#CircleOfFalbalus … Was war, was wird …

Der Jahreswechsel steht an.
Und auch ich blicke auf ein Jahr 2017 zurück und riskiere mal einen Blick in das Jahr 2018.


Das Jahr 2017 war geprägt von intensiven Bemühungen den Zirkel zu erweitern und Tara eine Schwester-Sub an die Seite zu stellen.

Zunächst war da „M“, die Hirnventrikel und ich schon lange kannten, die sich jedoch leider, wenn auch aus völlig verständlichen Gründen, zurück zog. Dann eine weitere Aspiratin, die jedoch bereits vor dem Date mit Hirnventrikel zurück zog. Bei beiden Damen möchte ich mich sehr für die gemeinsame Zeit bedanken.

Es gab insgesamt drei weitere Bewerbungen um den Platz neben Tara, wobei eine Dame nun als Aspirantin bereits ein Date mit mir hatte und auch auf der letzten #SecretNight als Gast dabei war. Die persönlichen Umstände auf beiden Seiten ließen es ingesamt nicht zu, dass eine zügige Antwort auf die Bewerbung möglich war. Das wird sich jedoch ziemlich bald ändern.

Desweiteren gab es eine Bewerbung, die ebenfalls zurück gezogen wurde, bevor es zu einem ersten Date kam. Zusätzlich gibt es eine ganz frische, die ich gleich an die Damen im Zirkel weiter geben werde. Die Bearbeitung dieser Bewerbung wird jedoch erst im neuen Jahr möglich werden, da ich die #SecretNight am 05.01.2018 noch plane und meine Projekte #KaminabendBDSM und #AskMeAnything seitens des JoyClubs Ende Januar abliefern möchte.

Dazu eine ganze Menge von Lippenbekenntnissen, die mehr oder weniger real werden können. Die Zeit wird zeigen, ob daraus eine Zirkulierung entsteht oder nicht. Ich fühle mich jedoch immer sehr geschmeichelt und gebe jeder Bewerbung ganz genau den Raum, den sie braucht um konkret realisiert oder nicht realisiert werden zu können.


Insgesamt kann es derzeit, berufliche Situation mal weggeschoben, nicht schlechter laufen, da sich die „übliche“ Bindung zu Hirnventrikel auch in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Urlaub und auch nun die Tage über Weihnachten hinweg extrem verdichtet hat.

Es gibt keinen besseren Menschen für mich als meine ganz persönliche #RedHairAddicted :-*


Das #TrainingOfO wird in 2018 expliziter angefahren werden können und auch diese Ebene mit dem Blick Richtung #Fuffzig wird eine Gestalt annehmen, in welcher sich die beteiligten Subs freudig erregt auf das „Mehr“ einstellen werden können.

Doch mehr dazu dann in 2018.

Eine Sub muss tun, was eine Sub tun muss …

Wie in jeder Beziehung kommt es an irgendeinem Punkt zu genau dem Punkt, an welchem gewisse Punkte besprochen werden sollten. Haben Sub und Dom sich gefunden, und darüber hinaus auch schätzen gelernt, so werden beide sich irgendwie bewegen müssen, um die Beziehung am Leben zu halten.

Klingonisch … ist aber so. Und hört sich so schrecklich „vanilla“ an, oder?

Doch wie jede Beziehung braucht es nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern eben auch gemeinsames Denken und Handeln, wenn es um eine gemeinsame Zukunft gehen soll. An vielen Stellen wird gerne behauptet, dass BDSM-Beziehungen besonders langlebig sind. Schließlich kann man sich im Gegensatz zu den Vanillas ja alles offen und ehrlich auf den Tisch legen. Und genau das unterscheidet BDSM-Bindungen von Vanilla-Beziehungen, die gerne hinterm Berg halten und sich vorurteilsweise niemand traut dem anderen offen zu sagen, was sie/er im Bett will, richtig?

Ja, aber …

Ein Dom hat es einfach, prinzipiell, denn er kann ja eh tun und machen, was er gerne möchte. Vorzugsweise mit seiner Sub oder mit einer anderen. Er darf Dinge tun, und er darf diese Dinge seiner Sub untersagen. Und nimmt die Sub dies so an, dann darf sie eben nicht mehr „einfach so“, sondern muss fragen. Niemand hat behauptet, dass BDSM einfach ist oder leicht.

Hat eine Sub sich ins Machtgefälle begeben, dann steht es ihr nicht zu, einfach so andere Männer zu daten und mit ihnen Sex zu haben. Jedenfalls dann nicht, wenn es ihr a) vom Dom verboten wurde und sie das so akzeptiert hat, b) sie die BDSM-Beziehung ernst nimmt und c) nicht nur eine „Teilzeit“-Sub ist, die nur dann Sub ist, wenn sie spielen will.

Im Idealfall benötigt eine Sub auch gar niemand anderen, da sie hoffentlich vom Dom genügend Aufmerksamkeit bekommt oder es ist ihr instinktiv klar, dass sie unter Umständen wochenlang nicht bespielt werden kann, weil die Dinge nun mal so sind, wie sie eben sind.

Da kann Sub dann jammern, sehnsüchteln, stalken – wenn die Umstände kein „mehr“ zulassen, dann wird das „mehr“ wollen eher als negativ angesehen, es führt bei beiden zu Frust.

Wir gehen aber nun davon aus, dass Dom und Sub Kommunikation betreiben und beide auf Augenhöhe befindlich, dem anderen etwas sagen wollen oder müssen. Ein Dom hat es immer einfach, er kann einfach anweisen und die Sub hat es zu nehmen. Aber wie formuliert eine Sub, dass sie gerne etwas anders haben möchte?

Wenn der Herr eher im D/s daheim ist, die Sub aber mehr SM braucht. Zum Beispiel.

Wenn der Herr für ganz bestimmte Dinge eben ganz genau nicht steht und nicht zu haben ist, die Sub aber fühlt, dass wenn sie das unterdrückt, ihr etwas fehlt?

Es wird auch im BDSM einige Paarungen geben, die an diesem Punkt scheitern, denn es schwebt die Angst der Sub mit, dass der Herr sich abwendet oder sie muss sich selber abwenden oder den Vorschlag machen zu genau diesem Zweck einen anderen Herrn zu finden, was auf Ablehnung stößt oder oder oder.

Meine eiserne Devise ist, dass manche Entscheidungen eben auch zu Konsequenzen führen. Deswegen sollte eine Sub jedoch niemals hinter dem Berg halten, wenn für sie etwas nicht stimmig ist oder eben etwas fehlt. Persönlich betrachtet lasse ich meinen Subs außerhalb der BDSM-Beziehung einen maximalen Spielraum an freier Entfaltung. Sie dürfen alle und jeden frei vögeln, solange es keinen BDSM-Kontext gibt. Denn das würde mich sehr verletzen, da ich der festen Ansicht bin (aus eigener Erfahrung), dass man keinen zwei Herren dienen kann. Denn jeder Herr möchte in seiner Gesamtheit wahrgenommen werden und eben nicht nur in Teilaspekten und damit partieller Wunscherfüller.

Einschub: Was übrigens auch für eine „O“ gilt, die den einen Herren hat und zu Ausbildungszwecken an einen anderen Herren gegeben wird. Sie dient dann zwar dem anderen Herren, aber im Hintergrund tut sie dies eben alles für diesen einen Herren, welcher sie weiter gegeben hat. Dieser eine Herr beginnt und beendet die Zeit mit dem anderen Herren, so dass der andere Herr tendentiell nur ein Spielzeug der grundlegenden BDSM-Beziehung ist.

 

Der Gürtel

Als sie nach einem langen Arbeitstag im auswärtigen Nirgendwo zwischen Osnabrück und Bremen zurück ins Hotel kam, völlig zugequatscht von all diesen Managern, die wahrscheinlich alle ihre Stammdomina haben, aber nicht die Eier in der Hose für die wesentlichen Dinge, freute sie sich darauf ihren Herrn zu sehen.

Er konnte es einrichten, dass er ebenfalls in der gleichen Stadt war und hatte das gleiche Hotel gebucht. Normalerweise waren Momente intimer Zweisamkeit eher selten unter der Woche. Beide voll eingespannt in ihren Berufen und meistens immer „Das andere Ende der Republik“ voneinander entfernt, verheiratet, aber nicht miteinander, verausgabten sie sich meistens daran ihre Terminkalender aneinander statt ihre Körper aneinander zu reiben.

Umso schöner, dass sie sich nach diesem Tag, einfach in seine Arme gleiten lassen konnte, weil nicht nur miteinander schlafen, sondern auch mit ihm einschlafen, aber vor allem auch neben ihm aufwachen für sie heute vollkommen reichen würde. Eventuell ein Absacker in der Hotelbar, aber mehr auch irgendwie nicht.

Sie zückte ihre Zimmerkarte, sperrte die Türe zu ihrem Zimmer auf und ließ ihre High Heels erst mal quer durch das Zimmer fliegen. Rein ins Badezimmer, Klamotten vom Körper und ab unter die Dusche. Sie hatte sich mittlerweile Vieles von ihm angewöhnt und sie genoss bereits 30 Sekunden nach dem Zimmereintritt die ersten heißen Strahlen der Regenwalddusche und furzte sich den Zustand noch schöner.

Völlig Zeit vergessen dachte sie über Leben, Tod und Leben nach, bevor sich die ersten Anzeichen der gesättigten Froschfinger meldeten. Sie schmunzelte. Irgendwie sah ihr Daumen wie ein schrumpeliger Penis aus. Genauer, wie sein Penis, wenn er sich entladen hatte und abschwoll. So entstieg sie der Dusche, umwickelte sich mit einem übergroßen Handtuch und ging in Richtung KingSizeSuperQueenDoubleBed. Als sie es das erste Mal sah, hatte sie das Gefühl, dass man hier auch völlig bequem mit fünf Männern Sex haben könnte. Gleichzeitig. Und keiner würde vom Bett fallen.

Ach, sie fühlte sich einfach herrlich und würde am Liebsten so in die Lobby gehen, ihn dort abholen, ihn in ihr Bett zerren, sich ankuscheln und einfach einschlafen. Doch ihr Blick … wie … ähm. Da lag ein Gürtel auf dem Bett. Und sie war sich sicher, dass der … Mooooment. Wie hat der Mann das nun wieder … sie seufzte. Offensichtlich konnte er sowas.

Und es war ein vereinbartes Zeichen und sie konnte einfach nicht anders. Auch wenn ihre Stimmungslage bis zuletzt nicht wirklich sexuell bestimmt war, so änderte sich dies von Sekunde zu Sekunde. Sie würde sich nun des Handtuches entledigen und ihre High Heels wieder anziehen. Dann würde sie sich den Gürtel nehmen, um den Hals legen, das Leder durch die Schnalle führen, das Licht bis auf eine kleine Lampe löschen und sich mit dem Rücken zur Türe hinknien.

Es würde aussehen, als würde sie ein Halsband mit Leine tragen.

Als sie hörte, wie sich die Türe hinter ihr öffnete, war sie mehr als bereit.

 

Der Voyeur

Ich schaue gerne hin.

Wenn es irgendwo etwas (Sexuelles vor allem) zu sehen gibt, dann werde ich es betrachten.

Dabei spielt es keine Rolle, was genau das ist.

Schließlich muss ich erst hinsehen, um es zu identifizieren.


Ich mag zum Beispiel den Ausschnitt meiner Frau.

Oder den göttlichen Hintern von Tara.

Da muss ich hinsehen.

Geht nicht anders.


Aber … das ist noch nicht mal voyeuristisch im pathologischen Sinn.

Diese Form von Hinschauen, sich einen geliebten Menschen betrachten wollen.

Das ist völlig normal.

Macht jeder.

Jeder, der jemanden mag, der schaut ihn auch an.

Ist ganz einfach.

Oder?


Ich bin aber auch ein Spanner.

Ich betrachte (manchmal auch heimlich, meistens jedoch nicht) andere Frauen.

Ihre Brüste, ihre Hintern, ihre Beine, ihre Füße, ihre Haare, ihre Augen, ihre Münder.

Nicht zwangsläufig in der Reihenfolge.

Komme ich an einem Punkt an, den ich nicht mag, breche ich ab und schaue nicht mehr hin.

Und ehrlich, machen andere auch.

Dieses Abchecken.

Diese 0,76 Sekunden Jagd.


Jeder checkt ständig andere ab.

Begegnet uns ein Mensch, dann checken wir ihn ab.

Glaubt mir, jeder macht das.

Egal wer.

Auch Du machst das.

Du betrachtest mich.

Checkst, ob ich eine Möglichkeit wäre.

0,76 Sekunden Geilheit.

Immerhin.


Und haben wir beide uns länger als 0,76 Sekunden betrachtet, dann setzt die Prüfung ein.

Willst Du … mich?

Will ich … Dich?

Wollen wir … uns?

Dürfen wir?

Ist das erlaubt?

Gibt es Bedingungen?

Was kommt danach?


Das ist vollkommen normal.

Du kriegst das nicht mit, wenn ich Dich anschaue.

Ich bekomme es nicht mit, wenn Du mich anschaust.

One Night Stands entscheiden sich innerhalb von 0,76 Sekunden.

Ob sie wirklich stattfinden, kommt danach.

Niemand zieht beleidigt seines Weges, weil er nicht gewählt wurde.

Weil man es nicht merkt.


Wenn ich Dich anschaue, dann habe ich keinen Plan für uns.

Das ist pure Gier nach Dir.

Ich schaue Deine Beine entlang und frage mich, ob Du kein Höschen trägst.

Ich schaue in Deinen Ausschnitt und frage mich, wie es sich anfühlt, wenn ich Deine Brüste anfasse.

Ich schaue auf Deinen Hintern und stelle mir vor, wie Du Dich vorbeugst und ich Dir einfach den Arsch versohle.


0,76 Sekunden

Mehr braucht es nicht.

Aus meiner Subzeit (Teil Zwei)

Irgendwie wollte ich zwar, dass einer der Kumpels mir seinen Riemen in den Hals drückte, aber ich war froh darüber, dass es so langsam anlief, wenig Alkohol konsumiert wurde und mein Herr mir so, ob bewusst oder unbewusst, Zeit zum „Warm werden“ gab.

cont: http://training-of-o.de/blog/2017/12/11/aus-meiner-subzeit-teil-eins/


Also versah ich meinen Dienst still, leise und andächtig. Immer auf dem Sprung und ohne schuldhaftes Zögern. Wenn ich bei meinem Herrn war, legte er mir etwas von seinem Teller auf meinen. Bereits fertig geschnitten und während ich so auf dem Steak herumkaute, bekam ich den Nacken gekrault und wurde liebevoll getätschelt. Niemand sprach wirklich mit mir, aber ich wurde auch nicht als Möbelstück behandelt.

Man redete über mich als sei ich ein Tier. Es wurde davon gesprochen, ob ich wohl Flöhe hätte, was die einen veranlasste mein Brustfell in die Hand zu nehmen und daran zu ziehen, oder ob ich gesunde Zähne hätte, was jene dazu verführte meinen Mund zu öffnen und mit den Fingern drin zu wühlen oder ob ich auch kastriert sei, was andere dazu brachte meinen Schwanz und meine Eier in die Hand zu nehmen und zu begutachten.

Was mir übrigens nie gelungen ist, ist während eines solchen Schauspieles (eigentlich niemals als Sub überhaupt) einen Ständer zu bekommen. Ich war durchaus erregt und es gefiel mir sehr, aber das war äußerlich nicht zu sehen. Was dramatischerweise auch nie dazu führte, dass ich eine andere Sub beglücken dürfte, wenn es mir mal erlaubt wurde. Also in diesem speziellen Kontext war ich wohl nie ein Rassehund, den man zur Züchtung einsetzen konnte. Eher ein Wachhund, der sich in Feinde verbiss 😉

So langsam lehrte sich der Grill und die Herren wirkten satt und satter. Streichelten sich ihre Bäuche und verlangten nach dem üblichen Schnaps danach. Es war eine sehr heitere und friedliche Stimmung. Es wurde gelacht und gescherzt, ja auch über mich (siehe oben), aber Demütigung gehört für mich einfach zu Demut dazu. Alle waren anständig, keiner stank so vor sich hin.

„Horch mal auf!“, hörte ich meinen Herrn und ich schaute nach oben. Er zeigte mir ein Halsband, so ähnlich wie im Beitragsbild. „Du wirst Dir dieses Halsband heute redlich verdienen.“ Ich spürte wie es plötzlich ziemlich noch leiser wurde. Augenpaare fixierten mich und ich hörte am Rande wie sich Reißverschlüsse öffneten. „Dies ist der ‚Black Belt for Cock Suckers‘ und damit Du ihn auch bekommst: Blas‘ Schwänzchen!“

Ich musste mein Grinsen sehr deutlich unterdrücken. Da er mit mir redete wie mit einem Hund auf der einen Seite machte das Kommando Sinn, aber der Mensch in mir auf der anderen Seite: Verdammt! Jetzt bloß nicht laut loslachen. Mein Herr wedelte mit dem Halsband und die anderen Männer erhoben sich von ihren Sitzen. im Augenwinkel bekam ich mit, dass sie selbst sehr amüsiert über den Terminus Technikus waren.

Die Herren stellten sich nebeneinander auf, jeweils nur den Penis aus den Hosen schauend, mein Herr griff mir in die Haare (die damals noch etwas voller waren) und führte mich zum ersten Mann. Mein Herr hob meinen Kopf an, so dass mein offener Mund vor dem halbsteifen Glied war. Der Mann nahm dann meinen Kopf in die Hand und stopfte mir sein Glied in den Mund.

Ich mochte das sehr, wenn ein Penis in meinem Mund und durch meinen Mund steif wurde. Jedoch war diesem Mann nicht nach Zärtlichkeiten. Als er merkte, dass ich seinen Knochen – gnihihi – steif gemacht hatte, begann er meinen Mund zu ficken. Er kam ziemlich schnell und ich hatte wegen der Menge an Sperma sehr viel Mühe zu schlucken, aber irgendwie habe ich es hinbekommen. Jedenfalls wurde ich nicht getadelt.

Erinnern kann ich mich nicht so sehr an die Anzahl der Männer. Meiner Zählung von vorher nach waren es aber bestimmt so 13 Stück und jeder von ihnen spritzte seine Ladung mir entweder auf die Zunge oder in meinen Rachen. Bei einigen hatte ich das Gefühl, dass die Eichel bereits beim Magenpförtner anklopfte. Aber der Rausch insgesamt beseelte mich, es befriedigte mich ungemein, dass sich andere, mir bis auf zwei oder drei völlig Fremde, mit mir befriedigten. Ich war als „O“ in meinem Element, auch wenn ich heute ein Hund war.

Nach einer kleinen Ewigkeit ließ man von mir ab und erschöpft rollte ich mich auf dem Boden zusammen und schaute meinen Herrn von unten an. Er lächelte zufrieden und breit. Er erhob sich aus einem Stuhl und ließ mich für eine letzte Aufgabe Männchen machen. War das Sperma der Männer nur Mittel zum Zweck, so bekam ich nun meine Belohnung und mein Herr pisste mir fröhlich seinen Urin in den Hals. Es lief warm meinen Körper herunter und ich ich fing an ihn dabei anzulächeln. Wir wurden einig und eins in diesem Augenblick.

Ein paar der Herren hatten in der Zwischenzeit einen Bottich bereit gestellt und mein Herr wies mich an, dass ich da rein steigen sollte. Das Wasser war warm. Ich war ein wenig am Ende und mein Herr begann mich zu waschen und zu reinigen. Streichelte über meinen Kopf und brachte mich so wieder ein wenig in die reale Welt zurück.

Als ich aus dem Bottich heraus kroch nahmen mich ein paar der Männer und hoben mich auf den Tisch. Ich war ein wenig verdutzt darüber, aber mein Gefühl sagte mir, dass die Sitzung nun zum Finale kam. Mein Herr legte ein Handtuch um mich und rubbelte mich ab. Und legte mir mein Halsband um. Diesen „Black Belt for Cock Suckers“.

Nachdem ich mich dann anziehen durfte und wieder gen Heimat fuhr, dachte ich noch eine ganze Weile über das Hundesein nach. Insgesamt war es nicht verkehrt und wirklich gedemütigt fühlte ich mich dadurch auch nicht. Aber ich weiß, dass ich meinen Herrn später darum bat nicht mehr Tier sein zu müssen. Die Vorstellung vielleicht irgendwann mal Gassi gehen zu müssen gefiel mir nicht.

Von ihm habe ich so viel über diese weiche Dominanz erfahren und gelernt. Das es wichtig ist, nicht im Vorfeld eine Liste zu machen mit dem, was man nicht will. Sich nicht zu sehr einzugrenzen. Sondern darauf zu vertrauen, dass der Herr es nicht übertreibt und gefühlvoll vor neue Aufgaben stellt. Und das ein Veto hinterher immer noch geht, ohne gleich alles kaputt zu machen.

Das Kommunikation das absolute A und O ist. Aber auch, dass während eines Spieles ich als „O“ das zu tun habe, was von mir verlangt wird. Egal was und in welcher Stimmung ich gerade bin. Dorthin zu gehen, wo andere furchtsam weichen, auch wenn es nicht nett ist und wirklich demütigend und mit echten Schmerzen behaftet ist. Wenn es kein „gutes“ Aua ist.

Ohne schuldhaftes Zögern.

#SecretNight goes „O“ – Das Regelwerk (final) – 05.01.2018

Hier also nun das finale Regelwerk -> Und hier als PDF zum Mitnehmen


Regelwerk zur „#SecretNight goes ‚O‘“ am 05.01.2018 im Rahmen der #SecretNight

 

Verantwortliches Handeln und absolute Einvernehmlichkeit ist zwingende Bedingung zur Teilnahme dieses Abschnittes. Die Herren tragen zu jeder Zeit die Verantwortung über ihre eigenen Damen. Einzelherren halten sich vornehm zurück, bis sie aufgefordert werden. Einzeldamen unterstehen dem Hausdom. Das Safeword lautet: MAYDAY

 

  1. Die „0“‘s dienen der Lust der anwesenden Herren. Sie dürfen angesprochen werden, sprechen selber jedoch niemanden ohne Aufforderung an.
  2. Die „O“‘s sind höflich zu behandeln. Vulgäre Ausdrucksformen in der Anbahnung werden nicht geduldet und dürfen abgewiesen werden.
  3. Außerhalb der Spielrunden dürfen die „O“‘s nur dann berührt werden, wenn dies durch ihre Herrschaft ausdrücklich erlaubt wird.
  4. Die „O“‘s erscheinen nicht unbekleidet, es sei denn dies ist durch ihre Herrschaft so vorgegeben.
  5. Die „O“‘s tragen angemessene Kleidung, so dass die wesentlichen Merkmale „Brust, Po und Scham“ jederzeit durch die Herren begutachtet werden können. Das Fehlen von Unterwäsche ist dieser Sache dienlich.

Es findet ein separates Briefing für die „O“‘s durch den Zeremonienmeister vor den Spielrunden statt. Danach kehren die „O“‘s zu ihren Herren zurück und können sich besprechen. Es ist den Herren gestattet, ihre „O“‘s nicht am Briefing teilnehmen zu lassen. Der Zeremonienmeister geht dann davon aus, dass dies explizit im Sinne der „O“ so gewünscht ist.

Spielrunden:

  1. Der Zeremonienmeister gibt die Spiele vor und erläutert diese.
  2. Mit jeder Spielrunde entscheidet der Herr, wie weit seine „O“ gehen muss.
  3. Ein rotes Armband bedeutet: Nur Anschauen.
  4. Ein gelbes Armband bedeutet: Anfassen zusätzlich erlaubt.
  5. Ein grünes Armband bedeutet: Fingern zusätzlich erlaubt.
  6. Trägt die „O“ kein Armband ist sie zur Nutzung frei gegeben.
  7. Die Spielrunden bauen aufeinander auf.

Im Sinne der #SecretNight wollen wir Anfängern und Einsteigern die Möglichkeit bieten sich mit dem Thema „O“ zu beschäftigen. Wir wollen Lust und Spaß haben und keinen Stress. Es handelt sich somit um eine Art Workshop mit praktischem Anteil.


Einzelherren haben keinen Anspruch auf Zuweisung einer „O“ durch den Zeremonienmeister.

 

Aus meiner Subzeit (Teil Eins)

Nicht wirklich eine Story (weil nicht frei erfunden), aber auch nicht wirklich unerotisch genug für „Das wahre Leben“ kommt nun mal ein Einblick auf eine Session, die mir als Sub so geschehen ist und an welche ich mich immer noch recht gerne erinnere.

Wer es aus dem Blog nicht erlesen hat, ich hatte einen Mann als Herrn.


Es war einer dieser Tage an denen es nicht so richtig lief. Job doof, Auto doof und dann auch noch die Verpflichtung am Abend oder durch die Nacht sogar den braven und folgsamen Sklaven des Herrn zu mimen. So richtig subbig war ich nicht drauf, aber absagen wollte ich nicht. Appetit kommt bekanntlich beim Essen.

Als es an der Zeit war sendete ich eine SMS an meinen Herrn, dass ich mich nun auf den Weg machen würde und ob ich eventuell schon erste Anweisungen kriegen könnte. Er möge mir verzeihen, aber mein Gemütszustand als „O“ reiche heute nicht aus um ins kalte Wasser zu springen. Er antwortete prompt mit dem Hinweis, dass es erstmal einen Haufen Fleisch zu verspeisen gäbe und wir es uns dann gemütlich machen würden.

Immerhin bekam ich was zu essen und musste nicht gleich herhalten. Mein Herr hatte in seinem Garten einen schönen und großen Grill, und soweit ich mich erinnere lag da nie Salat drauf. Er hatte gerne seine Kumpels bei sich und feierte kleinere Feste und mein Kopfkino lief langsam in Richtung „Nackt sein, am Tisch und als Dessert unter dem Tisch bedienen“ los. Auch wenn meine Stimmung nicht sofort ins Sexuelle umschlug, konnte ich mir die folgenden 45 Minuten Fahrzeit ein paar Dinge ausmalen, knetete dabei meinen Schwanz und versuchte den Tag los zu werden.

Mein Herr öffnete mir die Türe und ich entledigte mich wie immer meiner Kleidung in dem kleinen Vorraum und legte diese auf einen Stuhl. So kniete ich mich vor ihn hin und küsste seine schwarzen, ledernen Stiefel und blieb mit meinen Armen auf dem Boden, die ich zwischen seine Beine legte und dem Hintern in der Höhe vor ihm liegen. Ich mochte diese Position sehr. Er so über mir. Es hatte etwas Beschützendes. Wohliges und Warmes.

Wie ich es mir gedacht hatte, war ich für heute als Nacktbedienung vorgesehen und seine Jungs durften meiner habhaft werden. Ich würde von jedem nach Belieben abgegriffen werden, heute sei ich einfach mal Freiwild ohne besonderen Schutz. So lange die Nacht eben dauern würde. Zusätzlich fragte er mich jedoch, ob das ein Problem für mich sei, weil es mir nicht so gut gehen würde. Tatsächlich hätte ich ehrlich antworten können. Es wäre dann wohl nichts passiert, aber meine innere Überzeugung war, dass ich dann gar nicht erst hätte anmarschieren müssen.

Also verneinte ich, bat aber darum mich für Analverkehr nicht an jeden zu geben, wenn dies möglich wäre. Einige seine Freunde hatten, gefühlt, wirklich große Erektionen und ich fühlte mich heute eher der EU-Standardnorm gewachsen. Ansonsten könne er sich vollkommen auf mich verlassen.

„Ich bin Ihre ‚O‘. Ich diene Ihnen auf die Art, die Sie für mich als richtig erachten. Ohne es schuldhaft zu verzögern.“ – „Gut, dann werde ich Dich heute vom Analdienst befreien. Aber Du hast Glück. Ich hatte diesen soundso nicht für Dich vorgesehen.“

Ein wenig enttäuscht war ich ja schon. Weil gerade wenn es mir nicht so gut ging, so hatte ich doch den Wunsch, ab und an, dass er meine Wünsche auch mal überging. Heute war aber nicht so ein Tag, es ging wirklich nicht, aber ich hätte es sicherlich zugelassen, wenn er meine Worte übergangen hätte. Oder so. Schließlich war ich seine „O“ und da macht man auch mal was, wenn es überhaupt nicht passt, wenn der Herr es dennoch für passend hält.

Heute bekam ich kein Halsband an. Was mich wunderte. Er legte immer viel wert darauf, dass ich zumindest ein Halsband trug. Stattdessen sollte ich auf allen Vieren einfach hinter ihm her krabbeln und dicht bei seinen Beinen bleiben. Wenn er stehen bliebe, dann sollte ich die Ausgangsposition einnehmen, ansonsten hinterher.

Es war in meiner Erinnerung zunächst gar nicht soooo spannend. Ich wackelte halt nackt wie ein Hündchen zu seinen Füßen durch die Gegend. Durfte zum Bedienen an den Grill und dann jeden Teller einzeln mit einer Hand in die Höhe halten und zum Tisch bringen. Ab und an steckte jemand einen Finger in meinen Arsch oder fuchtelte mit seinem Penis, wie eine Art Stöckchen, vor meinem Gesicht herum, nach welchem ich artig „schnappte“. Heute war ich wohl irgendwie eine Art Haustier, ich machte mir darüber aber keine großen Gedanken.

Irgendwie wollte ich zwar, dass einer der Kumpels mir seinen Riemen in den Hals drückte, aber ich war froh darüber, dass es so langsam anlief, wenig Alkohol konsumiert wurde und mein Herr mir so, ob bewusst oder unbewusst, Zeit zum „Warm werden“ gab.

 

… to be continued

Devot, Submissiv … ist doch alles das Gleiche, oder? #TheTrainingOfO

In diversen Foren wird ja immer wieder gerne mal über den Unterschied „Submissivität“ und „Devotheit“ gesprochen. Und ob das eine zwingend mit dem anderen zu tun hat und ob es da vielleicht gar keinen Unterschied gibt.

Der werte Leser mag seine Aufmerksamkeit mal den verlinkten Wikipedia-Artikeln widmen und sich ein wenig einlesen.


Unterwürfigkeit bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch eine Disposition und ein Sozialverhalten, bei dem das eigene Handeln dem Willen einer anderen Person untergeordnet oder der Autorität einer anderen Person Glauben geschenkt wird.

vs.

Unter Hingabe (auch: HingebungDevotion) versteht man den von rückhaltloser innerer Beteiligung geprägten Einsatz eines Menschen für eine Angelegenheit oder eine Person, die für den Betreffenden von höchstem persönlichen Wert ist.


Da steht zunächst erstmal genau gar nichts von irgendeiner sexuellen Disposition. Schließlich kann man sich auch im Berufsleben durchaus submissiv, wenn nicht sogar devot, verhalten ohne gleich zur weiblichen oder männlichen Firmenschlampe zu werden.

Jedes Mitglied eines Teams ist gehalten sich submissiv gegenüber dem Teamchef zu verhalten, weil er/sie die Verantwortung trägt. Devotheit kommt hinzu, wenn man über das übliche Maß bereit ist seinen Beitrag zu leisten.

Klingonisch, ist aber so.


Und wenn ich diese Einschätzung so lese, dann frage ich mich immer wieder mal, wo genau ich mein eigenes Handeln so anlege.

Beruflich betrachtet bin ich garantiert nicht dominant unterwegs. Ich sehe mich als Indianer, als Teamer und nicht als Häuptling und Teamchef. Das gilt auch für Beziehungen zwischenmenschlicher Natur. Ich versuche mich einzugliedern und nicht hervorzuheben. Und das obwohl ich durchaus in der Lage bin Verantwortung zu übernehmen, aber ich suche nicht danach.

Dieses Verhalten würde ich durchaus als submissiv betrachten. Und am Ende ist ja auch ein Teamchef Untergebener von irgendjemandem und muss sich hier ebenfalls submissiv verhalten, um dem Team auf seiner Ebene gerecht zu werden.


Jedoch ist es im sexuellen Kontext gar nicht so einfach einzuordnen.

Ja – ich bin dominant. Ich weiß, was ich will, was ich erwarte, was ich nicht will und was ich ablehne. Aber ist eine Sub im besten Falle nicht ebenso dominant unterwegs?

Bin ich nur deswegen dominant, weil ich keinen Zweifel an meinen und mit meinen Taten lasse und Dinge einfach mache, nicht wirklich um Erlaubnis frage? Während eine Sub sich „nur“ danach sehnt, dass das was sie sich so wünscht oder vorstellt, jemand mit ihr „einfach macht“ und sie so submissiv daher kommen kann?


Ich habe mich schon öfter mal gefragt, was ich für ein Chef wäre. Würde meine Dominanz dann wirklich zum Tragen kommen, dass ich der Vorzimmerdame auftrage mir endlich den Kaffee zu bringen? Oder das ich ihr beim Verlassen des Büros sage, sie solle alle Termine für heute und morgen absagen und dann wortlos verschwinde?

Und ist es in diesem Verhalten wirklich statthaft zu sagen, dass sich die Vorzimmerdame submissiv verhält (aus eigenem Antrieb), weil es a) ihr Job ist und b) weil ich sie dafür bezahle, dass sie das so macht?


Als ich noch Betriebsratsvorsitzender war hat mir mein Chef damals gesteckt, dass die tatsächliche Machtzentrale im Vorzimmer sitzt. Dort wird entschieden, wer ungefragt einfach mal zum Chef rein darf und wer nicht. Außerdem führt sie den Terminkalender und ab und an wisse er morgen nicht, wo er übermorgen sein würde. Ist die Vorzimmerdame dann nicht in ihrem Aufgabengebiet dominant unterwegs und stellt die Ergebnisse ihres Handelns submissiv zur Verfügung?


Und immer wieder komme ich zu dem Punkt, dass der entscheidende Faktor im BDSM der Begriff „Kontrolle“ ist. Das also submissiv, wenn nicht gar devot, handelt, wer bereit ist die Kontrolle an denjenigen/diejenige abzutreten, welcher als dominant angesehen wird.

Aber … ist dieses „Kontrolle abgeben“ am Ende nicht auch eine dominante Entscheidung?
Und die Annahme dieser gleichwohl nicht auch submissiv zu verstehen?

Have a lot of fun 🙂

Die vollkommene Sub … #TheTrainingOfO

Wonach Du auch immer strebst, mein junger Padawan, die vollkommene Sub existiert ebenso wenig, wie der vollkommene Dom.


Ich habe im Adobe Stock das beigefügte Bild für mich lizensiert. Es hat mich auf der Suche nach dem Begriff „submissive“ einfach angesprungen und ich möchte gerne bei dieser Gelegenheit meine Äußerungen zum Thema „Professionelle Fotos“ revidieren.

Denn völlig zurecht drückt dieses Bild alles aus, was für mich eine vollkommene Sub ist. Es lädt mich zum Träumen ein und das möchte ich gerne mit der werten Gemeinde teilen.


Viele von euch kennen diese 3H-Regel von mir. Dass eine Sub mit Halsband, Halterlosen und HighHeels gut gekleidet ist und dabei bleibe ich auch weiterhin.

Jedoch ist dieses Bild für mich mehr als nur das Befolgen der 3H-Vorschrift. Es geht weit darüber hinaus. Es steht für eine innere Haltung, ganz gleichgültig vom Tagesabschnitt. Es strahlt Ruhe aus, innere Gedanken und Bereitschaft zur Submission. Ich sehe eine aktive Haltung zur Annahme von Kommandos, die es nun auszuführen gilt. Die Unterwerfung unter genau diesen einen Menschen, dem sie sich gerne unterwerfen will und vielleicht sogar aus eigener Überzeugung heraus muss. Weil seine Dominanz auch ohne Anzug und #CMNF wirkt. Sie ist einfach da. Wird nicht zerdenkt oder hinterfragt.

Sie ist angenommener und geliebter Teil des eigenen Wesens. Vielleicht das Tüpfelchen auf dem „I“ und dennoch eine ganz normale Sache, um sich selbst zu vervollkommnen. Zu 100% zu werden. Der Platz zu seinen Füßen. Selbst eingenommen. Nicht angeordnet. Sich völlig natürlich anfühlend und mit der nicht ausformulierten Bitte um Beachtung, in dem Umfang der für jetzt vorgesehen ist. Still. Leise. Gewollt. Selbstbewusst gewählt.

 

Schutz und Sicherheit im Zeichen des Dom

Wie alles im Leben ist dieser Begriff von Schutz und Sicherheit nicht wirklich zu fassen. Was auch nicht weiter verwundert, denn jede submissive Fachkraft verlangt höchst unterschiedliche Dinge von ihrem Dom, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Und ich denke auch, dass dies vollkommen abhängig ist, von der Spielart zum einen und der Spieltiefe zum anderen. Dazu kommen dann noch die komplexen Modelle menschlicher Beziehungsebenen und schon ist die Diskussion in vollem Gange.

Ganz ehrlich: Wenn eine Sub sich nicht sicher und geborgen bei ihrem Dom fühlt, dann sollte sie gehen und nicht auf besseres Wetter hoffen und dass er sich vielleicht nochmal ändert und so wird wie früher. Der XMV („Xunder Menschen Verstand“ – Danke für diesen Fachausdruck <3, liebe Remi) alleine sollte jeder Frau winkend entgegen kommen, wenn sie sich unbehaglich fühlt und das zu jeder Zeit. Aber das nur so als Einschub.

Meine submissive Seite erlebt Schutz und Sicherheit lustigerweise völlig anders als meine dominante Seite. Während ich als Sub eher eine „Wird schon stimmen“-Einstellung habe und AfterCare für mich irgendwie nie so wichtig gewesen ist um wieder Mensch zu werden, so sehe ich das als Dom vollkommen anders und interpretiere Schutz als „Du kannst Deine Sexualität mit mir frei ausleben. Du kannst alles machen was Du willst. Du bist okay.“ und Sicherheit als „Ich bin der Garant dafür, dass Dich niemand verletzen kann, egal was Du ausprobierst und wie sehr Du auch fällst oder fliegst, meine Hand hält Dich fest.“. Es ist schon merkwürdig, wie so zwei unterschiedliche Seelen in meiner Brust wohnen, die auf der einen Seite auf Schutz und Sicherheit einfach vertrauen und es nicht mehr weiter thematisiert wissen wollen und auf der anderen Seite ich selber bereit bin genau diese Meinung als Dom zu torpedieren.

Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann präsentiert sich Schutz und Sicherheit im Zeichen des Dom ganz exakt auf diese Weise. Nämlich darin, dass man diese als Sub einfach nur fühlt und gut. Aber als Dom eben einen Haufen Arbeit reinstecken muss, dass dieses Gefühl bei der Sub auch ankommt. Kommunikation und Absprachen hier und Forderung und Förderung dort. Die Waage macht es aus.

Die Frage ist aber auch, was genau die Arbeit eines Doms ist dieses Gefühl zu vermitteln. An die eigene Nase packend, so habe von einer Frau Ideen und Wünsche erhalten und führe sie dann als meine Sub in die Richtung, die für sie passend ist und das ohne mich selber als aktiver Part zu vernachlässigen. Sie wissen ja … diese Wunschzettelsubs 😉 und dabei dann auch diesen Weg konsequent zu gehen, damit gemeinsame Ziele in der Beziehung erreicht werden können. Schutz und Sicherheit im Zeichen des Dom also als das Gefühl, dass Sub sich auf den vereinbarten Weg und dessen konsequente Verfolgung verlassen kann. Als Struktur bildende Maßnahme, mit mehr oder weniger Regeln dazu, die es einfach machen dem Weg auch von Sub-Seite aus treu zu bleiben.

Nach meinem Dafürhalten ist es aber auch die Sub, die selber dafür sorgt, dass dieses Gefühl aufkommt. In ihrem Vertrauen an und in den Dom, dass seine Vorgehensweise für sie die richtige ist. Und sie sich weder über- noch unterfordert fühlt. Sie den einmal vereinbarten Weg nicht in Frage stellt und nur dann, wenn es von der eigenen Emotionslage her wichtig und geboten ist mal ein paar Takte an den Dom gibt. Schutz und Sicherheit also in den Weg, den der Dom ihr bereit ist zu ebnen und ihre Unsicherheit in Bezug auf diverse Dinge in den Dutt zu drücken oder eben nicht dauernd zu thematisieren.

Und vielleicht reden wir da mal ausführlicher drüber. Auf einem #KaminabendBDSM zum Beispiel 🙂