#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

#TheTrainingOfO // „O“ vs „Sub/Sklavin“ -> thinking … „rack“?

… täglich grüßt das Murmeltier.


Auf Twitter geht es mal wieder rund. Wunschzetteldoms, Wunschzettelsubs, Subs mit Tendenzen, Doms mit Abneigungen und so weiter und sofort.

Sicherlich bin ich kein Maßstab, aber ich haue da jetzt einfach mal, für mich, dazwischen.


In diversen Publikationen im Blog bin ich darauf eingegangen, wie es sich mit einer „O“ verhält, respektive verhalten sollte. Sie verzichtet auf die demokratische Grundordnung innerhalb der D/s-Beziehung und unterwirft sich alleine dem Willen ihres selbstgewählten Herrn in Form einer diktatorischen Beziehung. Sie vereint die Elemente der Sklavin (Masochismus vor Erotik) und der Sub (Erotik vor Masochsimus) und gibt sich dem Herrn für alles hin. Bedenkenlos, vertrauensvoll, vollständig und ohne schuldhaftes Verzögern.

Kurz: Der Herr bestimmt, die „O“ gehorcht und tut sie dies nicht, wird sie bestraft.


Die zum Teil heftigen Gespräche in der Twitterwelt fußen meiner Meinung nach auf einem tieferen Grundmißverständnis. Nämlich dem Wesen der Beteiligten an der Diskussion.


„O“’s denken in aller Regel nach dem „No Risk No Fun“-Prinzip (oder auch: Risk Aware Consensual Kink -> #RACK). Sie wollen so sein. Hart dominiert werden, ohne Mitsprache. Wenn da fünf Schwänze zum bedienen sind und sie alles schlucken sollen, dann tun sie das. Sie denken nicht in den üblichen Sicherheitsmechanismen, sondern eben anders.

Und viele Beteiligte an der Unterhaltung können dies nicht akzeptieren, weil sie ein anderes Sicherheitsdenken haben. Was nebenbei bemerkt völlig in Ordnung ist. Aber in der Diskussion, ob „dieses“ oder „jenes“ D/s richtig oder falsch ist, prallen zwei Welten aufeinander. Und diese sind dann nicht miteinander vereinbar.


Die zentrale Entscheidung trifft die „O“ für sich, ob sie bereit ist Risiken auf sich zu nehmen für den gemeinsamen Kink. Das entscheidet nicht ihr Herr. Im Idealfall ist es so gelaufen, dass das Team sich im D/s gemeinsam fortentwickelt hat und zum Schluss kommt, dass #RACK einfach ihr Ding ist.

Was übrigens nicht unbedingt etwas mit #BDSM zu tun hat. Je nachdem „trifft“ es auch normale Swinger, die grundsätzlich ohne Kondom swingen oder auf Parkplätzen rummachen. Die Frage, ob das ethisch ist, verantwortungsvoll oder moralisch richtig, ist eine völlig andere und liegt im Auge der Menschen, welche #RACK denken und denjenigen, welche nicht so denken.

Und dann gibt es ja auch die „Zwischenmenschen“, die für sich sagen, dass Blasen und Schlucken okay ist, aber ficken nur mit Gummi 😉


Ich möchte mit diesem Betrag nicht eskalieren, sondern einfach klar stellen, dass für eine „O“ andere Sicherheitsregeln gelten. Sie hat sich zu #RACK entschieden, weil sie sonst keine erfüllende Sexualität haben kann. Und im Zusammenhang mit dem „O“-Sein stellen sich viele Fragen nicht. Der Herr will Analverkehr, sie gibt es ihm. Er will sie anpissen, sie stellt sich zur Verfügung. Er will sie auf den Strich schicken, sie tut es. Um es mal böse auszudrücken.


Einige Subs/Sklavinnen thematisieren immer mit „ich würde das nicht so machen“ und das ist auch gut so. Denn sie suchen sich ihren Herrn ja selber aus und kommen entsprechend nicht in die Bedrängnis von jetzt auf gleich Dinge tun zu dürfen, die sie nicht wollen. Für eine „O“ stellt sich die Frage nach „will ich nicht“ nicht. Sie hat zu tun, sonst ist sie keine „O“.


Was mir aber auch fehlt ist die Sicht der Dinge auf den Herrn einer „O“ 😉

Wenn sich eine Frau einem Mann nähert, der eine „O“ sucht/ausbilden will, dann kann sie nicht mit einem Wunschzettel daher kommen oder mit einer Negativliste. Jedenfalls nicht als Forderungskatalog.

Aber der Herr einer „O“ wird diese Negativliste mit Respekt behandeln. Wenn die Frau zum Beispiel sagt, dass sie keinen Analverkehr will, dann wird er ihr sagen müssen, dass sie dies nicht zu entscheiden hat. Er könnte ihr sagen, dass Analverkehr etwas ist, welches sie (zunächst vielleicht) nur mit ihm selbst haben wird. Und aufgrund dieser Ansage kann eine Frau eine Entscheidung treffen. Er wird ihr grundsätzlich sagen, was er von einer „O“ erwartet und sie kann für sich entscheiden, ob er der Richtige ist oder nicht.


Am Ende werden sich immer (hoffentlich) zwei Menschen finden, die einen gemeinsamen Kink haben. Die einen denken alleine in #SSC (Safe Sensual Consent) und im „O“-Bereich geht es eher um #RACK im Sinne von „consensual non-consent“ (#CNC) (einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit).

Achtet bitte darauf, wer mit euch spricht, wie er das tut und was das mit euch macht. Wenn ihr #CNC nicht selbst fühlen könnt, dann tut euch das einfach nicht an. Und bleibt beim #SSC.


… but do not blame the others if they do not think the way you do

Ich bin nicht so wie Du meinst … #TheTrainingOfO

… wenn Du mich kennen lernen willst, dann musst Du mich treffen und mit mir sprechen.
… wenn Du mich wirklich kennen lernen willst, dann musst Du auch dazu bereit sein.


Manche meinen, dass es völlig ausreicht nur ein paar Takte mit jemandem zu schreiben oder nur über ihn zu lesen und schon ist man völlig im Bilde. Sie dürfen mir glauben: Dem ist nicht so.

Man kann noch so viel schreiben, telefonieren oder sich Auge in Auge austauschen. Gespielt wird auf dem Platz und das Spiel lässt eventuell Dinge zu, an welche man bisher noch nicht gedacht hat.


Ich werde nie wirklich verstehen, warum ein so großes Interesse darin liegt, den anderen komplett ergründen zu müssen oder zu wollen. Das geht nicht. Dieser Begriff von „ich kenne Dich“ ist im besten Fall lediglich eine Annäherung, weil man den wahren Gedanken eines Menschen nicht auf die Spur kommen kann. Es gibt keine USB-Schnittstelle zum Gehirn.


Für mich persönlich steht im Vordergrund, dass ich im völlig normalem Beisein mit einer Frau etwas spüre. Der Wunsch sich ihr körperlich zu nähern muss vorhanden sein. Dieses „Dich würde ich gerne beschlafen“. Fehlt das, dann wird das nichts – es sei denn, man bezahlt mich „dafür“. Dabei kann ich das gar nicht platt genug ausdrücken: So funktioniert das bei den allermeisten Menschen, völlig egal, welche sexuelle Betätigung sie durchführen möchten. Ohne dieses Dings gibt es kein Bumms.


Wenn ich jedoch jemandem im Fokus habe und das auf Gegenseitigkeit beruht, dann will ich es auch wissen:

  • Ich will nicht wissen, wo Du her kommst. Sondern wohin Du gehen willst.
  • Ich will nicht wissen, was Du getan hast. Sondern was Du tun willst.
  • Ich will Dich nackt sehen. Ich will Dich in 3H sehen. Ich will Dich angezogen sehen.
  • Ich will Dich anfassen, berühren, schlagen, anspucken, an der Leine führen, mir Untertan machen, und und und – aber nicht darum kämpfen müssen.

Die ersten Schritte mit mir brauchen Grundvertrauen . Ohne das kann es nicht funktionieren, mit niemandem. Gepaart mit Mut. Erst dann, wenn Du Dich mir hingegeben hast, kannst Du feststellen, ob ich es Wert bin, dass Du mir blind trauen kannst. Vorher geht das nicht, mit niemandem. Und auch ich muss ja feststellen, ob Du es Wert bist, dass ich Dir vertrauen kann. Dieses Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit, wie in allem anderen auch.

Und je größer das Vertrauen ineinander, desto mehr können wir uns wirklich öffnen. Und erst dann, geht D/s wirklich los. Alles andere vorher ist mehr Erlebnissexualität, aber das ist okay. Irgendwie müssen wir ja starten.


Das gemeinsame Fortkommen wird durch Entfernung nicht gehindert, wenn man zueinander steht. Wer Interesse aneinander hat findet einen Weg die Bindung aufrecht zu erhalten. Und zwar in den realistischen Möglichkeiten, welche die Leitplanke „Leben eben“ eingrenzt.

Während ich weg war …

Liebe Gemeinde,

nach einigen Monaten der absoluten Redseeligkeit (weil es ja auch so ging, während der Arbeitslosigkeit) ist es ein wenig stiller hier geworden. Man sagt ja auch immer, das wenn man ein Leben hat, dann ist man auch weniger online.

Es ist aber auch zusätzlich ruhiger geworden, weil ich mich ja auch mit meinem Roman beschäftige und das passt alles ganz wunderbar. Ich bin während meiner beruflichen Einarbeitungszeit  in Hessen bei meiner Herzfreundin @venusfee untergekommen und die Abgeschiedenheit fern von Köln macht es mir leicht mein Projekt Roman nach vorne zu schieben.

Jetzt zusätzlich, wo wir Teutonen nicht mehr Teil der #WM2018 sind, muss ich auch kein Fußball mehr schauen.


Der Stand der Dinge in Sachen #RomanLeaks ist, dass ich mit meiner Redakteuse @Chamaelita die Grundgeschichte des Romanes verfasst habe (also nur den Plot selbst). Dabei spreche ich meinen Senf in ein Mikrofon, sie tippt das alles ab und redigiert gleichzeitig. Das ergibt ein OpenOffice-Dokument, in welchem markiert, gelöscht, gedingst wird und wenn ich zufrieden bin, dann wird ein Veröffentlichungsstand nach MS-Office ausgeleiten. Es gibt also Sprachdateien a la BlaBla.mp4. Daraus wird BlaBla.odt, welches zu BlaBla.docx wird.

Heute will ich den Prolog für den Roman fertig bekommen, also haltet bitte mal für einen Moment euren Sabbel :-*


Und weil ich ja so bekloppt bin hatte ich die Vergnügen am Wochenende gleich mit zwei Damen eine wunderbare Zeit zu verbringen 🙂 Mit der Lust auf Wiederholung, weil wir noch nicht genug Kaffee gemeinsam hatten 😀

Ich kann immer nur wieder betonen, dass Twitter zwar eine tolle Sache ist, aber das Leben findet dort statt, wo Twittermenschen zu echten Menschen werden und man das positive Gefühl, welches Twitter durchaus vermitteln kann, mehrfach bestätigt bekommt.


Zum einen war ich also Freitag in der Schweiz und lernte dort @tetedemoine2017 (respektive @unterlanderin bei Instagram) kennen. Das erste Mal gemeinsam mit einer Frau, welche gleich mit drei Handys zauberte. Einmal eine private Rufnummer (die ich habe), dann eine berufliche und noch eine aus dem „Milljöh“. Eine faszinierende Frau, wie so viele andere auf Twitter, welche absolut unkompliziert über ihre diversen Leben berichtete. Eines steht jetzt schon fest: Meine Holde und ich werden in Kürze gemeinsam in die Schweiz reisen, da ich denke, dass die Damen sich sehr gut verstehen werden und die Neugierde auf Erlebnisse im Rahmen bezahlter Tätigkeiten meinerseits relativ entspannt angegangen werden kann.


Übernachtet habe ich in der Schweiz übrigens via AirBNB bei Delia in einem wunderschönen Appartement und das werde ich dann auch mit meiner Holden aufsuchen 🙂 Sie wissen ja: Stuck to defaults 😉


Von dort aus fuhr ich dann nach Franken zur zauberhaften @Ellens_Blog und konnte einfach nicht genug Kaffee haben. Dabei war das Thema ihrer Transsexualität eher eine Randnotiz, denn wie auch bei @Ninchen_ohne_Ka ist es mir völlig egal, dass diese Frau mal ein Mann war. Denn nun ist sie halt eine Frau und muss dann auch mit meinen, hust, Aufdringlichkeiten klar kommen.


Und wie immer in meinem Leben ist der #CircleOfFalbalus natürlich vollkommen darüber informiert, dass es diese Dates gab und wird auch weiterhin immer im Bilde darüber sein, wo der alte Mann sich so rumtreibt.


In diesem Sinne … man liest sich 🙂

#CircleOfFalbalus // Willkommen @LiRaDeVeMs :-)

Klingonisch, ist aber so.


Für die Meute sicherlich überraschend, so von innen her jedoch noch von Zeiten mit Dala bekannt, wollen wir nun @LiRaDeVeMs im #CircleOfFalbalus begrüßen. In den kommenden Tagen werde ich ihre eMail-Adresse einrichten und auch mein JC-Profil auktualisieren.

Trivia: Als ich im JC angefangen habe vor ein paar Jahren, habe ich mal die Suchfunktion ausprobiert. Einfach mal so die „Traumfrau“ zusammen gedichtet. Im Ergebnis war auch @LiRaDeVeMs schon damals dabei. Aber aufgrund der Entfernung und auch aufgrund der Tatsache, dass ich ja nicht wirklich suchte, habe ich sie damals „verworfen“.

Es war noch zu der Zeit als Tara im #CircleOfFalbalus war, als sie mich zaghaft im JC anschrieb und ich erinnerte mich sofort an ihr Bild. Kurz darauf ging Tara von Bord. Wir schrieben weiter und ein paar Wochen später war dann auch klar, dass wir uns mal treffen wollten. Ich informierte den #CircleOfFalbalus darüber und es wurde #SecretNight im Mai und @LiRaDeVeMs bekam auch mit, als Dala von Bord ging.

So mag es sich also so anlesen, als sei @LiRaDeVeMs „schneller Ersatz“, aber dem ist nicht so. Ich wollte das mal so klar stellen. Sicher ist sicher. Sie sollte quasi als „Dritte“ Sub in den #CircleOfFalbalus kommen. Nun ist sie neben der Senior-Sub (@Hirnventrikel) die „Erste“.


@LiRaDeVeMs ist nun nach Tara „The First Avengress“, M „The Second Avengress“, Dala „The Third Avengress“ mit dem Titel „The Fourth Avengress“ Mitglied im #CircleOfFalbalus. Dies ist aber nur der Hinweis für diejenigen von Euch, die Statistiken führen möchten ;-)*

*Ich habe mir das nun einfach mal so ausgedacht 🙂

Die Zofe im #CircleOfFalbalus // #Reprise

„Es ist schon erstaunlich.“ – „Findest Du?“ – „Ja.“ – „Warum?“ – „Weil sich irgendwie nur Männer melden?“ – „Ist es nicht egal, wer bei Dir sauber macht?“ – „Nein.“ – „Warum?“ – „Ich bin auch im SM hetero.“

Grillenzirpen


Irgendwie ist das ja schon eine Daueranzeige
French Maid -> Zofe im #CircleOfFalbalus

Und ja, die Stelle ist noch vakant. Doch es scheint tatsächlich keine Erfüllung zu sein, ganz exakt dieses Leben zu leben. Meine innere Stimme sagt mir da, dass dies auch wirklich Sinn macht. Denn welche Frau macht das schon gerne mit. Also neben dem eigenen Haushalt noch den eines anderen zu versorgen, bei miesen Arbeitszeiten (Wenn ich das will!), schlechter Bezahlung (Keine!) und unfairer Behandlung (Kleinigkeiten werden hart geahndet!).

Auf der anderen Seite sind es Männer, die nach Demütigung in dieser Form suchen. Und ich sage regelmäßig ab. Ich habe das, wie mal gebloggt, tatsächlich mal ausprobiert und einen Mann aufräumen lassen und ihn dabei mit dem Flogger streng bearbeitet. Für ihn war das Erfüllung, für mich war das langweilig am Ende.

Da stellt sich mir die Frage, warum ein Mann auf dem Weg nach Hause nach Erniedrigung sucht, die er daheim nicht findet. Und im gleichen Atemzug fällt mir auf, warum eine Frau eben nicht nach dieser Form der Erniedrigung sucht. Denn sie hat diese ja bereits daheim.

Vor allem, denke ich mir, sind es die gebundenen/alleinerziehenden/$whatever Frauen, die daheim schon der ganzen Familie und/oder beruflich als Reinigungskraft jemandem alles hinterherräumen müssen und deswegen in dieser Art und Weise keine zusätzliche Demütigung brauchen. Und weswegen sie, wenn sie schon aus dem „üblichen“ Leben ausscheren und fremd gehen, eben nicht das bekommen wollen, was sie daheim schon haben.

Damit ist die Position als Zofe wohl tatsächlich nur für jemanden geeignet, dem diese Form der Demütigung im Alltag nicht zuteil wird und das eigene Kopfkino frei genug ist, in diese Richtung zu denken. Nur, welche Frau ist frei von diesen Dingen im Alltag? Schließlich gibt es genügend Sekretärinnen, die nur wegen ihres Aussehens und ihrer Fähigkeit dem Chef Kaffee zu zu bereiten beschäftigt sind. Um es mal ganz politisch inkorrekt zu formulieren.

Zusätzlich ist es ja auch ein Problem der Nähe zu meinem Wohnort Köln. Die Zofe muss aus Köln (+/- 50km) kommen und nicht aus dem Brandenburger Buschland. Noch mehr als eine Sub im #CircleOfFalbalus ist ihre Verfügbarkeit für die Tätigkeit absolut maßgeblich, denn alle drei Wochen mal antanzen ist für ihre Arbeit garantiert nicht zielführend.

Sie muss das zusätzlich wollen und nicht nur so tun als ob. Sie muss Erniedrigung im Alltag suchen, denn Zofe kann man nicht spielen. Zofe ist man (in diesem Falle frau).


„Du gibst also die Hoffnung nicht auf?“ – „Nein, denn diese stirbt zuletzt.“ – „Und bis dahin?“ – „Muss ich es mir selbst machen.“ – „Ferkel!“

Grillenzirpen

Submission vs Selbstaufgabe

„Wo endet Submission und wo beginnt die Selbstaufgabe?“ — Ein schmaler Grad


Wenn man sich so durch die Literatur schlängelt, bekommt man ab und an den Eindruck, dass es nur „Alles oder Nichts“ zu geben scheint. Wenn schon submissionieren, dann aber komplett mit Haus, Hof und Hund. Und von dieser Seite der Leine nimmt man(n) sich gefälligst alles. Schließlich willst Du Doch eine gute Sub sein, oder?


Da reibe ich mir meine Augen und frage mich, welche Szenarien sowas überhaupt möglich machen könnten. Meine Frau hat mir mal gesagt, dass wenn ich nur reich und eventuell dazu auch noch berühmt wäre, dann würde sich eine gewisse Klientel an Frauen bei mir melden, die nur zu gerne bereit sind mit mir ins Bett zu gehen, um sich in diesem Glanz zu sonnen und zu weiden.

Ich würde sagen, dass wäre dann eine Form von Prostitution, denn diese Hingabeform würde enden, wenn ich mein Geld ausgegeben habe und niemand mehr was von mir wissen will.


Diese komplette „Selbstaufgabe“ -> „Total Power Exchange“ <- erscheint mir von seiten der Sub als die letzte eigene Entscheidung, bevor sie sich selbst auflöst und von der Idee des TPE kann nur der eigene Tod oder der Tod des Eigentümers befreien. Jedenfalls wenn man das buchstäblich ernst nimmt. Denn nimmt diese Selbstaufgabe nicht auch das Recht, dass Sub sich vom Dom trennen kann?

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich dazu soundso nicht tauge (schon mal gebloggt), weil ich vom inneren her keinerlei Voraussetzungen in mir trage einen Menschen besitzen zu wollen und komplett über ihn bestimmen zu müssen. Also nicht nur sexuell, sondern auch mit Beruf/Freunde/Familie/Geld/Wohnort/Kleidung/Internetnutzung/etcpp.

Obwohl ich mir da auch nicht sicher bin. Manchmal glaube ich schon, dass das geht, wenn eine D/s-Bindung nur tief genug geht und so ein Angebot seitens der Sub um die Ecke kommen würde. Aber wahrscheinlich wäre ich mit dieser Sub dann auch verheiratet und nicht „einfach so“ zusammen. Glaube ich. Keine Ahnung.


Was ich mir jedoch vorstellen kann ist die absolute -> „Erotic Power Exchange“ <-. Also diesbezüglich habe ich durchaus Motivation eine Frau in sexuellen Dingen zu besitzen. Und zwar komplett. Damit der Leser das richtig einordnen kann, so beschreibt EPE nicht „per se“ eine D/s-Beziehung als solche. D/s ist ziemlich weit gefasst und beide Parteien bewegen sich in den Grenzen, die sie sich gemeinsam geschaffen haben.

EPE geht jedoch den Schritt weiter, dass die Sub, die sich im Sinne des EPE anbietet, auf jedwede sexuelle Selbstbestimmung verzichtet und alles alleine dem Dom überlässt. Allerdings muss auch hier das Angebot zur Aufnahme einer EPE-Bindung von der Sub kommen in meinen Augen. Eben auch als letzte selbstbewusste Entscheidung, wenn es um ihre Sexualität geht.

Und weil es eben nicht TPE ist, könnte sie sich auf dieser Ebene ziemlich einfach vom Dom trennen und für sich die komplette Selbstaufgabe ausschließen. So würde ich das verstehen.


Nur, wenn wir von EPE sprechen, wo endet die Submission und wo beginnt dann doch Selbstaufgabe? Ich habe durchaus Bilder im Kopf eine Frau auch gegen Geld auszuleihen. Wäre das dann schon TPE? Oder Mißbrauch? Oder gehört es zu den sexuellen Pflichten der Sub, die sich als EPE-Sub angeboten hat?

Oder andersherum gefragt, ist sich eine EPE-Sub darüber im Klaren, welchen totalen Rahmen sie ohne jedwede Mitbestimmung an den Herrn übergibt? Billigt sie damit auch sexuellen Mißbrauch zur eigenen Lustgewinnung? Oder eben auch ohne eigene Befriedigung?

Kann eine moderne Frau von heute sich sowas überhaupt leisten?


Wenn man sich als Frau dem EPE nähert, dann ist das wahrscheinlich eine ziemlich fließende Sache, die sich aus dem normalen D/s heraus ergibt oder zumindest abzeichnet. Sie wird für sich selber bereits jeden anderen sexuellen Kontakt als zu ihrem Herrn für sich ausgeschlossen haben. Sie wird bereits von sich aus jede sexuelle Annäherung an ihre Person komplett abblocken. Sie braucht keinen Herrn, der ihr etwas erlaubt oder verbietet, weil sie sich sexuelle Kontakte mit anderen selbst verbietet.

Sie macht die Bindung an ihren Herrn sichtbar und der macht seine Bindung an sie sichtbar. Sie stehen zueinander und füreinander. Sie folgt ihm bedenkenlos überall hin und würde im Traum niemals auf die Idee kommen an seiner sexuellen Kompetenz über sie zu zweifeln.


Der Unterschied zwischen „üblichem“ D/s und EPE ist in meinen Augen keine wirkliche Selbstaufgabe erotischer Natur, sondern Ausdruck eines tiefen Vertrauens in die Herrschaft. Und auch in die eigenen Möglichkeiten. Aber vor allem, weil Sub und Dom das gleiche Kopfkino haben.

Eben nur mit dem feinen Unterschied, dass die Sub gar nichts mehr entscheiden möchte, sondern der Dom am Ende alles über sie (auch über ihren Kopf hinweg) entscheiden soll.

 

Kleiderordnung und andere Vorschriften

In der unzähligen Möglichkeit von Definitionen diverser Wahrscheinlichkeiten sticht eine Art von Fragen immer mal wieder heraus: Wie fremdbestimmt darf es denn sein, liebe Sub?


„Mein Herr, ja ich möchte fremdbestimmt werden. Sie sind mein Herr und Sie sollen über mich bestimmen. Sie müssen es auch, da ich Sie sonst nicht als meinen Herrn wahrnehmen kann. Bitte verfügen Sie über mich, wie Sie es wünschen, damit ich Ihre Dominanz immer spüren kann. Vor allem dann, wenn wir eben nicht direkt zusammen sind, sondern über die lästigen Kilometer getrennt ist Fremdbestimmung, in welche ich mich freiwillig hineinbegebe, für mich Zeichen unserer gemeinsamen Bindung.“

„Das klingt sehr verlockend, liebe Sub und ich werde gerne darauf zurück kommen.“


‚Hach‘, denkt sich der Dom, ‚was fange ich nun mit all dieser Macht so an?‘

„Nicht zögerlich sein, mein Freund!“, höre ich mich raten, „volles Pfund, damit sie auch merkt, was sie sich da wünscht <3“


„Liebe Sub, ich wünsche mir, dass Du mir täglich Fotos von Dir in demütiger Haltung schickst, einmal liegend, einmal kniend, einmal stehend. Mindestens. Zusätzlich darfst Du nur mit meiner Zustimmung masturbieren und wenn, dann auch nur mit meiner Erlaubnis zum Orgasmus kommen. Außerdem ist Dir das Tragen von Unterwäsche ab sofort nicht mehr gestattet und Deine Fotos sind Beweis, dass Du meiner Anordnung auch Folge leistest!“

„Mein Herr, wie gerne würde ich das alles für sie tun, aber ich habe zwei kleine Kinder, die ständig um mich herumwuseln, außerdem habe ich einen Freund, der es merkwürdig finden würde, wenn ich meine sexy Unterwäsche, die er so geil findet, nicht mehr tragen würde. Darf ich auch keinen Orgasmus mehr haben, wenn er mit mir schläft?“


‚Orrrrr‘

„Na, merkste selber?“


Das ist jetzt einfach mal eine beispielhafte Situation, wie diese wahrscheinlich nicht mal soooo selten vorkommt. Zwei Menschen, die irgendwie nicht darüber nachdenken, welche Folgen Nicht-Kommunikation hat.

Völlig verträumt in den Dingen, die sie sich voneinander wünschen wurde beiderseits der Realitätscheck, mit deutlichem Pendel zum Dom!, vergessen und nun beginnt der Frust.

Oder … doch nicht?


Wenn der Wunsch nach Fremdbestimmung (inklusive Kleiderordnung) seitens der Sub doch so groß war, warum kommt nun seitens der Sub dieses dicke, fette „Aber“? Schließlich hat sie sich ja soweit geöffnet, dass der Dom wirklich in die Vollen greifen kann. Also ist doch die Sub an diesem Frust schuld, oder?

Ja … und Nein.

Ja, weil sie dem Dom keine Alternativen mit auf den Weg gegeben hat. Sie hat lediglich festgestellt, was NICHT geht, statt darüber nachzudenken, was sie tun könnte. Und ich denke, das ist die Schuld der Sub alleine.

Nein, weil ein Dom sich ein konkretes Bild vom „üblichen“ Leben der Sub machen muss, damit er einen Sinn dafür bekommen kann, wie der Eingriff in das Leben der Sub realistisch machbar ist. Und Kommunikation gehört zum Geschäft. Für beide Seiten, aber alle mal für den Dom.


Ich sage aber auch, dass es für eine allein stehende Frau ohne jedwede Verpflichtungen gegenüber Kindern und Partner vor Ort überhaupt gar keinen Grund geben kann (wenn nicht sogar darf) diesen Wünschen nicht nachzukommen. Hier ist es nur der innere Schweinehund, den sie überwinden muss. Und da sage ich dann ehrlich: Selbst gewähltes Schicksal.

Sich auf irgendeine Individualität zu berufen, wenn man fremdbestimmt werden möchte, ist im D/s barer Unsinn und absolut widersprüchlich. Dabei geht es ja nicht darum keinen geliebten Hobbys mehr nachgehen zu dürfen oder in Vereinen tätig zu sein. All das kann man auch mit einem Plug im Hintern machen. Darüber muss gar nicht gesprochen werden. Und … ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen einen Plug im Hintern haben und niemand weiß das. Bitte keine Kommentare über den „Stock im Arsch“. Das ist was anderes 😉


Fremdbestimmung im D/s ist etwas, welches in der aller Regel niemandem weh tut. Auf der einen Seite muss ein Dom eben prüfen, wie weit er gehen will (und auch kann) und die Sub muss prüfen, welches „Aber“ noch gerechtfertigt ist, aber eben auch was sie für ihn zu leisten bereit ist.

Ich sehe es beispielsweise nicht als Problem für die Sub an beispielsweise von Strumpfhosen auf Halterlose umzusteigen und diese täglich zu tragen. Das geht auch unter einer Hose und fällt niemandem weiter auf. Tatsächlich habe ich erlebt, dass alleine dieser Wechsel einigen Damen ein anderes, und positives dazu, Gefühl gegeben hat. Es ist nichts Demütigendes dabei, sondern nur eine kleine Änderung in ihrem Leben.

Es geht mir beispielsweise darum einen Schritt weit Feminität zu fordern. Und auch über den praktischen Sinn von Halterlosen zu sprechen, da diese beim Kacken nicht so hinderlich sind, wenn es schnell gehen muss.


Natürlich kann ich meine 3H-Regel nicht im Alltag einfordern, aber wer für mich auf High Heels laufen will, der sollte das nicht nur dann tun, wenn frau sich mit mir trifft live und in Farbe. Frau kann sich diese High Heels auch statt den Hauspantoffeln unterschnallen, wenn sie heim kommt und einfach in der Wohnung darauf rumlaufen für erst 10, dann 20 und dann vielleicht 30 Minuten am Tag.

Und dann mit Stolz dem Dom zeigen, dass sie das alles gerne für ihn getan hat und die Heels nicht nur beim Sex angezogen sind. Ich denke, dass kommt besser an, als jede gequälte Aktion, die widerum zu Frust führt.


Unter dem Strich ist Fremdbestimmung nur etwas für Frauen, die dies auch wirklich wollen. Die sich diesen Dingen stellen wollen und nicht beim kleinsten „Huch“ gleich kontern. Wer also zum persönlichen Sub-Sein Fremdbestimmung in der Form nicht gebrauchen kann, der muss dies klar kommunizieren.

Ein Dom sollte sich viel Zeit dafür nehmen heraus zu finden, was der Sub liegt und wenn er unbedingt fremdbestimmen will und sie das partout nicht möchte, dann muss er es im Zweifel bleiben lassen. Schließlich teilt sie seinen Kink nicht und sie seinen nicht.

Sie wissen ja: Topf … Deckel 😉

Orrr, mein Herr twittert und ich denke, ich bin gemeint

Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen? – Langtext


Es ist ganz einfach (und auch im Blog bereits mehrfach erwähnt): Wenn es ein Problem gibt, welches wir gemeinsam lösen müssen, dann bespreche ich das mit Dir und zwar direkt. Und nur diese verbalen Tweets darfst Du direkt auf Dich beziehen.

Alles andere geht nicht in Deine Richtung. Und diese Ansage darfst Du Dir bitte hinter Deine Ohren schreiben.

— eot

Natürlicher Umgang mit dem Machtgefälle.

Immer wieder gerne genommen: BDSM im Alltag


Zunächst einmal muss man unterstellen, dass sich zwei Menschen gefunden haben. Die submissive Fachkraft hat jemanden gefunden, den sie als Dominanz anerkennen mag. Die Frage ist, wo ist da eine Grenze? Ist das nun 24/7, also immer? Oder nur, wenn der Herr der Dame ein Halsband anlegt? Oder nur, wenn beide physikalisch beisammen sind und ansonsten ist Funkstille?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Kommt drauf an? Mitnichten würde ich sagen.

Wie kann es sein, dass eine Frau sich einen Mann sucht, dessen Dominanz sie zwar sexuell anerkennen mag, aber im Alltag eben nicht? Ist das nicht ein wenig halbherzig? Zu kurz gesprungen?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Zugegeben: Nicht jede Frau braucht das. Also das mit Dominanz im Alltag. Es sind gerade ziemlich selbstbewusste Frauen, die im Alltag ihre Frau stehen, welche aber im Bett den Macher wünschen und nicht den weichen Kerl. Also irgendwie so, wie der Manager, der eine Domina hat.

Wenigstens eben in sexueller Hinsicht keine Entscheidungen treffen „müssen“, wohl aber können. Ich finde, damit kann man was anfangen, oder?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Ernsthaft:

Der natürliche Umgang mit der Dominanz ist ebenso wichtig, wie der natürliche Umgang mit Submission. Ein Dom sollte sich dankbar zeigen, dass er das Geschenk der Submission erhält. Eine emanzipierte Frau macht das eben nicht für jeden. Auf der anderen Seite gebietet der natürliche Umgang mit der Dominanz auch, dass die Frau für sich entschieden hat einen Mann zu daten, im Mindesten, welcher bei ihr gerne auch mal übergriffig sein kann.


Zum Beispiel wird er ihr gerne einfach mal so, egal wo, an die Brüste fassen oder an den Nippeln zwirbeln und ihr ins Ohr flüstern, dass sie eine geile Fotze ist. Und sie wird exakt diese Übergriffe als Kompliment auffassen, weil sie es ist, die dieser Mann leidenschaftlich begehrt. Es macht der Ton halt die Musik, wenn er ihr Dinge per Sprachnachricht schickt und sie spontan feucht wird, auch wenn sie das vielleicht gerade nicht gebrauchen kann.

Allerdings ist es eben auch genau das, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz für mich ausmacht, nämlich die geschenkte Macht auch zu nutzen und eben nicht nur dann, wenn für die Frau Ort und Zeit stimmt. Ich mache das versteckt, leise, heimlich – schließlich muss die Frau meine Nachrichten ja nicht lesen. Und es muss auch niemand direkt mitbekommen. Ein Dom sollte es stets unterlassen die Frau bloß zu stellen …


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


… jahaaaa, es sei denn es ist ihr Kick, dass sie zu Dingen aufgefordert wird, die sie sichtbar für die Öffentlichkeit machen soll. Den knielangen, engen Rock hochkrempeln, um sich mit dem nackten Hintern auf einen Stuhl zu setzen. In einem Cafe. Am Sonntag nachmittag. Zum Beispiel.

Ich denke, dass es gerade so kleine Neckereien sind, die eine Sub gerne über sich ergehen lässt, weil es ihr ganz eindeutig zeigt, dass es um sie alleine geht. Jetzt und in diesem Moment der Herr an sie denkt und sich daran erfreut, wenn sie im Cafe nun die Schamlippenklemmen entfernen darf. Während sie auf dem Stuhl sitzt und diese dem Herrn auf den Tisch legt.


Das kann bis zu Blowjobs im Auto gehen auf dem Parkplatz eines Markendiscounters, versteckt oder offen. Egal, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz ausmacht: Es kommt eben darauf an, ob der Kink der Sub dem Herren gefällt und ob die Sub auch wirklich bereit dafür ist, mal eine Grenze zu (ihrem oder nur seinem Vergnügen) zu übertreten.


Submission stellt keine Frage an Ort und Zeit. Der Dom kümmert sich um Anstand und Moral.