#DateTheDom

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1027606401273810944

Der werte Leser mag sich an einen alten Blogbeitrag erinnern. Und tatsächlich hat es exakt damit zu tun. Die Frage, die mich derzeit beschäftigt, ist dabei durchaus eine emanzipatorische. Wir wollen doch Gleichberechtigung, richtig?

Männer gehen zu Dominas. Sie lassen auf dem Weg nach Hause alles mögliche mit sich anstellen. Um ihre Phantasien umzusetzen sind sie bereit eine Menge Geld zu investieren. Sicherlich sind sie auch emotional abhängig von ihrer Domina, wobei diese eine gewisse Magie aufrecht erhält. Sollte sich eine Domina jemals mit ihrem Gast einlassen, dann ist die Magie futsch, denn der Sklave hat sein Ziel erreicht. Er hat seine Herrin gevögelt. Und damit eine Art „Macht“ über die Frau wieder erlangt.

Und weil Frauen es grundsätzlich nicht nötig haben Sex mit einem Mann zu haben, welcher sich ihnen auf eine ganz gewisse Art und Weise anbiedert, können Dominas den Wunsch auf Nähe und Kopulation seitens ihrer Gäste mit einem Fingerschnipps verweigern. Natürlich haben Dominas auch Spaß mit ihren Gästen. Auch wenn sie Geld für ihren Service erhalten, so gehen sie dieser Arbeit nicht „nur“ des Geldes wegen nach. Okay, für manche Dominas ist das Geld eine entscheidende, wenn nicht die entscheidende, Komponente. Und auch das ist völlig legal.

Wenn ich mir nun so überlege, was Männer so antreibt Geld für Sex zu bezahlen, stelle ich mir immer wieder die Frage, warum dies nicht auch andersherum der Fall ist? In den sozialen Netzwerken gibt es meiner Sichtung nach drei Arten von Frauen, die für ein #DateTheDom in Frage kommen.

1. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, es aber gerne hätte, sich jedoch nicht traut.
2. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, gerne welchen hätte, aber nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.
3. Eine Frau, die BDSM hatte, gerne wieder welchen hätte, aber ebengleich nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.

Vielleicht gibt es noch andere Varianten, aber ich belasse es für meine Betrachtung dabei.

Submissive Männer scheinen mir auf eine gewisse Art und Weise „stärker“ zu sein. Wenn es um käufliche Lust geht, sind sie bereit zu einer Domina zu gehen und diese auszutesten. Wird ihr Kink bedient, dann bleiben sie.

Submissive Frauen „jammern“ lieber über unerfüllte Sehnsüchte, anstatt sich einen Dom zu suchen, welcher deren Kink bedient.

Auch wenn sich das krass anhöhrt, so scheinen es submissive Männer ganz anders nötig zu haben als submissive Frauen. Frauen verzichten lieber auf ihre Kinks, als Männer, die sich eine ihnen zugewandte Frau für Geld organisieren.

Oder liegt es daran, dass Männer und Frauen ein unterschiedliches Sicherheitsempfinden haben? Würde ein Mann, der zu einer Domina geht, jemals auf den Gedanken kommen, dass er von ihr wahrlich misshandelt und zerstückelt würde? Und ist es so, dass Frauen grundsätzlich an sowas denken, wenn sie sich einen Dominus „leisten“ würden?

Ist es eventuell auch so, dass Männern ihr Gegenüber (charakterlich/äußerlich) relativ Wurst ist und müssen Frauen erstmal wirklich warm mit einem Dominus werden?

Wahrscheinlich könnte ich als Dominus durchaus Geld verdienen, wenn ich mich von der reinen Heterosexualität trennen würde und eine Dienstleistung auch im homoerotischen Bereich anbieten würde. Und ich denke ernsthaft darüber nach, es vielleicht auch mal von der anderen Seite zu probieren und mich als Sklave für dominante Frauen zu verdingen.

Die grundsätzliche Erfahrung, den Kink einer mir fremden Person zu erfüllen, nach einem kurzem Vorgespräch und direkt aus dem Stand, ist eine Erfahrung, die ich als „O“ habe machen dürfen. Und ich denke, dass mir dies auch anders herum möglich ist.

In diesem Sinne: #DateTheDom 

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.

#CircleOfFalbalus // … geschlossen

… sorry, we’re closed.

Es hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan und daher sind Bewerbungen für den Zirkel einstweilen nicht mehr möglich. Zumal sich ja auch meine berufliche Situation geändert hat, könnte ich entsprechenden Aspiratinnen nicht mehr in der gebotenen Tiefe begegnen.

Der Zirkel besteht derzeit aus drei festen Subs. Hinzu kommt eine Auszubildende und drei Aspiratinnen. Nicht alle sind auf Twitter, im JoyClub oder der Sklavenzentrale. Oder haben den Drang dazu sich öffentlich zum BDSM zu bekennen. Und wir respektieren dies natürlich.

Übrigens wurden alle Mitglieder des Zirkels und auch die Aspirantinnen über diesen Beitrag vorab informiert. 

… to be continued.

„Die Kleiderordnung“ … und andere Lächerlichkeiten

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Sub sich ihren Herren sucht, dann wird sie sich irgendwie mit ihm beschäftigt haben.

Sie wird ausreichend Zeit damit verbracht haben zu prüfen, ob ihre Kinks mit seinen übereinstimmen. Und ab und an habe ich das Gefühl, dass hier mehr Wert auf Lächerlichkeiten gelegt werden, als auf „The Real Thing“.

Ein Dom hat ein bestimmtes Bild vor Augen. Er mag, wie eine Sub zB gekleidet ist. Da ihr Zweck in aller Regel der sexuellen Stimulanz unterliegt, und zwar der sexuellen Stimulanz des Doms, aus welcher die Sub selbst sexuelle Stimulanz zieht, betrachten wir doch einfach mal meine persönliche Hitliste von Lächerlichkeiten.

  1. „Kleider/Röcke stehen mir nicht. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Ob Dir etwas steht oder nicht, entscheidest nicht Du, sondern ich. Und ich finde, dass Dir ein Kleid aus verschiedenen Gründen sehr gut steht. Dein Kopfkino ist voll von ‚An die Wand gedrückt und befummelt werden‘ oder ‚Quer über die Motorhaube des Autos‘. Trägst Du Hosen dauert mir das Befummeln einfach zu lang.

  2. „Ich kann auf High Heels nicht laufen. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Mit Verlaub: Das ist doch Blödsinn. Ich wiege 106kg+ und bin selbst auf 16cm Stilettos unterwegs gewesen. Du musst es schon üben und nicht gleich nach 5 Minuten aufgeben. Gute Schuhe sind immer auch das Ergebnis einer guten Beratung Deines freundlichen Schuhfachverkäufers vor Ort.

    Und außerdem reichen für das Bild, welches ich sehen will, kleine Absätze völlig aus. 

  3. „Dieses 3H (Halsband, Halterlose, HighHeels) … ich fühle mich nackt einfach unwohl und habe Angst, dass ich Dir nicht gefalle.“

    Du bist zu mir gekommen, weil Du Grenzen übertreten willst. Und weil eine Sub wohl auch Sex mit ihrem Herrn haben will und Menschen sich zur Kopulation meistens entkleiden, kann ich das nicht wirklich ernst nehmen. Get over it, Baby :-*

  4. „Aber natürlich werde ich mich gleich beim ersten Date vor Ihnen auf die Knie begeben. Und zwar in aller Öffentlichkeit!“

    Wo steht das? Wenn es Dein Wunsch ist dies zu tun, dann werde ich Dich nicht aufhalten, sondern Deine Demutsbekundung dankbar annehmen.

  5. „Und dieses Siezen ist doch Bullshit! Wir haben uns doch mit dem ‚Du‘ kennen gelernt.“

    Ich habe Dich nicht mal angefasst und schon auf Zinne? Nein, das muss ich nicht verstehen.

Das sind nun nur so einige HighLights. Ich kann sicher verstehen, dass eine Frau sich wohl fühlen will und sicher auch ein wenig mit bestimmen. Dinge zu ihren Gunsten „drehen“. Doch sind das am Ende nicht einfach nur Lächerlichkeiten an welchen Du Dich aufhälst?