Orrr, mein Herr twittert und ich denke, ich bin gemeint

Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen? – Langtext


Es ist ganz einfach (und auch im Blog bereits mehrfach erwähnt): Wenn es ein Problem gibt, welches wir gemeinsam lösen müssen, dann bespreche ich das mit Dir und zwar direkt. Und nur diese verbalen Tweets darfst Du direkt auf Dich beziehen.

Alles andere geht nicht in Deine Richtung. Und diese Ansage darfst Du Dir bitte hinter Deine Ohren schreiben.

— eot

Bewahre die Unterschiedlichkeit (#CircleOfFalbalus)

Gehe ich nun hin und definiere Gleichheit durch Rituale, so achte ich auf die Unterschiedlichkeiten der Damen im Zirkel. Es ist die Mischung zwischen dem, was ich bei der Dame fühle und dem, was durch gemeinsame Kommunikation zum Vorschein kommt.

So hat jede Dame ihren eigenen Bereich und ist mehr erotisch devot oder mehr hart masochistisch. Es geht bei den Unterschieden um Praktiken, die ich anwenden kann, zum einen mit verschiedenen Peitschen in verschiedener Härte, verschiedenes Spielzeug für unterschiedlichen Schmerz oder die Art und Weise, wie ich eine Dame mit anderen Sexualpartner teilen mag. Und auch hierbei gibt es Unterschiede in den Praktiken, zum Beispiel ob es eher bei einem Zuführen bleibt, wo ich passiv zuschaue und beschütze oder um einen 3er oder einen Gangbang.

Um die Gedanken der Leserschaft zu beruhigen, ist der Weg zum #fuffzig noch weit und wir gehen in der Breite vorwärts. Für mich haben die Damen jeweils eigene Qualitäten, die gesammelt betrachtet ein Ganzes für mich ergeben und ich habe nicht wirklich vor, dass jede Dame alles zu gleichen Teilen beherrschen soll.

Der Weg um #fuffzig ist geprägt davon, dass die Damen ihre eigenen submissiven Fähigkeiten erforschen und sich auch ausprobieren können, es können Dinge gänzlich wegfallen oder plötzlich hinzukommen. Genau in diesem Teil, also in der Unterschiedlichkeit der Damen, liegt die Varianz und der Zauber des D/s. Mit einem Gefühl für die Rolle der „O“.

Der Blowjob – Ein HowTo für Ungeduldige

Wahrscheinlich mag es für viele ein absolutes Mysterium bleiben. Manche machen es gar nicht, manche nur dann, wenn es sein muss oder irgendwie nur ein bisschen mehr weniger gerne oder … ach keine Ahnung. So viele Möglichkeiten und Ungereimtheiten treffen an diesem Punkt zusammen und ein Artikel in Richtung Lickjob wäre ebenfalls mehrere Seiten wert.

Dabei möchte ich gar nicht bewerten, ob frau/man Blowjobs mag oder nicht. Manche nutzen Blowjobs ausschließlich als Vorspiel, um dann ins Ficken zu gehen. Anders denken Viele, dass ein Lickjob auch nur ein Anheizer ist. Völlig egal, was die Gründe auch sind: Am Ende gibt es nur „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“.

Ich beschäftige mich heute mit Blowjobs, die als Hauptgang serviert werden und ein essentieller Bestandteil des #TheTrainingOfO sind. Denn „Blowjobs sind wichtiger als Vögeln“.


Liebe Menschen, die ihr eurem Partner einfach mal einen Gefallen tun wollt, das Wichtigste ist … macht es gerne. Liebt es. Macht es nicht nur, weil man das eben so macht. Ein guter Blowjob ist ein Geschenk und kein Sport. Er ist pure Hingabe an das zu erwartende Ergebnis (Härte des Ständers, Orgasmus, Ejakulation) und bedingt völlige Konzentration unter völliger Rücknahme eigener sexueller Interessen.

Ein Blowjob im Auto oder im Kino ist sicherlich etwas Anderes als auf dem heimischen Sofa oder im Bett. Wo „outdoor“ die Geschwindigkeit durchaus zählt (weil wegen Entdeckungsgefahr) ist das daheim garantiert fast nie der Fall. Dennoch bleibt es in allen Fällen eine Sache, die frau/man schenkt. Und das bitte nur dann, wenn ihr das auch wirklich gerne tut und die eigene Gefühlslage sich dem unterordnen lässt.

Denn die/der Schenkende will nur die Lust des Beschenkten beflügeln, aufbauen und wieder abbauen. Und sollte sich dabei selber extrem zurück nehmen. Der vollendete Blowjob benötigt keinerlei Nacktheit seitens der/des Schenkenden, sondern nur ihren/seinen Mund, sie/er verlangt nicht danach angefasst zu werden oder bringt sich in entsprechende Position. Das ist alles unwichtig, weil es den Beschenkten unter Umständen auch unter Druck setzt. „Hier, fühle wie ich Dir Lust schenke, also fass mich auch gefälligst an“. Das ist Ablenkung pur für den Beschenkten, der sich doch nur zurücklehnen und genießen sollte.

Was anderes ist wenn der Beschenkte sich nimmt, was er zum Genießen braucht, also Kopf streicheln, Haare durchkämmen oder den Kopf führen. Dabei sollte die/der Schenkende den Übergang in den Mundfick nur dann mitmachen, wenn das für die/den Schenkenden auch okay ist. Nebenbei bemerkt 😉

Die Frage des „Wohin mit dem Sperma?“ ist ebenfalls wichtig. Und diese sollte von der/dem Schenkenden VOR diesem Geschenk geklärt sein. Das geht auch intuitiv. Wenn frau/man schluckt oder nur in den Mund aufnimmt ist das bereits gegeben. Wenn das jedoch nicht so gerne gemacht wird, empfiehlt sich eventuell ein freier Oberkörper als Anspritzfläche (muss ja nicht der eigene sein, wenn frau/man das nicht möchte).

Blowjobs sind eine Möglichkeit den Partner untenrum sehr gut kennen zu lernen und zwar viel besser als beim Ficken. Geschlechtsverkehr ist grundsätzlich ein aggressiver Akt, während ein Blowjob grundsätzlich sehr viel Sinnlichkeit und Ruhe in sich birgt. Die/Der Schenkende erlebt die körperlichen Reaktionen unmittelbar und kann so ermitteln, wie der Beschenkte unter Umständen in wenigen Minuten „fertig“ gemacht werden kann, wenn es mal der Quicky im Büro sein soll. Oder so. 😉