#CircleOfFalbalus -> The Last Submissive

Kontext: Der Sklavenvertrag


Wie im obigen Beitrag bereits angedeutet ist nun gestern Abend der #CircleOfFalbalus durch die letzte Neuaufnahme endgültig geschlossen worden. Nach vielen Wochen des Schreibens und des Sehnens ist Ellen nun offiziell „Sub des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ und klinkt sich als Nummer 5 in den wunderbaren Reigen meiner submissiven Fachkräfte ein.


Diese Aufnahme bedeutet zusätzlich, dass der #CircleOfFalbalus für weitere Neuaufnahmen und darüber hinaus auch komplett geschlossen wird. Mein grundlegendes Ziel, ursprünglich gedacht für den #Fuffzig im Jahre 2020, ist erreicht und ich halte mich damit nicht nur an den Wunsch meiner Subs, sondern auch an meine eigenen Worte.

Dies bedeutet, dass auch wenn eine Dame sich aus dem #CircleOfFalbalus verabschieden sollte, deren Position nicht ersetzt wird. Nach wie vor wird es zwar möglich sein, auch dies in Absprache und immer in Kenntnis meiner Subs, mich zu treffen. Jedoch nun, wo ich für sechs Libidos zuständig bin, werde ich meine Zeit entsprechend zuvorderst meiner Frau, danach gleichmäßig im #CircleOfFalbalus und erst danach einem Gast widmen.


Nach dem Zirkeltreffen am 24.11.2018 werde ich sicherlich mal einen generellen Status zu den inneren Kräften im #CircleOfFalbalus, einem möglichen Workshop-Service und einen Ausblick auf den #Fuffzig wagen. Vielleicht ist das noch vor Weihnachten 2018 möglich.

Dominance

source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1031899404133851136

Da sitze ich nun und habe es mir selbst eingebrockt. Die Twitterfamilie hat es so gewollt und nun bin ich gefordert. Wie in allen meinen Blogbeiträgen gebe ich nur meine Sicht auf die Dinge preis. Nicht jeder muss dem zustimmen. BDSM ist eben Vielfalt 🙂

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von Dominanz. Einige sehen es so, dass ein Mensch dann dominant ist, wenn er Menschen aggressiv angeht, fordernd ist, seinen Weg geht und vielleicht auch ein kleines Arschloch ist. Andere sehen das ganz und gar nicht so. Zum Beispiel fühlt man sich auch zum warmen, aber bestimmenden Menschen hingezogen. Oder vielleicht zu dem Typen, der im Bett dem Partner zeigt wo es lang geht und ansonsten einfach die Fresse hält.

Es kommt eben immer darauf an, was genau ein Mensch als dominant ansieht und weniger auf eine feste Definition. Wenn der eine sagt, dass eine Sub dies und jenes machen soll, dann bleibt die andere einfach trocken und gähnt in der Gegend vor sich hin. Das würde einfach nicht passen. Ich glaube, dass ich durchaus verallgemeinern kann, dass wie in jeder Beziehung der Deckel auf den Topf und der Topf auf den Deckel gehen muss.

Dominanz wirkt eben nur auf den Submissiven, der davon angezogen wird. Das können Worte sein, vielleicht ganz besonders die Wortwahl, der Ton in einer Stimme und was so aus dem Mund heraus kommt. Aber das ist noch nicht alles. Was ein dominanter Mensch so sagt, muss für den Submissiven Hand und Fuß ergeben. Es muss sie oder ihn triggern und mit Kopfkino füllen. Daher auch mein Leitsatz, dass ein Dom die Bedürfnisse seiner Sub im Blick zu haben hat, auch dann wenn er sich über diese hinweg setzt. Das Spiel dieser Menschen muss in weiten Teilen so gewollt sein.

Was einen dominanten Menschen wohl am Ehesten ausmacht ist, dass er klare und deutliche Worte findet. Wobei auch „klar und deutlich“ so eine Sache ist. Persönlich erinnere ich mich an eine Begebenheit, wo alleine der Begriff „Pornokino?“ größte Lust auslöste, und im anderen Falle explizit erläutert werden musste. Sagen wir mal, dass ein Dom eher als ein submissiver Mensch ein klares Bild von den Dingen haben muss, die ihn selbst ausmachen. Was sie/er will, was sie/er nicht will, aber auch wo sie/er ihre/seine Sub so einordnet.

Tut euch bitte selbst einen Gefallen und geht nicht davon aus, dass meine Dominanz eine Blaupause für jeden Dom ist. Es gibt Frauen/Männer, die mich auslachen, weil ich ihnen nicht dominant genug bin. Und es gibt Frauen/Männer, die mich nicht anmachen, weil sie einfach vom Mindset her keine Sub oder einfach zu demütig und sich selbst erniedrigend sind und so wahrscheinlich niemals meine Sub werden können. Das klassische Topf/Deckel-Ding eben.

Denn es ist auch anders herum so, dass ich manche Doms von ihrem Mindset her für völlig daneben halte, aber solange die Subs mit jener/jenem zu Rande kommen und sich wohl fühlen ist alles in Ordnung. BDSM ist und bleibt Vielfalt.

#DateTheDom

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1027606401273810944

Der werte Leser mag sich an einen alten Blogbeitrag erinnern. Und tatsächlich hat es exakt damit zu tun. Die Frage, die mich derzeit beschäftigt, ist dabei durchaus eine emanzipatorische. Wir wollen doch Gleichberechtigung, richtig?

Männer gehen zu Dominas. Sie lassen auf dem Weg nach Hause alles mögliche mit sich anstellen. Um ihre Phantasien umzusetzen sind sie bereit eine Menge Geld zu investieren. Sicherlich sind sie auch emotional abhängig von ihrer Domina, wobei diese eine gewisse Magie aufrecht erhält. Sollte sich eine Domina jemals mit ihrem Gast einlassen, dann ist die Magie futsch, denn der Sklave hat sein Ziel erreicht. Er hat seine Herrin gevögelt. Und damit eine Art „Macht“ über die Frau wieder erlangt.

Und weil Frauen es grundsätzlich nicht nötig haben Sex mit einem Mann zu haben, welcher sich ihnen auf eine ganz gewisse Art und Weise anbiedert, können Dominas den Wunsch auf Nähe und Kopulation seitens ihrer Gäste mit einem Fingerschnipps verweigern. Natürlich haben Dominas auch Spaß mit ihren Gästen. Auch wenn sie Geld für ihren Service erhalten, so gehen sie dieser Arbeit nicht „nur“ des Geldes wegen nach. Okay, für manche Dominas ist das Geld eine entscheidende, wenn nicht die entscheidende, Komponente. Und auch das ist völlig legal.

Wenn ich mir nun so überlege, was Männer so antreibt Geld für Sex zu bezahlen, stelle ich mir immer wieder die Frage, warum dies nicht auch andersherum der Fall ist? In den sozialen Netzwerken gibt es meiner Sichtung nach drei Arten von Frauen, die für ein #DateTheDom in Frage kommen.

1. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, es aber gerne hätte, sich jedoch nicht traut.
2. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, gerne welchen hätte, aber nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.
3. Eine Frau, die BDSM hatte, gerne wieder welchen hätte, aber ebengleich nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.

Vielleicht gibt es noch andere Varianten, aber ich belasse es für meine Betrachtung dabei.

Submissive Männer scheinen mir auf eine gewisse Art und Weise „stärker“ zu sein. Wenn es um käufliche Lust geht, sind sie bereit zu einer Domina zu gehen und diese auszutesten. Wird ihr Kink bedient, dann bleiben sie.

Submissive Frauen „jammern“ lieber über unerfüllte Sehnsüchte, anstatt sich einen Dom zu suchen, welcher deren Kink bedient.

Auch wenn sich das krass anhöhrt, so scheinen es submissive Männer ganz anders nötig zu haben als submissive Frauen. Frauen verzichten lieber auf ihre Kinks, als Männer, die sich eine ihnen zugewandte Frau für Geld organisieren.

Oder liegt es daran, dass Männer und Frauen ein unterschiedliches Sicherheitsempfinden haben? Würde ein Mann, der zu einer Domina geht, jemals auf den Gedanken kommen, dass er von ihr wahrlich misshandelt und zerstückelt würde? Und ist es so, dass Frauen grundsätzlich an sowas denken, wenn sie sich einen Dominus „leisten“ würden?

Ist es eventuell auch so, dass Männern ihr Gegenüber (charakterlich/äußerlich) relativ Wurst ist und müssen Frauen erstmal wirklich warm mit einem Dominus werden?

Wahrscheinlich könnte ich als Dominus durchaus Geld verdienen, wenn ich mich von der reinen Heterosexualität trennen würde und eine Dienstleistung auch im homoerotischen Bereich anbieten würde. Und ich denke ernsthaft darüber nach, es vielleicht auch mal von der anderen Seite zu probieren und mich als Sklave für dominante Frauen zu verdingen.

Die grundsätzliche Erfahrung, den Kink einer mir fremden Person zu erfüllen, nach einem kurzem Vorgespräch und direkt aus dem Stand, ist eine Erfahrung, die ich als „O“ habe machen dürfen. Und ich denke, dass mir dies auch anders herum möglich ist.

In diesem Sinne: #DateTheDom 

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.

#CircleOfFalbalus // … geschlossen

… sorry, we’re closed.

Es hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan und daher sind Bewerbungen für den Zirkel einstweilen nicht mehr möglich. Zumal sich ja auch meine berufliche Situation geändert hat, könnte ich entsprechenden Aspiratinnen nicht mehr in der gebotenen Tiefe begegnen.

Der Zirkel besteht derzeit aus drei festen Subs. Hinzu kommt eine Auszubildende und drei Aspiratinnen. Nicht alle sind auf Twitter, im JoyClub oder der Sklavenzentrale. Oder haben den Drang dazu sich öffentlich zum BDSM zu bekennen. Und wir respektieren dies natürlich.

Übrigens wurden alle Mitglieder des Zirkels und auch die Aspirantinnen über diesen Beitrag vorab informiert. 

… to be continued.

„Die Kleiderordnung“ … und andere Lächerlichkeiten

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Sub sich ihren Herren sucht, dann wird sie sich irgendwie mit ihm beschäftigt haben.

Sie wird ausreichend Zeit damit verbracht haben zu prüfen, ob ihre Kinks mit seinen übereinstimmen. Und ab und an habe ich das Gefühl, dass hier mehr Wert auf Lächerlichkeiten gelegt werden, als auf „The Real Thing“.

Ein Dom hat ein bestimmtes Bild vor Augen. Er mag, wie eine Sub zB gekleidet ist. Da ihr Zweck in aller Regel der sexuellen Stimulanz unterliegt, und zwar der sexuellen Stimulanz des Doms, aus welcher die Sub selbst sexuelle Stimulanz zieht, betrachten wir doch einfach mal meine persönliche Hitliste von Lächerlichkeiten.

  1. „Kleider/Röcke stehen mir nicht. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Ob Dir etwas steht oder nicht, entscheidest nicht Du, sondern ich. Und ich finde, dass Dir ein Kleid aus verschiedenen Gründen sehr gut steht. Dein Kopfkino ist voll von ‚An die Wand gedrückt und befummelt werden‘ oder ‚Quer über die Motorhaube des Autos‘. Trägst Du Hosen dauert mir das Befummeln einfach zu lang.

  2. „Ich kann auf High Heels nicht laufen. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Mit Verlaub: Das ist doch Blödsinn. Ich wiege 106kg+ und bin selbst auf 16cm Stilettos unterwegs gewesen. Du musst es schon üben und nicht gleich nach 5 Minuten aufgeben. Gute Schuhe sind immer auch das Ergebnis einer guten Beratung Deines freundlichen Schuhfachverkäufers vor Ort.

    Und außerdem reichen für das Bild, welches ich sehen will, kleine Absätze völlig aus. 

  3. „Dieses 3H (Halsband, Halterlose, HighHeels) … ich fühle mich nackt einfach unwohl und habe Angst, dass ich Dir nicht gefalle.“

    Du bist zu mir gekommen, weil Du Grenzen übertreten willst. Und weil eine Sub wohl auch Sex mit ihrem Herrn haben will und Menschen sich zur Kopulation meistens entkleiden, kann ich das nicht wirklich ernst nehmen. Get over it, Baby :-*

  4. „Aber natürlich werde ich mich gleich beim ersten Date vor Ihnen auf die Knie begeben. Und zwar in aller Öffentlichkeit!“

    Wo steht das? Wenn es Dein Wunsch ist dies zu tun, dann werde ich Dich nicht aufhalten, sondern Deine Demutsbekundung dankbar annehmen.

  5. „Und dieses Siezen ist doch Bullshit! Wir haben uns doch mit dem ‚Du‘ kennen gelernt.“

    Ich habe Dich nicht mal angefasst und schon auf Zinne? Nein, das muss ich nicht verstehen.

Das sind nun nur so einige HighLights. Ich kann sicher verstehen, dass eine Frau sich wohl fühlen will und sicher auch ein wenig mit bestimmen. Dinge zu ihren Gunsten „drehen“. Doch sind das am Ende nicht einfach nur Lächerlichkeiten an welchen Du Dich aufhälst?