Was ganz was Anderes … In eigener Sache

Ich: Du wirst doch nicht etwa?
Ich: Doch ich werde!


Einige wissen es schon, Andere noch nicht und bevor nun das Rätselraten beginnt warum der alte Mann so viel Zeit hat: Er hat einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet und gehört per 01.11.2017 dem Heer der Arbeitslosen an.

Der Grund ist nicht ganz so wichtig und gehört nicht wirklich hier her, aber es ist eine gute und runde Sache. Und ich rede nicht von den Euronen, die damit einher gehen. Nur soviel: Man hat mich gebeten zu gehen #AusGruenden, die nicht in meiner Person liegen.

Nachdem ich nun ein paar Dinge geregelt habe (Arbeitssuchend gemeldet, Lebenslauf aktualisiert zB) werde ich den Rest des Monates Oktober (bin bei vollen Bezügen unwiderruflich freigestellt) wie Urlaub verbringen. Dieser wird dann gekrönt von einer kleinen, aber dringend benötigten Auszeit für und mit meiner Frau, bevor ich am 02.11.2017 persönlich auf dem Amt vorsprechen muss.


Ich: Und was machst Du dann?
Ich: Es öffnen sich Türen, mein Bester!


Ich habe viele Ideen und Gedanken, die sich um diese Zeit ranken.

Auf der einen Seite kann ich Vollzeit auf die Akademie der Arbeit nach Frankfurt gehen und ein Grundstudium für Arbeitsrecht absolvieren. Das könnte mir Türen in die IG Metall öffnen.

Auf der anderen Seite kann ich mir in der ersten Zeit die Jobs raussuchen, die mich wirklich faszinieren und ich meine 3rd-Level-Expertise im IT-Bereich als Problemlöser vollständig einbringen kann. Garantiert gehe ich nicht mehr in die First Line of Defense mit direktem Kundenkontakt, wo ich Office- und Druckerprobleme lösen soll. Ich würde am Bore-Out-Syndrom sterben.

Des Weiteren möchte ich als Selbstständiger auch ein paar Kontakte knüpfen und im BDSM-Bereich „Dinge“ tun. So werde ich die #SecretNight in Dortmund ab Januar kreativ übernehmen und kann mich ein Jahr mindestens dort austoben. WorkShops, Vorträge … und einfach Menschen kennen lernen, die sich mit BDSM nicht nur privat auseinander setzen und lernen und denken und erschaffen.

Auch eine Tätigkeit im Bereich Sozialer Medien käme mir nicht schlecht daher. Als ausgebildeter Betriebsrat bin ich sogar so kühn zu behaupten in einer Personalabteilung arbeiten zu können.

Privat habe ich die Möglichkeit, dass ich auch mal entfernte Ziele unter der Woche ansteuern kann, wenn es die Zeit erlaubt. Ein #Kaffeedate mit Svea Kerling zB in Wien (#TeamSacher). Oder nach Berlin zum Strafbock und vielleicht mal vor die Kamera treten oder oder oder.

In jedem Fall werde ich mich mal um ein paar neue Anzüge kümmern und der Werkzeugkoffer wird ein wenig zusätzlich bestückt werden. Ein neues Notebook eventuell.


Natürlich ist die Abfindungssumme endlich. Und ich muss mich davon ja auch finanzieren, weil ich kein Arbeitslosengeld erhalten werde (glaubt es mir einfach!). Ich könnte mir sagen, dass je früher ich eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit finde, desto mehr bleibt von der Abfindung über. Aber damit hätte ich dann auch einfach weniger Zeit

… für mich.

 

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