„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Die Wirklichkeit

Und weil ich also des Schreibens zu faul bin … gibt es nun was auf die Ohren ūüėČ

-> Audio-Datei -> 20 Minuten „Podcast“ ūüėČ -> m4a // mp3 (Dropbox gehostet).

Oder Direkt: m4a // mp3

(Wenn es jemand abtippen will, dann stelle ich es auch als Text ein)

 

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Der Wunsch

„Gleich wird jemand einsteigen und Du wirst nett zu ihm sein. Du wirst nicht mit ihm sprechen, es sei denn, dass er Dich anspricht. Er wird neben Dir Platz nehmen und Dich nicht anfassen. Und doch wirst Du tun, was er sagt. Hast Du das verstanden?“

„Ja, mein Herr. Aber wie soll ich ihn begr√ľ√üen?“

„Das wird er Dir selbst sagen. Du bist einfach nur still, nett und h√ľbsch anzusehen. Mehr wird von Dir erstmal nicht erwartet.“

„Ja, mein Herr. Wie Sie w√ľnschen.“

An einem Treffpunkt h√§lt der Ehemann den Wagen an, schaut noch einmal mit einem pr√ľfendem Blick in den Fonds zu seiner Ehefrau. Beide nicken sich still zu. Der Ehemann stellt den Motor ab und steigt aus. Dazu verschlie√üt er den Wagen, in welchem es sofort dunkel wird. Durch die Fensterscheiben sieht die Ehefrau ihren Ehemann um den Wagen herum auf eine Person zugehen, welche sie leider nicht erkennen kann. Sie begr√ľ√üen sich und wechseln ein paar Worte.

Der fremde Mensch macht sich eine Zigarette an und so langsam gewöhnen sich die Augen der Ehefrau an das Dunkel. Sie versucht sich nicht zu bewegen, obwohl sie neugierig ihren Kopf in die Richtung der zwei Personen bewegt, um in der Dunkelheit dieses Ortes irgendwie einen Fokus zu erhaschen. Es funktioniert nicht. Sie weiß nur, dass ihr Ehemann dort mit jemandem spricht. Sie weiß nicht wer es ist und auch nicht um was es geht.

Obwohl, sie kann es sich schon denken. Ihr Ehemann hat schon seit Wochen irgendwie den dunklen Blick. Sie musste sich Kleidung bestellen und vor einer Kamera posieren. Und nun waren sie den weiten Weg von Basel nach K√∂ln gefahren und dies ganz sicherlich nicht, um gem√ľtlich mit einem fremden Menschen einen Kaffee zu trinken, nur um dann wieder heim zu fahren. Auch wenn sie manchmal, wie wohl jede Frau denkt, dass ihr Ehemann spinnt, so spinnert ist er ganz sicher nicht.

Dieser Abend wird ihr gewidmet sein. Und irgendwie macht das alles Sinn. In der D/s-Beziehung zu ihrem Ehemann war immer irgendwie klar, dass dieser Punkt eines Tages kommen w√ľrde. Nicht dass er ein schlechter Herr sei, ganz gewiss nicht, aber dass die M√∂glichkeiten als Paar im D/s zu agieren an einem toten Punkt angekommen seien, war es auch nicht.

Sie wurde feucht allein bei dem Gedanken, dass ihr Ehemann nun ein v√∂llig neues Moment in ihre Ehe brachte. Eben keinen Fick auf einem Parkplatz mit irgendeinem Fremden, den man nie wiedersehen w√ľrde. Sondern eben einen weiteren Herren, der fester Bestandteil in ihrem Leben werden soll. Ganz so, wie sie beide es sich in ihren k√ľhnsten Tr√§umen ausgemalt hatten. Ein wenig „Roissy“, aber nur eben zu K√∂ln am Rhein.

Die fremde Person lie√ü die Zigarette auf den Boden fallen und dr√ľckte sie mit seinen Schuhen uneilig aus. W√§hrend ihr Ehemann schnelleren Schrittes auf die Fahrert√ľre zuging, blieb diese Person um Dunkeln stehen. Der Ehemann setzte sich auf den Fahrersitz, schaltete das Licht nur im Fond des Wagens an und blickte seine Ehefrau im R√ľckspiegel an.

„√Ėffne Dein Kleid!“

Mit ein wenig Z√∂gern zog sie am Rei√üverschluss des Kleides, welches vorne einen durchgehenden Rei√üverschluss hatte. Auf der einen Seite eine Erleichterung, weil es viel zu eng f√ľr sie war. Fast schon dem√ľtigend, da es keine Partie von ihrem K√∂rper verbarg.

„Und √∂ffne es ganz!“

Sie tat es. Ihr Kleid sah nun eher wie ein d√ľnnes J√§ckchen aus.

„Du wirst nun die andere T√ľre √∂ffnen und Dich dann breitbeinig wieder auf Deinen Platz setzen und ab dann die Augen schlie√üen!“

Sie rutschte zur T√ľre und stellte diese offen. Und tat, wie ihr Ehemann es befahl. Ihr J√§ckchen bedeckte nur ihre Br√ľste ein wenig, aber sie spreizte ihre Beine in Richtung der ge√∂ffneten T√ľre. Und schloss die Augen.

Jemand nahm neben ihr Platz. Vom Gef√ľhl her ein Mensch, wahrscheinlich ein Mann, der ein wenig zu viel auf den Rippen hatte. Jedenfalls bewegte sich der ganze Wagen ein wenig. Ihr Herz pochte und sie fing an zu atmen. Es war nicht das erste Mal, dass ihr Ehemann sie vor jemandem so posieren lie√ü. Aber sie wusste instinktiv, dass sie nicht nur pr√§sentiert wurde, sondern das heute mehr geschehen w√ľrde. Und sie hoffte, dass dieser Mann nicht sehen w√ľrde, wie ihr die Geilheit nun endg√ľltig zwischen die Beine schoss. Gef√ľhlte Sturzb√§che.

„√Ėffne den Mund!“, sagte ihr eine fremde Stimme. Sie tat es und sp√ľrte, dass dieser Mann ihr etwas in den Mund legte. „Zieh‘ diese Augenbinde an!“. Sein Ton war unversch√§mt, aber eindeutig. Sie fingerte die Augenbinde aus ihrem Mund und legte diese an. Es war eine Erleichterung, denn es wurde schlagartig dunkel und sie konnte nun wirklich die Augen schlie√üen.

„Reiche mir nun Deine linke Hand mit der Handfl√§che nach oben!“

Er legte etwas in ihre Hand.

„Du wirst nun diesen Analplug mit Deinem Fotzensaft anfeuchten und ihn Dir dann in den Arsch stecken!“

Gott! Er hatte bemerkt, dass sie geil war. Auch wenn sie ihn nicht sehen konnte, so wusste sie, dass ihr Ehemann sie durch den R√ľckspiegel beobachtete. Und sie tat, wie es die fremde Stimme verlangte. Langsam benetzte sie den Plug mit ihrer Feuchte und konnte ihn ohne M√ľhe in den hinteren Eingang schieben.

„Du wirst nun Dein Kleid so weit √∂ffnen, dass auch Deine Br√ľste sichtbar sind. Danach wirst Du Dich anschnallen. Deine Beine bleiben offen und du wirst jetzt bis ich etwas anderes sage masturbieren! Du hast nicht die Erlaubnis zu einem Orgasmus. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr!“, antwortete sie, ohne zu wissen ob das richtig sei. „Wir k√∂nnen dann losfahren.“, sagte der fremde Mann nun deutlich sanfter, w√§hrend er sich selbst anschnallte.

War das Licht im Fond des Autos noch an?
Wohin ging es?
Konnte sie jemand sehen?

All diese Fragen drehten Kreise in ihrem Kopf, während sie fast wie von allein von Fast-Orgasmus zu Fast-Orgasmus glitt. Sie wagte es nicht zu kommen, aber es fiel ihr unsagbar schwer. Und wenn sie fast schon am Aufgeben war und einfach kommen wollte, kniff sie sich fast unsichtbar sehr hart in eine Schamlippe. Der Schmerz sollte die Geilheit etwas abtöten. Was es wiederum genau das Gegenteil bewirkte.

„Setz‘ Dich auf Deine H√§nde! Das ist ja nicht mit anzusehen!“

Sofort parierte sie. Und war erleichtert, dass ihre Geilheit zwar blieb, aber sie nicht mehr dem Zwang des Nicht-Kommen-D√ľrfen ausgesetzt war.

Der Wagen hielt an.

„Sie soll erstmal aussteigen und drau√üen stehen bleiben.“, sagte die fremde Stimme. Sie h√∂rte, wie sich zwei T√ľren fast gleichzeitig √∂ffneten und schlossen. Ihre T√ľre wurde ge√∂ffnet und eine ihr vertraute Hand griff etwas ruppig an ihr.

Nicht wirklich herausgezerrt, aber ziemlich deutlich bewegt, wurde sie nun herausbewegt und kam sogleich wieder zum Stehen. Ihr Kleid bewegte sich sanft im milden Winde des Abends.

Sie hörte, wie der fremde Mann sich eine Zigarette anmachte.

„Geh zwei Schritte nach vorne und nimm die H√§nde hinter den R√ľcken!“

Das n√§chste, was sie sp√ľrte waren Handschellen, welche sich mit ihren Handgelenken darin hinter ihr verschlossen und ein Auto, welches wegfuhr oder vorbeifuhr oder gerade ankam. Sie wusste es nicht.

Der fremde Mann pustete seinen Rauch in ihr Gesicht. Sie h√∂rte, wie sich ein Rei√üverschluss √∂ffnete. Er urinierte. Einfach vor ihr stehend. Zwischen ihre Beine. Sie f√ľhlte dieses Nass, welches vom Fu√üboden abprallte und an ihre Beine spritzte. Und sie bewegte sich nicht.

„Ich denke, wir k√∂nnen sie erstmal wieder anziehen. Die Handschellen bleiben aber dran.“, sagte er. „Ja, das klingt nach einem Plan.“ Und sofort sp√ľrte sie die vertrauten H√§nde ihres Ehemannes, der nun ihr Kleid wieder schloss, aber einen viel zu weiten Ausschnitt √ľbriglie√ü. „So bleibt das jetzt“, stellte er fest. Der fremde Mann dr√§ngte sich nun hinter sie und ein St√ľck Leder wurde um ihren Hals gelegt, welches mit einem leisen Ger√§usch in ihrem Nacken geschlossen wurde. Gleichzeitig schnallte etwas an den Handschellen zu und eine Leine wurde zwischen ihre Beine gezogen und offensichtlich von ihrem Ehemann festgehalten.

„Ich habe Hunger. Zeit was zu essen.“, sagte die fremde Stimme. Und mit einer brummenden Zustimmung begann der Ehemann an der Leine zu ziehen, w√§hrend der fremde Mann neben ihr ging und sich ab und an vergewisserte, dass der Analplug noch sa√ü.

Nach einer ganzen Weile, einer gef√ľhlten Ewigkeit, blieben die beiden stehen. Die Leine wurden von den Handschellen gel√∂st, die Handschellen wurden gel√∂st.

„Ich werde Dir nun die Augenbinde abnehmen. Denn Du sollst wissen, wer uns heute begleitet. Meine Anordnungen bleiben weiterhin bestehen. Du wirst keine Fragen stellen und alles tun, was Dir aufgetragen wird. Hast Du das verstanden?“.

„Ja, mein Herr!“

Erst wollte sie die Augen nicht √∂ffnen, aber ihre Neugier war dann einfach zu gro√ü. Langsam gew√∂hnte sie sich an diese helle Umgebung. Sie standen vor einem Restaurant. Der fremde Mann √∂ffnete seinen Arm und bot ihr diesen an. Ein Wechselbad der Gef√ľhle. Dieser Mann hatte ihr gerade noch Kommandos gegeben und nun sollte sie auch noch seine Tischdame spielen. Mit seinem Analplug im Arsch und seinem Halsband am Hals.

Und in all dem erinnerte sie sich sehr schnell wieder, warum ihr Ehemann sie hergebracht hatte. Das Gesicht dieses fremden Mannes war ihr merkw√ľrdig vertraut, aber sie konnte ihn nicht zuordnen.

Der Ehegatte vollzog nun seine Reservierung und man nahm an einem ruhigen Tisch Platz. W√§hrend der demaskierte Herr ihr den Stuhl zurecht schob, nahm sie wie auch schon vorher im Auto mit nacktem Hintern Platz. Der Ehegatte setzte sich ihr und ihm gegen√ľber. Sie tropfte. Nein, sie ergoss sich fast und hatte das Gef√ľhl, dass man das sehen m√ľsse. Es m√ľsste die Stuhlbeine herunterlaufen. Instinktiv wollte sie ihre Beine √ľbereinanderschlagen, aber der fremde Herr legte seine Hand auf ihr Bein, schaute sie an und verneinte dies allein mit seinem Blick. Die Tischdecke bedeckte ihre Beine gottlob, so dass der herankommende Kellner nicht wirklich sah, dass sie im Prinzip nur oberhalb ihres Bauchnabels angezogen war.

„Sie k√∂nnen sich gerne vom Salatbuffet bedienen, bis die Hauptspeise gereicht wird.“

Der fremde Herr wie sie an, dass es ihre Aufgabe sei zuerst ihrem Gatten einen Salat zu richten und danach erneut f√ľr ihn zum Buffet zu gehen. F√ľr diesen Vorgang m√ľsse sie sich wohl oder √ľber erheben und ihr Kleid dabei richten. Schlie√ülich wolle man ja kein Aufsehen erregen.

„Du wirst dazu einfach Deinen Rocksaum beim Aufstehen festhalten. So geht er quasi fast von allein wieder hinunter.“

Das war zwar hilfreich, aber weil sie darin nicht ge√ľbt war, war sie heilfroh, dass sie mit dem Gesicht zu den anderen G√§sten platziert wurde und hinter ihr niemand sa√ü. Peinlich ber√ľhrt stand sie auf und f√ľr gef√ľhlte Stunden konnte nun jeder ihre rasierte Scham sehen, wenn er nur hinschauen w√ľrde. Sie musste einige Verrenkungen am Tisch machen, w√§hrend der fremde Herr erneut pr√ľfend zwischen die Beine griff, um den Sitz des Analplugs zu pr√ľfen, aber dabei half den Rocksaum zurecht zu zurren.

Als sie das dritte Mal am Tisch ankam hatte der fremde Herr einen Minivibrator auf ihren Stuhl gelegt und deutete an, dass sie diesen nun einzuf√ľhren habe. Sie tat es und sa√ü nun wieder mit nacktem Arsch auf dem Stuhl, w√§hrend die Herren sich √ľber die Funktionsweise einer Fernbedienung austauschten. Und dabei wurde sie nur dadurch beteiligt, dass sie unmittelbar sp√ľrte, wenn einer der Herren auf einen Knopf der Fernbedienung dr√ľckte und es in ihr anfing zu vibrieren. Der fremde Herr kontrollierte regelm√§√üig den Sitz und sie wusste nicht, ob ihr das peinlich sein sollte, ob sie sich geehrt f√ľhlen sollte, ob sie √ľberhaupt was sagen sollte. Sie blieb einfach nur mit gespreizten Beinen stillsitzen und versuchte einen mehr oder weniger teilnahmslosen Blick f√ľr die anderen G√§ste aufrecht zu erhalten.

„Ich glaube, dass es ihr nicht gef√§llt.“, meinte der fremde Herr. „Sie gibt gar keinen Mucks von sich.“ – „Bitte, Sie haben die Fernbedienung ganz zu Ihrem Genuss.“

Und der fremde Herr spielte jede nur erdenkliche Variante durch, bis sie es nicht mehr aushielt und ihre H√§nde in die Tischdecke krallte. Mit festem Blick starrte sie den fremden Herrn an. Schweigende Fragen blitzten auf. Und ein stilles „Erlaubnis erteilt!“ gab ihr den ersten H√∂hepunkt, den sie so sehr herbeigesehnt hatte, aber nun einfach herunterschlucken musste.

Der fremde Herr gab ihr eine Plastikt√ľte und wiese sie an die Toilette aufzusuchen, sowohl Minivibrator und Plug abzulegen, zu reinigen und in die T√ľte zu packen. Es sei ihr jedoch verboten zu urinieren.

„Ja, Herr. Danke, Herr.“, fl√ľsterte sie.

Nachdem die Herren nun ihre Mahlzeit zu sich genommen hatten und auch die Ehefrau sich n√∂tigen musste ihren Salat zu sich zu nehmen, war es an der Zeit die Rechnung zu begleichen und den Platz f√ľr andere frei zu geben. Erneut musste sie sich den Rocksaum sichtbar herunterziehen. Jetzt beim f√ľnften Mal ging es etwas einfacher, aber der gef√ľhlte Moment des Entbl√∂√üens wurde dadurch nicht k√ľrzer.

Draußen vor dem Restaurant war es fast menschenleer und der Weg zum Auto nicht weit. War sie auf dem Hinweg noch mit Augenbinde ausgestattet, ließ der fremde Herr nun von Handfesseln und Augenbinde ab.

„Wie Du bemerkt hast, geht es an diesem Abend nur um Dich. Und ich m√∂chte, dass Du das sicher wei√üt. Daher werde ich nun einmal um den Block laufen und mir eine rauchen. Wenn ich wieder da bin, dann ist an eurem Auto entweder die Wagent√ľre ge√∂ffnet, so dass ich einsteigen kann oder ihr seid abgefahren. So ist es mit Deinem Herren besprochen. Es ist wichtig, dass Du verstehst, dass wir m√∂glicherweise nicht zu dritt bleiben werden. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr.“

Und der fremde Herr verschwand um eine H√§userecke und sie war sich bewusst, dass sie mit ihrem Ehemann kurz auf Augenh√∂he gehen musste. Denn w√ľrden beide nun zustimmen, dann w√ľssten beide nicht wirklich, was in der Nacht noch passieren w√ľrde. Und sie war Frau genug ihre Geilheit beiseite zu schieben und eine Entscheidung zu treffen.

„Und, gef√§llt es Dir?“ – „Ich bin nicht unentschlossen, mein Herr. Und auch wenn ich wei√ü, dass ich Ihnen gehorchen muss, finde ich es mehr als angenehm, wenn ich in dieser Situation gefragt werde. Bitte, lassen Sie uns weitermachen, wenn Ihnen das auch recht ist.“ – „Einverstanden.“

Ein paar Minuten sp√§ter fand der fremde Herr das Auto des Paares bei ge√∂ffneter T√ľre vor und stieg wieder hinten ein. Die Ehefrau sa√ü nun vollkommen nackt und nur mit Halsband, Halterlosen und HighHeels bekleidet, dazu breitbeinig, auf dem R√ľcksitz. Mit den Worten: „Sie haben einen Navigationspunkt erhalten. Bitte fahren Sie uns nun dorthin.“ griff der fremde Herr die Ehefrau an den Haaren und dr√ľckte ihr Gesicht auf seinen Scho√ü. Der Ehemann blickte nur auf sein mobiles Endger√§t und stellte sein Navigationssystem wortlos ein.

„Du sollst mir nicht die Hose vollsabbern!“ raunzte der fremde Herr nun vor sich hin, „Wie soll das denn bitte aussehen! Schlie√üe Deinen Mund.“. Wobei er nun ihr Gesicht noch ein wenig fester in den Scho√ü dr√ľckte. Sie konnte kaum atmen und der Griff in ihr Haar war fest und hart als er sie an selbigen nun hochzog und ihr ins Gesicht schaute: „Ich werde Dir Deine Regeln noch rechtzeitig beibringen. Und jetzt masturbiere f√ľr mich.“. Mit einer nicht sehr achtsamen Geste dr√ľckte der fremde Herr die Ehefrau in ihre Ecke und sie begann sich sofort anzufassen. Nach Luft ringend, erniedrigt vor den Augen des eigenen Gattens, welche vor sich hin schmunzelnd den Anweisungen seines Navigationsger√§tes folgte.

Er konnte sich sehr gut vorstellen, was am Ziel geschehen w√ľrde. Schlie√ülich hatten die beiden M√§nner sich wochenlang ausgetauscht und verschiedenste Szenarien beurteilt. Es ging darum ein Szenario aufzubauen, welches einer zuk√ľnftigen „O“ gerecht w√ľrde, ohne sie jedoch wirklich in extreme Situationen zu bringen. Es ging um Kopfkino. Das Hervorholen von intimen Gedanken. Zu erfahren, ob die Ehefrau sich tats√§chlich in diesem Bereich sehen w√ľrde. Er erinnerte sich an das „Fuckbag“, in welchem seine Frau stets 20 Kondome vorzuhalten hatte. Allein der Gedanke, dass sie einem Gangbang zugef√ľhrt wurde, f√ľhrte zu Spannungen zwischen den Eheleuten. Der Ehemann war sich bewusst, dass der fremde Herr dies auch ganz genau so wollte. Zum einen eine gewisse Furcht aufbauen, die jedoch eine vertrauensbildende Ma√ünahme zwischen den Eheleuten darstellen sollte. Eben nicht „blinden Gehorsam“, sondern „ich gehorche, weil mein Herr auf mich aufpasst.“. Nun waren beide hier und die Stimmung zwischen den Eheleuten war positiv angespannt. Weil der fremde Herr sich vorher direkt und indirekt abgesichert hatte und eben stets mehr die Frau als den Mann sah.

„H√∂r auf an Dir rum zu spielen.“, wies der fremde Herr nun die Ehefrau an: „Wir werden gleich an einem Pornokino halten und es betreten. Du wirst Dich nun wieder anziehen, denn so k√∂nnen wir dort nicht hinein. Sobald wir den inneren Bereich betreten haben, werde ich die volle Kontrolle √ľber Dich beanspruchen. Du wirst keine Fragen stellen und tun, was ich Dir sage. So wie Du Deinem Herrn gehorchst. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“, sagte sie fest und begann sich wieder anzuziehen. Der fremde Herr l√§chelte sie an. „Du wirst in dieser #OExperience kein Safeword haben. Das Recht auf Pause oder Abbruch wird Dein Mann f√ľr Dich wahrnehmen, wenn ich es nicht selbst mache. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“ – „Dann wiederhole alles.“ – „Ich werde alles was Sie mir sagen, ohne zu fragen und zu z√∂gern tun. Mein anwesender Herr nimmt f√ľr mich das Safeword wahr, wenn Sie es nicht tun.“ – „Sehr gut.“

Was im Pornokino nun genau geschah, konnte sie im Nachhinein nur schwer erinnern. Das einzige, was sie noch wusste war, dass alle ihre Bedenken an einen Gangbang zu Unrecht gewesen sind. Sie wurde nackt zur Schau gestellt und musste sich anfassen lassen. Sie wusste, dass sie ein paar M√§nnern Blowjobs zu schenken hatte. Und dass sie ihren K√∂rper f√ľr wesentlich mehr Spermaladungen zu pr√§sentieren hatte. Wahrscheinlich wurde sie auch vom fremden Herrn gev√∂gelt, aber die Augenbinde lie√ü sie dieses nur vermuten. So viele vertraute Dinge, alle schon erlebt irgendwie, aber an der Seite dieses Mannes, den ihr eigener Mann ausgesucht hatte. Alles neu.

Der fremde Herr verabschiedete sich nach dieser Einlage h√∂flich und w√ľnschte den beiden noch eine angenehme Nacht. Nat√ľrlich nicht mit dem Hinweis, dass er mit seiner Inspektion noch nicht fertig sei. Aber dies k√∂nne man ja am kommenden Abend weiter besprechen. Mehr auf privater Ebene in seiner Wohnung. Der Ehemann schaute seine Frau an und beide nickten sich leise zu. Der fremde Herr empfand dies nicht als Annahme des Angebotes, sondern als Best√§tigung, dass das Ehepaar nun gemeinsam dar√ľber nachdenken w√ľrde. Denn bei aller Geilheit, die immer noch in der Luft lag, musste allen Beteiligten auch klar sein, dass es passen muss. Und der fremde Herr sah sich stets nur als Spielzeug in der Beziehung der beiden.

Es war eine kurze Nacht f√ľr die beiden. Denn es war ihnen wichtig, dass sie eine gemeinsame Entscheidung treffen mussten. Auch wenn das Machtgef√§lle in der Ehe als gelebtes D/s vorhanden war, so mussten sie sich dar√ľber verst√§ndigen, dass der n√§chste Schritt schon etwas anderes sei, als das bisher erlebte. Es ging nun um SM. Um Schmerzen. Um Unterwerfung. Um Hingabe in den Schmerz, den ein fremder Mann der Ehefrau vor den Augen des Ehemannes zuf√ľhren w√ľrde. Um das Verst√§ndnis, dass sie diesen Schmerz f√ľr ihren Herren auf sich nehmen w√ľrde. Um den Stolz im Blick des Ehemannes zu bekommen, um daraus ihre Befriedigung zu erhalten. Sie hatten sicherlich das eine oder andere ausprobiert – keine Frage. Aber der Duktus dieses fremden Herrn war neu. Deutlich, direkt, aber nicht gef√§hrlich. Und dennoch streng genug, um zu wissen, dass es ein v√∂llig anderes Erlebnis sein w√ľrde.

So sandte der Ehemann am kommenden Morgen eine Nachricht ab, in welcher er sich mit seiner Frau zum Abendessen anmeldete.

… Fortsetzung folgt.

#BDSMBlogparade – Humor im #BDSM – #bdsmhumor

„W√§re ich nicht in Ihrem Leben, dann h√§tten Sie gar nichts zu lachen.“ … Meine Frau

„Der Stock steckt tief in Dir!“ – #DomYoda


Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie ist an mir kein Kasper verloren gegangen. Auf der anderen Seite sagt man mir, dass mir der Unterschied zwischen ernst und ernsthaft durchaus gel√§ufig ist. Und dann … wei√ü ich auch nicht.

Offensichtlich plane ich viel zu viele Dinge, um gewisse Peinlichkeiten einfach auszulassen, welche die Stimmung zerst√∂ren k√∂nnten. Auf der anderen Seite h√∂re ich von vielen humorigen Dingen im BDSM, wor√ľber andere herzhaft lachen k√∂nnten. Und dann … wei√ü ich auch nicht.

Bis auf das #ChewingGumGate ist mir irgendwie nichts gel√§ufig, was mit lautem Lachen endete. Eventuell w√§re da ein zusammen gekrachtes Bett, als ich mit den Worten „Jetzt bist Du f√§llig!“ einleiten wollte und dann die Balken brachen. Aus dem Dunstkreis meiner Damen kenne ich die Geschichte, dass die Dame Augen geschlossen am Kreuz stand und der zugeh√∂rige Herr ank√ľndigte sie nun mit seiner Bullwhip zu streicheln, sie sich auf den Schmerz einstellte, der jedoch ausblieb, weil sie nun bei ge√∂ffneten Augen sah, dass die Bullwhip sich im Kronleuchter verfangen hatte.


Oder vielleicht ist es auch, dass mir viele Dinge, die andere als „lustig“ erachten, gar nicht so lustig erscheinen, weil mir einfach der Zugang zu „jenem“ Humor fehlt. Dabei mag ich mich gar nicht in die Position des „Nicht mein Niveau!“ begeben. Das ist f√ľr ernste Dinge vorbehalten. Schlichtweg, es passiert nichts. Aber, es fehlt mir auch nicht. Obwohl da war die Situation mit Tara, die bei der Einleitung eines Spiels mit Kerzenwachs einfach die Kerze ausblies.

Eventuell ist es aber auch, dass lautes Auflachen eine Art von Kontrollverlust darstellt? Hmmm … m√∂glich.


Meine Selbstreflexion wird jedoch regelm√§√üig dahingehend unterst√ľtzt, dass meine Ernsthaftigkeit gesch√§tzt wird, weil ich kaum etwas dem Zufall √ľberlasse und nur so eine Stimmung entstehen kann, die D/s („mit mir“ der Red.) erst lebending und damit liebenswert macht. Und das ein „W√§ren Sie so freundlich sich nun zu entkleiden?“ gleichbedeutend mit „Zieh Dich aus!“ gesetzt wird. Dass Unmissverst√§ndlichkeit, Klarheit und Direktheit in jeder √Ąu√üerung von mir stecken („k√∂nnen“ der Red.), wenn es um die von mir viel zitierte „Cervelatwurst“ geht. Und eben auch, dass Gewissheit auf der anderen Seite dar√ľber besteht, dass ich nicht scherze, wenn ich den Schalter umlege.


„Ihre Ernsthaftigkeit bedeutet nicht, dass man nicht mit Ihnen und auch √ľber Sie lachen darf. Sie ermuntern mich jeden Tag dazu, dass ich Sie nicht so ernst nehmen soll, weil es reichen w√ľrde, dass Sie mich ernst nehmen. Sie haben keine Ahnung, was das mit mir macht und wie dankbar ich Ihnen bin, dass es eine klare Linie gibt, welche zwischen scherzhaft und ernsthaft trennt. Weil sie nie etwas im Scherz tun um eine Reaktion zu erhalten, wegen welcher ich dann bestraft werde. Weil, wenn Sie mich schlagen wollen, dann tun Sie das. Sie brauchen keinen Grund dazu. Sie m√ľssen Ihren Sadismus nicht erst durch die Brust ins Auge hervorholen. Sie bringen mich nie in eine Lage, in der ich nicht wei√ü, warum Sie mein Herr sind. Es geht mir gut mit Ihnen.“

Zitatende


#Blogparade April 2019

05.04.2019
https://twitter.com/TSBordeme
https://www.tbordeme.de/bdsmhumor/

09.04.2019
https://twitter.com/TanjaRuss_Autor
https://tanjaruss.de/index.php/2019/04/09/bdsm-blogparade-bdsmhumor-tanja-russ/

11.04.2019
https://twitter.com/MarieMoreau1988
https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2019/04/11/bdsmblogparade-humor-ein-plaedoyer-fuer-mehr-authentizitaet/

16.04.2019
https://twitter.com/Navara41956762
https://margauxnavara.com/blogparade-bdsm-und-humor/leseprobe/

23.04.2019
https://twitter.com/EmEmBDSM
https://training-of-o.de/blog/2019/04/23/blogparade-humor-im-bdsm-bdsmhumor/

26.04.2019
https://twitter.com/DerDOMpteur
http://theartofpain.de/sm-und-humor-ein-beitrag-zur-bdsmblogparade/

30.04.2019
https://twitter.com/KinkmitHerz
https://kinkmitherz.de/2019/04/30/warum-humor-so-wichtig-ist/

Von der submissiven Fachkraft

Lasse Dich nicht von der √ľblichen Moral leiten. Folge Deinem eigenen Willen. Nicht Kleidung oder besondere Orte machen Dich aus. Submission ist ein Gef√ľhl.

Ich schaue Dich an und bin stolz auf Dich und auf alles, was Du mir zu geben bereit bist. Also zeige Dich mir.

Dein Körper ist keine Handelsware. Du bist die Leinwand, auf der ich male. Auch wenn andere zuschauen.

Submission k√ľmmert sich. Sie unterst√ľtzt immer und √ľberall. Sie ist leise, sanft und fordert nicht ein.

Gegenseitig aufgeschlossen sein und bleiben. Submission ist Teil des D/s und lebt nicht durch sie, sondern in ihr.

‚ÄěEin feste Burg bin ich Dein Dom‚Äú. Mache nicht alles von mir abh√§ngig, aber vertraue darauf, dass ich da bin.

Trage mich stets in Deinem Herzen und bleibe verbunden. Selbst dann, wenn ich gerade nicht da sein kann.

Deine Stimme ist Musik f√ľr mich. Kommuniziere mit mir und √∂ffne Dich. Du bist mein Fokus.

Sei bereit f√ľr den Moment und vertraue Dir selbst und Deinen F√§higkeiten.

Finde Deinen eigenen Weg mit mir zu reden, wenn ich es gerade nicht kann.

Du hast es verdient gekrönt zu werden. Lebe damit!

Sonntag: „√Ėffentlich zur Schau gestellt.“ // #Hausaufgabe

Tag 14 / 14


Wenn Du Dich öffentlich zu Schau stellst, dann hebt dies definitiv deinen Wert bei mir.
Wenn dies auch noch ohne Murren und Knurren geschieht, sondern Du es einfach tust, dann sagt dies noch viel mehr aus. Denn es bedeutet mir, dass Du mir √ľber alle Ma√üen vertraust und Dir auch, zumindest ein St√ľck weit, zutraust meinen Weg einzuschlagen.

Denn es geht nicht um 60 Augenpaare, die Dich anschauen und vielleicht auch begehren (was die meisten tun werden!), sondern alleine um Dich und um mich.

Mein Kink ist es Dich zu pr√§sentieren und den anderen meinen Stolz zu zeigen: „Seht her, diese sch√∂ne Frau geh√∂rt mir. Sie ist mir alleine zu Willen und mir Untertan. Ich bin stolz darauf, dass sie zu meinen F√ľ√üen kniet und mir meine W√ľnsche erf√ľllt.“

Das, liebe submissive Fachkraft, ist alles, was ich will. Das DU stolz darauf bist, dass Deine Wahl richtig gewesen ist, mich in Dein Leben zu lassen. Schließlich dreht sich ja alles um Dich und Deinen Kink.

Nat√ľrlich hast Du meinen Blog gelesen und wir haben viel gesprochen, aber die Kraft der Submissivit√§t kommt aus Dir heraus. Sie verleiht Dir erst Macht, die Du mir √ľbertragen kannst. Von Dir kann ich nicht einfordern, was Du nicht zu geben bereit bist.

Sehr viel dieser Magie liegt alleine an Dir, da kann ich noch so sehr verlangen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 13 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/15/samstag-vor-ihnen-nackt-zu-sein-bedeutet-fuer-mich-hausaufgabe/

Samstag: „Vor Ihnen nackt zu sein, bedeutet f√ľr mich …“ // #Hausaufgabe

Tag 13 / 14


Zugegeben.
Es fiel mir nicht wirklich leicht sinnvollen Inhalt zu dieser Frage zu finden. Und wenn, dann m√ľsste ich, mal wieder, aus alten Zeiten heraus beisteuern.

Mit diesem merkw√ľrdigen Selbstbewusstsein von √§u√üerlicher Attraktivit√§t gesegnet, welche wohl 98% aller M√§nner innewohnt, habe ich nun mal nie ein Problem damit gehabt, mich nackt zu zeigen. Egal wo und wem.

Aber dieses „Nackt sein“ beinhaltet eben auch mehr als den K√∂rper zu entbl√∂√üen. Weil mit einem Menschen, welchen man sexuell attraktiv findet, ist es sicherlich v√∂llig normal, dass man sich nur zu gerne entkleidet oder sich entkleiden l√§sst.

Sich jedoch mit seinem Kopfkram einem Menschen zu n√§hern und ihm zu sagen „Ich liebe Dich und ich will dir weh tun“ oder „Weil ich Dich liebe, muss ich Dir weh tun“ ist dann nochmal ein ganz anderes Kaliber.

Also jemandem seine Gedanken vollst√§ndig vor die F√ľ√üe zu legen ist viel mehr nackt sein, als sich auszuziehen. Es bedeutet mir sehr viel, dass ich das darf und dass meine Gedanken nicht als bl√∂d empfunden werden oder eben vollst√§ndig abgewertet werden. Dass sie im Raum stehen bleiben k√∂nnen. Ohne gr√∂√üere Kommentierung.

Ich glaube, dass das viel mehr wert ist, als man das von au√üen √ľberhaupt sehen kann. Es geh√∂rt schon eine gewisse √úberwindung dazu sich ehrlich zu seinen Perversionen zu bekennen. Dinge in das Blog zu schreiben ist das eine, Kopfkino hochzufahren ebenso, aber jemandem sein Wollen mitten ins Gesicht zu sagen ist eine ganz andere Hausnummer.

Damit verbunden ist immer auch ein wenig Angst. Auch bei mir. Wie wird mein Gegen√ľber darauf reagieren? Soll ich es lieber nicht einfach machen und es gar nicht erst ank√ľndigen? Was, wenn meine Entscheidung die falsche war? Was bekomme ich f√ľr meine Ehrlichkeit zur√ľck.

Selbst dann wenn ich noch so sehr kommuniziere, geschehen ab und an Dinge, welche nicht kommuniziert sind. Muss ich immer kommunizieren? Muss alles vorab besprochen sein? Hatte ich das schon mal gesagt oder angedeutet? Oder stand es bereits auf einem Wunschzettel und ich habe es vergessen?

Ist dieses „Nackt sein“ eventuell auch, als dominante Fachkraft, dieses „Ab und an einfach machen und dann das Echo einfangen“?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 12 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/14/freitag-was-ich-ihnen-schon-immer-mal-sagen-wollte-hausaufgabe/

Freitag: „Was ich Ihnen schon immer mal sagen wollte.“ // #Hausaufgabe

Tag 12 / 14


Wenn mir etwas ab und an auf die Nerven geht (und wir wollen ja ehrlich miteinander umgehen), dann finde ich mich ab und an etwas ratlos, wenn es darum geht, dass Du Dich nicht sexy oder begehrenswert findest. Dass ich immer wieder gef√ľhlt von Null anfangen muss. Das hinterl√§sst bei mir das Gef√ľhl, dass Du mir nicht glaubst und dass ich es wohl niemals richtig schaffen werde.

Warum ist es so wichtig f√ľr Dich stets und st√§ndig diese Information zu bekommen?

Dabei denke ich, dass ich alles realistisch machbare tue, um Dir diese Flausen aus dem Kopf zu treiben. Ich bin weder unnahbar, noch unber√ľhrbar. Ich zeige mich und es ist niemals still zwischen uns.

Bist Du Dir Deiner selbst so unsicher?
Reicht es nicht, wenn ich einfach nur „da“ bin?

Weibliche Wesen sind halt eben anders, das ist mir klar. Und ich darf meinen eigenen Umgang mit mir selbst nicht auf Dich √ľbertragen. Wenn mir mal jemand gesagt hat, dass er auf mich steil abgeht, dann habe ich das gespeichert und fertig. Ich selber habe nie Wiederholungen gebraucht.¬†Am Ende habe ich einen steifen Schwanz vor meinen Augen gesehen und das war mir Bedeutung genug.

Ist es wirklich so, dass Frauen einen anderen Zugang zu sich haben?
Gibt es wirklich so viel mieses Zeug in weiblichen Vergangenheiten, Dir euch sagen, dass ihr Scheiße ausseht?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 11 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/13/donnerstag-eine-nacht-im-nirgendwo-hausaufgabe/

Donnerstag: „Eine Nacht im Nirgendwo.“ // #Hausaufgabe

Tag 11 / 14


Steige in mein Auto.
Setze Dich auf die R√ľckbank.
In die Mitte.
Ich will Dich im R√ľckspiegel sehen.
Während der Fahrt werde ich Dir Anweisungen geben.

Du wirst mir Deine Handtasche nach vorne reichen.
Du wirst Dein Oberteil ausziehen.
Du wirst aus dem Minirock schl√ľpfen.
Du wirst mir auch diese Dinge nach vorne reichen.
Du wirst die ganze Nacht in 3H bleiben.
Du wirst die Beine spreizen.
Du wirst masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir einen Plug nehmen und diesen einf√ľhren.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst fragen, ob Du kommen darfst.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir die Augenbinde und die Handschellen nehmen.
Du wirst Dir die Augenbinde anlegen.
Du wirst Dir die Handschellen hinter Deinem R√ľcken anlegen.
Du wirst nun aussteigen.

Ich werde Dir eine Leine anlegen.
Ich werde Dich f√ľhren.
Ich werde langsam gehen.
Ich werde Dich k√ľssen.
Ich werde jemandem die Leine in die Hand geben.
Ich werde euch folgen.

Du wirst kein Wort sagen.
Du wirst gehorchen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 10 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/12/mittwoch-der-eigene-orgsamus-als-ultimative-bestaetigung-hausaufgabe/

Mittwoch: „Der eigene Orgasmus als ultimative Best√§tigung?“ // #Hausaufgabe

Tag 10 / 14


Mein eigener Orgasmus ist mir nicht wirklich wichtig.
Wenn ich wirklich abspritzen will, dann tue ich das (mit Dir) einfach.

Ende des Gespräches.

Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, warum Subs dauernd meinen, dass Doms sie stets hart vögeln wollen. Nicht alle sind so und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich mit dieser Meinung völlig alleine bin.

Nat√ľrlich treibt uns die Pornographie an Stellen, an welchen wir das denken m√ľssen. Auch als Sub bin ich immer davon ausgegangen, dass ich „irgendwie“, „irgendwo“ und von „irgendjemandem“ gefickt werde. Zumindenst, wenn ich mein Halsband trage und damit meine Rechte an meinem K√∂rper an meine Herrschafft abgab.

Erstaunlicherweise wurde meine Sucht nach Fremdbesteigung durchaus befriedigt, aber das mein Herr sich pers√∂nlich meiner annahm, war ziemlich selten. Was es dann aber auch besonders f√ľr mich machte, wenn er mich bestieg. In meinem Kopf setzte sich fest, dass er alleine entscheidet mit wem er Sex hat und ich habe ihn √∂fters seine eigene Frau beschlafen sehen als er mich nahm. Aber Submission ist eben deutlich mehr als hart beschlafen zu werden.

Heute sehe ich das ganz exakt genau so und es ist durchaus schwierig meinen Damen zu erl√§utern, dass ich sie wenig bis gar nicht beschlafen werde. Da sehe ich mich durchaus als Dominus, welcher in allen Belangen seiner Sexualit√§t entscheidet und dieses schlie√üt eben auch die Sexualit√§t meiner Damen mit ein. Mantra: Wenn ich Dich ficken will, dann tue ich das einfach. Wenn nicht, dann nicht. Komm‘ darauf klar.

Mein ganzes Treiben dreht sich um die Bed√ľrfnisse der Sub, die ich zuerst zu achten habe. Und ich sehe mich danach erst an zweiter Stelle. Der Orgasmus der Sub ist mir heilig und wichtig. Und wenn mich das geil macht, dann spritze ich eben in das Gesicht meiner Dame ab oder habe Sex mit ihr.

Vielleicht ist es auch so, dass ich ein ziemliches hohes Maß an Testosteron im Beisein meiner Sub erst aufbauen muss. Schließlich werde ich, im Gegensatz zu pornoiden Versprechen, nicht automatisch hart nur weil sich eine submissive Fachkraft an mir zu schaffen macht. Gewisse Dinge kicken mich einfach nicht und dazu können auch spezielle Verhaltensweisen gehören.

Und daf√ľr bin ich dann eben Dom, um meiner Sub zu zeigen, wie sie Expertin an mir werden kann.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 9 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/11/dienstag-schutz-und-sicherheit-im-zeichen-des-herrn-hausaufgabe/

Dienstag: „Schutz und Sicherheit im Zeichen des Herrn?“ // #Hausaufgabe

Tag 9 / 14


Okay, dann wollen wir mal ein wenig „Deep“ werden.

Beziehungen im BDSM gibt es gar sehr viele unterschiedliche und die Aspkete, welche Menschen in derlei Bindungen treiben können unterschiedlicher nicht sein.

Geht es bei Teilzeitbeziehungen eher um das reine Ausleben spezieller Sexualit√§t mit ein wenig Intimit√§t „on top“, so ist die Aufgabe der Herrschafft endlich begrenzt. W√§hrend einer Session f√ľr die Sicherheit zu sorgen, welche notwendig ist um eine submissive Fachkraft fliegen zu lassen. Nach der Session wird gekuschelt und danach geht jeder seiner Wege bis man sich wieder trifft.

Das andere Ende der Leine ist deutlich weniger sexuell gepr√§gt, auch wenn spezieller Spezialkink darin enthalten sein kann. Hier geht es darum, dass ein submissiver Mensch einen f√ľr sich dominanten Mensch trifft und unter seinem Schutz exakt die Sicherheit findet, so zu sein, wie man eben ist. Es gibt kein Wenn und kein Aber. Man nimmt sich wechselseitig an und kann sich auch wechselseitig st√ľtzen. Pers√∂nliches Verhalten wird einfach anerkannt und nicht in Frage gestellt und dieses „nicht in Frage gestellt“ ist der Knackpunkt.

In diesem Sektor geht es nicht wirklich darum dominanten Sex zu haben, sondern sich dem gegen√ľber anzuvertrauen. Wo „normale“ Beziehungen eine Grenze haben, warum auch immer man in anderen Beziehungen nicht √ľber Sexualit√§t spricht und warum Gespr√§che auch immer scheitern, weil man das Gegen√ľber mit seinen Bed√ľrfnissen (ab-)wertet, wenn eine Sub und ein Dom sich treffen und verstehen, dann kann ein Verh√§ltnis wachsen, welches keine Geheimnisse voreinander kennt und auch nicht kennen will.

Wer als Dom f√ľhlt, aber keine Sub als Partner hat ist ebenso einsam, wie wenn jemand als Sub f√ľhlt, aber keinen Dom als Partner hat. Wenn das Gegen√ľber keinerlei Ambitionen zeigt, sexuell zu experimentieren bleibt man frustriert und vor allem dann, wenn man das Tor zum BDSM bereits (gemeinsam) durchschritten hatte.

Aus meiner eigenen Subzeit reflektiere ich sehr gerne auch heute noch, dass ich bei meinem Herrn einfach so sein konnte, wie die √ľbrige Welt mich nicht hat sehen k√∂nnen oder wollen. Das gab mir auch im normalen Alltag stets eine gewisse Sicherheit, weil da eben jemand war, der mich so wollte, wie ich wirklich bin.

Daher muss eine Sub nicht wirklich extreme Dinge mit sich machen lassen, um einen Dom auf sich aufmerksam zu machen. Es dauert halt, bis „Der Richtige ™“ um die Ecke kommt. Und auf diesem Weg nimmt man dann wohl den einen oder anderen Frosch mit. Wer es also als Mann einfach nur genie√üt, dass seine Partnerin daheim stets nackt sein will, dann hat dieses #CMNF erstmal gar nichts Sexuelles. Beide f√ľhlen sich einfach nur wohl damit. Sie ist halt gerne nackt und er luschert gerne ein wenig.

BDSM-Beziehungen befreien Menschen von all den nickligen Dingen, die andere f√ľr emp√∂rend erachten. Viele M√§nner h√§tten es sicher gerne, wenn die eigene Partnerin immer nackt durch die Wohnung l√§uft. Aber BDSM ist eben nicht dies immer im Kopfkino mit Sex zu verbinden. Ein Dom gibt seiner Partnerin eben die Sicherheit sich nackt im Haus zu bewegen und dabei all den Alltag zu erledigen, welcher eben so ansteht. Er wird es nicht anprangern oder st√§ndig ausnutzen (denn eine Frau, die wirklich viel Sex braucht wird jeden Dom an seine Grenzen bringen!).

Und dieses Verst√§ndnis f√ľreinander, egal bei was und womit, mit Rat und Tat eben als ganzheitlicher Akt, wirkt befreiend f√ľr diese beiden Menschen. Er m√∂chte seine Partnerin schlagen d√ľrfen, sie m√∂chte geschlagen werden. L√§uft also. Niemand muss um Erlaubnis bitten, es geschieht einfach. Obacht: BDSM involviert immer gleichberechtigte Partner, die wissen was sie tun und voneinander brauchen. Alles andere ist Mi√übrauch. Das macht es auch schwierig Au√üenstehenden den Unterschied zu erkl√§ren.

Ich habe es dennoch versucht.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgest√§ndnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verz√∂gert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 8 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/10/montag-gehoert-demuetigung-zur-demut-hausaufgabe/