#CircleOfFalbalus // Abschied // @AmygDalaEscape

Die Zeit rinnt durch unsere Finger und ab und an muss man sich entscheiden.


Liebe Dala,

Dein Abschied aus dem Zirkel trifft mich. Gerade noch den Pornomoment und ein anstehendes Date vor Augen, kommt das nun (auch gemeinsam mit dem Abschied von Tara vor Kurzem) wie der aus voller Fahrt gebremster Zug, der nun auch noch den Prellbock rammt.

Deine Motivation ist persönlicher Natur und steht nicht zur Debatte. Es ist nachvollziehbar und wie immer im Leben galt es für Dich (nicht aus einer Laune heraus!) eine Entscheidung zu treffen, die Dich persönlich weiterbringt.

Unsere Zeit war nur kurz. Die Momente jedoch intensiv genug, um Dir ein ausgesprochen gutes Führungszeugnis mit auf den Weg zu geben. Summa cum Laude mit Sternchen*


 

#SecretNight // 04.05.2018 // #Reprise

So langsam aber sicher wandelt sich die #SecretNight in eine Art Twittertreffen 🙂


Nachdem ich die #SecretNight im März für mich aus grippalen Gründen habe ausfallen lassen müssen (und das als Veranstalter), war es dann wieder soweit. Aufgrund eigener Problematiken wurde es keine „#SecretNight der ‚O'“, aber dennoch eine sehr wunderbare Nacht. Kurz gesagt gingen die letzten Gäste dann auch um 0500 am Samstag morgen ins Heiabettchen. Und um 1000 des gleichen Tages saßen dann fünf Twitterer am Frühstückstisch. Wir sollten das wiederholen 🙂


Nachdem Tara aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und meine Frau aus persönlichen Gründen nicht dabei sein konnte (beides war jedoch abzusehen), hatte ich Dala an diesem Abend ganz für mich alleine. Und ich denke, das wurde auch Zeit.

Wo ich für den Abend als Veranstalter nicht viel denken musste hatte ich zwei Stunden nach Beginn dann den Kopf frei genug und bat Dala zum Tanz. Da man ja immer irgendwie innovativ sein soll, hatte ich mit den Jungs des Jumbocenters zu Dortmund über eine Vorrichtung nachgedacht und diese durfte Dala nun, sagen wir, Beta testen.

Im großen Raum ist es nun möglich zwei Menschen nebeneinander mit den Armen nach oben fest zu binden, auf das der Mensch, der das Aua macht, um sein Wesen herum laufen kann. Natürlich konnte ich es nicht lassen und verband beide Methoden und Dala fand sich in einer „sort of“ Kreuzigung wieder. Also jeweils mit einem Arm in einer Schlinge und dann in die Höhe damit. So stand sie als „Y“ in 3H vor mir und sie bekam meine volle Aufmerksamkeit.

Eine Augenbinde lehnte sie ab. Sie genoss es sehr im Mittelpunkt zu stehen, schließlich konnte jeder sie anschauen, der in den Raum kam, da sie fast in der Mitte des Raums stand.

Nach einer kleinen Aufwärmphase drehte ich mit diversen Floggern meine Runden um ihren Körper und überzeugte sie nach und nach, auch durch Steigerung der Intensität, dass es schön ist, sich fallen zu lassen. Als ihre Atmung durch die Schärfe meiner Schläge anders wurde, wurde es auf eine gewisse Art und Weise ziemlich romantisch zwischen uns. Und der Wand, den ich zwischen ihren Beinen einklemmte (und der nicht runter fallen durfte!) tat sein übrigens.

Als ich sie dann losband musste sie sich ein wenig sammeln und wir gingen dann zu den anderen in den Raum mit dem Andreaskreuz, um dort ein wenig zuzuschauen. Weil jedoch zu viele andere mit in diesem kleinen Raum waren, verflüchtigten wir uns und zogen uns zu einem Blowjob auf ein Sofa zurück. Die Stimmen, die Geräusche und die Lustschreie aus dem angrenzenden Zimmer waren uns Kullisse genug. Und ohne wirklich Worte zu wechseln, tauchten wir sehr intensiv weg.

Ich bemerkte irgendwann, dass ein anderer Mann neben uns stand und seine Errektion war stattlich. Nach ein paar Minuten fragte ich ihn, ob er auf ihr abspritzen wolle. Er nickte und ich ließ Dala, noch auf Knien, sich mit den Händen nach hinten abstützen um sich zu präsentieren und wir beide kamen über ihre Brüste.

Ja … das war ein Porno-Moment 😉 Und ich bin sehr stolz auf sie, dass sie ohne jedweden Widerspruch diese persönliche Premiere des Zweiten Mannes einfach mitmachte.


Wir gingen dann wieder zurück zum Buffet und Dala konnte dann auch was essen. Wie viele Subs ist sie vorab ziemlich aufgeregt und vermag kaum etwas zu sich zu nehmen. So unterhielten wir uns auch ein wenig über zukünftige Möglichkeiten und als dann später die anderen aus dem unteren Geschoss hoch kamen wurde es eine gemütliche Quasselrunde.

Dala ging gegen 0130 zu Bett, ich gegen 0400 und wie gesagt, die anderen gegen 0500.

 

Kleiderordnung und andere Vorschriften

In der unzähligen Möglichkeit von Definitionen diverser Wahrscheinlichkeiten sticht eine Art von Fragen immer mal wieder heraus: Wie fremdbestimmt darf es denn sein, liebe Sub?


„Mein Herr, ja ich möchte fremdbestimmt werden. Sie sind mein Herr und Sie sollen über mich bestimmen. Sie müssen es auch, da ich Sie sonst nicht als meinen Herrn wahrnehmen kann. Bitte verfügen Sie über mich, wie Sie es wünschen, damit ich Ihre Dominanz immer spüren kann. Vor allem dann, wenn wir eben nicht direkt zusammen sind, sondern über die lästigen Kilometer getrennt ist Fremdbestimmung, in welche ich mich freiwillig hineinbegebe, für mich Zeichen unserer gemeinsamen Bindung.“

„Das klingt sehr verlockend, liebe Sub und ich werde gerne darauf zurück kommen.“


‚Hach‘, denkt sich der Dom, ‚was fange ich nun mit all dieser Macht so an?‘

„Nicht zögerlich sein, mein Freund!“, höre ich mich raten, „volles Pfund, damit sie auch merkt, was sie sich da wünscht <3“


„Liebe Sub, ich wünsche mir, dass Du mir täglich Fotos von Dir in demütiger Haltung schickst, einmal liegend, einmal kniend, einmal stehend. Mindestens. Zusätzlich darfst Du nur mit meiner Zustimmung masturbieren und wenn, dann auch nur mit meiner Erlaubnis zum Orgasmus kommen. Außerdem ist Dir das Tragen von Unterwäsche ab sofort nicht mehr gestattet und Deine Fotos sind Beweis, dass Du meiner Anordnung auch Folge leistest!“

„Mein Herr, wie gerne würde ich das alles für sie tun, aber ich habe zwei kleine Kinder, die ständig um mich herumwuseln, außerdem habe ich einen Freund, der es merkwürdig finden würde, wenn ich meine sexy Unterwäsche, die er so geil findet, nicht mehr tragen würde. Darf ich auch keinen Orgasmus mehr haben, wenn er mit mir schläft?“


‚Orrrrr‘

„Na, merkste selber?“


Das ist jetzt einfach mal eine beispielhafte Situation, wie diese wahrscheinlich nicht mal soooo selten vorkommt. Zwei Menschen, die irgendwie nicht darüber nachdenken, welche Folgen Nicht-Kommunikation hat.

Völlig verträumt in den Dingen, die sie sich voneinander wünschen wurde beiderseits der Realitätscheck, mit deutlichem Pendel zum Dom!, vergessen und nun beginnt der Frust.

Oder … doch nicht?


Wenn der Wunsch nach Fremdbestimmung (inklusive Kleiderordnung) seitens der Sub doch so groß war, warum kommt nun seitens der Sub dieses dicke, fette „Aber“? Schließlich hat sie sich ja soweit geöffnet, dass der Dom wirklich in die Vollen greifen kann. Also ist doch die Sub an diesem Frust schuld, oder?

Ja … und Nein.

Ja, weil sie dem Dom keine Alternativen mit auf den Weg gegeben hat. Sie hat lediglich festgestellt, was NICHT geht, statt darüber nachzudenken, was sie tun könnte. Und ich denke, das ist die Schuld der Sub alleine.

Nein, weil ein Dom sich ein konkretes Bild vom „üblichen“ Leben der Sub machen muss, damit er einen Sinn dafür bekommen kann, wie der Eingriff in das Leben der Sub realistisch machbar ist. Und Kommunikation gehört zum Geschäft. Für beide Seiten, aber alle mal für den Dom.


Ich sage aber auch, dass es für eine allein stehende Frau ohne jedwede Verpflichtungen gegenüber Kindern und Partner vor Ort überhaupt gar keinen Grund geben kann (wenn nicht sogar darf) diesen Wünschen nicht nachzukommen. Hier ist es nur der innere Schweinehund, den sie überwinden muss. Und da sage ich dann ehrlich: Selbst gewähltes Schicksal.

Sich auf irgendeine Individualität zu berufen, wenn man fremdbestimmt werden möchte, ist im D/s barer Unsinn und absolut widersprüchlich. Dabei geht es ja nicht darum keinen geliebten Hobbys mehr nachgehen zu dürfen oder in Vereinen tätig zu sein. All das kann man auch mit einem Plug im Hintern machen. Darüber muss gar nicht gesprochen werden. Und … ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen einen Plug im Hintern haben und niemand weiß das. Bitte keine Kommentare über den „Stock im Arsch“. Das ist was anderes 😉


Fremdbestimmung im D/s ist etwas, welches in der aller Regel niemandem weh tut. Auf der einen Seite muss ein Dom eben prüfen, wie weit er gehen will (und auch kann) und die Sub muss prüfen, welches „Aber“ noch gerechtfertigt ist, aber eben auch was sie für ihn zu leisten bereit ist.

Ich sehe es beispielsweise nicht als Problem für die Sub an beispielsweise von Strumpfhosen auf Halterlose umzusteigen und diese täglich zu tragen. Das geht auch unter einer Hose und fällt niemandem weiter auf. Tatsächlich habe ich erlebt, dass alleine dieser Wechsel einigen Damen ein anderes, und positives dazu, Gefühl gegeben hat. Es ist nichts Demütigendes dabei, sondern nur eine kleine Änderung in ihrem Leben.

Es geht mir beispielsweise darum einen Schritt weit Feminität zu fordern. Und auch über den praktischen Sinn von Halterlosen zu sprechen, da diese beim Kacken nicht so hinderlich sind, wenn es schnell gehen muss.


Natürlich kann ich meine 3H-Regel nicht im Alltag einfordern, aber wer für mich auf High Heels laufen will, der sollte das nicht nur dann tun, wenn frau sich mit mir trifft live und in Farbe. Frau kann sich diese High Heels auch statt den Hauspantoffeln unterschnallen, wenn sie heim kommt und einfach in der Wohnung darauf rumlaufen für erst 10, dann 20 und dann vielleicht 30 Minuten am Tag.

Und dann mit Stolz dem Dom zeigen, dass sie das alles gerne für ihn getan hat und die Heels nicht nur beim Sex angezogen sind. Ich denke, dass kommt besser an, als jede gequälte Aktion, die widerum zu Frust führt.


Unter dem Strich ist Fremdbestimmung nur etwas für Frauen, die dies auch wirklich wollen. Die sich diesen Dingen stellen wollen und nicht beim kleinsten „Huch“ gleich kontern. Wer also zum persönlichen Sub-Sein Fremdbestimmung in der Form nicht gebrauchen kann, der muss dies klar kommunizieren.

Ein Dom sollte sich viel Zeit dafür nehmen heraus zu finden, was der Sub liegt und wenn er unbedingt fremdbestimmen will und sie das partout nicht möchte, dann muss er es im Zweifel bleiben lassen. Schließlich teilt sie seinen Kink nicht und sie seinen nicht.

Sie wissen ja: Topf … Deckel 😉

Orrr, mein Herr twittert und ich denke, ich bin gemeint

Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen? – Langtext


Es ist ganz einfach (und auch im Blog bereits mehrfach erwähnt): Wenn es ein Problem gibt, welches wir gemeinsam lösen müssen, dann bespreche ich das mit Dir und zwar direkt. Und nur diese verbalen Tweets darfst Du direkt auf Dich beziehen.

Alles andere geht nicht in Deine Richtung. Und diese Ansage darfst Du Dir bitte hinter Deine Ohren schreiben.

— eot

Danke :-* @Tarasropes / #CircleOfFalbalus // The First Avengress

„Niemals geht man so ganz.“ – Trude Herr


Liebe Tara,

ich möchte mich bei Dir bedanken.

Für Deine Zeit.
Für Deine Hingabe.
Für Deine Liebe.

Unser Telefonat wurde von Dir eingeleitet mit „Haben Sie Zeit für ein Gespräch?“ und ich dachte mir, was ich alter Mann nun schon wieder verpeilt habe. Aber es kam dann doch irgendwie so, wie wir das beide geahnt haben.

Dein Abschied aus dem #CircleOfFalbalus ist nun durch und mit doch etwas Wehmut entbinde ich Dich von Deinen Pflichten.


Du warst die Erste, die mutig gewesen ist, sich dem #CircleOfFalbalus anzuschließen. Unser Kontakt ergab sich zunächst via Twitter in den klassischen DMs, wir tauschten uns aus, sprachen nicht nur über BDSM sondern auch grundlegend anderes Zeugs. Irgendwann hatten wir Handynummern und ich war verwundert, dass Du kein WhatsApp hattest.

Tatsächlich hast Du mich dazu gebracht Threema zu installieren, weil Du aus mir immer noch unverständlichen Gründen darauf bestanden hast. Und ich habe mich daran gewöhnt für den Kontakt mit Dir Threema zu nutzen. Irgendwann kam ja dann auch die Web-Version, was es mir einfacher machte 😉

Die genauen Gründe Deines Abschiedes liegen nicht bei Dir oder bei mir. Dieses Wir existiert immer noch, aber für Dich ist die Zeit gekommen Dich weiter zu entwickeln. Und wir lachten im Telefonat, weil wir uns darüber mehr als einig sind.

Es war kein „Brocken vor die Füße werfen“, sondern eher ein „Sie sind mein Dom, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit dem #CircleOfFalbalus ein Türschild habe, welches ich aus verschiedenen Gründen (meist zeitlich) einfach nicht mehr mit Leben füllen kann. Deswegen möchte ich den Platz räumen, ohne jedoch wirklich zu gehen.“


Es war abzusehen, dass diese Entscheidung kommt. Und es ist gut, dass sie getätigt wurde.

Natürlich bleibt mein Halsband in Deinem Besitz, wie vor Deinem Abschied auch M ihres hat behalten dürfen. Du hast es Dir mehr als redlich verdient und kannst stolz auf das Erreichte sein. Auf all die Dinge, bei denen ich Dich habe begleiten dürfen.

Es war mit eine Ehre, Dich führen zu dürfen.


Wir sehen uns <3

Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist …? #TheTrainingOfO

Es ist schon erstaunlich und immer wieder Thema in dieser dunklen Welt. So grundsätzlich.


Es gibt da so Abstufungen. Dies zur Einleitung.

Und dennoch gibt es in diesen Abstufungen ganz klare grundlegende Dinge, die sich einfach nicht gehören. Und zwar weder von einer Sub, noch von einem Dom. Und das aus ganz gutem Grund.

Jede Beziehung, völlig gleich welche, sollte geprägt sein von unerschütterlichem Vertrauen in den anderen. Es spielt keine Rolle mit wem und aus welchem Grund wir unsere Zeit mit anderen Menschen verbringen. Können wir es uns auf der Arbeit nicht unbedingt aussuchen, so sind Wellenlänge, Harmonie, Zuneigung, Verbundenheit und Vertrauen ganz entscheidende Eckpfeiler angenehmen Beisammenseins.

Ich parliere gerne in den Begriffen des BDSM herum, weil es ja auch nun mein Thema ist und vor allem auch Thema dieses Blogs, er ist der Metakontext dieser Schreiberei. Und doch muss ich immer wieder mal erwähnen, dass das, was eine BDSM-Beziehung ausmacht generell, prinzipiell und fundamental für jede andere Beziehung gleichermaßen gilt.

Ohne diese wesentlichen Dinge (sicher nicht abschließend aufgezählt) ist keine Beziehung ganz genau gar nichts und wenn es irgendwo knirscht, dann muss man Beziehungsarbeit leisten, damit es weniger bis gar nicht mehr knirscht.


Wenn ich mit einem Menschen permanent zusammen lebe, dann muss ich Kompromisse eingehen. Denn ansonsten wird es knirschen. Denn so wohlgefällig, lieb, nett, zuvorkommend, aufmerksam, wie wir uns während der Anbahnung verhalten, halten wir dieses Rollenspiel innerhalb einer echten Beziehung nicht lange durch. Und glaubt es mir, jeder Mensch gibt sich irgendwie anders, wenn er jemanden trifft. Macht sich besser, klüger, hübscher, größer, älter, jünger. Das Zusammenspiel wird erst dann interessant, wenn die Hüllen fallen und die Masken abgelegt werden und man so nach und nach erkennt, wie der andere tatsächlich tickt.

Ist man dann bereit den anderen immer noch anzunehmen, dann kann das eine gute Freundschaft oder gar Liebesbeziehung werden.


Was ich mich aber immer so frage: Wenn wir uns also in der Anbahnung von partnerschaftlichen Liebesbeziehungen von der Rolle in die Wahrheit verändern und mal schauen, ob der andere bleibt, wieso machen einige das, wenn es „nur“ um die Anbahnung einer Sex-Beziehung geht.

Wenn also Sub und Dom sich irgendwie begegnen, der Dom auf einfühlsam macht, die Sub auf tief ergeben und es in der Rolle funktioniert, aber wenn dann mal „Situationen“ aufkommen, dann wird gleich alles in Frage gestellt.

Ist es nicht superwichtig, dass gerade im BDSM Sub und Dom viel eher die Masken fallen lassen und dem anderen zu 100% zeigen, wie stark, zerbrechlich oder sonstwie man/frau ist?

Sind es nicht die klaren Ansagen des Doms („Ich werde immer andere Frauen neben Dir haben!“), die es der Sub erst ermöglichen sich wirklich für diesen Dom zu entscheiden? Oder die klare Ansage der Sub („Ich möchte nicht fremdgefickt werden!“), die es dem Dom gestatten die Sub abzulehnen? Käme es so nicht viel eher zu Unpaarungen und weniger Schmerz?


Ich bin persönlich vollkommen davon abhängig mich einer potentiellen Partnerin vollständig zu erklären. Sie muss wissen, was mich im BDSM antreibt. Sie muss in der Lage sein zu prüfen, ob mein BDSM auch ihres sein kann. Das mag vielleicht verschrecken, aber es ist mir lieber zu verzichten als eine Dame zu führen, die nur so tut als ob und letztlich unser BDSM nicht genießen kann.

Sie muss verstehen, dass ich ihren „Wunschzettel“ kennen möchte, aber sie keinen Anspruch darauf hat, wann, wo und wie ich diese Dinge in meine Lust integrieren will oder kann. In meinen Augen ist D/s weniger davon geprägt, dass man sich gemeinsam einen Zettel erarbeitet und dann abarbeitet, sondern dass man sich den Wunschzettel gegenseitig zuschiebt und es dann aber dem Dom überlässt.

Was ich jedoch nicht meine ist, dass ein Dom seine Sub völlig unvorbereitet in eine neue Situation wirft. Er muss schon kommunizieren und klar machen, wie er seine Sub sieht und was er von ihr will. Sie muss stets in der Lage sein sich selbst zu reflektieren, ihre Position innerhalb der D/s-Bindung zu kennen. Sie muss sich selber fragen, ob das, was da so passiert ihr noch gut tut. BDSM ist eine gemeinsame Entscheidung und wenn es knirscht, dann muss es Sub möglich sein, darüber zu reden und zwar mit demjenigen, den es betrifft: Ihrem Dom.

Was aber auch anders herum gilt. Ist das Fortkommen in der Beziehung im Stocken, wenn die Sub eben nicht mehr weiter will oder kann, dann muss auch der Dom abseits jeden Herrschaftsgefälles das Gespräch suchen. Es wäre gefährlich, wenn ein Dom seine Sub für zögerliches Verhalten bestraft, weil er nicht erkennt (oder erkennen will), dass sie keine mentalen oder körperlichen Möglichkeiten mehr hat ihm zu folgen.


#NurMalSo

10 Dinge, die wir Männer an submissiven Frauen lieben.

In Antwort auf „Sklavin Johanna“ und ganz besonders auf:

10 Dinge, die wir Frauen an einem dominanten Mann lieben.

 


  1. Du bist erwachsen. Du weißt, was Du willst und was Du nicht willst. Du stehst mitten im Leben und brauchst unsere Hilfe generell überhaupt nicht.
  2. Du lässt unsere Magie leben und atmen und überlässt nicht mir den ganzen Zauber. Du bringst Dich in unsere Bindung ein.
  3. Du bist keine Zecke, die sich an uns klammert und ständig umworben werden muss. Du genießt es, dass wir es gerne tun, aber kommst auch mit Funkstille klar, weil Du weißt, dass es dafür Gründe gibt.
  4. Submissivität ist für Dich mehr als Deine drei Löcher zu unserem Vergnügen hinzuhalten. Deine Unterstützung für uns geht weit über Sex hinaus.
  5. Du hinterfragst unsere Entscheidungen nicht, machst aber von Deiner Intelligenz Gebrauch, falls wir mal wirklich daneben liegen sollten. Submissivität beinhaltet auch das Recht konstruktive Kritik dezent zu platzieren.
  6. Dein Vertrauen in uns ist grenzenlos. Du bist ohne Furcht und lässt uns gewähren, weil wir Dich lesen und verstehen. Ist ein Thema einmal durchgesprochen, dann ist es durchgesprochen und abgehakt.
  7. Auch wenn es abgedroschen klingt, so liegt Dein Hauptinteresse daran unseren Schwanz und nicht unser Leben hart zu machen. Du bist einfach da und nimmst die Dinge an, die wir Dir zu geben bereit sind.
  8. Du hast Dich für uns entschieden, weil Du unser Handeln, Denken und Tun magst. Wir sind vielleicht nicht immer fair und nett, aber genau das war der Grund, warum Du bei uns angeklopft hast.
  9. Wir schätzen an Dir, dass Du uns nicht verändern willst, weil Du uns exakt so brauchst, wir wir nun mal sind.
  10. Deine Liebe und Zuneigung ist mit nichts vergleichbar. Sie ist bedingungslos und dafür gehen wir innerlich vor Dir auf die Knie, ohne Dich auf ein Podest zu stellen.

The Third Avengress – Mentoring #CircleOfFalbalus

Und manchmal kommen Bewerbungen für den Zirkel und es ändern sich im Laufe der Gespräche einfach „Dinge“ … und das ist auch gut so und zeugt vom wahren Leben.


Mir ist die „Kleine S(u)B“ bereits vor einiger Zeit aufgefallen. Ich glaube, dass muss bereits in 2016 gewesen sein, aber man möge mich nicht drauf festnageln.

Ziemlich zügig haben wir unsere Telefonnummern getauscht und es begann ein reger Austausch von Gedanken und kleineren Online-Spielereien um sich abzuprüfen. Im Jahr 2017 haben wir uns dann das erste mal live und in Farbe im Rahen der #SecretNight (mit ihrem damaligem Herrn) kennen gelernt und ich habe sie in noch positiverer Erinnerung behalten.

Irgendwann bekam ich dann mit, dass sie sich #AusGruenden von ihrem Herrn gelöst hatte und wir begannen wieder intensiver zu schreiben, allerdings verlief sich das bald auch wieder. Vor allem deswegen, weil für uns beide das reale Leben zuschlug, und das hat nun mal Vorrang.

„Zwischen den Jahren“ 2017/2018 erreichte den #CircleOfFalbalus dann tatsächlich eine Bewerbung und die Beantwortung des Ganzen konnten wir letzte Woche im Telefon klären.


Jetzt, wo ich eine berufliche Zukunft ab dem 01.03. habe, hatte ich nun auch den Kopf dafür frei. Im Gespräch habe ich ihr mitgeteilt, dass sie zwar als Person immer noch sehr interessant für mich ist, jedoch für den Zirkel nicht in Frage kommt.

Grund dafür ist vor allem die Entfernung Thüringen zu Köln.
Und selbst wenn wir die #SecretNight als Fixpunkt nehmen würden, dann würden unsere Treffen nur bei einem Zwischenfall vielleicht vier Monate auseinander liegen und das ist nicht gerade gut für eine D/s-Bindung.

Zudem hat @InAusbildung gerade frisch eine Frau an ihrer Seite, die reges Interesse an BDSM hat. Und weil es mir wichtig ist, dass die beiden sich kennen lernen habe ich ihnen vorgeschlagen, dass ich gerne das Mentoring übernehme. Mit der Option, dass wenn beide mal auf der #SecretNight auftauchen und es dann auch ansonsten passt, ich @InAusbildung  gerne zusammen mit oder im Beisein von ihrer Partnerin bespiele.

Unter dem Strich: @InAusbildung wird nicht Mitglied im Zirkel.


Das Mentoring erfolgt in Absprache mit ihrer Partnerin, welche Willens ist sich dem ganzen Thema anzunähern.

Bewahre die Unterschiedlichkeit (#CircleOfFalbalus)

Gehe ich nun hin und definiere Gleichheit durch Rituale, so achte ich auf die Unterschiedlichkeiten der Damen im Zirkel. Es ist die Mischung zwischen dem, was ich bei der Dame fühle und dem, was durch gemeinsame Kommunikation zum Vorschein kommt.

So hat jede Dame ihren eigenen Bereich und ist mehr erotisch devot oder mehr hart masochistisch. Es geht bei den Unterschieden um Praktiken, die ich anwenden kann, zum einen mit verschiedenen Peitschen in verschiedener Härte, verschiedenes Spielzeug für unterschiedlichen Schmerz oder die Art und Weise, wie ich eine Dame mit anderen Sexualpartner teilen mag. Und auch hierbei gibt es Unterschiede in den Praktiken, zum Beispiel ob es eher bei einem Zuführen bleibt, wo ich passiv zuschaue und beschütze oder um einen 3er oder einen Gangbang.

Um die Gedanken der Leserschaft zu beruhigen, ist der Weg zum #fuffzig noch weit und wir gehen in der Breite vorwärts. Für mich haben die Damen jeweils eigene Qualitäten, die gesammelt betrachtet ein Ganzes für mich ergeben und ich habe nicht wirklich vor, dass jede Dame alles zu gleichen Teilen beherrschen soll.

Der Weg um #fuffzig ist geprägt davon, dass die Damen ihre eigenen submissiven Fähigkeiten erforschen und sich auch ausprobieren können, es können Dinge gänzlich wegfallen oder plötzlich hinzukommen. Genau in diesem Teil, also in der Unterschiedlichkeit der Damen, liegt die Varianz und der Zauber des D/s. Mit einem Gefühl für die Rolle der „O“.

Die Grundlagen (Rituale des #CircleOfFalbalus)

Jede Frau ist einzigartig. Sie hat einen eigenen Verstand und eine eigene Seele. Eigene Bedürfnisse, Wünsche und Interessen. Deswegen kann ich nicht einfach hingehen und jeder Dame im #CircleOfFalbalus einfach die gleichen Dinge aufbürden. Und doch gibt es Dinge, welche sich nicht unterscheiden.

Es handelt sich hierbei um ritualisierte Abläufe, die nicht ständig Teil unserer Begegnungen sein müssen. Ein entsprechender Hinweis im gemeinsamen Kalender deutet der Dame jedoch an, wann an den Ritualen geübt wird.


Das Begrüßungsritual:

Die Dame betritt das Haus und küsst zunächst den Ring des Herrn. Danach kann eine herzliche Umarmung folgen. Sie gibt ihm alles lose Material (Jacke, Taschen, Handy etcpp) in die Hand und geht eventuell mit einem Umweg über die Toilette in das Wohnzimmer.

Dort ist ihr Platz eingerichtet auf welchem sie sich noch vollständig bekleidet hinkniet und entweder auf einem Zettel weitere Anweisungen stehen oder ich direkt mit ihr spreche. Sie teilt mir mit, auf welche körperlichen Nicklichkeiten ich bei ihr zu achten habe. Im Gegenzug kommuniziere ich unter Umständen (je nach Trainingseinheit) Art und Umfang des Abends.

Danach entfernt sich die Dame, entkleidet sich, tut eventuell Dinge, die auf dem Zettel stehen und kommt mit 2H (Halterlose und HighHeels) zurück. Sie kniet sich auf ihren Platz und legt das Halsband vor sich auf den Boden und mit der Bitte es anzulegen, beginnt das Spiel. Es dauert dann solange an, bis ich es wieder von ihr abnehme.


Das Baderitual:

Der #CircleOfFalbalus hat nicht immer was mit Hauen und Stechen zu tun. Er ist meistens in den Ritualen sogar ziemlich sanft und soll eine enge Bindung erzeugen. Es soll neben der körperlichen Nähe auch eine geistige Nähe geschaffen werden, in welcher ich nicht wirklich dominant bin, aber in welcher die Dame sich ihrer Submissivität bewusst werden soll. Sie soll sich reflektieren können, ob der Status als Sub in Ordnung ist.

Ich nehme auf dem Sofa Platz und die Dame bewegt sich in 3H ins Schlafzimmer, legt dort selber die 3H vollständig ab und holt Handtücher. Diese trägt sie ins Badezimmer. Danach nimmt sie den Herrn an der Hand und führt ihn ins Bad. Dort entkleidet sie zunächst den Oberkörper des Herrn und küsst jeweils sanft seine Brustwarzen. Danach kniet sich die Dame hin und entkleidet den Unterkörper des Herrn. Sie küsst nun sanft die Eichel des Herrn und anschließend seine beiden Füße.

Sie erhebt sich und hilft zunächst dem Herrn in die Badewanne und steigt dann selber dazu. Die Dusche wird angestellt und die Dame beginnt den Herrn nun zu waschen. Es geht darum nicht einfach nur wisch-wasch zu machen, sondern ihm durch ihre Berührungen zu signalisieren, dass alles was sie tut den Wunsch ausdrückt mit dem Herrn Sex haben zu wollen. Es geht um eine geistige Verbindung zusätzlich zu den körperlichen Berührung.

Nach dem Duschen steigt die Dame zunächst aus der Wanne und hilft dann dem Herrn hinaus. Sie trocknet ihn ab, umwickelt ihn mit einem Handtuch und geleitet ihn wieder ins Wohnzimmer. Dort nimmt der Herr wieder auf dem Sofa Platz, die Dame bringt kurz das Bad in Ordnung, legt wieder 3H an und kehrt zum Herrn zurück.

Sie befindet sich wieder in der Ausgangsposition und wartet auf weitere Anweisung.


Grundsätzlich achtet die Dame immer darauf, dass sie, natürlich nur wenn möglich,  „zwischen den Beinen“ des Herrn kniet. Sie richtet sich also immer für die Grundposition nach seinen Knien aus und verbleibt dann dort. Die Entfernung zum Herrn spielt dabei keine Rolle.