Der Sklavenvertrag // #CircleOfFalbalus

Essenz: Er wird abgeschafft. Es wird keinen mehr geben.

Ich verändere mich. Und ich hoffe auch zum Guten. Wenn nicht sogar zum Besseren. In der Zeit, als ich mich mit Rieke anfreundete, haben wir sehr viel über einen Ausbildungsvertrag verhandelt. Hin und her geschrieben, hinzugefügt, verworfen. Und am Ende komme ich nun, nachdem sie das kleine „a“ im Schriftzug „Sub (a) des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ nach einer gemeinsamen Prüfung (selbst angeregt irgendwie) mit Lola erfolgreich absolviert hat und damit ablegen konnte, zum Schluss, dass wir keinen mehr benötigen.

Rieke und ich stimmen in so vielen Dingen überein, dass er einfach nicht notwendig ist. Die gemeinsame Zeit der Beratung hat uns geholfen unser D/s deutlich zu erkennen und ein weiterer Vertrag würde uns einfach nur in unserer eigenen Dynamik einschränken. Ich bin schon zu Tara’s Zeiten gemeinsam mit Tara diesen Weg gegangen und nun möchte ich das einfach mal final ausformulieren:

Was es geben wird, und muss, sind Regeln. Diese Regeln beinhalten allgemeine Dinge und es sind eher Verhaltensregeln für öffentliche Auftritte. Wie spreche ich den Herrn an, spreche ich ihn überhaupt an, Kleiderordnung, solche Dinge. Und wenn man am Ende zum Punkt kommt, dass die gemeinsame Grundregel mit „Ich stelle keine Fragen, hinterfrage nichts und tue, was mir aufgetragen wird und kenne mein Safeword.“ beschrieben wird, warum muss man das noch zusätzlich verschriftlichen.

Nicht falsch verstehen, ich stelle einer Sub immer ein Regelwerk zur Verfügung, welches über die Do’s und Dont’s eine Veränderung bekommen. Und ich finde, das ist für uns auch völlig ausreichend. Am Ende kommunizieren wir sehr ausführlich über Geschehenes und ich finde, dass es unter Erwachsenen, die achtsam miteinander umgehen, so ausreichen sollte. Natürlich habe ich Rieke und Lola eingehend vor der Prüfung darüber informiert, was ich von ihnen erwarte. Und exakt das ist geschehen. Und mehr werden wir einfach nicht brauchen.

Etwas anderes sind Hausaufgaben, welche je nach Art und Umfang zu erledigen sind. Beiden ist völlig klar, was von ihnen erwartet wird und ich bin sehr zufrieden. Es läuft also, wie man so schön sagt. Natürlich könnte der werte Leser nun denken, dass Rituale, Regeln und Hausaufgaben zusammen genommen eine Art Vertrag darstellen. Und wahrscheinlich ist dies auch so. Aber alles unterliegt einer Dynamik und ist eben nicht in Stein gemeißelt.

Gleiches ist mit meiner Frau, mit Lisa und Caiphase geschehen und auch mit der weiteren Anwärterin lasse ich diesen Findungsprozess ablaufen. Jede Sub hat ihre eigene Exzellenz und wie ich schon oft angedeutet habe, so gibt es neben 3H und dem Kleinen Schwarzen vielleicht kleinere Überschneidungen zwischen allen, aber am Ende dient mit jede Sub auf ihre eigene Art und ich genieße diese Diversität extrem ganz viel sehr.

Somit gibt es auch keinen besonderen Grund für Konkurrenzgedanken. Untereinander gibt es vielleicht die übliche Grüppchenbildung, aber das kann ich gerne zu lassen. Zu unterschiedlich sind die Charaktere und es muss keine Sub der anderen Sub Beste Freundin für immer und für alle Zeit werden und sein. Die Basis meiner kleinen Familie ist, dass die Subs wissen, dass es den Herrn nicht exklusiv gibt, aber sie wissen auch, dass sie kein Geheimnis sind. Und wo letztes Jahr das Zirkeltreffen nur mit meiner Frau und Tara stattgefunden hat, so werde ich nun bald mit fünf Subs an einem Tisch sitzen. Und wir alle freuen uns darauf sehr 🙂

Eine Woche vorher werde ich die Anwärterin besuchen, da sie aus verschiedenen Gründen noch nicht offiziell aufgenommen werden kann. Aber auch ihre Identität ist im Zirkel bereits bekannt. Sobald sie im Zirkel angekommen ist, werde ich aber auch die Türe schließen. Und es mir mit meinen sechs Weibern dann gemütlich einrichten.

Das eigentliche Ziel des #CircleOfFalbalus war zum #Fuffzig im Jahr 2020 neben meiner Frau noch vier weitere Subs zu haben. Nun, diese Latte werde ich +1 reißen und damit übererfüllen.

Liebe Damen, es ist mir eine Ehre Ihnen zu dienen.

Sagt man ja auch viel zu selten.

Aus ihrer Sicht // Teil Zwei

Das Handy vibrierte.

„20.00 Uhr“

Sie wusste was das bedeutete.
Duschte, rasierte sich, und begab sich um 19.55 Uhr in Position.

Vor der Tür. Nackt.

20.00 Uhr. Sie hatte keine Uhr, doch sie wusste, sie konnte sich auf sein Wort verlassen.
Der Schlüssel in der Tür verursachte Geräusche.
Er öffnete. Atmete tief ein. Holte den Koffer.

„Zieh einen Mantel an.“
Das war keine Bitte. Es war klar, dies musste getan werden. JETZT.
Sie wusste nicht was kam. Doch vertraute ihm. Zog sich den Mantel an. Zitternd.
Unter seinem Blick. Unergründlich. Und doch vertraut.

Vor der Haustür wartete das Taxi.
Er sagte eine Adresse. Verband die Augen.

Dann Stille.
Diese Stille.
Der Kopf schlägt Saltos. Die Fantasie schwappt über.
Zwischen Ihren Beinen: Erwartung. Vorfreude. Spannung.
In Form von glänzendem feuchtem Duft.
Dann ein Ziehen an ihren Händen. Die brav auf ihren Knien lagen.
Auch wenn das Verlangen zwischen die Schenkeln zu wandern groß war.

Nur ein Wort.

„Komm.“
Sie stieg aus. Blind. Er geleitete Sie in ein Gebäude.
Sie hörte nichts.
Dann… die Erleichterung… oder konnte man das so nennen?
Ein Raum… in der Mitte eine gepolsterte Liege.
Licht auf diese.
Befestigungen.

Sonst Dunkelheit.
Sie erschauderte. Nervös.
Vorfreudig. Sollte es das sein?
Er nickte nur gen Liege
Sie legte sich hin. In Position.
„Schließ die Augen.“
Sie hörte das öffnen einer Tür. Schritte.
Wie viele Menschen waren das?
Sie vertraut ihm. Atmet aus.
Das nächste, was sie spürt sind… Hände, Spermaspritzer… Schwänze in ihrem Mund. In sie gerammt… schweiß… sie hört das stöhnen. Sie spürt die Lust… geht auf… in diesem Gefühl…
Und kommt nicht.
Nicht einmal.
Dann ist es still. Sie klebt. schwitzt. Lächelt.

Er war da. Er hat es beobachtet. Er hat gesehen, dass sie sich Ihnen hingegeben hat.
Für ihn. Wegen Ihm.

Für seine Lust.
Dann in die Stille…
Seine Stimme „Good Girl“
Seine Lippen an ihren.

Sie hat es gut gemacht.

Der Rest … ist endlose Explosion.
Belohnung. Freude. Geilheit.
Danach.
Kurz vorm einschlafen…
Sie….sagt
„Danke. Herr.“

Aus seiner Sicht / Teil Eins

Als er ihr am späten Nachmittag eine Nachricht schickte, dass er sich ein wenig verspäten würde, da dachte sie sich nun wirklich nichts bei. Ihr Dom war nun mal ziemlich viel beruflich unterwegs und gerade hatte er einen Beruf gefunden, der auch wirklich Berufung für ihn war. Fast könnte man ja meinen, dass er zwei Geliebte hatte, einmal die Arbeit und einmal sie selbst, aber da er immer 100% an jede Geliebte abgab, wenn er sich ihr widmete, war das wirklich alles kein Thema.

Also schaute sie, dass das Essen mit einer Verzögerung von vielleicht 30 Minuten erst fertig wurde. Was bei seinen kulinarischen Gelüsten auch kein Problem für sie darstellte. Die Pizza geht dann eben einfach später in den Ofen.

Sie grinste vor sich hin, weil es ihr wirklich gut mit ihm ging. Er hatte kein großes Repertoire an Regeln, die sie wirklich befolgen musste. Seine Milde bei kleineren Fehlern stand dennoch seiner Härte bei den ihm wirklich wichtigen Angelegenheiten in nichts nach. Doch war sie es eh gewohnt sich für die Männerwelt hübsch zu machen und es blieb noch genügend Zeit für ihren klassischen Dreisprung: Duschen, Rasieren, 3H und Kleines Schwarzes dazu. Sie mochte die Einfachheit seiner Kleiderordnung und so hatte sie sich daran gewöhnt ihm zur Verfügung zu stehen und fühlte sich auch dann wohl, wenn er sie nicht nutzte. Manchmal war er einfach undommig. Dann musste sie sich einfach aufs Sofa setzen und er legte sein müdes Haupt auf ihre Brüste und sie begann mit dem Kopfkraulen. Ein Blowjob kam meistens noch dazu und er war zufrieden.

Der Schlüssel drehte sich nun 30 Minuten später als gewöhnlich im Schluss und sie ging ihm mit einer Tasse Kaffee in der Hand entgegen. Er nahm sie, sie ging vor ihm in die Knie,um ihm seine Schuhe und seine Socken auszuziehen, seine Füße zu küssen und ihm dann seine Hauspantoffeln anzulegen. Sie hatte sich schnell an dieses Ritual gewöhnt. Es war sehr zärtlich und intim. Sie blieb kniend in ihrer Position vor ihm, schaute zu ihm auf und wartete auf eine Weisung.

„Es werden heute Abend ein paar Freunde zu Besuch kommen. Sie werden nicht mit uns essen. Sie werden Dich bekommen. Gehe ins Schlafzimmer und mache Dich bereit. Jetzt.“

Auch wenn ihr bei solchen Dingen immer etwas mulmig war, so waren seine Anweisungen stets präzise und sie gehorchte. Sie ging in den „Stumm-Modus“, weil alles was sie nun hätte andeuten wollen, könnte gegen sie verwendet werden. Es lag an seiner Stimme und seiner Modulation, in welchem sie spürte, dass Widerworte eher nicht angebracht seien. Er duldete keine Worte des Zweifels, ob sie eine gute Sub sei. Sie hatte schon lange damit aufgehört, sich das laut und an ihn gewendet zu fragen. Er war mit ihr zusammen, behandelte sie gut, dass musste reichen. Und das tat es auch.

So wartete sie in 3H liegend auf dem Bett, dazu eine Augenbinde, Arme und Beine von sich gestreckt, was nun geschehen würde. Sie war angeregt, aber noch nicht aufgeregt oder nervös. Obwohl angeregt nicht das richtige Wort war. Erregt passte besser. Das war immer so, wenn er „Besuch“ mitbrachte. Und doch zuckte sie als sie die Haustüre sich öffnen hörte und ihr Dom seine Kumpels lautstark empfing. „Ja, sie ist schon bereit … Habt ihr auch alle Kondome dabei? … Ist gut, Du darfst als Erster ran … Natürlich schluckt sie, was soll die Frage? … Dann wollen wir mal los, meine Herren!“

Sie hörte viele Schritte, die sich näherten. Das laute Gespräch unter Freunden verstummte zu einem leisen Murmeln. Sie griff mit ihren Händen in das Laken, um die erste Anspannung abzuleiten. Nach und nach füllte sich das Schlafzimmer mit Testosteron: „Ich beneide Dich um diese Frau, mein Bester!“, sagte eine ihr unbekannte Stimme, „Danke, dass ich sie zuerst ficken darf“, säuselte ein anderer. Und sie spürte, wie sich links und rechts neben ihr die Matratze bewegte, hörte wie sich zig Reißverschlüsse öffneten und schon schob ihr einer seinen Schwanz in den Mund, während ein anderer sie für den ersten Fick zurechtlegte. Jemand setzte sich über sie, begoss ihre Brüste mit Öl und presste seinen Penis zwischen ihre Brüste. Nicht zu vergessen der, der seinen Schwanz warm und hart direkt vor ihrem Gesicht wichste. Das war ihr Dom. Sie konnte ihn immer riechen oder atmen hören. Sie entspannte sich innerlich, während sie ihren Körper selig dieser Meute zur Verfügung stellte.

Der Gangbang war hart an diesem Abend. Die Männer sprachen nicht mit ihr, sondern nur über sie. Was für eine herrlich nasse Fotze sie sei, er (ihr Dom) könne sie doch sicherlich mal ins Büro mitnehmen für die Nummer zwischendurch, bei Vertragsverhandlungen mit den Kunden käme es mit ihr garantiert immer zum Abschluss. Es war nicht wirklich böses Zeug, aber definitiv wurde sie objektiviert und sie liebte das. Einfach nur ein Körper mit Löchern für die Freunde ihres Doms. Sie hatte keinen Sex, sondern die Männer masturbierten an und in ihr. Sie das willenlose Bückstück, ein Werkzeug der Lust, geboren um ihren Dom jeden Wunsch zu erfüllen. Sie konnte sich nicht an vieles erinnern, was an diesem Abend geschah oder gesprochen wurde. Zu sehr flog sie wie in Trance dahin. Ihr Gesicht klebte vom Gemisch aus Schweiß und Sperma der Herren, die sie nahmen. Sie fühlte sich großartig, begehrt und von ihrem Dom geliebt.

SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser)

Der Oktober wird schmutzig, liebe Liebenden 😉

Das hast Du jetzt nicht geschrieben, so was Dummes!

… weil ich es kann 😉

Doofkopp!

Fresse!

Selber!

Ruhe jetzt, das Interview läuft!

… trollt sich.

  1. Charakterisiere Dein Lebensgefühl mit einem Satz.

    Der Sarg hat kein Regal.

  2. Würdest Du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

    Humor. Meiner ist eh so speziell, dass er kaum auffällt.

  3. Welche Zweifel hast Du beim Schreiben Deines Blogs?

    Prinzipiell keine. Dinge, welche zu intim sind, die beschreibe ich auch nicht. Vor allem dann, wenn es um Inhalte des Spieles mit meinen Subs geht. Die Welt kann verkraften das nicht so genau zu wissen. Es sei denn, die Sub bloggt ebenfalls, dann sprechen wir uns ab, welche Detailtiefe erreicht werden soll. Da ich auch oft genug betone, dass es sich immer alleine um meine Ansichten auf die bunte Welt des BDSM handelt und ich nicht im Besitz der wahren Antwort bin, also nur meine Weisheit mit Löffeln gegessen habe, kann ich nicht verhindern, wenn LeserInnen glauben, dass BDSM so ist, wie ich es beschreibe. Das ehrt mich zwar, aber es ist eine falsche Annahme.

  4. Gäbe es für Dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

    Nein. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe aus unterschiedlichen Gründen. Auf der anderen Seite, wenn mir jemand ein Leben ohne Wecker finanzieren würde … hmmm … hätte ich noch mehr Zeit dazu.

  5. Ein Gedankenspiel: Stell Dir vor Du müsstest entscheiden:
    a) Entweder auf alle Deine Fotos verzichten oder b) all Dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst Du a) oder b) und warum?
    (Bedenke, dass Du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

    Da ich kaum Fotos besitze, weil ich Emotionen und Momente (positive und auch negative) eh nicht in Bildern festhalten kann, nehme ich das Geld und nach zwei Wochen Vollpension im Puff fange ich an weniger egoistisch damit umzugehen.

  6. Marmelade oder Nutella?

    Nutella!

  7. Was ist Dein Rezept gegen Schreibblockaden?

    Ich muss nicht bloggen, also lasse ich es dann auch. Das ist ganz einfach.

  8. Versuchst Du in Deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für Dich?

    Ich bin mir bewusst, dass eine Filterblase um mich herum exisitiert, die mir von den Lippen liest, bevor ich überhaupt was sage. Das macht mich sehr demütig, aber die LeserInnen sind bei mir, weil ich mich nicht von Ihnen manipulieren lasse regelmäßig was zu schreiben. Manchmal mache ich eine Umfrage, wozu ich was schreiben soll, was interessant sein könnte und schmiere das dann in einem Rutsch runter. Dieser Beitrag wurde übrigens am 19.09.2018 geschrieben, auf „Veröffentlichen am …“ gesetzt, damit ich diesen Teil der #Blogparade hinter mir habe. Ich hatte halt Lust darauf.

  9. Wenn Du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

    Der Sarg hat kein Regal (Shoutout-Modus)

  10. Bist Du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

    Ich schlage eine Sub, weil ich das will und nicht, um diese zu bestrafen. Strafen müssen unangenehm sein und nicht Lust bringend. Da ich sehr kommunikativ bin ist „Stille“ für einen definierten Zeitraum die absolute Höchststrafe für meine Subs. Alles andere wäre Kindergarten.

  11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

    Das ist der Fall.

  12. Kannst Du vom Bloggen leben?

    Nein.

  13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?
    (Anm. des Red: Macht nur Sinn, wenn 12. verneint wird)

    Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich für andere Blogs oder Zeitungen Kolumnen schreiben sollte. Ich bin da sehr offen für, allerdings lasse ich mir keinen Maulkorb bezüglich möglicher Zielgruppen anlegen, was das wahrscheinlich verhindert.

The Contestants <3 

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Beitrag: https://margauxnavara.com/sm-blogparade-erniedrigung/bdsm/

Abt. Eigenlob 🙂
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#DSGVO – Das Kompendium

Da wollte ich mich doch tatsächlich hinsetzen und was zur #DSGVO schreiben, dabei habe ich das alles schon längst erledigt.

  1. http://training-of-o.de/blog/dsgvo/
  2. http://training-of-o.de/blog/2018/04/10/datenschutz-grundverordnung-dsgvo-ausgruenden/
  3. http://training-of-o.de/blog/datenschutzerklaerung/

Ich würde mal behaupten, dass für 95% aller Blogs exakt dieses Muster zutrifft. So lange es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt. Ist euch übrigens etwas aufgefallen? Die Warnung vor einer Abmahnwelle durch Winkeladvokaten? Nun … sie ist ausgeblieben und das hat auch seinen Grund:

Lesenswert:
https://www.wbs-law.de/internetrecht/erste-dsgvo-abmahnungen-im-umlauf-ra-solmecke-klaert-auf-77452/

Meiner Auffassung nach sind die uns vorliegenden Abmahnungen, selbst wenn die Vorwürfe stimmen sollten, unberechtigt, da die DSGVO keine Ansatzpunkte dafür enthält, dass es sich bei ihren Regelungen um Marktverhaltensregeln handelt. Doch nur dann, wenn es sich um Marktverhaltensregeln handeln würde, könnten Wettbewerber ihre wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche selbst wirksam geltend machen. Ziel der DSGVO ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Verordnung steht also der Mensch und weniger die Lauterkeit des Wettbewerbs.

Diese Frage wird die Gerichte allerdings noch die nächsten Jahre beschäftigen. Urteile deutscher Gerichte aus der Vergangenheit können nur bedingt zur Klärung herangezogen werden, da es sich bei der DSGVO um eine europäische Verordnung handelt, die auch im Lichte des EU-Rechts ausgelegt werden muss.

Trotzdem sollten Betroffene die Abmahnung dringend, auch wenn ich diese für ungerechtfertigt erachte, ernst nehmen. Wer die Abmahnung links liegen lässt, dem droht eine kostspielige Einstweilige Verfügung. In jedem Falle sollten Betroffene die oft nachteilig vorformulierten Unterlassungserklärungen prüfen lassen. Auch die geforderten Rechtsanwaltskosten sollten überprüft werden, ob diese nicht Angriffspunkte bieten, um sie zu verringern.

Die ersten Abmahnungen zeigen zurzeit noch deutliche rechtliche Schwächen oder wurden sehr allgemein verfasst. Das könnte auch daran liegen, dass die Rechtsunsicherheit immer noch sehr groß ist. Selbst Abmahner wissen im Moment augenscheinlich noch nicht, was hinter vielen Regelungen der DSGVO steckt.

Das Hauptproblem der neuen DSGVO sind die sehr strengen Vorschriften zu den Informationspflichten. So muss jetzt jeder ganz genau regeln, wie er mit den Daten seiner Kunden oder Webseiten-Besuchern umgeht. Hier liegt, wie sich nun zeigt, auch das größte Einfallstor für Abmahnungen. Insofern rate ich jedem Webseiten-Betreiber, einen entsprechenden Generator (z.B. unseren kostenfreier Generator unter https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/) zu nutzen oder sich eine rechtssichere Datenschutzerklärung von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Denn hat man es geschafft, seine Internetseite datenschutzkonform zu gestalten, sind Abmahnungen in diesem Bereich eher selten.“

Tatsächlich bin ich mir relativ unsicher, was ich Gewerbe treibenden Bloggern empfehlen soll. Persönlich würde ich mir zusätzlich zum Generator über die Rechtsanwaltskammer einen Fachanwalt für Medienrecht suchen, der mich berät. Unternehmer müssen eben auch investieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Des weiteren bin ich auch kein Freund von „anonymen Blogs“, die mit gekauften Adressen arbeiten. Aber es ist ein Leichtes sich ein Pseudonym zuzulegen und die Adresse eines Freundes im Blog zu benennen.

Ich verstehe jedoch die Motiviation nicht mit Klarnamen zu arbeiten, denn wenn ich ein Buch unter einem Künstlernamen rausgeben kann, warum sollte ich das nicht auch mit einem Blog machen können? Glaubt mir, dass auch ein Verlag Klarnamen von Autoren rausgibt, wenn der Staatsanwalt zwei mal klingelt.

Es steht also das Persönlichkeitsrecht auf Anonymität gegen das Transparenzgebot der #DSGVO, nämlich wem ich direkt in den Hintern treten kann, wenn er meine Rechte verletzt. In Summe würde ich jedoch annehmen, dass kein Blogger jemals einen anderen Blogger (Anspruchsberechtigt) wegen der #DSGVO vor den Kadi zerren würde. Das ist doch Unsinn.

Die meisten Rechtsverstöße in Blogs haben eher was mit Markensachen zu tun, oder mit Urheberrechten, weil man Bilder aus dem Netz als Beitragsbilder nutzt. Wer also (mindestens) gewerblich mit seinem Blog Kohle scheffelt, der sollte schon um Erlaubnis bitten und sich Fotos von sonst wo lizensieren lassen etcpp. Aber das sollte allgemeines Rechtsempfinden sein.

Ich habe schon vor der #DSGVO angeboten WordPress-Blogs auf Konformität zu prüfen und dabei zu helfen (Frauen zahlen gerne in Blowjobs – [Sarkasmus]) das Blog relativ sicher zu machen. Mit anderen Blogportalen sollte mir das auch gelingen, weil es mittlerweile viele AddOns seitens der Blogbetreiber gibt.

Daher schließe ich mein Kompendium für heute und vielleicht ergeben sich in den Kommentaren konkrete Anhaltspunkte für ein Q&A in naher Zukunft. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um mein kaputtes SSL-Zertifikat.

So long.

Martin

Arroganz vs Dominanz

Seit den Geschehnissen sind nun ein paar Tage vergangen und ich habe Abstand gewonnen. Tatsächlich bin ich in mich gegangen und habe mit dem ernsten Willen zur eigenen Läuterung den ganzen Vorgang dahingehend untersucht, wo ich eine Ursache sein könnte. Nämlich a) durch mein arrogantes Verhalten eine korrekte Reaktion zu bekommen oder b) durch mein normales Verhalten eine arrogante Reaktion zu erhalten.

Also irgendwas mit Arroganz.

Ich muss die Inhalte zitieren, auch wenn diese im privaten Nachrichtenmodus erzeugt wurden. Maximale Anonymisierung und Pseudonymisierung werden ihr Übriges tun.

Man führt Listen und nimmt dort auf ohne zu fragen? Das finde ich ziemlich befremdlich!

Dies ist der Einstieg.

Wie ihr wisst verwalte ich in meinem Twitteraccount meine Follower in Listen. Eine davon lautet #CircleOfFalbalus, dort sind meine Twitter aktiven Subs aufgeführt. Eine andere lautet #Fuffzig, dort sind diejenigen gelistet, die ich auf meinem 50. Geburtstag gerne sehen würde. Für den Fall, dass deren Twitteraccount im Jahre 2020 noch funktioniert 😉 Dann gibt es noch #RealLife, für diejenigen, welche ich im realen Leben mal getroffen habe und dann noch #Kaffeedate, für diejenigen (zumeist weiblicher Natur), welche mit mir mal ein solches Date hatten oder die ich einfach gerne mal treffen würde. Manche sind mittlerweile in allen vier Listen, manche nur in zwei und sonst wie.

Und wenn ich mal so durch meine Twitterfollowerinnen blättere, fällt mir ab und an eine Dame auf, mit welcher ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Und da hatte ich eine Dame aufgenommen, mit welcher ich mir das wünschen würde und hub sie gleich in das #Kaffeedate und in die #Fuffzig. Daher auch meine Antwort an XYZ:

Hallo, ich verstehe die Frage nicht. Das Führen von Listen in seinem eigenen Account ist eine Möglichkeit die Flut von Followern in geordnete Bahnen zu lenken und gleichzeitig eventuell eine Botschaft mit auf den Weg zu geben. So z.b. meine Liste #Fuffzig für die, die zu meinem 50. eingeladen sind. Ansonsten spezifiziere bitte. Was du meinst?

Die Dame bedankte sich auch öffentlich für das Listen und damit war es das erstmal. Bis eben ganz oben diese Botschaft per DM rein kam. Es musste also bei dieser (vermeintlich) domlosen Dame (man kann ja nicht alles lesen!) einen Herren geben, welchen ich nicht auf dem Zettel hatte. 

Zur Erinnerung: Ich führe meine Subs in meinem Profil auf einem Schild und meine Subs tun dies in ihrem Profil mit mir. Das muss nicht jeder machen, verstehe ich, aber der Reihe nach. Ich ging also auf das Profil dieses Herrn und schaute nach. Und tatsächlich, dort war ein angehefteter Tweet zu finden, welcher aussagte, dass XYZ Anspruch auf ABC erhebe. Und unter diesem Tweet befand sich sogar eine Botschaft an mich, komplett ohne Mention, was manchen einfallen würde. So sinngemäß.

Ich machte von dem, was ich sah einen Screenshot und wandte mich direkt an ABC. Es gibt leider viele von diesen merkwürdigen Menschen, welche so tun, als würde eine Frau ihre Sub sein und die Frauen wissen das noch gar nicht. Sicher ist sicher. Und ABC bestätigte mir, dass dies so richtig sei. Was mich wunderte, weil ihr Profil insgesamt so überhaupt nicht bezeugte, dass ABC zu XYZ gehören würde. Jedenfalls nicht auf die ersten zwei, drei Scrollbewegungen. Ich hatte jedoch keinen Grund ABC nicht zu glauben, weil welche Frau nimmt einen Mann zum Dom, den sie nicht will.

Ich schrieb dem XYZ nun folgende Zeilen:

Es ist darüber hinaus schwierig jemanden zu befragen, wonach auch immer, wenn es keinerlei Hinweise auf Verbundenheit gibt. Das ist nun geklärt. Aber eine Entschuldigung gibts dennoch nicht. Es ist nichts Unzüchtiges oder Ungewöhnliches dabei Listen zu nutzen. Bis dahin … Martin

Tatsächlich war ich mir keiner Schuld bewusst und bin es immer noch nicht, dass ich ein so schreckliches, generelles Vergehen an allen D/s-Riten verbrochen hatte. Und ich habe nun Tage damit verbracht (und auch meine Sub Lisa ehrlich dazu befragt, welche das live und in Farbe mitbekommen hat), ob das anmaßend sei. Ich schätze meines Subs u.a. wegen ihrer Loyalität und ihrer Ehrlichkeit mir gegenüber. Sie würden es mir mitten ins Gesicht sagen, wenn ich Mist baue. Ihre Wortwahl gegenüber XYZ war nicht schmeichelhaft. Belassen wir es dabei. Hier seine Antwort:

Dann solltest du deine Augen öffnen und lesen und, vielleicht, vorher fragen! Ich werde ABC anweisen dich zu blockieren. Und noch etwas, Arroganz hat mit Dominanz so gut nichts zu tun!

Lieber Kollege XYZ,
Dominanz hat tatsächlich nichts mit Arroganz zu tun. Jedenfalls dachte ich das vor unserer Unterhaltung fast immer. Tatsächlich hat Dominanz etwas mit Vertrauen zu tun und zwar in Ihre Sub, welche mich einschätzen kann, auch wenn sie mich persönlich gar nicht kennt. Ihre Sub ist eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ich kann nur hoffen, dass sie ihre Hände nur innerlich über dem Kopf zusammen geschlagen hat und das Sie auch ihr Augenrollen nicht mitbekommen haben.
Ihr Verhalten deutet auf einen Mann hin, welcher sich seiner selbst nicht sicher ist und weil er auch seiner Sub nicht sicher ist diese in einem Rahmen kontrolliert (oder kontrollieren will), welchen ich persönlich als ungesund einstufen muss. Aber ich sage auch, dass wenn Ihre Sub sich dazu entschlossen hat, diesen Weg mit Ihnen so zu gehen, dann ist dass in Ordnung. Dann will ich mich auch nicht weiter einmischen.
Dominanz hat für mich zusätzlich nichts mit Eifersucht zu tun. Weil Dom und Sub sich gegenseitig vertrauen müssen, wenn sie sich zumindest die sexuelle Treue schwören.

Ihr Verhalten jedoch (Kontrolle, gepaart mit Eifersucht) führt auf Ihrer Seite zu einem arroganten Verhalten mir gegenüber. Sie werden von keinem Twitterer ernsthaft verlangen wollen, dass sie/er sich tagelang durch Timelines quält, um nur in die Nähe einer Vermutung einer Behauptung zu kommen, dass zwischen Ihrer Sub XYZ und Ihnen Dom ABC eine ehrliche Verbindung besteht.

Ganz besonders deutlich wurde es mir, als ich Ihnen das weiter erklären wollte, aber … „Du kannst diesem Benutzer nicht mehr schreiben, da Du blockiert wurdest.“

Tja. Nun.

Dominance

source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1031899404133851136

Da sitze ich nun und habe es mir selbst eingebrockt. Die Twitterfamilie hat es so gewollt und nun bin ich gefordert. Wie in allen meinen Blogbeiträgen gebe ich nur meine Sicht auf die Dinge preis. Nicht jeder muss dem zustimmen. BDSM ist eben Vielfalt 🙂

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von Dominanz. Einige sehen es so, dass ein Mensch dann dominant ist, wenn er Menschen aggressiv angeht, fordernd ist, seinen Weg geht und vielleicht auch ein kleines Arschloch ist. Andere sehen das ganz und gar nicht so. Zum Beispiel fühlt man sich auch zum warmen, aber bestimmenden Menschen hingezogen. Oder vielleicht zu dem Typen, der im Bett dem Partner zeigt wo es lang geht und ansonsten einfach die Fresse hält.

Es kommt eben immer darauf an, was genau ein Mensch als dominant ansieht und weniger auf eine feste Definition. Wenn der eine sagt, dass eine Sub dies und jenes machen soll, dann bleibt die andere einfach trocken und gähnt in der Gegend vor sich hin. Das würde einfach nicht passen. Ich glaube, dass ich durchaus verallgemeinern kann, dass wie in jeder Beziehung der Deckel auf den Topf und der Topf auf den Deckel gehen muss.

Dominanz wirkt eben nur auf den Submissiven, der davon angezogen wird. Das können Worte sein, vielleicht ganz besonders die Wortwahl, der Ton in einer Stimme und was so aus dem Mund heraus kommt. Aber das ist noch nicht alles. Was ein dominanter Mensch so sagt, muss für den Submissiven Hand und Fuß ergeben. Es muss sie oder ihn triggern und mit Kopfkino füllen. Daher auch mein Leitsatz, dass ein Dom die Bedürfnisse seiner Sub im Blick zu haben hat, auch dann wenn er sich über diese hinweg setzt. Das Spiel dieser Menschen muss in weiten Teilen so gewollt sein.

Was einen dominanten Menschen wohl am Ehesten ausmacht ist, dass er klare und deutliche Worte findet. Wobei auch „klar und deutlich“ so eine Sache ist. Persönlich erinnere ich mich an eine Begebenheit, wo alleine der Begriff „Pornokino?“ größte Lust auslöste, und im anderen Falle explizit erläutert werden musste. Sagen wir mal, dass ein Dom eher als ein submissiver Mensch ein klares Bild von den Dingen haben muss, die ihn selbst ausmachen. Was sie/er will, was sie/er nicht will, aber auch wo sie/er ihre/seine Sub so einordnet.

Tut euch bitte selbst einen Gefallen und geht nicht davon aus, dass meine Dominanz eine Blaupause für jeden Dom ist. Es gibt Frauen/Männer, die mich auslachen, weil ich ihnen nicht dominant genug bin. Und es gibt Frauen/Männer, die mich nicht anmachen, weil sie einfach vom Mindset her keine Sub oder einfach zu demütig und sich selbst erniedrigend sind und so wahrscheinlich niemals meine Sub werden können. Das klassische Topf/Deckel-Ding eben.

Denn es ist auch anders herum so, dass ich manche Doms von ihrem Mindset her für völlig daneben halte, aber solange die Subs mit jener/jenem zu Rande kommen und sich wohl fühlen ist alles in Ordnung. BDSM ist und bleibt Vielfalt.

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.

#CircleOfFalbalus // … geschlossen

… sorry, we’re closed.

Es hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan und daher sind Bewerbungen für den Zirkel einstweilen nicht mehr möglich. Zumal sich ja auch meine berufliche Situation geändert hat, könnte ich entsprechenden Aspiratinnen nicht mehr in der gebotenen Tiefe begegnen.

Der Zirkel besteht derzeit aus drei festen Subs. Hinzu kommt eine Auszubildende und drei Aspiratinnen. Nicht alle sind auf Twitter, im JoyClub oder der Sklavenzentrale. Oder haben den Drang dazu sich öffentlich zum BDSM zu bekennen. Und wir respektieren dies natürlich.

Übrigens wurden alle Mitglieder des Zirkels und auch die Aspirantinnen über diesen Beitrag vorab informiert. 

… to be continued.

„Die Kleiderordnung“ … und andere Lächerlichkeiten

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Sub sich ihren Herren sucht, dann wird sie sich irgendwie mit ihm beschäftigt haben.

Sie wird ausreichend Zeit damit verbracht haben zu prüfen, ob ihre Kinks mit seinen übereinstimmen. Und ab und an habe ich das Gefühl, dass hier mehr Wert auf Lächerlichkeiten gelegt werden, als auf „The Real Thing“.

Ein Dom hat ein bestimmtes Bild vor Augen. Er mag, wie eine Sub zB gekleidet ist. Da ihr Zweck in aller Regel der sexuellen Stimulanz unterliegt, und zwar der sexuellen Stimulanz des Doms, aus welcher die Sub selbst sexuelle Stimulanz zieht, betrachten wir doch einfach mal meine persönliche Hitliste von Lächerlichkeiten.

  1. „Kleider/Röcke stehen mir nicht. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Ob Dir etwas steht oder nicht, entscheidest nicht Du, sondern ich. Und ich finde, dass Dir ein Kleid aus verschiedenen Gründen sehr gut steht. Dein Kopfkino ist voll von ‚An die Wand gedrückt und befummelt werden‘ oder ‚Quer über die Motorhaube des Autos‘. Trägst Du Hosen dauert mir das Befummeln einfach zu lang.

  2. „Ich kann auf High Heels nicht laufen. Daher werde ich für Dich keine tragen.“

    Mit Verlaub: Das ist doch Blödsinn. Ich wiege 106kg+ und bin selbst auf 16cm Stilettos unterwegs gewesen. Du musst es schon üben und nicht gleich nach 5 Minuten aufgeben. Gute Schuhe sind immer auch das Ergebnis einer guten Beratung Deines freundlichen Schuhfachverkäufers vor Ort.

    Und außerdem reichen für das Bild, welches ich sehen will, kleine Absätze völlig aus. 

  3. „Dieses 3H (Halsband, Halterlose, HighHeels) … ich fühle mich nackt einfach unwohl und habe Angst, dass ich Dir nicht gefalle.“

    Du bist zu mir gekommen, weil Du Grenzen übertreten willst. Und weil eine Sub wohl auch Sex mit ihrem Herrn haben will und Menschen sich zur Kopulation meistens entkleiden, kann ich das nicht wirklich ernst nehmen. Get over it, Baby :-*

  4. „Aber natürlich werde ich mich gleich beim ersten Date vor Ihnen auf die Knie begeben. Und zwar in aller Öffentlichkeit!“

    Wo steht das? Wenn es Dein Wunsch ist dies zu tun, dann werde ich Dich nicht aufhalten, sondern Deine Demutsbekundung dankbar annehmen.

  5. „Und dieses Siezen ist doch Bullshit! Wir haben uns doch mit dem ‚Du‘ kennen gelernt.“

    Ich habe Dich nicht mal angefasst und schon auf Zinne? Nein, das muss ich nicht verstehen.

Das sind nun nur so einige HighLights. Ich kann sicher verstehen, dass eine Frau sich wohl fühlen will und sicher auch ein wenig mit bestimmen. Dinge zu ihren Gunsten „drehen“. Doch sind das am Ende nicht einfach nur Lächerlichkeiten an welchen Du Dich aufhälst?