#KaminabendBDSM – Reprise :-)

Nun ist er also gelaufen der #KaminabendBDSM und ich möchte an dieser Stelle sagen, dass er ein voller Erfolg war. Es wird nun ein paar Tage dauern bis die Post-Produktion erledigt ist und der Podcast auf Joyclub (www.joyclub.de) veröffentlicht wird, aber ein paar Eindrücke möchte ich hier schon loswerden. Es hat an diesem Tag zwei Produktionen gegeben, weil auch der #CircleOfFalbalus in die Mangel genommen wurde.

Es war einfach ein toller Abend!

Das Schöne war vor allem, dass wir uns nicht einfach nur Anekdoten um die Ohren gehauen haben und auch der viel gerühmte Zeigefinger, welcher aus dem „Goldenen Buch des BDSM“ zitierte, war nicht wirklich zu finden.

Es ging an diesem #KaminabendBDSM vor allem um die Menschen, die BDSM in den verschiedenen Ausprägungen verschiedenst leben und weniger darum sich selber in den Vordergrund zu repräsentieren. Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Bezug (sei es die Bloggerin, die Buchautorin, der #CircleOfFalbalus (Dom, Partnerin und Sub als Teilzeitsub, Sub eines gebundenen Mannes), die Transfrau als Dommse, die Angestellte einer Sexwebseite, der Veranstalter und auch der Wissenschaftler) und hat sich entsprechend (fast schon exklusiv für sein Thema) einbringen können.

Es ergaben sich natürlich auch Besprechungen zum Thema „Penisbilder und ihre Eignung als Sofortkontakt“ und auch die „Nicht-Profile-Leser“ bekamen ihr Fettchen weg.

Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, deswegen nun einfach mal die komplette Gästeliste. Sobald der Podcast da ist, wird er im JoyClub veröffentlicht und dann gibt es auch hier weitere Informationen 🙂


Martin Mewes (Der neben Herrn B. -> @EmEmBDSM - Moderator
Kristi Lenehan (JoyClub -> @JOYclub_de) - Moderatorin

Hirnventrikel (Frau und Sub des ER neben Herrn B. -> @Hirnventrikel)
Tara (Sub des Er neben Herrn B. -> @Tarasropes)
Tanja Russ (@TanjaRuss_Autor)
Remi (@seitenspringen)
Nina Jaros (@Ninchen_ohne_Ka) 
Peter Becker (Inhaber der Location Lust.Refugium)
Mark Benecke (Der Typ neben Herrn M.)

Leider haben nicht alle einen Twitter-Account (warum auch immer) 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Images by Martin Mewes – All rights reserved!)

#CircleOfFalbalus … in the media

Nachdem ich ja nun bereits zum Thema interviewt wurde …

https://intimvitrine.blogspot.de/2017/07/dom-darth-falbulus-und-seine-sicht-auf.html

… hier nun auch das passende Gegenstück:

https://intimvitrine.blogspot.de/2017/08/die-subs-subs-hinventrikel-und-tara-und.html


Viel Spaß beim Lesen.

#TheTrainingOfO goes #SecretNight – Teil Zwei – Die Ausformulierung

Einfach mal weiter denken.

Im ersten Teil ging es um das Gegenüberstellen der „gängigen Regeln“ und „meinen Regeln“. Und da war ja noch was mit „Fremdnutzung zulassen“ und „Armbinde wechseln“, was ich irgendwie einbauen wollte, ohne es zu verkomplizieren.

Voila 🙂


„Meine Praxis“ 2.0

Erste Runde: Die „O“s tragen eine Augenbinde und ein ganz normales sexy Outfit. Somit sind die „O“s vollständig bekleidet. Alleine das Bemustern durch fremde Männer ist für viele Frauen (und deren Begleitung) eine Hürde.

An dieser Stelle dürfen „O“s auf eigenen Wunsch ausscheiden und werden somit Zuschauer.

Zweite Runde: Die „O“s tragen eine Augenbinde und präsentieren sich nun in Unterwäsche. Hier ist durchaus Mut gefordert, weil die Frauen sich so noch mehr als vorher den Blicken fremder Männer aussetzen müssen. Die Herren dürfen nun herantreten und mit ihnen sprechen, aber nicht anfassen.

An dieser Stelle dürfen „O“s auf eigenen Wunsch ausscheiden und werden somit Zuschauer. Alle „O“s mit roter Armbinde scheiden ebenfalls aus oder wechseln in Absprache mit ihrem Begleiter auf die gelbe Armbinde.

Dritte Runde: Die „O“s tragen eine Augenbinde und gemäß meiner 3H-Regel (Halsband, Halterlose, HighHeels) keine weitere Bekleidung mehr. Die Herren dürfen nun herantreten und mit ihnen sprechen, aber nur Brüste und Po anfassen.

An dieser Stelle dürfen „O“s auf eigenen Wunsch ausscheiden und werden somit Zuschauer.
Alle „O“s mit einer gelben Armbinde scheiden ebenfalls aus oder wechseln in Absprache mit ihre, Begleiter auf die grüne Armbinde.

Vierte Runde: Die „O“s tragen immer noch Augenbinde. Es werden jedoch nur noch die „O“s mit grüner Armbinde vorgeführt, da die Herren sie nun ausgiebig anfassen dürfen (inkl. Eindringen). „O“s, die keine Augenbinde tragen sind zur vollständigen Nutzung freigegeben.


Herrenlose „O“s, die vom Dom geführt werden, besprechen den Wechsel des Armbandes natürlich mit ihm. Je nach Entscheidung werden diese dann an die anwesenden Einzelherren vergeben.

Alle Handlungen mit herrenlosen „O“s finden in einem großen Raum unter Aufsicht des Dom statt. „O“s in Begleitung entschwinden mit ihrer Begleitung und den entsprechenden Herren gerne in andere Räume.

Zusätzlich wird es einen Fragebogen geben, der an die Teilnehmer als PDF per eMail versandt wird. Mit diesem Fragebogen wird erfasst, welche Vorlieben und Abneigungen die „O“s haben, damit auch richtige Paarungen zusammen kommen. Wahrscheinlich wird es auch einfacher sein in diesem Zusammenhang auch die Spielregeln mitzugeben, die unterschrieben mitzubringen sind.


#TheTrainingOfO goes #SecretNight – Teil Eins – Die Idee

Being dominant … #TheTrainingOfO

Being dominant … well, if you strip down all sexual interests from a D/s-relationship, will you still want to be a dominant?


 

Tatsächlich ist dies eine Frage, die mich immer wieder beschäftigen wird, und ich denke, sie muss es auch. Selbstsicherheit kommt für mich aus Selbstreflektion und dem Ausloten des eigenen Standpunktes. Und dieser ist immer wieder fällig. Es ist meiner Meinung nach nicht wirklich wahr, dass dominante Fachkräfte sich nicht auch ab und an mal diese Frage aller Fragen stellen.


„Dominant sein … nun, wenn Du alle sexuellen Interessen aus einer D/s-Beziehung streichst, willst Du dann immer noch dominant sein?“


Das Internet ist voll von Posern. Und Kalendersprüche gibt es ebenfalls reichlich genug und ja, auch ich habe diese gerne parat, wenn es passend ist. Wenn eine Sub irgendwie Zweifel an sich (oder gleich der ganzen Welt hat), dann muss ein Dom in der Lage sein diese Wogen glätten zu können. Vor allem dann, wenn es sich um die eigene Sub handelt.

Und ich erlebe viele Doms, die diesen Aspekt nicht wirklich wollen. Eine Frau zur Erfüllung der eigenen sexuellen Gelüste zu haben ist wahrlich keine schlechte Sache, aber um sich wirklich „dominant“ zu nennen, bedarf es durchaus ein paar Charakterzügen mehr.

Und dabei rede ich nicht von diesem Begriff „alltagsdominant“ zu sein. Sondern sich auf die Sub auch dann einlassen, wenn es ihr nicht gut geht und sie zu halten und zu stützen. Sich selber zurück zu nehmen und eine submissive Einstellung anzunehmen. Die Frage dabei ist aber auch, wie weit das gehen kann oder soll.

Vielleicht ist die plausibelste Antwort darauf: So weit es emotional möglich ist.

Sind Dom uns Sub aus rein sexuellen Gründen verbandelt, dann verbietet sich in meinen Augen jedwedes private Gespräch über die Bettkante hinaus, wenn es zu tief wird. Schließlich ist der Dom unter Umständen nicht der richtige Partner, um Beziehungsprobleme der Sub zu lösen. Also vielleicht nicht.

Wenn ein Dom also die eigene sexuelle Beziehung zu seiner Sub soweit wegnehmen kann, um ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, um ihr Problem zu lösen, ist das „wirklich“ dominant? Ist ein Dom bereit dazu sich im Zweifel selber abzuschaffen? Entfernen solche Gespräche nicht Dom und Sub voneinander?

Das kann durchaus möglich sein, denn ein Dom sollte für seine Sub immer das Beste wollen und wenn eine D/s-Beziehungspause dafür nötig ist, dann sollte er das sicherlich tun. So denke ich momentan einfach.


An dieser Stelle der Hinweis (das ist einfach immer notwendig), dass ich hier über Theoreme theoretisiere, die mit eigenen Lebensbeschaffenheiten nichts zu tun haben. Und der einfachen Lesbarkeit ist Sub immer weiblich gedacht und Dom immer männlich. Es sei denn, ich schreibe was Anderes.


Dominanter Umgang mit sich selbst ist immer das A und O für eine dominante Fachkraft. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass viele Subs denken, dass ein Dom immer ficken will und immer kommen muss. Als wäre das der einzige Zweck sein Sperma irgendwie in eine Sub rein- oder zumindest dran zu bekommen? Und sich so die Wunschzettel aufmachen für den harten Fick zwischendurch?

Darüber mache ich mir bei mir keine Gedanken mehr. Ich muss eine Sub weder beschlafen, noch kommen, um ihr zu zeigen wo der Hammer hängt. Sie darf sich das gerne ausmalen, aber ob, wie und wo ich das eine oder andere mache entscheide ich selber. Das hat sie einfach nicht zu interessieren.

Aber vielleicht bin ich hier auch einfach nur ein anderes Geschmacksmuster, neben vielen vielen anderen, denen der Beischlaf mit der Sub einfach wichtig ist. Ich bitte da höflichst um Toleranz.


Und wenn ich nun so zum Ende meiner Gedanken komme dann merke ich, wie zentriert ich bin und wie sicher ich auf meinen Füßen stehe. Und so einen auf seine Art dominanten Mann darstelle, auf welchen man sich so oder so oder so verlassen kann.

#TheTrainingOfO – Workshop – Die Suche

Um die Idee von Workshops im Sinne des „The Training of O“ auszuloten suche ich nach geeigneten Locations, die sich irgendwie um Köln zirkeln sollten. Hierzu gehören verlassene Fabrikgelände, schicke Villen oder Privatwohnungen, leere Kellerräume, Lagerhallen und weiß der Schinder was euch so einfällt.

Ich habe da schon eine kleine Liste von BDSM-Ferienwohnungen, die nutzbar sind. Es macht aber nichts, wenn ich doppelt und dreifache Vorschläge bekomme.

Wer also jemanden kennt, der jemanden kennt oder selbst über entsprechende Locations verfügt, der ist herzlich willkommen mir Informationen hierüber zukommen zu lassen.

Gerne möchte ich in 2018 damit beginnen in regelmäßigen Abständen Workshops abzuhalten, bei denen neugierige Menschen, die im „O“-Segment blutige Anfänger sind, sich live und in Farbe mit dem Thema auseinander setzen können.

Kontakt: 0172-9032419 (WhatsApp möglich) oder er@ttoo.blog

Der letzte Eintrag vor dem Urlaub 2017 :-)

T-1 #Urlaubsmention


Mit der Sippschaft (@hirnventrikel und ihre Kinder, sowie ich und meine, also 2 + 4 insgesamt) geht es in den Urlaub. Bereits heute kommen meine zwei und nach einer Übernachtung geht es dann morgen erstmal zur Frau Kinder und Koffer umpacken und dann: Ab an die Nordsee 🙂

Der erste gemeinsame Urlaub in dieser Form als Patchwork. Und auch überhaupt. Und wir freuen uns sehr darauf. Heute haben wir nach unserem Date vormittags noch Reste eingekauft und die letzten Verabredungen getroffen.

Somit wechseln wir offiziell auch unser Funksignal und stellen vom D/s auf Familie um. Das ein oder andere wird sicherlich getwittert, aber wie das nun mal so ist als Familie, steht die besondere Sexualität naturgemäß ein wenig im Hintergrund. Das ist aber nicht wirklich schlimm.

Der Feldversuch Patchwork steht im Vordergrund und wird völlig neue Qualitäten von uns fordern, aber wir denken beide, dass wird schon flutschen. Die Kinder im Alter von 8-16 haben extrem unterschiedliches Niveau und das wird auch unsere komplette Aufmerksamkeit abfordern.

Achten Sie bitte auf ihre analogen Briefkästen.

Alles Liebe und Gute … und: Wir lesen uns wieder :-* <3

Falbalus + Hirnventrikel

#gedankenverloren – Die Submission des Dom

Und ist es nicht die Sub, der ein Dom dient?
Dreht sich nicht am Ende alles um die Göttin, die vor mir kniet?
Deren Wesen und Geist ich auf das Intensivste zu befriedigen suche?
Als Wegbereiter?
Als Wegbegleiter?

Wenn ein sich Dom dies zu Herzen nimmt, wenn er sich so sieht. Dann wird aus Mut Vertrauen.

Für manche mag der obrige Sinnspruch aus eigener Feder irgendwie nicht passen.
Schließlich ist der Dom ja der Macher, der Lenker, das Alpha und das Omega.
Furchtlos dorthin, wo andere furchtsam weichen. Betrachtet man es jedoch ein wenig mehr von der Metaebene, dann stimmt das in meinen Augen nicht.

Es ist nicht unbekannt, dass Dom und Sub sich einander bedingen. @Crimson_Silk äußerte sich mir gegenüber wie folgt:

„Kann ich unterschreiben. Sehen aber viele gaaanz anders. Weil SIE sind Chef und du bist nix. Auf die Idee, dass sie wahrscheinlich allein die Katze rum zu kommandieren versuchen würden ohne Sub, die/der sie gewähren lässt, kommen sie nicht.“

Und wir kamen überein, dass wenn die Sub keinen Dom hat und der Dom keine Sub, dann würden beide lediglich einmal in der Woche ihr Spielzeug abstauben und das war es dann auch.


Ich glaube, dass alle D/s-Beziehungen so funktionieren, dass jeder dem anderen mehr oder weniger genau das gibt, was der andere benötigt. Der, der unterwerfen möchte und Die, die sich unterwirft. Sie bedingen einander – ohne den anderen geht es einfach nicht. Wenn man jedoch so Geschichten hört, dann vermute ich, dass sich nicht viele Doms wirklich mit sich selber auseinander setzen. Dass sie prüfen, ob das, was sie fordern auf die Unterworfene passt. Dass sie prüfen, ob das was sie fordern überhaupt noch zu sich selber stimmig ist.

Dieses „Ich bin so und ich ziehe das so durch! Friss oder stirb!“. Ich mag mich damit nicht anfreunden. Auch wenn das ein oder andere von außen übergriffig wirken mag, so ist der Umgang mit einer Sub (zumindest bei mir) das Ergebnis der Prüfung meiner Vorstellungen, ob ich Dinge so mit ihr machen kann oder lieber lassen. Tatsächlich bin ich da ziemlich verkopft, aber eher im Sinne meines EQ.

Ich gebe mir Mühe der Sub auch wirklich das „zu liefern“, was sie benötigt, solange es mit meinen eigenen Wünschen übereinstimmt. Und so gehe ich dann auch über eigene Grenzen hinaus, weil wenn ich eine Sub habe, für die das ein oder andere „OK“ ist, warum soll nicht ich ihr dorthin folgen, um zu sehen, ob das für mich nicht auch „OK“ sein kann?

Das klingt tatsächlich ziemlich submissiv, wenn nicht sogar devot. Tatsache ist aber auch, dass ich mir meine Vorstellungen aus meiner eigenen Subzeit reflektiere und ständig kontrolliere. Wer bin ich? Was bin ich? Auch wenn ich immer wieder aufs Neue auf den Zustand komme, dass ich mich „OK“ finde. Denn nur so, wenn ich mich „OK“ finde, dann kommt dieses Beziehungsgeflecht „Ich bin OK – Du bist OK“ zustande und dann wird es erst gut.

Am Ende ist es so, dass ein Dom seiner Sub ebenso folgt, ihr Vertrauen schenkt, wie auch umgekehrt die Sub dem Dom folgt, ihm Vertrauen schenkt. Und wo die Sub aus submissiven Gründen Dinge tut, die für sie richtig, wichtig und gut sind, so steht es einem Dom nicht im Wege, ebenfalls ein wenig Submission an den Tag zu legen. Sich auf dominante Art seiner Sub hinzugeben.

Im Idealfall muss man sowas nicht auf die Metaebene bringen, aber ein leichter Schlag auf den Hinterkopf tut dem einen oder anderen Dom sicherlich gut.

Der erste Kontakt …

„… nicht zu denken. daran ist wohl nicht zu denken …“ ~~ Falbalus ~~

Eine rein fiktive Situation für mich. Für manche(n) jedoch unmittelbar bevorstehend. Das wäre der passende viel zu lange Untertitel.


Du hast Dir nun also wochen-, wenn nicht sogar monatelang Gedanken gemacht über das Wie und Was und das Warum und Wieso. Nun ist es endlich soweit. Nach allem Schreiben, Telefonieren, Sinnieren, Auffordern, Verwerfen, Zustimmen, Ablehnen ist er nun da: Der erste physikalische Kontakt.

Du hast Dich entschieden. Dein Bauch sagt Dir: „Ich will!“. Dein Kopf vervollständigt: „… flüchten!“

So ist das wohl, wenn man sich (ob männlich oder weiblich) anschickt jemanden zu treffen (ob männlich oder weiblich), dem/der man sich sexuell unterwerfen möchte. Es hat Dich gepackt. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Engelchen und Teufelchen auf Deinen Schultern zeigen beide „Daumen hoch!“. Deine Libido unterstreicht dies mit besonderen Zuständen unterhalb Deiner Gürtellinie. Du hast viel gelesen. Dich schlau gemacht. Du bist bereit.

Auf dem Weg malst Du Dir alle möglichen und unmöglichen Szenarien aus. Vor allem die unmöglichen Szenarien packen Dich. Ob er wirklich so geschmeidig ist, wie er sich bisher anfühlte. Ob er in Wahrheit nicht einfach übergriffig wird? Ob er Dich nicht einfach nur als Gelegenheit schnellster Kopulation nutzt? Deine Submissivität gelinde gesagt einfach für sich ausnutzt? Ob er Dinge tut, die Du nicht willst? Ob er Dinge macht, über welche nie gesprochen wurde? Oder. Oder. Oder.

Zwischen „Wir treffen uns doch nur zum Kaffee!“ und „Was, wenn ich ihm/ihr einfach erliege?“ oder „Ich will wieder heim!“ und „Fick mich einfach!“ liegen Phantastialiarden an Gedanken. Und Du bist Dir bewusst, dass Dir niemand diese Gedanken nehmen kann.

Aber beim Druck auf den Klingelknopf weißt Du, dass diese Gedanken wichtig und richtig sind. Denn sie sind Dein Schutzschild. Dein innerer Reichsparteitag. Deine eigene Burg. Festung. Du weißt, dass Du Dein eigener Fels für Deine eigene Brandung sein musst. Erst dann, kann er/sie Dein Fels werden.

Du schaffst das.

Der Dom und das #RedHairAddicted und Rot im allgemeinen

#RedHairAddicted ist einer meiner Lieblings-Hashtags auf Twitter.

Ich mag jedoch auch sehr viele andere Dinge, die rot sind. Rot ist warm. Rot ist weich. Rot ist eben auch … die Liebe. Und ich trage Liebe in mir. Sie äußert sich in vielen Dingen.
Zum Beispiel eben auch in wahren Bilderfluten (zugegeben alles Netzfunde) als WhatsApp-Status oder eben auch auf Twitter, wie auch auf Facebook.
Rothaarige Frauen haben es mir angetan. In meinem Bekanntenkreis existieren sie friedlich nebeneinander. Wenn es also überhaupt einen Fetisch gibt, dann ist und bleibt es die Farbe Rot.

Nur … bitte nicht als Dessous. Ich mag keine farbigen Dessous. Seltsamerweise lehne ich das in meinen Bekleidungsregeln, so diese vereinbart sind, kategorisch als unsexy ab. Meine 3H-Regel ist ausnahmslos in Schwarz zu lesen. Schwarzes Lederhalsband (wird von mir geschenkt), schwarze Halterlose und schwarze HighHeels. Natürlich bedeutet es nicht, dass eine Nicht-Rothaarige sich nun reihenweise mit rothaarigen Haarteilen eindecken muss. Das ist Unsinn. Aber wer meinen Fetisch kennt, der kann durch Anteile von Rot sich durchaus meine Gunst erschmeicheln.

Der Umstand, dass ich Rotes oder Farbiges bei Dessous nicht so mag, kann ich nicht mal wirklich erklären. Rote Kleider, Farbige Kleider – alles in Ordnung. Sehr sexy. Aber bitte nicht für unten drunter. Also nicht fragen, einfach ab und an beherzigen. Dann wird alles gut.

#CircleOfFalbalus – The First Avengress – Initiation

Vergangenen Samstag war es dann soweit: Tara wurde offiziell in den #CircleOfFalbalus aufgenommen.

Auch wenn es ziemlich sachlich klingen mag, so war es für uns ein Fest. Tara ist eine echte Bereicherung für uns. Und ich sehe in ihr großes Potential die Ziele, die mit dem #CircleOfFalbalus, verbunden sind, zu erreichen.

Was sich hinter den verschlossenen Türen zu Köln abgespielt hat, bleibt verborgen. Tatsache ist jedoch, dass auch Medulla eine Premiere bekam, die sich vollständig aus der Dynamik der Situation ergeben hat. Und ich verneige mich vor meiner Frau, dass sie es a) gemacht hat und b) dass sie es genießen konnte und c) sie es gerne ausbauen mag.

Es wird eine spannende Zeit werden. Sowohl meine Frau, aber nicht zuletzt Tara werden an dieser neuen Situation wachsen und Dinge erleben, welche sie sich vielleicht vorstellen können, deren Umsetzung bis dato jedoch niemals zur Debatte stand.

Wie ich heute auch getwittert habe, so ist BDSM kein Stillstand. Es lebt davon, dass Dinge sich ändern und einer steten Kontrolle unterliegen. Und so wird sich auch diese 3er-Beziehung ändern. Die ursprünglichen Ideen und Gedanken kamen zwar von mir, zukünftige Änderungsprozesse werden nun jedoch von allen dreien angedacht, entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.

Es ist eine neue Dimension, die auf dem Weg zum #Fuffzig viele gemeinsame Stunden ermöglichen wird. Zeiten voller Leidenschaft, Lust und Schmerz.

Darauf freuen wir uns.