#TheTrainingOfO – Regeln X.5

„Nichts ist beständiger als der Wandel“


Diese Weisheit, mal dem Griechen Heraklit (ca. 500 J. v. Christus), mal dem Engländer Charles Darwin (*1809 – 1882) zugeschrieben, passt wie die Faust aufs Auge für eine weitere Folge über Regeln im BDSM generell, BDSM-Verträge allgemein, im #CircleOfFalbalus speziell und erst recht für das #TheTrainingOfO.


Wenn ich mir meine verschiedenen Regelwerke so betrachte, ob nun so als generelle Vorlage für Viele oder spezielle Dinge für mich so, dann komme ich immer wieder auf den Punkt, dass Regelwerke sich schlicht und ergreifend dauernd verändern.

Von all jenen Dingen, die mir mal ganz extrem wichtig gewesen sind, sind nicht mehr so viele übrig geblieben. Aus Einsicht der Untragbarkeit, der Realität wegen und vor allem der Person wegen, die mir da gegenübersteht.

Submissive Fachkräfte benötigen jedoch Regeln, an die sie sich halten können. Grenzen, die es zu beachten gilt, Dinge, die es zu tun gibt und Sachen, die zu unterlassen sind. Also irgendwie muss es ja losgehen. Dynamik kommt später.


Eine der merkwürdigsten Dinge, die ich jemals auf dem Zettel hatte, waren Benimmregeln. Unter lautem Kruschtelgeräusch lese ich davon, dass die Sub nicht spricht, sondern nur dann, wenn sie etwas gefragt wird. Also stets und ständig. Es sollte „Kammern der Kommunikation“ geben, in welchem man auf Augenhöhe den Status der Beziehung bespricht.

Es schüttelt mich bei dem Gedanken, dass ich die offene Kommunikation so tief beschnitten habe. Wahrscheinlich war ich einfach viel zu unsicher damals und wollte mein Ding einfach durchziehen.

Heute ist daraus geworden, dass während der privaten Sessions „dazwischen“ immer offen geredet werden soll. Ständige Qualitätskontrolle sozusagen. Für Außentermine jedoch gebe ich das gerne vor, wenn Art und Umstand des Spielens schweigende Subs erfordern.


Oder das hier: „Du hast Dich mir exklusiv hinzugeben, auch wenn ich mich nicht exklusiv an Dich binden werde.“ – Was für ein Schwachsinn 😉 Das war zu einer Zeit, wo ich die totale Kontrolle haben wollte und wirklich glaubte, dass EPE dies einfach beinhalten muss.

Heute denke ich, dass eine Sub sich exklusiv an mich binden kann, wenn sie dies möchte. Dann jedoch auch nicht „mal so“/“mal so“. Da ich mich zwar emotional, aber nicht exklusiv binde, muss die Sub jedoch mit den Nebenerscheinungen meiner Polygamie klar kommen. Und dies ohne MiMiMi.


Ich denke, dass es tatsächlich nur vier Regeln gibt, die stets und ständig Bestand haben und die ich allen Subs aufdiktiere (beim Spielen – nicht im RL!). Wobei es mir schmeichelt, wenn diese Regeln auch (ab und an) im RL gelebt werden.

  1. 3H-Regel

    (Mein!) Halsband, Halterlose, High Heels (oder Pumps mit minimalem Absatz!)

  2. Schwarze Kleidung, keine Rüschen, Federn, Schleifchen, nichts Buntes, höchstens gedeckte Farben.
  3. Keine Dessous (also weder BH noch Slip).
  4. Lange Haare stets offen tragen.

Und dann sind da noch die Dinge, die jeder Sub früher oder später begegnen werden, weil diese Vorstellung einfach in mir haftet.

  1. Du wirst geschlagen, weil ich Lust habe, Dich zu schlagen.
  2. Blowjobs sind Pflicht.
  3. Teile Deiner Ausbildung finden in der Öffentlichkeit statt.
  4. Du wirst gefickt, jedoch nicht zwangsweise von mir.

Alles andere ist pure Geschmacksache. Ich tendiere dazu, keine Zeitvorgaben zu machen. Aber wenn ich der Meinung bin, dass es soweit ist, dann ist es soweit und ich dulde dann keinen Widerspruch. Die eine Sub will schnell viel, dann soll sie es bekommen, wenn ich der Meinung bin, sie ist soweit. Ansonsten trete ich für sie auf die Bremse. Die andere Sub will in Tippelschritten nach vorne geleitet werden, aber auch für sie gilt, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, gesetzte Dinge anzugehen. Und diesen Zeitpunkt bestimme ich.

 

Der Dom als Hure …

Manchmal reizt mich dieser Gedanke ja immer noch. Dinge für oder gegen Geld zu tun.


Wer mich kennt, der weiß, dass ich vor so ziemlich überhaupt nichts halt mache. Und auch wenn ich meine Präsenz bei peppr.it aufgegeben habe, da Hetero-Escort einfach nichts bringt, so umschleicht mich dieser Gedanke im BDSM-Bereich immer wieder mal.

Und bevor der Aufschrei durch die Gemeinde geht, so gilt ja auch für mich, dass über Dinge nachdenken nicht identisch ist mit Dinge tatsächlich zu tun. Obwohl … bei mir, nun ja. Also nicht immer identisch.

Die Tatsache eine Partnerin zu akzeptieren, die man nur wenig bis gar nicht kennt und diese dann befriedigen zu müssen und ihr nach Möglichkeit ganz exakt das geben zu können, was sie gerade braucht – im Sinne des BDSM, ich rede nicht vom plumpen Vögeln -, kommt immer wieder mal hoch. Und diese Hochkommen ist nicht im Sinne von kotzen gemeint.


Ich denke nicht, dass dies ein romantischer Ansatz ist. Aber es ist mindestens ein sehr emotionaler. Jedenfalls in meinen Gedanken. Eine gewisse Menge Geld führt zwei Menschen zusammen, die sich sonst niemals begegnen würden. Und es ist nicht der Mann, der sich eine Bizarr-Escort-Dame leistet, sondern eben anders herum. Ein Anruf, eine eMail, ein Treffpunkt, kurzes Gespräch, ein offener Umschlag, das Spiel … und dann gehen. Und den Umschlag nicht vergessen.

Sich für das, was man gerne macht, bezahlen lassen.

So heißt es doch immer, dass man das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.


Aufgrund meiner Erfahrung insgesamt denke ich, dass ich durchaus in der Lage bin, eine Frau aus dem Stand zu bespielen und „dabei“ ihren Weg zu finden, den sie gehen möchte. Hindern würde mich auch an der Umsetzung nichts. Und Angst davor hätte ich wohl auch nicht. Die Manschetten, die ich mir dabei anlege, sind jedoch immer die gleichen:

Was geschieht mit mir – hinterher.

Wenn ich die Dame dann verlasse und es keinen weiteren Kontakt geben wird, den man ausbauen könnte? Weil ich eben in genau dem Augenblick eine Möglichkeit war, ein Spielzeug? Und nach geleisteter Schuldigkeit für diesen Moment in die Vergessenheit gerate? Wird das nicht an meinem Ego kratzen?


Fragen über Fragen, aber eine Antwort darauf … ich würde es darauf ankommen lassen.

#SecretNight goes #TheTrainingOfO … oder so.

Kleine Zwischenmeldung …

in der kommenden Woche werde ich mein Veranstalterprofil im JoyClub zu stehen bekommen und auch das angedachte Regelwerk für eine „O“-Veranstaltung im Sinne der #SecretNight überarbeiten und sowohl hier, als auch da präsentieren. So werde ich es extrem entschlacken, um die Herren der „O“’s nicht zu brüskieren.


Der 05.01.2018 ist die erste #SecretNight im kommenden Jahr und da auch gleichzeitig mein Luftballontag ist, trifft es sich gut einfach mal zu starten.

Da die #SecretNight eine Anfänger-Veranstaltung ist, bitte ich jetzt schon um Verzeihung, falls meine Spielideen nicht ganz „O“-lastig sind. Also ich gehe sicherlich nicht gleich auf 100%. Ich denke jedoch auch über eine 100%-„O“-Party nach.


Viele Paare sind schon länger im D/s-SM daheim und tippeln sich auf der gemeinsamen Erfahrung in Richtung „O“ hin. Insofern muss ich annehmen, dass sehr viele Paare schon extrem gut aufeinander eingespielt sein müssten. Diese Paare sind natürlich auch willkommen.

Mir geht es jedoch im kommenden Januar um beteiligungsorientiertes Spielen im Sinne der „O“, wo Anfänger nicht nur daneben stehen und den „Profis“ zuschauen und ständig „Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott!“ rufen, sondern um eine Veranstaltung wo Anfänger im Vordergrund stehen, und Fehler geschehen dürfen.

Dafür bietet die #SecretNight einfach einen sehr speziellen Rahmen und ihr Charakter des menschlichen Umgangs miteinander bietet sich einfach dazu an.

… more to come.

Ich mache alles für Sie …

Kein Satz kann so gefährlich sein wie dieser, wenn er bei dem Falschen ankommt.

Dabei ist das nicht mal böse gemeint. Aber der Satz ging durch einen Filter. Nämlich den der Sub. In ihren Vorstellungen ist sie ihr Kopfkino durchgegangen und möchte sich dem Herrn zu diesem, eigenen, Zwecke vollumfänglich anbieten.

Nur beim Empfänger, dem vermeintlichem Herrn, kommt er ganz anders an.

Was die Sub eventuell meint ist, dass er sie ans Bett fesseln, die Augen verbinden und durchvögeln darf, wann und wie es ihm beliebt. Der vermeintliche Herr denkt jedoch gerade daran, wie sie für ihn auf den Strich geht und Geld verdient.

Ich betone mal ganz bewusst zwei große Extreme. Und ja, das mag durchaus eine große Kluft aufwerfen und ziemlich böse daher kommen.

Irgendwo in diesem Blog habe ich mal eine solche Situation beschrieben, die mir widerfahren ist. Die Dame sagte exakt dies beim Spiele-Date Nummer Eins. Und ich ließ sie sich ausziehen auf den Rücken legen und schickte mich an ihr in den Hals zu kacken. Merkwürdigerweise wollte sie das dann doch nicht und wir kamen richtig ins Gespräch.

Kleine Schocktherapie mit Wirkung.

Unabhängig davon, dass ein Dom immer dieses „alles“ hinterfragen sollte, warne ich im Zeitalter von „DummDoms“ ganz ausdrücklich vor solchen Äußerungen. Und den Doms füge ich hinzu, dass eine Sub zumeist nur damit sagen will, dass sie euch grenzenlos vertraut. Und das ihr dieses Vertrauen gefälligst nicht zu mißbrauchen habt.

Von dominanten Menschen kann erwartet werden, dass sie gesprochene Worte so für sich umdenken, dass es sicher für die Sub ist und nur das getan wird, was irgendwann auch mal an- und abgesprochen wurde.

Ich selber würde einen solchen Satz nur dann als „as is“ annehmen, wenn ich die Sub schon sehr lange kenne und ganz exakt wissen kann, dass er ganz exakt so gemeint ist. Von Hirnventrikel und Tara würde ich ihn sicher annehmen. Weil sie wissen, was dieser Satz bedeuten kann.

 

#TheTrainingOfO – Drum prüfe, wer …

… sich ewig schindet.


Die Kinks der Menschen sind so unterschiedlich, wie es Kinks gibt. Und bestimmte Kinks lassen sich nur alleine, nur zu zweit oder nur Gruppen ab Drei leben. Das potentiert das Ganze noch mal um ein drölfzigfaches.

Zusätzlich hat da jeder Dom, Sub, Master, Sir, Meister, $whatever seine Lieblingsdinge und dann hat jede Sub, Sklavin, „O“, Novizin, $whatever entsprechende Gedanken.

Im Idealfall stimmen die Kinks sehr gut überein und es gibt kaum Differenzen. Das sollte tendentiell für eine sehr langlebige (Spiel-)Beziehung reichen. In den hoffentlich vielen Gesprächen hat sich das einfach so ergeben und in den hoffentlich vielen Gesprächen weiterhin wird das alles noch so vertieft.

Was auch immer als „richtige“ (Spiel-)Beziehung erachtet wird, sie ist stimmig, richtig und gut, wenn sie sich weiter entwickelt. Es können gemeinsam Grenzen verschoben werden und jeder kleine gemeinsam gefundene Trampelpfad wird ausgiebigst breit getreten. Schließlich ist das immer auch eine Art Varianz in den Dingen, so links und rechts.

Und … natürlich … werden mit den Grenzen vielleicht auch eigene „NoGos“, die zu Anfang existierten, über Bord geworfen, weil das Vertrauen ineinander groß genug ist, um ein paar Extrameilen zu laufen und man findet Gefallen an Dingen, von denen man nie geglaubt hat, dass man diese täte, geschweige denn, dass diese existieren würden.

Ich persönlich habe überhaupt kein Faible für Bondage. Eisenfesseln reichen mir völlig aus. Sie sind praktisch und effizient. Obgleich ich sehr gut verstehen kann, welch ein erotisches Erlebnis es sein kann von jemandem, der das kann, verschnürt zu werden.

So sehr ich auch Natursekt propagiere, so überhaupt nicht lege ich Wert auf Kaviar. Also niemals. Never, nicht … hartes Limit. Aber ich verstehe diejenigen, die das mögen und die sollen es dann auch gerne miteinander machen.

Als Expressionist bin ich sehr gerne „draußen“ unterwegs. Auch mit meinen Subs. Ich zeige vor, führe vor und überlasse sie in diversen Szenerien und ergötze mich an dem Bild, was ich sehe. Aber ich flüstere es auch gerne daheim in ein Ohr, während ich mit meinen Fingern durch eine Spalte gleite.

Früher oder später wird also jede Sub sich damit auseinander setzen müssen, wie es ist, vorgezeigt, vorgeführt und vergeben zu werden. Dabei spiele ich durchaus mit dem Gedanken sie auch mal gegen Geld zu verkaufen. Schließlich dürfen sich Männer gerne an Unkosten beteiligen, wenn ich mal ein größeres Hotelzimmer buchen sollte.

Ich versuche den Subs klar zu machen, dass ich das nicht losgelöst von ihrem eigenen Kopfkino mache. Mit dem, was sie gerne mal erleben möchten. Sie wissen ja – Zacken, Krone.

Pornokinos, GloryHoles, Parkplätze sind sehr erregende Orte für mich. Prinzipiell, weil es dort einfach Männer gibt, die man nicht organisieren muss. Dort geht es um Sex, um den nächsten Schwanz, die nächste Ladung Sperma, die es zu schlucken gilt. Subs können als Frau hier erleben, wie es ist Königin zu sein und begehrt zu werden. Stramme Ständer, die ihre Ladungen nur zu gerne in einem von mir kontrolliertem Umfeld abfeuern.

Wenn das also das in Deinem Kopfkino nicht vorkommt, dann kann ich nicht Dein Dom sein.


Playpartys, wie zB die #SecretNight sind vortrefflich für SM geeignet, denn weil ich meine Subs ausnahmslos sehr liebe, so muss ich ihnen sehr weh tun. Das geht natürlich auch schön daheim bei mir, aber es ist dann doch etwas anderes die Intimität der eigenen Wohnung zu verlassen und die Subs auch hier vorzuzeigen, damit andere sehen, was sie für mich zu ertragen bereit sind.

Allerdings bin ich wirklich kein ausgewiesener Sadist. Ich tendiere tatsächlich, auch wenn ich eine Sub nicht unbedingt ficken muss, mehr zum D/s als zum SM. Allerdings 2 denke ich gerade darüber nach, ob es sich nicht lohnt, ein wenig härter zu werden. Jedoch immer nur im Bezug zur Sub. Niemals werden alle über einen Kamm geschoren.

Wenn das also das in Deinem Kopfkino auch nicht vorkommt, dann kann ich nicht Dein Dom sein.


Was sich verfestigt hat ist, auf der einen Seite, dass ich wohl ein guter Dom für absolute Anfänger bin. Darauf bin ich schon ein wenig Stolz. Kritiker könnten sagen, dass man den ersten Dom eh nicht vergisst und es nur natürlich ist, dass diese Subs länger bleiben als später, wenn sie wirklich wissen, was sie wollen und auch das, was sie nicht wollen.

Offensichtlich ist es mir jedoch möglich die wunderbare Beziehung zu Hirnventrikel als exakt diese zu halten, und doch meinen Subs ähnliche Emotionen zu schenken. Und zwar ohne, dass ich sie anlügen muss. Meine Frau sagt immer, wenn ich nicht so eine Engelsgeduld hätte, dann wäre sie schreiend weggelaufen. Also scheint Druck in meinen D/s-Beziehungen keine Rolle zu spielen. Vor allem weil die Subs sich diesen schon zur genüge selber machen.

Ich habe einfach Zeit und bin völlig entspannt. Was aber auch die Garantie ist, dass Dinge nicht übereilt werden. Auch und wegen der mir vertrauenden Sub nicht. Glauben Sie mir, innerlich sieht das bei fast jedem Dom ab und an schon mal ein klein wenig anders aus. Nur merkt man uns das nicht an. Und mir gleich gar nicht.

Selbstklebend habe ich ein Bild im Kopf (ich erwähnte dies an anderer Stelle bereits) und würde gerne mal wieder FFM machen. Nicht nur im Sinne des BDSM 😉 Aber ich hetze einfach nicht, weil es mir nicht wichtig genug ist. Aber ich weiß auch, dass meine Subs davon wissen und ich erinnere mich an ein tolles Erlebnis mit Hirnventrikel und „M“ auf der #SecretNight in diesem Jahr 🙂


Es ist also sehr wichtig insgesamt zu wissen, auf wen man sich so einlässt. Eine Sub sollte sich selber Zeit nehmen, den Dom, dem sie sich anvertrauen mag so gut es geht zu kennen. Aber irgendwann muss halt auch mal das Halsband oder die Handschellen klicken, denn irgendwie ist ja auch ohne Dings, kein Bumms.

Ich mag Frauen, die sich Gedanken um sich selber machen. Im Idealfall sind sie sogar des Schreibens mächtig. Was ich nicht leiden kann ist das Klammern. Eine Sub, die jede freie Minute meines Lebens in Anspruch nehmen … muss, kann bei mir oder im Zirkel keinen Platz finden. Meine Subs sind selbstbestimmt und frei. Sie regeln ihre Dinge, gehen arbeiten, haben Kinder etcpp. Ich schätze, dass sie sich bei mir ihre Seele massieren lassen möchten mit allem, was dazu nötig und geboten ist.

In diesen Augenblicken verschmelze ich meine Seele mit der meiner Sub und wir energetisieren uns gegenseitig.

#Kaffeedate – Runde Zwei

„Bitte machen Sie den Damen klar, dass das hier kein Wettrennen ist. Ihre Tweets verleiten dazu, dies anzunehmen. Bitte lassen Sie das, mein Herr.“ – Tara


So hatte ich letzten Samstag ein #Kaffeedate mit einer Dame, die sich dem Zirkel nähern möchte. Sie hatte mich prinzipiell schon bei dem Satz „Ich verfolge Sie schon, als sie noch nicht @EmEmBDSM waren“ ;-), aber ihr Charme insgesamt und ihre offenen Worte trugen dazu bei, dass wir völlig die Zeit vergaßen und irgendwie war es dann fast vier Stunden später.

Beim Date mit meiner Frau letzten Donnerstag …


„Komm‘ schon. Ich seh‘ das doch. Wir laden sie ein und dann sehen wir weiter.“ – Hirnventrikel


… und dies ist nun geschehen.

Wir freuen uns sehr darauf, da wir uns bewusst darüber sind, dass es Courage und Mut für eine Frau braucht sich zu bewerben. Wir ziehen ja niemanden in den Zirkel, auch wenn ich derzeit schon stark die Position von „M“ bewerbe.

Obwohl, „M“ ist nicht ersetzbar. Sie war und ist einmalig und ich sehe ihren Lebensweg, den sie für sich gefunden hat mit einem Lächeln.

#TheTrainingOfO … Bindung zwischen Oben und Unten

„Consensual Non-Consensual“ – Die Bindung eines Doms an seine „O“


Nichts erscheint mir persönlich tiefer als das absolute Vertrauen. Dabei spielt es nicht mal so sehr eine Rolle in welchem Verhältnis Menschen zueinander stehen. Tiefe Bindung ist in allen Lebensbereichen möglich und ein jeder sollte einen solchen Menschen haben, dem sie/er einfach alles anvertrauen kann.

Sorgen, Nöte, Ängste – vielleicht nicht mal mit dem Anspruch auf eine finale Lösung, aber mit der Gewissheit, dass diese intimen Dinge wohl bewahrt bleiben und nicht weiter getratscht werden.

Mit der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass ich durch meinen Lebenswandel ein solcher Mensch geworden bin. Mehr als noch früher bin ich mir meiner Mitwisserschaft bewusst und es ehrt mich sehr, wenn vor allem wildfremde Menschen bei mir einfach mal loslassen können und ihren ganzen Weltschmerz in meinen seelischen Mülleimer werfen.

Mit dem Typen von damals verbindet mich nicht mehr sehr viel. Ich habe gelernt, auch schmerzhaft, dass der Bumerang immer zurück kommt. Und Dinge, die ich achtlos ausgeplaudert habe, trafen mich immer mit voller Wucht, wenn nicht sogar extremer.

Vertrauensverlust ist mit nichts gleich zu setzen. Wenn Dir eine geschätzte, wenn nicht gar geliebte Person die Brocken vor die Füße wirft, dann ist das ein plötzlicher Fullstop. Ende. Aus. Vorbei.

BDSM ist der Weg gewesen mich ein wenig von diesem Typen zu trennen, welcher achtlos mit Mensch und Material umging. Der sich nicht festlegen wollte. Dinge wie Respekt, Wertschätzung, Loyalität … ich wurde nicht in vollem Umfang damit geboren. Und wenn ich das so lese, dann klingt das … nun, am Ende des Tages hat jeder Mensch irgendwie ein bisschen mehr oder weniger einen an der Klatsche.

Und vielleicht ist das auch nun so ein Grund warum meine Frau meinte, dass ich sie ab und an ihren Vater erinnere. In sich ruhend wie ein Buddha. Niemals laut, aber wenn es drauf ankommt richtungsweisend und bestimmend. Sich seiner selbst sicher in dem was er kann, aber auch in dem was er nicht kann. Wissen, was er will, aber auch, was er nicht will.

Es wäre nun ziemlich komisch, den Typen von damals zu beschreiben, denn der Mensch der ich heute bin, ist mir bewusster und deutlich lieber. Deswegen behalte ich das einfach für mich.

Blicke ich heute in den Kreis meiner Lieben, vor allem zu meinen Subs (auch ehemalige), dann verbindet mich sehr viel Liebe und Loyalität mit ihnen. Weil ich wohl wirklich so etwas wie ein Fels in der Brandung bin, an welchem sich die weiblichen Emotionen angstfrei vollkommen entfalten können ohne mich selber zu beeinträchtigen.

Ich bin dankbar für jeden einzelnen Moment, den ich mit meinen Subs verbringen darf. Diese Momente sind kostbar, intensiv, innig, vertraut, liebevoll und das in beiden Richtungen. Das mag von außen sicherlich anders aussehen, aber … zugegeben … ist uns völlig Wumpe.

Es erfüllt mich mit Schmerz, wenn es jemandem nicht gut geht und ich freue mich mit ihnen, wenn irgendwas gut klappt. Nicht unbedingt ein Mann vieler Worte, aber ich lasse meinen Emotionen immer und ausnahmslos freien Lauf.

Und ich denke, dass macht mich aus. Ich bin nicht unberührbar, ich bin nahbar. Ich bin nicht verschlossen, ich bin offen. Als Dom falle ich auf weibliche Manipulationen nicht herein, als Mann knie ich nieder, weil sie es dennoch versuchen.

Es geht mir … verdammte Scheiße noch eins! … gut.

#CircleOfFalbalus – One Size Fits All …?

Ob es nicht im Sinne eines Doms liegt, seine Subs nach seinem Bild im Kopf zu formen?


Ich glaube, das wäre ein guter Untertitel.

Weil er auf mich nicht so wirklich passen mag.


Derzeit besteht der Zirkel aus drei Menschen. Neben mir als Dom, kommen meine Frau Hirnventrikel hinzu und natürlich Tara. Und vielleicht schon bald eine weitere Frau, wobei die Entscheidung final noch nicht getroffen werden kann (… stay tuned …).

Es wäre so einfach wie kompliziert einfach meine Wünsche und Ideen den Damen 1:1 aufzustülpen, sie „Dinge“ tun lassen an welchen ich grundsätzlich meinen Spaß habe, aber die Damen jeweils nur mal so oder so Spaß haben. Und auch wenn ich im Beitrag „Eine Sub ‚muss‘“ davon gesprochen habe, dass eine Sub auch mal wirklich muss, nämlich gegen Grenzen (vor allem die im Kopf) angehen, so werde ich nur in wenigen Angelegenheiten meine Damen auch gegen ihren Willen etwas aufzwingen.

Diese Dinge sind den Damen übrigens durchaus bekannt und liegen an der ein oder anderen Stelle auch hier im Blog herum 😉 … und ich helfe nicht beim Suchen.

Mein Ziel ist es durchaus meinen Subs BDSM in einer Form des Wunscherfüllers erlebbar zu machen und ich finde daran nichts Schlimmes. Wo die eine weniger auf das Aua und mehr auf Fremdnutzung steht, so ist dies bei der anderen eher genau seitenverkehrt. Warum sollte ich das nicht in Betracht ziehen dürfen?

Es geht mir um weiche und sanfte Dominanz, wobei ich mich auch von meinen Gegenüber triggern lasse und dann kann es auch recht heftig werden. Wer lieb ist, wird lieb dominiert und wer mir blöd kommt, hat keinen Spaß dabei. Es kommt selten vor, dass ich mich einfach nur abreagieren will oder muss, weil ich einen stressigen Tag hatte. Ich sehe da keinerlei Verbindung für mich. Wahrscheinlich bin ich dafür viel zu ruhig in meinem Wesen und ich denke, dass ich davon ziemlich viel an meine Sub abgeben kann.

Der Zirkel ist im Übrigen auch kein Harem 😉


Sagen wir es sachlich: Ich bin darauf getrimmt aus den Subs, die sich mir anvertrauen, zunächst den BDSM erlebbar zu machen, der in ihrem Kopf rumschwebt. Erst dadurch kommt eine gewisse Befreiung des Geistes nach meiner Meinung überhaupt zustande. Denn alleine hierfür gehört eine Menge Mut zu und da lasse ich den Damen lieber einstweilen ihren Weg beschreiten, den ich bewache.

Erst wenn sich hier alles soweit eingespielt hat, beginne ich mit Variationen und bringe neue Dinge in das lüsterne Treiben und meiner Erfahrung nach macht exakt so ein Ansatz es den Subs einfacher sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Und mit der Zweit kommt es dann auch zu dem viel zitierten „Blindem Gehorsam“, weil das gegenseitige Vertrauen so tief sitzt, dass ich quasi schalten und walten kann wie ich will und genau dann geht das Leben dezent los.


Dieser Entwicklungsprozess kommt auch einem sehr pragmatischem Punkt entgegen, denn auch wenn grundlegende Dienste von allen meinen Subs zu leisten sind, so hat doch jede eine Art „Exklusivnutzung“, die von anderen #AusGruenden nicht gemacht oder nicht angestrebt werden. Und glaubt mir, das entspannt das Gemeinsame im Zirkel untereinander ganz extrem. Und nein, ich werde keine Liste vorlegen, die man abhaken kann. Auch meinen Subs nicht. Das erzeugt meistens ganz exakt das Gegenteil, nämlich Konkurrenz untereinander.

Mir ist es wichtig, dass die Subs im Zirkel meine Lebenspartnerschaft zu Hirnventrikel respektieren und als unantastbar begreifen. Meine Subs müssen nicht beste Freundinnen für immer und für alle Zeit sein, aber sie müssen akzeptieren, dass dieser Dom auch weitere Subs hat, aber mit dem sicheren Gefühl, dass dessen Frau das weiß und billigt. Was bedeutet, dass die Subs sich gegenseitig akzeptieren und respektieren müssen, damit diese Gemeinschaft funktionieren kann. Und … das tut sie.

Gerade die aktuelle Annäherung (#Kaffeedate vorraus) wurde beiderseitig positiv aufgenommen und es liegt dann wohl an mir, ob ich es verbocke oder nicht. Es wird Zeit die Stelle von „M“ wieder neu zu besetzen.

Und ja … ich bin durchaus ein wenig aufgeregt deswegen.

#TheTrainingOfO – English Version

Recently I have been asked to reveal all my secrets and try to explain things in english for foreign readers. To my opinion, well, you only need to get in contact with me via eMail for instance (and the best instance) and I will help you out on this issue.

But for this one time I will give it a try … you never know what it’s good for 😉


#TheTrainingOfO is a concept considering female subs (I only do female subs!) wanting to live the „O“-experience somehow, someway, somewhere, sometime. The main rule for being/living as an „O“ in general is following the „consensual non-consensual“ lifestyle. This means it is me to lead and the sub to obey completely without asking or hesitation.

But as me as The Dominant and the female as The Submissive are human beings in first instance we need to built a trustful D/s-Relationship in first row before we can begin to live life more extremely.

The first step is to get in contact and there are several ways to do this (eMail, WhatsApp, Direct Messages on Twitter) and tell me about your thoughts. We will have a chit chat to see if we are talking about the same thing and if my D/s applies to your D/s-Phantasies. If this is done for good I will have a talk with my wife about you.

Hirnventrikel and I will decide together (as partners in an open relationship, she is not my Submissive only) and if things are okay it will be an honour for me to invite The Submissive for having a coffee in a secure place one on one. If this date was fine it will be The Submissive to ask for the next step. Because if we feel we cannot „work“ together there will no next step.

The next step would be to have a Dinner date together with my wife and The Submissive or only with my wife and The Submissive. As a Submissive my wife has to challenge with other females in my life, but as my wife – she has not. She wants to get to know The Submissive more close to have a good feeling about her, because she just wants to know which Submissive wants to suck her husband’s dick for good. If my wife is fine with The Submissive she will feedback this to her and The Submissive needs to do the next step.

Visiting this blog you see the „Application #CircleOfFalbalus form“ and The Submissive shall fill out this form with valid data about herself. This application will be discussed within the #CircleOfFalbalus but it is my choice only to accept the application or not. This may sound a bit technical or formal, but I am a formal guy … take it as it is.

I do not want The Submissive to just step by to get fucked from time to time. The Submissive will be trained according to her needs and realistic possibilities. And I want The Submissive to be a proud member of the #CircleOfFalbalus for years and not just for some months.


First Line: The Apprentice

Within a period of about one year The Apprentice and I are working on our D/s-Relationship deeply and get close to built trust. She will learn about things I need and things that will come up, when she wants to get further.

Second Line: The Submissive

This part may last longer (1-2 years). The Submissive will be trained more on things she learned and possible punishments for disobeying will be harder. The Submissive will have spotlights on living as „O“ so she can decide better for applying to become an „O“.

Third Line: The „O“

After The Submissive has done the necessary tests and applied on her own will, she will become my property and will start living „consensual – non-consensual“ without any doubt.


The Audience should know that you cannot start living as „O“ right from the spot. Living as „O“ needs to have a fully funcional D/s-Relationship working. The Apprentice has a lot of possibilities to influence the D/s, The Submissive may discuss things with a bit less influence whereas „O“ has no safeword and no influence anymore.

In order to really love being „O“ a female needs to have full trust into me and I think this 3some-way is a good challenge to grow into being „O“.


In general an owned Submissive can be given to me to walk this path as well. Charges may apply on this for the relevant Dominant.

Mal was ganz Anderes … oder …?

Ich stehe für was. Wer mich nicht so gut kennt, der sieht von mir eine gewisse äußere Erscheinung. Nämlich zumindest einen Mann, bei dem sich im Kopf irgendwie alles nur um Sex dreht. Und zwar um ganz besonderen Sex. BDSM eben.

Wer dieses Blog etwas intensiver verfolgt hat, der weiß aber auch, dass sich so zwischendurch auch mal private Schubladen öffnen. Und es sollte kein Geheimnis sein, dass ich einen Namen habe, meine Anschrift, Handynummer, eMail-Adresse ist alles diesseits der DeNic im Impressum des Blogs hinterlegt. Sogar Bilder gibt es von mir. Es sollte also möglich sein, mich auf der Straße zu erkennen.

Aber irgendwie scheint dies noch nicht genug zu sein. Manche Menschen möchten gerne noch privatere Dinge über mich erfahren. Welche Musik ich höre, was ich sonst noch mache, sogar berufliche Dinge, Kinder, Haus, Hof, ehrenamtliche Aktivitäten. Ich respektiere diese ganzen Fragen und wo es mir möglich ist und sinnvoll erscheint werde ich diese Geheimnisse gerne in persönlichen Gesprächen lüften.

Feste Ausnahmen sind jedoch Identitäten der Damen im Zirkel oder Damen in der Annäherung. Wenn ich von Hirnventrikel und Tara spreche, dann bleibt das auch so und wer über diese Damen Genaueres wissen möchte, dem steht es frei selber nachzuforschen (aka die Damen direkt zu befragen). Sollten sich Damen in der Annäherung an den Zirkel befinden, es aber noch keine wirkliche Relevanz haben, so gebe ich darüber gerne Notiz, dass dem so ist (Statistik ist derzeit „3“, bitte gerne).

Wenn ich ansonsten nichts erzähle, dann hat das gute Gründe, denn .. es geht euch außerhalb persönlicher Kontakte irgendwie nichts an. Wer mich auf WhatsApp oder Telegram hat weiß sicherlich eine Menge mehr, aber die komplette Geschichte gibt es eben nur, wenn man mich/uns persönlich trifft. Oder ein Honorar für ein Interview bezahlt, Reisekosten vollständig vorstreckt, eventuell ein Hotelzimmer vorbestellt und Kostenübernahme übt und mich so vor ein Radiomikrophon und/oder eine Kamera stellt.

Das Blog hier ist ein Sexblog und es ist als solches konzipiert. Und wird es sicherlich auch bleiben. Andere Dinge wie zB politische Aktivitäten, gewerkschaftliche Dinge oder die Teilnahme an der Sozialwahl 2017 für die Deutsche Rentenversicherung passen einfach thematisch nicht hierher. Das mache ich alles sehr gerne, aber die Welten überschneiden sich einfach nicht, also gibt es hier einfach kein CrossOver.

Es sein denn, dass sich aus diesen Dingen Themen ergeben, welche für dieses Blog relevant werden – dann ja. Und ich bleibe mir dabei auch selber treu, denn ich habe damals mit dem Abschalten des Twitter-Accounts „@macmewes“, einem Account, welcher über fünf Jahre alt war, und dem Übrighalten von diesem einen Account jetzt „@EmEmBDSM“ mich von einem Menschen verabschiedet, der für mich ein Langweiler gewesen ist.

„@macmewes“ war ein unspannender Account, dem kaum jemand gefolgt ist und ich habe alles, was mit BDSM zu tun hat, brav nicht öffentlich gelebt. Nun habe ich den Spieß umgedreht und das bedeutet auch für mich, dass ich nur noch manchmal langweilig bin. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich nicht authentisch bin, denn zwischendurch mache ich durchaus keinen Hehl aus meiner politischen Gesinnung.

Also werdet ihr in diesem Blog auch weiterhin nur das zu lesen bekommen, was ihr jetzt schon lesen könnt:

  1. Neues aus dem #CircleOfFalbalus
    (Annäherungen, Annahmen, Erlebnisse, Abschiede)
  2. Neues zum #TheTrainingofO
    (Ideen, Gedanken, Workshops, Events, Termine)
  3. Geschichten, die erfunden sind.
  4. Geschichten, die erlebt sind.