ist, wenn die Frau an seiner Seite für das eigene Selbstbewusstsein dem auch nachgeht und mit anderen Männern Sex hat.
Sie tut dies jedoch nie ohne ihren Mann daran zu beteiligen. Sie trifft diese Männer per Zufall und wird ihren Mann um Erlaubnis bitten ein Extra-Date zu Dritt auszumachen oder jetzt sofort ohne den Mann mitzugehen. Der „Stag“ hat grundsätzlich das Veto, da er jedoch ein Voyeur ist, wird er wohl kaum absagen.
Nur eigene Termine werden ihn daran hindern, dem Schauspiel beizuwohnen. Er ist ein Voyeur und schaut halt gerne „nur“ zu und fühlt sich durch das Verhalten seiner Frau nicht im mindestens erniedrigt oder gedemütigt.

Tatsächlich ist der „Bull“ in diesem Spiel eine Schachfigur (siehe Beitragsbild), dem klar ist, dass er zwar mit der Frau Sex haben kann, aber eben nur, weil Frau und Mann das so vereinbart haben. Er muss die Regeln des Paares akzeptieren, ansonsten käme er nicht zum Zuge. Er hat keinerlei Dominanz gegenüber dem Paar.

Stag und Hotwife funktionieren auf einer absolut gemeinschaftlichen Ebene, ohne jedwedes Herrschaftsgefälle. Akte der „Erniedrigung“ des Mannes gehören zwar zum Spiel, beispielsweise, wenn die Frau sauer auf den Mann ist und sie ihn deutlich auffordert einen „Bull“ anzurufen, der es ihr jetzt besorgt. Letztlich, und so verstehe ich das, ist dies jedoch nur eine ganz besondere Form des Versöhnungssex.

Gibt es eigentlich auch weibliche Stags?

Regelwerke 3.0 – Für jede(n) das Gleiche?

Ich will es mal so zusammenfassen.

Üblicherweise hat ein Dom ein Bild von einer Sub im Kopf.
Diese soll im Idealfall so und so aussehen und dies und das machen.

Tatsächlich unterscheidet die Suche nach der „richtigen“ ™ Sub sich nicht wirklich von der üblichen Partnersuche. Mit der Ausnahme eben, dass der Dom dort sucht, wo er Subs finden kann, mit ihnen ins Gespräch kommt und dann Angebote andeutet in der Hoffnung, dass die Sub interessiert ist.

Oh … tja, das ist auch auch wie bei der üblichen Partnersuche. Haken dran.

Nehmen wir nun an, dass eine Sub interessiert ist und der Dom beginnt sich ihrer anzunehmen. An einem bestimmten Zeitpunkt kommen dann Regeln ins Spiel. Die generelle Frage nach dem „Warum eigentlich Regeln?“ stellen wir einfach mal nicht.

Ich denke, dass es keine gute Idee ist jeder Sub die gleichen Regeln aufzuzwingen. Lassen wir die Frage nach realistischen Möglichkeiten einfach mal weg, so sollte ein kluger Dom wissen, dass nicht nur er ein Bild von einer Sub im Kopf hat. Auch die Sub selber sieht sich auf eine gewisse Art und Weise. Möchte der Dom also ein devotes Bückstück, so muss das Kopfkino der Sub ebenfalls in diese Richtung laufen und sie sollte von der Fremdnutzung zumindest phantasieren.

Ein Dom wird es schwer haben eine langfristige Bindung zu einer Sub aufzubauen, wenn er nicht in der Lage ist, ihre Wünsche anzuerkennen, wenn sie eben „nur“ seine persönliche Hure sein möchte, jede Perversität von ihrem Dom erduldet, aber eben nicht in der Öffentlichkeit eines Pornokinos „hinhalten“ will.

Auf der anderen Seite ist der Sub durch Kommunikation klar, dass diese Aufgabe eine wichtige Sache für ihren Dom ist, also wird sie sich überlegen, ob es nicht Sinn machen würde ihm zu liebe zumindest ab und an sich Fremden hinzugeben. Ich betone ausdrücklich das „ihm zuliebe“, denn nur so kann eine Sub eventuell in der Lage sein Symphatie für etwas aufzubauen, was sie eigentlich nicht machen möchte. Sie sollte ihre Grenzen also nicht zu eng setzen, oder sich zumindest Zeit verschaffen sich an den Gedanken zu gewöhnen.

Für mich persönlich ist diese öffentliche Angelegenheit sehr tief in mir verwurzelt. Irgendwann möchte ich eine Sub öffentlich bespielen und anderen Männern sexuell zu Verfügung stellen. Mein Voyeurismus ist diesbezüglich ein absoluter Treiber, meine Sub als Akteurin eines Pornofilmes zu sehen, dessen Regie ich innehabe.

Die erste Regel eines Regelwerkes ist eher für den Dom gemacht: „Egal wohin Du Deine Sub bringen willst, bringe ausreichend Geduld mit. Mache der Sub klar, wohin die Reise geht, aber überfordere sie nicht. Vor allem dann nicht, wenn sie eine Anfängerin ist.“

Erst danach kann er Regeln für die Sub aufstellen und die erste ist: „Vertraue Deinem Dom Deine Gedanken und Gefühle ausnahmslos an und belüge ihn nicht. Nur dann kann auch er Vertrauen zu Dir aufbauen und Dich so anleiten, dass Du Dich ihm wirklich hingeben kannst.“

Und dann kommen all die anderen Dinge, wie „Du bist nackt, wenn Du bei mir bist.“ – „Du masturbierst nur mit meiner Erlaubnis und dies auch nur Sonntags, wenn es der 01.05. ist.“ – „Du schickst mir jeden Morgen ein Aktfoto von Dir in demütiger Haltung“ – „Oder Oder Oder.“

Doch auch bei diesen Hausregeln muss ein Dom darauf achten, dass diese Regeln auch zur Sub passen. Sie sollen schon eine Sache sein, die sie fordern. Wenn Deine Sub ein #Instagirl ist und sich eh schon halbnackt im Internet präsentiert, dann werden Aktbilder für den Dom nicht wirklich eine spannende Aufgabe für die Sub sein. Beschäftige Dich ein wenig mit ihren Ängsten und Befürchtungen und logge Dich dort sanft, ich betone sanft, ein.

Eventuell ist Deine Sub nur selbstsicher in Aktfotos innerhalb der eigenen vier Wände. Dann fordere sie auf im Treppenhaus zu fotografieren. Und gebe ihr die Möglichkeit sich der Aufgabe schrittweise zu nähern. Am Ende soll sich die Sub nicht fürchten diese Dinge zu tun, sondern die Angst vor der Aufgabe soll einem guten Gefühl weichen. Nämlich es für Dich zu tun (und für sich wegen dem Schatten der übersprungen wurde). Mache ihr klar, dass Du sie fordern, aber auch fördern möchtest. Sie soll selbstbewusster werden und nicht unsicherer.

Meiner Meinung nach sollten die Regeln dazu führen, dass die Sub Dinge lustvoll tut, um damit den Dom zu befriedigen und damit auch sich. Wenn sie also nicht richtig weiß, wie man einen Schwanz bläst, dann bringe ihr ohne Druck bei, wie sie Dich mit dem Mund zum Höhepunkt bringt. Mache sie spielerisch … auch mit Regeln … zur Expertin in Sachen „Wie befriedige ich meinen Dom richtig!“ und zwar deutlich bevor sie andere für Dich befriedigen soll. Denn sonst wird der erste Besuch eines GloryHoles keine gute Sache für Deine Sub. Schließlich will sie ja dann für Dich andere Schwänze blasen und kommen lassen. Wenn sie dabei jedoch unsicher ist, weil Du ihr nicht beigebracht hast, wie das geht … dann hast Du als Dom versagt und kannst das Deiner Sub nicht zum Vorwurf machen. Und am Ende frustet es aber auch die Sub, weil sie vielleicht wirklich Gefallen an Blowjobs an öffentlichen Orten findet, aber dann … keiner kommt 😉 (Hust!)

Wenn Du also möchtest, dass eine Sub Kondome mit dem Mund überzieht, dann biete ihr auch eine Möglichkeit jenseits eines Dildos an. Zum Beispiel erstmal Deinen eigenen Penis. Engagiere Dich gemeinsam mit ihr für die gute Sache.

Und wenn ich schon mal durcheinander schreibe, dann noch folgender Hinweis: Wenn Du Deine Regeln aufstellst, dann beachte dabei, dass nicht jede Sub für jede Regel gleich geeignet ist. Wenn alle gleiche Regeln haben sollen, dann sei milde mit denen, die es nur versuchen, aber nicht wirklich hinbekommen und lobe die, die es sehr gut können. Es ist jedoch wert schätzender, wenn jede Sub eigene Regeln zu befolgen hat und sie so nicht gegeneinander um Deine Gunst konkurrieren müssen.

Es kommt auf die Sub an und auf Dein Gespür, welche Regeln sie mit Leichtigkeit erfüllen wird und welche nicht. Lege dann die Regeln so an, dass vielleicht 10 Hausregeln existieren, von welchen sieben leicht zu machen sind und drei weniger. Im Laufe der Zeit kannst Du die Quote ändern und Du wirst sehen, dass bereits nach ein paar Monaten vieles von den bösen drei Regeln am Anfang als Pipifax angesehen werden. Sorge für Erfolgserlebnisse und … revisioniere die Regeln regelmäßig.

Deine Sub wird es Dir danken.

Glaube mir.

 

ps // ohne Rechtschreibprüfung online gestellt.