Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

Die verzweifelte suche nach einem Fick ( Achtung ein #Rant auf Männer)

 

 

Es muss jetzt einfach mal raus.

Und ich stelle hier die Frage: WAS STIMMT MIT EUCH KERLEN NICHT?

Ich bin seit 2 Jahren im Joy angemeldet und hin und wieder, wenn es das „Daily Business “ es zulässt auf der Suche nach fremder Haut. Immer mit der Voraussetzung das mein Herr darüber informiert ist.

Nun ist jetzt gerade mal wieder die Zeit das ich Lust auf fremde Haut habe. Also nix wie los in den JOY. Ich hatte in paar neue Bilder vom Shooting gepostet und wie immer gab es viele Komplimente und auch ein paar nette Mails. Ich hatte mir also einen intelligenten, humorvollen und gutaussehenden Mann ausgesucht. Wir schrieben etwas und es war stimmig. Wir tauschen unsere Threema IDs aus und dann ging es los. Die Unterhaltung war immer noch sehr gut und wir hatten auch kurz telefoniert und immer wieder die Frage nach Bildern. Ich bin jedoch kein Geheimnis und hatte schon ein von meinem Gesicht gesendet. Und mehrfach erklärt das ich keine weiteren Bilder (aktuelle nackt Selfies) versenden werden. Und somit war mein Date für Freitag geplatzt.

Die Story geht weiter…

Mein Versicherungsmensch hat einen Schaden für mich positiv regeln können und ich hatte aus einer Laune heraus gesagt, wenn er das schafft schulde ich ihm was und werde in Naturalien bezahlen. Der Schaden wurde geregelt und ich stehe zu meinem Angebot. Und was kommt dann? Er zieht den Schwanz ein.

Jetzt stelle ich mir die Frage… WAS WOLLEN KERLE WIRKLICH?

Auf der einen Seite wollt ihr das wir Frauen immer verfügbar sind, wenn ihr GEIL seid. Euch sexy Bilder schicken, an denen ihr Euch aufgeilen könnt und im besten Fall sitzt ihr an Eurem PC und macht einen Handjob und seit in Gedanken beim dem was ihr begehrt. Das ist schön für Euch aber mehr auch nicht. Seit wann sind Männer so feige geworden.

Auf der anderen Seite, wenn wir Frauen nicht können, weil das Daily Business es einfach nicht hergibt sind wir prüde, zickig und arrogant.

Ich kann durchaus mit einem „Nein Danke, es funkt nicht “ leben, ich bin nicht unwiderstehlich und weiß um meine Person. Aber wenn ihr uns schon anschreibt mit dem Vorsatz die Schnecke ins Bett zu bekommen, es dann auch noch zeitlich passt und ihr das Ganze dann abblast mit fadenscheinigen Ausreden, nur weil wir Euch keine nackt Bilder senden oder ihr um die Vorliebe zum BDSM wisst und behauptet das es nicht passen würde. WAS SOLL DAS?

Es geht hier nur ums FICKEN, nicht um BDSM, nicht um eine HEIRAT und nicht darum einen ERNÄHRER zu finden. Ihr bekommt eine Frau, die gevögelt werden will und ihr müsstet dafür nicht mal bezahlen.

Vielleicht habt ihr auch einfach nur ANGST, weil da draußen eine FRAU gibt, die es WIRKLICH tun würde.

WAS STIMMT MIT DIESEN KERLEN NICHT

 

Sperrbezirksfahndung … Kinderleicht, oder …?

Mal auf die Schnelle für alle:

Twitter -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1091425748227969024
Mit Link nach -> https://www.facebook.com/groups/111105196249710/permalink/283359215690973/

Linkes Forum für Solidarität mit Sexarbeiter_innen

Geschlossene Gruppe

Liebe Mitmenschen,

als Sexarbeiter zu Köln bin ich hier angemeldet. Zudem bin ich Mitglied im BesD e.V. und als solcher aktiv tätig.

Derzeit sammele ich verdichtet Informationen zu jedweden Sperrbezirksverordnungen in den Städten und Gemeinden unserer Republik und das ist natürlich eine echte Mammutaufgabe.

Wir möchten unseren Mitgliedern einen einfachen Weg anbieten, jeweils aktuelle Informationen zu erhalten. Manche Städte und Gemeinden haben diese Infos präsent auf einer Webseite. Aber leider verstecken manche diese notwendigen Informationen vor den Sexarbeitern in Schubladen entsprechender Behörden.

Man stelle sich vor, dass ein Gast Sexarbeiter*Innen buchen möchte und tendentiell muss der Deal platzen, wenn die Adresse des Gastes im Sperrbezirk liegt.

Natürlich kommt nun die Frage, wer das kontrollieren soll. Wo es bei Privatbesuchen daheim eher weniger der Fall sein wird, so haben die Sexarbeiter*Innen, welche auf der Straße arbeiten durchaus Kontrollen in Kauf zu nehmen.

Ich habe ziemlich viele Anfragen rausgeschickt, aber die Landkarte ist halt noch recht leer. Und nun … kommt ihr ins Spiel.

So möchte ich euch bitten, dass ihr bei genügend Zeit mal die Webseite eurer Stadt oder Gemeinde aufruft und dort nach folgenden Hinweisen sucht:

a) Adresse der Gesundheitsberatung nach ProstSchG
b) Adresse der Anmeldung nach ProstSchG
c) Sperrbezirkslisten Eurer Stadt oder Gemeinde.

Schreibt diese Informationen mir einfach in den Facebook Messenger rein. Doppelte und dreifache Sachen filtere ich selber aus.

Ihr würdet mir und uns einen Bärendienst erweisen und es wäre doch gelacht, wenn die Schwarmintelligenz nicht funktionieren würde.

Liebe Grüße

Martin


Also … natürlich hast Du Recht, dass es laut https://www.gesetze-im-internet.de/stgbeg/art_297.html eine „Kann“-Bestimmung ist mit dem Sperrbezirk.

Bereit für einen Exkurs in Sachen NRW …?

Wenn Du nach „Art 297 Verbot der Prostitution“ im Internet suchst, dann findest Du viele Sperrbezirksregelungen, respektive -herbeiführungen aus Anno dazumal.

Eine davon wäre Dortmund

https://www.dortmund.de/media/p/ordnungsamt/pdf_ordnungsamt/prostitution/Sperrbezirk_alle_Prostitutionsarten.pdf

Kann man direkt aufrufen. Wenn es also einen Sperrbezirk in Dortmund gibt, dann muss es auch eine Landesentscheidung geben.

„Aufgrund des Art. 297 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch (EGStGB) vom 02.03.74
(BGBl. I S. 469) in Verbindung mit § 1 der Verordnung der Landesregierung des Landes
Nordrhein-Westfalen vom 11.03.75 (GV: NW. S. 258) wird für den Bereich der Stadt Dortmund
verordnet:“

Meine Suche nach : „11.03.75 (GV: NW. S. 258)“ in Verbindung mit NRW (sicher ist sicher) führte mich irgendwann hierher:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_archiv_liste?anw_nr=6&jahr=1975&sg=0&val=&ver=0&menu=1

Dort nach der Seitenzahl suchen, weil Gesetzblätter pro Jahr nummeriert und fortgeführt werden.

Ergo -> https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_gv_show_pdf?p_jahr=1975&p_nr=28

Und dort steht das, was NRW beschlossen hatte.

Das ist ein nicht wirklich durchsuchbares PDF.

Fazit: NRW hat so einen zentralen Ansatz und die Regierungspräsidenten entsprechend in die Verantwortung genommen.

Und so eine explizite Suche ist nicht für jeden was, wenn das Wühlen in derlei Archiven Sonderlingen wie mir nicht entsprechend Spaß macht 😉

Glück auf.


Wenn ich mich nun durch verschiedene Sperrbezirksregelungen wühle, dann komme ich zum Schluß, dass lediglich Prostitution in der Sexarbeit in Sperrbezirken verboten ist.

https://www.stadt-koeln.de/wirtschaft/gewerbe/sperrbezirksverordnung?kontrast=weiss#

Die Stadt Köln zB schreibt:

„Die Sperrbezirksverordnung untersagt die Ausübung der Prostitution. Sie wird durch § 12 der Kölner Stadtordnung ergänzt, in dem die Kontaktaufnahme zu Prostituierten mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt untersagt wird. Verstöße gegen diese Regelung stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden können.“

Also der reine Webcam-Chat gegen Geld scheint davon nicht betroffen zu sein oder das Drehen von Pornos. Wenn Du als Prostituierte(r) (um den Begriff zu verwenden) per eMail oder so mit möglichen Gästen „mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt“ kommunizierst, dann könntest Du fällig sein.

Das Problem dabei ist die Kontrolle an und für sich. Diese ist schlicht nicht leistbar. Was es jedoch nicht verbotener macht.

… Feierabend für heute \o/ …

#KaminabendBDSM 4.0 – StatusUpdate (Good News)

Wie gestern bereits angedeutet kommt heute mal ein Status Update zum #KaminabendBDSM 4.0

Im Joyclub ist derzeit viel los und ihr habt sicherlich bemerkt, dass es viele Videoprojekte in letzter Zeit gab. Man stellt sich also ein wenig um, um sich redaktionell, wie eben auch Mitglieder gewinnend zu ändern. Und da ist der von uns in der SocialMedia-Welt geliebte #KaminabendBDSM leider ein wenig auf der Strecke geblieben.

Und so haben der JoyClub und ich ein wenig was an der Idee gefeilt und ich darf nun mitteilen, dass er stattfinden wird, die 4.0 🙂

Wir möchten uns bei den Menschen bedanken, die immer mal wieder nachgefragt haben, und denen wir irgendwie nichts Stabiles mitteilen konnten. Es hat uns gezeigt, dass wir nicht vergessen, ja manchmal sogar richtig vermisst sind. Gebt uns noch ein paar Momente, damit wir alles hübsch finalisieren können. Wir werden uns auf jeden Fall von uns aus bei allen Menschen melden, die sich bereits vorregistriert haben.

Danke 🙂

 

#SecretNight … Quo Vadis

Das Veranstalterleben hat ja manchmal so seine Tücken.

Hat das „O“-Einsteiger-Event Anfang 2018 (an meinem Geburtstag, wie üblich) alle Rekorde gebrochen, konnten wir diesen Erfolg an meinem diesjährigem Geburtstag 2019 im Rahmen eines „Upper Floor“ ja leider nicht wiederholen. Dafür sieht die kommende Party im März ziemlich gut aus. Des Weiteren sind bis zum Jahresende alle Übernachtungsmöglichkeiten vollständig ausgebucht. Und es ist gut möglich, dass der März 2019 tatsächlich an Platz zwei der Geschichte der #SecretNight unter meinem Kommando rutschen kann. Also alles in allem streben wir in Richtung „Schwarze Null“. Und das ist erstmal gut so.

Tatsächlich wurde an mich herangetragen, einen erneuten „Upper Floor“ oder derartiges zu planen. Auch wenn sicher ist, dass die #SecretNight im Januar 2020 #AusGruenden ganz bestimmt in diese Richtung geht, erscheint es mir fraglich, ob die #SecretNight mit der vermehrt weiblichen Besucherschar, auf welche wir sehr stolz sind, überhaupt der richtige Platz für ein Spektakel ist. Schließlich ist so ein Anlass eher mit Testosteron zu füllen, also Männerüberschuss anstelle von Frauenüberschuss. Ebenso wurde geäußert eine reine FemDom-Party zu machen, wo ich grundsätzlich nichts dagegen hätte.

Um das Ganze zu beleuchten hat es bereits vor Jahren die letzte FemDom im Jumbocenter zu Dortmund gegeben. Leider wurde die Anzahl der Gäste immer geringer, so dass wir diese einfach einstellen mussten. Die Gründe dafür sind mir als „Nachfolger“ nicht wirklich bekannt, auch wenn ich vor vielen Jahren dort mal der Koch gewesen bin. Diese FemDom hat gegenläufig zur #SecretNight am Freitag eines jeden geraden Monates stattgefunden und mir hat diese besondere Atmosphäre immer sehr gut gefallen.

Eventuell wäre es einen Gedanken wert, es mit der Testosteron lastigen Sache „Upper Floor“ und einer FemDom im Wechsel zu versuchen. Wir denken darüber einfach mal nach. So könnte die #SecretNight bleiben wie sie einfach und immer gewesen ist. Aber eine Aufspaltung macht natürlich nur Sinn, wenn die Kasse insgesamt klingelt und auch deutlich mehr Feedback diesbezüglich bei uns ankommt. Unternehmer kommt zwar von unternehmen und nicht von unterlassen, aber so ganz ins Blaue hinein geht es ja nun auch nicht.

Wir sind in Dortmund zudem auch nicht allein, denn das wunderhübsche Sadasia, als auch die Bedo-Studios, locken die Besucher in einem Segment an, in welchem wir nicht die Mitbewerber sind. Was wir also benötigen ist die viel gerühmte Flüsterpost, dass die #SecretNight existiert. Ob nun via Twitter, Facebook, im JoyClub oder auch in der Sklavenzentrale. Es wäre schön zu sehen, wenn unser „Mobiliar“ 😉 ein wenig mit uns die Werbetrommel rührt, wenn wir freundlich darum bitten dürfen.

An dieser Stelle würde sich auch das Jumbocenter für den #KaminabendBDSM eignen, wenn wir schon mal dabei sind 😉 Aber mehr dazu wird morgen gebloggt, weil anderes Thema.

 

Warum fühlen sich einige BDSMer irgendwie „besser“ als Stinos?

Das ist eine sehr feine und sehr berechtigte Frage.

Sie entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn wenn dem tatsächlich so ist, dann ist das Murks.

Für mein Verständnis sind wir BDSMer weder besser noch schlechter als die Stinos. Wir sind nur anders.

Es bleibt natürlich die Frage, warum einige meinen ihre sexuellen Präferenzen über die der anderen zu stellen.

Was ich nicht anführen möchte ist zum Beispiel Neid. Denn wer von oben herab auf andere schaut, der ist nicht neidisch.

Eventuell ist das irgendwie eine falsch formulierte Art von Stolz darauf, dass man es geschafft hat, die üblichen moralischen Grenzen überschritten zu haben?

Persönlich empfinde ich so ein Gebaren als ziemlich kleingeistig und wenig erwachsen. Wenn wir doch alle so tolerant sind, dann können /jene/ BDSMer im besten Sinne einfach erhaben auf die Stinos schauen und es dabei bewenden lassen. Aber ich befürchte, dass dies nicht unbedingt in der menschlichen Natur angelegt ist. Wir müssen irgendwie (be-)werten und in diesem Zuge auch (ver-)urteilen. Damit möchte ich das nicht entschuldigen, aber nur zu denken geben, dass auch innerhalb dieser sog. BDSM-„Szene“ ganz exakt auch untereinander nicht alles gülden glänzt.

Mir wurde zum Beispiel öfters vorgeworfen, dass das D/s, welches ich favorisiere irgendwie gar kein D/s sei.

Für den dominanten Part ergäbe sich nicht das Problem sich genauer zu erklären. Man habe halt einfach einen Lebensstil und geeignete submissive Fachkräfte würden sich diesem Stil einfach anschließen, wenn er denn zu ihnen passe. Ganz zu schweigen davon, dass ich viel zu weich sei und mir nicht anmaßen könne, überhaupt auch nur irgendwas mit BDSM zu tun zu haben. Dem stehen aber auch diejenigen entgegen, die diese meine #TheTrainingOfO als viel zu hart empfinden und das wäre meine versteckte Grundeigenschaft garantiert Frauen einfach nur hassen zu müssen. Was diejenigen gleich mitverurteilt, die sich meiner Kenntnis nach vollkommen freiwillig unter meinem Joch versammeln. Ich frage mich dabei dann immer – ja, was denn nun?

Ebenso gibt es da durchaus den „Krieg“ unter dem SMern, die sagen, dass beim reinen SM nicht gevögelt wird, während die anderen das durchaus machen. Und ja, werter Leser, BDSM ist ungleich SM, den SM ist nur ein Teil des Ganzen. Aber, das weißt Du ja. Tatsächlich gibt es SM-Clubs, die Penetration sogar in ihren Statuten verbieten. Persönlich finde ich das seltsam, aber so sind halt dann deren Regeln und ich habe mich als Gast daran zu halten. Und kann entscheiden, ob ich da hinwill oder eben nicht.

Übrigens auch die Seilknüpfer haben derlei Probleme unter sich. Bondage ist sich damit genug, dass die beseilte Person mehr oder weniger unfähig zu weiteren Bewegungen hübsch betrachtbar ausgeliefert ist. Und doch wollen manche Beseilte zusätzlich den Übergriff in diesem Moment auch beschlafen zu werden. Es ist halt deren Kick. Finde ich persönlich alles nicht tragisch. Jeder so, wie es halt gefällt.

Würde ich mich dem anschließen wollen, dann finde ich zum Beispiel aktives Lachen oder Necken während einer Session für „geht gar nicht“. Weil wer lacht, hat eben noch nicht genug Aua bekommen. Untergrabung des Machtgefälles. Auslachen des dominanten Parts. Oder so. Persönlich zelebriere ich meine Damen und mich in Stille und wenigen hörbaren Kommandos. Weil das halt eben mein Ding so ist. Und doch akzeptiere ich Paarungen, welche sich necken und während einer Session rumalbern und ich kann diesem Schauspiel auch etwas abgewinnen, weil es sichtbar ist, welche Freude beide aneinander haben. Jeder eben so, wie es halt gefällt.

Das sind nun alles Beispiele aus meinem persönlichen Erlebnisbereich und allein diese Auflistung könnte Grund für eigene Beiträge sein.

Worauf ich einfach hinaus will ist, dass diese Menschen, welche meinen sie hätten mit BDSM einfach den besseren Sex als die Stinos, von ihrer Warte aus ebenso Recht haben, wie die Stinos, die mit ihrem Sex sehr glücklich sind und das auch gerne betonen. Der Mensch macht es durch Kommunikation zum Problem. Sender, Empfänger und so was.

Wir sind darauf programmiert uns auf eine gewisse Art zu rechtfertigen, zu verteidigen und da ist es wohl manchen Leuten völlig egal, ob sie dabei die Grenzen des Respekts, welcher ihnen tendenziell heilig sein sollte, gegenüber denjenigen überschreiten, welche sie für minder sexuell begabt halten.

Liebe Stinos,

BDSM ist schon großartig. Aber es ist eben eine sexuelle Spielart, respektive Neigung, wie so viele andere sexuelle Neigungen und Spielarten eben auch. Egal was manche Menschen euch sagen wollen. Natürlich lade ich gerne im Rahmen meiner #Sexarbeit Singles und Paare dazu ein, sich mit BDSM zu beschäftigen. Und auch wenn es wie Werbung klingt … hust … es ist wesentlich sicherer sich mit BDSM zu beschäftigen, wenn man jemanden „dazu“ holt, der Grenzen respektiert und von welchem es „danach“ keine Anhänglichkeit zu befürchten gibt. Aber niemand ist halt dazu gezwungen BDSM zu machen oder auszuprobieren, wenn es schwer ist das gedanklich zu fassen.

Wir sind weder besser, aber auch nicht schlechter, sondern eben nur anders. Nun gut, vielleicht auch nur anders „normal“ 😉

 

#TheTrainingOfO -> Kleiner Wirbel um recht wenig

Auch im BDSM gilt, dass alles kann, aber nichts muss.

Und so ist das in so allen Spielarten des BDSM. Und auch im Sex. Und auch im Leben generell.

Niemand muss was, keiner wird zu was gezwungen. Die einzige Verpflichtung, die ein Mensch hat ist, dass er sterben muss.

Daran lässt sich evolutionsmäßig bei aller Gesundheit am Ende leider nichts ändern.

Nur der Exitus ist Pflicht, alles andere nicht.

Wir müssen halt nur für die Entscheidungen, die wir treffen bereit sein Kosequenzen zu tragen.

Das war es dann auch schon.


Was mich manchmal ein wenig mürrisch stimmt, ist die unglaubliche Resonanz in der Form, dass (ich anonymisiere) man sagt:

  • Das kannst Du doch so nicht sagen!
  • Das kannst Du aber nicht mit mir machen!
  • Das will doch keiner!
  • Das ist doch kein BDSM, das ist Missbrauch!

… usw … etcpp.

Was die werten Menschen damit wirklich meinen, ist mir bewusst. Aber ich erlaube mir doch mal einen kleinen Aufreger.


Dominanz macht ein Angebot. In diesem Fall bin ich das.

Submission liest das Angebot. In diesem Fall bist Du das.

DU alleine entscheidest, ob mein Angebot FÜR DICH gut oder schlecht ist. ICH bin da völlig außen vor.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles ein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles kein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Ich bin mir mit dem, was ich will und nicht will völlig im Klaren. Sonst würde ich meine Dinge nicht so offen auf den Tisch legen.

Und DU alleine entscheidest, ob DU in MEINE Richtung was probieren möchtest, oder eben nicht.

Wenn DU also was probieren willst, dann reden wir darüber.

Wenn DU das Kacke findest, dann gehe einfach weiter.

Ganz einfach.


Alles was ich sage, mache und tue oder lasse, geschieht weil das hier MEINE Welt des BDSM ist.

Es gibt noch viele andere Welten und es steht DIR frei diese Welten zu besuchen.

Ich bin sicherlich nicht die Antwort auf alle Fragen dieses Universums.

Und wenn DU glaubst, dass MEIN BDSM allgemeinverbindlich ist, dann scheinst DU es wohl ähnlich wie ich zu verstehen.

Das ist eine gute Grundlage.


Vor allem im #TheTrainingOfO höre ich sowas gerne immer wieder, dass ich viel zu hart bin und von wegen kein Safeword mehr. Du darfst mir glauben, es gibt andere Kolleginnen und Kollegen, die springen mit ihren Subs um, als wären sie „O“ und andere fangen erst dort mit ihren Subs an, wo ich aufhöre. Es ist ein extrem weites Feld und jede submissive Fachkraft soll bitte diese eine dominante Fachkraft finden und es ganz genau SO leben, wie SIE es wollen.

Und wer es mit mir leben will, der lebt es ganz genau so gerne. Und am Ende ist alles richtig, wichtig und auch gut so.


… habe fertig 😉

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.

 

#SecretNight vom 04.01.2019 – Fleischbeschau

Der erste Beitrag im Jahr 2019 und gleich mal ans Eingemachte.


Am 04.01.2019 war es mal wieder so weit. Zum einen wurde ich einen Tag älter und gleichzeitig war abends in Dortmund die #SecretNight, welche ich nun eigenverantwortlich ins zweite Jahr führen darf. In der Fleischbeschau bin ich sehr zufrieden, dass ich so viele treue Menschen für die #SecretNight habe gewinnen können und irgendwann werden diese auch eine eigene Inventarnummer erhalten <3

Was mich immer noch verwundert ist, dass es gerade Menschen aus dem Twitterverse sind, welche sich dort blicken lassen. Facebook und auch Instagram sind da nicht so erfolgreich. Die Verbindungen zwischen Twitter und der primären Anmeldemöglichkeit im Joyclub scheinen größer zu sein als vermutet oder anders: Mein Followerkreis ist offener für meine Party, weil Twitter eben eine echte soziale Plattform ist, in welcher man sich kennen lernen kann bevor man sich wirklich mal sieht.

Wie dem auch sei, die Anzahl der Twittermenschen steigt beständig und so waren an meinem Burzeltag 10 Menschen anwesend, die aus der dunklen Ecke von Twitter den Weg ins Reich der Finsternis gefunden haben 😉 Und … eine Dame war so positiv angetan, dass sie sich gleich am Folgetag für März und Mai angemeldet hat. 😊 #hach


Unter der gestrengen Aufsicht von Lola und Rieke musste ich natürlich auch meine Geschenke auspacken. Und weil manche Menschen, wie auch diese beiden Damen, wahrscheinlich deutlich aufgeregter beim Geschenke auspacken sind, als der Beschenkte selbst 😉, musste diese Nötigung natürlich zu einer späteren Stunde angemessen bestraft werden.

Lisa machte es ganz und sehr speziell: Die Einladung an einen Ort, den ich nicht kenne, mit einer Überraschung, von welcher ich nichts weiß. Spannend <3

Den absoluten Oberhammer hat sich jedoch meine Frau geleistet, welche sich hinter meinem Rücken unter dem Vorwand eines Wellnesswochenendes mit ihrer Besten zu einem Fotografen begab und sich für einen Jahreskalender auszog. In der ganzen Hektik des Abends, weil ich ja immer noch Veranstalter bin, war das ein echtes Highlight und hat den alten Mann sich still in eine Ecke verziehen lassen, um dieses emotionsgeladene Geschenk aufnehmen zu können.


Ein verabredetes Geschenk habe ich von einem befreundeten Dom erhalten, welcher mir seine Sub für eine Vorführung auslieh. Am Ende hatten wir eine gemeinsame Vorführung mit Subtausch, also gab ich ihm meine Frau. Die ganze Aktion vor Publikum dauerte fast eine Stunde und da der Abend unter dem Motto „Upper Floor“ stand, gab es auch Fremdüberlassung der Damen an anwesende Einzelherren zum Zwecke oraler Bedienung.

Wir haben sehr gut geteamt in dieser Sache, so dass wir Jungs unter uns bereits entscheiden haben, diese Aktion an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit geflissentlich zu wiederholen.

Wieder einmal mehr hat meine Frau mir bewiesen, dass sie über sich hinauswachsen kann und würde nicht das Leben uns allen Grenzen aufzeigen -> Sie ist zumindest Teilzeit „O“. Und auch die befreundete Sub hat Vorstellungen in diese Richtung. Wir werden also sehen, was die Zeit und das Jahr 2019 diesbezüglich so bringt.


Vor diesen offiziellen Teil habe ich die Einzelherren selbst gebrieft und ich alle haben sich an meine Regeln gehalten, niemand ist aus der Reihe getanzt und keiner musste eingreifen. Jedem war klar, dass ich allein die Regeln bestimme und den Damen die Herren zuweise. Würde also eine Dame vor ihnen zu knien kommen, dann bekämen sie ihren Blowjob, sonst eben nicht.

Beobachtung; Keiner der Einzelherren ist gekommen. Die Aufregung war wohl einfach zu groß vor dem mehrheitlich weiblichen Publikum (Die #SecretNight spricht eben sehr viele Paare und Frauen an, und das soll auch so bleiben!) tatsächlich zu performen.

Notiz: „Upper Floor“ funktioniert nur dann gut, wenn mehr Testosteron als Östrogen im Raum ist. Auf der anderen Seite kamen die Damen und wir als Voyeure dennoch auf ihre Kosten und das war das Wichtigste.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken und einen undominanten Sammelknutsch an alle für die vielen Geschenke 😊

Was war, Was wird, Was soll, Was ist … #TheTrainingOfO (aber auch: #Sexwork)

Das Volk hat entschieden -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1078606022342856704


Faszination „O“.

Grundlegend sei im Jahresrückblick 2018 erwähnt, dass ich mindestens zwei Damen, darunter meine Frau, kenne, die das Zeug zur „O“ haben oder bereits sind.
Das, wie immer, problematische dabei, und was immer und ausnahmslos zu berücksichtigen gilt, ist das reale Leben, welches das Ding mit Roissy nicht dauerhaft leben lässt.
Dennoch sehe ich einige sehr schöne Momente in 2019 vor mir, die uns diesbezüglich bereichern werden. Und sei es eben nur punktuell.


Abgrenzung „Sub“/“Sklavin“.

Die „O“ hat kein Safeword mehr. Ihre Berufung zur „O“ setzt eine stabile BDSM-Beziehung zu ihrem Herrn voraus, denn egal was ihr aufgetragen wird, sie tut es für ihren Herren. Während die Sub eher „erotisch“ geführt wird mit kleineren SM-Anteilen, so steht bei der Sklavin der SM-Anteil mit weniger Erotik im Vordergrund. Die „O“ verbindet beide Welten.

Ich wiederhole es gerne, dass es sich dabei allein um meine Definition der Dinge handelt. Und nur auf dieser Basis kann ich argumentieren. Es mag Menschen geben, die dicke Bücher schreiben und sich anschicken das Basiswissen der ganzen BDSM-Szene überhaupt erst erfunden zu haben. Oder vielleicht sogar US-amerikanische Verhaltensweisen auf den europäischen Sektor applizieren mögen. Jeder mag bitte machen was er will. Das hier … ist meins.


Regeln für die „O“.

  • Deine Libido gehört mir. Somit hast Du generelles Masturbationsverbot.
  • Deine Orgasmen gehören mir. Somit hast Du diese nur auf Anfrage.
  • Du hast stets Halsband und Ring als äußeres Zeichen zu tragen. Deine Kleidung ist anbietend.
  • Wenn Dich jemand als „O“ erkennt, hast Du diesem Deine Dienste demütig anzubieten. Darüber erstattest Du mir umgehend Bericht.
  • In meiner Anwesenheit ist 3H die maximale Bekleidung, ansonsten bist Du nackt, mit Halsband, Halterlosen, High Heels, sowie Hand- und Fußmanschetten.
  • Du wirst meine Anordnungen nicht in Frage stellen, sondern diese stets umgehend ausführen.
  • Du wirst ohne meine Anordnung niemanden (auch mich nicht!) weder anfassen, noch küssen. Wahre stille und demütige Distanz, bis Du aufgefordert wirst.

In der Tat: Wenn das Leben als Sub/Sklavin nicht immer einfach ist, so ist die „O“ die Spitze der Exzellenz. Sie ist in diesem Leben angekommen und will es ganz genauso haben. Es liegt eine hohe Verantwortung auf beiden Seiten der Leine darin. Die grundsätzliche Voraussetzung ist jedoch das Fehlen des Safeword und dies nicht nur für eine bestimmte, sondern eben auf unbestimmte Zeit. Der Kink dieser beiden Menschen muss zu mehr als 90% aufeinanderpassen. Beide vertrauen sich gegenseitig ihre Lust an und sind sich des Machtgefälles stets bewusst.

Nicht jede Sub oder Sklavin möchte dieses Leben haben, weil die „O“ auf Mitbestimmung verzichtet und sich eben komplett unterordnet. Und der geneigte Leser mag auch erkennen, dass in ihrem BDSM Anteile meiner „O“ zu finden sind und andere „O“-Halter finden, dass das hier zu wenig Regeln sind. BDSM ist ein Mischmasch aus Möglichkeiten und so habe ich mir eben meine eigene Vorstellung von „O“ ausgedacht. Und ja … mit Roissy hat das nichts zu tun.


Ziele für die „O“ auf unbestimmte Zeit ausgelegt.

  • Vorführung und Zuführungen in halb-öffentlichen Orten.
    Dazu zählen Pornokinos, (SM-) Clubs, erotische Bars, aber auch Begleitung zu Workshops mit dem Herrn.
  • Überlassung auf Zeit
    „O“-Austausch auf Stundenbasis zum Beispiel im Rahmen von Partys oder privaten Absprachen.
  • Vermietung und Verkauf
    Im Rahmen von Sklavenmärkten, aber auch Prostitution (nach genauer Absprache!) denkbar.

Die „O“ ist mein Eigentum und als mein Eigentum darf ich mit ihr nach Wunsch verfahren. Bedenkt bitte weiterhin, dass dies alles auf einer stabilen Beziehung fußt und auf einer gemeinsamen Sicht in die Welt des BDSM geschieht.


#TheTrainingOfO – Die Woche.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin aus- oder fortzubilden. Ganz im Sinne des US-amerikanischen Vorbildes gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, welche darauf basieren an drei Abenden in der Woche jeweils eine Thematik anzugehen. Diese Trainingseinheit wird zwischen den Herrschaften und mir explizit schriftlich fixiert und nur mit grundlegender und schriftlicher Zustimmung der Sub/Sklavin durchgeführt.

Da es sich hierbei um ein sehr intimes Vertragswerk handelt und darüber hinaus auch von Mal zu Mal unterschiedlich sein wird, kann ich selbst beim besten Willen hier keine Blaupause offenbaren. Die Idee ist grundlegend die Sub/Sklavin eventuell sogar für diesen Zeitraum zu überlassen und gemeinsam die Erfolge auf einer „O“-Veranstaltung nebst Übergabe zu zelebrieren. Ansonsten haben die Wünsche der Herrschaft Vorrang, wenn ich diese auch leisten kann.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


#TheTrainingOfO – Schnupperkurs.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin zu prüfen. Es handelt sich hierbei um eine Vertrauensprüfung, auch für die Herrschaft. Wie auch bei der Woche wird Art und Umfang schriftlich fixiert und die Sub/Sklavin muss ebenfalls schriftlich zustimmen.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


Es ist also viel los im Staate Dänemark. Lassen wir es krachen.