Die Grundlagen (Rituale des #CircleOfFalbalus)

Jede Frau ist einzigartig. Sie hat einen eigenen Verstand und eine eigene Seele. Eigene Bedürfnisse, Wünsche und Interessen. Deswegen kann ich nicht einfach hingehen und jeder Dame im #CircleOfFalbalus einfach die gleichen Dinge aufbürden. Und doch gibt es Dinge, welche sich nicht unterscheiden.

Es handelt sich hierbei um ritualisierte Abläufe, die nicht ständig Teil unserer Begegnungen sein müssen. Ein entsprechender Hinweis im gemeinsamen Kalender deutet der Dame jedoch an, wann an den Ritualen geübt wird.


Das Begrüßungsritual:

Die Dame betritt das Haus und küsst zunächst den Ring des Herrn. Danach kann eine herzliche Umarmung folgen. Sie gibt ihm alles lose Material (Jacke, Taschen, Handy etcpp) in die Hand und geht eventuell mit einem Umweg über die Toilette in das Wohnzimmer.

Dort ist ihr Platz eingerichtet auf welchem sie sich noch vollständig bekleidet hinkniet und entweder auf einem Zettel weitere Anweisungen stehen oder ich direkt mit ihr spreche. Sie teilt mir mit, auf welche körperlichen Nicklichkeiten ich bei ihr zu achten habe. Im Gegenzug kommuniziere ich unter Umständen (je nach Trainingseinheit) Art und Umfang des Abends.

Danach entfernt sich die Dame, entkleidet sich, tut eventuell Dinge, die auf dem Zettel stehen und kommt mit 2H (Halterlose und HighHeels) zurück. Sie kniet sich auf ihren Platz und legt das Halsband vor sich auf den Boden und mit der Bitte es anzulegen, beginnt das Spiel. Es dauert dann solange an, bis ich es wieder von ihr abnehme.


Das Baderitual:

Der #CircleOfFalbalus hat nicht immer was mit Hauen und Stechen zu tun. Er ist meistens in den Ritualen sogar ziemlich sanft und soll eine enge Bindung erzeugen. Es soll neben der körperlichen Nähe auch eine geistige Nähe geschaffen werden, in welcher ich nicht wirklich dominant bin, aber in welcher die Dame sich ihrer Submissivität bewusst werden soll. Sie soll sich reflektieren können, ob der Status als Sub in Ordnung ist.

Ich nehme auf dem Sofa Platz und die Dame bewegt sich in 3H ins Schlafzimmer, legt dort selber die 3H vollständig ab und holt Handtücher. Diese trägt sie ins Badezimmer. Danach nimmt sie den Herrn an der Hand und führt ihn ins Bad. Dort entkleidet sie zunächst den Oberkörper des Herrn und küsst jeweils sanft seine Brustwarzen. Danach kniet sich die Dame hin und entkleidet den Unterkörper des Herrn. Sie küsst nun sanft die Eichel des Herrn und anschließend seine beiden Füße.

Sie erhebt sich und hilft zunächst dem Herrn in die Badewanne und steigt dann selber dazu. Die Dusche wird angestellt und die Dame beginnt den Herrn nun zu waschen. Es geht darum nicht einfach nur wisch-wasch zu machen, sondern ihm durch ihre Berührungen zu signalisieren, dass alles was sie tut den Wunsch ausdrückt mit dem Herrn Sex haben zu wollen. Es geht um eine geistige Verbindung zusätzlich zu den körperlichen Berührung.

Nach dem Duschen steigt die Dame zunächst aus der Wanne und hilft dann dem Herrn hinaus. Sie trocknet ihn ab, umwickelt ihn mit einem Handtuch und geleitet ihn wieder ins Wohnzimmer. Dort nimmt der Herr wieder auf dem Sofa Platz, die Dame bringt kurz das Bad in Ordnung, legt wieder 3H an und kehrt zum Herrn zurück.

Sie befindet sich wieder in der Ausgangsposition und wartet auf weitere Anweisung.


Grundsätzlich achtet die Dame immer darauf, dass sie, natürlich nur wenn möglich,  „zwischen den Beinen“ des Herrn kniet. Sie richtet sich also immer für die Grundposition nach seinen Knien aus und verbleibt dann dort. Die Entfernung zum Herrn spielt dabei keine Rolle.

4 thoughts on “Die Grundlagen (Rituale des #CircleOfFalbalus)

  1. Die Grundlagen des CircleOfFalbalus entsprechen meines Erachtens in vielerlei Hinsicht denschriftlichen Regelwerken anderer Dom/sub Konstelationen. Hier werden sie einmal aufestellt und übermittelt, egal in welcher Form, geübt bis hin zu Perfektion. So fließen z. das Begrüßungsritual oder das Baderitual mit der Zeit in den gemeinsamen Umgang ein, ohne daß ein Wort fällt. Das Gefälle Dominanz und Unterwerfung zementiert sich. Was passiert, ist die Reaktion,aber , welcher Situation auch geschuldet, die Sub von der Grundlage abweicht, und somit quasi ungehorsam ist. Wie verändert sich das „normale“ Zusammensein, die gemeinsame, unspekulative Zweisamkeit.

    Ich finde die Art des Zusammenlebens des Doms mit seinen inzwischen drei Gefährtinnen sehr motivierend. BDSM ist täglicher Bestandteil, jedoch in den unterschiedlichsten Formen und meines Erachtens auch so für die Öffentlichkeit nicht immer ersichtbar, des Lebens. Er zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben. Ich glaube auch für Kinder wird dies nicht sichtbar sein. Sie werden nur sich liebende Eheleute sehen und spüren.

    Ich gespannt, ob die Beschreibung der Grundlagen eine Fortsetzung finden wird. PS Ich verfolge nunschon einige Zeit den Blog. Die Art und Weise wie BDSM behandelt, beschrieben und gelebt wird hentsprechend in vielen Dingen meinen Vorstellungen Herzlivhen Dank an alle, die dazu beitragen.

    1. Vielen Dank für diesen Kommentar.
      Es ist mir persönlich wichtig, dass klar gestellt wird, dass BDSM, insbesondere hier D/s, nicht im mindesten immer mit Schlagen und Züchtigung zu tun hat.

  2. Das Baderitual ist eine nette Sache, allerdings muss ich sagen, für eine Beziehung, die auf einer Grundlage des dienens aufbaut, zu sexualisiert. Warum muss sie damit den Wunsch, mit dem Herren sex haben zu wollen ausdrücken?

    In erster Regel bestimme ich, als der Herr von SLS, wann und wie Sie sexuell genommen wird. Den Wunsch bzw. die Bereitschaft setzte ich voraus, ansonsten wäre Sie nicht mein Eigentum. Und wenn Sie genommen werden will, hat Sie offen zu bitten, das muss nicht bei anderen Diensten ausgedrückt werden.

    Zum Waschen hole ich SLS häufig, auch wenn ich vorher alleine in einer Wanne entspannt habe. Das Waschen ist dann aber keine sexuell motivierte Tätigkeit sondern eine Ihrer Aufgaben, mit denen Sie als mein Eigentum zu Diensten zu sein hat. Ich kann es genießen, mich dabei entspannen und es zeigt Ihr gleichzeitig Ihren Platz in unsere Dynamik.

    LG
    Sascha

    1. Danke für Deinen Kommentar …

      Und eventuell kann ich es anders besser erklären.

      Eine mir bekannte Frisörin hat mir mal erklärt, wie sie den Auszubildenden das „richtige“ Haarewaschen näher bringt:

      „Wenn Du jemandem die Haare wäschst, dann soll das für den Kunden durchaus etwas Besonderes sein. Es geht nicht einfach nur darum die Technik zu beherrschen und die Haare durchzuflöhen. Das kann jeder daheim haben. Wenn Du jemandem in die Haare greifst, dann stelle Dir vor, dass Du nach dem Haarewaschen am Liebsten mit dem Kunden ins Bett willst. Erst dann kann auch eine gute Kopfhautmassage dabei entstehen.“

      Es geht also nicht darum, dass ein offener Ausdruck zum Tragen kommt, sondern der innere Wunsch durch die Berührung verdeutlicht wird. Ob ich was damit mache, bleibt ja dann eh mir überlassen. Weil selber Waschen kann ich mich ja auch 😉

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