#DreiWortStory … und es geht weiter …

Liebe Freundinnen und Freunde schlechter Literatur …

neben dem Projekt #EinLiedFürDich und dem upcoming #BDSMdepressed möchte ich wieder eine neue Runde der völlig unterschätzten #DreiWortStory einläuten.


Die Regeln:

a) Sendet mir per eMail an -> er@ttoo.blog <- drei Worte.
b) Diese Worte müssen keinen sinnhaftigen Zusammenhang ergeben.
c) Diese Worte müssen keinerlei Erotik in sich tragen.
d) Schreibt bitte Euren Twitternamen (also das mit dem @ wie zB @EmEmBDSM und nicht den Anzeigenamen (wäre bei mir Darth @Falbalus) oder den Link zu eurem Facebook-Profil oder sowas dazu.

Mein Versprechen:

a) Innerhalb des kommenden Monats (Juni 2019) wird die #DreiWortStory veröffentlicht.
b) Diese Geschichte wird alle Deine Worte beinhalten (und zwar exakt genau diese und nicht die Mehrzahl oder Umschreibung), wenn auch nicht in der Reihenfolge, wie Du sie geschrieben hast.
c) Diese Geschichte wird eine (vielleicht sehr) erotische sein, die ihre Heimat nicht zwangsläufig nur im #BDSM haben wird. Es kann auch #Sexarbeit oder #Hotwifing werden. Was mir halt so passend dazu einfällt.
d) Ich werde jeden Einsender vorab über das Erscheinungsdatum per eMail informieren, aber … es wird nicht geleakt, weil die Geschichte ist eine Überraschung.

Was noch:

a) Die Geschichte wird nun auf diesem Blog veröffentlicht werden. Dein Accountname und die drei Worte werden als Urheber veröffentlicht. Wenn Du das nicht möchtest, dann werde ich das ignorieren, weil das ist der Deal dabei <3
b) Du kannst mit der Geschichte machen, was Du möchtest, außer sie zu Geld machen. Wenn Du das tust, dann nehme bitte vorher Kontakt zu mir auf um eine rechtliche Freigabe zu erwirken.

Also dann 🙂

 

Die Ankunft / Die Ankunft

Sie hatte durchaus wackelige Knie. Was ganz im Gegensatz zu dem stand, was sie wollte. Standhaft sein. Nicht im Sinne von „dagegen“, sondern vielmehr „dafür“.

Zu lange hatte sie auf diesen Moment gewartet. Zu lange auf Momente verzichtet. Auf Möglichkeiten, selbst wenn diese noch so unwahrscheinlich gewesen waren.

Sie hatte sich versprochen. Sich hatte sich ihr selbst versprochen. Vielleicht auch ihm. Sie hatte es gesagt und geschrieben. In leisen und in lauten Tönen. Als Zeile und auch dazwischen. Auf jede erdenkliche Weise hatte sie sich diesen Moment ausgemalt.

Nun war er da.

Dieser Moment.

Als sie aus dem Zug ausstieg fühlte sich die Umgebung wie Watte an. Unwirklich. Schritt auf nicht wirklich unbekanntes, aber hier und jetzt neues Terrain. Die Menschen um sie herum liefen im Zeitraffer umher. Jeder hatte ein Ziel. Wollten zu wem. Wollten wohin. Wollten irgendwo sein. Bei wem. Mit wem.

Begrüßungen. Freude. Fröhlichkeit.

Wie ein dumpfer Schleier legten sich die Geräusche um den Moment, den sie nun durchlebte. Sie war tapfer. Hielt stand. Still.

Sie atmete ein und aus. Neue Luft. Neues Leben. Ihr Rollkoffer stand wie eine Trutzburg vor ihr. Ihre Hände krallten sich an ihm fest. Sie schloss die Augen, um einen weiteren Moment mit sich allein zu sein.

Er legte seine Hand auf ihre Hand. Sie erschrak ein wenig, denn nun war er da. Der Moment. Er lächelte sie an. Sie öffnete die Augen. Er löste ihre Hand von ihrem Koffer, ging um sie herum und führte ihre Hand an seinen Mund. Schüchtern nahm sie die Geste seines Kusses an.

Er schaute sie an. Er ließ den Blick nicht von ihr ab. Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und drückte seine Lippen auf ihre. Zart fordernd ersuchte seine Zunge um Einlass. Sie gab leise nach. Sie lächelte.

Als er von ihr ließ schaute er sie wieder an.

„Hier bist Du richtig.“

Sie nahm seine Hand. Küsste seinen Ring.

„Hier bin ich richtig, mein Herr.“

 


 

„Wir erreichen in Kürze Köln Hbf.“

Sie schreckte hoch.

War sie doch eben noch in Augsburg eingestiegen.

So fix vergingen also 4 Stunden Zugfahrt, die zum Glück ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen waren

„I’m not here for your entertainment…“ eine Textzeile aus einem Titel von Pink, den sie gerade noch hörte.

Sie grinste…

Wenn alles so lief, wie sie sich das beide seit Monaten im Kopfkino ausmalten, würde sie sehr wohl für sein Entertainment sorgen.

Wie?

Das war ihr nicht klar, oder doch?

Sie versuchte, so ruhig ihr das möglich war, zu atmen. Es half nichts anderes mehr.

Zwar hatte sie sich überlegt, vor der Fahrt noch eine halbe chemische Bombe einzunehmen, ließ es dann, weil sie ihm im vollen Bewusstsein, so wie sie war, nervös, ein Bündel Nerven, begegnen wollte.

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, sah zum Fenster hinaus und ging in Gedanken nochmal alles durch.

Hatte sie an alles gedacht?

Hatte sie sich gründlich genug rasiert?

Auch die Härchen im Gesicht?

Sie kontrollierte.

„Er wird damit leben müssen, dass du zu viel Hormone produzierst und dich auch im Gesicht…“

„Ja, verdammt, ich habe es kapiert.“

„Atmen, Ela, atmen. Du hast alles, es ist gut so, er wird dir nichts tun und er wird dich auch nicht hängen lassen. Du weißt das. Er hat es dir doch schon bewiesen.“

Sie hielt das wie ein Mantra vor sich. Ein Zurück gab es nicht mehr, sie wollte auch kein Zurück mehr, sie wartete nun schon so lange und alles, was sie sich vornahm, beim nächsten Mann…Jaja…das war alles nach dem ersten Telefonat dahin.

Halt, falsch, es war schon davor dahin.

Sie hatte ihn über Twitter „aufgerissen“. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem kaum noch was in ihrem Leben so richtig funktionierte.

Sie verbrachte die Tage in Ungewissheit, in Schmerz, in Wut und teils in nackter Verzweiflung, weil sie nicht mehr wusste, wie sie dem Ghosting eines Mannes umgehen sollte, der ihr im Februar noch ein Halsband anlegte…

Sie schrieb ihn also an, den „Superdom“, den „Subsammler“, den Herrn über mehrere Subs, den sie schon länger über Twitter und seinen Blog verfolgte.

Er entsprach überhaupt nicht dem, was sie sich unter „ihrem“ Dom so vorstellte und er verlangte von seinen Subs Dinge, die sie unter Zwang schon selbst erleben musste – einiges in ihr wehrte
sich, aber er schrieb in einem Blogeintrag über Subs die geduldig sind, die auf ein Zeichen ihres Herrn warten, die still in sich hinein „schmerzten“, weil dann doch wieder nichts kommt.

Dafür musste sie ihm ein Kompliment machen.

So begann das, was Monate später, zig Tausend Nachrichten, Worte, Sprachnachrichten, Telefonminuten, am Hbf. in Köln in einem ersten, lange Osterwochenende, seine Krönung finden sollte.

Erwartungen?

Ja, Himmel, natürlich hatte sie Erwartungen, auch wenn sie anderes Mantra artig von sich weg schob.

Sie erwartete, dass es ein schönes Wochenende wurde, ihre Auszeit von dem Leben, dass sie Kraft kostete, weil der Vorgänger ihre größte Tür geöffnet und sie mit dem ganzen Mist allein gelassen hatte.

Das wollte sie bis Dienstag verdrängen, wie alles andere auch, ob ihr das gelang.

„Nächster Halt, Köln Hbf., der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung…“

Sie hörte nur noch das Blut rauschen und stellte sich prompt an die falsche Seite…

„Man man man, mit klar denken hast du es auch nicht mehr.“ witzelte eine Stimme in ihrem Kopf.

„Könnt ihr nicht alle verdammt nochmal Ruhe geben?“

Blutrauschen in ihren Ohren.

Keine Stimmen mehr.

Sie stieg aus, fuhr sich durch die Haare und wartete…

Hatte sie alles?

Es fühlte sich an, als ginge sie auf Watte, um sie herum Menschen, die alle irgendwo hin wollte, hastig, freudig, ungestüm, während sie nur dastand.

Den Griff des Rollkoffers fest in den Händen, so fest, dass sich ihre Fingernägel in die Handinnenfläche bohrten.

Sie schloss die Augen, rief sich nochmal seine Worte ins Gedächtnis, öffnete die Augen wieder und sah in sein Gesicht…

#BDSMBlogparade – Humor im #BDSM – #bdsmhumor

„Wäre ich nicht in Ihrem Leben, dann hätten Sie gar nichts zu lachen.“ … Meine Frau

„Der Stock steckt tief in Dir!“ – #DomYoda


Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie ist an mir kein Kasper verloren gegangen. Auf der anderen Seite sagt man mir, dass mir der Unterschied zwischen ernst und ernsthaft durchaus geläufig ist. Und dann … weiß ich auch nicht.

Offensichtlich plane ich viel zu viele Dinge, um gewisse Peinlichkeiten einfach auszulassen, welche die Stimmung zerstören könnten. Auf der anderen Seite höre ich von vielen humorigen Dingen im BDSM, worüber andere herzhaft lachen könnten. Und dann … weiß ich auch nicht.

Bis auf das #ChewingGumGate ist mir irgendwie nichts geläufig, was mit lautem Lachen endete. Eventuell wäre da ein zusammen gekrachtes Bett, als ich mit den Worten „Jetzt bist Du fällig!“ einleiten wollte und dann die Balken brachen. Aus dem Dunstkreis meiner Damen kenne ich die Geschichte, dass die Dame Augen geschlossen am Kreuz stand und der zugehörige Herr ankündigte sie nun mit seiner Bullwhip zu streicheln, sie sich auf den Schmerz einstellte, der jedoch ausblieb, weil sie nun bei geöffneten Augen sah, dass die Bullwhip sich im Kronleuchter verfangen hatte.


Oder vielleicht ist es auch, dass mir viele Dinge, die andere als „lustig“ erachten, gar nicht so lustig erscheinen, weil mir einfach der Zugang zu „jenem“ Humor fehlt. Dabei mag ich mich gar nicht in die Position des „Nicht mein Niveau!“ begeben. Das ist für ernste Dinge vorbehalten. Schlichtweg, es passiert nichts. Aber, es fehlt mir auch nicht. Obwohl da war die Situation mit Tara, die bei der Einleitung eines Spiels mit Kerzenwachs einfach die Kerze ausblies.

Eventuell ist es aber auch, dass lautes Auflachen eine Art von Kontrollverlust darstellt? Hmmm … möglich.


Meine Selbstreflexion wird jedoch regelmäßig dahingehend unterstützt, dass meine Ernsthaftigkeit geschätzt wird, weil ich kaum etwas dem Zufall überlasse und nur so eine Stimmung entstehen kann, die D/s („mit mir“ der Red.) erst lebending und damit liebenswert macht. Und das ein „Wären Sie so freundlich sich nun zu entkleiden?“ gleichbedeutend mit „Zieh Dich aus!“ gesetzt wird. Dass Unmissverständlichkeit, Klarheit und Direktheit in jeder Äußerung von mir stecken („können“ der Red.), wenn es um die von mir viel zitierte „Cervelatwurst“ geht. Und eben auch, dass Gewissheit auf der anderen Seite darüber besteht, dass ich nicht scherze, wenn ich den Schalter umlege.


„Ihre Ernsthaftigkeit bedeutet nicht, dass man nicht mit Ihnen und auch über Sie lachen darf. Sie ermuntern mich jeden Tag dazu, dass ich Sie nicht so ernst nehmen soll, weil es reichen würde, dass Sie mich ernst nehmen. Sie haben keine Ahnung, was das mit mir macht und wie dankbar ich Ihnen bin, dass es eine klare Linie gibt, welche zwischen scherzhaft und ernsthaft trennt. Weil sie nie etwas im Scherz tun um eine Reaktion zu erhalten, wegen welcher ich dann bestraft werde. Weil, wenn Sie mich schlagen wollen, dann tun Sie das. Sie brauchen keinen Grund dazu. Sie müssen Ihren Sadismus nicht erst durch die Brust ins Auge hervorholen. Sie bringen mich nie in eine Lage, in der ich nicht weiß, warum Sie mein Herr sind. Es geht mir gut mit Ihnen.“

Zitatende


#Blogparade April 2019

05.04.2019
https://twitter.com/TSBordeme
https://www.tbordeme.de/bdsmhumor/

09.04.2019
https://twitter.com/TanjaRuss_Autor
https://tanjaruss.de/index.php/2019/04/09/bdsm-blogparade-bdsmhumor-tanja-russ/

11.04.2019
https://twitter.com/MarieMoreau1988
https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2019/04/11/bdsmblogparade-humor-ein-plaedoyer-fuer-mehr-authentizitaet/

16.04.2019
https://twitter.com/Navara41956762
https://margauxnavara.com/blogparade-bdsm-und-humor/leseprobe/

23.04.2019
https://twitter.com/EmEmBDSM
https://training-of-o.de/blog/2019/04/23/blogparade-humor-im-bdsm-bdsmhumor/

26.04.2019
https://twitter.com/DerDOMpteur
http://theartofpain.de/sm-und-humor-ein-beitrag-zur-bdsmblogparade/

30.04.2019
https://twitter.com/KinkmitHerz
https://kinkmitherz.de/2019/04/30/warum-humor-so-wichtig-ist/

@Monas_ecke -> Labyrinth, Jagd, Verhör #DreiWortStory

Letzter Tag der Woche … Freitag Abend … Und nüscht zu tun.

Was macht eine Frau dann eigentlich, wenn sich ihre Gedanken im Labyrinth des eigenen Hirnes in ewig langen Windungen mit einem deutlichen Ziel vor Augen, dem aber nicht erreichbaren, durch fremde Hand, Mund, Penis zugeführtem Orgasmus bewegen?

RischTisch … sie begibt sich ins Internet. So werde ich das auch diesen Abend machen.

Natürlich könnte ich meinen Mann von vorgestern Nacht „einbestellen“. Aber ich will nicht. Noch nicht. Ein bisschen unsichtbar sein erzeugt auf der anderen Seite möglicherweise den korrekten Grad an Samenstau 😉 (Auch wenn mir völlig klar ist, dass das biologischer Quark ist!)

Nennen wir es einfach passive Suche mittels Durchkämmen diverser Anfragen in verschiedenen Vögelportalen. Und ich empfinde das nicht immer als lustig. Ich erstelle einen Text über den ich mir tagelang Gedanken gemacht habe, ausgefeilt, persönlich, ausführlich und niemand liest ihn. Wie kann es sonst geschehen, dass da eindeutig steht, dass ich Bondage nicht will, aber mir jeder daher kommende Mann mit mir genau das machen will?

Und wenn Du dann hingehst und in Deinen Profiltext reinschreibst, dass er länger als 120 Zeichen lang ist … ach. Männer, die nicht lesen können (und/oder wollen) werden halt nicht bedient. Und am Ende bleiben dann wenige übrig. Das sind zwar auch nicht immer die Perlen ausgefeilter Wortkunst, aber immerhin. Und dann erlebst Du noch, dass das Anschreiben so ausgefeilt ist, dass es möglichst viele Bereiche abdeckt, welche in einem möglichen Profiltext vorkommen könnten > /dev/nul

Und dann begreife ich, was mir mal jemand gesagt hat:

„Eckart von Hirschhausen meinte mal, dass Frauen nach dem Besten suchen, Männer jedoch nach der Nächstbesten.“

Und von daher verstehe ich, dass Männer sich wohl in ihrer Sehnsucht (oder Gier?) nach dem nächsten Finish, einfach planlos verhalten und sich mit dem gleichen Text an 100e von Frauen wenden, um auch nur bei einer den gewünschten Erfolg zu haben. Und wir Weiber könnten viel mehr Sex haben, vielleicht auch sogar guten, wenn wir bei unserer passiven Jagd nicht immer so wählerisch wären. Nur habe ich einfach keinen Bock mich an die Männer anpassen zu wollen.

Nicht jeder Spruch kommt bei mir an. Nicht jede sexuelle Phantasie erregt mich. Meine Brüste sind zu klein, mein Arsch viel zu groß und meine Muschi ist vielleicht nicht haarig genug. Es gibt so viele Unwägbarkeiten, aber die Online-Dating-Welt leidet ganz erstaunlich unter dem „Tinder“-Syndrom. Fresse gefällt mir nicht, will ich nicht. Obwohl … in der Kneipe um die Ecke wähle ich doch auch erstmal nach dem Äußeren aus, oder?

Und dann gibt es Profile ohne Bild mit zu kurzem oder gar keinem Text. Interessant sind dann auch die Männer, die eine Ehefrau suchen, obgleich ich nur an dessen Ständerfertigkeiten Interesse habe. Wie verzweifelt müssen Menschen sein, dass sie auf einer Kopulationswebseite den Partner fürs Leben finden wollen? Auf der anderen Seite denke ich mir, dass es doch toll ist, wenn man bereits vor der Hochzeit ganz genau weiß, ob der Mann mich gerne anpissen mag oder nicht? Oder?

Mein Ex-Mann hat mir aber auch erläutert, dass Frauen ab und an ebenso vorgehen und auf diese Weise eher Mitleidssex erhalten (Immerhin, die haben Sex!). Ach, Kuckuck, verdammich. Es ist echt nicht einfacher geworden. Und wenn es dann mal passt, dann liegen zwischen meinem Loch und ihrer Befüllung 100e von Kilometern, weil niemand gleich zu Beginn an sagt, dass er aus Hintertupfingen kommt.

Aber auf der anderen Seite ist so ein Verhör (a ka „Kennenlernen“, also ich erzähle alles von mir und erfahre kaum etwas von ihm) auch eine feine Sache. Denn wenn Männer denken, dass ich mir nicht in den Schritt fasse, wenn die „nett“ fragen können und sehr gerne nackt mit ihnen telefoniere, lange bevor ein erstes Selfie daher kommt.

Sie verstehen? … ich bin dann mal unterwegs 😉


Kontext:
https://training-of-o.de/blog/2018/11/22/crimson_silk-keller-holz-lichtschein-dreiwortstory/


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine , hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

@Crimson_Silk -> Keller, Holz, Lichtschein #DreiWortStory

Da war also nun der Mann da. Also gestern. Der, der die Papaya bekommen hatte. Sie erinnern sich? Wenn man sich dominante Männer also zu eigenem Zwecke nützlich machen möchte, dann dürfen diese das natürlich nicht merken. Geht es also um einen Aufriss, macht frau sich halt klein und schüchtern. Das ist aber nur eine Denkweise von vielen.

Läutet da bei Ihnen was zum Thema „Erlebnissexualität“?

Aber ich will mich zu diesem Punkt gar nicht so genau auslassen. Am Ende ist es auch völlig Wurst, wie eine Frau zu dem Sex kommt, welchen sie sich im Keller vor einem Computer kniend so ausdenkt. Und ich möchte auch nicht auf die Inhalte der nächstletztvernächtlichten Kopulationsorgie eingehen. Schließlich ist das privat <3

Habe ich bisher also eine Frau beschrieben, die eher aggressiv vorgeht, um letztlich zu kommen, die jedoch eine Frau spielt, um schließlich kommen zu dürfen (merkste den Unterschied selber?), so liegt hier dennoch der Hase ein wenig im Pfeffer.

Wir sind viele Subs. Und wir sind auch viele Domsen. Weiblicher Natur. Und nur auf die referenziere ich mich, weil es mich selbst ja auch angeht. Wir alle sind nämlich auch eingebunden in unsere Alltage als Partnerin, Mutter, Schwester, Kind, Arbeitskollegin und ich kann mir vorstellen, dass die wenigsten von uns tatsächlich in der Lage sind ihre sexuellen Ausschweifungsmöglichkeiten (so vorhanden) in das handelsübliche Leben einzumitteln. Oftmals ist es doch so, dass wird dazu gezwungen sind (gerade wenn Kinder vorhanden sind) unseren Lustschmerz zu(un)gunsten von Anderen links liegen zu lassen.

Unsere Hauptrolle ist leider nicht die immergeile und nimmersatte Frau. Vor allem dann, wenn wir einen Mann daten, der so eine Frau will, stellen wir meistens fest, dass er es dann doch nicht so kann 😉 Da würde uns wahrscheinlich nur helfen irgendwo wirklich reich einzuheiraten. Aber diese Frau ist Teil von uns und wir suchen nach Wegen diese Sexbombe mit der langweiligen Hausfrau zu vereinen.

Nehmen wir also an, dass wir nicht mit einem Stück Holz geschlagen wurden.

Denn dies würde uns ziemlich blöde zu Gesicht stehen, wenn die Doms nämlich versuchen unseren Hormonhaushalt zu bedienen. Der Mann von gestern Nacht hat Worte benutzt, um mich zu erobern und konnte mir ein ziemlich gutes Bild seiner Phantasien machen. Und die haben mich gleich mal eingefangen. Auf eine ganz bestimmte Art hatte ich das Gefühl, dass er mir aus der Seele spricht und mir meine eigenen Sehnsüchte und Träume auf einem Silbertablett servierte.

Und damit brachte er die innere Schlampe dann doch ziemlich zum Schweigen. Wenn frau sich selber im Anderen sieht und dies ohne den Anderen jemals angefasst, geschweige denn gesehen zu haben, dann hinterlässt das Spuren. Wenn es also darum geht in den Kopf gefickt zu werden, dann gibt es davon traditionsgemäß immer zwei Vorgänge und wenn der erste funktioniert, dann ist der zweite fast schon ein Nobrainer und Muschiweichmacher.

Jedoch ergibt sich das auch nur während der ersten 0,76 Sekunden respektive den weiteren 3-4 Minuten des allerersten Aufeinandertreffens. Wenn der Mann es nicht schafft, dieses Glühen in mir am Leben zu halten, wenn er mich im Arm hat – und zwar ohne gleich übergriffig zu werden – dann ist es auch schon wieder vorbei. Meine eigene Submissivität, die ich ihm frei von der Seele weg zu Füßen legen wollte, wird in mir begraben und ich muss eine Entscheidung treffen, ob ich in das Schauspielfach wechsele, um den Abend noch erfolgreich zu Ende zu bringen.

Nun, es gelingt selten einem Mann, dass er über Nacht bleiben darf und ich mit ihm mein Bett nicht nur zum Beischlaf teile. Und das ist, während ich so vor mich im milden Lichtschein meine Schlepptops dahin schreibe eine wirklich gute Sache. Und Kaffee kochen konnte er auch noch.

Ich werfe mich dann mal in den Abend und wir sehen uns morgen wieder.


Kontext:
https://training-of-o.de/blog/2018/11/21/tolomir72-geysire-vodka-gummiband-dreiwortstory/


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine , hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

@Tolomir72 -> Geysire, Vodka, Gummiband #DreiWortStory

Heute mal was Hübsches. Ein Mann rückt an. Ein ganz besonderer Mann. Und … es ist nicht meiner. Leider ist es oftmals so, dass sich Paarungen nur einfinden, wenn man verheiratet, aber eben nicht miteinander verheiratet ist. Die guten Jungs sind halt entweder schwul oder vergeben oder sie trauen sich nicht ihren Strunk in meinen Topf zu schieben.

Offensichtlich haben es heute viele Männer wirklich schwer mit Frauen, die wissen was sie wollen und wenn sie sagen, dass sie einfach mal gerne durchgenommen werden wollen, dann ist man gleich eine Schlampe oder Nutte. Dabei habe ich immer gedacht, dass Männer ganz genau so eine Frau doch haben wollen. Nicht, dass ich so geboren bin, aber … ach, ich weiß es auch nicht.

Wenn Du also einen Mann in Deinem Bett haben willst, der einem Geysir gleich sein Sperma hoffentlich mehrfach über Dich spuckt, dann darfst Du nicht nach vorne raus. Du musst Dich schamhaft verhalten, ein Mäuschen sein. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Stille Wasser und so.

Glaubt mir, ich habe es anders versucht. Was nur Möchtegerns angezogen hat, die kuscheln wollten. Also Kuscheln ist super – hinterher! Nein, es ist Männern einfacher das sanfte Mäuschen vor sich her zu treiben, damit sie die Macht über Dich haben. Jedenfalls dann, wenn ich meinen Sex von ihnen haben will. Wie gesagt, ficken kann ich ja immer.

Mein Kerl hat sich mir in der Sklavenzentrale aufgetan. Die mag ich nicht so besonders, aber im Gegensatz zum Joyclub habe ich da einen Duckmäuseraccount, mit dem ich mir diese dominanten Männer gefügig machen kann. Ich agiere seit Wochen mit ihm und sende ihm ganz verschämte Fotos und habe auch sein, seufz, Penisbild gelobt und bewundert.

Ich sollte das lassen und lieber Vodka trinken.

Aber um das was allein ich will zu bekommen, biete ich ihm eine Show und mache ihn verrückt nach mir. Nun kann man auf die Idee kommen, dass dies ja Vortäuschung falscher Tatsachen sei. Aber tatsächlich ist das auch ein wenig so. Auch wenn ich submissiv as hell sein kann, so entscheidet sich das tatsächlich erst dann, wenn er wirklich und wahrhaftig vor mir steht. Anders kann ich mich nicht reinfühlen und die wenigsten dominanten Männer können meiner Sehnsucht nach Romantik (Ja, bin ich!) wirklich nachkommen und mich mit Worten erobern.

Sie sind ziemlich schnell bei der Sache, aber wenn ich diese alle ignorieren würde, dann wäre ich sicherlich wieder Jungfrau. Und dafür ist mir mein Leben dann doch zu kurz. Ich möchte gevögelt werden, nach Strich und Faden unterdrückt und ausgebeutet, geschlagen und geschunden und offenbar können einige Männer das eben nur mit der Leisheit vom Lande machen. Die so gar keine Ahnung von nichts mit ihren 43 Jahren hat.

Da sie ja eh keine Profile lesen fällt ihnen meine „Sammlung“ männlicher Bettkomparsen auch nicht weiter auf. Am Ende wollen sie immer der Einzige sein. Und das Gefühl gebe ich ihnen gerne. Und es ist auch so. Wenn ich mit einem Mann schreibe, dann nur mit einem Mann und nicht mit vielen. Man könnte mir das so unterstellen, aber dem ist wirklich nicht so.

Und vielleicht bleibt dieser Typ ja auch mal hängen. Auch wenn ich nicht gerne die geheime Nummer Zwei bin. Besser Mätresse, als gar keinen Sex. Auch wenn sich das von der Emotion her immer anfühlt wie ein Gummiband.


Kontext:

https://training-of-o.de/blog/2018/11/20/isis1969-alzheimer-flogger-papaya-dreiwortstory/


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine , hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

@Isis1969 -> Alzheimer, Flogger, Papaya #DreiWortStory

So wieder da. Und ich bin nicht in Stimmung. Also ich bin ja nun gerne unterwegs und habe auch Menschen gerne. Das problematische an so reinen Weiberabenden ist, vor allem in Kontext von Ehrenamtlichkeit, ist dieses Gegacker um so normale Dinge wie Haushalt, Kinder, natürlich Politik (sonst wäre ich nicht mit dabei), natürlich die Männer, Einkaufen, Mode, Fernsehen und sonst so Kram, aber alles ist irgendwie so hoch und heilig.

Alle sind so unberührbar und ich könnte schwören, dass einige bereits von Alzheimer besessen sind. Wie von einem Dämon, denn wenn ich dann mal so was „Sexuelles“ reinbringe, dann wird rumgekichert, Hand vor den Mund, und ich frage mich dann allen Ernstes, wo ich hier zum Teufel bin und ob das die Frauen sind, die die Republik heute wirklich braucht. Ihr Gehabe erinnert mich an Pubertiere, wo man das eigentliche Alter als Quersumme des tatsächlichen Alters definieren kann.

Ich meine, ok, ich bin schon ziemlich extrem. Und ich laufe sicherlich nicht mit einem Schild durch die Gegend „Fick‘ mich, lass mich die Hure Deines Mannes sein!“, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass einige der Damen hier bereits unsichtbare Hörner auf ihrem Kopf herumtragen, beseelt von der ach so heilen Dorfwelt, wo ja nun jeder jeden überwacht, sorry, kennt.

Mir sind Menschen, die doppelzüngig leben ebenso suspekt, wie Menschen, die ein Doppel- oder Dreifachleben leben. Alle sind so besorgt um ihr äußeres, gutbürgerliches Erscheinungsbild, dass mir immer wieder ein kleines wenig Kotze hochkommt. In unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft spratzen sie eine Meinung herum, obwohl sie von Tuten und wahrscheinlich auch vom Blasen keine Ahnung haben.

Ich werde ganz sicherlich nicht in den Ehrenorden Deutscher Feministinnen aufgenommen, so viel steht fest. Allzu sehr propagiere ich in den sozialen Netzwerken meine Einstellung dazu, dass ich mich gerne einem Manne unterwerfe und er mich bitte behandeln soll, wie es ihm beliebt. Das bedeutet zwar nicht, dass ich ihm gleich noch den Haushalt führe und seine Kinder großziehen muss, aber diese vertrockneten Weiber kommen in ihrer Ignoranz nicht mal im Ansatz auf die Idee, dass es die Emanzipation gewesen ist, die Freiheit der Frau (feministische Denkweise!), die mich dazu brachte mich dem Schmerz des Flogger überhaupt hingeben zu können und mich damit sexuell zu befreien.

Nein, ich lebe immer noch ein Rollenbild aus den 50ern, werde geknechtet und ausgebeutet, lasse dies zu, weil ich nicht stark bin. Ach, wie schön war doch die Session mit dem Bürgermeister Anfang des Jahres, als ich ihn anal nahm. Ihr habt doch alle keine Ahnung, euer Horizont reicht gerade mal bis zum Gartenzaun.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin eine ziemlich tolerante Frau, aber ich möchte bitte nur von solchen Menschen kritisiert werden, welche sich auch wirklich mit meinen Themen auseinandergesetzt haben. Sie müssen es nicht erlebt haben, dies ist nicht nötig, aber sie müssen in der Lage sein mir auch wirklich zuhören zu wollen. Ja, es ist richtig, dass Menschen von der eigenen Emotionslage sich nicht vorstellen können, dass mein BDSM ein Genuss für mich ist. Das ist völlig okay. Niemals werde ich Stino’s derart anprangern, dass Stino scheiße ist. Aber meine Entscheidung für mein Leben zu respektieren ohne mich gleich zum Teufel zu wünschen ist ja wohl das Mindeste!

Und genau so ein Rotz ist der Grund, warum ich in der Politik anders gekleidet bin, mich anders verhalte, aber ziemlich genau mitbekomme, wer auf meiner Seite steht und wer nicht. Wissen eure Männer eigentlich, dass ihr im Joyclub Single seid? Oder vice versa? Und dass ihr es auf der AfterParteitagParty, fernab der Öffentlichkeit, so richtig krachen lasst. Wie viele „Kinky Couples“ ich da schon gesehen habe, die echt wirres Zeug machen, aber vorneherum konservativ tun. Jeder weiß es, keiner sagt es.

Nun ja … ich mache nun Heia. Morgen gibt es Papaya. Und ich werde hohen Besuch haben.


Kontext:
https://training-of-o.de/blog/2018/11/19/horrorfrau-edelstahl-wolf-kette-dreiwortstory/


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine , hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

@horrorfrau -> Edelstahl, Wolf, Kette #DreiWortStory

An Tagen wie diesen, vor allem an Montagen und immer dann, wenn es zusätzlich auch auf Montage geht, komme ich irgendwie nicht aus dem Quark. Selten schlimm fühle ich mich wie durch den Wolf gedreht und die Entspannung des Wochenendes ist bereits nach wenigen Minuten auf der Arbeit vollkommen flöten gegangen.

Man sollte doch meinen, dass sich die Erholung am Wochenende wenigstens ein klitzekleines bisschen zumindest auf den Montag niederschlägt. Aber wahrscheinlich habe nur ich unter den Kolleginnen und Kollegen noch eine Art halbwegs befriedigendes Sexualleben. Oder man sieht es ihnen einfach nicht an. Sollten die Menschen nicht glücklicher wirken, wenn sie Sex haben (können)?

Wie dem auch sei, ich jammere einfach mit. Muss ja auch nicht jeder mitbekommen. Obwohl das eigentlich falsch ist. Wenn meine Kolleginnen und Kollegen hier aber so von BDSM erzählen, dann rollen sich mir die Fußnägel hoch. Ich sollte mehr Aufklärung betreiben, vor allem weil wenn die so erzählen, was ja man in Gänze „gar nicht geht“ nicht mal die Hälfte von dem ist, was mich wirklich kickt.

Eine Frau erniedrigen wollen sie wohl alle, aber trauen sich nicht mal die eigene Partnerin darauf anzusprechen. Weicheier. Allesamt. Einen auf dicken Macher machen, aber keine Eier in der Hose. Sind halt alles Schlampen, außer eben Mutti. seufz

Manchmal glaube ich, dass die submissiven Kräfte dieser Welt wirklich die Welt regieren und wir uns die dominanten Kräfte zu unserem eigenen Nutzen verfügbar halten. Und eben nicht anders herum, wie ich die Dummbratzen immer wieder schreien höre. Mal ganz abgesehen davon, dass auf der Arbeit eh niemals nicht gevögelt wird (jedenfalls nicht mit mir), wäre aber auch eh niemand da, der mich auch nur ansatzweise zu irgendeiner Form libidösen Verhaltens animieren könnte. Da wäre eher dösig ein gutes Stichwort.

Ich bin da schon ein bisschen „picky“ und genau das ist vielleicht auch mein Fehler. Ich weiß es nicht. Weil Sex an und für sich kann ich als halbwegs ansehnliche Frau immer haben. Jeden Tag und nachts auch mit Beleuchtung. Aber im Sinne des BDSM benötige ich eben einen Menschen, der genauso auf Edelstahl steht, wie ich das tue.

Dann will ich ein Halsband und Manschetten an Armen und Beinen tragen und nach guter alter Sklaventradition des Nächtens unter Schlägen nackt durch die leeren Straßen eines abgelegenen Dorfes getrieben werden. Entblößt. Zur Schau gestellt. Verwundbar sein. Weinen und Schreien dürfen. Und das nicht nur wegen Schmerzen. Bei -5 Grad Celsius.

Kopfkino aus.

Aber so jemanden zu finden, der das auch ganz genau so will, wie ich das will. Der als in der Lage und wirklich willens ist, genau diesem meinen Kick zu folgen … ich muss wählerisch sein, weil schließlich will ich auch nicht mit Beton-HighHeels in der Wupper schwimmen gehen. Es ist halt immer der Unterschied zwischen dem, wozu frau so masturbiert und was ich mir so vorstelle, was eventuell tatsächlich machbar sei.

Und weil ich nun mal meinen Erfahrungsschatz habe wird es immer schwieriger jemanden zu finden, der halt auch, verfickt noch eins!, bleibt und nicht nur mal eine Schnuppernacht „ausprobieren“ will, um „mal zu sehen“, ob dies etwas für ihn sei. Auf solche Vögel lasse ich mich nicht mehr ein und doch quält mich die Sehnsucht nach einem ganz persönlichen Sklavenhalter.

Und daher werde ich mich immer wieder auf solche Vögel einlassen müssen, damit meine Libido überhaupt noch was zu tun bekommt. Ach, es ist eine Krux. Wer will schon eine Sklavin zur Freundin? Oder zur Frau? Oder als Mutter der Kinder? Fuck, ich will, ich will, ich will meinem Mann halt eine Hure sein und er soll über mich nach Lust und Laune verfügen dürfen. Er soll nicht fragen, er soll machen. Er soll mich an die Kette legen und mir sagen, dass ich seine Fotze bin, sein Objekt, sein Eigentum, sein Mädchen, sein $whatever.

seufz … ich bin dann mal weg. Heute geht es noch zum Weiberabend des Ortsauschusses meines Dorfes. Bis morgen …


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine, hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

Ich bin nun hier …

… und nun bleibe ich einfach da.

‚Gott, was für ein Dummsinn‘, dachte sie sich, ‚Das geht nicht, Mädchen. Das ginge viel zu weit‘ – ‚Aber ich fühle doch so!‘ – Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter gaben sich mal wieder ein StellDichEin und so langsam fing es an sie zu nerven.

Der große Tag stand kurz bevor und vielleicht nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal „so“, würde sie ihm gegenüber stehen. Wochenlang haben sie nun geschrieben, sich angenähert und Gedanken ausgetauscht, und waren sich völlig einig. Heute ist „The Day of the Tentacle“, ihr persönlicher Tag der Entscheidung. Obwohl diese Entscheidung schon gefallen war, als sie ihm zum ersten Mal begegnete. Doch diesmal ging es um viel mehr als nur ein Käffchen in Ehren, welches niemand verwehren kann.

Sie war bereit einen Schritt weiter zu gehen, auf ihn zuzugehen. Er, der an keiner Leine zog auf der einen Seite und Sie, die sich dennoch zu ihm hingezogen fühlte. Und sich selbst an seiner lockeren Leine ziehend auf ihn zu bewegte. Eines war ihr sicher: Nach diesem Abend wird nichts mehr sein wie es vorher war. Sie würde sich noch mehr in seinen Fängen befinden. An dem Platz, welcher ihr zugeteilt und versprochen wurde. Zu seinen Füßen, an seiner Seite.

‚Was werde ich machen, wenn ich ihn sehe?‘ – ‚Seinen Ring küssen wirst Du!‘ – ‚Doch nicht in der Öffentlichkeit!‘ – ‚Du kannst doch gar nicht anders, Du dummes Ding!‘ – ‚Ich bin nicht dumm, Du blödes Huhn!‘ – ‚Orrrr!!‘ – ‚Selber!!!‘

Sie wusste genau, was geschehen würde. Sie wusste es ganz genau. Alleine fehlte ihr die Vorstellungskraft, sich dies selbst einzugestehen. Eine winzige Geste der submissiven Hingabe. Mehr war nicht nötig. Irgendwas, was ihn beeindrucken würde. Ihn von ihr überzeugen. Das sie es wirklich ernst meinte. Sie wollte seine Sub werden, seine Lustsklavin. Aber sich eben nicht aufdrängen. Und doch eindeutig und nicht interpretierbar genau dieses Zeichen setzen, welches eine neue Epoche in ihrem Leben starten sollte. Von der vermaledeiten Virtualität in die Realität mit ihm gehen.

‚Er ist der Mann, er soll anfangen.‘ – ‚Nein, er wird mein realer Herr werden, da muss ich mich ihm anbieten.‘ – ‚Schwächelst Du? Du bist ihm doch schon verfallen! Und er hat Dich doch bereits angenommen! Du hast doch schon genug Signale gesendet. Soll er doch das Besiegeln anfangen.‘ – ‚Ich bin eine starke Sub und will keine Angst haben auf ihn zuzugehen. Es ist meine Aufgabe ihm mein ultimatives Einverständnis zu geben. Also Fresse jetzt!‘

Das Teufelchen setzte sich in seine Ecke und schmollte. Das Engelchen grinste zufrieden. Sie selber machte eine wischende Handbewegung und beide Imaginationen verschwanden fürs Erste.

‚Was ziehe ich eigentlich an? Das was ich will oder das was er will? Oder ist das schon das Gleiche?‘. Sie blickte in den Spiegel und betrachtete sich. ‚Ganz passabel, Du Stück!‘ grinste sie sich an. Schwarze Pumps, Jeans, enges T-Shirt, Haare offen: ‚Ja, das passt. Er hat mir mehrfach gesagt, dass meine Alltagskleidung mir gut stehen würde und ich einfach nur guten Geschmack hätte. Dafür lasse ich den üblichen Choker weg. Ein nackter Hals wird ihn locken, genau das zu ändern. Das muss reichen.‘

Sie fühlte sich wohl und verwies mit einem strengen Blick sowohl Engelchen und Teufelchen erneut auf ihre Plätze. Und sie wusste auch, dass sie sehr spät, als die Frau, das Wesen, welches sie wirklich ist, wieder heim kommen würde.

Gastbeitrag; Kopfkino #1

„Schatz? Lass uns noch in die Buchhandlung gehen, ich brauche neuen Lesestoff…“ spreche ich dich leise an. Stehst du doch direkt hinter mir, deine Arme schlingen sich um mich und ich lehne mich nach hinten. Frech reibe ich meinen Hintern an deinem Schritt und genieße deinen warmen Atem an meinem Hals. Wir stehen in einem Fahrstuhl. Dicht gedrängt, ganz hinten in der Kabine. Es ist Wochenende und recht viel los in der Stadt aber das stört mich dieses mal gar nicht.

Immerhin kenne ich dein kleines Geheimnis und genieße jeden Augenblick den ich mit dir zusammen bin. Der Plug in deinem Hintern macht sich bei jedem Schritt bemerkbar, der Lederslip bewahrt dich allerdings vor zu peinlichen Momenten. Nur ein stiller Beobachter würde deine Erregung dennoch bemerken aber dazu bleiben wir nicht lang genug an einem Ort.

Der Fahrstuhl hält mit einem leichten Ruck und ich lasse mich nach hinten fallen. Drücke dich damit hart gegen die Wand hinter dir. Leise lache ich, als dein Griff fester wird und du mir leicht in den Hals beißt um ein Stöhnen zu unterdrücken.

Zehn Minuten später stehen wir im Buchladen, dir fehlt ein wenig die Ruhe um dich umzusehen aber dennoch gibst du dein Bestes. Immerhin weisst du, wie lange so ein Besuch in diesen Läden bei uns dauer kann. Ich stöbere durch die Reihen, verschwinde tiefer nach hinten in den Laden. Er ist nicht besonders groß, eher dunkel durch die hohen Regale aber dennoch mag ich den Laden. Es gibt immer etwas zu endecken und dir geht es nicht anders.

Denn inzwischen siehst du regelrecht entspannt aus. Ich gönn dir diese kleine Pause und konzentriere mich auf meine Suche nach neuen Abenteuern für mich. Ich merke kaum wie die Zeit vergeht aber inzwischen ist es dunkel. Ich trete zu dir, streiche dir über den Hintern und lasse meine Hand in einer deiner Gesäßtaschen verschwinden. Wir lächeln uns an und ich reiche dir meinen Bücherstapel. „Bezahl du schon einmal, dann geh ich uns beim Italiener auf der anderen Straßenseite etwas bestellen und lass es uns nach Hause liefern …“

Ich habe doch deinen Blick gesehen, als du für einen Moment geglaubt hast, ich wolle dort essen. Nein, ich möchte auch nur noch nach Hause. Beine hoch legen und in meinen neuen Büchern schmöckern.

Du nickst und nach einem kurzen Kuss verschwinde ich Richtung Ausgang. Schnell habe ich unser Abendessen bestellt, ignoriere den komischen Blick als ich darum bitte, dass Essen in zwei Stunden an unsere Adresse zu liefern. Zufrieden trete ich wieder auf die Straße und sehe dich schon vor dem Buchladen warten.

Jetzt müssen wir nur noch zur Tiefgarage und dann kann es endlich nach Hause gehen. Der Tag war zwar schön aber auch lang und ich habe genug davon. So machen wir uns auf dem Weg, zu trägst die Tüten und weigerst dich auch nur eine an mich abzugeben. Mir ist es recht und ich kann mir ein stolzes Lächeln nicht verkneifen.

In der Tiefgarage angekommen ist diese schon fast ausgestorben. Ich kann es verstehen. Es ist kalt geworden, nach Sonnenuntergang nicht unüblich aber im Buchladen habe ich davon nichts mitbekommen. Wie immer.

Am Wagen angekommen verstaust du alles im Kofferraum und bevor du die Klappe schließen kannst, setze ich mich frech hinein. Ich sehe dich vergnügt an „Mach die Hose auf!“ befehle ich dir und genieße deinen erstaunten Blick. Doch dann nickst du leicht und ich öffnest deine Jeans. Zufrieden sehe ich dich an und lasse meine Hand über deinen Schritt streichen. Schiebe die Hose tiefer und höre dein leises Stöhnen.

Jeden Moment könnte uns jemand erwischen aber das interessiert mich nicht. Ich will diese Kälte vertreiben und dafür gibt es nur ein wirklich wirkungsvolles Mittel. Dich.

Ich öffne den Reißverschluss des Lederslips und dein harter Schwanz springt mich regelrecht entgegen. Zufrieden beuge ich mich vor und lasse meine Zunge über den Schaft gleiten. Ich schließe meine Lippen um deine Eichel und lasse meine Zunge darüber gleiten. Leicht fange ich an zu saugen und nehme dich tiefer auf. Ich höre dein Stöhnen und deine Hüfte ruckt leicht nach vorne als ich beginne mit dem Plug in deinem Hintern zu spielen.

Ich sehe dich von unten herauf an und löse mich dann langsam von dir. Ein Speichelfaden verbindet deine Eichel noch immer mit meinen Lippen als ich mich meiner Jeans zuwende. Ich öffne meine Hose, schiebe dich von mir und klettere wieder aus dem Kofferraum. Langsam drehe ich mich um, wende dir meinen Rücken zu bevor ich meine Hose hinunter streife.

Wie immer trage ich keinen Slip drunter und ich höre dich leise stöhnen. Ich beuge mich weiter vor, streife die Hose tiefer und zeige dir meine Kehrseite. Ich lehne mich in den Kofferraum, biete dir den perfekte Einblick. Ein Blick über die Schulter genügt und du spießt mich augenblicklich mit deinem harten Schwanz auf. Ich stöhne leise, kralle mich in die erst beste Tüte und dränge mich dabei nach hinten.

„Fick mich!“ befehle ich und ohne zögern folgst du meinen Worten. Ich genieße jeden Stoß, deinen harten Griff an meiner Hüfte. Fast schon schmerzhaft hart rammst du dich in mich. Immer und immer wieder. Es fühlt sich so verdammt gut an. Ich genieße nur. Lasse mich ficken. Hart. Fordernd. Schnell.

Ich höre Worte durch die Garage hallen aber ich ignoriere es. Ich will mehr. Immer tiefer will ich dich fühlen. Du hörst nicht auf. Die Schritte werden wieder leiser und ich spüre wie mein Herz noch schneller schlägt.

„Gib mir deinen Saft …“ keuche ich und vergrabe mein Gesicht in eine der Tüten um nicht laut los zu schreien als ich fast Augenblicklich deinen heißen Saft in mir fühle. Strahl für Strahl pumpst du in mich. Ich winde mich. Keuche. Stöhne. Du stößt weiter zu, erst als der letzte Tropfen mich füllt wirst du langsamer.

Müde, sehe ich auf. „Gut …“ murmel ich und strecke mich leicht. Mein Körper kribbelt wie verrückt. Es hätte nicht viel gefehlt und auch ich wäre gekommen aber das wollte ich nicht. Noch nicht. Du löst dich von mir und dir wird klar, ich bin nicht gekommen. Doch ich drehe mich um und ziehe die Hose wieder hoch. „So, für deinen Nachtisch habe ich jetzt gesorgt und für meinen sorgst du dann nachher …“ necke ich dich vergnügt und ziehe dich zu einem harten Kuss an mich.

Als ich mich löse sehe ich dich mit einem vergnügten Lächeln an „Na los, Hose hoch und ab nach Hause … unser Essen wir bald geliefert und danach gibt es Nachtisch ..“ necke ich dich und gehe zur Beifahrertür um in den Wagen zu steigen. Lache leise als du mich mit einem vergnügten aber auch ungläubigen Blick dabei beobachtest.

Ja, jetzt ist mir eindeutig warm und ich freu mich auf meinen Nachtisch. Lächelnd bewege ich meinen Hintern über die Sitzefläche und spüre deinen Saft in meiner Spalte. Oh und wie ich mich auf den Nachtisch freue.