#SecretNight vom 05.01.2018 – Reprise

In der rückwärtigen Fleischbeschau bin ich sehr froh und glücklich über die #SecretNight. Als „Abend der ‚O'“ im Sinne der #SecretNight konzipiert war es für einige Mitmenschen vielleicht nicht das, was erwartet wurde. Aber im Sinne der Neueinsteiger in diese Art von Dasein (wo wurde es mir bestätigt), war die Reise eine sehr angenehme und dennoch herausfordernde Sache.

Meine Frau hat mir zugesprochen, dass ich vielleicht ein wenig strikter und konsequenter im Umgang mit den Farben Grün, Geld und Rot sein muss, aber ich bin da durchaus lernfähig und -willig.


Zunächst führte ich ein Briefing durch, nur mit den „O“’s alleine. Ich deutete an, welche Spiele auf sie zukommen würden. Dabei machte ich auch klar, dass wenn es sich um eine korrekte „O“-Veranstaltung handeln würde ich dieses Briefing nur mit den Herren machen würde. Aber im Stile der #SecretNight als Einsteiger-Party wäre dies sicherlich weder PublicDisgrace oder UpperFloor.


Die erste Runde

Zunächst ließ ich die Herren ein Spalier bilden. Die „O“’s wurden von den jeweiligen Herren vorgestellt. Dabei war die Farbgebung dergestalt, dass ein rotes Armband nur Anschauen, ein gelbes Anfassen und ein grünes Anfassen und Eindringen bedeutete. Mir war wichtig, dass sich die „O“’s mit ihren Herren jeweils beraten konnten und dass die Herren so auch im Zwiegespräch entweder die Wahl der „O“ annahmen oder eben als Herr der „O“ überstimmen konnten.

In jeder Spielrunde konnte die Farbe gewechselt werden oder die „O“ auch aussetzen. Beide Dinge wurden von den Gästen gerne in Anspruch genommen.


Da ich die Ehre hatte mit drei „O“’s aufzufahren bin ich stolz darauf, dass meine Frau und auch Tara das grüne Armband trugen und Dala als absoluter Neuling sich für das gelbe entschied.

Anlässlich dieser Gelegenheit sagte mir meine Frau, dass sie den Start als holprig empfand. Weswegen sie auch den Eisbrecher machte, um es den anderen „O“’s zu erleichtern. Dabei wurde der Begriff „TwoFace“ entdeckt. Die anwesenden Herren ließen ihre eigenen „O“’s entweder mit gelb oder rot antreten, aber selber griffen sie gerne bei den grünen Armbändern zu.


Die zweite Runde

Ich erweiterte spontan das Szenario um Schmerz. Die Damen sollten also erneut durch das Spalier. Das grüne Armband erlaubten nach Maßgabe des eigenen Herren auch von einem fremden Herren Schläge auf Brust und Po, das gelbe nur auf die Brust auch von einem fremden Herren und rot keine Schläge durch einen fremden Herren.


Die dritte Runde

In dieser Erweiterung ging es gezielt um das Andreaskreuz. Die „O“’s traten vor und ans Andreaskreuz. Rotes Armband 5 Schläge, gelbes 10 und grünes 15 Schläge. Die Herren konnten jeweils entscheiden, ob die „O“’s von ihnen selbst oder von einem anderen Herren geschlagen wurden.


Ich selber entschied mich dafür Tara (grün) und Dala (rot) selber zu bearbeiten. Meine Frau  (grün) teilte ich einem anderen Herrn zu.


Die vierte Runde

Eine kleine Abwandlung der „Reise nach Jerusalem“. Die „O“’s liefen im Kreis und die Herren standen drum herum. Dabei tippte ich einem der Herren auf die Schulter und nahm ihn aus dem Spiel. Mit dem Kommando „Stopp“, welches ich willkürlich auch auf Zuschauer übertrug, mussten die „O“’s stehen bleiben. Die „herrenlose“ „O“ wurde nun von ihrem Herren eine Strafe zuteil, die er selber ausüben konnte oder auf einen anderen Herrn übertragen konnte.

Die meisten Herren entschieden sich dafür, die Strafe selbst auszuführen.


Mein Denkfehler: Wenn ich den Herren aus dem Spiel nehme, ergibt sich eine „herrenlose“ „O“. Nach der Bestrafung geht die „O“ ebenfalls aus dem Spiel. Irgendwie habe ich es jedoch geschafft, dass mehr als eine „O“ keinen Herren hatte und wir korrigierten das gemeinsam während des Spiels. Wird nicht mehr so vorkommen 😉


 

 

Wer nun denkt, dass man als Zeremonienmeister den meisten Spaß hat und alles und jede „O“ berühren darf, der denkt falsch. Ich selber habe mich als unberührbar dargestellt, respektive nur meine eigenen Subs bespielt oder bespielen lassen. Nicht aus Aufregung heraus, sondern um meine Aufsichtspflicht nicht zu verletzen.


Meine Frau und ich unterhielten uns bei einem Blowjob über den Abend an und für sich. Tatsächlich war ich so eingegraben in die Situation, dass ich mich dieser Liebkosung nicht wirklich vollkommen hingeben konnte. Aber ich empfand es als sehr angenehm, dass sie mir so beim Runterkommen half.

Danach stellte ich sowohl Dala, als auch Tara ans Kreuz und zwar gleichzeitig, jeweils auf einer Seite des Kreuzes. Beginnend mit dem Gesicht einander zugewandt versetzte ich ihnen circa 15 Minuten Schläge auf Po und Rücken, ließ sie sich dann umdrehen und machte mit Brust und Scham weiter. Mit zweitweilig zwei Floggern gleichzeitig bedankte ich mich für ihre Teilnahme an dieser Runde und widmete mich ihnen voll und ganz.

Danach ließ ich Dala meine Frau zum Kreuz bringen. Wir banden sie dort fest und über eine gefühlte Ewigkeit hin verneigte ich mich vor ihr schmerzzuführend für diese Erfahrung mit ihr. Wenn schon Tara und Dala ein Geschenk für mich sind, so ist meine Frau die absolute Krönung mit Schleifchen und dem Extradip frischer Sahne. Und mit einem Orgasmus der Extrasorte für sie fand dann diese kleine, private Spielrunde ihr Ende.


Sicherlich werde ich erneut einen solchen Abend veranstalten 🙂

Gerne auch … für wen und wo anders 😀

Gedanken zur #SecretNight

In ein paar wenigen Stunden ist es soweit und die erste #SecretNight des Jahres 2018 geht über die Bühne.

War ich am Anfang irgendwie „nur“ der Koch auf der Veranstaltung und habe TK-Ware erhitzt, so bin ich nun der Veranstalter „himself“ und Master of Desaster Darth @Falbalus.

Oder so.

Wurde ich nach meiner Karriere als Koch zunächst Stammgast mit besonderen Aufgaben ergab sich irgendwann die Position des Social Media Menschen und ich habe angefangen die Kiste wirklich mal zu bewerben.

Nun ist heute der Abend der Abende. Und zum ersten Mal nicht nur als Hausdom dabei, sondern auch für das ganze drumherum verantwortlich. Planung, Personal, Verhandlungen, Werbung und wieder von vorne. Glücklicherweise kann ich auf ein bestehendes Team zurück greifen. Schließlich findet die #SecretNight ganz genau dort statt, wo sie schon immer war.

Nach außen hin hat sich quasi fast gar nichts verändert. Das Team ist das gleiche und doch ist es irgendwie anders. Meine Frau Hirnventrikel bringt sich mit einer tollen Idee ein und setzt diese heute um. Meine Sub Tara bringt ihren Besten Freund mit und die beiden werden mit dem Inhaber der Location ein paar Vermessungsarbeiten für künftige Veranstaltungen durchgehen. Irgendwas mit Vorhängen, die eine Art Raumteilung ermöglich.

Einen Tag nach meinem 48. Geburtstag erfülle ich mir selber den Wunsch einer eigenen „O“-Veranstaltung, die im Rahmen der #SecretNight als eine Art Workshop stattfindet. Mit praktischem Anteil versteht sich.

Insgesamt fühle ich mich der Situation mehr als gewachsen. Alles soweit durchdacht und Detailarbeiten finden soundso erst kurz vor der Veranstaltung statt. Wenn dann die Gäste kommen werde ich sicherlich nochmal kurz in mich gehen und tief einatmen.

Ich bin wirklich sehr angenehm davon angetan, dass mein Konzept insgesamt so guten Anklang gefunden hat. So wird die Besucheranzahl (wenn denn dann alle erscheinen!) bisherige Veranstaltungen gleichen Namens an gleicher Stelle toppen. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut und lächele so vor mich hin.

Es zeigt mir, dass es sich lohnt nicht alles selber zu machen, sondern die Dinge, die man partout nicht kann, zu delegieren oder eben (wie im Falle meiner Frau und meiner Sub) einfach mal machen zu lassen. So kann ich mich voll und ganz den sozialen Medien und der Werbung widmen und eben auch die Kreativarbeit leisten und damit fangen wir dann heute mal an.

Nun noch ein wenig chillen auf dem Sofa. Duschen. Umziehen. „Werkzeugkoffer“ packen. Und dann ins Auto nach Dortmund.

In diesem Sinne …

… wir lesen uns.

Der Voyeur

Ich schaue gerne hin.

Wenn es irgendwo etwas (Sexuelles vor allem) zu sehen gibt, dann werde ich es betrachten.

Dabei spielt es keine Rolle, was genau das ist.

Schließlich muss ich erst hinsehen, um es zu identifizieren.


Ich mag zum Beispiel den Ausschnitt meiner Frau.

Oder den göttlichen Hintern von Tara.

Da muss ich hinsehen.

Geht nicht anders.


Aber … das ist noch nicht mal voyeuristisch im pathologischen Sinn.

Diese Form von Hinschauen, sich einen geliebten Menschen betrachten wollen.

Das ist völlig normal.

Macht jeder.

Jeder, der jemanden mag, der schaut ihn auch an.

Ist ganz einfach.

Oder?


Ich bin aber auch ein Spanner.

Ich betrachte (manchmal auch heimlich, meistens jedoch nicht) andere Frauen.

Ihre Brüste, ihre Hintern, ihre Beine, ihre Füße, ihre Haare, ihre Augen, ihre Münder.

Nicht zwangsläufig in der Reihenfolge.

Komme ich an einem Punkt an, den ich nicht mag, breche ich ab und schaue nicht mehr hin.

Und ehrlich, machen andere auch.

Dieses Abchecken.

Diese 0,76 Sekunden Jagd.


Jeder checkt ständig andere ab.

Begegnet uns ein Mensch, dann checken wir ihn ab.

Glaubt mir, jeder macht das.

Egal wer.

Auch Du machst das.

Du betrachtest mich.

Checkst, ob ich eine Möglichkeit wäre.

0,76 Sekunden Geilheit.

Immerhin.


Und haben wir beide uns länger als 0,76 Sekunden betrachtet, dann setzt die Prüfung ein.

Willst Du … mich?

Will ich … Dich?

Wollen wir … uns?

Dürfen wir?

Ist das erlaubt?

Gibt es Bedingungen?

Was kommt danach?


Das ist vollkommen normal.

Du kriegst das nicht mit, wenn ich Dich anschaue.

Ich bekomme es nicht mit, wenn Du mich anschaust.

One Night Stands entscheiden sich innerhalb von 0,76 Sekunden.

Ob sie wirklich stattfinden, kommt danach.

Niemand zieht beleidigt seines Weges, weil er nicht gewählt wurde.

Weil man es nicht merkt.


Wenn ich Dich anschaue, dann habe ich keinen Plan für uns.

Das ist pure Gier nach Dir.

Ich schaue Deine Beine entlang und frage mich, ob Du kein Höschen trägst.

Ich schaue in Deinen Ausschnitt und frage mich, wie es sich anfühlt, wenn ich Deine Brüste anfasse.

Ich schaue auf Deinen Hintern und stelle mir vor, wie Du Dich vorbeugst und ich Dir einfach den Arsch versohle.


0,76 Sekunden

Mehr braucht es nicht.

Devot, Submissiv … ist doch alles das Gleiche, oder? #TheTrainingOfO

In diversen Foren wird ja immer wieder gerne mal über den Unterschied „Submissivität“ und „Devotheit“ gesprochen. Und ob das eine zwingend mit dem anderen zu tun hat und ob es da vielleicht gar keinen Unterschied gibt.

Der werte Leser mag seine Aufmerksamkeit mal den verlinkten Wikipedia-Artikeln widmen und sich ein wenig einlesen.


Unterwürfigkeit bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch eine Disposition und ein Sozialverhalten, bei dem das eigene Handeln dem Willen einer anderen Person untergeordnet oder der Autorität einer anderen Person Glauben geschenkt wird.

vs.

Unter Hingabe (auch: HingebungDevotion) versteht man den von rückhaltloser innerer Beteiligung geprägten Einsatz eines Menschen für eine Angelegenheit oder eine Person, die für den Betreffenden von höchstem persönlichen Wert ist.


Da steht zunächst erstmal genau gar nichts von irgendeiner sexuellen Disposition. Schließlich kann man sich auch im Berufsleben durchaus submissiv, wenn nicht sogar devot, verhalten ohne gleich zur weiblichen oder männlichen Firmenschlampe zu werden.

Jedes Mitglied eines Teams ist gehalten sich submissiv gegenüber dem Teamchef zu verhalten, weil er/sie die Verantwortung trägt. Devotheit kommt hinzu, wenn man über das übliche Maß bereit ist seinen Beitrag zu leisten.

Klingonisch, ist aber so.


Und wenn ich diese Einschätzung so lese, dann frage ich mich immer wieder mal, wo genau ich mein eigenes Handeln so anlege.

Beruflich betrachtet bin ich garantiert nicht dominant unterwegs. Ich sehe mich als Indianer, als Teamer und nicht als Häuptling und Teamchef. Das gilt auch für Beziehungen zwischenmenschlicher Natur. Ich versuche mich einzugliedern und nicht hervorzuheben. Und das obwohl ich durchaus in der Lage bin Verantwortung zu übernehmen, aber ich suche nicht danach.

Dieses Verhalten würde ich durchaus als submissiv betrachten. Und am Ende ist ja auch ein Teamchef Untergebener von irgendjemandem und muss sich hier ebenfalls submissiv verhalten, um dem Team auf seiner Ebene gerecht zu werden.


Jedoch ist es im sexuellen Kontext gar nicht so einfach einzuordnen.

Ja – ich bin dominant. Ich weiß, was ich will, was ich erwarte, was ich nicht will und was ich ablehne. Aber ist eine Sub im besten Falle nicht ebenso dominant unterwegs?

Bin ich nur deswegen dominant, weil ich keinen Zweifel an meinen und mit meinen Taten lasse und Dinge einfach mache, nicht wirklich um Erlaubnis frage? Während eine Sub sich „nur“ danach sehnt, dass das was sie sich so wünscht oder vorstellt, jemand mit ihr „einfach macht“ und sie so submissiv daher kommen kann?


Ich habe mich schon öfter mal gefragt, was ich für ein Chef wäre. Würde meine Dominanz dann wirklich zum Tragen kommen, dass ich der Vorzimmerdame auftrage mir endlich den Kaffee zu bringen? Oder das ich ihr beim Verlassen des Büros sage, sie solle alle Termine für heute und morgen absagen und dann wortlos verschwinde?

Und ist es in diesem Verhalten wirklich statthaft zu sagen, dass sich die Vorzimmerdame submissiv verhält (aus eigenem Antrieb), weil es a) ihr Job ist und b) weil ich sie dafür bezahle, dass sie das so macht?


Als ich noch Betriebsratsvorsitzender war hat mir mein Chef damals gesteckt, dass die tatsächliche Machtzentrale im Vorzimmer sitzt. Dort wird entschieden, wer ungefragt einfach mal zum Chef rein darf und wer nicht. Außerdem führt sie den Terminkalender und ab und an wisse er morgen nicht, wo er übermorgen sein würde. Ist die Vorzimmerdame dann nicht in ihrem Aufgabengebiet dominant unterwegs und stellt die Ergebnisse ihres Handelns submissiv zur Verfügung?


Und immer wieder komme ich zu dem Punkt, dass der entscheidende Faktor im BDSM der Begriff „Kontrolle“ ist. Das also submissiv, wenn nicht gar devot, handelt, wer bereit ist die Kontrolle an denjenigen/diejenige abzutreten, welcher als dominant angesehen wird.

Aber … ist dieses „Kontrolle abgeben“ am Ende nicht auch eine dominante Entscheidung?
Und die Annahme dieser gleichwohl nicht auch submissiv zu verstehen?

Have a lot of fun 🙂

Die vollkommene Sub … #TheTrainingOfO

Wonach Du auch immer strebst, mein junger Padawan, die vollkommene Sub existiert ebenso wenig, wie der vollkommene Dom.


Ich habe im Adobe Stock das beigefügte Bild für mich lizensiert. Es hat mich auf der Suche nach dem Begriff „submissive“ einfach angesprungen und ich möchte gerne bei dieser Gelegenheit meine Äußerungen zum Thema „Professionelle Fotos“ revidieren.

Denn völlig zurecht drückt dieses Bild alles aus, was für mich eine vollkommene Sub ist. Es lädt mich zum Träumen ein und das möchte ich gerne mit der werten Gemeinde teilen.


Viele von euch kennen diese 3H-Regel von mir. Dass eine Sub mit Halsband, Halterlosen und HighHeels gut gekleidet ist und dabei bleibe ich auch weiterhin.

Jedoch ist dieses Bild für mich mehr als nur das Befolgen der 3H-Vorschrift. Es geht weit darüber hinaus. Es steht für eine innere Haltung, ganz gleichgültig vom Tagesabschnitt. Es strahlt Ruhe aus, innere Gedanken und Bereitschaft zur Submission. Ich sehe eine aktive Haltung zur Annahme von Kommandos, die es nun auszuführen gilt. Die Unterwerfung unter genau diesen einen Menschen, dem sie sich gerne unterwerfen will und vielleicht sogar aus eigener Überzeugung heraus muss. Weil seine Dominanz auch ohne Anzug und #CMNF wirkt. Sie ist einfach da. Wird nicht zerdenkt oder hinterfragt.

Sie ist angenommener und geliebter Teil des eigenen Wesens. Vielleicht das Tüpfelchen auf dem „I“ und dennoch eine ganz normale Sache, um sich selbst zu vervollkommnen. Zu 100% zu werden. Der Platz zu seinen Füßen. Selbst eingenommen. Nicht angeordnet. Sich völlig natürlich anfühlend und mit der nicht ausformulierten Bitte um Beachtung, in dem Umfang der für jetzt vorgesehen ist. Still. Leise. Gewollt. Selbstbewusst gewählt.

 

#SecretNight goes #TheTrainingOfO — Vol. II

Dann kommt sie also in großen Schritten auf mich zu. Die #SecretNight ist im Anmarsch (05.01.2018 -> https://www.joyclub.de/event/722234.secretnight_goes_o_dortmund.html) und kommende Woche mache ich mich dann mal an das Regelwerk.

Ich habe mich ja schon hier, hier und auch hier ein wenig darüber ausgelassen und Feedback geerntet, aber nun wird es ernst. Die wirkliche, wahrhaftige Finalisierung für den Abschnitt im Abschnitt. Dieses woran haben sich alle zu halten, damit diese „Einführung in die ‚O'“ (gnihihi) auch wirklich gelingt und das ohne die Gäste zu sehr einzuschränken, aber auch die notwendigen Grenzen für alle zu setzen.

Auf der einen Seite sollen die Damen sich ja bewusst in diese Rolle begeben können, um „vorne an“ zu erkunden, was es bedeutet „O“ zu sein. Auf der anderen Seite soll es auch für die Herren klar werden, was es bedeutet eine „O“ zu führen. Also irgendwie so zwischen Workshop und Trainingsebene, um dann in die Erlebensebene zu kommen.

Die Teilnehmer müssen offen sein und sich mit den Regeln identifizieren können. Vielleicht müssen die Doms ihren Subs mal mehr Leine geben, bevor die Subs eventuell möchten, dass die Leine wieder enger gezogen wird. Was es auf jeden Fall sein wird ist ein Spiel mit Emotionen, viel Lust und Leidenschaft.

Vom Ablauf her wird es relativ simpel.

Alle Gäste, die hierbei mitmachen möchten, werden in den großen Raum gebeten, welcher exklusiv für diese Zeit zur Verfügung steht. Dort findet ein gemeinsames Briefing statt. Nachdem die Regeln erklärt und der Sinn und Zweck allen klar ist gibt es eine kurze Pause in welcher sich Subs und Doms kurz absprechen können, um danach mit den zwei bis drei Spielrunden zu beginnen.

Persönlich erfülle ich mir damit einen Wunsch, den ich mir selber zum Geburtstag schenke und ich hoffe, dass ich das Konzept, sicher nicht auf jeder, aber auf der einen oder anderen #SecretNight weiter ausbauen kann. Auch wenn ich für die #SecretNight kreativ zuständig bin, möchte ich an der Ausprägung an und für sich nicht viel ändern.

Ach und ja … dieser Abend ist garantiert kein Ort, wo Einzelherren die anwesenden Damen einfach abgreifen können. Und es wird auch nicht geswingt. Um Himmels Willen!

Aber es ist eben auch kein reiner „O“-Abend, wie er im Buche steht, sondern soll anhand von einfachen Handlungsanweisungen und je nach den Wünschen der Teilnehmer einen Einblick verschaffen, in welche Richtung es gehen kann, wenn man den Weg der „O“ als D/s-Paar gemeinsame gehen möchte.

Wir haben auch noch Plätze frei 🙂

#KaminabendBDSM 2.0 // The Legend continues …

Ein wenig überheblich, aber dennoch ziemlich treffend 😉

Das gesammelte Feedback zum ersten #KaminabendBDSM war dann mal ziemlich positiv, auch wenn der Podcast an und für sich mit ca. 2,5 Stunden Gesamtzeit als „Pilotfolge“ ziemlich lang war. Ein paar kleinere technische Unwägbarkeiten später aber kommen wir nun zum zweiten Teil und ich bin wirklich glücklich darüber, dass er stattfinden wird.

Die Gäste sind angeschrieben. Zusagen liegen vor. Termin und Datum der Aufzeichnung steht. Vielleicht noch ein bis zwei Nachzieher, die sich noch nicht gemeldet haben (was ja auch eine Antwort ist) und dann kann es auch schon losgehen. Wenn die Location dann auch zusagt. Aber das kriegen wir in den Griff 🙂

Das meine Idee des #KaminabendBDSM so gut angekommen ist und der JoyClub von sich aus um eine Fortsetzung bittet und ich wiederum mit Kirsti das Moderatorengespann bilden darf. Ich hüpfe dann mal innerlich durch die Wohnung in meiner nach außen hin gefassten Art und Weise.

Wenn ich mir so die Themenvorschläge anschaue (hier ->), die wir in der Community sammeln, so stehe ich zwischen Schmunzeln und andächtigem Nachdenken und ich bin einfach ungeheuer gespannt, welche Themen wir am Ende tatsächlich behandeln können, werden und wollen.

Interessant sind solche Dinge wie „BDSM im Alltag“, „24/7 mit Drillingen“ oder auch „Ich bin arm und auch nicht handwerklich begabt. Wie stelle ich Dinge selbst her?“, „Extreme Alterunterschiede“ und und und.

Das Prinzip des #KaminabendBDSM ist, dass sich Menschen in denkwürdiger Konstellation über BDSM unterhalten, zu Themen Stellung beziehen (oder nicht) und dabei auch zu ihren eigenen Themen befragt werden, welche sich aus den Vorgesprächen ergeben werden, um darüber dann ebenfalls untereinander angeregt und offen zu reden.

Dabei sind jedes Mal neue Menschen zusammen. BDSM ist ein so weites Feld, dass es nicht mal unbedingt um die Dinge geht, die man/frau so macht, sondern wie sich das ganze emotional darstellt, welche Konflikte mit der Umwelt entstehen und wie diese gelöst werden.

Und das sind alles nur Auszüge von Extrakten meiner Gedanken. Nicht vorzustellen, was in der Potentierung von 12 Menschen in der Runde so stattfinden wird.

Persönlich entwickele ich gerade die Idee, den #KaminabendBDSM als Podcast mit Publikum aufzubauen. Die Produktion würde damit als „Event“ im Rahmen einer üblichen BDSM-Veranstaltung geplant und dort aufgezeichnet werden. Über entsprechende Medienkontakte würde ich mich sehr freuen -> also: Spread That News, Baby ^^


Pingbacks:

http://training-of-o.de/blog/2017/11/01/thetrainingofo-in-the-media/

https://nup2.joyclub.de/wog/download/000/00254_podcast_kaminrunde.mp3

Unverlangt Eingesandt – #FromBottomToTop

Eine andere Welt …

 


Eine andere Welt, sie besteht aus Dir und mir,
mach‘ mit mir was Du willst, jetzt und hier,
Ich bin Deine Sklavin und gehöre Dir,
bestraf‘ mich für Fehltritte von mir.

 

Du trittst herein in meine Tür,
jetzt beginnt die Welt zwischen Dir und mir.
Ich gehorche, auf das was Du mir sagst,
und Du machst mit mir was immer Du magst.

 

Die Verantwortung übergebe ich in Deine Hand,
mit Deinen Berührungen bringst Du mich um den Verstand.
Meinen Blick halte ich stets gesenkt,
denn ich muss nichts wissen, ich werde ja von Dir gelenkt.

 

Deine Stimme ist ruhig und Deine Blicke haften an mir,
ich erwarte sehnsüchtig Schläge von Dir.
Du kommst langsam auf mich zu und bleibst vor mir stehen.
Ich verspüre die Angst, dass kannst Du seh’n.

 

Ich höre Deine Stimme, wie sie sich erhebt,
und gleichzeitig  spüre ich, wie mein Körper bebt.
Die Bestrafung von Dir nehme ich nun hin,
mit Stolz, weil ich ja Deine Sklavin bin.

 

Es ist so befreiend, ein einziger Genuss,
ich möchte Schmerzen und Erniedrigung spüren, das ist ein Muss.
Ich knie nun vor Dir, mit verweintem Blick und Händen auf dem Rücken.
Du streichelst meine Wange mit Deiner Hand,
an die ich mich reinschmiege und drücke.

 

Langsam werde ich von Dir wieder in die Realität zurückgebracht,
das ist sehr schwer, nach all dem was Du mit mir gemacht.
Eine andere Welt, sie besteht aus Dir und mir,
ist nun vorbei, die Tür fällt nun ins Schloss hinter Dir.


 

#TheTrainingOfO – Wenn die Sub nicht will …

„Ich befehle“ – https://masterdan.net/2017/11/15/ich-befehle/


Lieber Master Dan,

ganz ehrlich und mal so unter uns betrachtet, liest ja keine Sub mit. 😉

Ich erlaube mir ein paar Gedanken zu ergänzen.


Eine D/S Beziehung ist eigentlich ganz einfach: ich befehle und du folgst.
Was aber wenn sie nicht folgt? Will sie eine Bestrafung provozieren? Will sie mich testen? Oder war mein Befehl nicht durchführbar?


Du beschreibst im weiteren Verlauf sehr richtig, dass eine Sub kein Objekt ist und das ein Dom über Einfühlungsvermögen verfügen muss, um den Unterschied zwischen „Ich will die Grenzen des Doms testen.“ oder „Ich bin an meiner Grenze angekommen.“ zu erkennen.

Fachkreise tendieren dabei zu der Feststellung, dass ein Dom eine Sub lesen können muss und ja, ich kann und will diesem unbedingt zustimmen.


Jedoch möchte ich für mich den Faden an der Stelle weiterspinnen, wo es darum geht, dass eine Sub Ungehorsam als Methode für sich entwickelt, um entsprechend gestraft zu werden. Wenn sie also das Machtgefüge absichtlich torpediert und dies ohne große Not.


Liebe Sub,

ich empfinde so etwas als überhaupt nicht lustig und Du würdest Dich wundern mit welcher Härte, die Du eventuell nicht kennen lernen möchtest, ich Dich in Deine Schranken weise. Das absichtliche Aufbegehren gegenüber der freiwillig angenommenen Herrschaft halte ich grundsätzlich für falsch, um die Grenzen des Doms zu testen. Denn Du darfst mir glauben, dass die Grenzen des Doms in aller Regel weiter gefasst sind, als Deine eigenen.

Nehmen wir an, dass Du Ohrfeigen bewusst ausgeklammert hast und ich habe dieses NoGo für Dich in mir abgespeichert. Du bist Dir sicher bewusst, dass in provozierten Szenarien ich eventuell auf solche Dinge keine Rücksicht nehmen werde, weil ich (durchaus berechtigt) im Affekt handele? Lieferst Du mir also durch Provokation die aktive Erlaubnis Deine Grenzen überschreiten zu dürfen?

Bist Du Dir wirklich darüber im Klaren was geschehen kann, wenn Du mir gestattest (wenn auch nur für einen kurzen Moment) meine Contenance zu verlieren?

Das ist nicht mal böse gemeint, denn wenn ich mit meinem Handeln auch darauf achten will, es mit Dir nicht zu weit zu treiben, um das Safeword Deinerseits nicht zu provozieren, so ist die bewusste Heraufbeschwörung einer notwendigen Disziplinierung durchaus mit der Nutzung eines Safewords zu vergleichen. Ein ganz eindeutiges Stop-Signal meinerseits an Dich.

Und ich denke, dass ich in diesem Spiel durchaus die gleichen Rechte habe wie Du diese für Dich in Anspruch nimmst (oder zumindest könntest). Deswegen möchte ich Dich bitten, Dir ganz genau zu überlegen, wie Deine Provokation bei mir ankommt und ob Du bereit bist die Konsequenzen für Dein Handeln entsprechend auch anzunehmen.

Denn, fürwahr, es gibt einen Unterschied zwischen Spanking und Spanking.

Herzlichst

Dein Dom


Was ich aufzeigen will ist, lieber Master Dan, dass BDSM keine Einbahnstraße ist und dass auch seitens der submissiven Fachkraft Einfühlungsvermögen zu erwarten ist. Regeln und Gebote gelten für beide Seiten der Leine, wie eben auch Rechte und Pflichten. Das wird Dir sicherlich ganz exakt auch so bewusst sein. Deswegen habe ich das einfach mal schriftlich ergänzt.

#TheTrainingOfO // … und nun ein Foto.

Nicht alle Fotos sind für das Familienalbum gedacht.


Manchmal sitzt man so in der Gegend herum und kommt so auf Ideen. Und man fragt sich, wie man diese Ideen so umsetzen könnte und wer dafür in Frage käme. Latürnich sucht man zunächst in der eigenen Grabbelkiste herum und stellt dabei jedoch fest, dass Fotos, die „dabei“ entstehen selten „so“ sind, dass man diese vorzeigen könnte.

Auch wenn zu Teilen recht intime Dinge, auf digitalem Wege, festgehalten sind (und damit damit sicherlich entgegen dem Leitspruch eher ins Familienalbmum gehören als auf eine Kinoleinwand) so lüstet es mich dann doch sehr, mal zu schauen, was möglich wäre, wenn man „dabei“ jemanden hat, der gedanklich so dezent in das Spiel eintaucht und dabei diskret auf den Auslöser drückt, und ansonsten seinen Mund hält, die Fotos dann abliefert und wieder geht.

Klar, ich könnte dafür eine Anzeige machen und irre viel Geld bezahlen, aber 100 EUR für drei Fotos dann — nun ja. Qualität hat ihren Preis, aber ich finde das ganz schön heftig.


05.01.2018

#SecretNight in Dortmund
JC-> https://www.joyclub.de/event/722234.secret_night_dortmund.html

Ich bezahle Dir Eintritt (und Übernachtung falls nötig). Den Rest schenkst Du mir zum Geburtstag (der am 04.01. ist). Ich bekomme alle Rechte an den Bildern. Ende Gelände. Dafür mache ich mit Deinen Bildern auch Werbung für Dich.


UPDATE: 08.11.2017

Also … der Sascha hat ja schon ziemlich Recht und mich mit diesem darauf hingewiesen, dass dieser Eintrag von bestimmten Seiten aus betrachtet wirklich mistzuverstehen ist.

Es handelt sich hierbei nicht um eine generelle Kritik am Wert künstlerischen Schaffens. Letztlich bin ich ja auch irgendwie einer und möchte auch die Penunzen einsammeln, von denen ich denke, dass meine Leistungen diese Wert sind.

Auf der anderen Seite sind professionelle Fotografen gar nicht mal so angesprochen 😉

Was ich suche ist der Gast der #SecretNight, der Fotografie zu seinem Hobby erklärt hat und hier eine Möglichkeit findet, sich eventuell erstmalig in diesem Bereich auszuprobieren. Also den Gast, der eh zur #SecretNight fahren würde und sich so einen freien Eintritt ergaunern mag.

Das wir natürlich über das eine oder andere ausführlich reden werden vorab, ist selbstredend und in diesem Gespräch werden wir sicherlich ganz exakt den adäquaten Weg finden, welcher zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu finden ist.

Und weil ich manchmal mit meinen Worten nicht immer ins Schwarze treffe, lasse ich den Text oben der Vollständigkeit halber stehen und füge dieses Update hinzu.