Wie alles begann…. oder Vor dem ersten Kaffee

Es begann alles mit Twitter.

Ein Name war schnell gefunden und nun sollte der Weg für mich beginnen auf der Suche nach dem dunklen Weg zum Glück.

Die Gedanken meine sexuelle Erfüllung in der BDSM-Welt zu suchen hatte ich schon länger und jetzt sollte das Projekt BDSM für mich beginnen.

Im Internet bin auf den einen oder anderen Horror-Bericht gestoßen und war erst mal der Meinung, dass die Herren (DOM´s) doch alle Psychos sind. Aber davon lies ich mich nicht abhalten.

Im festen Glauben daran, dass es doch sicherlich auch einen liebevollen, ehrlichen, zuvorkommenden „Gentleman-Dom“ gibt, den ich nur finden musste.

Auf Twitter fiel mir der Herr @falbalus sofort auf. Klar waren es zuerst seine Bilder, die einem ins Auge fielen. Und gerade deswegen folgte ich ihm.

Damals als die „Herzen“ noch „Sterne“ waren, hing ich mal hier mal dort einen Stern an seine Fotos und retweetete das eine oder andere Bild. Irgendwann bekam ich dann meine erste DM von ihm.

Der erste Kontakt von seiner Seite war „STINO“ (stink normal) und überhaupt nicht „DOM-lastig“, was mir wiederum gefiel. Denn der eine oder andere Account, der sich als DOM bezeichnete, wollte von mir dass ich mich sofort auf die Knie werfe und erstmal dankbar bin überhaupt angesprochen zu werden. Nur funktioniere ich so nicht. Warum sollte ich mich, vor mir fremden Männern, gleich virtuell auf die Knie werfen? Nur, weil in einer BIO steht er wäre „Ein Herr und Meister“? Das mag ja durch aus sein, jedoch nicht „mein Herr und Meister“.

Die ersten DM´s waren freundliches Geplänkel und wie man denn so zu seinem Namen auf Twitter gekommen ist, woher man kommt, wie alt man ist und so weiter und sofort.

Nach kurzer Zeit hatten wir unsere Email-Adressen ausgetauscht und die Emails wurden auch etwas intimer. Ich hatte die Möglichkeit alle Fragen zu stellen die mir so einfielen und auf die ich während meiner Internetrecherche gestoßen war. Und ja, es wurde auch über „Schweinkram“ geschrieben.

In den Emails war er mir sehr sympathisch und somit hatte ich ziemlich schnell beschlossen, dass ich diesen Mann kennenlernen will. Anmerken lassen habe ich mir das jedoch nicht. Denn nur solange die Frucht verboten bleibt, bleibt sie auch interessant.

Nach ca. 6 Wochen waren wir endlich soweit uns auf einen Kaffee in der Öffentlichkeit zu treffen. Das war mir wiederum unheimlich wichtig, weil ich trotz aller Emails nicht wusste, wem ich da begegnen würde. Somit hatte ich vor dem ersten Kaffee schon aus Sicherheitsgründen darum gebeten eine Kopie vom Ausweis zu erhalten so die komplette Anschrift und Telefonnummer. Diese Daten gab ich meiner besten Freundin und sagte ihr natürlich auch wann und mit wem ich mich treffen werde.

Frei nach dem Motto “ Wenn er schon irre ist und mich umbringen will, sollen sie ihn wenigstens schnell erwischen“

To be continued……………..

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