Herzblut, Sinnesüberreizung und Perfektion // @bloodconcupisce // 3-Wort-Geschichte

„Das Licht am Ende des Tunnels ist eine Panoramatapete“ – Wolfgang Niedecken


„Nie wieder werde ich das tun. Nie, nie, niemals nicht.“, höre ich sie noch heute reden: „Sie haben da eine Grenze überschritten und mich für ihre Idee geopfert! Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?! Glauben Sie, dass Sie nur mit dem Finger schnippsen müssen und eine Frau fängt spontan an geil zu werden und sich nichts anderes wünscht als von Ihnen derartig erniedrigt zu werden?! Sind Sie etwa Gott?! MEIN HERR!?“

Jetzt ist das schon fast drei Jahre her und sie ist immer noch mit mir zusammen. Also scheine ich offensichtlich vielleicht nicht Gott, aber zumindest ein passender Umgang für sie zu sein. Wo sie sich übrigens noch ziemlich an jedes Detail von damals erinnert und es mir immer und immer wieder gerne bei passenden Gelegenheiten aufs Brot schmiert, erinnere ich mich nur an das Gefühl, was ich damals hatte.

Sie hatte sich in ihrer unnachahmlichen Perfektion, welche ihr mehr als einmal bis heute als persönlicher Stolperstein dienlich ist, auf unser Date vorbereitet. Vor meinen Augen stand eine Frau mit gepflegten, lockigen, schulterlangen, roten Haaren. Dazu dezent bis, glaube ich, gar nicht geschminkt, mit Halsband und dem kleinen Schwarzen, mit diesem raffiniertem Ausschnitt, der mich immer wieder zu einer von ihr sehr geschätzten Form der Übergiffigkeit animierte.

So konnte ich ihr mit einem Ruck das Kleid von Leib reißen, ohne dass es dabei kaputt ging, und mir bei meiner persönlichen Überprüfung der Ware ein umfassendes Bild dieser knapp einen Kopf kleineren Göttin machen. Ihre Brüste hüpften bei diesem Vorgang sehr geschmeidig hervor. Nicht mehr die straffesten, aber das war mir schon immer egal gewesen. Kräftig mit einer Hand an eine Brust gefasst und mit der anderen in ihren Schritt zog ich sie an mich und drückte ihr meinen Kuss auf die Lippen.

Ich mag diese Gleichzeitigkeiten. Der zarte Kuss zum einen, aber der harte Zugriff zum Anderen, welches sie bis heute nicht wirklich sicher macht, in welche Richtung die Reise gehen würde. Auch damals hatte ich nicht wirklich einen Plan, was ich mit ihr machen wollte. Respektive schaffte sie es immer wieder mich von meinen Plänen abzubringen. Das Herzblut, welches sie in ihre Präsentation mir gegenüber legte, stachelte mich immer wieder an, einfach los zu marschieren.

Ihre Scham war wie immer frisch rasiert und ihre Haare dufteten so einzigartig nach Geilheit, dass mein Abstandshalter weiter unten automatisch signalisierte, dass es heute durchaus Sex geben könnte. Ihre Atmung setze aus, als sie die Schmerzen an ihren Nippeln während des Kusses wegdachte. Und intensiver ich sie küsste, desto größer wurden ihre Augen und je fester wurde mein Druck auf ihren Nippeln.

Sie jappste nach Luft, als ich von ihr ließ, aber sie stand aufrecht mit ihren Armen hinter ihrem Rücken, die Beine gespreizt umfasst von schwarzen, glatten, blickdichten halterlosen Strümpfen mit ihren Füßen in den schwarzen High Heels, die ich an ihr so mochte. „Du bekommst nun meine volle Aufmerksamkeit. Ist das Dein Wunsch?“ – „Ja, mein Herr!“ – „Wie lautet Dein Safeword?“ – „Ich sage ‚Stopp‘, wenn ich es sagen kann oder schüttele den Kopf, wenn ich es nicht sagen kann, mein Herr!“

Ich ließ Sie nun vor mein mobiles Andreaskreuz treten. Rücken an die Wand und band ihre Arme und Beine aus dem Weg. „Du wirst heute für mich kommen und ich garantiere Dir, dass Du für mich kommen wirst, Lady“. Sie sagte nichts, sondern schaute mich nur an. „Du wirst Dich nicht zurück halten, sondern mir immer sagen, wenn Du kommst. Das ist kein Wettbewerb, ich will Dich sehen. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, mein Herr!“ antwortete sie zögerlich, aber dennoch fest genug, dass ich wusste, dass sie mich verstand.

So betrachtete ich sie noch eine ganze Weile. Sie zog an ihren Befestigungen. Wollte wohl auch, dass das was auch passieren möge nun endlich los ginge. ‚Sie sind immer so ungeduldig.‘, lachte ich in mich hinein und setze ihr eine Augenbinde auf. Ich hatte mir zudem eine kleine Apparatur gebastelt, die es mir ermöglichte zwei Gegenstände daran zu befestigen. Einmal einen Vibrator für innen und einmal einen Wand für außen.

Zunächst führte ich den Vibrator in sie ein und positionierte diesen so, dass er nicht bis zum Anschlag in ihr verschwand. Er war mit rotierenden Kugeln versehen, vielleicht 15cm lang. Bereits beim Einführen ohne Stromzufuhr hörte ich einen kleinen Seufzer von oben auf mich heruntersäuseln. Als zweites stellte ich den Wand auf ihre Klit ein und sie wusste instinktiv, das es ihr Lieblingswand gewesen ist.

„Ich werde Dir nun zusehen und ich werde es genießen. Die heutige Lektion: Sinnesüberreizung. Aber ich weiß genau, dass Du meine Orgasmen magst. Also wehre Dich nicht, sonst dauert alles länger.“ Sie schluckte.

Ich betätigte den Schalter am Vibrator und die Kugeln begannen sanft, sie von innen zu massieren. Auf diese Weise drückte ihre Klit sich regelmäßig quasi von innen her gegen den Wand, den ich noch nicht eingeschaltet hatte. Sie entspannte sichtlich und ließ sich treiben und es dauerte nicht lange, bis auch der Vibrator feucht wurde. Nun stellte ich den Wand auf eine sanfte Stufe ein, setze mich auf einen Stuhl und, ließ sie kommen.

Ein ums andere mal. Ein Genuß für mich. Und dazu ihre zitternde Stimme, die gegen den Rausch versuchte mitzuzählen. Manchmal gelang es ihr, manchmal verzählte sie sich und ich korrigierte, aber das Bild ihres Leibes, der durch mich so in Verzückung geriet, befriedigte mich mehr als Sex es jemals wird tun können.

Tatsächlich erinnere ich mich nicht mehr an die Anzahl der Orgasmen. Aber sie schaut mich heute noch an und strahlt dabei. „15, mein Herr! Sie Arschloch! Ich liebe Sie, mein Herr!“


Herzblut, Sinnesüberreizung und Perfektion.
courtesy by @bloodconcupisce

Die 3-Wort-Geschichte ist die Herausforderung aus dem Gegebenen eine sinnliche, erotische Geschichte zu formen. Die Geschichte wird „ad hoc“ geschrieben und „as is“ veröffentlicht und darf nicht ewig und drei Tage in den Entwürfen liegen. Die Worte müssen keinen Zusammenhang ergeben, aber sie müssen a) vorkommen, also nicht umschrieben werden und b) sie müssen Sinn ergeben.

Vielen Dank für diese Challenge.


 

#Hausaufgabe … by @AmygDalaEscape

Das erste Mal

Da war sie wieder: die unbekannte Aufregung und Nervosität. Auf dem Weg zu Ihm musste ich mich erst mal mit Musik beruhigen. Verkehrslage früh genug abgecheckt- langes Wochenende und viel Stau unterwegs. Einen Puffer eingebaut. Es stresst mich unglaublich wenn ich zu spät komme. Und auch da wieder die Nachricht: ‚ich laufe nicht weg‘

Ich entschied mich, einfach das kurze Schwarze anzuziehen. Heels dazu. Mantel für die Öffentlichkeit drüber. Sonst nichts drunter. Ich bin noch nicht Seine Sub. Ich kann für mich entscheiden ob ich 3 Hs oder nur 2 Hs schenke. Mit dem dritten H fühle ich mich unwohl. Ich habe noch nichts passendes für mich gefunden. Und die Devise heißt: Wohlfühlen, wohlfühlen, wohlfühlen!

Ich bin froh über den Mantel. NATÜRLICH begegnet mir ausgerechnet in DIESEM Aufzug eine Nachbarin. Sie grinst irritiert und wünscht mir viel Spaß. Na, nett ist sie jedenfalls. Wenn die wüsste…

Die Fahrt ist entspannt. Ich habe genug Zeit eingeplant. Der angekündigte Stau war nicht da und so konnte ich gemütlich auf der Bahn tuckern und mich von der Musik ablenken lassen. Und komme pünktlich an.

Es ist ein angenehmes Wohnviertel. Ich muss gar nicht erst lange suchen, sondern finde direkt vor der Türe einen Parkplatz. Sehr gut. Denn auf den Heels laufen ist schon eine Herausforderung. Zu Hause ein paar Meter bis zum Bett bin ich das mit den Dingern ja gewohnt. Aber draußen auf der Straße?! Erfreulicherweise habe ich mir nicht die Haxen gebrochen- aber ich habe jetzt eine Hausaufgabe für mich entdeckt.

Vor der Türe angekommen, brauche ich nicht einmal klingeln. Ich werde erwartet. Ein Kuss zur Begrüßung. Er nimmt galant meinen Koffer und lässt mich vor sich die Treppe hochlaufen. Oben angekommen, nimmt Er mir den Mantel ab. Er schiebt mich, Seine Hand in meinem Rücken, ins Wohnzimmer. Die erste prüfende Handbewegung. Er hat registriert, dass ich nichts drunter trage. Sehr gut 😏

Meine Vorfreude steigt. Wo mich anfangs die Unsicherheit beherrschte, bin ich nun umso sicherer in dem Wissen was ich will. Und immer Seine Frage an mich: Geht es Dir gut? Ja, es geht mir gut.

Er lässt mich mitten im Raum auf dem Klavierhocker Platz nehmen. Dieser ist gepolstert und bequem. Hat eine vernünftige Höhe zum sitzen. Ich bin aufgeregt. Gespannt auf das, was wohl auf mich zukommen mag. Er hat Verständnis und keine Scheu, dieses auch zu vermitteln. Er erklärt mir viel. Einiges konnte ich behalten, manches wird hoffentlich ein anderes Mal wiederholt. Was ich mir eingeprägt habe, ist Sein Ritual: Seine Hand nehmen und den Ring küssen. Freiwillig. Von mir ausgehend. Gestern war ich noch nicht so weit. Es ist Ihm wichtig, dass man es FÜHLT. Nicht nur so tut als ob. Irgendwann legt er mir mein Halsband an. Es liegt eng am Hals an. Es ist wider Erwarten tatsächlich angenehm zu tragen. Es prickelt.

Er verbindet mir die Augen mit einem Seidentuch. Und immer dabei Seine Erklärungen, um mir Sicherheit zu geben. Das Tuch fühlt sich großartig an. Es wird hoffentlich noch sehr oft eine Rolle spielen. Es schützt mich. Beim normalen Sex habe ich meine Augen zwar auch meist geschlossen, denn so kann ich besser und intensiver fühlen. Aber mit dem Tuch ist es noch einmal eine ganz andere Liga. Und wieder Seine Frage an mich: Geht es Dir gut? Oh ja! Es geht mir gut!

Er gibt mir verschiedene Sachen in die Hände. Damit wir etwas vorsortieren können. Es stellt sich heraus: wir liegen bei vielen Dingen auf einer Wellenlänge. Die verschiedenen Flogger gefallen mir. Das Nadelrad hat es mir ebenfalls besonders angetan. Vielleicht spielt es ja auch noch ein anderes Mal eine besondere Rolle.

Er erklärt. Streift mich. Mit Seinen Händen. Mit Seinen Floggern. Probiert das eine oder andere an mir aus. Ich weiß gar nicht mehr so genau wann ich mein Kleid losgeworden bin. Er erklärt mir eindrucksvoll die Grundhaltungen. Ich nehme sie mit Genuss ein. Manchmal muss ich grinsen wenn Er mich trifft. Vorsichtig. Ich spüre wie Er mich beobachtet. Im Blick behält ob es okay ist oder ob da auch noch mehr geht. Er umstreift mich, berührt mich, begutachtet mich wie eine Ware. Tut mir weh. Und es gefällt mir! Und wie es mir gefällt! Seine Finger gehen auf Wanderschaft. Prüfen mich. Er lässt mich mich schmecken. Streichelt mich. Schlägt mich. Drückt sich an mich. Ich spüre Ihn. Sehr genau. Präsent. Möchte zupacken. Mich hinknien. Traue mich aber nicht so recht. Er führt mich vor Seinen Spiegel. Ich schaue mir das Halsband an. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich vollkommen zufrieden mit mir selbst. Mit mir im Reinen. Oh verdammt! Und wie es mir gut geht!

Ich lasse mich fallen. Er führt mich. Und scheint ganz genau zu wissen, was ich wann brauche. Er sagt mir sogar, dass ich nicht mehr denken brauche. Dass Er das für mich übernimmt. Und das tut Er! Das tut Er verdammt noch mal ausgezeichnet!

Ich befolge Seine Anweisungen ohne nachzudenken, ohne zu zögern. Fühle Ihn. Rieche Ihn. Schmecke Ihn. Genieße Ihn. Egal was ich mache, egal was ich machen soll: es ist stimmig. Genau richtig so wie es ist.

Er zieht mich an den Haaren und führt mich auf allen Vieren durch die Räume. Was mir auf Fotos lächerlich erscheint, fühlt sich erlebt doch so richtig an! Und doch: es liegt einzig und allein an Ihm! Ihm vertraue ich. Warum? Ich weiß es nicht. Kann es nicht erklären. Habe keine Begründung dafür. Nur mein Gefühl. Dass es richtig ist. Gut ist.

Ich bin mit mir im Reinen.

Ich habe meine Bestimmung gefunden!

#Hausaufgabe … by @Mrs_SAM_O

Genieß es wenn Du kannst …

Das waren die Worte, die ich nie im Leben wieder vergessen werde und mit denen mein erstes Erlebnis in Richtung BDSM begonnen hat.


Im Netz hatten wir uns über ein Forum kennen gelernt. Ich war mal wieder auf der Suche nach Gleichgesinnten und weiteren Infos zum Thema. Der einzige der kein Vorzeigbares Profilbild hatte, hatte es mir schon nach den ersten Nachrichten angetan. Ich musste diesen Dom einfach Treffen und so fand sich auch ziemich schnell ein geeigneter Termin.
Am Bahnhof trafen wir uns etwa einen Monat nach unserem ersten Chat und tranken erstmal zusammen einen Kaffee. Es war Sommer und ich hatte mich mit einem weißes Seidenkleid und hohen weißen durchsichtigen Plateaustiefeln bekleidet. Nach allem was ich von ihm gelesen hatte, war mir klar wie scharf ihn das machen würde.
Schon im Kaffee hatte er sich mit einem breiten Grinsen meinen Slip aushändigen lassen und obwohl es das erste Mal war, hat es mich unwahrscheinlich geil gemacht. Da war dieses knistern in der Kombi mit den Gedanken wenn das jetzt jemand merkt, was wird wohl als nächstes passieren, wie weit werden wir gehen und will ich das eigentlich alles?
Mein Kopf sagt oft etwas ganz anderes als meine Lust und so war es nur eine Frage der Zeit bis meine Lust siegte und wir uns wieder in Richtung Auto auf den Weg machten.
Ich war unglaublich nervös als wir das Cafe verließen. Zu meinem Glück mussten wir aber erst noch das Auto suchen und ich wurde dadurch etwas abgelenkt. Auch zu gute kam mir sicher, dass dieser von mir gewählte Dom sowohl sehr einfühlsam war als auch das er wusste es würde mein erstes Mal sein & meine Vergangenheit kannte. Wir fanden das Auto ca. eine halbe Stunde später in der er natürlich nicht die Finger von mir lassen konnte und er hielt mir ganz Gentleman Light die Tür auf.
Die Fahrt zum Hotel war ziemlich unspektakulär. Hin und wieder legte er mir seine Hand auf den Oberschenkel, was in dieser Situation schon reichte um mich noch feuchter werden zu lassen.


Vor dem Hotel angekommen stieg meine Nervosität ins unermessliche und meine Gedankenwelt fuhr mit mir Achterbahn. Warum hatte ich mich nicht abgesichert, was wenn er doch ein Böser ist und mein Bauchgefühl mich trügt. Diese ganzen wirren Gedanken wurden unterbrochen als er mir die Tür öffnete und mich mit einem Lächeln aufforderte auszusteigen. Liebevoll nahm er mich in den Arm und küsste mich, bevor er mit mir zum Kofferraum ging um seine Tasche raus zu holen. Mit einem durchdringenden Blick fragte er mich dann ob ich bereit sei ihm zu vertrauen und ihm ins Mysteryland zu folgen. Ich schluckte, atmete tief durch und bestätigte dies dann mit einem leisen ja Sir und einem Nicken, was wohl eher für mich selbst eine Bestätigung sein sollte.
Im Hotelzimmer angekommen verließ mich schnell der Mut als ich sah wie er die Peitsche, Gerte und die Fesseln auspackte und ich floh erstmal mit den Worten „es ist so warm ich geh erstmal Duschen“ ins Bad.


Heute bin ich sehr froh damals an genau diesen Dom geraten zu sein. Er folgte mir ohne ein Wort unter die Dusche und nahm mir so die Angst vor allem was noch kommen sollte. Gemeinsam duschten wir also, bevor er mich irgendwann an die Hand nahm und mich wieder ins Zimmer führte. Behutsam legte er mir die Fesseln an und befestigte diese so das ich nach vorn gebeugt mit leicht gespreizten Beinen mitten im Zimmer stand. Immer wieder streichelten seine Hände dabei über meinen Körper ohne das er auch nur annähernd eine meiner Empfindlichsten Stellen berührte. Ich wurde fast wahnsinnig und atmete immer schneller obwohl ja noch nix passiert war und dann kam der Moment …


Er beugte sich zu mir, sah mir in die Augen und flüsterte „Genieß es wenn Du kannst“

Ich sah wie er die Peitsche in die Hand nahm und auf mich zu kam, versuchte ruhig zu atmen …
Er schlug nicht zu, nicht in diesem Moment …
Langsam ließ er die Peitsche über meine Haut gleiten, als er mit der Peitsche über mein Gesicht streichelte nahm ich den Geruch vom Leder intensiv wie nie zuvor wahr und wurde immer ruhiger. Wie lange es bis zum ersten Schlag dauerte kann ich gar nicht mehr sagen. Irgendwann kam er dann der erste Schlag mit der Peitsche, noch heute mein absolutes Lieblingswerkzeug in den Händen eines Doms der sie zu führen weiß. Er traf mich unverhofft und so zuckte ich auch dementsprechend zusammen und brauchte auch einen Moment zum Luft holen. Die ganze Zeit hatte er seinen Blick auf mich gerichtet und nahm jede Regung meinerseits wahr. Nachdem ich wieder etwas ruhiger atmete traf mich der zweite und direkt auch der dritte Schlag. Es war unglaublich, mit jedem Schlag trat ich mehr in diese Welt, in der ich einfach nur sein konnte, der Schmerz war wie eine Erlösung und löschte für kurze Zeit alles was ich sonst immer im Kopf hatte. Nach dem zehnten Schlag streichelte er sanft über die gerade von ihm gezeichnete Haut und meinte schelmisch, dann wollen wir doch mal sehen ob dir das gefällt. Nur Sekunden später hielt er mir mit einem Grinsen seinen nassen Finger der gerade noch in mir gesteckt hatte vor die Augen und leckte ihn dann genüsslich ab. Ich wunderte mich nicht, ich hatte viel dazu gelesen und schon das hat meine Lust immer ins unermessliche gesteigert.


Die Peitsche kam noch eine ganze Weile zum Einsatz bevor er auf die Gerte wechselte. Bei der Gerte merkte er jedoch schnell, dass diese eher eine Strafe für mich war und beließ es an diesem Tag bei 10 Schlägen. Er wechselte nochmal zu der von mir so geliebten Peitsche wohl auch in der Hoffnung, dass ich irgendwann um Gnade betteln würde, aber das kam für mich gar nicht in Frage. Ich bitten? Niemals …
Mein Rücken, meine Oberschenkel und mein Arsch, alles brannte als er mich wieder los machte und mich vor den Spiegel führte. Ich mochte mich nie gern ansehen, aber von all diesen wunderbaren Striemen konnte ich meinen Blick dann auch nicht abwenden. Er hatte mich tatsächlich gezeichnet und als ich das dann so realisierte musste ich ihm einfach um den Hals fallen und losheulen. Es gab noch Klammern, Vibratoren, viele andere Spielzeuge und auch Sex, der das ganze dann gekrönt hat, aber seine Worte und seine Hand mit der er die Peitsche geführt hat waren es die mir den Weg in die BDSM Welt gezeigt haben und mich gelehrt haben diese so sehr zu lieben …

Business Meeting

Ihr Bildschirm zeigte eine Benachrichtigung: Termin, Morgen.
Der Kunde wünschte ausdrücklich sie zum Termin.
Sie googlete, frug… niemand wusste von diesem speziellen Kunden.

Am nächsten Tag bereitete sie sich gut vor.

Kostüm an, Notizblock dabei. Und betrat pünktlich den vorbereiteten Besprechungsraum.

Kaum lag die Tür im Schloss…wohliger Schauer….über ihrem Rücken …

Er.

Sie blieb stehen.
Spürte die Lust im Schritt aufsteigen.

Sie zog sich Slip und Strumpfhosen aus.

Kniete sich auf den Boden.

Flüsterte:

„Ich bin bereit.
Herr.“

Der Strassenstrich

Es war einer dieser Tage, wo er wie so häufig in letzter Zeit, viel zu häufig einen Ständer hatte und im Gegenzug keine Frau, die sich darum kümmern wollte oder konnte. Der Alltag war derzeit viel zu stressig und irgendwie war nicht wirklich an Sex mit seiner Frau zu denken. War ja nun nicht so, dass er nicht masturbierte. Aber auf Dauer sind rote, weiche Lippen um seinen Schwanz eindeutig die bessere Alternative als die eigene linke oder rechte Hand.

Seine Gedanken kreisten immer öfter, sich von einer netten, jungen Dame vom Strassenstrich, der sich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ein gutes Teilstück meanderte, gegen ein paar müde Euro einen blasen zu lassen. Seine Frau hatte ihm immer gesagt, dass das für sie absolut kein Problem wäre. Solange er es einfach für sich behielt. Weil Frauen halt ab und an völlig anders ticken. Wo Männer Sex brauchen um den Stress abzubauen, brauchen Frauen eben keinen Stress um Sex wirklich genießen zu können. Sex mit einer Hure sei ihr allemal lieber, als dass er sich im Internet eine Andere dafür suche.

Bereits in einem früheren Leben hatte er die Bekanntschaft der einen und anderen Bordsteinschwalbe gemacht. Als er noch so richtig konnte gerne auch zwei oder drei verschiedene am Tag. Oder gleichzeitig. Das, was davon übrig blieb war das Wissen darum, dass junge Nutten sicher nett anzusehen sind und auch eine wichtige Sache anbieten, aber da es nur um die Sache an und für sich ging, war es eben kein gutes Gefühl hinterher.

Er fuhr trotzdem an diesem Nachmittag das Meanderband der leichten Mädchen entlang, hatte seine Hose geöffnet, der Schniedel schaute raus und er wichste sich leicht beim Anblick der Auswahl. In seinem Kopf kam kurz der Gedanke auf, dass der Kauf eines Autos mit Automatik sich für diese Fahrt ganz sicher gelohnt hatte. Immer dann als er das Abspritzen fühlte, hörte er auf, beruhigte sich, und drehte eine erneute Runde. Und wieder von vorne.

pling

Eine Nachricht kam von seiner Frau herein. Ob er heute länger machen müsse und wann mit seinem Erscheinen zu rechnen sei. Sie hätte da eine Idee, die würde sie gerne mit ihm besprechen.

Seine Antwort deutete einen Rahmen zwischen 30 und 60 Minuten an.

pling

Ob er sie abholen könne? Sie würde ihm Koordinaten schicken, weil sie nicht ganz genau wisse, wie die Straße hieß und es sei auch kein Namensschild zu finden.

Er hob eine Augenbraue und erwiderte mit einem ganz klaren „Null Problem“.

pling

Eine wilde Ziffernfolge erschien auf seinem Display und gab diese in sein Navigationsgerät ein. Merkwürdigerweise lag das Ziel gar nicht so weit weg. Das eigentliche Ziel, die eheliche Wohnung, lag gar nicht so weit entfernt von diesem Meanderband und das neue Ziel lag an einem Parkplatz ziemlich exakt in der Mitte von hier nach dort.

Er drückte nicht wirklich auf die Tube, denn er wollte noch ein wenig meandern. Doch zum einen kam Langeweile auf, schließlich wollte er eh nicht aussteigen, zum andern wuchs die Neugier zu erfahren, was seine Frau wohl auf diesem Parkplatz zu suchen hatte und vor allem, was sie mit ihm besprechen wollte.

Der Parkplatz gehörte zu einem Cafe, welches im Wald versteckt war und wahrscheinlich hatte sie sich dort mit einer Freundin betroffen und suchte nun ein Taxi nach Hause, statt zu laufen. Als er einbog …

pling

Sie könne ihn sehen und er solle bitte ganz ans Ende des Parkplatzes fahren und er solle keine Fragen stellen und sie reden lassen. Es wurde immer mysteriöser und unheimlicher. Obwohl ihm für einen kurzen Moment das Vorleben seiner Frau aka Dorfmatratze eines kleinen Dorfes im Taunus durch den Kopf ging und sein Schwanz erneut anschwoll, war er doch ein wenig unsicher.

Er sah die avisierte Parklücke und bog ein. Schnell verstaute er seinen Penis in seiner Hose, als es an der Scheibe klopfte. Seine Frau deutete ihm an, die Beifahrerscheibe herunter zu lassen.


„Na, willste was machen?“


Er antwortete nicht, sondern war nur überrascht.


„Blasen 30, Ficken 40, Beides 50 – ohne Gummi 20 mehr“


Er öffnete seinen Geldbeutel und zeigte ihr 50 Euro.


„Schluckst Du?“
„Mit Schlucken 100!“
„Dann Blasen ohne Gummi mit Schlucken.“
„Für Dich macht das dann 70. Vorkasse.“


Gelangweilt kaute sie auf einem Kaugummi herum, während er nach weiteren 20 Euro kramte. Er reichte sie durchs Fenster.

Sie öffnete ihren Mantel und steckte das Geld in ihren BH und stieg zu ihm ein.


„Dann mach Dich mal frei, Süßer!“


Seine Errektion sprang förmlich aus seiner Hose heraus, als sie noch den Kaugummi auf das Armaturenbrett klebte und mit ihrem Mund seinen Penis anfing zu bearbeiten. Sie musste gar nicht lange arbeiten und er spritzte ihr sein Sperma in den Mund.

Sie öffnete den Mund und zeigte ihm ihre Zunge, schloss den Mund, schluckte und zeigte die Zunge erneut.


„Ich hoffe doch, dass Dir meine Idee gefallen hat, Süßer?“


Er nickte und sah in ein grinsendes Gesicht.


„Na, dann werd‘ ich mal wieder. Das Wetter ist schön, da kommen bestimmt noch andere!“


Sie lächelte ihn an und biss sich dabei auf die Lippe, stieg aus dem Auto aus und verschwand im Wald.