Montag: „Gehört Demütigung zur Demut?“ // #Hausaufgabe

Tag 8 / 14


Der Jurist in mir sagt: „Kommt drauf an.“

Wie ich bereits mal in einem älteren Artikel angedeutet habe, kann Demütigung schwerlich demütigend sein, wenn das gegenüber genau diese Form der Demütigung in seinem Kink bevorzugt.

Und doch gibt es Szenarien, in welchen eine gewisse Form der tolerierten Demütigung zum Leben dazu gehört. Wenn zum Beispiel eine SM-Party ansteht und ich zwei meiner Subs ein gemeinsames Regelwerk für den Abend aufgebe. Wo für die eine 3H mit einem Schulterzucken kommentiert wird, ist dies für die andere eventuell eine echte Probe. Natürlich ist jede Gruppe nur so stark wie ihr schwächstes Glied und ich bin sehr bemüht darauf Rücksicht zu nehmen. Nur manchmal ist es eben auch nötig mal einen Schritt nach vorne zu gehen und in Demut meine Bedürfnisse zu erfüllen, auch wenn der Umstand demütigend sein kann. Sub oder Sklavin sein ist halt kein Wunschkonzert, jedenfalls nicht immer.

Demütigend kann aber auch sein, dass ich im Rahmen einer Veranstaltung einfach keine Zeit für das Bespielen habe. Dies ohne öffentliches Murren und Knurren hinzunehmen, bedeutet mir sehr viel. Und es zeigt mir, dass eine Sub charakterlich im Subsein angekommen ist.

Was mir persönlich wichtig ist: Ich demütige niemals aus Absicht oder Vorsatz.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 7 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/09/sonntag-fasse-dein-aktuelles-regelwerk-zusammen-brauchst-du-mehr-oder-weniger-regeln-hausaufgabe/

Sonntag: „Fasse Dein aktuelles Regelwerk zusammen. Brauchst Du mehr oder weniger Regeln?“ // #Hausaufgabe

Tag 7 / 14


Das ist natürlich deutlich schwerer, weil ich als Dom in diesem Sinne keine Regeln habe.
Aber ich habe Pflichten und diese will ich mir mal vornehmen.

Jede meiner Damen hat ein eigenes Regelwerk, welches mehr oder weniger bindend ist. Vieles ist einfach freiwillig, weil die Erfüllung von Aufgaben oftmals am realen Leben scheitern (muss). Hierbei nicht strikt durchzugreifen, sondern liebevoll über das ein oder andere hinweg zu sehen erscheint mir sinnvoll und dabei bleibt es auch.

Was ich mir jedoch für 2019 angezogen habe ist, dass ich bestimmte Regeln etwas enger nehmen werde und damit auch meine Pflichten, diese durchzusetzen.

  1. In meiner Wohnung ist 3H oder #CMNF als ganzes Pflicht.
  2. Ich werde Begrüßungsrituale einführen, die zwar auf jede einzelne Dame angepasst sind, aber zu erfolgen haben.
  3. Fehltritte in der Öffentlichkeit werde ich umgehend ahnen. Ich glaube, dass es dafür nun Zeit ist und der Welpenschutz abgelegt werden kann.
  4. Ich werde über die Einführung von Strafbüchern nachdenken, in welchen die Subs gewisse Dinge wie in einem Tagebuch einzutragen haben. Dabei werde ich nach Subs und Sklavinnen sortieren und unterschiedliche Regeln aufstellen.
  5. Punkt 1 wird für alle gelten. Punkt 2-4 ist Basis gemeinsamer Kompromisse.

Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 6 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/08/samstag-drei-dinge-die-du-2019-erleben-moechtest-hausaufgabe/

Samstag: „Drei Dinge, die Du 2019 erleben möchtest.“ // #Hausaufgabe

Tag 6 / 14


a) Der #CircleOfFalbalus ist ein „Label“, welches eng mit dem Hashtag #fuffzig im Jahre 2020 verbunden ist. Ich wünsche mir, dass wir 2019 zu dem Jahr machen, in welchem wir gemeinsam den Weg zum #fuffzig gehen werden.

b) Ihr seid mir lieb und teuer, denn jede von euch ist in seiner Eigenart etwas Besonderes im #CircleOfFalbalus. Ihr alle habt mir eure Treue geschenkt und wollt den Weg mit mir als Begleiter gemeinsam gehen. Dass ihr in Demut und Gelassenheit den anderen Damen ihre Zeiten lasst, so wie die anderen die euren ist mein höchster Wunsch.

c) Wenn ich einige Dinge nun aufliste, welche ich erleben möchte, dann tue ich dies mit dem Wissen, dass jede von euch ganz genau ermessen kann, welcher Teil für euch gedacht ist und welcher vielleicht nicht.

  1. Übernachtung in einem SM-Appartment
  2. Urlaub am Meer
  3. Öffentliche Auftritte im Rahmen von Workshops
  4. Vermietung, Verpachtung und Verkauf
  5. Besuch eines Sklavenmarktes
  6. Unzählige Besuche in Pornokinos
  7. Public Disgrace
  8. Pornofilmdreh
  9. Aktive Teilnahme an diversen SM-Partys
  10. Nähe, Liebe und Wärme auf dem Sofa
  11. 3er
  12. „Bring in a Friend“ often
  13. Besuch von SM-Stammtischen
  14. Besuch einer „O“-Veranstaltung
  15. Subtausch über Nacht
  16. Anschaffung diverser Flogger und Peitschen
  17. Ein Wochenende „24/7“

Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 5 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/07/freitag-wir-bekommen-gaeste-bist-du-bereit-hausaufgabe/

Freitag: „Wir bekommen Gäste. Bist Du bereit?“ // #Hausaufgabe

Tag 5 / 14


Wenn das Kopfkino durchdreht und Deine Libido Kapriolen schlägt, erst dann solltest Du diese Frage ernsthaft mit „Ja, mein Herr“ beantworten. Alles andere könnte nämlich dazu führen, dass Du scheiterst. Und das hast Du Dir dann ganz alleine zuzuschreiben.

Ich habe mir Mühe mit dem Setup gegeben, weil Du stets davon geträumt hast, bei Tisch zu bedienen. Und nun möchte ich von Dir wissen, live und in Farbe, ob Du auch machst, was Du bisher nur vorgegeben hast zu machen.

Nackt sein vor Fremden.
Dich von Fremden anfassen lassen.
Die eine oder andere „Bemerkung“ über Dich hier und da.
Objekt uneingeschränkter Begierde zu jeder Zeit sein.
Pflicht vergessen sein.
Meinen Anweisungen stets Folge zu leisten.
Keine Gegenfragen.
Kein Zögern.
Kein Verhandeln.
Nichts darf auch nur im Entferntesten auf innere Unstimmigkeiten in Dir selbst deuten.

Alles, was Du machst, machst Du für mich.
Weil Du mir immer wieder sagst, dass Du mir vertraust.
Nun … „Moment of truth“ … Lebe Deine Bestimmung, welche Du Dir selbst ausgesucht hast.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 4 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/06/donnerstag-ungeduld-fluch-oder-segen-hausaufgabe/

Donnerstag: „Ungeduld: Fluch oder Segen?“ // #Hausaufgabe

Tag 4 / 14


Ich bin geduldig. Und war es schon immer. Und es ist ein Segen nicht immer alles, jetzt, gleich und sofort haben zu müssen, erleben zu müssen.

Man hat mich irgendwohin 100e von Kilometern hinbestellt und ich habe gewartet, bis ich an der Reihe war. Ich habe mir gewünscht dran zu kommen, aber wenn ich nicht dran kam, bin ich 100e von Kilometern wieder heim gefahren und fühlte mich dennoch gut dabei.

Ich war in der Nähe. Habe was gesehen. War beteiligt. Aber eben nicht dran. Schulterzucken.

Wenn ich etwas aus meiner eigenen Subzeit mit in die heutige genommen habe, dann die Information, dass mein Herr mich nicht weniger liebt, nur weil er mich nicht genutzt hat. Er hatte halt keine Zeit, sonst hätte er ja. Wir haben unsere privaten Zeiten gehabt, da war ich immer dran. Dann kann ich auch gut und gerne mal zugunsten anderer Dinge verzichten, denn eines war ich ja immer: Mittendrin und nicht nur dabei.

Und genau dieses Mantra gebe ich Dir mit auf den Weg.
Es geht um Demut und Zurückhaltung. Das Annehmen Deiner Submissivität.
Jedes laute Einfordern ist ein Angriff auf mich und lässt Dich uninteressant werden.

Denn bedenke, wenn ich Deine Ungeduld annehmen würde, dann würdest Du alles innerhalb von dreissig Minuten erleben und anschließend wärst Du zerstört. Und das willst Du nicht.

Ich verstehe, dass Du Dich hin- und vielleicht auch hergeben möchtest. Aber eben alles zu meiner Zeit und nicht dann, wenn Du glaubst, dass Du dran bist. Deine Submissivität gepaart mit Geduld ist das größte Geschenk und der größte Respekt, den Du mir erweisen kannst.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 3 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/05/mittwoch-eine-fotosession-wo-wie-wer-was-hausaufgabe/

Mittwoch: „Eine Fotosession. Wo, Wie, Wer, Was?“ // #Hausaufgabe

Tag 3 / 14


Es ist erstaunlich, wie schwierig es ist, die eigene Partnerin für Fotos zu animieren. Ich persönlich sehe das als Kompliment, denn schließlich will ich sie ja sehen, so aus der Konserve. Und doch lausche ich immer den Worten: „Ich sehe auf Fotos scheiße aus!“

Ebenfalls erstaunlich ist, dass Du mir nicht vertraust und dass ich mag, was ich sehe. Und wenn ich Dich damit vielleicht zu einem Masturbationsobjekt „degradiere“. Was kann tendentiell schöner sein, als wenn ein Mann zu einem Bild der eigenen Frau masturbiert und nicht zu einer aus dem Internet?


Ich möchte ein Bild von Dir, wenn Du meinen Schwanz in Deinem Mund hast.
Ich möchte ein Bild von Dir, wenn Du einen anderen Schwanz in Deinem Mund hast.
ich möchte ein Bild von Dir, wenn Du mit einem anderen Mann Sex hast.
Ich möchte ein Bild von Dir, wenn Du Dich nackt vor vielen Männern präsentierst.
Ich möchte ein Bild von Dir, wenn Du Dich einem Gangbang hingibst.

Ich werde diese Fotos machen.
Denn Du bist mein Pornostar.
Zu diesen Bildern will ich masturbieren.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 2 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/04/dienstag-harte-versus-weiche-grenzen-hausaufgabe/

Dienstag: „Harte versus Weiche Grenzen.“ // #Hausaufgabe

Tag 2 / 14

„Ihre Grenzen sind gute Grenzen“ – Das ist mir so am Liebsten 😉


Tatsächlich ist das Liebesleben deutlich komplexer und gerade im D/s geprägt von neuen oder ängstlichen oder erfahrenen oder gebrandmarkten oder überforderten oder unterforderten (oder …) Gestalten auf beiden Seiten der Macht.

Und genau diese Lebensumstände setzen die Grenzen. Zu einem Teil.

Andere und nicht weniger wichtige Grenzen ist das, was ich nicht will, weniger will oder gar nicht will.

„Ich möchte eine Frau, die kein Problem damit hat Sperma zu schlucken.“
„Ich möchte eine Frau, die kein Problem damit hat fremdes Sperma zu schlucken.“

Alleine zwischen diesen beiden Dingen liegen Welten.

Ich kann diese Dinge zur absoluten Pflicht erheben.
Das steht mir zu.
Eine Sub kann sagen, dass sie mein Sperma schluckt, aber anderes auf keinen Fall.
Sie kann aber auch sagen, dass Sperma schlucken gar nicht geht.
Sie kann aber auch sagen, das Blasen ohne Gummi gar nicht geht.
Das steht ihr zu.
Ich kann mir das gefallen lassen und gehe zur nächsten Pflicht über.
Oder ich höre hier auf und gehe weiter (Ich suche mir eine Frau, die hier nicht Stopp sagt).

Jeder Dom ist anders und jede Sub ist anders und keine Paarung ist wie die Andere.

Was also für die eine eine harte Grenze (Never, Ever!) darstellt ist für die andere ein Schulterzucken (Gerne, immer!) wert.

Wichtig ist, dass ich Deine harten Grenzen kenne.
Wichtig ist, dass Du meine harten Grenzen kennst.
Dinge, die nicht auf dem Speiseplan stehen.

Denn alles andere ist Gegenstand von Verhandlungen, Gesprächen, Kommunikation.
Um es abgekürzt darzustellen ist alles was zwischen „Will ich!“ und „Will ich nicht!“ der weiche Raum, in welchem D/s idealerweise stattfindet. Und idealerweise orientiert man sich nur an den harten Grenzen und erprobt sich gemeinsam im restlichen Raum der Möglichkeiten.

Und: Oftmals werden harte Grenzen gesetzt, weil Sub sich das einfach jetzt nicht vorstellen kann. Es ist durchaus möglich, dass sich diese harten Grenzen in den weichen Raum verschieben.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 1 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/03/montag-was-macht-dich-zur-sub-was-macht-mich-zu-deinem-herrn-hausaufgabe/

Montag: „Was macht Dich zur Sub? Was macht mich zu Deinem Herrn?“ // #Hausaufgabe

Schwierige Sache … das.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.


Was macht Sie zum Dom? Was macht mich zu Ihrer Sub?


Ich sehe mich als einen Mann, der kommunikativ ist.
Ebenso sehe ich mich als einen Mann, der versucht Dinge zu verstehen.
Zusätzlich erlaube ich mir in bestimmten, meist sexuellen Dingen, den Ton angeben zu wollen.

Ob das alleine schon dominant ist, möchte ich bezweifeln.
Meiner Meinung nach kommt es sehr extrem darauf an, wie ich diese Dinge mit Wort und Sprache und Handeln verbinde, und ob Du dies als maßgeblich für Dich betrachtest. Ich spreche also von einem ingesamten „Habitus“.

Wenn ich also einen gewissen Habitus an den Tag lege, dann möchte ich damit eine gewisse Sorte weiblicher Sexualität ansprechen. Aber auch das ist noch nicht alles, was meine Dominanz ausmacht.

Denn solange ich Dich, und damit komme ich zur zweiten Frage, nicht als (mögliche) Sub mit meinen ganzen „Angeboten“ anspreche, bin ich nur ein einsamer Rufer in der Wüste.

Damit machst DU mich zum Dom und das macht DICH zu meiner Sub.

Es geht eben … um DICH.

Arroganz vs Dominanz

Seit den Geschehnissen sind nun ein paar Tage vergangen und ich habe Abstand gewonnen. Tatsächlich bin ich in mich gegangen und habe mit dem ernsten Willen zur eigenen Läuterung den ganzen Vorgang dahingehend untersucht, wo ich eine Ursache sein könnte. Nämlich a) durch mein arrogantes Verhalten eine korrekte Reaktion zu bekommen oder b) durch mein normales Verhalten eine arrogante Reaktion zu erhalten.

Also irgendwas mit Arroganz.

Ich muss die Inhalte zitieren, auch wenn diese im privaten Nachrichtenmodus erzeugt wurden. Maximale Anonymisierung und Pseudonymisierung werden ihr Übriges tun.

Man führt Listen und nimmt dort auf ohne zu fragen? Das finde ich ziemlich befremdlich!

Dies ist der Einstieg.

Wie ihr wisst verwalte ich in meinem Twitteraccount meine Follower in Listen. Eine davon lautet #CircleOfFalbalus, dort sind meine Twitter aktiven Subs aufgeführt. Eine andere lautet #Fuffzig, dort sind diejenigen gelistet, die ich auf meinem 50. Geburtstag gerne sehen würde. Für den Fall, dass deren Twitteraccount im Jahre 2020 noch funktioniert 😉 Dann gibt es noch #RealLife, für diejenigen, welche ich im realen Leben mal getroffen habe und dann noch #Kaffeedate, für diejenigen (zumeist weiblicher Natur), welche mit mir mal ein solches Date hatten oder die ich einfach gerne mal treffen würde. Manche sind mittlerweile in allen vier Listen, manche nur in zwei und sonst wie.

Und wenn ich mal so durch meine Twitterfollowerinnen blättere, fällt mir ab und an eine Dame auf, mit welcher ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Und da hatte ich eine Dame aufgenommen, mit welcher ich mir das wünschen würde und hub sie gleich in das #Kaffeedate und in die #Fuffzig. Daher auch meine Antwort an XYZ:

Hallo, ich verstehe die Frage nicht. Das Führen von Listen in seinem eigenen Account ist eine Möglichkeit die Flut von Followern in geordnete Bahnen zu lenken und gleichzeitig eventuell eine Botschaft mit auf den Weg zu geben. So z.b. meine Liste #Fuffzig für die, die zu meinem 50. eingeladen sind. Ansonsten spezifiziere bitte. Was du meinst?

Die Dame bedankte sich auch öffentlich für das Listen und damit war es das erstmal. Bis eben ganz oben diese Botschaft per DM rein kam. Es musste also bei dieser (vermeintlich) domlosen Dame (man kann ja nicht alles lesen!) einen Herren geben, welchen ich nicht auf dem Zettel hatte. 

Zur Erinnerung: Ich führe meine Subs in meinem Profil auf einem Schild und meine Subs tun dies in ihrem Profil mit mir. Das muss nicht jeder machen, verstehe ich, aber der Reihe nach. Ich ging also auf das Profil dieses Herrn und schaute nach. Und tatsächlich, dort war ein angehefteter Tweet zu finden, welcher aussagte, dass XYZ Anspruch auf ABC erhebe. Und unter diesem Tweet befand sich sogar eine Botschaft an mich, komplett ohne Mention, was manchen einfallen würde. So sinngemäß.

Ich machte von dem, was ich sah einen Screenshot und wandte mich direkt an ABC. Es gibt leider viele von diesen merkwürdigen Menschen, welche so tun, als würde eine Frau ihre Sub sein und die Frauen wissen das noch gar nicht. Sicher ist sicher. Und ABC bestätigte mir, dass dies so richtig sei. Was mich wunderte, weil ihr Profil insgesamt so überhaupt nicht bezeugte, dass ABC zu XYZ gehören würde. Jedenfalls nicht auf die ersten zwei, drei Scrollbewegungen. Ich hatte jedoch keinen Grund ABC nicht zu glauben, weil welche Frau nimmt einen Mann zum Dom, den sie nicht will.

Ich schrieb dem XYZ nun folgende Zeilen:

Es ist darüber hinaus schwierig jemanden zu befragen, wonach auch immer, wenn es keinerlei Hinweise auf Verbundenheit gibt. Das ist nun geklärt. Aber eine Entschuldigung gibts dennoch nicht. Es ist nichts Unzüchtiges oder Ungewöhnliches dabei Listen zu nutzen. Bis dahin … Martin

Tatsächlich war ich mir keiner Schuld bewusst und bin es immer noch nicht, dass ich ein so schreckliches, generelles Vergehen an allen D/s-Riten verbrochen hatte. Und ich habe nun Tage damit verbracht (und auch meine Sub Lisa ehrlich dazu befragt, welche das live und in Farbe mitbekommen hat), ob das anmaßend sei. Ich schätze meines Subs u.a. wegen ihrer Loyalität und ihrer Ehrlichkeit mir gegenüber. Sie würden es mir mitten ins Gesicht sagen, wenn ich Mist baue. Ihre Wortwahl gegenüber XYZ war nicht schmeichelhaft. Belassen wir es dabei. Hier seine Antwort:

Dann solltest du deine Augen öffnen und lesen und, vielleicht, vorher fragen! Ich werde ABC anweisen dich zu blockieren. Und noch etwas, Arroganz hat mit Dominanz so gut nichts zu tun!

Lieber Kollege XYZ,
Dominanz hat tatsächlich nichts mit Arroganz zu tun. Jedenfalls dachte ich das vor unserer Unterhaltung fast immer. Tatsächlich hat Dominanz etwas mit Vertrauen zu tun und zwar in Ihre Sub, welche mich einschätzen kann, auch wenn sie mich persönlich gar nicht kennt. Ihre Sub ist eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ich kann nur hoffen, dass sie ihre Hände nur innerlich über dem Kopf zusammen geschlagen hat und das Sie auch ihr Augenrollen nicht mitbekommen haben.
Ihr Verhalten deutet auf einen Mann hin, welcher sich seiner selbst nicht sicher ist und weil er auch seiner Sub nicht sicher ist diese in einem Rahmen kontrolliert (oder kontrollieren will), welchen ich persönlich als ungesund einstufen muss. Aber ich sage auch, dass wenn Ihre Sub sich dazu entschlossen hat, diesen Weg mit Ihnen so zu gehen, dann ist dass in Ordnung. Dann will ich mich auch nicht weiter einmischen.
Dominanz hat für mich zusätzlich nichts mit Eifersucht zu tun. Weil Dom und Sub sich gegenseitig vertrauen müssen, wenn sie sich zumindest die sexuelle Treue schwören.

Ihr Verhalten jedoch (Kontrolle, gepaart mit Eifersucht) führt auf Ihrer Seite zu einem arroganten Verhalten mir gegenüber. Sie werden von keinem Twitterer ernsthaft verlangen wollen, dass sie/er sich tagelang durch Timelines quält, um nur in die Nähe einer Vermutung einer Behauptung zu kommen, dass zwischen Ihrer Sub XYZ und Ihnen Dom ABC eine ehrliche Verbindung besteht.

Ganz besonders deutlich wurde es mir, als ich Ihnen das weiter erklären wollte, aber … „Du kannst diesem Benutzer nicht mehr schreiben, da Du blockiert wurdest.“

Tja. Nun.

Eine Sub „muss“ …

… erstmal gar nichts.


Hier endet so mancher Kommentar in so manchen Foren und ich finde, es stimmt nicht ganz. Tut mir leid, wenn ich dem doch ein wenig widersprechen muss.

Wenn ich mich dem Begriff „Submission“ nähere, dann komme ich immer wieder an den Punkt, dass „Submission“ die freiwillig gewählte Form der Unterwerfung darstellt (jetzt in meinem Kontext des BDSM). Und Unterwerfung bedingt, dass man sich dem Willen des dominanten Partners unterwirft. Was dann auch bedeuten muss, dass es Dinge gibt, die Sub tun muss. Und zwar alle Dinge (bis das Safeword sie retten mag).

So wäre wohl mein Kurztext zu verstehen.


Ist aber auch zu kurz gesprungen.

Obgleich … sucht sich die Sub nicht ihren eigenen Dom aus? Wählt sie nicht weise, ob der Dom mit seinem Ticken zu ihren Tacken passt? Und gibt es dann überhaupt noch ein „Ich muss“?. Kommt eine Paarung dann nicht in den Bereich „Ich will, dass ich muss!“ oder noch besser „Ich will das so!“.

Gerade Anfänger informieren sich in Foren über die verschiedenen Formen, Farben und Varianten und bekommen ziemlich schnell mit, dass es Doms gibt, die es so und so wollen und so kommen viele zum Schluss (nach wenigen Kontakten), dass wohl alle Doms irgendwie gleich sind und Dinge wollen, die Sub eben nicht will.

Meine Frage ist: Warum lässt Sub sich dann überhaupt mit so einem Dom ein, wenn er ihr doch so gar nicht passt? Ist der Druck des Erlebnissex so groß, dass Sub einfach wissen will, wie das ist?

Wer mein Blog gut liest, der hat mitbekommen, dass Natursekt mir sehr wichtig ist und eine Sub (im Zirkel) sich früher oder später damit zu beschäftigen hat. Spätestens im „O“-Bereich wird es Pflicht. Und schon geht das Kopfkino los und Sub begibt sich im WWW auf die Suche und findet allerlei Content, die mit Wassersport zu tun haben. Und ist erschrocken. Und bekommt Angst. Und und und …

In erster Linie ist Sub ein Mensch und erst danach Sub. Die Tatsache, dass ich ab einem bestimmtem Zeitpunkt auf gewisse Dinge bestehe, ist Ergebnis eines langen gemeinsamen Weges. Mit viel Annäherung an die Materie, Üben, Reden, Denken. So entsteht eine glaubhafte, wahrhaftige D/s-Bindung, die vertrauensvoll in die Bereiche vordringen kann, die Natursekt erst möglich machen.

Der Umkehrschluss ist jedoch nicht, dass wenn eine Auszubildende gleich von Anfang an Natursekt in den Mund aufnimmt, weil sie es eben mag, dass dies den Weg in den Zirkel bedeutet. Oder eine bessere Sub als Andere im Zirkel ist. Zudem macht es auch mir keinen Spaß, wenn ich mitbekomme, dass Sub beim Natursekt angeekelt ist und es nur macht, weil sie es eben muss, aber nicht wirklich will.

Um meine Sub (eine Sub im Zirkel) zu sein braucht es schon ein wenig mehr.

Mut muss sie haben. Sie muss den Mut besitzen auch mal dorthin zu gehen, wo es weh tut (und ich meine das nicht körperlich). Sie muss den Mut besitzen mit mir ihre Komfortzone zu verlassen, weil ich um sie und mich eine neue Komfortzone bauen möchte. Sie muss den Mut haben, sich selber entdecken zu wollen. Ich bin auf dem Weg zu ihr selber ein Begleiter, der sie dabei beschützt.

Natürlich habe auch ich ein Bild im Kopf. Und bisher hat noch jede Sub ganz genau wissen wollen, wie dieses Bild ausschaut. Glaubt mir, dies ist alleine mein Geheimnis. Denn ich möchte keine Liste abarbeiten. Würde ich diese veröffentlichen, dann wäre da noch viel mehr Gedankengekreisel aka „Schaffe ich das?“, „Kann ich das?“ und weniger „Will ich das?“. Meine Sub muss wollen. Sie muss meine Dominanz lieben. Es geht nicht um den Penis in meiner Hose, sondern irgendwie um die Befreiung der weiblichen Libido.


Vielleicht nur eines: Meine Sub muss sich darüber im Klaren sein, dass ich nicht nur mit ihr, sondern auch über sie spreche. Voller Stolz. Voller Lob und voller Anerkennung.