Der erste Kaffee……

Es war im Dezember 2014, wir trafen uns in Düsseldorf auf dem Weihnachtsmarkt und wollten sofort weiter in ein nettes Steakrestaurant. Denn aus dem Kaffee war mittlerweile eine Einladung zum Essen geworden. Und womit besänftigt man Männer am meisten …… richtig mit Fleisch. Den Tisch hatte ich reserviert und mit etwas Verspätung stand ich nun im eisigen Wind an der Heinrich-Heine-Allee und wartete auf meinen persönlichen Mr. Grey.

Um die Ecke kam dann eher ein rot-blonder ( leicht grauer) Danny DeVito, genauso rund wie groß. Obwohl ich schon ein Bild (Profilbild) von ihm gesehen hatte, dachte ich schon er wäre größer. Das war für mich der erste kleine Schock. Aber gut, es nützt ja nichts, dachte ich mir. Du willst wissen wie so ein Dom tickt und ob dieser was für mich wäre. Auf in den Kampf und ab ins Restaurant.

Dort angekommen unterhielten wir uns erst mal über viel Allgemeines. Alter, Familie, Kinder, Stadt, Land, Fluß und natürlich die „falsche Rheinseite“ und das der ER zum Glück nicht verbrannt ist als er unheiligen Boden betreten hat. Ich habe mich nicht getraut das Thema auf BDSM zu schwenken, da ich es bisher nur gewohnt war meine Fragen und Wünsche und Träume per Mail zu kommunizieren.

Zum Glück ist der ER da anders. Noch vor dem Steak kamen wir auf intimere Dinge zu sprechen. Fisting, Analplug, Flogger, Gerte, Handschellen und der einen oder andere Nachbartisch bekam große Ohren. Ich war mittlerweile ziemlich still geworden und hatte auch leichte rote Wangen, weil es zum einen sehr aufregend war und zum anderen doch etwas peinlich.

Der ER erzählte mir von seinem Werdegang und das er auch mal in der Bottom Position war und dieser Punkt brachte mich dazu ihm noch mehr zu vertrauen. Sicherlich anfangs war ich etwas geschockt. Ein Dom, der mal Bottom war und das auch noch bei einem Mann. Aber gut. Der ER wusste aber wovon er redet und kann auch nachfühlen, bis zu einem gewissen Grad, wie sich eine Sub fühlt.

Nun kam die alles entscheidende Frage.

„Was ich mir so vorstellen könnte.“

Der ER hatte seinen Monolog beendet und nun war ich an der Reihe, ich hatte keine Ahnung von BDSM und wie vielfältig das ganze ist. Ich war puterrot im Gesicht und fasste mir ein Herz und erzählte was ich mir für das erste Treffen zum „Spiel“ so vorstellte. Das war absolut nichts wildes. Es ging mir um die Erfahrung ausgeliefert zu sein, nichts zu sehen und sich nicht bewegen zu können und bis zu einem gewissen Grad schmerzen zu empfangen, die von anderen Schmerzen (Seele) ablenken. Ich sprach noch einige NO GO´s an, die ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen konnte wie Anal, Nippelklemmen  oder Wachs.

Wir verabschiedeten uns und ich hatte erst Mal etwas  über das  ich nachdenken konnte.

To be continued …

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