Was vom Kapern übrig blieb – Teil Eins – #HahaEinDom #TwitterTakeOver


„Na, dann woll’n wer mal.“ – „Aber bitte thematisch aufarbeiten, wenn es geht. Danke :-*“ – „Orrrrr!“ – „Und bitte mehr als die paar Zeichen auf Twitter <3“ – „Jahaaaaa!“ – „Und auch einen Link zu dem Warum und Wo und überhaupt :-D“ – „Fresse jetzt!“


Frage: “Woran erkennt man Missbrauch in einer Session oder D/s Beziehung?”
#HahaEinDom

Frage: “Was kann man tun, wenn es sich tatsächlich um Missbrauch handelt?”
#HahaEinDom


Mißbrauch im BDSM ist ja so eine Sache. Schließlich geht es in einigen Bereichen durchaus um den gewollten Mißbrauch (#RapePlay zB), wo eine Sub ganz gezielt die absolute (sexuelle) Fremdbestimmung sucht, um befriedigt zu werden. Und ein Dom eben diese Möglichkeit braucht, freiwillig gegeben, um sexuelle Stimulanz zu haben.

Allerdings gibt es ein paar ganz deutliche Anzeichen dafür, wenn der gewollte Mißbrauch in einen ungewollten Mißbrauch übergeht.

Zum einen immer ganz genau dann, wenn ein Dom das Safeword nicht akzeptiert und sich einfach gehen lässt. Einmal lässt man es ihm vielleicht noch durchgehen und redet darüber. Aber garantiert kein zweites Mal.

Dabei kommt es für die Sub immer darauf an, wie sie sich fühlt und welche Emotionen sie damit verbindet. Gewollter Mißbrauch spielt sich in einem gesetzten Rahmen ab und am Ende fühlt die Sub sich wohl und verstanden und geliebt. Echter Mißbrauch ist egoistisch orientiert und am Ende fühlt eine Sub sich eben nicht mehr wohl. Das Gefühl von geliebt und gebraucht zu werden ist futsch und zwar von jetzt auf gleich.

Tatsächlich ist es eine Gratwanderung zwischen dem „Was will ich für meinen Herrn tun?“ und dem „Jetzt ist Schluß mit Sonnenschein!“. Was die eine bereits als absoluten Grenzübertritt ansieht, ist für die andere eben verzeihlich.

Aber das Nichtbeachten der abgesprochenen Sicherheitsmechanismen ist ein deutliches Indiz dafür eine Session abzubrechen zum Einen und bei sich wiederholenden Vorkommnissen vom Dom zu trennen. Und zwar rückstandslos.


Für beide Parteien ist es wichtig zu wissen, dass man sich im Sinne des Strafrechtes in einer grauen Wolke befindet. Was zwei Menschen sich freiwillig geben ist nicht Sache der Strafverfolgung, aber wenn es zur Anzeige kommt, dann wird es ein Offizialdelikt und wird seitens der Staatsanwaltschaft verfolgt.

Wobei Dinge wie Erpressung, Freiheitsberaubung, Prostitution, (sexuelle) Nötigung und Körperverletzung in jeder guten Beziehung auf die ein oder andere Weise vorkommen (Klingonisch, ist aber so). Unter sich zugeneigten Menschen werden diese Dinge regelmäßig nicht zur Anzeige gebracht, weil man sich halt mal bufft, Brüste zur Argumentation einsetzt oder dem anderen seinen Schokoriegel wegfuttert.

Es ist aber auch so, dass schwere seelische und körperliche Verletzungen hingenommen werden, in der Hoffnung auf dieses „Das wird schon wieder“. Wir kennen ja alle die Geschichten von Männern und Frauen, die von ihren Partnern „festgehalten“ werden, weil man ihnen mit sonst was droht. Und ich sehe hier auch einen Knackpunkt im BDSM.

Fremdbestimmung ist okay, wenn man sich gerne und freiwillig darauf einlassen kann und will. Aber man sollte als Sub selbst in der Lage sein zu empfinden, was einem nicht mehr gut tut. Und dabei rede ich nicht davon, dass es „mal“ nicht gut tut, sondern wenn das Gefühl sich in etwas Dauerhaftes entwickelt.

Aus seiner solchen Bindung muss man raus. Egal wie


In diesen Fällen wird man sich wohl oder übel jemandem anvertrauen müssen und einen Anwalt aufsuchen müssen. Wenn ein Dom zB das Leben der Sub derart umgestaltet, dass Freunde und Familie der Sub eliminiert werden, dann scheint mir das ein sicheres Zeichen zu sein, wohin die Reise gehen könnte.


#HahaEinDom auf YouTube
-> https://www.youtube.com/playlist?list=PLwN1K4KYEdW_687rHgJbFlzaAykUojzla

#HahaEinDom im JoyClub
-> https://haha-reingeguckt.joyclub.de/

#TwitterTakeOver mit dem JoyClub
-> https://twitter.com/JOYclub_de/status/985940997849976834 (ff)

Source: http://training-of-o.de/blog/2018/04/17/was-vom-kapern-uebrig-blieb-hahaeindom-twittertakeover/

Kleiderordnung und andere Vorschriften

In der unzähligen Möglichkeit von Definitionen diverser Wahrscheinlichkeiten sticht eine Art von Fragen immer mal wieder heraus: Wie fremdbestimmt darf es denn sein, liebe Sub?


„Mein Herr, ja ich möchte fremdbestimmt werden. Sie sind mein Herr und Sie sollen über mich bestimmen. Sie müssen es auch, da ich Sie sonst nicht als meinen Herrn wahrnehmen kann. Bitte verfügen Sie über mich, wie Sie es wünschen, damit ich Ihre Dominanz immer spüren kann. Vor allem dann, wenn wir eben nicht direkt zusammen sind, sondern über die lästigen Kilometer getrennt ist Fremdbestimmung, in welche ich mich freiwillig hineinbegebe, für mich Zeichen unserer gemeinsamen Bindung.“

„Das klingt sehr verlockend, liebe Sub und ich werde gerne darauf zurück kommen.“


‚Hach‘, denkt sich der Dom, ‚was fange ich nun mit all dieser Macht so an?‘

„Nicht zögerlich sein, mein Freund!“, höre ich mich raten, „volles Pfund, damit sie auch merkt, was sie sich da wünscht <3“


„Liebe Sub, ich wünsche mir, dass Du mir täglich Fotos von Dir in demütiger Haltung schickst, einmal liegend, einmal kniend, einmal stehend. Mindestens. Zusätzlich darfst Du nur mit meiner Zustimmung masturbieren und wenn, dann auch nur mit meiner Erlaubnis zum Orgasmus kommen. Außerdem ist Dir das Tragen von Unterwäsche ab sofort nicht mehr gestattet und Deine Fotos sind Beweis, dass Du meiner Anordnung auch Folge leistest!“

„Mein Herr, wie gerne würde ich das alles für sie tun, aber ich habe zwei kleine Kinder, die ständig um mich herumwuseln, außerdem habe ich einen Freund, der es merkwürdig finden würde, wenn ich meine sexy Unterwäsche, die er so geil findet, nicht mehr tragen würde. Darf ich auch keinen Orgasmus mehr haben, wenn er mit mir schläft?“


‚Orrrrr‘

„Na, merkste selber?“


Das ist jetzt einfach mal eine beispielhafte Situation, wie diese wahrscheinlich nicht mal soooo selten vorkommt. Zwei Menschen, die irgendwie nicht darüber nachdenken, welche Folgen Nicht-Kommunikation hat.

Völlig verträumt in den Dingen, die sie sich voneinander wünschen wurde beiderseits der Realitätscheck, mit deutlichem Pendel zum Dom!, vergessen und nun beginnt der Frust.

Oder … doch nicht?


Wenn der Wunsch nach Fremdbestimmung (inklusive Kleiderordnung) seitens der Sub doch so groß war, warum kommt nun seitens der Sub dieses dicke, fette „Aber“? Schließlich hat sie sich ja soweit geöffnet, dass der Dom wirklich in die Vollen greifen kann. Also ist doch die Sub an diesem Frust schuld, oder?

Ja … und Nein.

Ja, weil sie dem Dom keine Alternativen mit auf den Weg gegeben hat. Sie hat lediglich festgestellt, was NICHT geht, statt darüber nachzudenken, was sie tun könnte. Und ich denke, das ist die Schuld der Sub alleine.

Nein, weil ein Dom sich ein konkretes Bild vom „üblichen“ Leben der Sub machen muss, damit er einen Sinn dafür bekommen kann, wie der Eingriff in das Leben der Sub realistisch machbar ist. Und Kommunikation gehört zum Geschäft. Für beide Seiten, aber alle mal für den Dom.


Ich sage aber auch, dass es für eine allein stehende Frau ohne jedwede Verpflichtungen gegenüber Kindern und Partner vor Ort überhaupt gar keinen Grund geben kann (wenn nicht sogar darf) diesen Wünschen nicht nachzukommen. Hier ist es nur der innere Schweinehund, den sie überwinden muss. Und da sage ich dann ehrlich: Selbst gewähltes Schicksal.

Sich auf irgendeine Individualität zu berufen, wenn man fremdbestimmt werden möchte, ist im D/s barer Unsinn und absolut widersprüchlich. Dabei geht es ja nicht darum keinen geliebten Hobbys mehr nachgehen zu dürfen oder in Vereinen tätig zu sein. All das kann man auch mit einem Plug im Hintern machen. Darüber muss gar nicht gesprochen werden. Und … ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen einen Plug im Hintern haben und niemand weiß das. Bitte keine Kommentare über den „Stock im Arsch“. Das ist was anderes 😉


Fremdbestimmung im D/s ist etwas, welches in der aller Regel niemandem weh tut. Auf der einen Seite muss ein Dom eben prüfen, wie weit er gehen will (und auch kann) und die Sub muss prüfen, welches „Aber“ noch gerechtfertigt ist, aber eben auch was sie für ihn zu leisten bereit ist.

Ich sehe es beispielsweise nicht als Problem für die Sub an beispielsweise von Strumpfhosen auf Halterlose umzusteigen und diese täglich zu tragen. Das geht auch unter einer Hose und fällt niemandem weiter auf. Tatsächlich habe ich erlebt, dass alleine dieser Wechsel einigen Damen ein anderes, und positives dazu, Gefühl gegeben hat. Es ist nichts Demütigendes dabei, sondern nur eine kleine Änderung in ihrem Leben.

Es geht mir beispielsweise darum einen Schritt weit Feminität zu fordern. Und auch über den praktischen Sinn von Halterlosen zu sprechen, da diese beim Kacken nicht so hinderlich sind, wenn es schnell gehen muss.


Natürlich kann ich meine 3H-Regel nicht im Alltag einfordern, aber wer für mich auf High Heels laufen will, der sollte das nicht nur dann tun, wenn frau sich mit mir trifft live und in Farbe. Frau kann sich diese High Heels auch statt den Hauspantoffeln unterschnallen, wenn sie heim kommt und einfach in der Wohnung darauf rumlaufen für erst 10, dann 20 und dann vielleicht 30 Minuten am Tag.

Und dann mit Stolz dem Dom zeigen, dass sie das alles gerne für ihn getan hat und die Heels nicht nur beim Sex angezogen sind. Ich denke, dass kommt besser an, als jede gequälte Aktion, die widerum zu Frust führt.


Unter dem Strich ist Fremdbestimmung nur etwas für Frauen, die dies auch wirklich wollen. Die sich diesen Dingen stellen wollen und nicht beim kleinsten „Huch“ gleich kontern. Wer also zum persönlichen Sub-Sein Fremdbestimmung in der Form nicht gebrauchen kann, der muss dies klar kommunizieren.

Ein Dom sollte sich viel Zeit dafür nehmen heraus zu finden, was der Sub liegt und wenn er unbedingt fremdbestimmen will und sie das partout nicht möchte, dann muss er es im Zweifel bleiben lassen. Schließlich teilt sie seinen Kink nicht und sie seinen nicht.

Sie wissen ja: Topf … Deckel 😉

Orrr, mein Herr twittert und ich denke, ich bin gemeint

Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen? – Langtext


Es ist ganz einfach (und auch im Blog bereits mehrfach erwähnt): Wenn es ein Problem gibt, welches wir gemeinsam lösen müssen, dann bespreche ich das mit Dir und zwar direkt. Und nur diese verbalen Tweets darfst Du direkt auf Dich beziehen.

Alles andere geht nicht in Deine Richtung. Und diese Ansage darfst Du Dir bitte hinter Deine Ohren schreiben.

— eot

Halsbänder aller Welten … vereinigt Euch :-) #CollarLeaks

„Da hast Du nun Photoshop CC, aber arbeitest damit noch nicht richtig.“ – Innere Stimme


Deswegen starte ich nun mehr mal wieder unter #TwitterCollars einen ganz persönlichen Aufruf an alle submissiven Fachkräfte in der Welt: Zieht euch mal richtig an und sendet mir mal euren wertvollsten Besitz per Foto zu.


collared by falbalus – (c) 2018 – Geschätztes Endergebnis 🙂


Beim letzten mal hatte ich darum gebeten das Halsband einfach mal auf dem Tisch, dem Bett oder sonst wo zu drappieren, diesmal würde ich gerne einen Schritt weitergehen. Zieht es euch an und macht das Selfie oder lasst euch fotografieren. Hier oben mal ein Beispiel.

  1. Nehmt es in die Hand und haltet es neben euer Gesicht. Versucht, dass es komplett in das Bild passt.
  2. Legt es dann auf Eure nackte Schulter und zwar so dass es zu 50% zu sehen ist und der Verschluss hinter dem Rücken liegt.
  3. Zieht es an 🙂

Achtet nicht darauf, ob Eurer Gesicht auf dem Foto ist, ich werde es soundso raus schneiden. Ich freue mich über eure Einsendungen 🙂


Es gibt nichts zu gewinnen, höchstens Applaus :-*

Natürlicher Umgang mit dem Machtgefälle.

Immer wieder gerne genommen: BDSM im Alltag


Zunächst einmal muss man unterstellen, dass sich zwei Menschen gefunden haben. Die submissive Fachkraft hat jemanden gefunden, den sie als Dominanz anerkennen mag. Die Frage ist, wo ist da eine Grenze? Ist das nun 24/7, also immer? Oder nur, wenn der Herr der Dame ein Halsband anlegt? Oder nur, wenn beide physikalisch beisammen sind und ansonsten ist Funkstille?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Kommt drauf an? Mitnichten würde ich sagen.

Wie kann es sein, dass eine Frau sich einen Mann sucht, dessen Dominanz sie zwar sexuell anerkennen mag, aber im Alltag eben nicht? Ist das nicht ein wenig halbherzig? Zu kurz gesprungen?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Zugegeben: Nicht jede Frau braucht das. Also das mit Dominanz im Alltag. Es sind gerade ziemlich selbstbewusste Frauen, die im Alltag ihre Frau stehen, welche aber im Bett den Macher wünschen und nicht den weichen Kerl. Also irgendwie so, wie der Manager, der eine Domina hat.

Wenigstens eben in sexueller Hinsicht keine Entscheidungen treffen „müssen“, wohl aber können. Ich finde, damit kann man was anfangen, oder?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Ernsthaft:

Der natürliche Umgang mit der Dominanz ist ebenso wichtig, wie der natürliche Umgang mit Submission. Ein Dom sollte sich dankbar zeigen, dass er das Geschenk der Submission erhält. Eine emanzipierte Frau macht das eben nicht für jeden. Auf der anderen Seite gebietet der natürliche Umgang mit der Dominanz auch, dass die Frau für sich entschieden hat einen Mann zu daten, im Mindesten, welcher bei ihr gerne auch mal übergriffig sein kann.


Zum Beispiel wird er ihr gerne einfach mal so, egal wo, an die Brüste fassen oder an den Nippeln zwirbeln und ihr ins Ohr flüstern, dass sie eine geile Fotze ist. Und sie wird exakt diese Übergriffe als Kompliment auffassen, weil sie es ist, die dieser Mann leidenschaftlich begehrt. Es macht der Ton halt die Musik, wenn er ihr Dinge per Sprachnachricht schickt und sie spontan feucht wird, auch wenn sie das vielleicht gerade nicht gebrauchen kann.

Allerdings ist es eben auch genau das, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz für mich ausmacht, nämlich die geschenkte Macht auch zu nutzen und eben nicht nur dann, wenn für die Frau Ort und Zeit stimmt. Ich mache das versteckt, leise, heimlich – schließlich muss die Frau meine Nachrichten ja nicht lesen. Und es muss auch niemand direkt mitbekommen. Ein Dom sollte es stets unterlassen die Frau bloß zu stellen …


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


… jahaaaa, es sei denn es ist ihr Kick, dass sie zu Dingen aufgefordert wird, die sie sichtbar für die Öffentlichkeit machen soll. Den knielangen, engen Rock hochkrempeln, um sich mit dem nackten Hintern auf einen Stuhl zu setzen. In einem Cafe. Am Sonntag nachmittag. Zum Beispiel.

Ich denke, dass es gerade so kleine Neckereien sind, die eine Sub gerne über sich ergehen lässt, weil es ihr ganz eindeutig zeigt, dass es um sie alleine geht. Jetzt und in diesem Moment der Herr an sie denkt und sich daran erfreut, wenn sie im Cafe nun die Schamlippenklemmen entfernen darf. Während sie auf dem Stuhl sitzt und diese dem Herrn auf den Tisch legt.


Das kann bis zu Blowjobs im Auto gehen auf dem Parkplatz eines Markendiscounters, versteckt oder offen. Egal, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz ausmacht: Es kommt eben darauf an, ob der Kink der Sub dem Herren gefällt und ob die Sub auch wirklich bereit dafür ist, mal eine Grenze zu (ihrem oder nur seinem Vergnügen) zu übertreten.


Submission stellt keine Frage an Ort und Zeit. Der Dom kümmert sich um Anstand und Moral.

Was Pornografie mit uns macht

Sei doch nicht immer so allgemein. Das will doch keiner hören. – Innere Stimme


Ich habe recht früh angefangen Pornos zu konsumieren. Da muss ich wohl um die 16/17 gewesen sein. Die Filme habe ich noch als VHS sehen dürfen und fand diese in einem sicheren Versteck meines damaligen zukünftigen Schwiegervaters, als ich in deren Urlaub Blumen gießen sollte.

Als Pubertier war das ein Geschenk des Himmels, schließlich war meine Freundin ja auch mit ihren Eltern weg und so konnte ich mein Testosteron anderweitig verschleudern. Damals in den mittigen 80ern waren alle noch behaart unten rum, so wie ich auch. Erst als mir legal erlaubt war Pornos zu konsumieren, bemerkte ich eine Kehrtwende in Richtung Stutzung bis hin zu haarfrei und ich glaube, dass ich mich diesem „Trend“ tatsächlich angeschlossen habe.

Auch wenn ich wusste, dass die Pornos nicht das wahre Leben spiegelten, auch wenn es mein Sexualleben damals infiltrierte (Analverkehr und Natursekt, erste 3er und Pornokinobesuche mit 18! dank meiner damaligen Freundin, nach ihrem 18ten im gleichen Jahr) so rasierte ich mich erst so mit 22/23 Jahren erstmals komplett. Und fand das richtig so.

Meine damalige Freundin war eine zeigegeile „Schlampe“ und so passten wir ziemlich gut zueinander. Ein echter Volltreffer. Wie in den Filmen gezeigt, probierten wir ziemlich viel aus und hatten so ziemlich an jedem noch so katholischen Ort Sex. Auto, Treppenhaus, Schlafzimmer der Eltern, Familienfeiern. Auf der einen Seite waren wir brav und anständig, aber die dunkle Macht war schon sehr stark in uns.

25 Jahre später blicke ich auf mein jüngeres ich und frage mich, was ich wohl ohne all diese frühen Erfahrungen mit meinem Sexualleben angefangen hätte. Und komme zum Schluss, dass es uninteressant ist. Denn ich habe all diese Dinge gemacht und würde mit dem Wissen von heute sicherlich noch viel mehr machen und ausprobieren.


Pornografie hat mein Sexualleben geprägt. Ganz deutlich. Ich erinnere mich, dass die Pornodarstellerin Sarah Young meine Wichsvorlage gewesen ist. Die „Queen of Facials“ machte den Facial-Cumshot modern und salonfähig. Und mich machte das einfach an. Aber ich merkte auch, dass je mehr Pornos ich konsumierte, desto weniger war ich wirklich noch geil darauf Filme zu sehen.

Schließlich brachte es mir nichts, dass ich bereits nach der ersten Szene fertig war. Dafür waren die Filme im Verleih dann doch zu teuer. So begann ich nach guten Pornos zu suchen, die nicht vordergründig zum Wichsen einluden. Eine Art Sexfilm mit Handlung war gefragt. Und ja, diese gab es. Vereinzelt gab es Produktionen, in welchen eine gute Handlung feilgeboten wurde und man zum Happy-End nicht ausblendete.

Aber auch diese waren dann irgendwann langweilig.


Pornografie war durchaus eine Droge und wie jeder Süchtige brauchte ich neues Material um, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Schuss zu kommen. Doch mit dem Aufkommen des Internet wurde die Qualität der Filme deutlich schlechter. Ich fand nichts mehr, was mich wirklich noch befriedigen konnte. Was eventuell auch damit zu tun hatte, dass ich in der Lage war, mein Kopfkino mit echten Partnerinnen umzusetzen.

In dieser Zeit war ich so ein richtiger Hurenbock und investierte sehr viel Zeit und Geld in gefällige Frauen aus jeder Ecke der Prostitution, um am Ende festzustellen, dass eine Hure für 250 DM die Stunde nicht zwangsläufig besser bläst, als die Frau im Auto für 30 DM. Ich bin mir nicht sicher, ob ich stolz auf mein jüngeres Ich (so Mitte bis Ende 20) bin, aber seine Erfahrungen haben mich sicher beeinflusst.

Vor allem fand ich nun auch wieder Gefallen an Pornografie, denn das POV-Genre wurde geboren. Aus der Sicht (Point of View) des Mannes gefilmte sexuelle Handlungen waren mein Renner. Und ich entwickelte dadurch eine heiße Liebe zu Blowjobs, denn die meisten POVs handelten ganz exakt davon. So hatte ich denn auch kaum Sex mit Prostituierten, sondern ließ mir immer „nur“ einen blasen. Und wenn sich die Dame dann auf mich setzte, weil sie Maulsperre bekam, dann ging das aufs Haus oder ich stieg aus.


Der werte Leser mag sich erinnern, dass ich mein jüngeres Ich mal als Arschloch betitelte. Hier ist der Hauptgrund dafür.


Zurückblickend stelle ich also fest, dass der Konsum von Pornografie sich direkt in mein eigenes Sexleben einklinkte. Das was ich dort sah, wollte ich auch erleben, und ich suchte mir dafür die passenden Frauen. Nutzte sie für meine Zwecke aus. Nicht wählerisch. Jede, die wollte wurde genommen für diesen einen Zweck.

Mir war nicht danach der Frau zu gefallen und sie zum Orgasmus zu bringen. Völlige Nebensache und unwichtig. Ich nahm mir immer das vom dem ich glaubte, dass es mir (als Mann) zusteht.


Und heute? Ich konsumiere nach wie vor Pornografie. POVs machen mich nicht mehr an. Und auch wenn ich selber BDSM aktiv betreibe, so habe ich kein besonderes Verlangen nach harter SM-Pornografie. Mir geht es vor allem um Filme, die mit dominantem Wifesharing zu tun haben und Blowjobs in anonymen Glory-Holes. Große Altersunterschiede zwischen Mann und Frau gefallen mir sehr (Also ER 50 und sie 18). Natursekt. Outdoor. Öffentlichkeit. Generell jedoch Filme, bei denen ich das Gefühl habe als Zeuge dabei zu sein. Nicht selbst aktiv.

Einiges von diesen Dingen habe ich für mich erleben dürfen. Jedoch nicht mehr wahllos und einem Trieb folgend, den Pornokosum 1:1 umzusetzen. Nach meiner Arschlochphase wurde ich durch meine zweite Frau gezähmt. Ja, so kann man das sagen. Mit ihr konnte ich jede Phantasie offen ansprechen und ich entwickelte ein Gefühl dafür, dass manche Dinge eben nur dann funktionieren, wenn man darüber spricht. Und ich fand meine Erfüllung darin. Die Frau ohrfeigen zu dürfen, die einen liebt und sich nicht abwendet.

Sie hat mir gezeigt, dass es Frauen gibt, die all das für einen Mann machen, der sie aufrichtig liebt. Quasi meine erste Sub.

Angemessene Nicht-Beachtung der Sub.

Wenn ich das manchmal so lese, dann frage ich mich immer, ob es noch ein Leben neben dem Leben gibt.


Sub und Dom bedingen einander. Nicht nur weil der eine ohne den anderen lediglich Autoerotik betreiben würde, sondern weil weil beide das Gefühl benötigen, welches sie vom anderen erhalten. Die Sub benötigt die Macht des Dom und der Dom die Hingabe der Sub.

Beides hat nicht mal direkt was mit Regeln oder sexuellen Anliegen zu tun, obgleich dies vielfach vermutet wird. Man muss sich einfach mal die Frage stellen, ob ein Dom noch ein Dom sein mag, wenn es keinerlei sexuelle Aktivitäten in seiner Beziehung gäbe. Gleiches gilt auch für die Sub. Hat ein Dom also grundsätzlich in sich das Gefühl führen zu wollen und die Sub generell einen Hang zu bestimmenden Menschen?

In der heutigen Zeit scheint dieser Basiskonstrukt nicht mehr sehr bekannt zu sein. #50SOG, den ich als alter Romantiker ob der Liebesgeschichte einfach schön (<3) finde, hat eine Welle der BDSM-Begeisterung hervorgerufen und nun tummeln sich Menschen in der Welt auf der Suche nach Erlebnis-Sexualität.

Manche Doms sind nunmehr der Meinung, dass sie grundsätzlich sexuellen Zugriff auf eine Sub haben und manche Subs glauben, dass der Dom jederzeit ihren Seelenfrieden zu organisieren habe. Liebe Menschen … so funktioniert das nicht, jedenfalls nicht immer.


Ich möchte niemandem auf den Fuß treten, aber wenn ich so ins Netz reinhorche, dann sehe ich Frauen, die oftmals eine Art Nicht-Selbstbewusstsein für sich pflegen und sich ziemlich schnell an einen Dom binden, ohne wirklich zu prüfen, ob dessen Kink zu ihrem passt. Irgendwie scheint es einen Sicherheitsmechanismus seitens der Frau nicht zu geben, und der Dom greift nur willig zu, da er sich ja nun vollkommen selbst verwirklichen kann. Frei nach dem Motto: „Ich mache alles für Sie, mein Herr!“ – „Dann knie nieder und bete mich an!“

Es tut mir leid zu postulieren, dass es sich hierbei nicht um eine Sub und einen Dom im Sinne meines gefühlten BDSM handelt, sondern um Menschen, die irgendwie herumstochern um mal zu schauen, was passiert. Der Dom wendet sich irgendwann gelangweilt ab, sucht sich ein neues „Opfer“ und die Sub bleibt womöglich gebrochen zurück und nimmt den Rucksack schlechter Erfahrungen mit zum nächsten Dom, der nicht lange auf sich warten lässt. Ein Teufelskreis.


In meinen Augen sind Sub und Dom auf Augenhöhe und nur so können sie in eine tiefere Bindung eintreten. Verständnis füreinander, für die Lebenssituation, für den gemeinsamen Kink müssen Leitbilder sein. Auch wenn es heißt, dass man verheiratet, aber nicht miteinander verheiratet ist. Was dann aber auch bedeutet, dass man eben nicht jeden Tag intensiv schreibt oder gar telefoniert.

Die Frage lautet: Komme ich als Dom damit klar, wenn meine Sub familiären Verpflichtungen nachgeht und eventuell zwei Wochen gar kein Kontakt möglich ist? Und wenn ein Dom eben beruflich mal stark eingespannt ist, kann eine Sub es ertragen, wenn er mal nicht reagiert? Und wenn ja, wie lange?


Wichtig ist mir in solchen Fällen immer, dass man sich abmeldet. Mit Begründung, wenn möglich. Das man dem anderen sagt, dass es im Zeitraum XYZ eben nur zu eingeschränkter bis Null Kommunikation kommen kann. Ich finde, dass ist das Mindeste.

Alles andere würde nur dazu führen, dass man sich Sorgen um den Anderen macht. Klingt irgendwie nach 0815-Beziehungspärchenkackscheißkram, richtig? Ist es aber auch. Es ist einfach guter Umgang miteinander.


Nachdem ich nun für mich mal das Grundlegende aufgedröselt habe, kommt es nun tatsächlich auch zum Thema 😉 Gibt es eine Grundlage dafür, dass man den anderen bewusst ignoriert?

Ja … die gibt es. Wenn man ein Problem zu bewältigen hat, so muss man sich immer vor Augen führen, dass man gemeinsam arbeitet gegen das Problem. Und eben nicht gegeneinander. Und doch ist der Zeitpunkt ab und an völlig unangemessen Probleme, Sorgen und Nöte zu wälzen. Ich selber sage meinen Subs, dass sie mir immer schreiben können, dass ich die Nachrichten sogar lese, aber halt nicht immer sofort reagieren kann. Und andersherum gebe ich meinen Subs den gleichen Tipp mit auf den Weg.

Die einzige Echtzeitkommunikation ist das reale Aufeinandertreffen oder das Telefonat. Weswegen beide vielleicht versuchen sollten „Dinge“ nicht durch Schreiben zu erledigen, sondern sich auf einen Tag und eine Uhrzeit verständigen, wo man mindestens darüber telefonieren kann.

Danke :-* @Tarasropes / #CircleOfFalbalus // The First Avengress

„Niemals geht man so ganz.“ – Trude Herr


Liebe Tara,

ich möchte mich bei Dir bedanken.

Für Deine Zeit.
Für Deine Hingabe.
Für Deine Liebe.

Unser Telefonat wurde von Dir eingeleitet mit „Haben Sie Zeit für ein Gespräch?“ und ich dachte mir, was ich alter Mann nun schon wieder verpeilt habe. Aber es kam dann doch irgendwie so, wie wir das beide geahnt haben.

Dein Abschied aus dem #CircleOfFalbalus ist nun durch und mit doch etwas Wehmut entbinde ich Dich von Deinen Pflichten.


Du warst die Erste, die mutig gewesen ist, sich dem #CircleOfFalbalus anzuschließen. Unser Kontakt ergab sich zunächst via Twitter in den klassischen DMs, wir tauschten uns aus, sprachen nicht nur über BDSM sondern auch grundlegend anderes Zeugs. Irgendwann hatten wir Handynummern und ich war verwundert, dass Du kein WhatsApp hattest.

Tatsächlich hast Du mich dazu gebracht Threema zu installieren, weil Du aus mir immer noch unverständlichen Gründen darauf bestanden hast. Und ich habe mich daran gewöhnt für den Kontakt mit Dir Threema zu nutzen. Irgendwann kam ja dann auch die Web-Version, was es mir einfacher machte 😉

Die genauen Gründe Deines Abschiedes liegen nicht bei Dir oder bei mir. Dieses Wir existiert immer noch, aber für Dich ist die Zeit gekommen Dich weiter zu entwickeln. Und wir lachten im Telefonat, weil wir uns darüber mehr als einig sind.

Es war kein „Brocken vor die Füße werfen“, sondern eher ein „Sie sind mein Dom, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit dem #CircleOfFalbalus ein Türschild habe, welches ich aus verschiedenen Gründen (meist zeitlich) einfach nicht mehr mit Leben füllen kann. Deswegen möchte ich den Platz räumen, ohne jedoch wirklich zu gehen.“


Es war abzusehen, dass diese Entscheidung kommt. Und es ist gut, dass sie getätigt wurde.

Natürlich bleibt mein Halsband in Deinem Besitz, wie vor Deinem Abschied auch M ihres hat behalten dürfen. Du hast es Dir mehr als redlich verdient und kannst stolz auf das Erreichte sein. Auf all die Dinge, bei denen ich Dich habe begleiten dürfen.

Es war mit eine Ehre, Dich führen zu dürfen.


Wir sehen uns <3

Wann ist frau eine Schlampe? (insp. by @Ophelia_BDSM)

Ab und an gibt es da nicht viel hinzuzufügen.


Wie auch beim Mann ist die Schlampe umgangssprachlich ein Wesen, welches gerne und viel Sex hat. Männer und Neider reden ihr zu nicht wirklich wählerisch zu sein, und sie würde nehmen, was sie bekommt. Die Partnerwahl findet eventuell täglich aufs Neue statt, vielleicht hat sie auch mehrere Tagesabschnittsgefährten.

Dabei möchte ich die Schlampe jedoch in zwei Kategorien unterteilen (nicht wirklich politisch korrekt): Einmal die Hure und einmal die Nutte.

Während die Hure sich ihrer Wirkung auf Männer sehr bewusst ist, wählt sie aus dem breiten Angebot derjenigen, welche kopulationsbereit sind exakt nur diejenigen aus, von welchen sie sich auch wirklich etwas verspricht. Dabei achtet sie durchaus auf Umgangsformen und äußere Erscheinung. Sie nimmt sich viele, aber eben nicht jeden.

Oftmals wird die Hure von anderen Frauen eher abschätzig bewertet als von Männern. Da die Hure mit sich selber und dem was sie will völlig im Reinen ist, sich nimmt was sie will und mental eher nicht devot ist, wird sie sicherlich von Frauen um diese Fähigkeit sexuell frei zu leben beneidet. Männer hingegen werden etwaige Angebote einfach annehmen und nicht weiter darüber nachdenken.

Die Nutte jedoch ist in meinen Augen nicht wirklich selbstbewusst. Ihre Auswahl von Kopulationspartnern ist stets der Situation geschuldet und im Gegensatz zur Hure lässt sie sich auf die Partner ein, die sie nehmen wollen. Die Nutte bietet sich vielleicht sogar an und lebt so die romantische Verklärung einer Prostituierten nach. Im Gegensatz zur Hure, kann die Nutte wirklich jeder haben. Sie ist leicht zu kriegen, da sie nicht wählerisch ist.


Es mag unterschiedliche Gründe geben, warum eine Frau viel und gerne Sex hat. Oftmals wird auch das Wort Nymphomanin benutzt, um einer Schlampe so etwas wie eine Entschuldigung angedeihen zu lassen. Und verwechselt dabei den Begriff „Nymphe“, die nichts mit Nymphomanität (der Erkrankung) zu tun hat, sondern eine Minderjährige darstellt, die sich ebenfalls ihrer Wirkung bewusst ist und sich älteren Männern anbietet.

Die Nymphe ist sich zusätzlich bewusst darüber, dass ihr keine Strafe droht, wenn sie zB 15-jährig Sex mit einem 30-jährigen hat. Sie jagt und erbeutet und hat Macht über die Männer, die sich ihr hingeben. Denn ihre wesentlich älteren Sexpartner wissen sehr wohl auf welchem dünnen Eis sie sich bewegen.

Tatsächlich ist Nymphomanität möglicherweise eher der Antrieb einer Nutte (Im Kontext der Schlampe, nicht der Prostitution!), da sie durch ihre Wahllosigkeit ihre Sucht nach Sex (Orgasmus) zu stillen versucht. Diese Frauen sind der eigenen Beschreibung nach oftmals übergriffig, weil sie eben zum nächsten Schuss kommen müssen.


Wenn ich mir also die Schlampe anschaue und ihre Unterordnungen Hure/Nutte, dann kann ich doch nur deren Beweggründe für mich erahnen. Sie haben eben gerne und viel Sex und daran ist nichts Verwerfliches.

Tatsächlich haben bei mir bisher alle Partnerinnen, mit denen ich fest verbunden war, deutlich mehr Sex mit unterschiedlichen Partnern im Leben gehabt bevor wir zusammen kamen. Okay, bei meiner ersten Frau waren wir die/der Erste überhaupt aber ihr Männerkonto stieg während der Ehe um ein X-faches an. Gefühlt bin ich immer mit einem Negativum in eine Beziehung eingestiegen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich damit keine Probleme hatte und nie haben werde.

Im Kontext dieses Artikel und auch im Generalkontext Hurenbock/Schlampe soll bitte jeder Mensch mit so vielen Menschen Sex haben, wie er/sie es braucht und für richtig erachtet. Daran ist nichts Schlimmes.


Der gute Ruf einer Frau wird durch das Schweigen ihrer Partner garantiert.


okay … der musste noch sein 😉

#SecretNight goes „O“ – Regelwerk // 04.05.2018

Neues Spiel – Neues Glück


Auf Basis des vorhandenen Regelwerkes von der letzten Veranstaltung kommt es nun zu einer etwas angepassteren Variante der grundlegenden Regeln für die Spielrunden.

Der Zeremonienmeister:

  1. Der Zeremonienmeister (/me) führt durch das Programm. Anwesende Herren werden gebeten ihre „O“’s dahingehend zu verpflichten, seinen Anordnungen folge zu leisten.
  2. Der Zeremonienmeister ist unberührbar, kann jedoch zu Handlungen seitens der anwesenden Herren explizit eingeladen werden.
  3. Der Zeremonienmeister ist von den anwesenden „O“’s zu siezen.

Die Spielregeln:

  1. Es gibt insgesamt drei Spielrunden. Jede Spielrunde besteht aus zwei bis drei Durchgängen. Im Sinne einer Einsteigerveranstaltung wählt die „O“ selber die Farbe ihres Armbandes. Dieses gilt für die komplette Spielrunde und für alle Durchgänge. Anwesende Herren werden ersucht die einmal gewählte Farbe entsprechend durchzusetzen.
  2. Unabhängig von der Farbe des Armbandes haben die „O“’s entsprechende Kleidung zu tragen, die es anwesenden Herren erlaubt sich ein Bild von ihnen zu machen. Das Tragen von Büstenhaltern und Slips ist für die „O“’s strengstens untersagt. Den anwesenden Herren wird vorgeschlagen, die „O“’s bereits bei der ersten Präsentation vollständig bis auf Halterlose, Halsband und High Heels zu entkleiden.
  3. Es wird darum gebeten, dass das Machtgefälle sichtbar wird. Die Herren sitzen auf den Möbeln, die „O“’s knien oder sitzen zu ihren Füßen.
  4. Alle Herren werden von den „O“’s ausnahmslos gesiezt, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Die „O“’s werden entsprechend geduzt.

Die Farbregeln:

  1. Rotes Armband – Nur Schauen, nicht anfassen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs.
  2. Gelbes Armband – Anfassen ohne Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs und Blowjobs.
  3. Grünes Armband: Anfassen und Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Handjobs, Blowjobs, Verkehr.

Sicherheitshinweis:

SM-Anteil:
Während der Spielrunden entscheidet der jeweilige Herr einer „O“, ob ein Fremdbespielen stattfinden darf oder nicht. Die „O“ hat hierüber über Art und Umfang keine Mitbestimmung.

Letzte Spielrunde:
Die Nutzung von Kondomen ist selbstverständlich! Im Sinne dieser Veranstaltung liegt die Entscheidung jedoch formal beim jeweiligen Herren.

Safeword:
Das Safeword lautet „MayDay“.