Das Auto

„Ich will, dass Du nackt bist, wenn ich heim komme. Wir fahren sofort los.“

Ich war mir sicher, dass alle Alarmglocken bei ihr läuteten. Egal, wie häufig ich sie für meine Zwecke benutzte, und egal wie sehr sie beteuerte, dass sie sich daran gewöhnt hatte, ich wusste, was diese Worte bei ihr auslösten.

Eine Mischung aus „ich bin doch keine Nutte!“ und „Ich will das aber!“.

Als ich daheim ankam kniete sie nackt im Flur. Lediglich ihr Halsband, die Halterlosen und ihre High Heels bekleideten sie. Gesenkter Blick. Hände auf den Oberschenkeln, Handflächen nach oben. ‚Erstmal Dampf ablassen‘, dachte ich mir, öffnete meine Hose, zog ihren Kopf an den Haaren nach oben und drückte ihr meinen Schwanz in den Hals. Sie versuchte meinen pulsierenden Rhytmus aufzunehmen, aber alleine die Vorstellung, was ich heute Nacht mit ihr machen werde, hatte mich zu sehr aufgegeilt. Nach nicht mal einer Minute hatte ich mich in ihrem Mund entleert und mit diesem lächelndem Blick nach oben schluckte sie mein Sperma und schleckte sich ihre Finger ab.

„Ich mag es, wenn es unkompliziert ist. Und Du bist unkompliziert, mein Mädchen.“ Dazu drückte ich ihr einen Kuss auf die Stirn und ließ sie aufstehen. „Zieh Deine Strickjacke an. Die mit den Knöpfen vorne und lasse ordentlich Dekolleté frei.“ – „Ja, mein Herr.“

Sie stand auf und tat, was ich ihr sagte. Als sie zurückkam hatte sie, wie mittlerweile bei fast allen Kleidern und Blusen üblich den einen entscheidenden Knopf offen. Ich griff eine Brust und quetschte sie fest in meiner Hand. Sie stöhnte laut auf.

„Danke, mein Herr.“ – „Du bist ein braves Mädchen, dass Du so folgsam bist.“ – „Gerne, mein Herr.“ – „Ich werde Dich heute auf dem Parkplatz, den Du so sehr magst, an ein paar Freier verkaufen. Das Leben mit Dir ist teuer und Du wirst Dich daran beteiligen. Habe ich mich klar ausgedrückt?“ – „Ja, mein Herr!“

Ich ließ eine Hundeleine am Halsband einrasten und zog sie hinter mir her. Mein Schritt war schnell und sie stolperte hinter mir her. Die Treppe herunter. Einmal um das Haus. Ich öffnete den Kofferraum des Wagens.

„Hier rein, Du Nutte!“

Sie legte sich in den Kofferraum, den ich sogleich verschloss und setzte mich ans Steuer. Während der Fahrt telefonierte ich ein wenig und machte bei einigen Kumpels Werbung für die Nacht. Wir redeten über ihre Vorzüge und vereinbarten, was lief und wie viel dafür bezahlt werden soll. Mir war bewusst, dass sie alles mit anhören konnte und so sollte es auch sein.

Wobei ‚Nutte‘ nicht wirklich zu meinem Sprachgebrauch gehört, aber in diesem Szenario war es einfach schlüssig und auch ihr war klar, dass bei aller Zuneigung ihr gegenüber zur Demut auch immer eine Portion Demütigung gehört. Die Wortwahl zeigt der Sub ihren Platz in der Nahrungskette an.

Etwa eine Stunde später kamen wir an dem Parkplatz an. Ein öffentlicher Rastplatz an einer Autobahn, deren Rastmöglichkeiten (Tische und Bänke) zu diesem Zeitpunkt im dunklen lagen und nur dann beleuchtet wurden, wenn einer der Spanner mal sein Licht anmachte. Nur waren die Tische und Bänke heute nicht mein Ziel.

„Komm‘ raus, Du Nutte!“ herrschte ich sie an, als ich den Kofferraum öffnete. Sie kletterte heraus, stellte sich brav breitbeining vor mir auf und schaute mich an. Ich griff hart an ihre Schamlippen.

„Du wirst Dir nun eine Augenbinde anziehen und Deine Strickjacke ausziehen. Danach wirst Du Dich mit Deinen Händen im Kofferraum abstützen und breitbeining darauf warten, dass jemand sich Deiner annimmt. Du wirst nichts sagen, nichts fragen. Egal, was passiert. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, mein Herr!“

Sie legte sich eine Augenbinde an und nestelte sich die Strickjacke von ihrem göttlichen Leib. Sie drehte sich um und tat wie ihr heißen. Ich stellte ein Schild auf mit der Aufschrift „Free Fucks“ und entfernte mich ein wenig, hielt sie dabei im Blick und Ausschau nach meinen Kontakten.

Die ersten Spanner kamen bereits aus ihren Löchern und wichsten aus sicherer Entfernung was das Zeug hielt. Ich ging auf diese zu und deutete an, dass wenn sie nur ein wenig warten würden, dann dürften sie sich auf ihrem prallen Arsch entleeren. Dabei ging einigen schon einer ab. Ich griemelte.

Meine Kontakte konnte ich leicht erkennen, als sie sich näherten. Das Identifizierungsmerkmal war immer ein Anzug. Die wenigsten Spanner tragen diese. Ich begrüßte sie und führte sie zur Dame am Auto.

„Ficken ist heute kostenlos, meine Herren. Blowjob und Schlucken kostet extra.“ sagte ich laut. Sie bewegte sich nicht, aber ich konnte sie atmen hören. „Finale?“, sagte einer und alle stimmten dem zu. Als ob ich das so bestellt hätte. Jeder von ihnen legte einen 100 EUR Schein ins Auto. „Dürfen wir?“ – „Ich bitte darum.“

… und der erste Freier dieses Abends zog sie an den Haaren aus dem Auto.

#DateTheDom

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1027606401273810944

Der werte Leser mag sich an einen alten Blogbeitrag erinnern. Und tatsächlich hat es exakt damit zu tun. Die Frage, die mich derzeit beschäftigt, ist dabei durchaus eine emanzipatorische. Wir wollen doch Gleichberechtigung, richtig?

Männer gehen zu Dominas. Sie lassen auf dem Weg nach Hause alles mögliche mit sich anstellen. Um ihre Phantasien umzusetzen sind sie bereit eine Menge Geld zu investieren. Sicherlich sind sie auch emotional abhängig von ihrer Domina, wobei diese eine gewisse Magie aufrecht erhält. Sollte sich eine Domina jemals mit ihrem Gast einlassen, dann ist die Magie futsch, denn der Sklave hat sein Ziel erreicht. Er hat seine Herrin gevögelt. Und damit eine Art „Macht“ über die Frau wieder erlangt.

Und weil Frauen es grundsätzlich nicht nötig haben Sex mit einem Mann zu haben, welcher sich ihnen auf eine ganz gewisse Art und Weise anbiedert, können Dominas den Wunsch auf Nähe und Kopulation seitens ihrer Gäste mit einem Fingerschnipps verweigern. Natürlich haben Dominas auch Spaß mit ihren Gästen. Auch wenn sie Geld für ihren Service erhalten, so gehen sie dieser Arbeit nicht „nur“ des Geldes wegen nach. Okay, für manche Dominas ist das Geld eine entscheidende, wenn nicht die entscheidende, Komponente. Und auch das ist völlig legal.

Wenn ich mir nun so überlege, was Männer so antreibt Geld für Sex zu bezahlen, stelle ich mir immer wieder die Frage, warum dies nicht auch andersherum der Fall ist? In den sozialen Netzwerken gibt es meiner Sichtung nach drei Arten von Frauen, die für ein #DateTheDom in Frage kommen.

1. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, es aber gerne hätte, sich jedoch nicht traut.
2. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, gerne welchen hätte, aber nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.
3. Eine Frau, die BDSM hatte, gerne wieder welchen hätte, aber ebengleich nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.

Vielleicht gibt es noch andere Varianten, aber ich belasse es für meine Betrachtung dabei.

Submissive Männer scheinen mir auf eine gewisse Art und Weise „stärker“ zu sein. Wenn es um käufliche Lust geht, sind sie bereit zu einer Domina zu gehen und diese auszutesten. Wird ihr Kink bedient, dann bleiben sie.

Submissive Frauen „jammern“ lieber über unerfüllte Sehnsüchte, anstatt sich einen Dom zu suchen, welcher deren Kink bedient.

Auch wenn sich das krass anhöhrt, so scheinen es submissive Männer ganz anders nötig zu haben als submissive Frauen. Frauen verzichten lieber auf ihre Kinks, als Männer, die sich eine ihnen zugewandte Frau für Geld organisieren.

Oder liegt es daran, dass Männer und Frauen ein unterschiedliches Sicherheitsempfinden haben? Würde ein Mann, der zu einer Domina geht, jemals auf den Gedanken kommen, dass er von ihr wahrlich misshandelt und zerstückelt würde? Und ist es so, dass Frauen grundsätzlich an sowas denken, wenn sie sich einen Dominus „leisten“ würden?

Ist es eventuell auch so, dass Männern ihr Gegenüber (charakterlich/äußerlich) relativ Wurst ist und müssen Frauen erstmal wirklich warm mit einem Dominus werden?

Wahrscheinlich könnte ich als Dominus durchaus Geld verdienen, wenn ich mich von der reinen Heterosexualität trennen würde und eine Dienstleistung auch im homoerotischen Bereich anbieten würde. Und ich denke ernsthaft darüber nach, es vielleicht auch mal von der anderen Seite zu probieren und mich als Sklave für dominante Frauen zu verdingen.

Die grundsätzliche Erfahrung, den Kink einer mir fremden Person zu erfüllen, nach einem kurzem Vorgespräch und direkt aus dem Stand, ist eine Erfahrung, die ich als „O“ habe machen dürfen. Und ich denke, dass mir dies auch anders herum möglich ist.

In diesem Sinne: #DateTheDom 

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.

#CircleOfFalbalus // … geschlossen

… sorry, we’re closed.

Es hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan und daher sind Bewerbungen für den Zirkel einstweilen nicht mehr möglich. Zumal sich ja auch meine berufliche Situation geändert hat, könnte ich entsprechenden Aspiratinnen nicht mehr in der gebotenen Tiefe begegnen.

Der Zirkel besteht derzeit aus drei festen Subs. Hinzu kommt eine Auszubildende und drei Aspiratinnen. Nicht alle sind auf Twitter, im JoyClub oder der Sklavenzentrale. Oder haben den Drang dazu sich öffentlich zum BDSM zu bekennen. Und wir respektieren dies natürlich.

Übrigens wurden alle Mitglieder des Zirkels und auch die Aspirantinnen über diesen Beitrag vorab informiert. 

… to be continued.

„Die Kleiderordnung“ … und andere Lächerlichkeiten

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Sub sich ihren Herren sucht, dann wird sie sich irgendwie mit ihm beschäftigt haben.

Sie wird ausreichend Zeit damit verbracht haben zu prüfen, ob ihre Kinks mit seinen übereinstimmen. Und ab und an habe ich das Gefühl, dass hier mehr Wert auf Lächerlichkeiten gelegt werden, als auf „The Real Thing“.

Ein Dom hat ein bestimmtes Bild vor Augen. Er mag, wie eine Sub zB gekleidet ist. Da ihr Zweck in aller Regel der sexuellen Stimulanz unterliegt, und zwar der sexuellen Stimulanz des Doms, aus welcher die Sub selbst sexuelle Stimulanz zieht, betrachten wir doch einfach mal meine persönliche Hitliste von Lächerlichkeiten.

  1. „Kleider/Röcke stehen mir nicht. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Ob Dir etwas steht oder nicht, entscheidest nicht Du, sondern ich. Und ich finde, dass Dir ein Kleid aus verschiedenen Gründen sehr gut steht. Dein Kopfkino ist voll von ‚An die Wand gedrückt und befummelt werden‘ oder ‚Quer über die Motorhaube des Autos‘. Trägst Du Hosen dauert mir das Befummeln einfach zu lang.

  2. „Ich kann auf High Heels nicht laufen. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Mit Verlaub: Das ist doch Blödsinn. Ich wiege 106kg+ und bin selbst auf 16cm Stilettos unterwegs gewesen. Du musst es schon üben und nicht gleich nach 5 Minuten aufgeben. Gute Schuhe sind immer auch das Ergebnis einer guten Beratung Deines freundlichen Schuhfachverkäufers vor Ort.

    Und außerdem reichen für das Bild, welches ich sehen will, kleine Absätze völlig aus. 

  3. „Dieses 3H (Halsband, Halterlose, HighHeels) … ich fühle mich nackt einfach unwohl und habe Angst, dass ich Dir nicht gefalle.“

    Du bist zu mir gekommen, weil Du Grenzen übertreten willst. Und weil eine Sub wohl auch Sex mit ihrem Herrn haben will und Menschen sich zur Kopulation meistens entkleiden, kann ich das nicht wirklich ernst nehmen. Get over it, Baby :-*

  4. „Aber natürlich werde ich mich gleich beim ersten Date vor Ihnen auf die Knie begeben. Und zwar in aller Öffentlichkeit!“

    Wo steht das? Wenn es Dein Wunsch ist dies zu tun, dann werde ich Dich nicht aufhalten, sondern Deine Demutsbekundung dankbar annehmen.

  5. „Und dieses Siezen ist doch Bullshit! Wir haben uns doch mit dem ‚Du‘ kennen gelernt.“

    Ich habe Dich nicht mal angefasst und schon auf Zinne? Nein, das muss ich nicht verstehen.

Das sind nun nur so einige HighLights. Ich kann sicher verstehen, dass eine Frau sich wohl fühlen will und sicher auch ein wenig mit bestimmen. Dinge zu ihren Gunsten „drehen“. Doch sind das am Ende nicht einfach nur Lächerlichkeiten an welchen Du Dich aufhälst?

#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

#KaminabendBDSM 3.0 – Out now :-)

Announcement:
Moderation: Dom und Initiator Martin Mewes aka falbalus und JOY-Teamlerin zimtvanille

Location: Swingerclub Lillith in Puchheim

  • Sie von Meins_Seins (Coco, ist als Sub viel in den Medien unterwegs)
  • Griso (männlicher Sub)
  • MedullaFalbalus (BDSM-Paar Hirnventrikel & Falbalus aka Martin Mewes)
  • Pandorina (Femdom und Transgender-Frau)
Fotos by Martin Mewes, Kirsti Lenehan

#TheTrainingOfO // „O“ vs „Sub/Sklavin“ -> thinking … „rack“?

… täglich grüßt das Murmeltier.


Auf Twitter geht es mal wieder rund. Wunschzetteldoms, Wunschzettelsubs, Subs mit Tendenzen, Doms mit Abneigungen und so weiter und sofort.

Sicherlich bin ich kein Maßstab, aber ich haue da jetzt einfach mal, für mich, dazwischen.


In diversen Publikationen im Blog bin ich darauf eingegangen, wie es sich mit einer „O“ verhält, respektive verhalten sollte. Sie verzichtet auf die demokratische Grundordnung innerhalb der D/s-Beziehung und unterwirft sich alleine dem Willen ihres selbstgewählten Herrn in Form einer diktatorischen Beziehung. Sie vereint die Elemente der Sklavin (Masochismus vor Erotik) und der Sub (Erotik vor Masochsimus) und gibt sich dem Herrn für alles hin. Bedenkenlos, vertrauensvoll, vollständig und ohne schuldhaftes Verzögern.

Kurz: Der Herr bestimmt, die „O“ gehorcht und tut sie dies nicht, wird sie bestraft.


Die zum Teil heftigen Gespräche in der Twitterwelt fußen meiner Meinung nach auf einem tieferen Grundmißverständnis. Nämlich dem Wesen der Beteiligten an der Diskussion.


„O“’s denken in aller Regel nach dem „No Risk No Fun“-Prinzip (oder auch: Risk Aware Consensual Kink -> #RACK). Sie wollen so sein. Hart dominiert werden, ohne Mitsprache. Wenn da fünf Schwänze zum bedienen sind und sie alles schlucken sollen, dann tun sie das. Sie denken nicht in den üblichen Sicherheitsmechanismen, sondern eben anders.

Und viele Beteiligte an der Unterhaltung können dies nicht akzeptieren, weil sie ein anderes Sicherheitsdenken haben. Was nebenbei bemerkt völlig in Ordnung ist. Aber in der Diskussion, ob „dieses“ oder „jenes“ D/s richtig oder falsch ist, prallen zwei Welten aufeinander. Und diese sind dann nicht miteinander vereinbar.


Die zentrale Entscheidung trifft die „O“ für sich, ob sie bereit ist Risiken auf sich zu nehmen für den gemeinsamen Kink. Das entscheidet nicht ihr Herr. Im Idealfall ist es so gelaufen, dass das Team sich im D/s gemeinsam fortentwickelt hat und zum Schluss kommt, dass #RACK einfach ihr Ding ist.

Was übrigens nicht unbedingt etwas mit #BDSM zu tun hat. Je nachdem „trifft“ es auch normale Swinger, die grundsätzlich ohne Kondom swingen oder auf Parkplätzen rummachen. Die Frage, ob das ethisch ist, verantwortungsvoll oder moralisch richtig, ist eine völlig andere und liegt im Auge der Menschen, welche #RACK denken und denjenigen, welche nicht so denken.

Und dann gibt es ja auch die „Zwischenmenschen“, die für sich sagen, dass Blasen und Schlucken okay ist, aber ficken nur mit Gummi 😉


Ich möchte mit diesem Betrag nicht eskalieren, sondern einfach klar stellen, dass für eine „O“ andere Sicherheitsregeln gelten. Sie hat sich zu #RACK entschieden, weil sie sonst keine erfüllende Sexualität haben kann. Und im Zusammenhang mit dem „O“-Sein stellen sich viele Fragen nicht. Der Herr will Analverkehr, sie gibt es ihm. Er will sie anpissen, sie stellt sich zur Verfügung. Er will sie auf den Strich schicken, sie tut es. Um es mal böse auszudrücken.


Einige Subs/Sklavinnen thematisieren immer mit „ich würde das nicht so machen“ und das ist auch gut so. Denn sie suchen sich ihren Herrn ja selber aus und kommen entsprechend nicht in die Bedrängnis von jetzt auf gleich Dinge tun zu dürfen, die sie nicht wollen. Für eine „O“ stellt sich die Frage nach „will ich nicht“ nicht. Sie hat zu tun, sonst ist sie keine „O“.


Was mir aber auch fehlt ist die Sicht der Dinge auf den Herrn einer „O“ 😉

Wenn sich eine Frau einem Mann nähert, der eine „O“ sucht/ausbilden will, dann kann sie nicht mit einem Wunschzettel daher kommen oder mit einer Negativliste. Jedenfalls nicht als Forderungskatalog.

Aber der Herr einer „O“ wird diese Negativliste mit Respekt behandeln. Wenn die Frau zum Beispiel sagt, dass sie keinen Analverkehr will, dann wird er ihr sagen müssen, dass sie dies nicht zu entscheiden hat. Er könnte ihr sagen, dass Analverkehr etwas ist, welches sie (zunächst vielleicht) nur mit ihm selbst haben wird. Und aufgrund dieser Ansage kann eine Frau eine Entscheidung treffen. Er wird ihr grundsätzlich sagen, was er von einer „O“ erwartet und sie kann für sich entscheiden, ob er der Richtige ist oder nicht.


Am Ende werden sich immer (hoffentlich) zwei Menschen finden, die einen gemeinsamen Kink haben. Die einen denken alleine in #SSC (Safe Sensual Consent) und im „O“-Bereich geht es eher um #RACK im Sinne von „consensual non-consent“ (#CNC) (einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit).

Achtet bitte darauf, wer mit euch spricht, wie er das tut und was das mit euch macht. Wenn ihr #CNC nicht selbst fühlen könnt, dann tut euch das einfach nicht an. Und bleibt beim #SSC.


… but do not blame the others if they do not think the way you do

#KaminabendBDSM – Themensuche – 4.0 / 5.0 / 6.0 / …

Ursprünglich war ja angedacht, dass wir zusammen mit den #HaHa-Menschen eine Art Sonderausgabe des #KaminabendBDSM machen wollten. Leider hat sich das irgendwie zerschlagen, also schieben wir einfach den wahren #KaminabendBDSM vor 😉


Im Oktober 2018 wird also der #KaminabendBDSM 4.0 produziert.

Dazu wird es am 06.08.2018 eine Redaktionssitzung geben und wir werden einen Ort, ein exaktes Datum und ein Thema festlegen. Als Ort wäre wahrscheinlich Großraum Berlin, Stuttgart oder Köln denkbar.

Wir möchten uns recht herzlich bedanken bei allen, die unserem Registrierungsaufruf gefolgt sind -> http://www.kaminabendbdsm.tv/registrierung/ – Und es dürfen sehr gerne noch viel mehr werden.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir keine Extrawürste braten können, dafür ist der Orgaaufwand einfach zu hoch. Also: Wer sich nicht zur Teilnahme registriert, der kann auch nicht eingeladen werden.

Wir bemühen uns unter den Menschen innerhalb unserer Datenbank eine gute Mischung zusammen zu stellen. Die Registrierung alleine bedeutet noch keine Teilnahme. Bitte wartet, bis wir euch antexten. Danke <3


Im Frühjahr 2019 wird dann der #KaminabendBDSM 5.0. gemacht. Dieser tritt zeitlich an die Stelle der Planung für die 4.0 (manche erinnern sich) und wird von daher redaktionell auf Hamburg, Hannover oder Hildesheim festgeschrieben. So.

6.0 und 7.0 sollen ebenfalls in 2019 produziert werden. Wir haben lange darüber gesprochen, ob wir tatsächlich drei Aufzeichnungen pro Jahr machen sollen oder nicht. Wir versuchen es einfach mal 🙂


Mögliche Themen:

  1. Das erste Mal BDSM
  2. Dreissig Jahre BDSM – Was hat sich verändert?
  3. Prostitution im Bereich BDSM
  4. PetPlayer unter sich.
  5. BDSM – geht das tatsächlich auch nur online?
  6. Teilzeit-Sub, na und …?
  7. D/s – eher monogam oder polygam geprägt?
  8. Partyerlebnisse, über die man nicht spricht. Jetzt aber schon 🙂
  9. (Dein Thema hier) – Einfach bei der Registrierung angeben.

Es ist für uns auch wichtig zu wissen, woher ihr kommt, welche „Stellung“ ihr im BDSM habt (MaleDom, FemDom, Sub, Pferd, Hund … ). Denn nur so können wir erfolgreich Gleiche mit Gleichen gesellen.


Hier findet ihr übrigens alle Podacsts … so far 😉
https://www.joyclub.de/magazin/sex/4190.sex_podcasts.html

Und hier geht es zur JoyClub-Gruppe:
https://kaminabendbdsm.joyclub.de/


Bitte, liebe Menschen: Sprecht über den #KaminabendBDSM wo ihr nur könnt. Teilt diesen Blogbeitrag in alle sozialen Medien. Letztlich ist der Erfolg nur dann garantiert, wenn wir die Idee dieses Abends auch in den letzten Winkel der Republik tragen.

Die Grundbasis bleibt immer die gleiche:

  • Anonymität für den, der sie braucht. Maximale Präsenz für den, der das will.
  • Keine Mitgliedschaft im JoyClub erforderlich (auch wenn innerhalb des JoyClub keine Werbung für andere Portale gemacht wird). Aber wir verlinken gerne nach Twitter, Facebook, Instagram oder Pinterest 😉
  • Wir sind für eure Themen offen und alles ist interessant.
  • Auch StiNos dürfen sich melden, denn jede Meinung ist willkommen.
  • Es erwarten euch fröhliche Moderatoren und schmucke Locations.
  • Und – last but not least – wir gehen ehrlich mit dem Thema um, im Gegensatz zu manchen TV-Formaten.

Wir freuen uns auf Euch 🙂

Die submissive Fachkraft // #RomanLeaks

Persönliche Assistentin, weiblich, ledig, jung, gesucht. Miese Bezahlung. Schlechte Arbeitszeiten. Den Launen des Chefs stets umfassend zu Willen. Bei ehrlichem Interesse senden Sie Ihre Bewerbung an.


„Mein Herr, ich finde, dass können Sie so nicht schreiben.“ – „Warum?“, entgegne ich. „Nun, welche klar denkende Frau würde sich auf sowas einlassen? Vor allem, wie definieren Sie bitte ‚jung‘? 18-25 laut Ausweis oder ’nur‘ im Kopf?“ – „Was glaubst Du, wo ich das veröffentlichen werde?“ – „Sicherlich nicht im lokalen Käseblatt, mein Herr. Soviel steht fest.“ – „Ganz exakt. Und ich denke, Dir wird schon was einfallen.“

Ich sah ganz deutlich, dass ihr das nicht so recht schmeckte. Auf der einen Seite stolz wie Oskar, dass sie im Rang höher gestiegen war, aber auf der anderen Seite in meinem Namen eine Nachfolgerin für sich selbst suchen. Ganz ehrlich? Mir egal.

In der Retrospektive habe ich nie großartig darüber nachgedacht, ob sowas richtig oder gut war. Ob es sie überfordern würde, also von den Emotionen her. Auch wenn sie meine Sub ist, und das immer mit Leib und Seele, so ist sie ja auch immer noch eine Frau in der Ebene über der Sub. Und ich habe ihr immer eingebleut, dass wenn sie ein Problem mit was hat, dann soll sie einfach die Fresse aufmachen und sich erklären.

Wenn sie dies also nicht tat/tut, dann denke ich, dass alles in Ordnung ist und was auch immer unterschwellig in ihr brodelt – nicht mein Problem. Als Dom habe ich mich nicht großartig mit dem Seelenleben meines Gegenübers ausgesetzt. Weil eben nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Meine Güte, was habe ich mich früher zurück genommen und wollte immer ein Mitmensch sein und habe alles immer in mundgerechte Happen serviert. Und am Ende bekam ich nie eine Sub in meinem Sinne, sondern eine immer wieder nachfragende, vielleicht angstvolle, mit sich hadernde. Ich habe mir angewöhnt, dass all dieses PiPaPo um das „Das macht Frau doch nicht“ nicht mein Thema ist. Wer meine Sub sein will, muss sich selbst mit seinen Dämonen beschäftigen. Alles viel zu anstrengend für mich.

Grundsätzlich bin ich eh der Meinung, dass ein Dom kaum der korrekte Ansprechpartner für eine Sub ist, wenn es um innere Dämonen der Sub geht. Als Dom mache ich Dinge einfach und als Sub hat sie mir zu folgen. Ende. Aus. Und wenn sie das nicht will, nun ich wiederhole mich sogar in meinen Gedanken.

„Kann ich Dir dabei irgendwie helfen?“, höre ich mich sagen. Als Eröffnung dafür, dass sie ihre Gedanken mit mir teilt. „Nein, mein Herr. Ich weiß, dass ich nun im Rang höher gestiegen bin und ich wusste, dass es meine Aufgabe ist eine Novizin zu finden, die mich auf dieser Position ersetzt. Diese Aufgabe ist nicht leicht, weil ich die Novizin ja zwangsläufig mit mir vergleichen werde. Aber nur so kann ich ihnen meine Hingabe in dieser Aufgabe darlegen. Danke, dass Sie mir vertrauen, mein Herr.“

‚Alles richtig gemacht, Junge‘

„Braves Mädchen. Komm‘ her zu mir und blas‘ mir den Schwanz. Hast Du Dir verdient.“