Dominanz zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Vom Problem der Dominanz und ihrer Umsetzung. Zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Jeder Dom (und wahrscheinliche auch jede Dommse und auch die professionelle Domina und die wenigen professionellen Dominus‘) sind irgendwann einmal an diesen Punkt geraten. Man fühlt sich irgendwie „undommig“. Sehen wir uns mit unseren Dingen als kompletter Mensch, so sehen die himmlischen Heerscharen an Jüngerinnen und Jüngern uns jedoch nur in einem winzigen Teilaspekt. Eben als die dominante Liebhaberin oder den dominanten Liebhaber (whatever kind of kink dominance means, ladies and gents!).

Die öffentliche Definition eines Doms, um in meinem Kontext zu bleiben, ist mindestens die Verlockung, dass da jemand existiert, der einen in die dunklen Ecken eigener Sexualität und der damit verbundenen Wünsche begleitet. Wir liefern Kopfkino und verhelfen damit der einen oder auch anderen Damen zu vergnüglichen Orgasmen im milden Schein eines mobilen Endgerätes fernab jeden physikalischen Körperkontaktes. Weil wir gut schreiben, reden und prinzipiell „immer bereit“ dafür sind, eine Dame unseres Verlangens eben zu jenen vergnüglichen Dingen zu bewegen, welche sich im D/s des BDSM bewegen.

In meinem Fall, genieße ich zum einen die Aufmerksamkeit der Damen, wenn ich in der Lage bin genau in dieser Ecke behilflich zu sein (also Worte, Bilder zu geben und damit eine Hand in den Schritt einer Dame zu hieven) und im Gegenzug vielleicht Bilder der Damen zu erhalten, welche sie anderen Männern aus guten Gründen vorenthalten. Diskrete, sensitive und vertraulicher Gedankenaustausch mit einem klaren Ziel. Die Dame darf und soll sich einfach entspannen. Ich gebe zu, das macht mir Spaß und Freude, auch ohne jedes Anfassen, auch über 100e von Kilometern hinweg. Genuss … pur. Und nein, ich rede nicht von ChatSex oder DM-Sex oder sowas (Was ich völlig langweilig finde).

Jeder Dom, der also eine gewisse Blase um sich bildet um wenigstens gedanklich aus dem Vollen zu schöpfen, ist also in gewisser Form ein ziemlicher Extrovertit. Die Frage, die sich halt für mich ab und an stellt ist, schaffe ich mir auf diese Weise nicht ein Image, welches ich gar nicht halten kann? Schließlich ist kein Mann jemals, außer infolge von Erkrankung, dauergeil. Kann ich eine Dame mit Worten in ihre Ecke bringen, wenn ich mir gerade selbst einen runtergeholt habe? Oder muss ich mir selber Schutz auferlegen und mir die Frage nach „Wie oft pro Nacht?“ stellen?

Wenn ich undommig bin, dann bin ich gefühlt irgendwie nicht ich. Obwohl mir diese Momente des nicht mit Sex, wenigstens gedanklich, beschäftigen ziemlich vertraut sind. Zum Beispiel zur Drucklegung dieses Kleinods. Ein fantastisches Wochenende mit eine meiner Damen des Zirkels ist vorbei, fast könnte man meinen, dass es mir wie Schuppen aus den Haaren entgleitet. Libido braucht eine Pause und keine nächste Verpflichtung.

Oder?

(30 Minuten später)

Ich stelle fest, dass undommig sein bei mir eine ziemlich kurze Phase ist. Wobei ich natürlich nur für mich sprechen kann. Bereit zu neuen Schandtaten und Gedanken. Kopfkino läuft auf Hochtouren und nimmt seine gewohnte Fahrt auf. Wandert in jede erdenkliche Richtung. Fluch oder Segen? Oder Talent?

Liebe Liebenden, es ist gar nicht so einfach sich selbst zu diesem Thema zu beleuchten. Meine Dominanz, oder besser: Meine Suche nach Erfüllung, ist schon eine kleine Sucht. Was geht, was geht nicht, mit wem, und wo? Ständig diese Gedanken in diese eine Richtung, die mich umkreisen und einfach nicht loslassen wollen. Und doch fühle ich mich nicht getrieben und muss nun nicht los, mir ein Opfer zu suchen. Auch wenn ich nichts dagegen hätte.

Tatsache ist aber auch, dass undommige Phasen auch im Beisein meiner Subs auftauchen. Die zwar unter dem Strich mit dem alten Mann gerne auf der Couch rumliegen, aber doch durchaus mit einem gewissen Anspruch der Nutzung anreisen.

Persönliches Fazit: Ich bin meinen Subs gerne der Dom. Aber ich glaube auch, dass jede dieser Frauen gerne einfach mal im Arm eines Mannes unbenutzt rumliegen wollen, schlechtes Fernsehen und ungesunde Nahrungsaufnahme inklusive. Sich selbst und ganz genau so genug sein. Weil das Popoverhauen, kommt garantiert. Als Ergebnis eines winzigen Augenaufschlages. Quod erat demonstrandum 😉

Der Sklavenvertrag // #CircleOfFalbalus

Essenz: Er wird abgeschafft. Es wird keinen mehr geben.

Ich verändere mich. Und ich hoffe auch zum Guten. Wenn nicht sogar zum Besseren. In der Zeit, als ich mich mit Rieke anfreundete, haben wir sehr viel über einen Ausbildungsvertrag verhandelt. Hin und her geschrieben, hinzugefügt, verworfen. Und am Ende komme ich nun, nachdem sie das kleine „a“ im Schriftzug „Sub (a) des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ nach einer gemeinsamen Prüfung (selbst angeregt irgendwie) mit Lola erfolgreich absolviert hat und damit ablegen konnte, zum Schluss, dass wir keinen mehr benötigen.

Rieke und ich stimmen in so vielen Dingen überein, dass er einfach nicht notwendig ist. Die gemeinsame Zeit der Beratung hat uns geholfen unser D/s deutlich zu erkennen und ein weiterer Vertrag würde uns einfach nur in unserer eigenen Dynamik einschränken. Ich bin schon zu Tara’s Zeiten gemeinsam mit Tara diesen Weg gegangen und nun möchte ich das einfach mal final ausformulieren:

Was es geben wird, und muss, sind Regeln. Diese Regeln beinhalten allgemeine Dinge und es sind eher Verhaltensregeln für öffentliche Auftritte. Wie spreche ich den Herrn an, spreche ich ihn überhaupt an, Kleiderordnung, solche Dinge. Und wenn man am Ende zum Punkt kommt, dass die gemeinsame Grundregel mit „Ich stelle keine Fragen, hinterfrage nichts und tue, was mir aufgetragen wird und kenne mein Safeword.“ beschrieben wird, warum muss man das noch zusätzlich verschriftlichen.

Nicht falsch verstehen, ich stelle einer Sub immer ein Regelwerk zur Verfügung, welches über die Do’s und Dont’s eine Veränderung bekommen. Und ich finde, das ist für uns auch völlig ausreichend. Am Ende kommunizieren wir sehr ausführlich über Geschehenes und ich finde, dass es unter Erwachsenen, die achtsam miteinander umgehen, so ausreichen sollte. Natürlich habe ich Rieke und Lola eingehend vor der Prüfung darüber informiert, was ich von ihnen erwarte. Und exakt das ist geschehen. Und mehr werden wir einfach nicht brauchen.

Etwas anderes sind Hausaufgaben, welche je nach Art und Umfang zu erledigen sind. Beiden ist völlig klar, was von ihnen erwartet wird und ich bin sehr zufrieden. Es läuft also, wie man so schön sagt. Natürlich könnte der werte Leser nun denken, dass Rituale, Regeln und Hausaufgaben zusammen genommen eine Art Vertrag darstellen. Und wahrscheinlich ist dies auch so. Aber alles unterliegt einer Dynamik und ist eben nicht in Stein gemeißelt.

Gleiches ist mit meiner Frau, mit Lisa und Caiphase geschehen und auch mit der weiteren Anwärterin lasse ich diesen Findungsprozess ablaufen. Jede Sub hat ihre eigene Exzellenz und wie ich schon oft angedeutet habe, so gibt es neben 3H und dem Kleinen Schwarzen vielleicht kleinere Überschneidungen zwischen allen, aber am Ende dient mit jede Sub auf ihre eigene Art und ich genieße diese Diversität extrem ganz viel sehr.

Somit gibt es auch keinen besonderen Grund für Konkurrenzgedanken. Untereinander gibt es vielleicht die übliche Grüppchenbildung, aber das kann ich gerne zu lassen. Zu unterschiedlich sind die Charaktere und es muss keine Sub der anderen Sub Beste Freundin für immer und für alle Zeit werden und sein. Die Basis meiner kleinen Familie ist, dass die Subs wissen, dass es den Herrn nicht exklusiv gibt, aber sie wissen auch, dass sie kein Geheimnis sind. Und wo letztes Jahr das Zirkeltreffen nur mit meiner Frau und Tara stattgefunden hat, so werde ich nun bald mit fünf Subs an einem Tisch sitzen. Und wir alle freuen uns darauf sehr 🙂

Eine Woche vorher werde ich die Anwärterin besuchen, da sie aus verschiedenen Gründen noch nicht offiziell aufgenommen werden kann. Aber auch ihre Identität ist im Zirkel bereits bekannt. Sobald sie im Zirkel angekommen ist, werde ich aber auch die Türe schließen. Und es mir mit meinen sechs Weibern dann gemütlich einrichten.

Das eigentliche Ziel des #CircleOfFalbalus war zum #Fuffzig im Jahr 2020 neben meiner Frau noch vier weitere Subs zu haben. Nun, diese Latte werde ich +1 reißen und damit übererfüllen.

Liebe Damen, es ist mir eine Ehre Ihnen zu dienen.

Sagt man ja auch viel zu selten.

Aus ihrer Sicht // Teil Zwei

Das Handy vibrierte.

„20.00 Uhr“

Sie wusste was das bedeutete.
Duschte, rasierte sich, und begab sich um 19.55 Uhr in Position.

Vor der Tür. Nackt.

20.00 Uhr. Sie hatte keine Uhr, doch sie wusste, sie konnte sich auf sein Wort verlassen.
Der Schlüssel in der Tür verursachte Geräusche.
Er öffnete. Atmete tief ein. Holte den Koffer.

„Zieh einen Mantel an.“
Das war keine Bitte. Es war klar, dies musste getan werden. JETZT.
Sie wusste nicht was kam. Doch vertraute ihm. Zog sich den Mantel an. Zitternd.
Unter seinem Blick. Unergründlich. Und doch vertraut.

Vor der Haustür wartete das Taxi.
Er sagte eine Adresse. Verband die Augen.

Dann Stille.
Diese Stille.
Der Kopf schlägt Saltos. Die Fantasie schwappt über.
Zwischen Ihren Beinen: Erwartung. Vorfreude. Spannung.
In Form von glänzendem feuchtem Duft.
Dann ein Ziehen an ihren Händen. Die brav auf ihren Knien lagen.
Auch wenn das Verlangen zwischen die Schenkeln zu wandern groß war.

Nur ein Wort.

„Komm.“
Sie stieg aus. Blind. Er geleitete Sie in ein Gebäude.
Sie hörte nichts.
Dann… die Erleichterung… oder konnte man das so nennen?
Ein Raum… in der Mitte eine gepolsterte Liege.
Licht auf diese.
Befestigungen.

Sonst Dunkelheit.
Sie erschauderte. Nervös.
Vorfreudig. Sollte es das sein?
Er nickte nur gen Liege
Sie legte sich hin. In Position.
„Schließ die Augen.“
Sie hörte das öffnen einer Tür. Schritte.
Wie viele Menschen waren das?
Sie vertraut ihm. Atmet aus.
Das nächste, was sie spürt sind… Hände, Spermaspritzer… Schwänze in ihrem Mund. In sie gerammt… schweiß… sie hört das stöhnen. Sie spürt die Lust… geht auf… in diesem Gefühl…
Und kommt nicht.
Nicht einmal.
Dann ist es still. Sie klebt. schwitzt. Lächelt.

Er war da. Er hat es beobachtet. Er hat gesehen, dass sie sich Ihnen hingegeben hat.
Für ihn. Wegen Ihm.

Für seine Lust.
Dann in die Stille…
Seine Stimme „Good Girl“
Seine Lippen an ihren.

Sie hat es gut gemacht.

Der Rest … ist endlose Explosion.
Belohnung. Freude. Geilheit.
Danach.
Kurz vorm einschlafen…
Sie….sagt
„Danke. Herr.“

Aus seiner Sicht / Teil Eins

Als er ihr am späten Nachmittag eine Nachricht schickte, dass er sich ein wenig verspäten würde, da dachte sie sich nun wirklich nichts bei. Ihr Dom war nun mal ziemlich viel beruflich unterwegs und gerade hatte er einen Beruf gefunden, der auch wirklich Berufung für ihn war. Fast könnte man ja meinen, dass er zwei Geliebte hatte, einmal die Arbeit und einmal sie selbst, aber da er immer 100% an jede Geliebte abgab, wenn er sich ihr widmete, war das wirklich alles kein Thema.

Also schaute sie, dass das Essen mit einer Verzögerung von vielleicht 30 Minuten erst fertig wurde. Was bei seinen kulinarischen Gelüsten auch kein Problem für sie darstellte. Die Pizza geht dann eben einfach später in den Ofen.

Sie grinste vor sich hin, weil es ihr wirklich gut mit ihm ging. Er hatte kein großes Repertoire an Regeln, die sie wirklich befolgen musste. Seine Milde bei kleineren Fehlern stand dennoch seiner Härte bei den ihm wirklich wichtigen Angelegenheiten in nichts nach. Doch war sie es eh gewohnt sich für die Männerwelt hübsch zu machen und es blieb noch genügend Zeit für ihren klassischen Dreisprung: Duschen, Rasieren, 3H und Kleines Schwarzes dazu. Sie mochte die Einfachheit seiner Kleiderordnung und so hatte sie sich daran gewöhnt ihm zur Verfügung zu stehen und fühlte sich auch dann wohl, wenn er sie nicht nutzte. Manchmal war er einfach undommig. Dann musste sie sich einfach aufs Sofa setzen und er legte sein müdes Haupt auf ihre Brüste und sie begann mit dem Kopfkraulen. Ein Blowjob kam meistens noch dazu und er war zufrieden.

Der Schlüssel drehte sich nun 30 Minuten später als gewöhnlich im Schluss und sie ging ihm mit einer Tasse Kaffee in der Hand entgegen. Er nahm sie, sie ging vor ihm in die Knie,um ihm seine Schuhe und seine Socken auszuziehen, seine Füße zu küssen und ihm dann seine Hauspantoffeln anzulegen. Sie hatte sich schnell an dieses Ritual gewöhnt. Es war sehr zärtlich und intim. Sie blieb kniend in ihrer Position vor ihm, schaute zu ihm auf und wartete auf eine Weisung.

„Es werden heute Abend ein paar Freunde zu Besuch kommen. Sie werden nicht mit uns essen. Sie werden Dich bekommen. Gehe ins Schlafzimmer und mache Dich bereit. Jetzt.“

Auch wenn ihr bei solchen Dingen immer etwas mulmig war, so waren seine Anweisungen stets präzise und sie gehorchte. Sie ging in den „Stumm-Modus“, weil alles was sie nun hätte andeuten wollen, könnte gegen sie verwendet werden. Es lag an seiner Stimme und seiner Modulation, in welchem sie spürte, dass Widerworte eher nicht angebracht seien. Er duldete keine Worte des Zweifels, ob sie eine gute Sub sei. Sie hatte schon lange damit aufgehört, sich das laut und an ihn gewendet zu fragen. Er war mit ihr zusammen, behandelte sie gut, dass musste reichen. Und das tat es auch.

So wartete sie in 3H liegend auf dem Bett, dazu eine Augenbinde, Arme und Beine von sich gestreckt, was nun geschehen würde. Sie war angeregt, aber noch nicht aufgeregt oder nervös. Obwohl angeregt nicht das richtige Wort war. Erregt passte besser. Das war immer so, wenn er „Besuch“ mitbrachte. Und doch zuckte sie als sie die Haustüre sich öffnen hörte und ihr Dom seine Kumpels lautstark empfing. „Ja, sie ist schon bereit … Habt ihr auch alle Kondome dabei? … Ist gut, Du darfst als Erster ran … Natürlich schluckt sie, was soll die Frage? … Dann wollen wir mal los, meine Herren!“

Sie hörte viele Schritte, die sich näherten. Das laute Gespräch unter Freunden verstummte zu einem leisen Murmeln. Sie griff mit ihren Händen in das Laken, um die erste Anspannung abzuleiten. Nach und nach füllte sich das Schlafzimmer mit Testosteron: „Ich beneide Dich um diese Frau, mein Bester!“, sagte eine ihr unbekannte Stimme, „Danke, dass ich sie zuerst ficken darf“, säuselte ein anderer. Und sie spürte, wie sich links und rechts neben ihr die Matratze bewegte, hörte wie sich zig Reißverschlüsse öffneten und schon schob ihr einer seinen Schwanz in den Mund, während ein anderer sie für den ersten Fick zurechtlegte. Jemand setzte sich über sie, begoss ihre Brüste mit Öl und presste seinen Penis zwischen ihre Brüste. Nicht zu vergessen der, der seinen Schwanz warm und hart direkt vor ihrem Gesicht wichste. Das war ihr Dom. Sie konnte ihn immer riechen oder atmen hören. Sie entspannte sich innerlich, während sie ihren Körper selig dieser Meute zur Verfügung stellte.

Der Gangbang war hart an diesem Abend. Die Männer sprachen nicht mit ihr, sondern nur über sie. Was für eine herrlich nasse Fotze sie sei, er (ihr Dom) könne sie doch sicherlich mal ins Büro mitnehmen für die Nummer zwischendurch, bei Vertragsverhandlungen mit den Kunden käme es mit ihr garantiert immer zum Abschluss. Es war nicht wirklich böses Zeug, aber definitiv wurde sie objektiviert und sie liebte das. Einfach nur ein Körper mit Löchern für die Freunde ihres Doms. Sie hatte keinen Sex, sondern die Männer masturbierten an und in ihr. Sie das willenlose Bückstück, ein Werkzeug der Lust, geboren um ihren Dom jeden Wunsch zu erfüllen. Sie konnte sich nicht an vieles erinnern, was an diesem Abend geschah oder gesprochen wurde. Zu sehr flog sie wie in Trance dahin. Ihr Gesicht klebte vom Gemisch aus Schweiß und Sperma der Herren, die sie nahmen. Sie fühlte sich großartig, begehrt und von ihrem Dom geliebt.

SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser)

Der Oktober wird schmutzig, liebe Liebenden 😉

Das hast Du jetzt nicht geschrieben, so was Dummes!

… weil ich es kann 😉

Doofkopp!

Fresse!

Selber!

Ruhe jetzt, das Interview läuft!

… trollt sich.

  1. Charakterisiere Dein Lebensgefühl mit einem Satz.

    Der Sarg hat kein Regal.

  2. Würdest Du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

    Humor. Meiner ist eh so speziell, dass er kaum auffällt.

  3. Welche Zweifel hast Du beim Schreiben Deines Blogs?

    Prinzipiell keine. Dinge, welche zu intim sind, die beschreibe ich auch nicht. Vor allem dann, wenn es um Inhalte des Spieles mit meinen Subs geht. Die Welt kann verkraften das nicht so genau zu wissen. Es sei denn, die Sub bloggt ebenfalls, dann sprechen wir uns ab, welche Detailtiefe erreicht werden soll. Da ich auch oft genug betone, dass es sich immer alleine um meine Ansichten auf die bunte Welt des BDSM handelt und ich nicht im Besitz der wahren Antwort bin, also nur meine Weisheit mit Löffeln gegessen habe, kann ich nicht verhindern, wenn LeserInnen glauben, dass BDSM so ist, wie ich es beschreibe. Das ehrt mich zwar, aber es ist eine falsche Annahme.

  4. Gäbe es für Dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

    Nein. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe aus unterschiedlichen Gründen. Auf der anderen Seite, wenn mir jemand ein Leben ohne Wecker finanzieren würde … hmmm … hätte ich noch mehr Zeit dazu.

  5. Ein Gedankenspiel: Stell Dir vor Du müsstest entscheiden:
    a) Entweder auf alle Deine Fotos verzichten oder b) all Dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst Du a) oder b) und warum?
    (Bedenke, dass Du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

    Da ich kaum Fotos besitze, weil ich Emotionen und Momente (positive und auch negative) eh nicht in Bildern festhalten kann, nehme ich das Geld und nach zwei Wochen Vollpension im Puff fange ich an weniger egoistisch damit umzugehen.

  6. Marmelade oder Nutella?

    Nutella!

  7. Was ist Dein Rezept gegen Schreibblockaden?

    Ich muss nicht bloggen, also lasse ich es dann auch. Das ist ganz einfach.

  8. Versuchst Du in Deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für Dich?

    Ich bin mir bewusst, dass eine Filterblase um mich herum exisitiert, die mir von den Lippen liest, bevor ich überhaupt was sage. Das macht mich sehr demütig, aber die LeserInnen sind bei mir, weil ich mich nicht von Ihnen manipulieren lasse regelmäßig was zu schreiben. Manchmal mache ich eine Umfrage, wozu ich was schreiben soll, was interessant sein könnte und schmiere das dann in einem Rutsch runter. Dieser Beitrag wurde übrigens am 19.09.2018 geschrieben, auf „Veröffentlichen am …“ gesetzt, damit ich diesen Teil der #Blogparade hinter mir habe. Ich hatte halt Lust darauf.

  9. Wenn Du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

    Der Sarg hat kein Regal (Shoutout-Modus)

  10. Bist Du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

    Ich schlage eine Sub, weil ich das will und nicht, um diese zu bestrafen. Strafen müssen unangenehm sein und nicht Lust bringend. Da ich sehr kommunikativ bin ist „Stille“ für einen definierten Zeitraum die absolute Höchststrafe für meine Subs. Alles andere wäre Kindergarten.

  11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

    Das ist der Fall.

  12. Kannst Du vom Bloggen leben?

    Nein.

  13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?
    (Anm. des Red: Macht nur Sinn, wenn 12. verneint wird)

    Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich für andere Blogs oder Zeitungen Kolumnen schreiben sollte. Ich bin da sehr offen für, allerdings lasse ich mir keinen Maulkorb bezüglich möglicher Zielgruppen anlegen, was das wahrscheinlich verhindert.

The Contestants <3 

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Abt. Eigenlob 🙂
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Einschub // Fort- und Weiterbildung von Betriebsratsgremien

Authentisch musste ja schon sein, nicht wahr? Kann ja nicht immer nur ums Ficken gehen, richtig?

Natürlich nicht, aber in den Kopf ficken kann man auf vielerlei Art.

Orrrr ….!

So habe ich heute einen guten Teil des Tages mit der Erstellung des Bildungsprogrammes innerhalb des Referentenarbeitskreises der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg verbracht, welche dann in 2019 durch das DGB-Bildungswerk NRW. e.V. veranstaltet werden. Quasi die Basis für die Programmhefte, die demnächst verfügbar sein werden.

Dabei kam es zu einem kleinen Umbruch, weil wir in 2019 auch Teile der Seminarreihe „BR-Kompakt“ der IG Metall regional durchführen werden. Insgesamt werde ich ein BR1-Einstiegsseminar und beide BR-Kompakt-Seminare (Personelle Maßnahmen und Mitbestimmung), sowie ein AN1-Seminar (Gewerkschaftliche Grundlagen) durchführen.

Des weiteren werde ich in 2019 meine eigene Fortbildung als Referent angehen und mich in Richtung Entgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz und Schwerbehindertenvertretung entwickeln. Gerade letzteres liegt mir sehr am Herzen.

Dazu kommen sicherlich noch einige Gremienseminare, also Betriebsratsschulungen- oder Klausuren, welche sich lediglich mit dem gesamten BR-Gremium beschäftigen und/oder „inhouse“ bei den Gremien stattfinden werden. Diese unterscheiden sich von den allgemeinen Grundlagenschulungen dahingehend, dass sie sich explizit mit den Themen des Gremiums beschäftigen, also den Problemen vor Ort und wie man diese angehen kann.

Wer also meine Person mal kennen lernen will, dem gebe ich die Möglichkeit dazu entweder in den Seminaren, die ich hier veröffentlichen werde, sobald die Hefte gedruckt sind, oder eben auch direkt ein Gremien-Seminar zu machen. Diese werde ich dann über das DGB Bildungswerk NRW e.V. einfädeln. Dies ist vor allem für frisch gewählte Gremien interessant, die sich in kurzer Zeit viel Wissen aneignen müssen und eben nicht auf andere Grundlagenschulungen lange warten können oder wollen.

Dabei mache ich grundsätzlich keinen Halt auch vor nicht gewerkschaftlich orientierten Gremien und das hat auch seinen Grund. Meiner Erfahrung nach haben die Mitbewerber den entscheidenden Nachteil, auch wenn sie mit kostenfreien iPads um sich werfen und vielleicht auch mitten in den Großstädten stattfinden, aber sie geben kaum einen Mehrwert. Was nützt es einem Betriebsrat, wenn er zwar seine Rechte kennt, diese aber nicht im Betrieb umsetzen kann. Und zwar aus eigenem Saft und nicht für jeden Furz einen Rechtsanwalt beschäftigt. (#Rant Ende).

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das eine oder andere Betriebsratsmitglied aus meinem Umfeld der sozialisitischen Medien mit mir diesbezüglich in Verbindung setzen würde. Vielleicht klappt es ja, wenn wir mal ein BR-Seminar nur mit Twitterern zB voll kriegen würden 🙂

So long 😀

Martin

#DSGVO – Das Kompendium

Da wollte ich mich doch tatsächlich hinsetzen und was zur #DSGVO schreiben, dabei habe ich das alles schon längst erledigt.

  1. http://training-of-o.de/blog/dsgvo/
  2. http://training-of-o.de/blog/2018/04/10/datenschutz-grundverordnung-dsgvo-ausgruenden/
  3. http://training-of-o.de/blog/datenschutzerklaerung/

Ich würde mal behaupten, dass für 95% aller Blogs exakt dieses Muster zutrifft. So lange es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt. Ist euch übrigens etwas aufgefallen? Die Warnung vor einer Abmahnwelle durch Winkeladvokaten? Nun … sie ist ausgeblieben und das hat auch seinen Grund:

Lesenswert:
https://www.wbs-law.de/internetrecht/erste-dsgvo-abmahnungen-im-umlauf-ra-solmecke-klaert-auf-77452/

Meiner Auffassung nach sind die uns vorliegenden Abmahnungen, selbst wenn die Vorwürfe stimmen sollten, unberechtigt, da die DSGVO keine Ansatzpunkte dafür enthält, dass es sich bei ihren Regelungen um Marktverhaltensregeln handelt. Doch nur dann, wenn es sich um Marktverhaltensregeln handeln würde, könnten Wettbewerber ihre wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche selbst wirksam geltend machen. Ziel der DSGVO ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Verordnung steht also der Mensch und weniger die Lauterkeit des Wettbewerbs.

Diese Frage wird die Gerichte allerdings noch die nächsten Jahre beschäftigen. Urteile deutscher Gerichte aus der Vergangenheit können nur bedingt zur Klärung herangezogen werden, da es sich bei der DSGVO um eine europäische Verordnung handelt, die auch im Lichte des EU-Rechts ausgelegt werden muss.

Trotzdem sollten Betroffene die Abmahnung dringend, auch wenn ich diese für ungerechtfertigt erachte, ernst nehmen. Wer die Abmahnung links liegen lässt, dem droht eine kostspielige Einstweilige Verfügung. In jedem Falle sollten Betroffene die oft nachteilig vorformulierten Unterlassungserklärungen prüfen lassen. Auch die geforderten Rechtsanwaltskosten sollten überprüft werden, ob diese nicht Angriffspunkte bieten, um sie zu verringern.

Die ersten Abmahnungen zeigen zurzeit noch deutliche rechtliche Schwächen oder wurden sehr allgemein verfasst. Das könnte auch daran liegen, dass die Rechtsunsicherheit immer noch sehr groß ist. Selbst Abmahner wissen im Moment augenscheinlich noch nicht, was hinter vielen Regelungen der DSGVO steckt.

Das Hauptproblem der neuen DSGVO sind die sehr strengen Vorschriften zu den Informationspflichten. So muss jetzt jeder ganz genau regeln, wie er mit den Daten seiner Kunden oder Webseiten-Besuchern umgeht. Hier liegt, wie sich nun zeigt, auch das größte Einfallstor für Abmahnungen. Insofern rate ich jedem Webseiten-Betreiber, einen entsprechenden Generator (z.B. unseren kostenfreier Generator unter https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/) zu nutzen oder sich eine rechtssichere Datenschutzerklärung von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Denn hat man es geschafft, seine Internetseite datenschutzkonform zu gestalten, sind Abmahnungen in diesem Bereich eher selten.“

Tatsächlich bin ich mir relativ unsicher, was ich Gewerbe treibenden Bloggern empfehlen soll. Persönlich würde ich mir zusätzlich zum Generator über die Rechtsanwaltskammer einen Fachanwalt für Medienrecht suchen, der mich berät. Unternehmer müssen eben auch investieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Des weiteren bin ich auch kein Freund von „anonymen Blogs“, die mit gekauften Adressen arbeiten. Aber es ist ein Leichtes sich ein Pseudonym zuzulegen und die Adresse eines Freundes im Blog zu benennen.

Ich verstehe jedoch die Motiviation nicht mit Klarnamen zu arbeiten, denn wenn ich ein Buch unter einem Künstlernamen rausgeben kann, warum sollte ich das nicht auch mit einem Blog machen können? Glaubt mir, dass auch ein Verlag Klarnamen von Autoren rausgibt, wenn der Staatsanwalt zwei mal klingelt.

Es steht also das Persönlichkeitsrecht auf Anonymität gegen das Transparenzgebot der #DSGVO, nämlich wem ich direkt in den Hintern treten kann, wenn er meine Rechte verletzt. In Summe würde ich jedoch annehmen, dass kein Blogger jemals einen anderen Blogger (Anspruchsberechtigt) wegen der #DSGVO vor den Kadi zerren würde. Das ist doch Unsinn.

Die meisten Rechtsverstöße in Blogs haben eher was mit Markensachen zu tun, oder mit Urheberrechten, weil man Bilder aus dem Netz als Beitragsbilder nutzt. Wer also (mindestens) gewerblich mit seinem Blog Kohle scheffelt, der sollte schon um Erlaubnis bitten und sich Fotos von sonst wo lizensieren lassen etcpp. Aber das sollte allgemeines Rechtsempfinden sein.

Ich habe schon vor der #DSGVO angeboten WordPress-Blogs auf Konformität zu prüfen und dabei zu helfen (Frauen zahlen gerne in Blowjobs – [Sarkasmus]) das Blog relativ sicher zu machen. Mit anderen Blogportalen sollte mir das auch gelingen, weil es mittlerweile viele AddOns seitens der Blogbetreiber gibt.

Daher schließe ich mein Kompendium für heute und vielleicht ergeben sich in den Kommentaren konkrete Anhaltspunkte für ein Q&A in naher Zukunft. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um mein kaputtes SSL-Zertifikat.

So long.

Martin

Dominance

source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1031899404133851136

Da sitze ich nun und habe es mir selbst eingebrockt. Die Twitterfamilie hat es so gewollt und nun bin ich gefordert. Wie in allen meinen Blogbeiträgen gebe ich nur meine Sicht auf die Dinge preis. Nicht jeder muss dem zustimmen. BDSM ist eben Vielfalt 🙂

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von Dominanz. Einige sehen es so, dass ein Mensch dann dominant ist, wenn er Menschen aggressiv angeht, fordernd ist, seinen Weg geht und vielleicht auch ein kleines Arschloch ist. Andere sehen das ganz und gar nicht so. Zum Beispiel fühlt man sich auch zum warmen, aber bestimmenden Menschen hingezogen. Oder vielleicht zu dem Typen, der im Bett dem Partner zeigt wo es lang geht und ansonsten einfach die Fresse hält.

Es kommt eben immer darauf an, was genau ein Mensch als dominant ansieht und weniger auf eine feste Definition. Wenn der eine sagt, dass eine Sub dies und jenes machen soll, dann bleibt die andere einfach trocken und gähnt in der Gegend vor sich hin. Das würde einfach nicht passen. Ich glaube, dass ich durchaus verallgemeinern kann, dass wie in jeder Beziehung der Deckel auf den Topf und der Topf auf den Deckel gehen muss.

Dominanz wirkt eben nur auf den Submissiven, der davon angezogen wird. Das können Worte sein, vielleicht ganz besonders die Wortwahl, der Ton in einer Stimme und was so aus dem Mund heraus kommt. Aber das ist noch nicht alles. Was ein dominanter Mensch so sagt, muss für den Submissiven Hand und Fuß ergeben. Es muss sie oder ihn triggern und mit Kopfkino füllen. Daher auch mein Leitsatz, dass ein Dom die Bedürfnisse seiner Sub im Blick zu haben hat, auch dann wenn er sich über diese hinweg setzt. Das Spiel dieser Menschen muss in weiten Teilen so gewollt sein.

Was einen dominanten Menschen wohl am Ehesten ausmacht ist, dass er klare und deutliche Worte findet. Wobei auch „klar und deutlich“ so eine Sache ist. Persönlich erinnere ich mich an eine Begebenheit, wo alleine der Begriff „Pornokino?“ größte Lust auslöste, und im anderen Falle explizit erläutert werden musste. Sagen wir mal, dass ein Dom eher als ein submissiver Mensch ein klares Bild von den Dingen haben muss, die ihn selbst ausmachen. Was sie/er will, was sie/er nicht will, aber auch wo sie/er ihre/seine Sub so einordnet.

Tut euch bitte selbst einen Gefallen und geht nicht davon aus, dass meine Dominanz eine Blaupause für jeden Dom ist. Es gibt Frauen/Männer, die mich auslachen, weil ich ihnen nicht dominant genug bin. Und es gibt Frauen/Männer, die mich nicht anmachen, weil sie einfach vom Mindset her keine Sub oder einfach zu demütig und sich selbst erniedrigend sind und so wahrscheinlich niemals meine Sub werden können. Das klassische Topf/Deckel-Ding eben.

Denn es ist auch anders herum so, dass ich manche Doms von ihrem Mindset her für völlig daneben halte, aber solange die Subs mit jener/jenem zu Rande kommen und sich wohl fühlen ist alles in Ordnung. BDSM ist und bleibt Vielfalt.

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.

#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.