Hotelgirl II

Er kam nach einem langen Tag ins Hotelzimmer und wünschte sich nichts mehr als eine heiße Dusche und etwas Rumlümmeln in den weißen Laken des Bettes.
Vielleicht würde er auch spontan einschlafen. So 12 Stunden am Stück und das ohne Abendessen. Ach, ja … das wär’s.

Auf dem Weg vom Fahrstuhl lockerte er seine Krawatte, löste den oberen Knopf seines Hemds und rieb sich ein wenig müde die Augen. Seine Finger nestelten in der Jackettasche nach der Schlüsselkarte.

Wie bei USB wird er diese garantiert dreimal falsch einstecken, bevor die Türe aufging. Etwas genervt gab er sich den Versuchen hin.
Zack, die Türe ging auf.

Nein, er würde die Schlüsselkarte nicht diese Vorrichtung drücken, mit welcher er das ganze Zimmer hell erleuchten würde.
Er wollte es dunkel haben. Und still. Die Türe fiel hinter ihm ins Schloss und er stand im Dunkeln. Er atmete auf.
Schloss die Augen. Atmete ein. Atmete aus. Atmete ein.

Er hörte in die Stille des Dunkels hinein. Seine Augen gewöhnten sich langsam an die Umgebung und hauchten das Zimmer in ein zartes Hellschwarz.
Gespeist vom wenigen Licht, welches durch die dicken Vorhänge glitt. Er griff in seine Jackentasche und holte das Handy hervor.

Der Druck auf die große untere Taste ließ das Handy seine Augen blenden. Er blinzelte und tippte seine Geheimzahl ein, schaltete das Handy lautlos und stelle es wieder aus.
Zimmerkarte und Handy landeten auf dem Beistelltisch am Fernseher. Die Schuhe glitten von ganz alleine von seinen Füßen. Jackett an den Jackenhalter an der Wand.
Sie fiel runter, aber es war ihm egal. Die kann auch liegen bleiben.

Er hörte wieder in die Stille hinein. Sie wurde etwas lauter. Aber … da war noch was. Ein Ungleichgewicht zwischen den Atemgeräuschen. Er sah ins Dunkel hinein.

Ein Finger legte sich auf seinen Mund: „Guten Abend, mein Herr.“
Er zuckte leicht, lächelte jedoch dabei: „Guten Abend, schöne Frau.“

Da war sie. Wie aus dem Nichts. Direkt vor ihm. Und streichelte sein Gesicht.

„Ich werde Ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen und bin diese Nacht Ihre Gespielin. Ich werde mich um Sie kümmern. Sie brauchen nichts zu tun. Lassen Sie sich einfach von mir führen. Ohne Worte. Nur Berührungen, Zärtlichkeit und Leidenschaft sollen unsere Sprache sein.“

„Wie Sie wünschen, schöne Frau“, bekam er über die Lippen.

Sie kam näher und begann sein Hemd zu öffnen. Ihre nackten Brüste schmiegten sich an ihn. Sie lockerte den Gürtel, öffnete vorsichtig den Reißverschluss und kniete sich vor ihn hin. Mit ein paar sanften Küssen auf seine Eichel lockte sie seine Lust. Er hob abwechselnd seine Beine und sie streifte Hosenbein und Socken in einem ab.
Sie kniete immer noch vor ihm. Er rührte sich nicht. Er spürte, dass Sie ihn anschaute als sie ihre Zunge um seine Eichel wickelte und ihn bereit machte. Dabei pustete sie leicht Luft auf seinen Penis und versorgte ihn mit Kaltluft. Ein Schauer lief seinen Rücken herunter. Wechselbäder der Lust.

Ein paar Momente später stand sie auf, nahm sein Glied in eine Hand und zog ihn hinter sich her. Sie führte ihn ins Badezimmer und schaltete die Dusche ein.

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