Aussenwirkung einer Sub

Ach, was muss man oft von bösen
Mädchen hören oder lesen
Wie zum Beispiel hier von diesen
Welche Sub und Sklavin hießen.

Sehr frei nach Willhelm Busch


Habe ich gestern über die Aussenwirkung eines Dom gesprochen und mich damit selbst gemeint, so will ich mich heute ebenso mit mir selbst befassen und zwar mit meiner Sicht auf Subs und deren Außenwirkung, die mich anspricht.


Meine Sub ist leise.

Leise zu sein bedeutet nicht still zu sein. Sie darf, kann und soll ihre Bedürfnisse formulieren. Schließlich ist das wichtig für die Beziehung, da ich in den seltensten Fällen Gedankenlesen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine langfristige Bindung im #CircleOfFalbalus handelt oder im Rahmen der #Sexarbeit oder eben „nur mal so …“.
Leise zu sein bedeutet nicht „bratty“ zu sein. Das Betteln um Erfüllung von Bedürfnissen ist etwas, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Gleiches gilt für explizites Einfordern von Befriedigung.

 

Meine Sub ist aufmerksam.

Sie hört aufmerksam zu, wenn ich ihr etwas erkläre. Sie verarbeitet das und kommt so zu ihren Rückschlüssen auf sich und ihre Beziehung zu mir. Sie ist bemüht einmal Erklärtes zu verinnerlichen und muss nicht andauernd bestätigt werden (Und während ich das hier schreibe, habe ich schon das Gefühl, dass einige Damen direkt unsicher werden und statt meinem Wort zu ihnen ihren Selbstzweifel vorziehen). Wenn eine Sub aufmerksam zuhört, dann wird sie immer Bestätigung von mir bekommen.

 

Meine Sub ist nicht passiv.

Sie muss nicht warten, bis ich etwas mache. Wenn sie aufmerksam ist, dann kann sie Dinge erfahren, welche sie einfach machen kann, ohne dazu aufgefordert zu werden. „Darf ich Ihnen ein Bad einlassen?“ – „Darf ich Ihnen einen blasen?“ – „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“ usw.

 

Meine Sub ist offen.

Sie verschließt sich nicht meinen Gedanken und hält ihre nicht unter Verschluss. Sie lehnt keine meiner Wünsche zunächst kategorisch ab, sondern versucht zu ergründen, ob es möglich ist, dass meine Wünsche auch die ihren werden können. Damit verbunden auch die Frage, wie sie meine Wünsche umsetzen kann und sie somit ihre Wünsche werden können. Sie reflektiert sich selbst, ist jedoch auch in der Lage zu begründen, warum sie meinem Wunsch nicht entsprechen kann. Nur so kann eine gute D/s-Bindung entstehen.


Meine Sub ist ein Mensch

Nur weil eine Frau meine Sub ist und sich damit mir unterordnet, muss sie ein devotes Verhalten nicht gegenüber anderen an den Tag legen und kann so laut reden wie sie möchte, über was sie möchte und auf welche Art sie möchte. Sie darf zum Beispiel Chatpartner, die blöde daher kommen, ungefragt blockieren. Sie kann sich zum Zwecke des Austausches über alles und jedes mit jedem austauschen und muss mich darüber noch nicht mal informieren. Sie darf flirten und sich gut fühlen.


Meine Sub ist soweit unabhängig von mir, wie es in ihr reales leben passt. Sie ist soweit abhängig von mir, wie sie es benötigt.


Danke auch für einen Antwortbeitrag: https://kuiwzss.wordpress.com/2019/06/19/siezt-du-schon-oder-duzt-du-noch/

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Die Wirklichkeit

Und weil ich also des Schreibens zu faul bin … gibt es nun was auf die Ohren 😉

-> Audio-Datei -> 20 Minuten „Podcast“ 😉 -> m4a // mp3 (Dropbox gehostet).

Oder Direkt: m4a // mp3

(Wenn es jemand abtippen will, dann stelle ich es auch als Text ein)

 

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Der Wunsch

„Gleich wird jemand einsteigen und Du wirst nett zu ihm sein. Du wirst nicht mit ihm sprechen, es sei denn, dass er Dich anspricht. Er wird neben Dir Platz nehmen und Dich nicht anfassen. Und doch wirst Du tun, was er sagt. Hast Du das verstanden?“

„Ja, mein Herr. Aber wie soll ich ihn begrüßen?“

„Das wird er Dir selbst sagen. Du bist einfach nur still, nett und hübsch anzusehen. Mehr wird von Dir erstmal nicht erwartet.“

„Ja, mein Herr. Wie Sie wünschen.“

An einem Treffpunkt hält der Ehemann den Wagen an, schaut noch einmal mit einem prüfendem Blick in den Fonds zu seiner Ehefrau. Beide nicken sich still zu. Der Ehemann stellt den Motor ab und steigt aus. Dazu verschließt er den Wagen, in welchem es sofort dunkel wird. Durch die Fensterscheiben sieht die Ehefrau ihren Ehemann um den Wagen herum auf eine Person zugehen, welche sie leider nicht erkennen kann. Sie begrüßen sich und wechseln ein paar Worte.

Der fremde Mensch macht sich eine Zigarette an und so langsam gewöhnen sich die Augen der Ehefrau an das Dunkel. Sie versucht sich nicht zu bewegen, obwohl sie neugierig ihren Kopf in die Richtung der zwei Personen bewegt, um in der Dunkelheit dieses Ortes irgendwie einen Fokus zu erhaschen. Es funktioniert nicht. Sie weiß nur, dass ihr Ehemann dort mit jemandem spricht. Sie weiß nicht wer es ist und auch nicht um was es geht.

Obwohl, sie kann es sich schon denken. Ihr Ehemann hat schon seit Wochen irgendwie den dunklen Blick. Sie musste sich Kleidung bestellen und vor einer Kamera posieren. Und nun waren sie den weiten Weg von Basel nach Köln gefahren und dies ganz sicherlich nicht, um gemütlich mit einem fremden Menschen einen Kaffee zu trinken, nur um dann wieder heim zu fahren. Auch wenn sie manchmal, wie wohl jede Frau denkt, dass ihr Ehemann spinnt, so spinnert ist er ganz sicher nicht.

Dieser Abend wird ihr gewidmet sein. Und irgendwie macht das alles Sinn. In der D/s-Beziehung zu ihrem Ehemann war immer irgendwie klar, dass dieser Punkt eines Tages kommen würde. Nicht dass er ein schlechter Herr sei, ganz gewiss nicht, aber dass die Möglichkeiten als Paar im D/s zu agieren an einem toten Punkt angekommen seien, war es auch nicht.

Sie wurde feucht allein bei dem Gedanken, dass ihr Ehemann nun ein völlig neues Moment in ihre Ehe brachte. Eben keinen Fick auf einem Parkplatz mit irgendeinem Fremden, den man nie wiedersehen würde. Sondern eben einen weiteren Herren, der fester Bestandteil in ihrem Leben werden soll. Ganz so, wie sie beide es sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatten. Ein wenig „Roissy“, aber nur eben zu Köln am Rhein.

Die fremde Person ließ die Zigarette auf den Boden fallen und drückte sie mit seinen Schuhen uneilig aus. Während ihr Ehemann schnelleren Schrittes auf die Fahrertüre zuging, blieb diese Person um Dunkeln stehen. Der Ehemann setzte sich auf den Fahrersitz, schaltete das Licht nur im Fond des Wagens an und blickte seine Ehefrau im Rückspiegel an.

„Öffne Dein Kleid!“

Mit ein wenig Zögern zog sie am Reißverschluss des Kleides, welches vorne einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Auf der einen Seite eine Erleichterung, weil es viel zu eng für sie war. Fast schon demütigend, da es keine Partie von ihrem Körper verbarg.

„Und öffne es ganz!“

Sie tat es. Ihr Kleid sah nun eher wie ein dünnes Jäckchen aus.

„Du wirst nun die andere Türe öffnen und Dich dann breitbeinig wieder auf Deinen Platz setzen und ab dann die Augen schließen!“

Sie rutschte zur Türe und stellte diese offen. Und tat, wie ihr Ehemann es befahl. Ihr Jäckchen bedeckte nur ihre Brüste ein wenig, aber sie spreizte ihre Beine in Richtung der geöffneten Türe. Und schloss die Augen.

Jemand nahm neben ihr Platz. Vom Gefühl her ein Mensch, wahrscheinlich ein Mann, der ein wenig zu viel auf den Rippen hatte. Jedenfalls bewegte sich der ganze Wagen ein wenig. Ihr Herz pochte und sie fing an zu atmen. Es war nicht das erste Mal, dass ihr Ehemann sie vor jemandem so posieren ließ. Aber sie wusste instinktiv, dass sie nicht nur präsentiert wurde, sondern das heute mehr geschehen würde. Und sie hoffte, dass dieser Mann nicht sehen würde, wie ihr die Geilheit nun endgültig zwischen die Beine schoss. Gefühlte Sturzbäche.

„Öffne den Mund!“, sagte ihr eine fremde Stimme. Sie tat es und spürte, dass dieser Mann ihr etwas in den Mund legte. „Zieh‘ diese Augenbinde an!“. Sein Ton war unverschämt, aber eindeutig. Sie fingerte die Augenbinde aus ihrem Mund und legte diese an. Es war eine Erleichterung, denn es wurde schlagartig dunkel und sie konnte nun wirklich die Augen schließen.

„Reiche mir nun Deine linke Hand mit der Handfläche nach oben!“

Er legte etwas in ihre Hand.

„Du wirst nun diesen Analplug mit Deinem Fotzensaft anfeuchten und ihn Dir dann in den Arsch stecken!“

Gott! Er hatte bemerkt, dass sie geil war. Auch wenn sie ihn nicht sehen konnte, so wusste sie, dass ihr Ehemann sie durch den Rückspiegel beobachtete. Und sie tat, wie es die fremde Stimme verlangte. Langsam benetzte sie den Plug mit ihrer Feuchte und konnte ihn ohne Mühe in den hinteren Eingang schieben.

„Du wirst nun Dein Kleid so weit öffnen, dass auch Deine Brüste sichtbar sind. Danach wirst Du Dich anschnallen. Deine Beine bleiben offen und du wirst jetzt bis ich etwas anderes sage masturbieren! Du hast nicht die Erlaubnis zu einem Orgasmus. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr!“, antwortete sie, ohne zu wissen ob das richtig sei. „Wir können dann losfahren.“, sagte der fremde Mann nun deutlich sanfter, während er sich selbst anschnallte.

War das Licht im Fond des Autos noch an?
Wohin ging es?
Konnte sie jemand sehen?

All diese Fragen drehten Kreise in ihrem Kopf, während sie fast wie von allein von Fast-Orgasmus zu Fast-Orgasmus glitt. Sie wagte es nicht zu kommen, aber es fiel ihr unsagbar schwer. Und wenn sie fast schon am Aufgeben war und einfach kommen wollte, kniff sie sich fast unsichtbar sehr hart in eine Schamlippe. Der Schmerz sollte die Geilheit etwas abtöten. Was es wiederum genau das Gegenteil bewirkte.

„Setz‘ Dich auf Deine Hände! Das ist ja nicht mit anzusehen!“

Sofort parierte sie. Und war erleichtert, dass ihre Geilheit zwar blieb, aber sie nicht mehr dem Zwang des Nicht-Kommen-Dürfen ausgesetzt war.

Der Wagen hielt an.

„Sie soll erstmal aussteigen und draußen stehen bleiben.“, sagte die fremde Stimme. Sie hörte, wie sich zwei Türen fast gleichzeitig öffneten und schlossen. Ihre Türe wurde geöffnet und eine ihr vertraute Hand griff etwas ruppig an ihr.

Nicht wirklich herausgezerrt, aber ziemlich deutlich bewegt, wurde sie nun herausbewegt und kam sogleich wieder zum Stehen. Ihr Kleid bewegte sich sanft im milden Winde des Abends.

Sie hörte, wie der fremde Mann sich eine Zigarette anmachte.

„Geh zwei Schritte nach vorne und nimm die Hände hinter den Rücken!“

Das nächste, was sie spürte waren Handschellen, welche sich mit ihren Handgelenken darin hinter ihr verschlossen und ein Auto, welches wegfuhr oder vorbeifuhr oder gerade ankam. Sie wusste es nicht.

Der fremde Mann pustete seinen Rauch in ihr Gesicht. Sie hörte, wie sich ein Reißverschluss öffnete. Er urinierte. Einfach vor ihr stehend. Zwischen ihre Beine. Sie fühlte dieses Nass, welches vom Fußboden abprallte und an ihre Beine spritzte. Und sie bewegte sich nicht.

„Ich denke, wir können sie erstmal wieder anziehen. Die Handschellen bleiben aber dran.“, sagte er. „Ja, das klingt nach einem Plan.“ Und sofort spürte sie die vertrauten Hände ihres Ehemannes, der nun ihr Kleid wieder schloss, aber einen viel zu weiten Ausschnitt übrigließ. „So bleibt das jetzt“, stellte er fest. Der fremde Mann drängte sich nun hinter sie und ein Stück Leder wurde um ihren Hals gelegt, welches mit einem leisen Geräusch in ihrem Nacken geschlossen wurde. Gleichzeitig schnallte etwas an den Handschellen zu und eine Leine wurde zwischen ihre Beine gezogen und offensichtlich von ihrem Ehemann festgehalten.

„Ich habe Hunger. Zeit was zu essen.“, sagte die fremde Stimme. Und mit einer brummenden Zustimmung begann der Ehemann an der Leine zu ziehen, während der fremde Mann neben ihr ging und sich ab und an vergewisserte, dass der Analplug noch saß.

Nach einer ganzen Weile, einer gefühlten Ewigkeit, blieben die beiden stehen. Die Leine wurden von den Handschellen gelöst, die Handschellen wurden gelöst.

„Ich werde Dir nun die Augenbinde abnehmen. Denn Du sollst wissen, wer uns heute begleitet. Meine Anordnungen bleiben weiterhin bestehen. Du wirst keine Fragen stellen und alles tun, was Dir aufgetragen wird. Hast Du das verstanden?“.

„Ja, mein Herr!“

Erst wollte sie die Augen nicht öffnen, aber ihre Neugier war dann einfach zu groß. Langsam gewöhnte sie sich an diese helle Umgebung. Sie standen vor einem Restaurant. Der fremde Mann öffnete seinen Arm und bot ihr diesen an. Ein Wechselbad der Gefühle. Dieser Mann hatte ihr gerade noch Kommandos gegeben und nun sollte sie auch noch seine Tischdame spielen. Mit seinem Analplug im Arsch und seinem Halsband am Hals.

Und in all dem erinnerte sie sich sehr schnell wieder, warum ihr Ehemann sie hergebracht hatte. Das Gesicht dieses fremden Mannes war ihr merkwürdig vertraut, aber sie konnte ihn nicht zuordnen.

Der Ehegatte vollzog nun seine Reservierung und man nahm an einem ruhigen Tisch Platz. Während der demaskierte Herr ihr den Stuhl zurecht schob, nahm sie wie auch schon vorher im Auto mit nacktem Hintern Platz. Der Ehegatte setzte sich ihr und ihm gegenüber. Sie tropfte. Nein, sie ergoss sich fast und hatte das Gefühl, dass man das sehen müsse. Es müsste die Stuhlbeine herunterlaufen. Instinktiv wollte sie ihre Beine übereinanderschlagen, aber der fremde Herr legte seine Hand auf ihr Bein, schaute sie an und verneinte dies allein mit seinem Blick. Die Tischdecke bedeckte ihre Beine gottlob, so dass der herankommende Kellner nicht wirklich sah, dass sie im Prinzip nur oberhalb ihres Bauchnabels angezogen war.

„Sie können sich gerne vom Salatbuffet bedienen, bis die Hauptspeise gereicht wird.“

Der fremde Herr wie sie an, dass es ihre Aufgabe sei zuerst ihrem Gatten einen Salat zu richten und danach erneut für ihn zum Buffet zu gehen. Für diesen Vorgang müsse sie sich wohl oder über erheben und ihr Kleid dabei richten. Schließlich wolle man ja kein Aufsehen erregen.

„Du wirst dazu einfach Deinen Rocksaum beim Aufstehen festhalten. So geht er quasi fast von allein wieder hinunter.“

Das war zwar hilfreich, aber weil sie darin nicht geübt war, war sie heilfroh, dass sie mit dem Gesicht zu den anderen Gästen platziert wurde und hinter ihr niemand saß. Peinlich berührt stand sie auf und für gefühlte Stunden konnte nun jeder ihre rasierte Scham sehen, wenn er nur hinschauen würde. Sie musste einige Verrenkungen am Tisch machen, während der fremde Herr erneut prüfend zwischen die Beine griff, um den Sitz des Analplugs zu prüfen, aber dabei half den Rocksaum zurecht zu zurren.

Als sie das dritte Mal am Tisch ankam hatte der fremde Herr einen Minivibrator auf ihren Stuhl gelegt und deutete an, dass sie diesen nun einzuführen habe. Sie tat es und saß nun wieder mit nacktem Arsch auf dem Stuhl, während die Herren sich über die Funktionsweise einer Fernbedienung austauschten. Und dabei wurde sie nur dadurch beteiligt, dass sie unmittelbar spürte, wenn einer der Herren auf einen Knopf der Fernbedienung drückte und es in ihr anfing zu vibrieren. Der fremde Herr kontrollierte regelmäßig den Sitz und sie wusste nicht, ob ihr das peinlich sein sollte, ob sie sich geehrt fühlen sollte, ob sie überhaupt was sagen sollte. Sie blieb einfach nur mit gespreizten Beinen stillsitzen und versuchte einen mehr oder weniger teilnahmslosen Blick für die anderen Gäste aufrecht zu erhalten.

„Ich glaube, dass es ihr nicht gefällt.“, meinte der fremde Herr. „Sie gibt gar keinen Mucks von sich.“ – „Bitte, Sie haben die Fernbedienung ganz zu Ihrem Genuss.“

Und der fremde Herr spielte jede nur erdenkliche Variante durch, bis sie es nicht mehr aushielt und ihre Hände in die Tischdecke krallte. Mit festem Blick starrte sie den fremden Herrn an. Schweigende Fragen blitzten auf. Und ein stilles „Erlaubnis erteilt!“ gab ihr den ersten Höhepunkt, den sie so sehr herbeigesehnt hatte, aber nun einfach herunterschlucken musste.

Der fremde Herr gab ihr eine Plastiktüte und wiese sie an die Toilette aufzusuchen, sowohl Minivibrator und Plug abzulegen, zu reinigen und in die Tüte zu packen. Es sei ihr jedoch verboten zu urinieren.

„Ja, Herr. Danke, Herr.“, flüsterte sie.

Nachdem die Herren nun ihre Mahlzeit zu sich genommen hatten und auch die Ehefrau sich nötigen musste ihren Salat zu sich zu nehmen, war es an der Zeit die Rechnung zu begleichen und den Platz für andere frei zu geben. Erneut musste sie sich den Rocksaum sichtbar herunterziehen. Jetzt beim fünften Mal ging es etwas einfacher, aber der gefühlte Moment des Entblößens wurde dadurch nicht kürzer.

Draußen vor dem Restaurant war es fast menschenleer und der Weg zum Auto nicht weit. War sie auf dem Hinweg noch mit Augenbinde ausgestattet, ließ der fremde Herr nun von Handfesseln und Augenbinde ab.

„Wie Du bemerkt hast, geht es an diesem Abend nur um Dich. Und ich möchte, dass Du das sicher weißt. Daher werde ich nun einmal um den Block laufen und mir eine rauchen. Wenn ich wieder da bin, dann ist an eurem Auto entweder die Wagentüre geöffnet, so dass ich einsteigen kann oder ihr seid abgefahren. So ist es mit Deinem Herren besprochen. Es ist wichtig, dass Du verstehst, dass wir möglicherweise nicht zu dritt bleiben werden. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr.“

Und der fremde Herr verschwand um eine Häuserecke und sie war sich bewusst, dass sie mit ihrem Ehemann kurz auf Augenhöhe gehen musste. Denn würden beide nun zustimmen, dann wüssten beide nicht wirklich, was in der Nacht noch passieren würde. Und sie war Frau genug ihre Geilheit beiseite zu schieben und eine Entscheidung zu treffen.

„Und, gefällt es Dir?“ – „Ich bin nicht unentschlossen, mein Herr. Und auch wenn ich weiß, dass ich Ihnen gehorchen muss, finde ich es mehr als angenehm, wenn ich in dieser Situation gefragt werde. Bitte, lassen Sie uns weitermachen, wenn Ihnen das auch recht ist.“ – „Einverstanden.“

Ein paar Minuten später fand der fremde Herr das Auto des Paares bei geöffneter Türe vor und stieg wieder hinten ein. Die Ehefrau saß nun vollkommen nackt und nur mit Halsband, Halterlosen und HighHeels bekleidet, dazu breitbeinig, auf dem Rücksitz. Mit den Worten: „Sie haben einen Navigationspunkt erhalten. Bitte fahren Sie uns nun dorthin.“ griff der fremde Herr die Ehefrau an den Haaren und drückte ihr Gesicht auf seinen Schoß. Der Ehemann blickte nur auf sein mobiles Endgerät und stellte sein Navigationssystem wortlos ein.

„Du sollst mir nicht die Hose vollsabbern!“ raunzte der fremde Herr nun vor sich hin, „Wie soll das denn bitte aussehen! Schließe Deinen Mund.“. Wobei er nun ihr Gesicht noch ein wenig fester in den Schoß drückte. Sie konnte kaum atmen und der Griff in ihr Haar war fest und hart als er sie an selbigen nun hochzog und ihr ins Gesicht schaute: „Ich werde Dir Deine Regeln noch rechtzeitig beibringen. Und jetzt masturbiere für mich.“. Mit einer nicht sehr achtsamen Geste drückte der fremde Herr die Ehefrau in ihre Ecke und sie begann sich sofort anzufassen. Nach Luft ringend, erniedrigt vor den Augen des eigenen Gattens, welche vor sich hin schmunzelnd den Anweisungen seines Navigationsgerätes folgte.

Er konnte sich sehr gut vorstellen, was am Ziel geschehen würde. Schließlich hatten die beiden Männer sich wochenlang ausgetauscht und verschiedenste Szenarien beurteilt. Es ging darum ein Szenario aufzubauen, welches einer zukünftigen „O“ gerecht würde, ohne sie jedoch wirklich in extreme Situationen zu bringen. Es ging um Kopfkino. Das Hervorholen von intimen Gedanken. Zu erfahren, ob die Ehefrau sich tatsächlich in diesem Bereich sehen würde. Er erinnerte sich an das „Fuckbag“, in welchem seine Frau stets 20 Kondome vorzuhalten hatte. Allein der Gedanke, dass sie einem Gangbang zugeführt wurde, führte zu Spannungen zwischen den Eheleuten. Der Ehemann war sich bewusst, dass der fremde Herr dies auch ganz genau so wollte. Zum einen eine gewisse Furcht aufbauen, die jedoch eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Eheleuten darstellen sollte. Eben nicht „blinden Gehorsam“, sondern „ich gehorche, weil mein Herr auf mich aufpasst.“. Nun waren beide hier und die Stimmung zwischen den Eheleuten war positiv angespannt. Weil der fremde Herr sich vorher direkt und indirekt abgesichert hatte und eben stets mehr die Frau als den Mann sah.

„Hör auf an Dir rum zu spielen.“, wies der fremde Herr nun die Ehefrau an: „Wir werden gleich an einem Pornokino halten und es betreten. Du wirst Dich nun wieder anziehen, denn so können wir dort nicht hinein. Sobald wir den inneren Bereich betreten haben, werde ich die volle Kontrolle über Dich beanspruchen. Du wirst keine Fragen stellen und tun, was ich Dir sage. So wie Du Deinem Herrn gehorchst. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“, sagte sie fest und begann sich wieder anzuziehen. Der fremde Herr lächelte sie an. „Du wirst in dieser #OExperience kein Safeword haben. Das Recht auf Pause oder Abbruch wird Dein Mann für Dich wahrnehmen, wenn ich es nicht selbst mache. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“ – „Dann wiederhole alles.“ – „Ich werde alles was Sie mir sagen, ohne zu fragen und zu zögern tun. Mein anwesender Herr nimmt für mich das Safeword wahr, wenn Sie es nicht tun.“ – „Sehr gut.“

Was im Pornokino nun genau geschah, konnte sie im Nachhinein nur schwer erinnern. Das einzige, was sie noch wusste war, dass alle ihre Bedenken an einen Gangbang zu Unrecht gewesen sind. Sie wurde nackt zur Schau gestellt und musste sich anfassen lassen. Sie wusste, dass sie ein paar Männern Blowjobs zu schenken hatte. Und dass sie ihren Körper für wesentlich mehr Spermaladungen zu präsentieren hatte. Wahrscheinlich wurde sie auch vom fremden Herrn gevögelt, aber die Augenbinde ließ sie dieses nur vermuten. So viele vertraute Dinge, alle schon erlebt irgendwie, aber an der Seite dieses Mannes, den ihr eigener Mann ausgesucht hatte. Alles neu.

Der fremde Herr verabschiedete sich nach dieser Einlage höflich und wünschte den beiden noch eine angenehme Nacht. Natürlich nicht mit dem Hinweis, dass er mit seiner Inspektion noch nicht fertig sei. Aber dies könne man ja am kommenden Abend weiter besprechen. Mehr auf privater Ebene in seiner Wohnung. Der Ehemann schaute seine Frau an und beide nickten sich leise zu. Der fremde Herr empfand dies nicht als Annahme des Angebotes, sondern als Bestätigung, dass das Ehepaar nun gemeinsam darüber nachdenken würde. Denn bei aller Geilheit, die immer noch in der Luft lag, musste allen Beteiligten auch klar sein, dass es passen muss. Und der fremde Herr sah sich stets nur als Spielzeug in der Beziehung der beiden.

Es war eine kurze Nacht für die beiden. Denn es war ihnen wichtig, dass sie eine gemeinsame Entscheidung treffen mussten. Auch wenn das Machtgefälle in der Ehe als gelebtes D/s vorhanden war, so mussten sie sich darüber verständigen, dass der nächste Schritt schon etwas anderes sei, als das bisher erlebte. Es ging nun um SM. Um Schmerzen. Um Unterwerfung. Um Hingabe in den Schmerz, den ein fremder Mann der Ehefrau vor den Augen des Ehemannes zuführen würde. Um das Verständnis, dass sie diesen Schmerz für ihren Herren auf sich nehmen würde. Um den Stolz im Blick des Ehemannes zu bekommen, um daraus ihre Befriedigung zu erhalten. Sie hatten sicherlich das eine oder andere ausprobiert – keine Frage. Aber der Duktus dieses fremden Herrn war neu. Deutlich, direkt, aber nicht gefährlich. Und dennoch streng genug, um zu wissen, dass es ein völlig anderes Erlebnis sein würde.

So sandte der Ehemann am kommenden Morgen eine Nachricht ab, in welcher er sich mit seiner Frau zum Abendessen anmeldete.

… Fortsetzung folgt.

Die Ankunft / Die Ankunft

Sie hatte durchaus wackelige Knie. Was ganz im Gegensatz zu dem stand, was sie wollte. Standhaft sein. Nicht im Sinne von „dagegen“, sondern vielmehr „dafür“.

Zu lange hatte sie auf diesen Moment gewartet. Zu lange auf Momente verzichtet. Auf Möglichkeiten, selbst wenn diese noch so unwahrscheinlich gewesen waren.

Sie hatte sich versprochen. Sich hatte sich ihr selbst versprochen. Vielleicht auch ihm. Sie hatte es gesagt und geschrieben. In leisen und in lauten Tönen. Als Zeile und auch dazwischen. Auf jede erdenkliche Weise hatte sie sich diesen Moment ausgemalt.

Nun war er da.

Dieser Moment.

Als sie aus dem Zug ausstieg fühlte sich die Umgebung wie Watte an. Unwirklich. Schritt auf nicht wirklich unbekanntes, aber hier und jetzt neues Terrain. Die Menschen um sie herum liefen im Zeitraffer umher. Jeder hatte ein Ziel. Wollten zu wem. Wollten wohin. Wollten irgendwo sein. Bei wem. Mit wem.

Begrüßungen. Freude. Fröhlichkeit.

Wie ein dumpfer Schleier legten sich die Geräusche um den Moment, den sie nun durchlebte. Sie war tapfer. Hielt stand. Still.

Sie atmete ein und aus. Neue Luft. Neues Leben. Ihr Rollkoffer stand wie eine Trutzburg vor ihr. Ihre Hände krallten sich an ihm fest. Sie schloss die Augen, um einen weiteren Moment mit sich allein zu sein.

Er legte seine Hand auf ihre Hand. Sie erschrak ein wenig, denn nun war er da. Der Moment. Er lächelte sie an. Sie öffnete die Augen. Er löste ihre Hand von ihrem Koffer, ging um sie herum und führte ihre Hand an seinen Mund. Schüchtern nahm sie die Geste seines Kusses an.

Er schaute sie an. Er ließ den Blick nicht von ihr ab. Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und drückte seine Lippen auf ihre. Zart fordernd ersuchte seine Zunge um Einlass. Sie gab leise nach. Sie lächelte.

Als er von ihr ließ schaute er sie wieder an.

„Hier bist Du richtig.“

Sie nahm seine Hand. Küsste seinen Ring.

„Hier bin ich richtig, mein Herr.“

 


 

„Wir erreichen in Kürze Köln Hbf.“

Sie schreckte hoch.

War sie doch eben noch in Augsburg eingestiegen.

So fix vergingen also 4 Stunden Zugfahrt, die zum Glück ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen waren

„I’m not here for your entertainment…“ eine Textzeile aus einem Titel von Pink, den sie gerade noch hörte.

Sie grinste…

Wenn alles so lief, wie sie sich das beide seit Monaten im Kopfkino ausmalten, würde sie sehr wohl für sein Entertainment sorgen.

Wie?

Das war ihr nicht klar, oder doch?

Sie versuchte, so ruhig ihr das möglich war, zu atmen. Es half nichts anderes mehr.

Zwar hatte sie sich überlegt, vor der Fahrt noch eine halbe chemische Bombe einzunehmen, ließ es dann, weil sie ihm im vollen Bewusstsein, so wie sie war, nervös, ein Bündel Nerven, begegnen wollte.

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, sah zum Fenster hinaus und ging in Gedanken nochmal alles durch.

Hatte sie an alles gedacht?

Hatte sie sich gründlich genug rasiert?

Auch die Härchen im Gesicht?

Sie kontrollierte.

„Er wird damit leben müssen, dass du zu viel Hormone produzierst und dich auch im Gesicht…“

„Ja, verdammt, ich habe es kapiert.“

„Atmen, Ela, atmen. Du hast alles, es ist gut so, er wird dir nichts tun und er wird dich auch nicht hängen lassen. Du weißt das. Er hat es dir doch schon bewiesen.“

Sie hielt das wie ein Mantra vor sich. Ein Zurück gab es nicht mehr, sie wollte auch kein Zurück mehr, sie wartete nun schon so lange und alles, was sie sich vornahm, beim nächsten Mann…Jaja…das war alles nach dem ersten Telefonat dahin.

Halt, falsch, es war schon davor dahin.

Sie hatte ihn über Twitter „aufgerissen“. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem kaum noch was in ihrem Leben so richtig funktionierte.

Sie verbrachte die Tage in Ungewissheit, in Schmerz, in Wut und teils in nackter Verzweiflung, weil sie nicht mehr wusste, wie sie dem Ghosting eines Mannes umgehen sollte, der ihr im Februar noch ein Halsband anlegte…

Sie schrieb ihn also an, den „Superdom“, den „Subsammler“, den Herrn über mehrere Subs, den sie schon länger über Twitter und seinen Blog verfolgte.

Er entsprach überhaupt nicht dem, was sie sich unter „ihrem“ Dom so vorstellte und er verlangte von seinen Subs Dinge, die sie unter Zwang schon selbst erleben musste – einiges in ihr wehrte
sich, aber er schrieb in einem Blogeintrag über Subs die geduldig sind, die auf ein Zeichen ihres Herrn warten, die still in sich hinein „schmerzten“, weil dann doch wieder nichts kommt.

Dafür musste sie ihm ein Kompliment machen.

So begann das, was Monate später, zig Tausend Nachrichten, Worte, Sprachnachrichten, Telefonminuten, am Hbf. in Köln in einem ersten, lange Osterwochenende, seine Krönung finden sollte.

Erwartungen?

Ja, Himmel, natürlich hatte sie Erwartungen, auch wenn sie anderes Mantra artig von sich weg schob.

Sie erwartete, dass es ein schönes Wochenende wurde, ihre Auszeit von dem Leben, dass sie Kraft kostete, weil der Vorgänger ihre größte Tür geöffnet und sie mit dem ganzen Mist allein gelassen hatte.

Das wollte sie bis Dienstag verdrängen, wie alles andere auch, ob ihr das gelang.

„Nächster Halt, Köln Hbf., der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung…“

Sie hörte nur noch das Blut rauschen und stellte sich prompt an die falsche Seite…

„Man man man, mit klar denken hast du es auch nicht mehr.“ witzelte eine Stimme in ihrem Kopf.

„Könnt ihr nicht alle verdammt nochmal Ruhe geben?“

Blutrauschen in ihren Ohren.

Keine Stimmen mehr.

Sie stieg aus, fuhr sich durch die Haare und wartete…

Hatte sie alles?

Es fühlte sich an, als ginge sie auf Watte, um sie herum Menschen, die alle irgendwo hin wollte, hastig, freudig, ungestüm, während sie nur dastand.

Den Griff des Rollkoffers fest in den Händen, so fest, dass sich ihre Fingernägel in die Handinnenfläche bohrten.

Sie schloss die Augen, rief sich nochmal seine Worte ins Gedächtnis, öffnete die Augen wieder und sah in sein Gesicht…

Meine „O“ // #TheTrainingOfO

Wenn ich in der Vergangenheit nach dem Thema „O“ blättere, so komme ich auf so einige Gedanken, Anschauungen und Ideen: // Die Alphafrau als “O” #TheTrainingOfODas Kleid der “O”DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE “O”#gedankenverloren – Wie real ist “O” möglich?Die “O”: Eine Gedankenreise ins reale Leben. … und Was ist eine “O” …? Definitionsgedanken // Was aber irgendwie fehlt, wie mir angetragen wurde, ist … „Wie muss sich eine Sub als ihre ‚O‘ verhalten? Was ist dazu nötig? Was ist unnötig? Auf was muss ich mich einstellen, um in Ihren Augen überhaupt in Erwägung zu kommen? Welches Mindset setzen Sie vorraus für den gemeinsamen Weg?“ – Nun, bitte …


  1. Meine „O“ ist sich ihrem besonderen Status als meine „O“ bewusst. Sie kann und darf stolz darauf sein, aber sie prahlt nicht wie ein Gockel herum, dass sie es ist. Arroganz und Narzissmus passen nicht zum Wesen meiner „O“. Denn ich bin es auch nicht. Als auf Ausgleich bedachter Mensch ist das ein grobes Sandkorn, welches das Getriebe stört.

  2. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie nicht die einzige in meinem Leben ist und respektiert die anderen „O“’s in meinem Leben ohne Murren und Knurren. Es ist ihr in einem weiten Maße erlaubt sich selbst sexuell aktiv zu betätigen, jedoch in ganz bestimmten, definierten Teilmengen des Lebens hat sie exklusiv zu sein, auch wenn ich es nicht bin. Vor allem, wenn es um Beziehungen zu anderen Herren oder Damen geht (Lebens- und Ehepartner haben immer Vorrang vor dem „O“-Sein zB), aber eine zusätzliche SM-Beziehung zu jemandem außerhalb dieser definierten Beziehungen kann und will ich nicht akzeptieren.

  3. Meine „O“ ist leise und still. Sie wird nicht laut. Betteln und Jammern ist ihr fremd. Diese Charakterzüge müssen vorhanden sein. Denn niemand kann auf lange Sicht nur „so tun als ob“.

  4. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie ihren Weg in einer Demokratur geht, in welcher ich am Ende des Tages entscheide. Sie dient ohne zu zögern und zu hinterfragen. Sie hat sich in dieses Schicksal freiwillig begeben und der einzige Ausgang ist die Türe, welche sich hinter ihr schließt. Ihre Anregungen werden zur Kenntnis genommen, aber eine echte Mitbestimmung existiert nicht.

  5. Meine „O“ kann und darf Ziele für ihren Weg definieren, also durchaus eine Art Wunschzettel mitbringen. Ich entscheide alleine über Art und Umfang der Abarbeitung. Wünsche und Ziele, die mit Nadeln, Blut, Kaviar, Seilbondage, Piercings, Tattoos und extremen, bleibenden körperlichen Schäden zu tun haben, werden grundlegend meinerseits abgelehnt. In allem, was geschieht ist die körperliche Unversehrtheit der „O“ die wichtigste Grundlage.

  6. Meine „O“ ist grundsätzlich bereit in ihrem Alltag eine gewisse Form der Fremdbestimmung zuzulassen und zu ermöglichen (Thema Hausaufgaben). Wer sich für den Weg der „O“ entscheidet muss sich auch überlegen, wie das persönliche eigene Leben umstrukturiert werden kann, um mir Raum zu geben. Mein Versprechen ist, dass ich nur punktuell und ab und an in das Leben eingreifen werde und keine Dinge als „von heute auf morgen“ sehe. Das Tragen meines Halsbandes ist keine Pflicht, aber meine „O“ wird von mir ein Schmuckstück erhalten, welches sie stets bei sich führt. Meine „O“ muss also stark genug sein, dieses offene Zeichen (Halskette, Ring, Ohrschmuck zB) zu tragen, welches sie den Kennern als „O“ ausweist.

  7. Meine „O“ ist bereit gewisse Demutsbezeugungen auch in der Öffentlichkeit zu tätigen. Dazu gehört möglicherweise ein Kniefall zur Begrüßung mit dem Küssen meines Ringes. Diese Bezeugungen (Rituale) werden besprochen, trainiert und dann durchgeführt. Ziel ist es, dass meine „O“ auch in der Öffentlichkeit bereit ist zu „leben“ und eben nicht nur hinter verschlossenen Türen. Meine „O“ ist sich darüber bewusst, dass sie dieses Leben will, dass sie geführt werden will und eben auch bereit ist, meine Dominanz („Die ‚O‘ sucht sich ihre Herrschaft“) entsprechend anzuerkennen. In wiefern diese Rituale stattfinden ist meine Auslegung, welche innerhalb der Demokratur einzeln zu besprechen sind.

  8. Meine „O“ lebt und atmet und verfolgt keine Ziele in Richtung Erlebnissexualität. Die Tatsache, dass sie als „O“ leben darf und ich ihr das ermögliche, ist ihr größter Gewinn aus unserer Bindung. Sie ist sich dessen bewusst, dass ihr Leben als „O“ nicht in Roissy stattfindet. Als Königsdisziplin zwischen der (Eigendefinition!) erotisch geführten Sub („EPE“ im Extrem) und sadistisch geführten Sklavin („TPE“ im Extrem) vereint sie beide Merkmale in einer Person und nimmt jedwede Wünsche, Anweisungen und Aufträge meinserseits dankbar an, um sich selbst stets aufs neue beweisen zu können.

  9. Meine „O“ folgt dem Plan, dass das stete Bestreben der Perfektionierung von Ritualen deutlichen Vorrang vor dem Erlernen neuer Kompetenzen hat. Das #TheTrainingOfO ist zwar auf sie persönlich zugeschnitten mit dem Ziel die „O“ sich selbst finden und als „O“ leben zu lassen. Teile des #TheTrainingOfO haben jedoch nichts mit ihren eigenen Wünschen und Zielen zu tun, welche sie dennoch dankbar ausführt um auch an jenen zu wachsen.

  10. Meine „O“ wird anderen Menschen zu deren Vergnügen vorgeführt, zugeführt, eventuell auch auf bestimmte Zeit überlassen, vermietet, „verkauft“ oder „übereignet“. Basis hierfür sind die Gespräche innerhalb der Demokratur. In ihrem Mantra ist sie sich bewusst, dass sie jedwede Aktion in meinem Auftrag und ausschließlich für mich tätigt. Beteiligte Dritte sind stets „nur“ Spielzeug in der Beziehung meiner „O“ zu mir. Die Rücknahme nach „Verkauf“ oder „Übereignung“ ist ihr garantiert.


Ich denke, dass diese Grundregeln meinerseits genügend Möglichkeiten bieten, sich darüber bewusst zu sein, was es bedeutet sich als „O“ in meine Hände zu begeben. Dabei liest es sich vielleicht schlimmer, als es es tatsächlich ist. Die Frau, für welche eine so tiefe Übereignung ihrer Seele an meine Wenigkeit (oder überhaupt an jemanden) nicht in frage kommt, wird sich schaudernd abwenden. Nur ist das auch ganz exakt das Ziel dieses Aufsatzes. Meine „O“ will das und ihre Kopfkinogedanken drehen sich um kaum einen anderen Punkt in ihrem Leben, weil nur dieses Leben ihr wirkliche Freiheit bietet. Deswegen schreckt sie dies auch nicht ab, sondern fordert sie heraus.

„O“ sein ist nicht für jede Sub oder Sklavin was, aber … ich wurde explizit gefragt. Hier ist meine Antwort.


Schlussakkord: Da steht irgendwie so gar nichts von sexuellen Aktivitäten, das Wort #DreiLochStute fällt nicht oder „Jeden Morgen und Abend der obligatorische Blowjob“. Eine Frau, welche „O“ sein will, fragt nicht danach. Weil das eigene Mindset diese Dinge grundlegend beinhaltet, aber sie weiß, dass „O“ viel viel mehr ist, als nur das devote Bückstück zu sein. Deswegen gehe ich da auch gar nicht drauf ein.

Die Sub auf der Playparty // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Zunächst gilt es zu klären, was eine „Playparty“ denn so ein kann.

CMNF – Clothed Male Naked Female (Angezogene Männer Nackte Frauen), „O“-Party (Die Frau als Objekt im Mittelpunkt des Geschehens), SM-Party (Hier werden Sie weh getan), you name it.

Völlig gleich, wie eine Party sich schimpft. Will ein Herr seine Dame auf so eine Veranstaltung mitnehmen, dann ist auch hier vorab klar zu stellen, welche Regeln gelten. Und diese sollte der Dom schon mit seiner Sub besprechen, vor allem dann, wenn sie ihn das erste Mal auf so eine Veranstaltung begleiten will.

Man verlässt das geschützte Schlafzimmer und geht, ganz genau, in die Öffentlichkeit. Es werden also zwei bis 100 Menschen dort sein und grundlegend „Sehen und gesehen werden“ zelebrieren. Und für einige Subs ist das noch mehr ein Problem, als der geschützte Rahmen eines Herrenabends oder devote Services im Pornokino. Hier ist das Licht an.

Was soll ich anziehen? Ich habe nichts anzuziehen! Ich sehe scheiße aus! Ich bin zu dick! Die anderen tragen alle so schöne Sachen! Gott, ich bin fett!


Darf ich? Orrrrrrr ……


In meinen Augen ist das Wichtigste, dass die Sub sich darüber im Klaren sein muss, dass sie mit jemandem auf diese Party geht, der sie wohl gerne anschauen mag. Nur das ist wichtig, alles andere ist völlig Zervelatwurst! Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ich mit einer Sub niemals auf so eine Veranstaltung gehen kann, würde sie diese Leier immer und immer wieder von vorne anfangen. Ich würde dann halt allein gehen. Zefix!

Das klingt vielleicht ein wenig barsch und hart, aber ich kann das gar nicht oft genug betonen. Einige Subs scheitern in ihrem Verlangen nach „mehr“ oft daran, dass sie sich mit anderen Weibern vergleichen. Wenn eine Sub also das eine will, dann wird sie das wohl lassen müssen. Es steckt auch ein wenig Demütigung für den Herrn drin, weil es sich so abgewertet fühlt. Glaubt mir, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Also … Kommunikation, meine Herren und, meine Damen, glaubt es ihm.

Nachdem also diese Sache abgehakt ist, die Sub also auch die Regeln der Party kennt, wird sie sich damit beschäftigen. Es ist wie in allem zuvor wichtig, dass sie sich damit wohlfühlt. Es muss viel mehr die Sub das Wollen als der Herr es anordnet. Denn nur so passt das Kopfkino zusammen.

Wie kann ein Herr eine Sub auf ein CMNF-Event mitnehmen, wenn sie stetig an sich herum zetert? Wie soll sie auch wissen, dass nicht nur die schlanken Supermodels dort am Start sind, wenn sie nicht mal ein solches Event besucht hat?

Wie kann eine Sub ihren Herren auf eine „O“-Party begleiten wollen, wenn sie sich in vielen Dingen ihrem Herrn verschließt? Nur um ihm zu gefallen reicht allein nicht.

Und wir können beide auf eine SM-Party gehen, wenn die Sub wenig masochistisch ist? Oder der Herr nicht mal ein bisschen Sadist?


Aufgrund der Unterschiedlichkeit der verschiedenen Veranstaltungsformen vermag ich hier nur grundlegend Fragen stellen:

  1. CMNF (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  2. „O“ (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  3. SM (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)

Ich habe persönlich so kleinere Probleme mit dem „Nur mal hingehen, um zu schauen“. Was aber auch daran liegt, dass ich in meiner submissiven Phase überall und ohne zu zögern mitgegangen bin und war viel zu neugierig. Wenn mein Herr es für richtig und gut erachtete, dann gab es kein Problem für mich. Bei nichts.


Meine Antworten:

  1. CMNF („Vielleicht, aber wenn Du es momentan nicht möchtest, dann nicht.“)
  2. „O“ („Du bist ‚O‘ – die Frage stellt sich Dir nicht.“)
  3. SM („Das kommt auf die Chemie des Abends an, wir werden sehen.“)

Der Besuch einer öffentlichen Veranstaltung setzt ein wirklich gesundes Maß an Selbstvertrauen der Sub voraus. Dieses „Ich will das!“ muss in ihr vorhanden sein, „und zwar mit dem da!“. Ich habe aber auch schon Doms an solchen Veranstaltungen gesehen, die so gar nicht damit klar kamen, dass andere ihrem Weib an die Wäsche (sofern vorhanden) gehen wollten.

Die Sub im Pornokino // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Prinzipiell ist auch dieses Setup nicht wirklich anders, als auf dem Herrenabend. Also könnte ich einfach auf den Artikel des Vortages verweisen. Aber … nö 😉

Ziel der Sub ist es dem Herrn zu gefallen, aber sie muss sich in diesem Setup auch grundsätzlich gefallen. Sich im Auftrag des Herrn „Random Males“ hinzugeben ist in meinen Augen schon eine etwas, sagen wir, höhere Herausforderung als in einer „sicheren“ dominanten Herrenrunde. Die Grenzen müssen klar definiert und kommuniziert sein und die Sub muss diese anerkennen und leben wollen. Wie gesagt, es kann sich nicht nur um den Kink des Herrn handeln (es sei denn, sie ist „O“), sondern, um es zu wiederholen, sie muss sich selbst in der Rolle eines Fickobjektes sehen und zudem sich des „Risk Aware Consenual Kink“ bewusst sein.

In vielen schwedischen Heimatfilmen sieht man Subs, die zumindest ohne Kondom blasen, vielleicht auch schlucken, sicher aber mit Kondom vaginal und/oder anal penetrieren lassen, um ihrem Herrn zu gefallen. Die Frage, die sich die Sub stellen muss ist, inwieweit ganz genau das der Kink des Herrn ist. Und ob es sie anmacht genau so zu sein oder ob es sie schaudert? Sie muss in der Lage sein zwischen dem „Ich will meinem Herrn gefallen!“ und „Ich will meinem Herrn unbedingt gefallen!“ zu unterscheiden und ihre Grenzen deutlich machen.


Die Fragen der Sub an den Dom:

  1. Darf ich mich verweigern? Wenn ja, wie?
  2. Darf ich auf Kondombenutzung generell bestehen oder gilt „oben ohne“ und „unten mit“?
  3. Wird es Pausen geben?
  4. Ist die Zahl der Partner begrenzt?
  5. Muss ich nackt sein? Oder reicht es mich „offen“ und „zugänglich“ zu kleiden?
  6. Vielleicht erstmal nur Blowjobs und sonst nichts?
  7. Darf ich in einem Glory Hole bedienen, damit ich niemanden sehen muss?
  8. Darf ich eine Augenbinde beim Service tragen?
  9. Muss ich mich anfassen lassen?
  10. Gibt es eine zeitliche Begrenzung?

Auf all diese Dinge sollte der Dom durchaus eine passende und vor allem einfühlsame Antwort geben. Dinge wie, „Du tust einfach was ich Dir sage und hältst ansonsten Deine Fresse!“ sind beim Erstbesuch garantiert nicht zielführend und eventuell erst nach intensiver Einspielung aufeinander möglich. Jedenfalls sollte die Sub sich durchaus bewusst darüber sein, dass sie auch im Pornokino nicht aus der Rolle fällt, sondern demütige Zeichen für ein Stopp gibt. Ich jedenfalls frage öfter nach und eine Sub sollte dann auch ehrlich mit sich selbst sein und nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, gegen ihren Willen einfach weitermachen.


Meine Antworten:

  1. Ja, das darfst Du. Aber bevor Du einen Mann abweist, der „unten“ stinkt, denke daran, dass Du Feuchttücher dabei haben wirst. Du solltest soundso jeden Schwanz vorher säubern.
  2. Persönlich mag ich es „oben ohne“ und „unten mit“. Aber da Du die Kondome dabei haben wirst, kannst Du sie in Deinem Sinne auch benutzen. Körperbesamung sollte aber möglich sein.
  3. Regelmäßig. Und was zu trinken dabei.
  4. Das wird automatisch so sein. Die meisten Männer wollen einfach nur wichsen und sonst nichts. Einige wollen geblasen werden, wenige wollen vögeln.
  5. Zunächst „offen“ und „zugänglich“. Über 3H entscheide ich später.
  6. Da die Regel 4 wohl wirkt, gibt es hier für mich nur spontan über „mehr“ zu entscheiden. Aber für die ersten Male ist es in Ordnung nur zu blasen.
  7. Das ist kein Problem für mich.
  8. Auch das in in Ordnung für mich.
  9. Nein … das verhindere ich aktiv. Vielleicht bei einem späteren Besuch. In jedem Fall wird jeder Mann von mir abgewiesen, der Dich küssen oder ablecken will!
  10. Die können wir gerne vereinbaren. Zwei Stunden halte ich jedoch für ein Minimum.

Was für mich persönlich am Schlimmsten ist, sich aber nicht immer verhindern lassen kann, ist, dass die Sub aus der Rolle des devoten Fickobjektes fällt. Ich habe nichts dagegen, wenn sie sich selbst, nach meiner Erlaubnis, Partner sucht, sondern wenn sie einfach abbricht und dabei „unsubbig“ wird. Sie wird sich im Nachgang die Frage stellen lassen müssen, ob der Service im Pornokino ihr auch wirklich liegt oder ob sie vorher schon hätte „Nein“ sagen sollen, weil es ihr an diesem Tag nicht so gut geht. Eine Sub muss nichts tun, was sie nicht will und womit sie generell nicht einverstanden ist, aber sie muss halt rechtzeitig den Mund öffnen.

Die Sub beim Herrenabend // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Wie verhält es sich denn nun so, wenn eine Sub bei einem Herrenabend anwesend ist. Zunächst passiert da erstmal gar nichts. Ohne eine Ansage ihres Herrn schon mal gleich gar nicht. Sie ist Gast, wie jeder andere auch. Aber der Titel des Beitrages ist ja nicht so aus dem Nichts gewählt. Und doch denke ich, dass ich erstmal Kopfkino bremsend einsteigen muss.

Viele glauben, dass eine Sub diese und jene Pflichten hat, welche sie immer stets und überall zu erfüllen hat. In manchen von sehr viel Vertrauen in den wechselseitigen Kink geprägten Bindungen mag das auch stillschweigend vereinbart sein. Aber … wie kommt es dazu?

Zunächst sollte der Sub klar gemacht werden, welchen Auftrag sie hat. Denn zwischen Tischdame alleine für den Herrn und Dreilochstute für die Gesellschaft ist es ein weiter Weg. Sie sollte sich also bewusst sein, dass sie nur ihrem Herrn verpflichtet ist und das alle anderen Spielzeug der D/s-Beziehung zwischen Dom und Sub sind. Sie muss sich sicher sein, dass der Herr eine klare Vision von dem hat, was passieren wird und er muss ihr versichern können, dass sie sicher ist. Dass sie sich frei ausleben kann, denn das ist der Auftrag des Herrn.

Eine dominante Männerrunde macht noch keinen Gangbang. Vieles von dem, was möglicherweise geschehen kann, ist auch abhängig von der Stimmung und der grundlegenden Charakterika der anwesenden Männer. Die Sub muss sich am Klaren darüber sein, dass es wenig Sinn macht, dass jeder Mann getestet ist. Herrenabende sind mehr RACK (Risk Aware Consensual Kink), wenn auch davon auszugehen ist, dass es weniger riskant als ein Besuch im Pornokino ist. Theoretisch jedenfalls.

Herrenabende finden nicht in der Öffentlichkeit statt, sondern an einem Ort, wo niemand hinschaut. Sub muss sich also darüber im Klaren sein, dass alleine ihr Herr den Überblick behält und alles und jeden im Griff hat. Sie sollte sich also auf keinen Fall auf sowas einlassen, wenn Sie auch nur die Spur eines Zweifels hat. Und sie hat das Recht „Nein“ zu sagen, und wenn der Herr das noch so gerne möchte. Dann ist zwar kein Frieden im Paradies, aber dass muss der Herr dann aushalten.


Nehmen wir also an, dass alle Nicklichkeiten geklärt sind und der Sub ist zwar mulmig vor einem ersten Mal, aber sie ist sich sicher, dass sie sicher ist. Schließlich will sie das ja auch und da möchte sie dann eben gerne durch. Kommen wir also zu den Verhaltensregeln, welche in meinem Sinne gelten sollten.

  1. Die Sub weiß, was von ihr erwartet wird.
  2. Die Sub hat eingewillt, den Anweisungen ihres Herrn zu folgen.
  3. Die Sub wird ihren Herrn nicht bloß stellen.
  4. Die Sub wird sich nur dann dem Willen der anderen Männer fügen, wenn ihr Herr dies angewiesen hat.
  5. Die Sub ist stets leise, zurückhaltend und dezent und wird niemandem gegenüber laut.
  6. Die Sub spricht, wenn sie angesprochen wird. Ansonsten nimmt sie keinen Kontakt auf.
  7. Die Sub ist dem eigenen Herren zuerst dienlich (Bedienung, Blowjob, …).
  8. Die Sub weiß, dass andere Männer über sie in dem Rahmen verfügen dürfen, welcher _vorher_ vereinbart wurde.
  9. Die Sub kennt ihr Safeword.
  10. Die Sub hat sich auf Anweisung in 3H zu kleiden. Danach darf sie nicht mehr neben ihrem Herrn sitzen, sondern nur bei ihm knien oder hinter ihm stehen.
  11. Die Sub ist sich dessen bewusst, dass sie von anderen beobachtet wird und nimmt ihre Arme dazu immer hinter den Rücken. Sie hat sich zu präsentieren.

Während Männer gerne bis Punkt 11 lesen, bleiben viele Frauen bereits bei Punkt 1 stehen. Einige „Dom“’s sind nicht in der Lage den Auftrag der Sub deutlich zu formulieren. Und da gibt es viele Dinge, die ein Herr beachten sollte. Auch wenn der Sub klar ist, wie sie sich gegenüber ihrem Herrn zu verhalten hat, so sollte dieses Szenario stets neu besprochen werden. Kommunikation eben. Kann der Herr das nicht, sollte Sub grundsätzlich das Weite suchen.


  1. Der Dom kann die Aufgaben der Sub klar formulieren.
  2. Der Dom geht auf Einwände der Sub ein und adaptiert die Aufgaben.
  3. Der Dom ist stets wachsam und behält seine Sub immer im Auge.
  4. Der Dom kann seine Weisungen gegenüber den anderen Herren klar und deutlich _vor_ der möglichen Nutzung der Sub äußern.
  5. Der Dom achtet auf die Sicherheit der Sub und nimmt deswegen nicht direkt am Geschehen teil.
  6. Der Dom findet deutliche Worte gegenüber den anderen Herren, wenn sich diese nicht an die Regeln halten.
  7. Der Dom bricht den Abend ab, wenn die Sub das Safeword nutzt oder sich anderweitig unwohl fühlt.
  8. Der Dom redet mit der Sub über den Abend, egal wie es gelaufen ist und macht ihr keine Vorwürfe, wenn abgebrochen werden musste.
  9. Der Dom bemüht sich um Klarheit, damit er weiß, was eventuell geändert werden muss.

So ein Herrenabend kann für eine Sub kein Zuckerschlecken sein. Einige Subs sind in der Lage zwei oder drei männliche Orgasmen „in ihr“ hintereinander weg zu vertragen. Mein Rat an die Subs und Doms da draußen ist, es nicht gleich zu übertreiben. Eine 3er-Runde Skat reicht vielleicht für den Anfang. Und steigern kann man immer noch. Keine Sub kommt auf dem Teppich eines „Upper Floor“ auf die Welt.

Butter bei die Fische … #TheTrainingOfO

Nachdem der gestrige Beitrag ja nun eher in Richtung „Gedankenkotzen“ ging, will ich heute doch mal etwas Butter bei die Fische packen. Schon öfters habe ich mich mehr oder weniger konkret dazu geäußert, wie ich mir das so alles vorstelle. Und um es mit Adenauer zu sagen, kümmert mich mein Gewäsch von gestern ziemlich wenig.


Die Sub …

… ist charakterlich fest in ihrer Submissivität (mir gegenüber reicht aus).

… ist bereit ihre Submissivität zu erforschen und auch zu erweitern.

… ist bereit auf direkte Fragen direkt zu antworten.

… ist eher leise als laut, was aber nicht bedeutet, dass sie zurückhaltend sein muss.

… ist bereit sich zu fügen, auch wenn dies eine charakterliche Prüfung beinhaltet.

… ist fähig ohne Murren und Knurren Entscheidungen anzunehmen.

… ist stolz auf ihr Subsein, da sie dafür keinen Dom benötigt.

… ist kommunikativ ohne ausgrenzend zu sein.

… ist bereit zuzuhören, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten.

… ist fähig die Herrschaft niemals öffentlich durch ihr Verhalten in Verlegenheit zu bringen.

… ist im Besitz der Worte „Bitte“ und „Danke“ und „Entschuldigung“.

… ist präsent ohne anhänglich zu sein.


Da steht nichts von Äußerlichkeiten. Das ist mir ziemlich cervelatwurst.


Denn alles das, repräsentiere ich ebenfalls gegenüber der Sub.

Was Männer wollen … #TheTrainingOfO

Tja … ein sehr spannender Einstieg, nicht wahr?

Und für einen, der keine Umfrage getätigt hat, auch nicht wirklich beantwortbar.

Und auch mit Umfrage würde er im Dunkeln tappen.

Denn die Frage nach „Was Männer wollen“ muss doch eher umgedichtet werden in


Was ich will … #TheTrainingOfO


Oder?

Und dennoch möchte ich das mal als Titel da oben so stehen lassen, denn es ist nicht immer einfach, kannste auch noch soooooo dominant sein (oder tun), ganz exakt zu ermitteln, was für Dich das Maß aller Dinge ist. Vielleicht ist das für einen bestimmten Lebensabschnitt denkbar, aber eben nicht für Deine ganze „dominante Karriere“. Du erlebst so viele Dinge, die Du vorher nicht kanntest. Weil Du Dich einfach mal was getraut hast. Und von einem Minimal-Dommler heran gewachsen bist zu einem emporgekommenen Dominus.

Oder nicht?


Tatsächlich kann ich nur auf wenigen Ebenen zu genau diesem Zeitpunkt exakt darlegen, was ich will.

a) Ich habe keinen Bock auf Stress. Die Sub an meiner Seite soll meinen Schwanz, aber nicht mein Leben hart machen.

b) Ich will ein Leben ohne Wecker finanziert bekommen.

c) Ich will glücklich sein und bleiben.


Das Problem was sich bei manchen nun darstellt ist, dass es nicht auf Andere ankommt, diese Ziele zu erreichen. Sondern nur und ganz alleine auf Dich. Andere können Dir vielleicht dabei helfen, aber nur Du alleine bist in der verantwortungsvollen Position Dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn Du es von anderen bestimmen lassen möchtest, dann hat das durchaus einen submissiven Charakter.


Und dabei ist das dann doch alles gar nicht so einfach.

a) Schieb die Sub ab, die nervt und klemmt.

b) Mache Dich einfach selbstständig und arbeite, wann Du willst.

c) Tue nur Dinge, die Dir Freude bereiten.


Die Frage bleibt dann, woher der Zaster zum Leben kommen soll 😉


NunJa … Somit ich bin ich dann wieder beim Titel des Beitrages, auch wenn dieser zum Inhalt des Artikels nicht direkt passt. Denn prinzipiell müssen auch die submissiven Menschen sich um alles selbst kümmern. Ob mit oder ohne dominante Fachkraft an ihrer Seite, müssen sie selbst denken und entscheiden.


… habe fertig. Kopf leer …