Zwei große Klöße // @Copernicus124 // #DreiWortStory

Es ist ja nun nicht so, dass ich mit meinen Geschichten am Ende bin. Die Möglichkeit, welche mir hier eingeräumt wurde geht heute mit der letzten #DreiWortStory zu Ende. Vielleicht sollte ich einfach ein Buch schreiben? Was meint ihr?

Auf der anderen Seite haben meine Geschichten viel zu wenig Traffic, als das es sich lohnen würde, darüber nachzudenken. Na, ja … ist mir aber auch recht, weil so ein Buch ja dann doch eine nicht unangemessene Zeit meines Lebens in Anspruch nehmen würde. Außerdem ist der Blog-Besitzer ja schon mit seinen #RomanLeaks beschäftigt und das was ich hier geschrieben habe, war vielleicht auch nur ein Test.

Der heutige Einblick in mein Leben als verheiratete Schlampe ist deswegen auch einem ganz anderen Thema gewidmet und im Prinzip sorge ich so auch ein wenig für den Anschluss, damit der eigentliche Blog-Besitzer was zum Schreiben hat. Es geht um das Thema #Dogging.

Tatsächlich stammt diese Art der sexuellen Ausschweifung von der britischen Insel und ist nicht „Made in Germany“. Und sie hat dort auch eine wesentlich stärkere Verbreitung als hier. Ab und an bin ich mit einem meiner Liebhaber auf einem Parkplatz und es ist echt schwer dort überhaupt noch wirklich ausschweifend sexuell tätig zu sein.

Mittlerweile sind viele Männer eher zu Wichsern geworden (wie im Pornokino auch) und trauen sich einfach nicht mehr an eine willige Frau heran, selbst wenn diese aktiv zum Koitus einlädt. Viele Männer können auch nichts damit anfangen, wenn mein Liebhaber mich dominant teilen will und zur Fremdbesteigung freigibt. Es ist echt ein Jammer.

Und wissen Sie was: Ich verstehe das einfach nicht.

Sind wir in unserer pornoiden Umwelt bereits so versumpft, dass wir mit den Frauen von der Straße nichts mehr anfangen können? Ich erinnere mich daran, dass es Zeiten gab, da standen Männer auf Parkplätzen fast schon Schlange. Und es waren auch andere Paare dort und die Frauen waren Göttinnen. Keine Frau ging ungevögelt nach Hause. Sobald sich das Fenster auf der Beifahrerseite nach unten bewegte, hatte frau schon die ersten Hände am Körper oder gar im Schritt oder einen Schwanz in der Hand.

Vor allem waren Frauen in meinem jetzigen Alter sehr begehrt (also um die 50!), was in der heutigen Zeit doch eher erst recht (MILF/GILF) funktionieren sollte. Keine Namen, keine Geschichten, einfach nur Lust. Männer, die einfach nur abspritzen wollten und sich damit keine Zeit ließen und auch nicht brauchten. Niemand musste irgendjemandem was beweisen oder lange durchhalten.

Viele dieser Plätze sind heute leider der Straßenprostitution gewichen, resepektive hat das Gewerbe den kostenfreien Sex vertrieben. Was es noch vereinzelt gibt, sind Park- und Rastplätze für Homo- oder Bisexuelle, Damenwäscheträger und/oder Crossdresser und Trans*-Menschen. Vielleicht sollten wir Heteros und einfach mal wieder in der Öffentlichkeit blicken und wir Frauen uns dort wieder vögeln lassen.

Denn ich mag es, wenn ein Mann zu mir sagt: „ZWEI! GROßE! KLÖßE!“ und dann einfach auf meinen Brüsten kommt.

Nektrarinenkern, Katzenklostreu, Gabelmaulschlüssel // @BoeseGina // #DreiWortStory

Auf Dings folgt ja bekanntlich immer ein Bumms. Oder war es ohne Dings kein Bumms? Oder jemehr Bumms umso mehr Dingsis? Ich habe den Überblick verloren.

Sie kennen doch sicherlich so merkwürdige Redewendungen von denen Sie immer geglaubt haben, dass es diese tatsächlich gibt. Sie sind doch intelligente Lebewesen, zumindest unterstelle ich Ihnen das. Und ja, schon Winston Churchill war der Meinung, dass man nicht alles glauben darf, nur weil es im Internet steht. Ist doch bekannt oder? Nein? Na, dann passen Sie mal hübsch auf.

Es näherte sich mein 29. Geburtstag und ich war bereits drei Jahre verheiratet. Das Leben mit meinem Stino-Mann war damals ein wenig komplizierter, was den zusätzlichen Gebrauch von Männern anging. Er stand am Anfang seiner Karriere und war halt sehr viel zu hause. Wir hatten uns aber eingelebt in einem schönen Haus, hatten einen Hund, der irgendwie ständig, wie auch immer er das gemacht hat, mit einem Nektarinenkern vom Gassi gehen zurück kam und auch die Katze der Nachbarin ging bei uns ein und aus (Nein, nicht die von neulich, die mich beim Masturbieren beobachtete!).

Es war immer schön sich die beiden Tiere anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass der Kampf zwischen Hund (Dänische Dogge) und Katze (Straßenkatze ohne Stammbaum) prinzipiell ausgeglichen ist, schließlich braucht die Dogge nur das Genick der Katze nehmen und es macht Knack und die Katze muss nur schnell genug auf den Rücken des Hundes und ihm die Augen auskratzen. Unser Hund Ben war ja nun hier zu hause und ein echtes Tier. Groß, kräftig, verschmust. Aber wenn da ein Kater im Garten der Katze Mia hinterher wollte, dann war Ben im Garten und verteidigte seine kleine Herrscherin. Denn diese bedankte sich nie dafür, sondern ignorierte ihn einfach. Sie schlief auf seiner Decke, er dann auf dem Boden. Sie fraß von seinem Essen, er bekam die Reste. So habe ich mir FemDom immer vorgestellt.

Umso schöner die Momente, wenn er bei ihr schlafen durfte und Mia sich ganz dicht an sein Fell schmiegte. Was mir auch bedeutete, dass egal, wie dominant eine Frau auch ist. Kuscheln und Liebe wollen sie dann doch alle.

Hach <3

Die beiden haben vielleicht auch deswegen so gut harmoniert, weil sie, in getrennten Häusern zwar, aber zur gleichen Zeit in die Familien kamen und deswegen auch gemeinsam aufgewachsen ist. Weswegen wir natürlich auch ein Katzenklo für die Madame hatten und natürlich musste es dieses eine ganze besondere Katzenklostreu sein. Da kommt schon ein wenig Wehmut auf, wenn man daran denkt, dass man irgendwann nicht mehr die Kacke sonst wo wegmachen musste, weil ich als Personal von Mia versagt hatte.

Entschuldigung, ich schweife ab.

In der Woche vor meinem 29. Geburtstag stellten wir fest, dass wir meinen 30. Geburtstag gar nicht groß werden feiern wollen. Mein Mann sagte zwar immer, dass Frauen erst ab 30 richtig heiß werden, aber WELCHE FRAU IST DENN SCHON ÄLTER ALS 30! (*grins*).

Tatsächlich hatte er mir signalisiert, dass er im kommenden Jahr eine längere Phase im Ausland werde haben wollen, was seiner Karriere sicherlich nicht hinderlich sei. Man habe ihm avisiert, dass es sich um sechs Monate handeln werde und es werde ins Reich der Mitte nach China gehen. Die Firma würde es mir als seine Ehegattin natürlich ermöglichen mitzukommen, aber er wolle das nicht einfach so entscheiden.

Ganz ehrlich? Manche Weiber hätten wohl nun gesagt, dass es doch eine Selbstverständlichkeit sein, denn schließlich gehöre eine Frau zu ihrem Mann. In der Tat, so sehe ich das auch. Aber noch viel selbstverständlicher sollte es sein, dass der Ehemann seine Ehefrau fragt, ob sie mit wolle. Und ich habe da gar nicht lange drüber nachgedacht. Und habe „Nein“ gesagt.

Das hatte zum einen den Grund, dass ich mich gerade selber beruflich entwickelte und da wir ja keine Kinder wollten (aus genau dem Grund, dieser egoistischen Selbstverwirklichung) würde mich das nun irgendwie stoppen. Und mein Mann hatte gar keine Probleme damit. Ihm war es wichtiger, dass er mich frug. Er ist so ein Schatz. Dabei habe ich nicht mal daran gedacht, wie viel sexuellen Freiraum mir das bieten würde. Das kam erst hinterher in meinen Kopf, als er wirklich seine Koffer packte.

Ich erinnere mich daran, dass ich ihm sagte, dass er 10% seines Gehaltes als Taschengeld behalten darf. Weitere 10% dürfe er gerne in Bordellen ausgeben oder sich dafür eine Geliebte halten und den Rest würde ich bekommen. Er hat sich halb tot gelacht und mir 50% angeboten, dafür müsste ich ihm Fotos von mir beim Sex mit anderen Männern schicken. Ich entgegnete, dass ich 40% nehme, wenn ich dafür Fotos von ihm beim Sex mit Männern bekomme. Dieser Abend und auch diese Nacht ging echt in die Geschichte unserer Ehe ein. Es ist schön so offen mit ihm Nonsens zu reden. Aber so zu tun, als sei alles eine todernste Verhandlung.

Meine exakten Worte waren, dass ich ihm Sex mit Chinesinnen aber nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken erlauben würde, um der Theorie auf den Grund zu gehen, dass diese die Muschi quer haben. Er zog mich an sich, griff mit seinen Händen in meinen Schritt, drang unvermittelt ein und diagnostizierte, dass ich keine Chinesin sei, aber er würde das nun näher untersuchen.

Wissen Sie, wann man beginnt Katzen und Hunde zu hassen?
Wenn diese zu den ungünstigsten Augenblicken sich zum Beispiel in der Garage, womöglich noch mit männlichen Geleit, herumtummeln und völlig am Rad drehen. Ben völlig durchdreht, weil er nicht zu Mia eilen kann und am Ende das Geräusch eines herabfallenden Gabelmaulschlüssel erschallt, welcher sich mit der Windschutzscheibe eines gerade frisch auf Pump gekauften Autos paart.

Über den Rest breite ich dann mal den Mantel des Schweigens aus. Und das gleich drei Mal in fünf Stunden. Oh ^^

Ring, Messer, Wein. // @MadameHerzlos // #DreiWortStory

Mittlerweile habe ich ja schon eine Menge über mich erzählt in den letzten Tagen. Vom Rat meiner Mutter im Teenageralter es mit richtigen Männern zu treiben und mir nur Verheiratete zu suchen, über den Abriss meiner Zeit als Hure Anfang 20, meinen Mann und meine Liebhaber als Sexpartner bis hin zu den Dingen aus dem virtuellen Raum.

Da könnte der geneigte Leser sich sicher fragen, was da noch so offen ist. Glauben Sie mir, da ist noch Platz nach oben. Wenn man, zwischenzeitlich mit Ring am Finger, als sexoffene Frau seit nunmehr fast 30 Jahren durchs Leben geht, dann geschehen auch Dinge, auf die ich nicht ganz so stolz bin. Aber am Tag des Herrn, heute ist ja Sonntag, sei es einfach mal gebeichtet. Weil dann ist das Thema auch durch.

Mein Dorf ist streng katholisch. Alle anderen Religionen befinden sich laut amtlicher Statistik mit insgesamt 3% (Stand: 2016) in der absoluten Diaspora. Da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Sie können ja nun gerne meine Verortung ausfindig machen, aber ich lebe nicht in Bajuwarien. Ist aber auch egal.

Auch wenn ich durch meine Mutter nicht wirklich sittsam erzogen wurde, so haben wir uns alle immer sittsam verhalten und sind natürlich in der Gemeinde verwurzelt. Daran hat sich nichts geändert. Wir gehen in die Kirche am Sonntag und das schon seit ich denken kann. Ich war Gruppenkind und sogar noch zu meiner Zeit als Hure habe ich Kinder und Jugendliche betreut. Geht alles. Kein Problem. Nicht, dass ich wirklich an Gott glaube, dafür bin ich zu gottlos, aber die Kirche gibt mir eine gewisse Heimat für meine Gedanken.

Die Kirche ist aber auch ein Ort, wo man Menschen, wie mich wahrscheinlich, finden kann, die ein öffentliches, ein persönliches und ein geheimes Leben leben. Und manchmal findet man dort auch Menschen, die ziemlich bigott sind und irgendwie ein viertes Leben führen. Die christliche Lehre propagieren, aber unter der Hand einfach alles hassen. Ich habe mich immer an die Nächstenliebe gehalten. Zwar nicht unbedingt im Sinne der Bibel, aber ich habe den nächsten (Mann) immer so geliebt, wie ich mich selber liebe.

Und um das Kopfkino gleich mal in die richtige Bahn zu lenken, nein, ich hatte nichts mit dem Pfarrer. Auch nicht mit dem Kaplan. Als ich 19 wurde, feierte ich mit Freunden im „Partykeller“ des Gemeindezentrums in meinen Geburtstag hinein und wie in einem schlechten Film, waren wir alle viel zu laut, es floss unwahrscheinlich viel Alkohol (verboten!) und der Hausmeister kam in der Nacht und beendete die Party. Das Licht ging an und er brüllte einfach nur rum, dass jetzt Feierabend ist und alle nach Hause gehen sollten.

Als Gastgeberin geht man ja zuletzt, aber ich erinnere mich nur stückchenweise daran, dass er mich, als ich gehen wollte, am Arm packte und mir deutlich zu verstehen gab, dass das Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich war so angeschickert, dass ich mich erstmal übergab. Möglicherweise habe ich ihn auch angekotzt. Das weiß ich nicht mehr.

Ein paar Tage später war es dann soweit und meine Mutter signalisierte mir, dass es einen Anruf gegeben habe und ich nun den Gang nach Canossa zu gehen habe. Also trabte ich zum Pfarrer und sah mich einem Tribunal gegenüber. Pfarrer, Kaplan, Hausmeister ließen sich darüber aus, dass ich die Vereinbarungen nicht eingehalten habe … bla bla bla … Schande … bla bla bla … ich sei doch immer … bla bla bla und so weiter. Nach der Tirade durfte ich dann mit den Hausmeister zusammen die Trümmer aufräumen und was ich nun im nüchternen Zustand sah, okay … wir haben es echt übertrieben.

Reuig begann ich mit dem Aufräumen und schuftete so vor mich hin. Zwischendurch kam der Hausmeister immer mal wieder und schaute nach dem Rechten. Tja und dann geschah es einfach. Irgendwann stand er hinter mir, drückte mir ein Messer in den Rücken und zwang mich dazu ihm seinen Schwanz zu lutschen. Er war grob, es war nicht schön und ich war auch nicht geil dabei. Als er in mir kam, drückte er mein Gesicht so fest gegen seinen Körper, dass ich schlucken musste. Danach ließ er mich los, fuchtelte mit seinem Messer rum. Nun ja. Nun ist es raus.

Ich habe das verwunden. Auch wenn ich heute Sex habe, der manchmal an sexualisierte Gewalt erinnert, so habe ich mit diesem Thema völlig abgeschlossen. Na, ja … nicht ganz, sonst würde ich es hier nicht erwähnen. Aber er hat mir die Freude an der Sexualität nicht genommen, auch wenn es danach ein paar Wochen dauerte, bis ich wieder Sex haben konnte. Meine Mutter hat mir ihre Stärke vererbt und ich habe diese schlechte Erfahrung mit ein paar guten Erfahrungen am gleichen Ort mit meinem damaligen Freund übermalt.

Nur wenige wissen von diesem Ereignis und nun auch ein paar Leute im Internet. Aber damit soll es dann auch für heute reichen. Ich nippe nun an meinem Wein und wünsche euch was.

Bis morgen.

Flucht, Duft, Kampf // @seilgetueddel // #DreiWortStory

Nur das Leben ist nicht immer Eitel Sonnenschein, werte Leserinnen und Leser. In euren Köpfen bin ich sicherlich irgendwas zwischen Schlampe vom Dienst und gewöhnlicher Nutte und es werden sich auch nicht wenige fragen, was um alles in der Welt macht diese Frau mit diesem Mann.

Tatsächlich kommt es mir öfter in den Sinn, ob ich nicht vielleicht auf der Flucht wäre und eigentlich, ja – das soll man nicht benutzen, sollte ich einfach gehen und mir einen Kerl suchen, der mich jeden Tag dreimal so heftig in den Arsch fickt, bis die Spalte blutet, um mir diese Sache mit dem Fremdgehen auszutreiben.

Glaubt mir, ihr habt ja keine Ahnung, wie angenehm das Leben mit diesem Mister Stino ist. Seine stete Bereitschaft mich wie eine Göttin auf Rosen zu betten, seine Zuvorkommenheit, seine Aufmerksamkeit – das sind alles nicht die Qualitäten meiner Liebhaber. Was diese suchen ist Sex, oder besser, eine willige Hure, die es nach ihren Wünschen (HaHa!) mit jedem treibt und dabei auf Kondome verzichtet, die man treten und erniedrigen kann, anwichsen, anpissen und anspucken und ins Gesicht schlagen.

Keine Frau, die noch klar denkt, also meiner Meinung nach, kann 24/7 mit so einem Mann zusammen sein. Ich würde nie was richtig machen und würde niemals Anerkennung für meine Lust, nämlich deren Lust zu erfüllen, bekommen. Selbst die willigste Ehehure, die für ihren Mann auf den Strich geht und ihm so seine Hobbys finanziert (womöglich andere Frauen!), braucht einen Saferoom. Einen Rückzugsort, wo sie sich geborgen und geliebt fühlt und sich erholen kann von all dem.

Und ja, Mister Stino ist so einer. Zugegeben, ich nutze ihn dafür. Er liebt mich. Aber ich liebe auch ihn und wie ich zu Anfang bereits erzählte wird er wissen, wie ich ticke und lässt mich. Und ich lasse ihn, mit seinen Huren. Und ich glaube wirklich, dass er mich dafür liebt, dass ich ihm nicht alles erzähle, sondern einfach nur befriedigt bin. Ich erwähnte ja schon, dass für einen Mann, von dem er weiß fünf andere da sind, von denen er nichts ahnt. Doch sein zufriedenes Lächeln, wenn ich sein Sperma nach einem sanften Blowjob schlucke und ich ihn dabei anlächele. Ach, ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht.

Manche sagen, dass es gerade in Stino-Beziehungen vorkommt, dass Menschen nicht wirklich offen und ehrlich miteinander reden. Und nach außen sind wir ein genormtes Stino-Paar, aber wir reden über alles. Vor allem dann, wenn ich mich auf dem Sofa an ihn kuschele und ihm eine heiße Geschichte ins Ohr säusele, die (offiziell!) eine Phantasie von mir ist, und ich dem Wachstum seines Penis mit den Händen tastend zuspüren kann.

Ich mag diesen Duft von ihm, der dann aus seinen Poren dringt. Diese Lust auf mich. Und auch, wenn er gute Entscheidungen für uns im üblichen Leben trifft, so umgekehrt dominant ist er im Bett. Für ihn bin ich wohl die wirklich Fleisch gewordene Gute Fee, die ihm gerne und täglich diesen einen Wunsch dreimal erfüllt. Dieser anderthalb Kopf größere Mann, mit dem gut gestutzten Vollbart, dem ebenso gepflegten Schambereich und ansonsten ein Bär mit überall Haaren dran, wird dann wie Wachs in meinen Händen. Seine Wohlstandswampe ist mein Ruhekissen, meine Liebhaber haben alle Sixpack. Und wenn er dann durch meine Hand auf seinen Bauch kommt und ich ihn dann mit meiner Zunge reinige. Ach, es ist mit ihm eben anders schön. Und das ist gut.

Ab und an denke ich, dass mein Mann bei seinen Huren auch ziemlich brav und artig ist. Womöglich besucht er auch eine Domina. Seine vorhandene Anfangsdominanz, ab und an, die ja schwindet, weil er sich nicht traut mich einfach zu nehmen, lässt diese Vermutung in mir aufkommen. Und weil er weiß, dass ich alles, aber nicht dominant bin, mutet er mir ein solches Schauspiel einfach nicht zu. Ich empfinde das als „silent deep talk“, denn solange der Herzmensch immer wieder nach Haus kommt und sich darüber freut mich in den Arm zu nehmen, so lange ist auch alles okay für mich.

Was er wohl sagen würde, wenn er dieses ausgesuchte Bild von mir findet? Er würde seinen Schwanz rausholen und masturbieren. Davon bin ich felsenfest überzeugt und ich muss zugeben, dass seine Spermamenge die Menge der zwei Schwengel von vorgestern deutlich übertrifft. Von meinem Mann hätte ich gerne so ein Video. Und welche Frau hat es nicht gern, wenn der eigene Mann zu einem Bild der eigenen Frau masturbiert?

Ich kann die ganzen Frauen nicht ernst nehmen, die immer wieder behaupten, dass ein steifer Penis nicht wirklich ein Kompliment für die eigene Frau sein kann. Dann sagen diese Frauen ihren Männern das auch noch und wundern sich, dass er dann einen steifen Penis für eine andere Frau bekommt. Das ist so lächerlich dieser Kampf.

Liebt eure Männer! So wie sie nun mal sind. Wenn die nämlich mit einem Ständer vor euch stehen, dann denken sie ganz genau an die Frau, die vor ihnen steht. Die eigene Frau!

Katze Brettspiel Schublade // @auchbeinacht // #DreiWortStory

Nun, nach all der Vergangenheit (ich berichtete die letzten Tage) gibt es ja auch eine Gegenwart. Schließlich bin ich ja auch eine brave Hausfrau und möchte mir dieses Bild gerne vor Augen halten. Meine Fickerei geht ja niemanden was an, obwohl ich durch diese Veröffentlichung hier merkwürdige Dinge in meinem Leben beobachte.

Habe ich schon davon berichtet, dass Frauen mit Penisbildern ja so gar nichts anfangen können. Also es soll ja Frauen, pardon: auch schwule Männer, geben, die von der Betrachtung eines „gut bestückten“ Mannes alleine feucht (oder steif) werden. Und ich frage mich dabei immer, was genau Männer dazu veranlasst zu denken, dass dies so sei?

Was mich jedoch anmacht ist, wenn ein Mann sich Gedanken darum macht, wie er für mich kommen will. Das macht mich wirklich an und dazu kann ich sehr gut masturbieren. Ich erinnere mich daran, dass ich die Katze einer Nachbarin hütete, während diese in Urlaub war. Ich war in einer Singlebörse mit dem Status „verheiratet, Fremdgeherin“ unterwegs und chattete gelangweilt durch die Gegend und blockte jeden Versuch ab, der mit „Hi! Na?“ gepaart mit Penisbild daher kam. Meine Finger waren fast schon wund.

Für einen meiner Liebhaber hatte ich keine Zeit, also dachte ich mir ernsthaft, dass es wohl mindestens einen Mann geben würde, der mich ein wenig in den Kopf ficken mochte. Späterer Blowjob garantiert nicht ausgeschlossen 😉 Meine Nachbarin hat mir oft schon Obdach angeboten, wenn es um meine Gelüste ging. Auch wenn ich gerne Sex mit einem Fremden im eigenen Ehebett habe, so mache ich das nicht, wenn es frisch bezogen ist. In meinem Kopf sollte der Fremde sich in den Duft meines Mannes legen.

Lust auf einen Kaffee?

Gerne, mit Sahne bitte.

Einen Moment, kommt gleich.

Um es mit den Worten diverser Online-Publikationen zu sagen: „She had no idea what happens next!“ – Es machte ein paar Minuten später *Pling* – Und ein Video kam herein. Dieser Mann schüttete sich einen Kaffee in eine Tasse, holte seinen nicht wirklich kleinen Schwanz raus und wichste innerhalb weniger Sekunden seine Sahne in den Kaffee. Anschließend schob er die Tasse in Richtung Kamera.

Hier, bitte: Für Sie.

Das ganze Video dauerte nur etwa 45 Sekunden und zuerst stieß ich mit meinen Füßen die Figuren von einem auf dem Sofatisch aufgebautem Brettspiel herunter.

Now, that’s what I call cream for my coffee. Can you please add some more?


Jetzt wollte ich es wissen. Also alleine dieses Video reichte schon um mich wirklich anzumachen. Männer, so macht man das! Sich Gedanken!

You are welcome, Miss. Sure I will add some more to it.

Oh, wie ich das mag, wenn ein Mann auf mich reagiert und einfach seinen Duktus dem meinen anpasst. Ich machte es mir bequem und ging in den Masturbationsmodus und schaute mir dieses Video in Dauerschleife an. Was für ein Prachtschwanz. Meine Gedanken wurden jedoch durch ein weiteres *Pling* jäh beendet.

Here you are, Miss. Have a lovely day.

Jetzt wurde mir richtig heiß und kalt und alleine der Gedanke daran, dass live und in Farbe sehen zu können, ließ mich „an“-kommen. Während jener Prachtschwanz-Mann immer noch seinen leicht tropfenden Schwengel in der Hand hielt, wurde die Tasse von der Kamera weggenommen und ein weiterer Mann entblößte sich. Und auch er wichste seine Sahne innerhalb weniger Sekunden in die Tasse und schob diese dann wieder vor die Kamera. Nur diesmal ohne Worte.

Teufel noch eins. Das hatte ich noch nie gesehen. Mit zittriger Hand kombinierte ich beide Videos zu einem und ging wieder in meine Masturbationsstellung und nach drei maliger Betrachtung hatte ich einen Orgasmus der ganz anderen Sorte und war völlig fertig. Etwas später tauchte dann auch die Katze der Nachbarin vor meinem Blickfeld auf und ich möchte gar nicht wissen, wie lange sie mich schon beobachtet hatte. Aber sie erkannte meinen Wunsch nach Kuscheln (obwohl die Katze sich ja ihren Bekuschler aussucht, aber … egal) und ich kam wieder runter von diesem Trip.

Well, thank you. You are very much invited to join again in front of my open mouth, Gentlemen. And I want to have a video of this as well.

As you please. But we both fear we are some 100 miles away from you, but we feel pretty much in creating something similar for you on demand.

Ich schrieb dann noch ein wenig mit Ihnen und sagte Ihnen fest zu, dass wann immer sie in meine Nähe kämen, ich wäre ein williges Opfer für ihre Kamera.

Das war gerade erst gestern. Zwischenzeitlich habe ich dieses Video von meinem Handy genommen und auf meinen privaten Fileshare geladen, wo einige meiner BFF’s diskreten Zugriff drauf haben. Eine Kopie dieses Filmchens speicherte ich auf einem USB-Stick, machte ein kleines Zettelchen dran („Danke, dass Du mich immer auf Deine Katze aufpassen lässt <3“) und legte es in die Schublade ihres Nachtschränkchens, gleich neben ihren MagicWand.

Rosen, Kartoffelpuffer, Skulptur // @Isis1969 // #DreiWortStory

Damit bin ich aber auch schon am Ende des Abends angekommen. Matratzen Wolfgang hatte natürlich recht. In den zwei Jahren, die ich fast jedes Wochenende und in den Semesterferien fast jeden Tag, im Bordell gearbeitet habe, habe ich kaum spezielle Freier gehabt. Und auch keinerlei schlechte Erfahrungen dazu.

Ich will diese Zeit auch nicht so romantisch verklären, da das Bett einer Hure halt auch nicht immer mit Rosen gebettet ist. Wenn Du Dich dazu entscheidest Erfahrungen mit Männern zu machen ist Prostitution eine Möglichkeit, aber wenn Du nicht darauf achtest, dann leidet Deine Persönlichkeit schon darunter. Die meisten Freier waren nett, aber ich würde niemals mit denen unter normalen Umständen auch nur in die Nähe eines Gedanken bezüglich gemeinsamer Sexualität kommen.

Prostitution ist und bleibt ein Geschäft. Männer suchen sich Frauen aus, mit denen sie gegen eine nicht geringe Summe Geld Sex haben. Geld bringt diesen Mann und diese Frau zusammen. Dieses Geld verleiht diesen Männern wohl ein Machtgefühl, wenn sie Arschlöcher sind, dieses Geld ist die einzige Möglichkeit überhaupt Sex zu haben, wenn man Mitleid mit den Geschichten des Freiers hat und jenes Geld wäre gar nicht nötig, weil man diesen Mann selbst spontan bespringen würde. Von der Ausprägung meiner, habe noch mal ehrlich nachgedacht, ca 120 Sexualkontakte mit unterschiedlichen Männern, und insgesamt mehr als 400 Blowjobs und 200 Ficks (meistens GV zu circa 80%), kamen meiner Erinnerung nach „nur“ fünf Natursektduschen hinzu, welche man auch wirklich als solche bezeichnen kann.

Viele Freier wollen vielleicht was ausprobieren, aber sind dazu nicht spontan fähig. Liebe Männer, wenn ihr eine Hure anpissen wollt, dann dürft ihr unter der Dusche vorher eben nicht Wasser lassen #ProTipp.

Insgesamt erinnere ich mich an 10 Männer, welche wirklich mit einem Konzept ins Bordell kamen, dieses besprachen und dann auch durchzogen. Meine absoluten Lieblinge. Und darf ich es vorweg nehmen? Auch wenn es sich echt schräg anhört? In einen von diesen Freiern habe ich mich verliebt. Das habe ich ihm natürlich nicht gesagt, aber er hat es gemerkt und es sich gefallen lassen. Der Sex mit ihm war ein Geschenk und er genoss es. Zu 200 DM die Stunde. Gut, dass der Hurenlohn an der Bar vorab geleistet wurde, so konnte ich das ausblenden. Dieser Mann war dann auch irgendwann der Grund, warum ich nicht mehr arbeiten konnte. Das habe ich ihm dann gesagt. Und dann ging er aus meinem Leben. Und das war scheiße.

Heute spielt das keine so tragende Rolle mehr für mich, aber damals mit 25 ging da schon eine kleine Welt den Bach runter. Ich habe immer und gerne anonymen Sex mit fremden Männern gehabt. Aber wenn so ein anonymer Mensch sich irgendwie in Dein Herz schleicht, dann wird das echt schwer.

Mein Mann hat von all dem keine Ahnung und das soll auch so bleiben. Er genießt meine Fertigkeiten und ich mag es, wenn er mich genießt. Meine größte Macht über ihn sind meine oralen Fertigkeiten. Ich kann ihn innerhalb einer Minute mit dem Mund befriedigen oder es bis zu fünf Minuten heraus zögern. Und ich blase ihn wirklich gerne. Sex ist mit ihm eher so lala, weswegen ich eben Sex mit meinen Liebhabern bevorzuge. Aber kein anderer Mann spritzt so viel Sperma ab wie mein Mann und er ist sich dessen nicht mal bewusst. Glaube ich.

Ich habe das mal nachgemessen und ihn wie in einem Porno in ein Glas spritzen lassen. Könnte man Sperma einfrieren, dann würde es bei einem Blowjob täglich über vier Wochen sicher reichen um eine ausreichende Menge Kartoffelpuffer für uns beide anzusetzen.

Mein Mann liebt mich und ich ihn. Er ist einfühlsam, zärtlich, mir zugewandt und er ist immer „bereit“. Er bekommt einen Ständer alleine dann, wenn ich in den allerletzten Klamotten rumlaufe und mit dem Hintern vor ihm herum wackele. Das dauert keine paar Sekunden und ich habe seinen Ständer in meinem Mund. Leider ist diese anfängliche, von mir getriggerte, Dominanz ziemlich schnell verflogen. Nicht weil er schnell kommt, sondern weil er einfach zu nett wird. Er begreift nicht, dass er mich einfach immer und zu jeder Zeit haben kann und nicht um Erlaubnis bitten muss. Oft schon habe ich versucht ihm das klar zu machen, aber es ist einfach nicht seine Natur.

Aber ich brauche einfach mehr von einem Mann, wenn es um Sexualität geht. Und deswegen gehe ich fremd. Ich bin nicht wirklich polygam oder gar polyamor, aber ich habe mich halt dazu entschieden, dass ich nicht auf den Sex verzichten will, den ich brauche. Auch wenn ich angedeutet habe, dass wir uns sexuell lassen, kennt mein Mann nur die Spitze des Eisberges. Auf jeden Mann, den ich ihm gegenüber erwähne kommen vielleicht fünf andere von denen er nichts ahnt. Meine Affären müssen darauf beruhen, dass mein Ruf als gute Hausfrau nur gewahrt werden kann, solange meine Liebhaber die Fresse halten.

Ich habe festgestellt, dass ich als Frau einfach wesentlich einfachere Möglichkeiten habe Sex zu bekommen und offensichtlich bin ich auch in der Lage die entsprechenden Signale an die richtigen Männer zu senden. Und in aller Demut muss und will ich hier auch bekunden, dass ich bereits in den Flitterwochen untreu war.

Eine fleischgewordene Skulptur von einem Adonis. Selber in den Flitterwochen im gleichen Hotel lies ich mich aufgefordert durch reinen Blickkontakt von diesem Mann auf der Toilette des Restaurants vögeln, während seine Frau und mein Mann am Tisch saßen und sich über das angenehme Wetter unterhielten.

Büro. Stacheldraht. Pool. // @LiRaDeVeMs // #DreiWortStory

Ich bin gestern nicht mehr dazu gekommen weiter zu schreiben, also hole ich das heute einfach nach.

So stand ich also nun im Büro von Matratzen Wolfgang und war ganz extrem aufgeregt. Irgendwie noch viel mehr als bei meiner Ankündigung ihm gegenüber, dass ich nun der käuflichen Liebe nachgehen möchte. Und ich hatte auch meine Hausaufgaben gemacht und eine Liste der Dinge mitgebracht, die ich mochte und solche, die ich ablehnte.

Mit meinen damals 23 Jahren hatte ich schon so das eine oder andere erlebt. Meistens alles auf meinem Mist gewachsen, also ich habe „damit“ angefangen einem Mann zu signalisieren, dass er mich haben könne, wenn er denn nur wollte. Bei Gleichaltrigen war das immer ein Problem. Anscheinend ist man als Frau immer vier bis fünf Jahre reifer als gleichaltrige Jungs.

Bis zu diesem Tag hatte ich im Alter zwischen 15 und 17 „Feste Freunde“ nur in meinem Alter. Erst mit dem Rat meiner Mutter, es mal mit Männern und nicht mit Kindern auszuprobieren und beginnend mit dem Fick durch den Vater einer Schulfreundin lies ich Jungs einfach links liegen und konzentrierte mich darauf, dass meine Liebhaber eher fünf bis 10 Jahre älter sein sollten. Jedenfalls unterstellte ich älteren Männern, dass sie auf einer sexuellen Entwicklungsstufe stehen, die mir auch was geben kann.

Was ja auch so war. Also nicht mit jedem, manche waren echt eine Enttäuschung und Schande für Ihresgleichen, aber es steckt halt nicht in jedem Mann ein Casanova und wenn er beim Abendessen charmant spricht und aufmerksam ist, dann muss das nicht bedeuten, dass das im Bett auch weiter so geht. Frau lernt aus Erfahrung. Mann auch. Und beide werden immer mal wieder auf die Schnauze fallen in dem Bemühen einen besseren Orgasmus zu bekommen als vorher. So ist halt das Leben.

Also nestelte ich meine Hausaufgaben hervor und legte Matratzen Wolfgang den Zettel auf den Tisch:

Was ich nicht machen werde:

Kein hartes Sadomaso-Zeug, weder an mir, noch an jemandem. Wenn ich mich verhauen lasse, dann nicht für Geld, sondern mit einem Mann, dem ich vertrauen kann.

Keine Dinge wie Ankacken oder Anspucken oder wirklich erniedrigendes Zeug. Auch hier versetze ich meine Grenzen gerne für einen Mann, dem ich wirklich vertraue, aber eben nicht für Geld.

Fesseln oder sonstwie bewegungslos sein. Okay also leichtes Bondage würde gehen, also irgendwie angedeutet. Wenn mich ein Mann feste anketten will, dann nicht. Ich muss mich befreien können. Irgendwie sanfte Dominanz im spielerischen Umfeld wäre okay.

Was ich machen werde:


Blowjobs (ohne Gummi mit Aufnahme, aber ohne Schlucken)
Gesichts- und Körperbesamung
Geschlechts- und Analverkehr (nur mit Gummi)
Natursekt (passiv)
Sex mit zwei oder mehr Männern (Auch Gangbang)
Sex mit Frauen nein, aber mit einer anderen Frau einen Mann beschlafen, ja.

Ansonsten hilft halt Reden. Wenn der Gast einen Wunsch hat, dann entscheide ich gerne spontan, ob ich das mache oder nicht.

Mein Chef las vertieft, musterte mich, las wieder, musterte mich, lächelte.

Du bist Dir aber schon bewusst, dass dies hier ein ganz normales Bordell ist und kein BDSM-Schuppen, oder?

Ja, natürlich. Aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen. Man weiß ja nie, wer eventuell mal so daher kommt und was will?

Stimmt auch wieder. Nur gehe einfach davon aus, dass die meisten Männer hier nach Berührung suchen. Eine Frau, die sie streichelt, Ihnen beim Ausziehen behilflich ist, Blowjob, Ficken und fertig.

Ja, dessen bin ich mir bewusst.

Okay. Dann zeige ich Dir mal alles.

Er stand vom Tisch auf und öffnete mir eine Türe. Wir gingen durch einen kleinen Flur vorbei an den Toiletten und Duschen für die Huren.

Die Damen hier haben einen eigenen Bereich. Einige Freier wollen gerne mit den Damen duschen. Das ist in Ordnung, aber für die Freier gibt es eigene Duschen und WCs. Hier bringst Du bitte keinen Freier rein.

Ja, geht klar.

Er öffnete eine weitere Türe und sagte mir noch, dass hier gegenüber die Türe ist, zu welcher ich noch einen Schlüssel bekäme. So könne ich in meinen normalen Klamotten hier rein, mich umziehen, aufbrezeln und dann als Hure durch diese Türe hier in den Puffbereich gehen.

Ich erspare dem Leser den Rundgang. Insgesamt gab es sechs Zimmer für die Huren, jeweils mit eigener Dusche und WC und eine Bar für die Anbahnung. Meine Aufgabe heute war es hinter der Theke zu stehen und Getränke auszugeben. Die Bardame sei eine Unberührbare, deutete er mir an, aber ich könne so einfach zuschauen, wie das so alles geht. Er stellte mich den anderen Damen vor und da noch nicht geöffnet war konnten wir uns auch ein wenig unterhalten.

Was mir in Erinnerung geblieben ist, war die Tatsache, dass es in einem Zimmer ein Bett gab, welches mit Stacheldraht regelrecht umzäunt war. Auf meine Rückfrage, was das wohl bedeuten soll wurde mir gesagt, dass das nicht das Zimmer für spezielle Freier sei, sondern nur bedeuten würde, dass das Bett kaputt sei. Der Chef habe halt einen merkwürdigen Humor. Als ich entgegnete, dass man doch einfach eine Matratze oder zwei übereinander auf den Boden legen brauche und man könne es wieder nutzen, auch für spezielle Freier, fragte man mich, ob ich bescheuert sei.

Die anwesenden Damen waren völlig fassungslos. Ich zuckte mit den Achseln, schließlich könne es ja sein, dass es solche gäbe, aber das niemand wisse, weil wenn es keine Möglichkeiten gäbe, dann würde auch keiner fragen, formulierte ich. Unter dem Strich konnten sich die Huren, alle so zwischen 25 und 45) einfach nicht vorstellen, dass ein Mann „sowas“ wolle. Ich seufzte innerlich. Hatte ich doch ernsthaft geglaubt, dass zumindest in diesem Millieu die Damen aufgeschlossener wären und man offen reden könne. Na, ja, andere Zeiten und wahrscheinlich musste sich der Querschnitt der „Prüdbürger“, in Anlehnung an einen aktuellen Begriff, letztlich auch in der Hurerei spiegeln. Selbst die Huren waren Spießer.

Der erste Abend kam langsam in die Gänge. Ich fragte mich immer wieder, ob nicht vielleicht ein Mann rein käme, den ich vielleicht schon mal nackt gehen hatte, oder vielleicht sogar der eigene Vater. Aus der heutigen Sicht war ich trotz der sexuellen Erfahrung insgesamt zu diesem Zeitpunkt ziemlich naiv. Eine Hure konnte mich aber beruhigen, denn ihrer Erfahrung nach sei noch nie ein Mann des Dorfes in diesem Schuppen gewesen. Sie müsse das auch wissen, schließlich sei sie ebenso ein Dorfkind. Derzeit wohne sie zwar nicht mehr hier, aber zumeist fahren Männer in einen Puff in einer anderen Stadt und nicht in den hiesigen.

Ich äußerte, dass das wohl gleich sei mit meinen Erfahrungen in Swingerclubs. Manche würden hunderte von Kilometern fahren und treffen dort ganz genau auf die, die sie nicht treffen wollten. Wir lachten darüber. Helene, das war ihr richtiger Name, erzählte mir von sich und ihren Anfängen im Bordell. Zunächst aus der Not heraus des Geldes wegen, hatte sie mittlerweile einige Stammfreier, die regelmäßig kämen. Manche seit gut fünf Jahren einmal alle zwei Wochen. Sie wisse extrem viel von ihnen, weil einige weniger zum Vögeln kämen, sondern eher um mit jemandem zu reden und ihre Sorgen auszuschütten. Als Trösterli würde sie ihnen einen blasen und das war es dann auch schon.

Ich dürfe halt diese ganzen Geschichten nicht weiter tratschen, das wäre gegen die Hurenehre. Da läge Wolle viel Wert drauf. Nur eine vertrauenswürdige Hure ist eine gute Hure und zwar unabhängig von ihren Diensten. Und ich dürfe diese Geschichten auch nicht mit aus dem Puff mitnehmen, also in Gedanken. Ihrer Meinung nach sei eine Hure auch irgendwie Sozialarbeiterin, welche jedoch mehr als angemessen dafür entlohnt würde. Eine Prostituierte+. Aber das würde ich schon bald feststellen, wenn ich denn morgen mit ihr arbeiten würde. Der Chef hat da was ausgemacht mit einem Gast, der schon lange einen zärtlichen Dreier haben wollte. Und es gäbe noch so eine Art Ritual und wenn ich möchte, dann könne ich heute schon mitmachen.

Tja, lieber Leser, nach sieben Stunden Thekendienst und 30 Männern insgesamt, die was von mir zu trinken haben wollten, lagen alle Huren zusammen mit Wolle im Pool und Wolle fragte:

Na, Mädels, wie war Euer Abend?

Kerzen, Skalpell und Seil // @horrorfrau // #DreiWortStory

Ich hatte ja bereits gestern erwähnt, dass mein Leben ein wirklich schönes ist. Mit einem Mann, der mich verehrt, aber nicht anbetet, ein geregeltes Auskommen mit dem Einkommen und auch wenn ich polarisiere, dank ohne mit Kindern, gehören wir beide zu den DINKs (Double Income No Kids), was uns beiden die Möglichkeit gibt jederzeit und überall zu tun und zu lassen was wir wollen.

Mein Mann liebt seine Arbeit, ich habe meine Side-Fucks und wir lieben uns. Und ich glaube, dass mein Mann sich auch ab und an mal was nebenbei gönnt. Wo ich mich ausschließlich mit verheirateten Männern zwecks einvernehmlicher Kopulation treffe, zieht es meinen Mann ganz „prüde“ in den Puff. Unser Dorf ist so klein, dass hier halt jeder jeden kennt und Sie dürfen mir glauben, dass auch die Prostituierten, welche in diesem kleinen Bordell am Westende arbeiten, von der Doppelmoral des Dorfes und seiner Umgebung sehr gut profitieren.

Sagen wir einfach, dass eine Frau erkennt, wenn eine andere Frau ihren Mann auf eine bestimmte und vertraute Art anschaut. Und wissen Sie, es ist mir egal. Also nicht, dass es mir auf diese Weise egal ist. Er soll ruhig seinen Spaß haben. Schließlich bin ich ihm mit meinen fast 50 Jahren zwar sehr gerne das devote Betthupferl, aber die vornehmlich aus dem Kaukasus stammenden Damen, haben halt deutlich weniger Kerzen auf der Torte als ich. Und eine liebende Frau wird, also Ich werde, nicht entehrt oder gedemütigt, wenn er es mal mit einer 19-jährigen treiben will. Schließlich kommt er immer nach Hause und treibt es dann nochmal mit mir.

Kurz und gut: Alles okay mit unserer Libido. Der gemeinsamen und der externen. Wir lassen uns und gönnen es uns und reden einfach nicht weiter darüber. An dieser Stelle ein Hinweis an die Stammhure meines Mannes: Bitte tu mir den Gefallen und nimm‘ weniger Parfüm. Selbst wenn er sich bei Dir duschen kann, ich kann das noch Stunden später an seinem Penis riechen. Danke <3

Tatsächlich habe ich eine sehr feine Nase. Die habe ich von meinem Vater, der in der Lage war mit verbundenen Augen sich durch die Fleischsorten des örtlichen Metzgers zu riechen. Als Kind fand ich das immer faszinierend, wie der Metzger nicht aufgab meinem Vater Aufgaben zu stellen. Am Ende hatte der Metzger immer 1 kg Fleisch zu verschenken. Für meinen Vater war das ein Genuss immer zielgenau zwischen Rind, Geflügel, Schwein und Wild zu unterscheiden. Was aber auch bedeutete, dass wir zwei Wochen lang die gleiche Wurst auf dem Brot hatten. Vater, Dir in stillem Gedenken, wir lieben Dich sehr, aber würg so im Nachhinein.

Was wollte ich eigentlich? Ach, ja … das Bordell am Westende des Dorfes. Sie werden sicher ahnen, dass ich da auch mal drin war. Und ja, nicht zum Putzen. Meine Fresse, ich war jung, wollte Sex und nahm das Geld. Es stand damals unter der Regie von Matratzen Wolfgang. Was für ein blöder Name. Aber so war das halt. Matratzen Wolfgang gehörte zum alten Adel des Dorfes. Jeder wusste, womit er sein Geld machte, seine „Hostessen“ gingen in den Geschäften des Dorfes einkaufen, er selber war gehobenes Mitglied im Ältestenrat des Dorfes. Und ich glaube, dass es auch heute noch so ist, dass es einer kleinen Gemeinde am Ende Wurst (Danke, Papa!) ist, woher das Geld für wohltätige Zwecke stammt.

Matratzen Wolfgang war immer freundlich, nett, zuvorkommend und auch immer gut angezogen. Er hatte aber auch seine Damen im Griff. Wenn er mit ihnen durch das Dorf ging, lag Sex in der Luft. So wohlriechend, aber auch so dick, dass man die Luft mit einem Skalpell hätte schneiden können. Die Damen gingen immer einen halben Schritt hinter ihm, aber ich hatte nie das Gefühl, dass er einer von diesen miesen Zuhältern gewesen ist. Wenn ich in der Zeitung von der einen oder anderen Razzia in den Bordellen der Großstadt gelesen habe, wo man den Frauen wirklich schlimme Dinge angetan hat, so hatte ich nie das Gefühl, dass dies bei Matratzen Wolfgang auch so war. Nein, die Damen erweckten immer den Eindruck von Fröhlichkeit, so als würden sie ihn wirklich gern haben.

Ich habe hier noch ein Foto gefunden von damals. Da muss ich wohl so 23 gewesen sein, steht nichts weiter drauf. Das war alles so brav und züchtig, auch mit diesen sündhaft hohen Schuhen. Als ich bei Matratzen Wolfgang vorsprach, um in seinen Kanon aufgenommen zu werden, musterte er mich.

Du bist doch die Tochter vom $deleted? Du willst wirklich hier arbeiten?

Ja, ich möchte einfach diese Erfahrung machen, Wolle.

Er lachte mich an.

Es ist Deine Entscheidung. Das Zimmer kostet 50 DM am Tag, die Kondome stelle ich Dir. Wenn Du möchtest, dann mache ich auch Werbung für Dich. Das wären dann weitere 50 DM pro Woche. Meine Mädchen arbeiten hier für 150 DM pro Stunde. Wenn es also für Dich gut läuft, dann kommst Du mit drei Freiern pro Tag in Deine persönliche Gewinnzone.

Öhm, reicht da nicht einer pro Tag? Wenn ich das richtig rechne?

Klar, aber Du musst auf den Hurenlohn Steuern zahlen und auch ein wenig in Dein Outfit investieren. Du kannst ja nicht jeden Tag mit den gleichen Klamotten kommen. Mich hast Du mit einem Gast pro Tag bezahlt, der nächste Gast ist für Deine Kosten und Steuern, der dritte Gast ist somit Gewinn.

Ja, das macht Sinn.

Was möchtest Du denn anbieten? Blasen und Vögeln sind ja quasi Pflicht.

Er war sehr direkt. Kam ohne Umschweife auf den Punkt. Das mochte ich. Er machte mich … verlegen. Ich nahm allen Mut zusammen.

Wenn es passt, dann würde ich es gerne mit ein paar außergewöhnlichen Dingen probieren. Ich mag es, wenn ein Mann mich anpinkelt und mich dazu auch ein wenig zwingt, so mit Griff in die Haare. Ich habe auch Erfahrung mit Seil, na … Bondage, und wenn mich jemand fesseln mag, dann würde ich das auch wollen.

Du bist mir ja eine, junge Dame. Ist aber alles kein Problem. Schreibe einfach auf, was Du an Ausgefallenem magst und dann schauen wir mal, was wir damit machen können. Aber derlei Herren werden hier nicht jeden Tag, a pro pos … Hast Du schon eine Idee, wie oft Du hier sein willst? Du bist doch im Studium derzeit, richtig?

Ja, das ist richtig, aber über das wie oft pro Nacht 
habe ich noch nicht nachgedacht.

Mein Vorschlag wäre, dass Du erstmal an drei auf einander folgenden Abenden hier bist. Mit den Mädchen sprichst und Dir Tipps und Tricks abholst. Am ersten Abend vielleicht einfach nur Getränke servieren und am zweiten Abend eventuell mit einer der anderen gemeinsam einen Freier bedienst, bevor Du Dich am dritten Abend alleine auf Dein Zimmer machst.

Das klingt gut. Ich würde dann gerne dieses Wochenende einsteigen. Wann geht es denn hier los?

Wir machen um 18:00 Uhr auf, also sei bitte am Freitag um 17:00 Uhr hier.

Sie dürfen mir glauben, auch wenn ich jetzt im hohen Alter und 120 Freier später sehr gesetzt bin … damals pochte mir das Herz bis in den Hals als ich am besagtem Freitag um 17:00 Uhr an der Klingel des Bordells am Westende des Dorfes schellte.

Verlocken, Verlangen, Gier // @Monas_ecke // #DreiWortStory

Da war er also. Dieser Moment. Fleischgewordenes Kopfkino. 

Viele denken von mir, dass ich eine brave Hausfrau bin und ich mag es, wenn man so über mich denkt. Vor allem, wenn mein Mann so über mich denkt. Er schätzt seine Dominanz über mich und ich auch. Was mich aber nicht zu einem Mäuschen macht. Meine Mutter hatte mir beigebracht, dass wenn Du im Leben wirklich frei sein willst, dann gib‘ einem Mann, was er will und mit viel Glück hast Du daran auch selbst Freude. Und wenn er bekommt, was er will, dann hast Du die Kontrolle über ihn.

Ich habe das damals nicht so genau verstanden, aber ich habe immer gesehen, wie verliebt mein Vater meine Mutter ansah. Also musste das wohl alles richtig sein und ich beschloss für mich, dass ich den Rat meiner Mutter befolgen sollte.

Mit den ersten Freunden hat das irgendwie nicht so geklappt. Wie auch, ich hatte ja keine Ahnung, was Männer so wollten. Und die Männer wohl auch nicht. Meine Mutter meinte, dies sei völlig normal. Es wäre merkwürdig, wenn „diese Jungs“ mit 16/17 außer „reinstecken“ mehr drauf hätten. Wichtig sei doch, was ich wolle. Ich solle mir einen richtigen Mann suchen und nicht mit Kindern spielen, wenn ich wissen will, was Männer wollen.

Als ich entgegnete, dass ich mir das so gar nicht vorstellen könne, weil die, die mich vielleicht interessieren, eher in der Riege meiner Lehrer zu finden sind und das ginge ja gleich mal gar nicht, zumal die auch alle verheiratet seien, nahm mich meine Mutter in den Arm und schaute mich lange an.

Kind, wildere nie im unmittelbaren Bereich um Dich herum. Suche Dir jemanden, den Du vielleicht ein- oder zweimal triffst. Einen Seemann vielleicht. Jemanden, der Dich will, aber nicht zur Frau nehmen. Jemandem, dem Du das Verlocken in den Augen ansehen kannst. Du darfst nicht darauf warten. Du musst es Dir nehmen. Und glaube mir, verheiratete Männer sind die Besten.

Da war ich baff. Meine Mutter war schon immer sehr offen, aber das hatte ich nun nicht erwartet. Meine Güte ich war erst 16 und sie riet mir offen dazu mir einen Mann zu suchen, der seine Ehe mit mir bricht. Das klang irgendwie nach Sex mit meinem eigenen Vater.

Mutter!

Du musst für Dich entscheiden, was Du willst, aber tu es. Dein Vater hat davon mehr als profitiert.

Sie atmete laut ein und begann zu erzählen.

Um die Kontrolle über einen Mann zu erhalten musst Du Dich ihm hingeben. Das bedeutet nicht, dass Du Dich verschenkst. Ein Mann denkt, dass er eine Frau mit einfachem, guten Sex kontrollieren kann. Wenn also eine Frau befriedigt ist, dann hält sie still. Aber das ist seine Denke. Es ist so einfallslos und durchschaubar. Wir Frauen wollen Liebe. Das Gefühl gebraucht zu werden, vielleicht angehimmelt.

Als ich mich auf Deinem Weg befand hatte ich auch keine Ahnung von nichts. Deine alte Mutter hatte aber auch niemanden, mit dem sie darüber sprechen konnte. So wie Du wahrscheinlich auch hatte ich ein tiefes Verlangen nach Liebe. Meine Sehnsucht drehte sich um den Prinzen auf dem Pferd, der mich auf sein Schloß mitnahm und ‚they lived happily ever after‘. Nur, Du darfst nicht auf diesen Prinzen warten. Du musst Dich sichtbar machen. Eine Verlockung sein.

Dann erfolgte noch ein ziemlich langer Vortrag über ihre verschiedenen Liebhaber bevor sie meinen Vater traf. Was ich verstand war, dass ich nicht ziel- und planlos durch die Gegend streifen durfte, sondern auf der Suche nach dem Mann meiner Träume diese Suche quasi aufgeben musste, um diesen zu treffen.

Das ist nun alles fast 20 Jahre her. Und mein Mann denkt immer noch, dass er mein erster Mann gewesen ist. Schon komisch, dass Männer bei einer Frau immer der Erste sein wollen und Frauen bei einem Mann immer die Einzige sein möchten. Mir fehlt da ein Wort. Meiner Erfahrung nach geht es um das Gefühl, dass Männer bei vielen Frauen der Erste sein wollen und Frauen ebenso bei vielen Männern die Einzige sein möchten.

Ich verlor meine wahre Unschuld mit 17 an einem Sonntag morgen an den Vater einer Schulfreundin in dessen eigenem Ehebett, während seine Frau im Krankenhaus lag und meine Schulfreundin „passed out“ ihren Rausch ausschlief. Ich denke, dass ich für ihn eine Gelegenheit war. Und mehr auch nicht. Aber ich werde nie in meinem Leben diese Gier in seinen Augen vergessen.

Wir waren dann zwei Jahre ein heimliches Paar und es ging mir gut damit. Ich gab ihm, was er brauchte. Und er gab mir, was ich wollte. Wissen über das, was Männer wollen, aber ihren Frauen nicht zu sagen wagen. Und ich habe das bis heute so gehalten. Ohne auf der Suche zu sein, habe ich mich immer für einen Fick „nebenher“ hingegeben. Auch jetzt in meiner Ehe.

Als ich meiner Mutter neulich davon erzählte lächelte sie.

Na? Liebt Dich Dein Mann?

Ja, Mama. Und ich ihn.

Einschub: Das wahre Leben

Wenn man es nicht ganz so verfolgt hat, dann fragen manche ja gerne nach einem Detail, um dann doch das komplette Bild zu erhalten. Ich greife diesem einfach mal vor.

Um es vorweg zu nehmen: Es geht mir gut, ihr braucht euch keine Gedanken zu machen. Ich lebe nicht in ständiger Angst vor Verlust oder Angst vor Veränderungen. Jedes Missgeschick ist für mich Anlass nach vorne zu blicken. Für irgendwas muss es ja gut sein.

Also …

Fast 10 Jahre war ich in diversen Verwendungen bis Ende 2017 bei einem Konzern als IT-Softwaretester beschäftigt. Nebenbei habe ich noch IT-Admin gemacht und war für Betriebsrat/Gesamtbetriebsrat/Gesamtschwerbehindertenvertretung und der Gewerkschaft IG Metall unterwegs.

Wenn also die Wahrheit ist, dass das Betriebsratsamt das sogenannte „EDEKA“, also das Ende der Karriere, bedeutet, dann war es dennoch die beste Zeit meines Lebens. Sie war Berufung statt Beruf. Leider ist das Betriebsratsamt ein Wahlamt und es war mir im dritten Anlauf nicht möglich meine Arbeit in den diversen Gremien erfolgreich zu vermitteln. So wurde ich dann bei den vorgezogenen Neuwahlen im Betrieb April 2017 „nur“ Ersatzmitglied im Betriebsrat, und damit dann wieder „Normalsterblicher“. Alles gut.

Leider sah die Führung des örtlichen Unternehmens das nicht so und ich wurde in einem Personalanpassungsprogramm abgewickelt und mit einem Bündel voller Euro nach Hause geschickt. Was aber nicht schlecht war. Ich habe in dieser Zeit natürlich gearbeitet. Die fünf Monate Arbeitslosigkeit habe ich durchaus für mich zu nutzen gewusst. Zwei Kaminabende mit dem JoyClub fielen darunter. Die Idee dazu wurde überhaupt geboren. Die Kiste mit dem HaHa-EinDom mit dem JoyClub auf YouTube und anderes Gewerkel in Bezug auf Geferkel und Gewerkschaft konnte ich endlich mal richtig angehen.

Leider lässt sich mit dem ganzen Kram kein Geld verdienen (*ich gehe später weinen*) und ich habe meine Bemühungen um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ernsthaft in Angriff genommen.

So wurde ich über eine Zeitarbeitsfirma Mitte März 2018 unter Vertrag genommen um fürderhin in einer Bundesbehörde als IT-Admin tätig zu sein. Traurige Wahrheit war, dass die Behörde zwar ein Budget für mich hatte, aber keine Arbeit und das Budget wurde nur angefordert, damit es auch in 2019 wieder zugeteilt werden würde. Die Behörde kündigte den Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma, die dann mir kündigte. So läuft das eben. Ende April 2018 war ich also wieder zu haben.

Bis ich dann die letzte Anstellung per Mitte Juni 2018 bekam (in Hessen ausgeschrieben für Düsseldorf), habe ich erneut gechillt und ca 20 Bewerbungen pro Tag versendet mit der erneuten Erkenntnis, dass jedes Unternehmen die eierlegende Wollmilchsau will, aber ein anständiges Gehalt möchte dann niemand zahlen. Tatsächlich war die Stelle nur Plan C, aber die besseren Positionen haben halt abgesagt.

Und nun … das: Ja, man kann in der Probezeit jederzeit mit entsprechender Frist ohne Angaben kündigen. Was man auch tat. Vorher waren die Gespräche immer im grünen Bereich und dann … gestern … Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Also gestern gleich ins Dienstauto und zu meinem Unterschlupf bei der Besten, die mich all die Wochen beherbergt und beköstigt hatte, drei mal die Haare geschnitten („So läufst Du mir nicht rum, sonst sage ich das Deiner Frau!“) und soeben komme ich aus dem Zugabteil wieder nach Köln-Lövenich.

Es gab kein Gespräch. Der Chef war nicht zu sprechen. Laufzettel abarbeiten, Handschlag. Tschüss.

Wie gesagt: Es geht mir gut. Ich habe mich bereits am Montag arbeitssuchend gemeldet und für morgen ein Vorstellungsgespräch und ein Telefoninterview. Übermorgen ebenfalls Telefoninterview. Alles Zeitarbeitsfirmen oder zumindest Vermittler. Ich würde sagen, dass es gut anläuft.

Jedoch werde ich ohne Not nicht vor dem 01.11.2018 wieder „richtig“ arbeiten. 2018 waren regelmäßige Betriebsratswahlen und junge Betriebsratsmitglieder wollen geschult werden. Ich werde mir die Zeit also mit bis zu sieben Wochen Referententätigkeit auf Honorarbasis vertreiben. Das ist für mich irgendwie wie Urlaub 🙂

Bleiben Sie dran 🙂