Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

#SecretNight … Quo Vadis

Das Veranstalterleben hat ja manchmal so seine Tücken.

Hat das „O“-Einsteiger-Event Anfang 2018 (an meinem Geburtstag, wie üblich) alle Rekorde gebrochen, konnten wir diesen Erfolg an meinem diesjährigem Geburtstag 2019 im Rahmen eines „Upper Floor“ ja leider nicht wiederholen. Dafür sieht die kommende Party im März ziemlich gut aus. Des Weiteren sind bis zum Jahresende alle Übernachtungsmöglichkeiten vollständig ausgebucht. Und es ist gut möglich, dass der März 2019 tatsächlich an Platz zwei der Geschichte der #SecretNight unter meinem Kommando rutschen kann. Also alles in allem streben wir in Richtung „Schwarze Null“. Und das ist erstmal gut so.

Tatsächlich wurde an mich herangetragen, einen erneuten „Upper Floor“ oder derartiges zu planen. Auch wenn sicher ist, dass die #SecretNight im Januar 2020 #AusGruenden ganz bestimmt in diese Richtung geht, erscheint es mir fraglich, ob die #SecretNight mit der vermehrt weiblichen Besucherschar, auf welche wir sehr stolz sind, überhaupt der richtige Platz für ein Spektakel ist. Schließlich ist so ein Anlass eher mit Testosteron zu füllen, also Männerüberschuss anstelle von Frauenüberschuss. Ebenso wurde geäußert eine reine FemDom-Party zu machen, wo ich grundsätzlich nichts dagegen hätte.

Um das Ganze zu beleuchten hat es bereits vor Jahren die letzte FemDom im Jumbocenter zu Dortmund gegeben. Leider wurde die Anzahl der Gäste immer geringer, so dass wir diese einfach einstellen mussten. Die Gründe dafür sind mir als „Nachfolger“ nicht wirklich bekannt, auch wenn ich vor vielen Jahren dort mal der Koch gewesen bin. Diese FemDom hat gegenläufig zur #SecretNight am Freitag eines jeden geraden Monates stattgefunden und mir hat diese besondere Atmosphäre immer sehr gut gefallen.

Eventuell wäre es einen Gedanken wert, es mit der Testosteron lastigen Sache „Upper Floor“ und einer FemDom im Wechsel zu versuchen. Wir denken darüber einfach mal nach. So könnte die #SecretNight bleiben wie sie einfach und immer gewesen ist. Aber eine Aufspaltung macht natürlich nur Sinn, wenn die Kasse insgesamt klingelt und auch deutlich mehr Feedback diesbezüglich bei uns ankommt. Unternehmer kommt zwar von unternehmen und nicht von unterlassen, aber so ganz ins Blaue hinein geht es ja nun auch nicht.

Wir sind in Dortmund zudem auch nicht allein, denn das wunderhübsche Sadasia, als auch die Bedo-Studios, locken die Besucher in einem Segment an, in welchem wir nicht die Mitbewerber sind. Was wir also benötigen ist die viel gerühmte Flüsterpost, dass die #SecretNight existiert. Ob nun via Twitter, Facebook, im JoyClub oder auch in der Sklavenzentrale. Es wäre schön zu sehen, wenn unser „Mobiliar“ 😉 ein wenig mit uns die Werbetrommel rührt, wenn wir freundlich darum bitten dürfen.

An dieser Stelle würde sich auch das Jumbocenter für den #KaminabendBDSM eignen, wenn wir schon mal dabei sind 😉 Aber mehr dazu wird morgen gebloggt, weil anderes Thema.

 

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.

 

Was war, Was wird, Was soll, Was ist … #TheTrainingOfO (aber auch: #Sexwork)

Das Volk hat entschieden -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1078606022342856704


Faszination „O“.

Grundlegend sei im Jahresrückblick 2018 erwähnt, dass ich mindestens zwei Damen, darunter meine Frau, kenne, die das Zeug zur „O“ haben oder bereits sind.
Das, wie immer, problematische dabei, und was immer und ausnahmslos zu berücksichtigen gilt, ist das reale Leben, welches das Ding mit Roissy nicht dauerhaft leben lässt.
Dennoch sehe ich einige sehr schöne Momente in 2019 vor mir, die uns diesbezüglich bereichern werden. Und sei es eben nur punktuell.


Abgrenzung „Sub“/“Sklavin“.

Die „O“ hat kein Safeword mehr. Ihre Berufung zur „O“ setzt eine stabile BDSM-Beziehung zu ihrem Herrn voraus, denn egal was ihr aufgetragen wird, sie tut es für ihren Herren. Während die Sub eher „erotisch“ geführt wird mit kleineren SM-Anteilen, so steht bei der Sklavin der SM-Anteil mit weniger Erotik im Vordergrund. Die „O“ verbindet beide Welten.

Ich wiederhole es gerne, dass es sich dabei allein um meine Definition der Dinge handelt. Und nur auf dieser Basis kann ich argumentieren. Es mag Menschen geben, die dicke Bücher schreiben und sich anschicken das Basiswissen der ganzen BDSM-Szene überhaupt erst erfunden zu haben. Oder vielleicht sogar US-amerikanische Verhaltensweisen auf den europäischen Sektor applizieren mögen. Jeder mag bitte machen was er will. Das hier … ist meins.


Regeln für die „O“.

  • Deine Libido gehört mir. Somit hast Du generelles Masturbationsverbot.
  • Deine Orgasmen gehören mir. Somit hast Du diese nur auf Anfrage.
  • Du hast stets Halsband und Ring als äußeres Zeichen zu tragen. Deine Kleidung ist anbietend.
  • Wenn Dich jemand als „O“ erkennt, hast Du diesem Deine Dienste demütig anzubieten. Darüber erstattest Du mir umgehend Bericht.
  • In meiner Anwesenheit ist 3H die maximale Bekleidung, ansonsten bist Du nackt, mit Halsband, Halterlosen, High Heels, sowie Hand- und Fußmanschetten.
  • Du wirst meine Anordnungen nicht in Frage stellen, sondern diese stets umgehend ausführen.
  • Du wirst ohne meine Anordnung niemanden (auch mich nicht!) weder anfassen, noch küssen. Wahre stille und demütige Distanz, bis Du aufgefordert wirst.

In der Tat: Wenn das Leben als Sub/Sklavin nicht immer einfach ist, so ist die „O“ die Spitze der Exzellenz. Sie ist in diesem Leben angekommen und will es ganz genauso haben. Es liegt eine hohe Verantwortung auf beiden Seiten der Leine darin. Die grundsätzliche Voraussetzung ist jedoch das Fehlen des Safeword und dies nicht nur für eine bestimmte, sondern eben auf unbestimmte Zeit. Der Kink dieser beiden Menschen muss zu mehr als 90% aufeinanderpassen. Beide vertrauen sich gegenseitig ihre Lust an und sind sich des Machtgefälles stets bewusst.

Nicht jede Sub oder Sklavin möchte dieses Leben haben, weil die „O“ auf Mitbestimmung verzichtet und sich eben komplett unterordnet. Und der geneigte Leser mag auch erkennen, dass in ihrem BDSM Anteile meiner „O“ zu finden sind und andere „O“-Halter finden, dass das hier zu wenig Regeln sind. BDSM ist ein Mischmasch aus Möglichkeiten und so habe ich mir eben meine eigene Vorstellung von „O“ ausgedacht. Und ja … mit Roissy hat das nichts zu tun.


Ziele für die „O“ auf unbestimmte Zeit ausgelegt.

  • Vorführung und Zuführungen in halb-öffentlichen Orten.
    Dazu zählen Pornokinos, (SM-) Clubs, erotische Bars, aber auch Begleitung zu Workshops mit dem Herrn.
  • Überlassung auf Zeit
    „O“-Austausch auf Stundenbasis zum Beispiel im Rahmen von Partys oder privaten Absprachen.
  • Vermietung und Verkauf
    Im Rahmen von Sklavenmärkten, aber auch Prostitution (nach genauer Absprache!) denkbar.

Die „O“ ist mein Eigentum und als mein Eigentum darf ich mit ihr nach Wunsch verfahren. Bedenkt bitte weiterhin, dass dies alles auf einer stabilen Beziehung fußt und auf einer gemeinsamen Sicht in die Welt des BDSM geschieht.


#TheTrainingOfO – Die Woche.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin aus- oder fortzubilden. Ganz im Sinne des US-amerikanischen Vorbildes gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, welche darauf basieren an drei Abenden in der Woche jeweils eine Thematik anzugehen. Diese Trainingseinheit wird zwischen den Herrschaften und mir explizit schriftlich fixiert und nur mit grundlegender und schriftlicher Zustimmung der Sub/Sklavin durchgeführt.

Da es sich hierbei um ein sehr intimes Vertragswerk handelt und darüber hinaus auch von Mal zu Mal unterschiedlich sein wird, kann ich selbst beim besten Willen hier keine Blaupause offenbaren. Die Idee ist grundlegend die Sub/Sklavin eventuell sogar für diesen Zeitraum zu überlassen und gemeinsam die Erfolge auf einer „O“-Veranstaltung nebst Übergabe zu zelebrieren. Ansonsten haben die Wünsche der Herrschaft Vorrang, wenn ich diese auch leisten kann.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


#TheTrainingOfO – Schnupperkurs.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin zu prüfen. Es handelt sich hierbei um eine Vertrauensprüfung, auch für die Herrschaft. Wie auch bei der Woche wird Art und Umfang schriftlich fixiert und die Sub/Sklavin muss ebenfalls schriftlich zustimmen.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


Es ist also viel los im Staate Dänemark. Lassen wir es krachen.

 

Was Du über Dominanz wissen solltest …

Natürlich, und es ist schon oft geschrieben worden, Du kannst es überall im Internet lesen, hast sogar Bücher daheim, bist neugierig und vielfach interessiert. Hast Meinungen und Ratschläge verinnerlicht und bist bereit dazu. Bereit für den ersten Dom in Deinem Leben. Er soll alles verändern. Dir Höhepunkte ungeahnter Größe und Tiefe bereiten. Und Du willst das alles. Weil es Dich kickt. Diese Bilder und Videos, die ein Zucken zwischen Deinen Beinen verursachen. Die Dir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Du bist bereit. Jetzt oder Nie.

Wirklich?

Was glaubst Du, was Dominanz ist? Hast Du Dir nur die sexuell orientierten Bilder angeschaut? Ist es das?


Trenne Dich einfach mal von all diesen Dingen. Nur für einen Moment. Auch wenn sexuelle Hingabe Dich bewegt. Lege Dich mal kurz trocken. Danke.


Dominanz ist für mich ein Entscheidungsträger. Nicht unbedingt in Allem. Aber in Vielem. Dominanz bestimmt. Submission folgt. Das ist der Deal. Es ist mehr als der morgendliche und/oder abendliche Blowjob. Dominanz entscheidet, ob es Sex haben will oder nicht. Dominanz entscheidet, was Du tust und nicht tun darfst. Setzt Grenzen, Regeln, in denen Du Dich einfindest. Fordert Dinge ein, zu jenen Du Dich vielleicht überwinden musst. Beispiele?

Die Sub als Frau im Rollengefüge der 50er Jahre.
Die Sub als Hure, welche anschaffen geht.
Die Sub als visuelle Wichsvorlage, die im Internet gezeigt wird.
Die Sub als nackt gehaltene Frau.

… und und und

Es gibt unzählige Phantasien der Männer, die sich sexuell anfühlen, aber es nicht sind.

Vielleicht wird Dein zukünftiger Dom niemals mit Dir schlafen, sondern Dich stets beschlafen lassen, während er dazu masturbiert?
Vielleicht wird er Dich aber auch daheim „einschließen“ und somit vor den Augen der Welt geheim halten?


Es ist völlig egal, was in einem Schädel einer dominanten Fachkraft so vor sich geht. Aber sobald Du es weißt, besiegelt sich damit auch Dein Schicksal. Natürlich erst in dem Moment, wo Du ihm Deine Treue schwörst und ihn somit als Deinen Dom anerkennst.

Hier mal eine Checkliste auf die Schnelle:

  1. Wenn Dir (bei der Kontaktaufnahme schon!) etwas Spanisch vorkommt, dann frage nach. Wenn er nicht antworten will, dann lass es.
  2. Wenn er nur von Dir Offenheit einfordert, aber selbst nichts preisgeben will, dann lass es.
  3. Wenn sein Kopfkino von Dingen schwärmt, die Dich nicht kicken, dann lass es.
  4. Wenn er mit Deinem Kopfkino nichts anfangen kann, dann lass es.
  5. Wenn Du das Gefühl hast, dass er Dich nicht wirklich versteht, dann erkläre Dich erneut. Wenn ihn das nicht interessiert, dann lass es.

Kurz: Du hast das Recht von ihm Dinge zu erfahren, da er sich das Recht nimmt von Dir Dinge wissen zu wollen.


D/s ist extrem vielschichtig und ein Dom wird Dir sicher nicht immer alles bis in die letzte Ecke erklären. Das sollte meiner Meinung nach jedoch nicht für seinen Charakter gelten. Von seinem Charakter ausgehend, lassen sich Rückschlüsse auf sein D/s-Verhalten ziehen.

Von der submissiven Fachkraft

Lasse Dich nicht von der üblichen Moral leiten. Folge Deinem eigenen Willen. Nicht Kleidung oder besondere Orte machen Dich aus. Submission ist ein Gefühl.

Ich schaue Dich an und bin stolz auf Dich und auf alles, was Du mir zu geben bereit bist. Also zeige Dich mir.

Dein Körper ist keine Handelsware. Du bist die Leinwand, auf der ich male. Auch wenn andere zuschauen.

Submission kümmert sich. Sie unterstützt immer und überall. Sie ist leise, sanft und fordert nicht ein.

Gegenseitig aufgeschlossen sein und bleiben. Submission ist Teil des D/s und lebt nicht durch sie, sondern in ihr.

„Ein feste Burg bin ich Dein Dom“. Mache nicht alles von mir abhängig, aber vertraue darauf, dass ich da bin.

Trage mich stets in Deinem Herzen und bleibe verbunden. Selbst dann, wenn ich gerade nicht da sein kann.

Deine Stimme ist Musik für mich. Kommuniziere mit mir und öffne Dich. Du bist mein Fokus.

Sei bereit für den Moment und vertraue Dir selbst und Deinen Fähigkeiten.

Finde Deinen eigenen Weg mit mir zu reden, wenn ich es gerade nicht kann.

Du hast es verdient gekrönt zu werden. Lebe damit!

Von der Verzweiflung der Dominanz

Es ist recht einfach für einen dominanten Menschen ein passendes submissives Gegenüber zu finden. Du zeigst Dich offen, gibst Dinge von Dir preis, machst Dich einfach nackig und Du malst Deine Welt offen und ehrlich mit den Farben, welche Dir möglich sind, welche Dir wichtig sind und es wird Dir geantwortet. Und Du hast auch eine Auswahl. Machen wir uns nichts vor, seit #50SOG ist es wesentlich einfacher geworden zwischen all jenen gelangweilten Hausfrauen auf der Suche nach Erlebnissexualität einen angenehmen Zeitvertreib zu finden. Vielleicht nicht zu 100% passend, aber 80% tun es auch schon. Schließlich ist ein wesentliches Prickeln ja auch in den fehlenden 20% verborgen.

Was sich vielleicht ein wenig abwertend an das Gehirn des werten Lesers anschmiegt, ist nicht mal so gemeint. Auf der Suche nach Perfektion, dieser submissiven Exzellenz, stellen dominante Fachkräfte, also auch ich, immer wieder fest, dass Perfektion nicht zu finden ist. Und wir gestehen uns ein, dass wir nicht mal selbst perfekt sind. Schließlich sind wir alle mit Ecken und Kanten ausgestattet, bringen unsere ganze Erfahrung ein und ab und an muss es sich einfach verhaken.


So wandern die einen rastlos umher und sind ständig auf der Suche nach etwas Neuem und befinden sich im Irrglauben, dass sie „Die Eine“ suchen. Und ja, der Reiz des Neuen im Leben ist auch bei mir präsent. Ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass nicht ab und an Gelüste in mir aufkommen und mich ein Weibsbild einfach anmacht. Ich denke, dass geht jedem so. Die Frage ist, wie gehe ich damit um? Blocke ich das weg? Oder nehme ich es an?

Im #CircleOfFalbalus gibt es ein definiertes Regelwerk und mit diesem dominiere ich mich durchaus auch selbst. Dominanz bedeutet für mich nicht, dass ich von einer Blüte zur nächsten fliege, um diese zu bestäuben. Sexualität macht sicher einen guten und ganz gewissen Anteil im D/s-Leben aus, aber es ist eben nicht alles. Die Freiheit neuen Dingen nachzugehen kann ich mir nehmen, jederzeit. Das gilt auch für meine Subs. Einzig die Offenheit von mir zu meinen Subs und von meinen Subs zu mir über mögliche Kontakte außerhalb des #CircleOfFalbalus ist Pflicht. Es ist wichtig, dass wir uns nicht begrenzen. Mein D/s kennt keine Eifersucht. Und einige Subs sind explizit aufgefordert sich auch anderweitige sexuelle Kontakte zu suchen und sich rein sexuell nicht nur an mich allein zu binden. Obgleich ich keiner meiner Damen es verbiete sich exklusiv an mich zu binden.

Aber das ist alles noch nicht verzweifelnd. Und es passt auch nicht zum Bild dieses Beitrages. Doch es war mir wichtig mal so einzusteigen.


Was mir ein wenig fehlt ist ein dominanter Kontakt. Ein anderer Dom als guter Freund. Und das ist echt nicht einfach. So habe ich Menschen in meinem Leben, die durchaus Stino sind und mit denen ich gut klarkomme, aber es fehlt eben die gemeinsame Sichtweise auf Sexualität. Die einen sind mir vom Humor her zu flach, andere wohnen sonst wo, nicht wenige haben eine deutlich falsche politische Meinung … und ja, da bin ich wohl ein wenig „picky“. Wo ich mir eine submissive Fachkraft „passend“ machen kann, müsste es bei einem anderen Dom sofort klick machen.

Ich komme mit vielen Menschen in Kontakt und versuche es immer wieder. Auch in Kontakt zu bleiben, aber es gelingt mir einfach nicht wirklich jemanden zu finden, der auch bleibt. Zu sehr sind Menschen in den Alltag verstrickt und haben ihre eigenen Baustellen, haben Subs, um welche sie sich kümmern müssen und von daher keine Zeit, um sich mal gemütlich irgendwo hinzusetzen und über D/s zu philosophieren, ohne gleich zu erigieren. Wahrscheinlich bin aber auch ich nicht der perfekte Freund. Mir geht es ja selbst nicht wirklich anders.


Müssen also dominante Menschen ebenso zueinander „passen“, wie submissive zu dominanten Fachkräften?

Ich lasse das mal so stehen.

 

Ich bin nun hier …

… und nun bleibe ich einfach da.

‚Gott, was für ein Dummsinn‘, dachte sie sich, ‚Das geht nicht, Mädchen. Das ginge viel zu weit‘ – ‚Aber ich fühle doch so!‘ – Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter gaben sich mal wieder ein StellDichEin und so langsam fing es an sie zu nerven.

Der große Tag stand kurz bevor und vielleicht nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal „so“, würde sie ihm gegenüber stehen. Wochenlang haben sie nun geschrieben, sich angenähert und Gedanken ausgetauscht, und waren sich völlig einig. Heute ist „The Day of the Tentacle“, ihr persönlicher Tag der Entscheidung. Obwohl diese Entscheidung schon gefallen war, als sie ihm zum ersten Mal begegnete. Doch diesmal ging es um viel mehr als nur ein Käffchen in Ehren, welches niemand verwehren kann.

Sie war bereit einen Schritt weiter zu gehen, auf ihn zuzugehen. Er, der an keiner Leine zog auf der einen Seite und Sie, die sich dennoch zu ihm hingezogen fühlte. Und sich selbst an seiner lockeren Leine ziehend auf ihn zu bewegte. Eines war ihr sicher: Nach diesem Abend wird nichts mehr sein wie es vorher war. Sie würde sich noch mehr in seinen Fängen befinden. An dem Platz, welcher ihr zugeteilt und versprochen wurde. Zu seinen Füßen, an seiner Seite.

‚Was werde ich machen, wenn ich ihn sehe?‘ – ‚Seinen Ring küssen wirst Du!‘ – ‚Doch nicht in der Öffentlichkeit!‘ – ‚Du kannst doch gar nicht anders, Du dummes Ding!‘ – ‚Ich bin nicht dumm, Du blödes Huhn!‘ – ‚Orrrr!!‘ – ‚Selber!!!‘

Sie wusste genau, was geschehen würde. Sie wusste es ganz genau. Alleine fehlte ihr die Vorstellungskraft, sich dies selbst einzugestehen. Eine winzige Geste der submissiven Hingabe. Mehr war nicht nötig. Irgendwas, was ihn beeindrucken würde. Ihn von ihr überzeugen. Das sie es wirklich ernst meinte. Sie wollte seine Sub werden, seine Lustsklavin. Aber sich eben nicht aufdrängen. Und doch eindeutig und nicht interpretierbar genau dieses Zeichen setzen, welches eine neue Epoche in ihrem Leben starten sollte. Von der vermaledeiten Virtualität in die Realität mit ihm gehen.

‚Er ist der Mann, er soll anfangen.‘ – ‚Nein, er wird mein realer Herr werden, da muss ich mich ihm anbieten.‘ – ‚Schwächelst Du? Du bist ihm doch schon verfallen! Und er hat Dich doch bereits angenommen! Du hast doch schon genug Signale gesendet. Soll er doch das Besiegeln anfangen.‘ – ‚Ich bin eine starke Sub und will keine Angst haben auf ihn zuzugehen. Es ist meine Aufgabe ihm mein ultimatives Einverständnis zu geben. Also Fresse jetzt!‘

Das Teufelchen setzte sich in seine Ecke und schmollte. Das Engelchen grinste zufrieden. Sie selber machte eine wischende Handbewegung und beide Imaginationen verschwanden fürs Erste.

‚Was ziehe ich eigentlich an? Das was ich will oder das was er will? Oder ist das schon das Gleiche?‘. Sie blickte in den Spiegel und betrachtete sich. ‚Ganz passabel, Du Stück!‘ grinste sie sich an. Schwarze Pumps, Jeans, enges T-Shirt, Haare offen: ‚Ja, das passt. Er hat mir mehrfach gesagt, dass meine Alltagskleidung mir gut stehen würde und ich einfach nur guten Geschmack hätte. Dafür lasse ich den üblichen Choker weg. Ein nackter Hals wird ihn locken, genau das zu ändern. Das muss reichen.‘

Sie fühlte sich wohl und verwies mit einem strengen Blick sowohl Engelchen und Teufelchen erneut auf ihre Plätze. Und sie wusste auch, dass sie sehr spät, als die Frau, das Wesen, welches sie wirklich ist, wieder heim kommen würde.

#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

#TheTrainingOfO // „O“ vs „Sub/Sklavin“ -> thinking … „rack“?

… täglich grüßt das Murmeltier.


Auf Twitter geht es mal wieder rund. Wunschzetteldoms, Wunschzettelsubs, Subs mit Tendenzen, Doms mit Abneigungen und so weiter und sofort.

Sicherlich bin ich kein Maßstab, aber ich haue da jetzt einfach mal, für mich, dazwischen.


In diversen Publikationen im Blog bin ich darauf eingegangen, wie es sich mit einer „O“ verhält, respektive verhalten sollte. Sie verzichtet auf die demokratische Grundordnung innerhalb der D/s-Beziehung und unterwirft sich alleine dem Willen ihres selbstgewählten Herrn in Form einer diktatorischen Beziehung. Sie vereint die Elemente der Sklavin (Masochismus vor Erotik) und der Sub (Erotik vor Masochsimus) und gibt sich dem Herrn für alles hin. Bedenkenlos, vertrauensvoll, vollständig und ohne schuldhaftes Verzögern.

Kurz: Der Herr bestimmt, die „O“ gehorcht und tut sie dies nicht, wird sie bestraft.


Die zum Teil heftigen Gespräche in der Twitterwelt fußen meiner Meinung nach auf einem tieferen Grundmißverständnis. Nämlich dem Wesen der Beteiligten an der Diskussion.


„O“’s denken in aller Regel nach dem „No Risk No Fun“-Prinzip (oder auch: Risk Aware Consensual Kink -> #RACK). Sie wollen so sein. Hart dominiert werden, ohne Mitsprache. Wenn da fünf Schwänze zum bedienen sind und sie alles schlucken sollen, dann tun sie das. Sie denken nicht in den üblichen Sicherheitsmechanismen, sondern eben anders.

Und viele Beteiligte an der Unterhaltung können dies nicht akzeptieren, weil sie ein anderes Sicherheitsdenken haben. Was nebenbei bemerkt völlig in Ordnung ist. Aber in der Diskussion, ob „dieses“ oder „jenes“ D/s richtig oder falsch ist, prallen zwei Welten aufeinander. Und diese sind dann nicht miteinander vereinbar.


Die zentrale Entscheidung trifft die „O“ für sich, ob sie bereit ist Risiken auf sich zu nehmen für den gemeinsamen Kink. Das entscheidet nicht ihr Herr. Im Idealfall ist es so gelaufen, dass das Team sich im D/s gemeinsam fortentwickelt hat und zum Schluss kommt, dass #RACK einfach ihr Ding ist.

Was übrigens nicht unbedingt etwas mit #BDSM zu tun hat. Je nachdem „trifft“ es auch normale Swinger, die grundsätzlich ohne Kondom swingen oder auf Parkplätzen rummachen. Die Frage, ob das ethisch ist, verantwortungsvoll oder moralisch richtig, ist eine völlig andere und liegt im Auge der Menschen, welche #RACK denken und denjenigen, welche nicht so denken.

Und dann gibt es ja auch die „Zwischenmenschen“, die für sich sagen, dass Blasen und Schlucken okay ist, aber ficken nur mit Gummi 😉


Ich möchte mit diesem Betrag nicht eskalieren, sondern einfach klar stellen, dass für eine „O“ andere Sicherheitsregeln gelten. Sie hat sich zu #RACK entschieden, weil sie sonst keine erfüllende Sexualität haben kann. Und im Zusammenhang mit dem „O“-Sein stellen sich viele Fragen nicht. Der Herr will Analverkehr, sie gibt es ihm. Er will sie anpissen, sie stellt sich zur Verfügung. Er will sie auf den Strich schicken, sie tut es. Um es mal böse auszudrücken.


Einige Subs/Sklavinnen thematisieren immer mit „ich würde das nicht so machen“ und das ist auch gut so. Denn sie suchen sich ihren Herrn ja selber aus und kommen entsprechend nicht in die Bedrängnis von jetzt auf gleich Dinge tun zu dürfen, die sie nicht wollen. Für eine „O“ stellt sich die Frage nach „will ich nicht“ nicht. Sie hat zu tun, sonst ist sie keine „O“.


Was mir aber auch fehlt ist die Sicht der Dinge auf den Herrn einer „O“ 😉

Wenn sich eine Frau einem Mann nähert, der eine „O“ sucht/ausbilden will, dann kann sie nicht mit einem Wunschzettel daher kommen oder mit einer Negativliste. Jedenfalls nicht als Forderungskatalog.

Aber der Herr einer „O“ wird diese Negativliste mit Respekt behandeln. Wenn die Frau zum Beispiel sagt, dass sie keinen Analverkehr will, dann wird er ihr sagen müssen, dass sie dies nicht zu entscheiden hat. Er könnte ihr sagen, dass Analverkehr etwas ist, welches sie (zunächst vielleicht) nur mit ihm selbst haben wird. Und aufgrund dieser Ansage kann eine Frau eine Entscheidung treffen. Er wird ihr grundsätzlich sagen, was er von einer „O“ erwartet und sie kann für sich entscheiden, ob er der Richtige ist oder nicht.


Am Ende werden sich immer (hoffentlich) zwei Menschen finden, die einen gemeinsamen Kink haben. Die einen denken alleine in #SSC (Safe Sensual Consent) und im „O“-Bereich geht es eher um #RACK im Sinne von „consensual non-consent“ (#CNC) (einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit).

Achtet bitte darauf, wer mit euch spricht, wie er das tut und was das mit euch macht. Wenn ihr #CNC nicht selbst fühlen könnt, dann tut euch das einfach nicht an. Und bleibt beim #SSC.


… but do not blame the others if they do not think the way you do