Die submissive Fachkraft // #RomanLeaks

Persönliche Assistentin, weiblich, ledig, jung, gesucht. Miese Bezahlung. Schlechte Arbeitszeiten. Den Launen des Chefs stets umfassend zu Willen. Bei ehrlichem Interesse senden Sie Ihre Bewerbung an.


„Mein Herr, ich finde, dass können Sie so nicht schreiben.“ – „Warum?“, entgegne ich. „Nun, welche klar denkende Frau würde sich auf sowas einlassen? Vor allem, wie definieren Sie bitte ‚jung‘? 18-25 laut Ausweis oder ’nur‘ im Kopf?“ – „Was glaubst Du, wo ich das veröffentlichen werde?“ – „Sicherlich nicht im lokalen Käseblatt, mein Herr. Soviel steht fest.“ – „Ganz exakt. Und ich denke, Dir wird schon was einfallen.“

Ich sah ganz deutlich, dass ihr das nicht so recht schmeckte. Auf der einen Seite stolz wie Oskar, dass sie im Rang höher gestiegen war, aber auf der anderen Seite in meinem Namen eine Nachfolgerin für sich selbst suchen. Ganz ehrlich? Mir egal.

In der Retrospektive habe ich nie großartig darüber nachgedacht, ob sowas richtig oder gut war. Ob es sie überfordern würde, also von den Emotionen her. Auch wenn sie meine Sub ist, und das immer mit Leib und Seele, so ist sie ja auch immer noch eine Frau in der Ebene über der Sub. Und ich habe ihr immer eingebleut, dass wenn sie ein Problem mit was hat, dann soll sie einfach die Fresse aufmachen und sich erklären.

Wenn sie dies also nicht tat/tut, dann denke ich, dass alles in Ordnung ist und was auch immer unterschwellig in ihr brodelt – nicht mein Problem. Als Dom habe ich mich nicht großartig mit dem Seelenleben meines Gegenübers ausgesetzt. Weil eben nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Meine Güte, was habe ich mich früher zurück genommen und wollte immer ein Mitmensch sein und habe alles immer in mundgerechte Happen serviert. Und am Ende bekam ich nie eine Sub in meinem Sinne, sondern eine immer wieder nachfragende, vielleicht angstvolle, mit sich hadernde. Ich habe mir angewöhnt, dass all dieses PiPaPo um das „Das macht Frau doch nicht“ nicht mein Thema ist. Wer meine Sub sein will, muss sich selbst mit seinen Dämonen beschäftigen. Alles viel zu anstrengend für mich.

Grundsätzlich bin ich eh der Meinung, dass ein Dom kaum der korrekte Ansprechpartner für eine Sub ist, wenn es um innere Dämonen der Sub geht. Als Dom mache ich Dinge einfach und als Sub hat sie mir zu folgen. Ende. Aus. Und wenn sie das nicht will, nun ich wiederhole mich sogar in meinen Gedanken.

„Kann ich Dir dabei irgendwie helfen?“, höre ich mich sagen. Als Eröffnung dafür, dass sie ihre Gedanken mit mir teilt. „Nein, mein Herr. Ich weiß, dass ich nun im Rang höher gestiegen bin und ich wusste, dass es meine Aufgabe ist eine Novizin zu finden, die mich auf dieser Position ersetzt. Diese Aufgabe ist nicht leicht, weil ich die Novizin ja zwangsläufig mit mir vergleichen werde. Aber nur so kann ich ihnen meine Hingabe in dieser Aufgabe darlegen. Danke, dass Sie mir vertrauen, mein Herr.“

‚Alles richtig gemacht, Junge‘

„Braves Mädchen. Komm‘ her zu mir und blas‘ mir den Schwanz. Hast Du Dir verdient.“

Ich bin nicht so wie Du meinst … #TheTrainingOfO

… wenn Du mich kennen lernen willst, dann musst Du mich treffen und mit mir sprechen.
… wenn Du mich wirklich kennen lernen willst, dann musst Du auch dazu bereit sein.


Manche meinen, dass es völlig ausreicht nur ein paar Takte mit jemandem zu schreiben oder nur über ihn zu lesen und schon ist man völlig im Bilde. Sie dürfen mir glauben: Dem ist nicht so.

Man kann noch so viel schreiben, telefonieren oder sich Auge in Auge austauschen. Gespielt wird auf dem Platz und das Spiel lässt eventuell Dinge zu, an welche man bisher noch nicht gedacht hat.


Ich werde nie wirklich verstehen, warum ein so großes Interesse darin liegt, den anderen komplett ergründen zu müssen oder zu wollen. Das geht nicht. Dieser Begriff von „ich kenne Dich“ ist im besten Fall lediglich eine Annäherung, weil man den wahren Gedanken eines Menschen nicht auf die Spur kommen kann. Es gibt keine USB-Schnittstelle zum Gehirn.


Für mich persönlich steht im Vordergrund, dass ich im völlig normalem Beisein mit einer Frau etwas spüre. Der Wunsch sich ihr körperlich zu nähern muss vorhanden sein. Dieses „Dich würde ich gerne beschlafen“. Fehlt das, dann wird das nichts – es sei denn, man bezahlt mich „dafür“. Dabei kann ich das gar nicht platt genug ausdrücken: So funktioniert das bei den allermeisten Menschen, völlig egal, welche sexuelle Betätigung sie durchführen möchten. Ohne dieses Dings gibt es kein Bumms.


Wenn ich jedoch jemandem im Fokus habe und das auf Gegenseitigkeit beruht, dann will ich es auch wissen:

  • Ich will nicht wissen, wo Du her kommst. Sondern wohin Du gehen willst.
  • Ich will nicht wissen, was Du getan hast. Sondern was Du tun willst.
  • Ich will Dich nackt sehen. Ich will Dich in 3H sehen. Ich will Dich angezogen sehen.
  • Ich will Dich anfassen, berühren, schlagen, anspucken, an der Leine führen, mir Untertan machen, und und und – aber nicht darum kämpfen müssen.

Die ersten Schritte mit mir brauchen Grundvertrauen . Ohne das kann es nicht funktionieren, mit niemandem. Gepaart mit Mut. Erst dann, wenn Du Dich mir hingegeben hast, kannst Du feststellen, ob ich es Wert bin, dass Du mir blind trauen kannst. Vorher geht das nicht, mit niemandem. Und auch ich muss ja feststellen, ob Du es Wert bist, dass ich Dir vertrauen kann. Dieses Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit, wie in allem anderen auch.

Und je größer das Vertrauen ineinander, desto mehr können wir uns wirklich öffnen. Und erst dann, geht D/s wirklich los. Alles andere vorher ist mehr Erlebnissexualität, aber das ist okay. Irgendwie müssen wir ja starten.


Das gemeinsame Fortkommen wird durch Entfernung nicht gehindert, wenn man zueinander steht. Wer Interesse aneinander hat findet einen Weg die Bindung aufrecht zu erhalten. Und zwar in den realistischen Möglichkeiten, welche die Leitplanke „Leben eben“ eingrenzt.

#Fuffzig — The Casting Show

Nun aber mal ernsthaft. Wir haben 2018 und uns fehlt Personal. Und es ist so schwer gutes Personal zu finden. Für den 50. Geburtstag in 2020 kann man gar nicht früh genug anfangen.


Du bist frivol, lustvoll und neuen Dingen aufgeschlossen? Du möchtest Teil einer BDSM-nahen Veranstaltung sein und/oder sogar „Center of the Stage“? Dann bewerbe Dich jetzt und Du bist im Casting. (Nein, das ist nicht die Suche nach Deutschlands Next Super Sub!)


Mitte des Jahres 2020 feiere ich mit einer ausgewählten Anzahl Menschen, die ziemlich nah am BDSM gebaut sind, meinen 50. Geburtstag. Im Rahmen der #SecretNight werde ich eine Art Casting veranstalten und fünf bis sechs Menschen die Möglichkeit geben (natürlich im Beisein ihrer Herrschaft!) zur Freude der Anwesenden aktiv zu werden.


Ja, das klingt durchaus früh, weil Mitte 2019 oder sogar Anfang 2020 sollte doch ausreichen, aber das Casting soll sich auch über mehrere #SecretNights erstrecken, so dass wir Anfang 2020 wirklich eine stabile Anzahl an Servicekräften haben.


Stellenbeschreibung:

Du bedienst die Gäste am Tisch mit Speisen und Getränken und wir erwarten von Dir sowohl ein freundliches Auftreten und tatsächlich auch Erfahrung im Service. Dein Geschlecht spielt keine Rolle und auch Dein Alter und Aussehen nicht. Jedoch werden wir auf eine ausgewogene Anzahl an passenden Frauen und Männern im Service achten.

Kinky Stuff:

Die Arbeitskleidung wird vorgegeben. Die Damen tragen High Heels, Halterlose und ein kleines Schwarzes über dem ansonst nacktem Körper. Die Herren tragen schwarze Lederschuhe, eine Anzughose und sind oberkörperfrei. Ein passendes Halsband wird von mir gestellt.

Very Kinky Stuff:

Über ein Armband, welches alle Servicekräfte zu tragen haben, signalisiert die Servicekraft weitere Services. Art und Umfang der weiteren Services sind vorgegeben, jedoch entscheidet die Servicekraft alleine (oder ihre Herrschaft), welches sie trägt.


Darüber kann man nun vortrefflich viel schreiben, aber der direkte Gedankenaustausch ist dafür einfach besser geeignet, wenn man sich persönlich kennen lernt.

Für das Casting selber ist der Eintritt in die #SecretNight natürlich frei. Alle Castings finden daher in Dortmund statt. Reisekosten werden nicht übernommen. Die Anzahl der Casting-Teilnehmer ist auf zwei Personen pro #SecretNight begrenzt. Wer sich also zuerst mit dem Stichwort „‚Casting“ anmeldet, der hat gewonnen.

Dieser Blogbeitrag darf gerne in den verschiedenen Erotikportalen oder WhatsApp-Gruppen oder sonstwie verteilt / verlinkt werden. Jedoch achtet bitte darauf, dass es sich um BDSM-nahe Portale handelt und nicht um Swinger-Portale. So ersparen wir uns alle merkwürdige Replies aus der Hölle.


Casting-Termine:

07.09.2018 // 02.11.2018 // 01.03.2019 // 03.05.2019 // 01.11.2019


#Fuffzig #Casting
NOTE : 5 MByte insgesamt (Nur *.png oder *.jpg)

Die Zofe im #CircleOfFalbalus // #Reprise

„Es ist schon erstaunlich.“ – „Findest Du?“ – „Ja.“ – „Warum?“ – „Weil sich irgendwie nur Männer melden?“ – „Ist es nicht egal, wer bei Dir sauber macht?“ – „Nein.“ – „Warum?“ – „Ich bin auch im SM hetero.“

Grillenzirpen


Irgendwie ist das ja schon eine Daueranzeige
French Maid -> Zofe im #CircleOfFalbalus

Und ja, die Stelle ist noch vakant. Doch es scheint tatsächlich keine Erfüllung zu sein, ganz exakt dieses Leben zu leben. Meine innere Stimme sagt mir da, dass dies auch wirklich Sinn macht. Denn welche Frau macht das schon gerne mit. Also neben dem eigenen Haushalt noch den eines anderen zu versorgen, bei miesen Arbeitszeiten (Wenn ich das will!), schlechter Bezahlung (Keine!) und unfairer Behandlung (Kleinigkeiten werden hart geahndet!).

Auf der anderen Seite sind es Männer, die nach Demütigung in dieser Form suchen. Und ich sage regelmäßig ab. Ich habe das, wie mal gebloggt, tatsächlich mal ausprobiert und einen Mann aufräumen lassen und ihn dabei mit dem Flogger streng bearbeitet. Für ihn war das Erfüllung, für mich war das langweilig am Ende.

Da stellt sich mir die Frage, warum ein Mann auf dem Weg nach Hause nach Erniedrigung sucht, die er daheim nicht findet. Und im gleichen Atemzug fällt mir auf, warum eine Frau eben nicht nach dieser Form der Erniedrigung sucht. Denn sie hat diese ja bereits daheim.

Vor allem, denke ich mir, sind es die gebundenen/alleinerziehenden/$whatever Frauen, die daheim schon der ganzen Familie und/oder beruflich als Reinigungskraft jemandem alles hinterherräumen müssen und deswegen in dieser Art und Weise keine zusätzliche Demütigung brauchen. Und weswegen sie, wenn sie schon aus dem „üblichen“ Leben ausscheren und fremd gehen, eben nicht das bekommen wollen, was sie daheim schon haben.

Damit ist die Position als Zofe wohl tatsächlich nur für jemanden geeignet, dem diese Form der Demütigung im Alltag nicht zuteil wird und das eigene Kopfkino frei genug ist, in diese Richtung zu denken. Nur, welche Frau ist frei von diesen Dingen im Alltag? Schließlich gibt es genügend Sekretärinnen, die nur wegen ihres Aussehens und ihrer Fähigkeit dem Chef Kaffee zu zu bereiten beschäftigt sind. Um es mal ganz politisch inkorrekt zu formulieren.

Zusätzlich ist es ja auch ein Problem der Nähe zu meinem Wohnort Köln. Die Zofe muss aus Köln (+/- 50km) kommen und nicht aus dem Brandenburger Buschland. Noch mehr als eine Sub im #CircleOfFalbalus ist ihre Verfügbarkeit für die Tätigkeit absolut maßgeblich, denn alle drei Wochen mal antanzen ist für ihre Arbeit garantiert nicht zielführend.

Sie muss das zusätzlich wollen und nicht nur so tun als ob. Sie muss Erniedrigung im Alltag suchen, denn Zofe kann man nicht spielen. Zofe ist man (in diesem Falle frau).


„Du gibst also die Hoffnung nicht auf?“ – „Nein, denn diese stirbt zuletzt.“ – „Und bis dahin?“ – „Muss ich es mir selbst machen.“ – „Ferkel!“

Grillenzirpen

Submission vs Selbstaufgabe

„Wo endet Submission und wo beginnt die Selbstaufgabe?“ — Ein schmaler Grad


Wenn man sich so durch die Literatur schlängelt, bekommt man ab und an den Eindruck, dass es nur „Alles oder Nichts“ zu geben scheint. Wenn schon submissionieren, dann aber komplett mit Haus, Hof und Hund. Und von dieser Seite der Leine nimmt man(n) sich gefälligst alles. Schließlich willst Du Doch eine gute Sub sein, oder?


Da reibe ich mir meine Augen und frage mich, welche Szenarien sowas überhaupt möglich machen könnten. Meine Frau hat mir mal gesagt, dass wenn ich nur reich und eventuell dazu auch noch berühmt wäre, dann würde sich eine gewisse Klientel an Frauen bei mir melden, die nur zu gerne bereit sind mit mir ins Bett zu gehen, um sich in diesem Glanz zu sonnen und zu weiden.

Ich würde sagen, dass wäre dann eine Form von Prostitution, denn diese Hingabeform würde enden, wenn ich mein Geld ausgegeben habe und niemand mehr was von mir wissen will.


Diese komplette „Selbstaufgabe“ -> „Total Power Exchange“ <- erscheint mir von seiten der Sub als die letzte eigene Entscheidung, bevor sie sich selbst auflöst und von der Idee des TPE kann nur der eigene Tod oder der Tod des Eigentümers befreien. Jedenfalls wenn man das buchstäblich ernst nimmt. Denn nimmt diese Selbstaufgabe nicht auch das Recht, dass Sub sich vom Dom trennen kann?

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich dazu soundso nicht tauge (schon mal gebloggt), weil ich vom inneren her keinerlei Voraussetzungen in mir trage einen Menschen besitzen zu wollen und komplett über ihn bestimmen zu müssen. Also nicht nur sexuell, sondern auch mit Beruf/Freunde/Familie/Geld/Wohnort/Kleidung/Internetnutzung/etcpp.

Obwohl ich mir da auch nicht sicher bin. Manchmal glaube ich schon, dass das geht, wenn eine D/s-Bindung nur tief genug geht und so ein Angebot seitens der Sub um die Ecke kommen würde. Aber wahrscheinlich wäre ich mit dieser Sub dann auch verheiratet und nicht „einfach so“ zusammen. Glaube ich. Keine Ahnung.


Was ich mir jedoch vorstellen kann ist die absolute -> „Erotic Power Exchange“ <-. Also diesbezüglich habe ich durchaus Motivation eine Frau in sexuellen Dingen zu besitzen. Und zwar komplett. Damit der Leser das richtig einordnen kann, so beschreibt EPE nicht „per se“ eine D/s-Beziehung als solche. D/s ist ziemlich weit gefasst und beide Parteien bewegen sich in den Grenzen, die sie sich gemeinsam geschaffen haben.

EPE geht jedoch den Schritt weiter, dass die Sub, die sich im Sinne des EPE anbietet, auf jedwede sexuelle Selbstbestimmung verzichtet und alles alleine dem Dom überlässt. Allerdings muss auch hier das Angebot zur Aufnahme einer EPE-Bindung von der Sub kommen in meinen Augen. Eben auch als letzte selbstbewusste Entscheidung, wenn es um ihre Sexualität geht.

Und weil es eben nicht TPE ist, könnte sie sich auf dieser Ebene ziemlich einfach vom Dom trennen und für sich die komplette Selbstaufgabe ausschließen. So würde ich das verstehen.


Nur, wenn wir von EPE sprechen, wo endet die Submission und wo beginnt dann doch Selbstaufgabe? Ich habe durchaus Bilder im Kopf eine Frau auch gegen Geld auszuleihen. Wäre das dann schon TPE? Oder Mißbrauch? Oder gehört es zu den sexuellen Pflichten der Sub, die sich als EPE-Sub angeboten hat?

Oder andersherum gefragt, ist sich eine EPE-Sub darüber im Klaren, welchen totalen Rahmen sie ohne jedwede Mitbestimmung an den Herrn übergibt? Billigt sie damit auch sexuellen Mißbrauch zur eigenen Lustgewinnung? Oder eben auch ohne eigene Befriedigung?

Kann eine moderne Frau von heute sich sowas überhaupt leisten?


Wenn man sich als Frau dem EPE nähert, dann ist das wahrscheinlich eine ziemlich fließende Sache, die sich aus dem normalen D/s heraus ergibt oder zumindest abzeichnet. Sie wird für sich selber bereits jeden anderen sexuellen Kontakt als zu ihrem Herrn für sich ausgeschlossen haben. Sie wird bereits von sich aus jede sexuelle Annäherung an ihre Person komplett abblocken. Sie braucht keinen Herrn, der ihr etwas erlaubt oder verbietet, weil sie sich sexuelle Kontakte mit anderen selbst verbietet.

Sie macht die Bindung an ihren Herrn sichtbar und der macht seine Bindung an sie sichtbar. Sie stehen zueinander und füreinander. Sie folgt ihm bedenkenlos überall hin und würde im Traum niemals auf die Idee kommen an seiner sexuellen Kompetenz über sie zu zweifeln.


Der Unterschied zwischen „üblichem“ D/s und EPE ist in meinen Augen keine wirkliche Selbstaufgabe erotischer Natur, sondern Ausdruck eines tiefen Vertrauens in die Herrschaft. Und auch in die eigenen Möglichkeiten. Aber vor allem, weil Sub und Dom das gleiche Kopfkino haben.

Eben nur mit dem feinen Unterschied, dass die Sub gar nichts mehr entscheiden möchte, sondern der Dom am Ende alles über sie (auch über ihren Kopf hinweg) entscheiden soll.

 

Halsbänder aller Welten … vereinigt Euch :-) #CollarLeaks

„Da hast Du nun Photoshop CC, aber arbeitest damit noch nicht richtig.“ – Innere Stimme


Deswegen starte ich nun mehr mal wieder unter #TwitterCollars einen ganz persönlichen Aufruf an alle submissiven Fachkräfte in der Welt: Zieht euch mal richtig an und sendet mir mal euren wertvollsten Besitz per Foto zu.


collared by falbalus – (c) 2018 – Geschätztes Endergebnis 🙂


Beim letzten mal hatte ich darum gebeten das Halsband einfach mal auf dem Tisch, dem Bett oder sonst wo zu drappieren, diesmal würde ich gerne einen Schritt weitergehen. Zieht es euch an und macht das Selfie oder lasst euch fotografieren. Hier oben mal ein Beispiel.

  1. Nehmt es in die Hand und haltet es neben euer Gesicht. Versucht, dass es komplett in das Bild passt.
  2. Legt es dann auf Eure nackte Schulter und zwar so dass es zu 50% zu sehen ist und der Verschluss hinter dem Rücken liegt.
  3. Zieht es an 🙂

Achtet nicht darauf, ob Eurer Gesicht auf dem Foto ist, ich werde es soundso raus schneiden. Ich freue mich über eure Einsendungen 🙂


Es gibt nichts zu gewinnen, höchstens Applaus :-*

#SecretNight goes „O“ – Regelwerk // 04.05.2018

Neues Spiel – Neues Glück


Auf Basis des vorhandenen Regelwerkes von der letzten Veranstaltung kommt es nun zu einer etwas angepassteren Variante der grundlegenden Regeln für die Spielrunden.

Der Zeremonienmeister:

  1. Der Zeremonienmeister (/me) führt durch das Programm. Anwesende Herren werden gebeten ihre „O“’s dahingehend zu verpflichten, seinen Anordnungen folge zu leisten.
  2. Der Zeremonienmeister ist unberührbar, kann jedoch zu Handlungen seitens der anwesenden Herren explizit eingeladen werden.
  3. Der Zeremonienmeister ist von den anwesenden „O“’s zu siezen.

Die Spielregeln:

  1. Es gibt insgesamt drei Spielrunden. Jede Spielrunde besteht aus zwei bis drei Durchgängen. Im Sinne einer Einsteigerveranstaltung wählt die „O“ selber die Farbe ihres Armbandes. Dieses gilt für die komplette Spielrunde und für alle Durchgänge. Anwesende Herren werden ersucht die einmal gewählte Farbe entsprechend durchzusetzen.
  2. Unabhängig von der Farbe des Armbandes haben die „O“’s entsprechende Kleidung zu tragen, die es anwesenden Herren erlaubt sich ein Bild von ihnen zu machen. Das Tragen von Büstenhaltern und Slips ist für die „O“’s strengstens untersagt. Den anwesenden Herren wird vorgeschlagen, die „O“’s bereits bei der ersten Präsentation vollständig bis auf Halterlose, Halsband und High Heels zu entkleiden.
  3. Es wird darum gebeten, dass das Machtgefälle sichtbar wird. Die Herren sitzen auf den Möbeln, die „O“’s knien oder sitzen zu ihren Füßen.
  4. Alle Herren werden von den „O“’s ausnahmslos gesiezt, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Die „O“’s werden entsprechend geduzt.

Die Farbregeln:

  1. Rotes Armband – Nur Schauen, nicht anfassen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs.
  2. Gelbes Armband – Anfassen ohne Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs und Blowjobs.
  3. Grünes Armband: Anfassen und Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Handjobs, Blowjobs, Verkehr.

Sicherheitshinweis:

SM-Anteil:
Während der Spielrunden entscheidet der jeweilige Herr einer „O“, ob ein Fremdbespielen stattfinden darf oder nicht. Die „O“ hat hierüber über Art und Umfang keine Mitbestimmung.

Letzte Spielrunde:
Die Nutzung von Kondomen ist selbstverständlich! Im Sinne dieser Veranstaltung liegt die Entscheidung jedoch formal beim jeweiligen Herren.

Safeword:
Das Safeword lautet „MayDay“.

Meine Einklaufsliste … #Blogparade

Mal was ganz was anderes. Eine Liste mit Blogs, die ich gerne lese 🙂 (Auszug!)


Tanja Russ – https://tanjaruss.de/

Luise Kakadu – https://missbrauchundsexarbeit.wordpress.com/

Törtchen liebende Mama – https://toertchenliebendemama.wordpress.com/

Lila Sumpf – https://lilasumpf.me/

After Vanilla – https://aftervanilla.wordpress.com/

DIS Tanz Blog – https://distanzblog.wordpress.com/

Dark Sun – https://darksun666site.wordpress.com/

Buntwesenwelt – https://buntwesenwelt.wordpress.com/

Tara’s Ropes – https://tarasropes.wordpress.com/

Magistus Photography – https://blog.magistus.de/

Herz in Fucked – https://herzinfucked634830523.wordpress.com/

Der Senior – https://senior525.wordpress.com/

Frau Papa – https://fraupapa.wordpress.com/

Ophelia’s BDSM – https://meinlebenimpelz.wordpress.com/

 

Vom Leben zwischen den Welten … #TheTrainingOfO

Nichts ist so einfach wie der Wunsch. Nichts ist so schwer wie die Verwandlung.


Eine sehr häufig gestellte Frage (sich selbst, anderen oder auch mir) ist, wie man dieses BDSM mit seinem „üblichen“ Leben in Verbindung bringen kann.

Die Antwort darauf ist so einfach, wie auch kompliziert. Wenn Dominanz/Submission gefühlt wird dann tut man es einfach und denkt nicht drüber nach. Es gehört zur eigenen Persönlichkeit und ist Teil des eigenen Charakters. Es wird nicht als Spielart der Sexualität angesehen, womöglich als Erlebnis-Sexualität in Form von „ab und an mal“, sondern man hat es einfach intus. Wahrscheinlich weiß man selber nicht mal wirklich, dass das was man da tut BDSM ist.

Das Öffnen der eigenen Sexualität findet nicht nur um TV, sondern auch in den sozialen Medien statt. Doch (zumeist nur) versteckt hinter einer gewissen Anonymität kommt das Innere zum Vorschein. Wir finden über diverse Kontaktportale („Ist Twitter eine Singlebörse?“) Zugriff auf eine schier unendliche Vielfalt an Menschen, die wohl so ticken wie wir.

Das Komplizierte daran ist, dass uns Medien vordenken, dass das alles in Ordnung ist. Es ist schon irgendwie lustig, dass wir uns an die Diätpläne der Brigitte halten, aber den dezenten Hinweis am Ende des Heftes („Sei einfach wie Du bist!“) nicht beherzigen wollen oder können.

Natürlich bin auch ich selber Teil dieses Schicksales und habe selber lange gebraucht, bis ich meine Maske abgelegt habe. Daher kann ich es verstehen, dass man seine Sexualität, gerade sowas Perverses, nicht offen vor sich rumträgt. Es gibt Menschen, die BDSM durchaus lieber für sich behalten. Das ist völlig okay. Aber ist man auf der Suche nach einem neuen Partner, dann muss man sich einfach öffnen und sich „in Fachkreisen“ zumindest dazu bekennen.

Das einzige Erkennungszeichen, was ich ständig zeige ist der „Ring der ‚O'“, den ich an meinem Verlobungsfinger trage. (Ich trage den Ring an der Hand, die nicht schlägt – Klingonisch, ist aber so). Und selbstklebend laufe ich nicht mit Laufschrift auf der Stirn durch die Gegend auf der steht „Hier werden Sie geschlagen“ 😉 – Nur wer mich fragt, der bekommt eine ziemlich konkrete und direkte Antwort.

Aber selbst durch das Impressum hier im Blog oder durch die Produktionen mit dem Joyclub (#KaminabendBDSM) und meine Nutzung der Sozialen Medien und auch aufgrund der Tatsache, dass der Suchbegriff „Training of O“ im deutschsprachigen Google noch vor kink.com angezeigt wird, kennt mich ganz exakt niemand. Jedenfalls kennt mich niemand großartig außerhalb der Genießerschaft um das BDSM.

Nun, ich strebe nicht nach Macht und Ruhm. Sowas liegt mir nicht. Ich möchte jedoch gerne meinen Teil dazu beitragen, dass BDSM von der Liste der abartigen Lebensweisen genommen wird. Deswegen schreibe ich hier und halte Kontakte zu Menschen, die wissen wollen, wie das so ist und was das alles soll. Darüber hinaus möchte ich gerne die Submissivität meiner Damen genießen. Gute Besserung an den #CircleOfFalbalus an dieser Stelle. Irgendwie sind derzeit alle krank (Soviel zum Thema ich hätte einen Harem und ich müsste nur mit dem Finger schnippsen und es käme jemand angerannt.).

 

Ich bin kein Swinger.

Ich war mal einer. Lange her. Mit meiner ersten Frau habe ich diese Erfahrungen gemacht.

Auch wenn es eine schöne Zeit gewesen ist, so hat mir jedoch immer irgendwie was gefehlt. Ich war nie darauf aus selbst zu swingen. Ich wollte meine Partnerin beobachten. Nicht wirklich gemeinsam mit anderen Männern Sex mit ihr haben. Ich wollte zuschauen. Es hat mich schon angemacht, aber nie genug um aktiver Teil zu sein. Es ging mir um meinen Voyeurismus. Ich habe mich an der Hingabe und Lust berauscht. Still und leise. Aufpassend.

Ich glaube, dass ich in unseren aktiven Jahren vielleicht zwei andere Frauen im Swingerclub hatte. Ihr Anteil an fremder Haut war deutlich höher. Und ich habe ihr das sehr gegönnt. Generell bin ich der Meinung, dass ein Mann alleine niemals in der Lage ist die Libido einer Frau komplett zu befriedigen.


Und tatsächlich ist dieser Voyeurismus bis heute ein wesentlicher Bestandteil meiner eigenen Libido geblieben. Dabei geht es nicht mal um Macht. Sondern darum, dass ich meiner Partnerin den Sex mit anderen Männern einfach gönne und wenn ich die Möglichkeit habe passiv dabei zu sein, dann genieße ich das Schauspiel sehr. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob mich das nicht ein wenig impotent wirken lässt. Aber ich denke, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Es gehört eine Menge Selbstvertrauen zu sich selber und Vertrauen zur Partnerin dazu, diese gerne mit anderen zu teilen (ob ich nun dabei bin oder nicht). Sie nicht monogam anzuketten, sondern ihre Libido leben zu lassen. Das sichere Gefühl zu haben, dass Sex eben nur Sex ist. Im Moment des Begehrtwerdens sich dem einfach hingeben zu können, ohne lange um Erlaubnis zu bitten oder Schuldgefühle zu haben.


Was mir persönlich beim Swingen immer negativ aufgefallen ist, ist die Einfachheit (oder das plumpe Getue) von Männern, die Frauen auf eine unmögliche Art zur Kopulation mit ihnen bringen wollten. Einfach mit dem Ständer immer näher rutschen in der Hoffnung, dass die Frau zugreift. Das Bild, welches Männer im Swingerclub von Frauen haben, hat mir nicht wirklich gepasst. Sie waren fast immer lebendige DickPics und manifestierte 3-Wort-Schreiber und eben ziemlich unintelligent.

Natürlich ist es so, dass alle aus dem gleichen Grund in einen Swingerclub gehen. Es geht im einfachsten Sinne um das Sehen und Gesehen werden, welches noch weit vor dem Partnertausch steht. Nicht jede Frau im Swingerclub sieht sich als leichtes Mädchen, die von jedem beschlafen werden kann. Intelligente Eroberung ist auch hier Pflicht, aber einige Männer können (oder wollen) das einfach nicht. Und das macht gerade die Männer irgendwie laut und unerträglich.

Das ist nun alles ziemlich lange her und vieles wird sich hoffentlich zum Positiven geändert haben und daher lasse ich mich auch gerne Lügen strafen.


Mit meiner Partnerin in ein Pornokino zu gehen ist für meinen Voyeurismus eine der sündigsten Dinge. Sie nackt in HighHeels, Halsband und halterlosen Strümpfen mit Augenbinde zu führen. Sie betrachten lassen. Die Lust der Männer aufsteigen sehen. Eine Traube an Männern, die hinter uns herlaufen. In ihren Augen der Wunsch zumindest Hand an meine Partnerin legen zu dürfen. Reißverschlüsse, die sich öffnen. Wichsende Männer um sie herum, während sie sich ganz alleine mir widmet. Die fragenden Blicke, ob man sie berühren darf. Ja, das hat mit Macht zu tun.

Und ich genieße dieses Gefühl, dass ich alleine entscheide, wem meine Partnerin sich hinzugeben hat und auf welche Art und Weise. Sie erfüllt meinen Voyeurismus und ich befriedige dabei en passant ihre Libido. Eine Frau, die hergezeigt wird, an der Leine durch enge Kurven an Männern vorbei gehen muss, ihren Atem dabei. Nicht wissend, ob sie heute nur mir oder auch anderen oder nur anderen dienlich sein wird. Die sich voll und ganz auf mich verlässt. Keine Fragen stellt. Nichts hinterfragt. Keine Bedingungen stellt.

Ganz genau das macht eine Frau für mich zu einer Göttin.