#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

Die Zofe im #CircleOfFalbalus // #Reprise

„Es ist schon erstaunlich.“ – „Findest Du?“ – „Ja.“ – „Warum?“ – „Weil sich irgendwie nur Männer melden?“ – „Ist es nicht egal, wer bei Dir sauber macht?“ – „Nein.“ – „Warum?“ – „Ich bin auch im SM hetero.“

Grillenzirpen


Irgendwie ist das ja schon eine Daueranzeige
French Maid -> Zofe im #CircleOfFalbalus

Und ja, die Stelle ist noch vakant. Doch es scheint tatsächlich keine Erfüllung zu sein, ganz exakt dieses Leben zu leben. Meine innere Stimme sagt mir da, dass dies auch wirklich Sinn macht. Denn welche Frau macht das schon gerne mit. Also neben dem eigenen Haushalt noch den eines anderen zu versorgen, bei miesen Arbeitszeiten (Wenn ich das will!), schlechter Bezahlung (Keine!) und unfairer Behandlung (Kleinigkeiten werden hart geahndet!).

Auf der anderen Seite sind es Männer, die nach Demütigung in dieser Form suchen. Und ich sage regelmäßig ab. Ich habe das, wie mal gebloggt, tatsächlich mal ausprobiert und einen Mann aufräumen lassen und ihn dabei mit dem Flogger streng bearbeitet. Für ihn war das Erfüllung, für mich war das langweilig am Ende.

Da stellt sich mir die Frage, warum ein Mann auf dem Weg nach Hause nach Erniedrigung sucht, die er daheim nicht findet. Und im gleichen Atemzug fällt mir auf, warum eine Frau eben nicht nach dieser Form der Erniedrigung sucht. Denn sie hat diese ja bereits daheim.

Vor allem, denke ich mir, sind es die gebundenen/alleinerziehenden/$whatever Frauen, die daheim schon der ganzen Familie und/oder beruflich als Reinigungskraft jemandem alles hinterherräumen müssen und deswegen in dieser Art und Weise keine zusätzliche Demütigung brauchen. Und weswegen sie, wenn sie schon aus dem „üblichen“ Leben ausscheren und fremd gehen, eben nicht das bekommen wollen, was sie daheim schon haben.

Damit ist die Position als Zofe wohl tatsächlich nur für jemanden geeignet, dem diese Form der Demütigung im Alltag nicht zuteil wird und das eigene Kopfkino frei genug ist, in diese Richtung zu denken. Nur, welche Frau ist frei von diesen Dingen im Alltag? Schließlich gibt es genügend Sekretärinnen, die nur wegen ihres Aussehens und ihrer Fähigkeit dem Chef Kaffee zu zu bereiten beschäftigt sind. Um es mal ganz politisch inkorrekt zu formulieren.

Zusätzlich ist es ja auch ein Problem der Nähe zu meinem Wohnort Köln. Die Zofe muss aus Köln (+/- 50km) kommen und nicht aus dem Brandenburger Buschland. Noch mehr als eine Sub im #CircleOfFalbalus ist ihre Verfügbarkeit für die Tätigkeit absolut maßgeblich, denn alle drei Wochen mal antanzen ist für ihre Arbeit garantiert nicht zielführend.

Sie muss das zusätzlich wollen und nicht nur so tun als ob. Sie muss Erniedrigung im Alltag suchen, denn Zofe kann man nicht spielen. Zofe ist man (in diesem Falle frau).


„Du gibst also die Hoffnung nicht auf?“ – „Nein, denn diese stirbt zuletzt.“ – „Und bis dahin?“ – „Muss ich es mir selbst machen.“ – „Ferkel!“

Grillenzirpen

Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist …? #TheTrainingOfO

Es ist schon erstaunlich und immer wieder Thema in dieser dunklen Welt. So grundsätzlich.


Es gibt da so Abstufungen. Dies zur Einleitung.

Und dennoch gibt es in diesen Abstufungen ganz klare grundlegende Dinge, die sich einfach nicht gehören. Und zwar weder von einer Sub, noch von einem Dom. Und das aus ganz gutem Grund.

Jede Beziehung, völlig gleich welche, sollte geprägt sein von unerschütterlichem Vertrauen in den anderen. Es spielt keine Rolle mit wem und aus welchem Grund wir unsere Zeit mit anderen Menschen verbringen. Können wir es uns auf der Arbeit nicht unbedingt aussuchen, so sind Wellenlänge, Harmonie, Zuneigung, Verbundenheit und Vertrauen ganz entscheidende Eckpfeiler angenehmen Beisammenseins.

Ich parliere gerne in den Begriffen des BDSM herum, weil es ja auch nun mein Thema ist und vor allem auch Thema dieses Blogs, er ist der Metakontext dieser Schreiberei. Und doch muss ich immer wieder mal erwähnen, dass das, was eine BDSM-Beziehung ausmacht generell, prinzipiell und fundamental für jede andere Beziehung gleichermaßen gilt.

Ohne diese wesentlichen Dinge (sicher nicht abschließend aufgezählt) ist keine Beziehung ganz genau gar nichts und wenn es irgendwo knirscht, dann muss man Beziehungsarbeit leisten, damit es weniger bis gar nicht mehr knirscht.


Wenn ich mit einem Menschen permanent zusammen lebe, dann muss ich Kompromisse eingehen. Denn ansonsten wird es knirschen. Denn so wohlgefällig, lieb, nett, zuvorkommend, aufmerksam, wie wir uns während der Anbahnung verhalten, halten wir dieses Rollenspiel innerhalb einer echten Beziehung nicht lange durch. Und glaubt es mir, jeder Mensch gibt sich irgendwie anders, wenn er jemanden trifft. Macht sich besser, klüger, hübscher, größer, älter, jünger. Das Zusammenspiel wird erst dann interessant, wenn die Hüllen fallen und die Masken abgelegt werden und man so nach und nach erkennt, wie der andere tatsächlich tickt.

Ist man dann bereit den anderen immer noch anzunehmen, dann kann das eine gute Freundschaft oder gar Liebesbeziehung werden.


Was ich mich aber immer so frage: Wenn wir uns also in der Anbahnung von partnerschaftlichen Liebesbeziehungen von der Rolle in die Wahrheit verändern und mal schauen, ob der andere bleibt, wieso machen einige das, wenn es „nur“ um die Anbahnung einer Sex-Beziehung geht.

Wenn also Sub und Dom sich irgendwie begegnen, der Dom auf einfühlsam macht, die Sub auf tief ergeben und es in der Rolle funktioniert, aber wenn dann mal „Situationen“ aufkommen, dann wird gleich alles in Frage gestellt.

Ist es nicht superwichtig, dass gerade im BDSM Sub und Dom viel eher die Masken fallen lassen und dem anderen zu 100% zeigen, wie stark, zerbrechlich oder sonstwie man/frau ist?

Sind es nicht die klaren Ansagen des Doms („Ich werde immer andere Frauen neben Dir haben!“), die es der Sub erst ermöglichen sich wirklich für diesen Dom zu entscheiden? Oder die klare Ansage der Sub („Ich möchte nicht fremdgefickt werden!“), die es dem Dom gestatten die Sub abzulehnen? Käme es so nicht viel eher zu Unpaarungen und weniger Schmerz?


Ich bin persönlich vollkommen davon abhängig mich einer potentiellen Partnerin vollständig zu erklären. Sie muss wissen, was mich im BDSM antreibt. Sie muss in der Lage sein zu prüfen, ob mein BDSM auch ihres sein kann. Das mag vielleicht verschrecken, aber es ist mir lieber zu verzichten als eine Dame zu führen, die nur so tut als ob und letztlich unser BDSM nicht genießen kann.

Sie muss verstehen, dass ich ihren „Wunschzettel“ kennen möchte, aber sie keinen Anspruch darauf hat, wann, wo und wie ich diese Dinge in meine Lust integrieren will oder kann. In meinen Augen ist D/s weniger davon geprägt, dass man sich gemeinsam einen Zettel erarbeitet und dann abarbeitet, sondern dass man sich den Wunschzettel gegenseitig zuschiebt und es dann aber dem Dom überlässt.

Was ich jedoch nicht meine ist, dass ein Dom seine Sub völlig unvorbereitet in eine neue Situation wirft. Er muss schon kommunizieren und klar machen, wie er seine Sub sieht und was er von ihr will. Sie muss stets in der Lage sein sich selbst zu reflektieren, ihre Position innerhalb der D/s-Bindung zu kennen. Sie muss sich selber fragen, ob das, was da so passiert ihr noch gut tut. BDSM ist eine gemeinsame Entscheidung und wenn es knirscht, dann muss es Sub möglich sein, darüber zu reden und zwar mit demjenigen, den es betrifft: Ihrem Dom.

Was aber auch anders herum gilt. Ist das Fortkommen in der Beziehung im Stocken, wenn die Sub eben nicht mehr weiter will oder kann, dann muss auch der Dom abseits jeden Herrschaftsgefälles das Gespräch suchen. Es wäre gefährlich, wenn ein Dom seine Sub für zögerliches Verhalten bestraft, weil er nicht erkennt (oder erkennen will), dass sie keine mentalen oder körperlichen Möglichkeiten mehr hat ihm zu folgen.


#NurMalSo

10 Dinge, die wir Männer an submissiven Frauen lieben.

In Antwort auf „Sklavin Johanna“ und ganz besonders auf:

10 Dinge, die wir Frauen an einem dominanten Mann lieben.

 


  1. Du bist erwachsen. Du weißt, was Du willst und was Du nicht willst. Du stehst mitten im Leben und brauchst unsere Hilfe generell überhaupt nicht.
  2. Du lässt unsere Magie leben und atmen und überlässt nicht mir den ganzen Zauber. Du bringst Dich in unsere Bindung ein.
  3. Du bist keine Zecke, die sich an uns klammert und ständig umworben werden muss. Du genießt es, dass wir es gerne tun, aber kommst auch mit Funkstille klar, weil Du weißt, dass es dafür Gründe gibt.
  4. Submissivität ist für Dich mehr als Deine drei Löcher zu unserem Vergnügen hinzuhalten. Deine Unterstützung für uns geht weit über Sex hinaus.
  5. Du hinterfragst unsere Entscheidungen nicht, machst aber von Deiner Intelligenz Gebrauch, falls wir mal wirklich daneben liegen sollten. Submissivität beinhaltet auch das Recht konstruktive Kritik dezent zu platzieren.
  6. Dein Vertrauen in uns ist grenzenlos. Du bist ohne Furcht und lässt uns gewähren, weil wir Dich lesen und verstehen. Ist ein Thema einmal durchgesprochen, dann ist es durchgesprochen und abgehakt.
  7. Auch wenn es abgedroschen klingt, so liegt Dein Hauptinteresse daran unseren Schwanz und nicht unser Leben hart zu machen. Du bist einfach da und nimmst die Dinge an, die wir Dir zu geben bereit sind.
  8. Du hast Dich für uns entschieden, weil Du unser Handeln, Denken und Tun magst. Wir sind vielleicht nicht immer fair und nett, aber genau das war der Grund, warum Du bei uns angeklopft hast.
  9. Wir schätzen an Dir, dass Du uns nicht verändern willst, weil Du uns exakt so brauchst, wir wir nun mal sind.
  10. Deine Liebe und Zuneigung ist mit nichts vergleichbar. Sie ist bedingungslos und dafür gehen wir innerlich vor Dir auf die Knie, ohne Dich auf ein Podest zu stellen.

Aus meiner Subzeit (Teil Eins)

Nicht wirklich eine Story (weil nicht frei erfunden), aber auch nicht wirklich unerotisch genug für „Das wahre Leben“ kommt nun mal ein Einblick auf eine Session, die mir als Sub so geschehen ist und an welche ich mich immer noch recht gerne erinnere.

Wer es aus dem Blog nicht erlesen hat, ich hatte einen Mann als Herrn.


Es war einer dieser Tage an denen es nicht so richtig lief. Job doof, Auto doof und dann auch noch die Verpflichtung am Abend oder durch die Nacht sogar den braven und folgsamen Sklaven des Herrn zu mimen. So richtig subbig war ich nicht drauf, aber absagen wollte ich nicht. Appetit kommt bekanntlich beim Essen.

Als es an der Zeit war sendete ich eine SMS an meinen Herrn, dass ich mich nun auf den Weg machen würde und ob ich eventuell schon erste Anweisungen kriegen könnte. Er möge mir verzeihen, aber mein Gemütszustand als „O“ reiche heute nicht aus um ins kalte Wasser zu springen. Er antwortete prompt mit dem Hinweis, dass es erstmal einen Haufen Fleisch zu verspeisen gäbe und wir es uns dann gemütlich machen würden.

Immerhin bekam ich was zu essen und musste nicht gleich herhalten. Mein Herr hatte in seinem Garten einen schönen und großen Grill, und soweit ich mich erinnere lag da nie Salat drauf. Er hatte gerne seine Kumpels bei sich und feierte kleinere Feste und mein Kopfkino lief langsam in Richtung „Nackt sein, am Tisch und als Dessert unter dem Tisch bedienen“ los. Auch wenn meine Stimmung nicht sofort ins Sexuelle umschlug, konnte ich mir die folgenden 45 Minuten Fahrzeit ein paar Dinge ausmalen, knetete dabei meinen Schwanz und versuchte den Tag los zu werden.

Mein Herr öffnete mir die Türe und ich entledigte mich wie immer meiner Kleidung in dem kleinen Vorraum und legte diese auf einen Stuhl. So kniete ich mich vor ihn hin und küsste seine schwarzen, ledernen Stiefel und blieb mit meinen Armen auf dem Boden, die ich zwischen seine Beine legte und dem Hintern in der Höhe vor ihm liegen. Ich mochte diese Position sehr. Er so über mir. Es hatte etwas Beschützendes. Wohliges und Warmes.

Wie ich es mir gedacht hatte, war ich für heute als Nacktbedienung vorgesehen und seine Jungs durften meiner habhaft werden. Ich würde von jedem nach Belieben abgegriffen werden, heute sei ich einfach mal Freiwild ohne besonderen Schutz. So lange die Nacht eben dauern würde. Zusätzlich fragte er mich jedoch, ob das ein Problem für mich sei, weil es mir nicht so gut gehen würde. Tatsächlich hätte ich ehrlich antworten können. Es wäre dann wohl nichts passiert, aber meine innere Überzeugung war, dass ich dann gar nicht erst hätte anmarschieren müssen.

Also verneinte ich, bat aber darum mich für Analverkehr nicht an jeden zu geben, wenn dies möglich wäre. Einige seine Freunde hatten, gefühlt, wirklich große Erektionen und ich fühlte mich heute eher der EU-Standardnorm gewachsen. Ansonsten könne er sich vollkommen auf mich verlassen.

„Ich bin Ihre ‚O‘. Ich diene Ihnen auf die Art, die Sie für mich als richtig erachten. Ohne es schuldhaft zu verzögern.“ – „Gut, dann werde ich Dich heute vom Analdienst befreien. Aber Du hast Glück. Ich hatte diesen soundso nicht für Dich vorgesehen.“

Ein wenig enttäuscht war ich ja schon. Weil gerade wenn es mir nicht so gut ging, so hatte ich doch den Wunsch, ab und an, dass er meine Wünsche auch mal überging. Heute war aber nicht so ein Tag, es ging wirklich nicht, aber ich hätte es sicherlich zugelassen, wenn er meine Worte übergangen hätte. Oder so. Schließlich war ich seine „O“ und da macht man auch mal was, wenn es überhaupt nicht passt, wenn der Herr es dennoch für passend hält.

Heute bekam ich kein Halsband an. Was mich wunderte. Er legte immer viel wert darauf, dass ich zumindest ein Halsband trug. Stattdessen sollte ich auf allen Vieren einfach hinter ihm her krabbeln und dicht bei seinen Beinen bleiben. Wenn er stehen bliebe, dann sollte ich die Ausgangsposition einnehmen, ansonsten hinterher.

Es war in meiner Erinnerung zunächst gar nicht soooo spannend. Ich wackelte halt nackt wie ein Hündchen zu seinen Füßen durch die Gegend. Durfte zum Bedienen an den Grill und dann jeden Teller einzeln mit einer Hand in die Höhe halten und zum Tisch bringen. Ab und an steckte jemand einen Finger in meinen Arsch oder fuchtelte mit seinem Penis, wie eine Art Stöckchen, vor meinem Gesicht herum, nach welchem ich artig „schnappte“. Heute war ich wohl irgendwie eine Art Haustier, ich machte mir darüber aber keine großen Gedanken.

Irgendwie wollte ich zwar, dass einer der Kumpels mir seinen Riemen in den Hals drückte, aber ich war froh darüber, dass es so langsam anlief, wenig Alkohol konsumiert wurde und mein Herr mir so, ob bewusst oder unbewusst, Zeit zum „Warm werden“ gab.

 

… to be continued

Ich mache alles für Sie …

Kein Satz kann so gefährlich sein wie dieser, wenn er bei dem Falschen ankommt.

Dabei ist das nicht mal böse gemeint. Aber der Satz ging durch einen Filter. Nämlich den der Sub. In ihren Vorstellungen ist sie ihr Kopfkino durchgegangen und möchte sich dem Herrn zu diesem, eigenen, Zwecke vollumfänglich anbieten.

Nur beim Empfänger, dem vermeintlichem Herrn, kommt er ganz anders an.

Was die Sub eventuell meint ist, dass er sie ans Bett fesseln, die Augen verbinden und durchvögeln darf, wann und wie es ihm beliebt. Der vermeintliche Herr denkt jedoch gerade daran, wie sie für ihn auf den Strich geht und Geld verdient.

Ich betone mal ganz bewusst zwei große Extreme. Und ja, das mag durchaus eine große Kluft aufwerfen und ziemlich böse daher kommen.

Irgendwo in diesem Blog habe ich mal eine solche Situation beschrieben, die mir widerfahren ist. Die Dame sagte exakt dies beim Spiele-Date Nummer Eins. Und ich ließ sie sich ausziehen auf den Rücken legen und schickte mich an ihr in den Hals zu kacken. Merkwürdigerweise wollte sie das dann doch nicht und wir kamen richtig ins Gespräch.

Kleine Schocktherapie mit Wirkung.

Unabhängig davon, dass ein Dom immer dieses „alles“ hinterfragen sollte, warne ich im Zeitalter von „DummDoms“ ganz ausdrücklich vor solchen Äußerungen. Und den Doms füge ich hinzu, dass eine Sub zumeist nur damit sagen will, dass sie euch grenzenlos vertraut. Und das ihr dieses Vertrauen gefälligst nicht zu mißbrauchen habt.

Von dominanten Menschen kann erwartet werden, dass sie gesprochene Worte so für sich umdenken, dass es sicher für die Sub ist und nur das getan wird, was irgendwann auch mal an- und abgesprochen wurde.

Ich selber würde einen solchen Satz nur dann als „as is“ annehmen, wenn ich die Sub schon sehr lange kenne und ganz exakt wissen kann, dass er ganz exakt so gemeint ist. Von Hirnventrikel und Tara würde ich ihn sicher annehmen. Weil sie wissen, was dieser Satz bedeuten kann.

 

#TheTrainingOfO – Was eine Sub sein kann …

„Und Du hättest echt kein besseres Bild finden können?“ – „Nein, es ist bewusst gewählt!“


So einige Dinge spülen sich an Land. Gerade ganz aktuell die Tatsache, dass sich über Twitter verbreitet, dass ein „Dom“ es mit einer Frau ziemlich heftig getrieben hat. Ich stelle den Begriff mal ganz bewusst in Klammern.

Es ist von bleibenden Spuren die Rede und von wildem Herumgedresche, weil eine Sub das einfach zu machen hat. Auch wenn ich die Dame, um die es geht persönlich kenne, so ist das alles für mich Hörensagen. Tatsächlich soll es Beweisbilder geben, die mir jedoch nicht bekannt sind. Daher hat dieser Beitrag durchaus einen sehr persönlichen Charakter. Und um auf diesen aufmerksam zu machen erlaube ich mir auch ein etwas griffigeres Bild zu verwenden.


Es gibt Subs, die es ganz genau so mögen. Hart, unherzlich, unfair, respektlos, demütigend, erniedrigend. Sie wollen auf das Übelste beschimpft werden. Angespuckt, Spermadusche, Vollgepisst. Ich gebe zu, dass triggert auch mich ein wenig.

Sich einfach mal ein wenig gehen lassen. Nicht wirklich über Grenzen nachdenken. Ja, da bewegt sich durchaus auch was in mir. Die Frage, die ich mir jedoch stelle und die mich wohl ganz entscheidend von diesem „Dom“ unterscheidet: Habe ich nicht dennoch respektvollen Umgang mit dieser Zielperson zu pflegen? Und muss ich dann nicht noch mehr Wert auf das Auffangen legen? Um das Geschenk dieser Form von Submission würdig und stolz angenommen zu haben? Um die Sub wieder zu einem „normalen“ Menschen zu machen?

Subs können vieles sein. Subs können Huren sein, Schmerzempfänger und ja auch Zielperson für absolute Demütigungen. Und darüberhinaus noch viel, viel mehr. Form und Art von Submission gehen ins Unendliche. Aber in erster Linie sind sie Menschen und ich habe als Dom bei aller Erniedrigung stets das Wesen der Sub im Blick zu haben und auch zu wissen, wann es „gut“ ist.

Vor allem dann, wenn es sich um die allererste Begegnung handelt. Und selbst dann, wenn die Sub ganz explizit darum bittet, genau in diesen Bereich mitgenommen zu werden. Würde ich mich als Dom so gehen lassen? Würde ich beleibende Schäden an der Seele billigend in Kauf nehmen? Schließlich wurde ja explizit darum gebeten?

Sicherlich kann ich einer Sub beim Ersten Date alle Dinge der Grafik zukommen lassen. Ich denke, wenn das der gemeinsame Kink ist, steht dem nichts im Wege. Aber Verantwortung würde mich daran hindern, einen Weg der Gewalt zu wählen. Wenn eine Sub nicht „Nein!“ sagen kann, dann würde ich mich selber ausbremsen. Das muss man doch sehen! Und vor allem fühlen!

Aber leider ist die Welt voller Arschlöcher, die einfach nur denken, dass sie „Dom“ sind. Das ein „Dom“ Dinge tun kann, egal ob die Sub das will oder mag oder nicht. Grundsätzlich stimmt das auch. Eine Sub muss auch mal ihre Komfortzone verlassen, in welcher sie selber bestimmt. Meine Stimmung zu dieser Geschichte ist jedoch sehr einseitig auf Seiten der Bekannten.

Selbst wenn ich denke, dass eine bestimmt Form und Art von Frau immer auch eine bestimmte Type von Mann anzieht, so hat keine Frau derlei Umgang zu ertragen und zu erdulden. Und das, was dort geschehen ist (wenn auch nur die Hälfte davon stimmt!), setze ich mit einer Vergewaltigung gleich. Es ist eine Schande, was einige Jungs sich erlauben unter dem Deckmantel des BDSM irgendwie zu legalisieren.

Wie gesagt, ich kenne nicht alle Fakten, aber dieser #Rant musste einfach raus.

 

#TheTrainingOfO – English Version

Recently I have been asked to reveal all my secrets and try to explain things in english for foreign readers. To my opinion, well, you only need to get in contact with me via eMail for instance (and the best instance) and I will help you out on this issue.

But for this one time I will give it a try … you never know what it’s good for 😉


#TheTrainingOfO is a concept considering female subs (I only do female subs!) wanting to live the „O“-experience somehow, someway, somewhere, sometime. The main rule for being/living as an „O“ in general is following the „consensual non-consensual“ lifestyle. This means it is me to lead and the sub to obey completely without asking or hesitation.

But as me as The Dominant and the female as The Submissive are human beings in first instance we need to built a trustful D/s-Relationship in first row before we can begin to live life more extremely.

The first step is to get in contact and there are several ways to do this (eMail, WhatsApp, Direct Messages on Twitter) and tell me about your thoughts. We will have a chit chat to see if we are talking about the same thing and if my D/s applies to your D/s-Phantasies. If this is done for good I will have a talk with my wife about you.

Hirnventrikel and I will decide together (as partners in an open relationship, she is not my Submissive only) and if things are okay it will be an honour for me to invite The Submissive for having a coffee in a secure place one on one. If this date was fine it will be The Submissive to ask for the next step. Because if we feel we cannot „work“ together there will no next step.

The next step would be to have a Dinner date together with my wife and The Submissive or only with my wife and The Submissive. As a Submissive my wife has to challenge with other females in my life, but as my wife – she has not. She wants to get to know The Submissive more close to have a good feeling about her, because she just wants to know which Submissive wants to suck her husband’s dick for good. If my wife is fine with The Submissive she will feedback this to her and The Submissive needs to do the next step.

Visiting this blog you see the „Application #CircleOfFalbalus form“ and The Submissive shall fill out this form with valid data about herself. This application will be discussed within the #CircleOfFalbalus but it is my choice only to accept the application or not. This may sound a bit technical or formal, but I am a formal guy … take it as it is.

I do not want The Submissive to just step by to get fucked from time to time. The Submissive will be trained according to her needs and realistic possibilities. And I want The Submissive to be a proud member of the #CircleOfFalbalus for years and not just for some months.


First Line: The Apprentice

Within a period of about one year The Apprentice and I are working on our D/s-Relationship deeply and get close to built trust. She will learn about things I need and things that will come up, when she wants to get further.

Second Line: The Submissive

This part may last longer (1-2 years). The Submissive will be trained more on things she learned and possible punishments for disobeying will be harder. The Submissive will have spotlights on living as „O“ so she can decide better for applying to become an „O“.

Third Line: The „O“

After The Submissive has done the necessary tests and applied on her own will, she will become my property and will start living „consensual – non-consensual“ without any doubt.


The Audience should know that you cannot start living as „O“ right from the spot. Living as „O“ needs to have a fully funcional D/s-Relationship working. The Apprentice has a lot of possibilities to influence the D/s, The Submissive may discuss things with a bit less influence whereas „O“ has no safeword and no influence anymore.

In order to really love being „O“ a female needs to have full trust into me and I think this 3some-way is a good challenge to grow into being „O“.


In general an owned Submissive can be given to me to walk this path as well. Charges may apply on this for the relevant Dominant.

#TheTrainingOfO – Der BDSM-Vertrag

Braucht es Ihn wirklich? So einen Vertrag?

Ich erinnere mich daran, dass ich zu Beginn meiner Beziehung zu Hirnventrikel einen aufgesetzt hatte. Und ich erinnere mich auch, dass sie diesen bei einem Kurztreffen im Starbucks im Düsseldorfer Hauptbahnhof blind unterzeichnete. Sie hatte ihn nicht mal gelesen. Das war schon ziemlich romantisch, oder 😉

Sie war der festen Überzeugung, dass ich ihr niemals schaden würde und dass ich mehr meine Verhaltensweisen lockern würde, als ihren Verfehlungen nachzugehen. Der Vertrag war auf sechs Monate befristet … und wurde stillschweigend verlängert. Mittlerweile sind wir wesentlich weiter als der Vertrag hergibt.

Was auch der Grund gewesen ist, dass ich Tara keinen gab. Hirnventrikel hatte mich bereits nach kurzer Zeit so gut eingeschätzt, dass ich diesen bis dato sehr geschätzten formalen Akt einfach über die Wupper geworfen habe. So ändern sich die Zeiten. Zum Guten.

Und doch überlege ich einen neuen zu entwerfen. Weil ich Formalien halt mag und mich in Rechtsbüchern besser zurecht finde als in jedem Liebesroman. Es ist für mich exakt, wenn auch begrenzend. Es gibt kaum Platz für Toleranz links und rechts, also für beide Seiten nicht. Und es zwingt die Sub zur Disziplin, weil es den Dom zur Konsequenz anhält.

Die Frage die ich mir stelle, wenn ich mich selber so begrenze, ist dass dann eher für mich oder für die Sub gedacht? Sollte ich als Dom nicht eh das Wohl der Sub im Blick haben und nicht meine Ansprüche definieren? Ist es diesen ganzen Aufwand wert? Nimmt man sich dadurch nicht auch ein wenig Dynamik?

Natürlich, wenn ich als Dom mit Tara einen Star Trek Abend auf dem Sofa machen mag, ist sie sicherlich nicht sauer darüber. Schließlich wird der Wunsch des Dom soundso respektiert. Egal welcher. Und wenn ich mit Hirnventrikel über Nacht in ein schickes Hotel fahre und wir es uns zu Sauna, Massage, Abendessen später zu Bett einfach gut gehen lassen, so denke ich auch hier nicht, dass sie das Safeword benutzt.

Aber ich denke, dass wenn es einen gewissen Schritt im Leben der Damen gibt, der vielleicht über das bisher Erlebte hinaus gehen, wäre es dann nicht gut, wenn man nicht nur darüber geredet hat, sondern es in einem Business Development Meeting faktisch niederlegt? Weil ich mir das wünsche?

 

Wie beiden bereits angedeutet ist, so wird es zukünftig „O“-Dates geben. Und hierzu gehört auch das Einhalten gewisser Formalitäten im Umgang miteinander. Jetzt kann ich leicht sagen, macht Euch mal bitte schlau und ich prüfe das ab. Aber … das reflektiert nicht meine Gedanken und was auch immer sie wo lesen würden, vielleicht wäre das alles nicht das, was ich gerne noch so hätte.

Wikipedia definiert dies als „Metakonsens„.

Als Metakonsens werden innerhalb der BDSM-Szene umstrittene erotische Rollenspiele bezeichnet, die sich im Grenzbereich zwischen einvernehmlichem und nicht einvernehmlichem Handeln bewegen. Der Metakonsens wird im Deutschen seltener auch mit dem englischen Begriff „consensual non-consent“ (CNC, einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit) bezeichnet.

Der Metakonsens ist demnach Grundlage für das Dasein als „O“. Es legt die Regel fest, dass der Dom bestimmt und die Sub gehorcht. Es wird (im Rahmen spezieller Rollenspiele vielleicht nur) auf das Safeword verzichtet. Das ist innerhalb der BDSM-Szene nicht ganz unumstritten und auch die Rechtslage, so Wikipedia, ist nicht ganz eindeutig, da bestimmte Vorgänge nicht einfach gestoppt werden können, wenn die Sub trotz aller moralisch bindenden Aspekte von ihren übergeordneten Rechten der Bundesrepublik Deutschland (in diesem Falle) Gebrauch machen will.

Ich werde da einfach noch ein wenig drüber nachdenken, weil mir vielleicht auch nur das Nachdenken darüber viel Freude bereitet.