#SecretNight vom 05.01.2018 – Reprise

In der rückwärtigen Fleischbeschau bin ich sehr froh und glücklich über die #SecretNight. Als „Abend der ‚O'“ im Sinne der #SecretNight konzipiert war es für einige Mitmenschen vielleicht nicht das, was erwartet wurde. Aber im Sinne der Neueinsteiger in diese Art von Dasein (wo wurde es mir bestätigt), war die Reise eine sehr angenehme und dennoch herausfordernde Sache.

Meine Frau hat mir zugesprochen, dass ich vielleicht ein wenig strikter und konsequenter im Umgang mit den Farben Grün, Geld und Rot sein muss, aber ich bin da durchaus lernfähig und -willig.


Zunächst führte ich ein Briefing durch, nur mit den „O“’s alleine. Ich deutete an, welche Spiele auf sie zukommen würden. Dabei machte ich auch klar, dass wenn es sich um eine korrekte „O“-Veranstaltung handeln würde ich dieses Briefing nur mit den Herren machen würde. Aber im Stile der #SecretNight als Einsteiger-Party wäre dies sicherlich weder PublicDisgrace oder UpperFloor.


Die erste Runde

Zunächst ließ ich die Herren ein Spalier bilden. Die „O“’s wurden von den jeweiligen Herren vorgestellt. Dabei war die Farbgebung dergestalt, dass ein rotes Armband nur Anschauen, ein gelbes Anfassen und ein grünes Anfassen und Eindringen bedeutete. Mir war wichtig, dass sich die „O“’s mit ihren Herren jeweils beraten konnten und dass die Herren so auch im Zwiegespräch entweder die Wahl der „O“ annahmen oder eben als Herr der „O“ überstimmen konnten.

In jeder Spielrunde konnte die Farbe gewechselt werden oder die „O“ auch aussetzen. Beide Dinge wurden von den Gästen gerne in Anspruch genommen.


Da ich die Ehre hatte mit drei „O“’s aufzufahren bin ich stolz darauf, dass meine Frau und auch Tara das grüne Armband trugen und Dala als absoluter Neuling sich für das gelbe entschied.

Anlässlich dieser Gelegenheit sagte mir meine Frau, dass sie den Start als holprig empfand. Weswegen sie auch den Eisbrecher machte, um es den anderen „O“’s zu erleichtern. Dabei wurde der Begriff „TwoFace“ entdeckt. Die anwesenden Herren ließen ihre eigenen „O“’s entweder mit gelb oder rot antreten, aber selber griffen sie gerne bei den grünen Armbändern zu.


Die zweite Runde

Ich erweiterte spontan das Szenario um Schmerz. Die Damen sollten also erneut durch das Spalier. Das grüne Armband erlaubten nach Maßgabe des eigenen Herren auch von einem fremden Herren Schläge auf Brust und Po, das gelbe nur auf die Brust auch von einem fremden Herren und rot keine Schläge durch einen fremden Herren.


Die dritte Runde

In dieser Erweiterung ging es gezielt um das Andreaskreuz. Die „O“’s traten vor und ans Andreaskreuz. Rotes Armband 5 Schläge, gelbes 10 und grünes 15 Schläge. Die Herren konnten jeweils entscheiden, ob die „O“’s von ihnen selbst oder von einem anderen Herren geschlagen wurden.


Ich selber entschied mich dafür Tara (grün) und Dala (rot) selber zu bearbeiten. Meine Frau  (grün) teilte ich einem anderen Herrn zu.


Die vierte Runde

Eine kleine Abwandlung der „Reise nach Jerusalem“. Die „O“’s liefen im Kreis und die Herren standen drum herum. Dabei tippte ich einem der Herren auf die Schulter und nahm ihn aus dem Spiel. Mit dem Kommando „Stopp“, welches ich willkürlich auch auf Zuschauer übertrug, mussten die „O“’s stehen bleiben. Die „herrenlose“ „O“ wurde nun von ihrem Herren eine Strafe zuteil, die er selber ausüben konnte oder auf einen anderen Herrn übertragen konnte.

Die meisten Herren entschieden sich dafür, die Strafe selbst auszuführen.


Mein Denkfehler: Wenn ich den Herren aus dem Spiel nehme, ergibt sich eine „herrenlose“ „O“. Nach der Bestrafung geht die „O“ ebenfalls aus dem Spiel. Irgendwie habe ich es jedoch geschafft, dass mehr als eine „O“ keinen Herren hatte und wir korrigierten das gemeinsam während des Spiels. Wird nicht mehr so vorkommen 😉


 

 

Wer nun denkt, dass man als Zeremonienmeister den meisten Spaß hat und alles und jede „O“ berühren darf, der denkt falsch. Ich selber habe mich als unberührbar dargestellt, respektive nur meine eigenen Subs bespielt oder bespielen lassen. Nicht aus Aufregung heraus, sondern um meine Aufsichtspflicht nicht zu verletzen.


Meine Frau und ich unterhielten uns bei einem Blowjob über den Abend an und für sich. Tatsächlich war ich so eingegraben in die Situation, dass ich mich dieser Liebkosung nicht wirklich vollkommen hingeben konnte. Aber ich empfand es als sehr angenehm, dass sie mir so beim Runterkommen half.

Danach stellte ich sowohl Dala, als auch Tara ans Kreuz und zwar gleichzeitig, jeweils auf einer Seite des Kreuzes. Beginnend mit dem Gesicht einander zugewandt versetzte ich ihnen circa 15 Minuten Schläge auf Po und Rücken, ließ sie sich dann umdrehen und machte mit Brust und Scham weiter. Mit zweitweilig zwei Floggern gleichzeitig bedankte ich mich für ihre Teilnahme an dieser Runde und widmete mich ihnen voll und ganz.

Danach ließ ich Dala meine Frau zum Kreuz bringen. Wir banden sie dort fest und über eine gefühlte Ewigkeit hin verneigte ich mich vor ihr schmerzzuführend für diese Erfahrung mit ihr. Wenn schon Tara und Dala ein Geschenk für mich sind, so ist meine Frau die absolute Krönung mit Schleifchen und dem Extradip frischer Sahne. Und mit einem Orgasmus der Extrasorte für sie fand dann diese kleine, private Spielrunde ihr Ende.


Sicherlich werde ich erneut einen solchen Abend veranstalten 🙂

Gerne auch … für wen und wo anders 😀