#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

Die submissive Fachkraft // #RomanLeaks

Persönliche Assistentin, weiblich, ledig, jung, gesucht. Miese Bezahlung. Schlechte Arbeitszeiten. Den Launen des Chefs stets umfassend zu Willen. Bei ehrlichem Interesse senden Sie Ihre Bewerbung an.


„Mein Herr, ich finde, dass können Sie so nicht schreiben.“ – „Warum?“, entgegne ich. „Nun, welche klar denkende Frau würde sich auf sowas einlassen? Vor allem, wie definieren Sie bitte ‚jung‘? 18-25 laut Ausweis oder ’nur‘ im Kopf?“ – „Was glaubst Du, wo ich das veröffentlichen werde?“ – „Sicherlich nicht im lokalen Käseblatt, mein Herr. Soviel steht fest.“ – „Ganz exakt. Und ich denke, Dir wird schon was einfallen.“

Ich sah ganz deutlich, dass ihr das nicht so recht schmeckte. Auf der einen Seite stolz wie Oskar, dass sie im Rang höher gestiegen war, aber auf der anderen Seite in meinem Namen eine Nachfolgerin für sich selbst suchen. Ganz ehrlich? Mir egal.

In der Retrospektive habe ich nie großartig darüber nachgedacht, ob sowas richtig oder gut war. Ob es sie überfordern würde, also von den Emotionen her. Auch wenn sie meine Sub ist, und das immer mit Leib und Seele, so ist sie ja auch immer noch eine Frau in der Ebene über der Sub. Und ich habe ihr immer eingebleut, dass wenn sie ein Problem mit was hat, dann soll sie einfach die Fresse aufmachen und sich erklären.

Wenn sie dies also nicht tat/tut, dann denke ich, dass alles in Ordnung ist und was auch immer unterschwellig in ihr brodelt – nicht mein Problem. Als Dom habe ich mich nicht großartig mit dem Seelenleben meines Gegenübers ausgesetzt. Weil eben nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Meine Güte, was habe ich mich früher zurück genommen und wollte immer ein Mitmensch sein und habe alles immer in mundgerechte Happen serviert. Und am Ende bekam ich nie eine Sub in meinem Sinne, sondern eine immer wieder nachfragende, vielleicht angstvolle, mit sich hadernde. Ich habe mir angewöhnt, dass all dieses PiPaPo um das „Das macht Frau doch nicht“ nicht mein Thema ist. Wer meine Sub sein will, muss sich selbst mit seinen Dämonen beschäftigen. Alles viel zu anstrengend für mich.

Grundsätzlich bin ich eh der Meinung, dass ein Dom kaum der korrekte Ansprechpartner für eine Sub ist, wenn es um innere Dämonen der Sub geht. Als Dom mache ich Dinge einfach und als Sub hat sie mir zu folgen. Ende. Aus. Und wenn sie das nicht will, nun ich wiederhole mich sogar in meinen Gedanken.

„Kann ich Dir dabei irgendwie helfen?“, höre ich mich sagen. Als Eröffnung dafür, dass sie ihre Gedanken mit mir teilt. „Nein, mein Herr. Ich weiß, dass ich nun im Rang höher gestiegen bin und ich wusste, dass es meine Aufgabe ist eine Novizin zu finden, die mich auf dieser Position ersetzt. Diese Aufgabe ist nicht leicht, weil ich die Novizin ja zwangsläufig mit mir vergleichen werde. Aber nur so kann ich ihnen meine Hingabe in dieser Aufgabe darlegen. Danke, dass Sie mir vertrauen, mein Herr.“

‚Alles richtig gemacht, Junge‘

„Braves Mädchen. Komm‘ her zu mir und blas‘ mir den Schwanz. Hast Du Dir verdient.“

Was Pornografie mit uns macht

Sei doch nicht immer so allgemein. Das will doch keiner hören. – Innere Stimme


Ich habe recht früh angefangen Pornos zu konsumieren. Da muss ich wohl um die 16/17 gewesen sein. Die Filme habe ich noch als VHS sehen dürfen und fand diese in einem sicheren Versteck meines damaligen zukünftigen Schwiegervaters, als ich in deren Urlaub Blumen gießen sollte.

Als Pubertier war das ein Geschenk des Himmels, schließlich war meine Freundin ja auch mit ihren Eltern weg und so konnte ich mein Testosteron anderweitig verschleudern. Damals in den mittigen 80ern waren alle noch behaart unten rum, so wie ich auch. Erst als mir legal erlaubt war Pornos zu konsumieren, bemerkte ich eine Kehrtwende in Richtung Stutzung bis hin zu haarfrei und ich glaube, dass ich mich diesem „Trend“ tatsächlich angeschlossen habe.

Auch wenn ich wusste, dass die Pornos nicht das wahre Leben spiegelten, auch wenn es mein Sexualleben damals infiltrierte (Analverkehr und Natursekt, erste 3er und Pornokinobesuche mit 18! dank meiner damaligen Freundin, nach ihrem 18ten im gleichen Jahr) so rasierte ich mich erst so mit 22/23 Jahren erstmals komplett. Und fand das richtig so.

Meine damalige Freundin war eine zeigegeile „Schlampe“ und so passten wir ziemlich gut zueinander. Ein echter Volltreffer. Wie in den Filmen gezeigt, probierten wir ziemlich viel aus und hatten so ziemlich an jedem noch so katholischen Ort Sex. Auto, Treppenhaus, Schlafzimmer der Eltern, Familienfeiern. Auf der einen Seite waren wir brav und anständig, aber die dunkle Macht war schon sehr stark in uns.

25 Jahre später blicke ich auf mein jüngeres ich und frage mich, was ich wohl ohne all diese frühen Erfahrungen mit meinem Sexualleben angefangen hätte. Und komme zum Schluss, dass es uninteressant ist. Denn ich habe all diese Dinge gemacht und würde mit dem Wissen von heute sicherlich noch viel mehr machen und ausprobieren.


Pornografie hat mein Sexualleben geprägt. Ganz deutlich. Ich erinnere mich, dass die Pornodarstellerin Sarah Young meine Wichsvorlage gewesen ist. Die „Queen of Facials“ machte den Facial-Cumshot modern und salonfähig. Und mich machte das einfach an. Aber ich merkte auch, dass je mehr Pornos ich konsumierte, desto weniger war ich wirklich noch geil darauf Filme zu sehen.

Schließlich brachte es mir nichts, dass ich bereits nach der ersten Szene fertig war. Dafür waren die Filme im Verleih dann doch zu teuer. So begann ich nach guten Pornos zu suchen, die nicht vordergründig zum Wichsen einluden. Eine Art Sexfilm mit Handlung war gefragt. Und ja, diese gab es. Vereinzelt gab es Produktionen, in welchen eine gute Handlung feilgeboten wurde und man zum Happy-End nicht ausblendete.

Aber auch diese waren dann irgendwann langweilig.


Pornografie war durchaus eine Droge und wie jeder Süchtige brauchte ich neues Material um, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Schuss zu kommen. Doch mit dem Aufkommen des Internet wurde die Qualität der Filme deutlich schlechter. Ich fand nichts mehr, was mich wirklich noch befriedigen konnte. Was eventuell auch damit zu tun hatte, dass ich in der Lage war, mein Kopfkino mit echten Partnerinnen umzusetzen.

In dieser Zeit war ich so ein richtiger Hurenbock und investierte sehr viel Zeit und Geld in gefällige Frauen aus jeder Ecke der Prostitution, um am Ende festzustellen, dass eine Hure für 250 DM die Stunde nicht zwangsläufig besser bläst, als die Frau im Auto für 30 DM. Ich bin mir nicht sicher, ob ich stolz auf mein jüngeres Ich (so Mitte bis Ende 20) bin, aber seine Erfahrungen haben mich sicher beeinflusst.

Vor allem fand ich nun auch wieder Gefallen an Pornografie, denn das POV-Genre wurde geboren. Aus der Sicht (Point of View) des Mannes gefilmte sexuelle Handlungen waren mein Renner. Und ich entwickelte dadurch eine heiße Liebe zu Blowjobs, denn die meisten POVs handelten ganz exakt davon. So hatte ich denn auch kaum Sex mit Prostituierten, sondern ließ mir immer „nur“ einen blasen. Und wenn sich die Dame dann auf mich setzte, weil sie Maulsperre bekam, dann ging das aufs Haus oder ich stieg aus.


Der werte Leser mag sich erinnern, dass ich mein jüngeres Ich mal als Arschloch betitelte. Hier ist der Hauptgrund dafür.


Zurückblickend stelle ich also fest, dass der Konsum von Pornografie sich direkt in mein eigenes Sexleben einklinkte. Das was ich dort sah, wollte ich auch erleben, und ich suchte mir dafür die passenden Frauen. Nutzte sie für meine Zwecke aus. Nicht wählerisch. Jede, die wollte wurde genommen für diesen einen Zweck.

Mir war nicht danach der Frau zu gefallen und sie zum Orgasmus zu bringen. Völlige Nebensache und unwichtig. Ich nahm mir immer das vom dem ich glaubte, dass es mir (als Mann) zusteht.


Und heute? Ich konsumiere nach wie vor Pornografie. POVs machen mich nicht mehr an. Und auch wenn ich selber BDSM aktiv betreibe, so habe ich kein besonderes Verlangen nach harter SM-Pornografie. Mir geht es vor allem um Filme, die mit dominantem Wifesharing zu tun haben und Blowjobs in anonymen Glory-Holes. Große Altersunterschiede zwischen Mann und Frau gefallen mir sehr (Also ER 50 und sie 18). Natursekt. Outdoor. Öffentlichkeit. Generell jedoch Filme, bei denen ich das Gefühl habe als Zeuge dabei zu sein. Nicht selbst aktiv.

Einiges von diesen Dingen habe ich für mich erleben dürfen. Jedoch nicht mehr wahllos und einem Trieb folgend, den Pornokosum 1:1 umzusetzen. Nach meiner Arschlochphase wurde ich durch meine zweite Frau gezähmt. Ja, so kann man das sagen. Mit ihr konnte ich jede Phantasie offen ansprechen und ich entwickelte ein Gefühl dafür, dass manche Dinge eben nur dann funktionieren, wenn man darüber spricht. Und ich fand meine Erfüllung darin. Die Frau ohrfeigen zu dürfen, die einen liebt und sich nicht abwendet.

Sie hat mir gezeigt, dass es Frauen gibt, die all das für einen Mann machen, der sie aufrichtig liebt. Quasi meine erste Sub.

Der Gürtel

Als sie nach einem langen Arbeitstag im auswärtigen Nirgendwo zwischen Osnabrück und Bremen zurück ins Hotel kam, völlig zugequatscht von all diesen Managern, die wahrscheinlich alle ihre Stammdomina haben, aber nicht die Eier in der Hose für die wesentlichen Dinge, freute sie sich darauf ihren Herrn zu sehen.

Er konnte es einrichten, dass er ebenfalls in der gleichen Stadt war und hatte das gleiche Hotel gebucht. Normalerweise waren Momente intimer Zweisamkeit eher selten unter der Woche. Beide voll eingespannt in ihren Berufen und meistens immer „Das andere Ende der Republik“ voneinander entfernt, verheiratet, aber nicht miteinander, verausgabten sie sich meistens daran ihre Terminkalender aneinander statt ihre Körper aneinander zu reiben.

Umso schöner, dass sie sich nach diesem Tag, einfach in seine Arme gleiten lassen konnte, weil nicht nur miteinander schlafen, sondern auch mit ihm einschlafen, aber vor allem auch neben ihm aufwachen für sie heute vollkommen reichen würde. Eventuell ein Absacker in der Hotelbar, aber mehr auch irgendwie nicht.

Sie zückte ihre Zimmerkarte, sperrte die Türe zu ihrem Zimmer auf und ließ ihre High Heels erst mal quer durch das Zimmer fliegen. Rein ins Badezimmer, Klamotten vom Körper und ab unter die Dusche. Sie hatte sich mittlerweile Vieles von ihm angewöhnt und sie genoss bereits 30 Sekunden nach dem Zimmereintritt die ersten heißen Strahlen der Regenwalddusche und furzte sich den Zustand noch schöner.

Völlig Zeit vergessen dachte sie über Leben, Tod und Leben nach, bevor sich die ersten Anzeichen der gesättigten Froschfinger meldeten. Sie schmunzelte. Irgendwie sah ihr Daumen wie ein schrumpeliger Penis aus. Genauer, wie sein Penis, wenn er sich entladen hatte und abschwoll. So entstieg sie der Dusche, umwickelte sich mit einem übergroßen Handtuch und ging in Richtung KingSizeSuperQueenDoubleBed. Als sie es das erste Mal sah, hatte sie das Gefühl, dass man hier auch völlig bequem mit fünf Männern Sex haben könnte. Gleichzeitig. Und keiner würde vom Bett fallen.

Ach, sie fühlte sich einfach herrlich und würde am Liebsten so in die Lobby gehen, ihn dort abholen, ihn in ihr Bett zerren, sich ankuscheln und einfach einschlafen. Doch ihr Blick … wie … ähm. Da lag ein Gürtel auf dem Bett. Und sie war sich sicher, dass der … Mooooment. Wie hat der Mann das nun wieder … sie seufzte. Offensichtlich konnte er sowas.

Und es war ein vereinbartes Zeichen und sie konnte einfach nicht anders. Auch wenn ihre Stimmungslage bis zuletzt nicht wirklich sexuell bestimmt war, so änderte sich dies von Sekunde zu Sekunde. Sie würde sich nun des Handtuches entledigen und ihre High Heels wieder anziehen. Dann würde sie sich den Gürtel nehmen, um den Hals legen, das Leder durch die Schnalle führen, das Licht bis auf eine kleine Lampe löschen und sich mit dem Rücken zur Türe hinknien.

Es würde aussehen, als würde sie ein Halsband mit Leine tragen.

Als sie hörte, wie sich die Türe hinter ihr öffnete, war sie mehr als bereit.

 

Der Strassenstrich

Es war einer dieser Tage, wo er wie so häufig in letzter Zeit, viel zu häufig einen Ständer hatte und im Gegenzug keine Frau, die sich darum kümmern wollte oder konnte. Der Alltag war derzeit viel zu stressig und irgendwie war nicht wirklich an Sex mit seiner Frau zu denken. War ja nun nicht so, dass er nicht masturbierte. Aber auf Dauer sind rote, weiche Lippen um seinen Schwanz eindeutig die bessere Alternative als die eigene linke oder rechte Hand.

Seine Gedanken kreisten immer öfter, sich von einer netten, jungen Dame vom Strassenstrich, der sich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ein gutes Teilstück meanderte, gegen ein paar müde Euro einen blasen zu lassen. Seine Frau hatte ihm immer gesagt, dass das für sie absolut kein Problem wäre. Solange er es einfach für sich behielt. Weil Frauen halt ab und an völlig anders ticken. Wo Männer Sex brauchen um den Stress abzubauen, brauchen Frauen eben keinen Stress um Sex wirklich genießen zu können. Sex mit einer Hure sei ihr allemal lieber, als dass er sich im Internet eine Andere dafür suche.

Bereits in einem früheren Leben hatte er die Bekanntschaft der einen und anderen Bordsteinschwalbe gemacht. Als er noch so richtig konnte gerne auch zwei oder drei verschiedene am Tag. Oder gleichzeitig. Das, was davon übrig blieb war das Wissen darum, dass junge Nutten sicher nett anzusehen sind und auch eine wichtige Sache anbieten, aber da es nur um die Sache an und für sich ging, war es eben kein gutes Gefühl hinterher.

Er fuhr trotzdem an diesem Nachmittag das Meanderband der leichten Mädchen entlang, hatte seine Hose geöffnet, der Schniedel schaute raus und er wichste sich leicht beim Anblick der Auswahl. In seinem Kopf kam kurz der Gedanke auf, dass der Kauf eines Autos mit Automatik sich für diese Fahrt ganz sicher gelohnt hatte. Immer dann als er das Abspritzen fühlte, hörte er auf, beruhigte sich, und drehte eine erneute Runde. Und wieder von vorne.

pling

Eine Nachricht kam von seiner Frau herein. Ob er heute länger machen müsse und wann mit seinem Erscheinen zu rechnen sei. Sie hätte da eine Idee, die würde sie gerne mit ihm besprechen.

Seine Antwort deutete einen Rahmen zwischen 30 und 60 Minuten an.

pling

Ob er sie abholen könne? Sie würde ihm Koordinaten schicken, weil sie nicht ganz genau wisse, wie die Straße hieß und es sei auch kein Namensschild zu finden.

Er hob eine Augenbraue und erwiderte mit einem ganz klaren „Null Problem“.

pling

Eine wilde Ziffernfolge erschien auf seinem Display und gab diese in sein Navigationsgerät ein. Merkwürdigerweise lag das Ziel gar nicht so weit weg. Das eigentliche Ziel, die eheliche Wohnung, lag gar nicht so weit entfernt von diesem Meanderband und das neue Ziel lag an einem Parkplatz ziemlich exakt in der Mitte von hier nach dort.

Er drückte nicht wirklich auf die Tube, denn er wollte noch ein wenig meandern. Doch zum einen kam Langeweile auf, schließlich wollte er eh nicht aussteigen, zum andern wuchs die Neugier zu erfahren, was seine Frau wohl auf diesem Parkplatz zu suchen hatte und vor allem, was sie mit ihm besprechen wollte.

Der Parkplatz gehörte zu einem Cafe, welches im Wald versteckt war und wahrscheinlich hatte sie sich dort mit einer Freundin betroffen und suchte nun ein Taxi nach Hause, statt zu laufen. Als er einbog …

pling

Sie könne ihn sehen und er solle bitte ganz ans Ende des Parkplatzes fahren und er solle keine Fragen stellen und sie reden lassen. Es wurde immer mysteriöser und unheimlicher. Obwohl ihm für einen kurzen Moment das Vorleben seiner Frau aka Dorfmatratze eines kleinen Dorfes im Taunus durch den Kopf ging und sein Schwanz erneut anschwoll, war er doch ein wenig unsicher.

Er sah die avisierte Parklücke und bog ein. Schnell verstaute er seinen Penis in seiner Hose, als es an der Scheibe klopfte. Seine Frau deutete ihm an, die Beifahrerscheibe herunter zu lassen.


„Na, willste was machen?“


Er antwortete nicht, sondern war nur überrascht.


„Blasen 30, Ficken 40, Beides 50 – ohne Gummi 20 mehr“


Er öffnete seinen Geldbeutel und zeigte ihr 50 Euro.


„Schluckst Du?“
„Mit Schlucken 100!“
„Dann Blasen ohne Gummi mit Schlucken.“
„Für Dich macht das dann 70. Vorkasse.“


Gelangweilt kaute sie auf einem Kaugummi herum, während er nach weiteren 20 Euro kramte. Er reichte sie durchs Fenster.

Sie öffnete ihren Mantel und steckte das Geld in ihren BH und stieg zu ihm ein.


„Dann mach Dich mal frei, Süßer!“


Seine Errektion sprang förmlich aus seiner Hose heraus, als sie noch den Kaugummi auf das Armaturenbrett klebte und mit ihrem Mund seinen Penis anfing zu bearbeiten. Sie musste gar nicht lange arbeiten und er spritzte ihr sein Sperma in den Mund.

Sie öffnete den Mund und zeigte ihm ihre Zunge, schloss den Mund, schluckte und zeigte die Zunge erneut.


„Ich hoffe doch, dass Dir meine Idee gefallen hat, Süßer?“


Er nickte und sah in ein grinsendes Gesicht.


„Na, dann werd‘ ich mal wieder. Das Wetter ist schön, da kommen bestimmt noch andere!“


Sie lächelte ihn an und biss sich dabei auf die Lippe, stieg aus dem Auto aus und verschwand im Wald.