#CircleOfFalbalus – The First Avengress – Initiation

Vergangenen Samstag war es dann soweit: Tara wurde offiziell in den #CircleOfFalbalus aufgenommen.

Auch wenn es ziemlich sachlich klingen mag, so war es für uns ein Fest. Tara ist eine echte Bereicherung für uns. Und ich sehe in ihr großes Potential die Ziele, die mit dem #CircleOfFalbalus, verbunden sind, zu erreichen.

Was sich hinter den verschlossenen Türen zu Köln abgespielt hat, bleibt verborgen. Tatsache ist jedoch, dass auch Medulla eine Premiere bekam, die sich vollständig aus der Dynamik der Situation ergeben hat. Und ich verneige mich vor meiner Frau, dass sie es a) gemacht hat und b) dass sie es genießen konnte und c) sie es gerne ausbauen mag.

Es wird eine spannende Zeit werden. Sowohl meine Frau, aber nicht zuletzt Tara werden an dieser neuen Situation wachsen und Dinge erleben, welche sie sich vielleicht vorstellen können, deren Umsetzung bis dato jedoch niemals zur Debatte stand.

Wie ich heute auch getwittert habe, so ist BDSM kein Stillstand. Es lebt davon, dass Dinge sich ändern und einer steten Kontrolle unterliegen. Und so wird sich auch diese 3er-Beziehung ändern. Die ursprünglichen Ideen und Gedanken kamen zwar von mir, zukünftige Änderungsprozesse werden nun jedoch von allen dreien angedacht, entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.

Es ist eine neue Dimension, die auf dem Weg zum #Fuffzig viele gemeinsame Stunden ermöglichen wird. Zeiten voller Leidenschaft, Lust und Schmerz.

Darauf freuen wir uns.

#Fuffzig – Der 04.01.2020 – Der Sommer

Ich habe dann mal Geburtstag. Und ich habe da noch einen Geburtstag. Der eine im Januar, der andere im Sommer.

Nicht jeder wird es mitbekommen haben, aber ich hatte vor Kurzem einen Herzinfarkt. Und zwar in der Nacht vom 15.06. auf den 16.06.2017. Wer sich mit den Dingen genauer beschäftigen mag, der möge bitte Wikipedia aufschlagen (https://de.wikipedia.org/wiki/AV-Knoten-Reentrytachykardie). Tatsächlich wurde ich wiederbelebt und auch, wenn ich recht locker damit umgehe (schließlich bin ich ja NICHT gestorben), so bin ich mir durchaus der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst. Meine Ärztin hat mich eindeutig darauf hingewiesen, dass ich nun noch einen Geburtstag hätte.

Zur Sicherheit: Ich gelte nun nach operativem Eingriff als geheilt! Gerüchte über mein Ableben sind wirklich und wahrhaftig übertrieben. Allerdings genese ich noch so vor mich hin.

Damit geht nun völlig pragmatisch die Idee daher, die Feierlichkeiten für meinen 50. Geburtstag in zwei Teile zu teilen. Einmal in den familiären Teil (Mit der Sippschaft und wenigen Freunden im Januar) und eben einmal die rauschende Nacht, die den Namen #Fuffzig dann verdient im Sommer um eben den 16.06.2020 herum. Dafür gibt es eine Twitterliste bei mir, die sich #fuffzig nennt und jeder, der dort gelistet ist, ist automatisch auch eingeladen. Bitte nehmen sie das einfach mal zur Kenntnis.

Auf dieser Liste sind Twitterianer, die ich persönliche kenne, die ich nicht kenne, aber auch ein paar Menschen aus dem RL und alle haben mehr oder weniger was mit BDSM zu tun.
Jedenfalls sind alle offen genug, um einen Abend „Zur Sache“ genießen zu können. Es wird Menschen geben, die von der Liste verschwinden, weil sie ihren Account deaktivieren. Das ist schade. Aber ich werde erst im Jahr 2019 wirklich aktiv wieder in diese Liste reinschauen, wegen dem Vor-#Fuffzig. Für den 49. Geburtstag wähle ich dann einfach ein paar wenige Menschen aus, auch um das Konzept zu testen.

2018 – Suche nach der Lokation startet
2019 – Testlauf eines Vor-#Fuffzig
2020 – #Fuffzig

So ist der grobe Plan.

Des Meisters Ausstattung …

Um es gleich vorweg zu nehmen. Es ist tatsächlich nur ein Auszug aus der Folterkammer des Meisters. Und glamurös wird es nur bei der Anwendung.

Bondage: OMG! Das erste und auch einzige Teil einer Grundausstattung BDSM aus dem Hause Beathe Uhse, wenn ich mich nicht völlig vertue. Es ist ein sehr liebgewordenes, abgewetztes Teil, welches mir nahe brachte, dass Bondage nicht mein Ding ist.

Halsband: Das abgebildete Produkt ist Standard des Herrn. (Link zum Online-Shop). Jede meiner Subs hat dieses Halsband ohne Ausnahme. Nur meine Frau hat zusätzlich ein Schloss am Ring. Ich mag es schlicht und ergreifend. Ein Halsband soll schmücken und nicht stressen. Und nein: Die Sub hat kein Mitspracherecht (jedenfalls nicht bei mir).

Japanklemmen: Es sind tatsächlich meine eigenen aus meiner Subzeit. Ich habe diese immer gerne getragen und dies auch oftmals stundenlang. Denn weder Anlegen noch Tragen ist das Problem. Es ist das Abnehmen.

Grabbelkiste: Im Spielzeugkoffer des Herrn befindet sich dieser alte Schuhkarton, wo der ganze Kleinkram drin ist. Unter anderem auch DEO, damit man sich mal zwischendurch eine Dusche aus der Dose genehmigen kann.

Handschellen: Ebenfalls seit Jahr100en im Einsatz. Im Gegensatz zu echten Handschellen können diese auch vom Gefesselten geöffnet werden. Keine Sub wird damit bespielt, wenn sie sich nicht blind selbst befreien kann. Safety First!

Flogger: Andere haben Gerten und Rohrstöcke, ich liebe meine Flogger.

 

#KaminabendBDSM – Der neue Hashtag :-)

„Und dann löscht man einfach mal einen Beitrag und ersetzt diesen vollständig.“ ~~ Falbalus

Vor zwei Monaten schrieb ich erstmals über den #KaminabendBDSM und nun schickt es sich an, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Die Personen stehen fest, die Location steht fest, der Sinn ist gegeben … und: Es wird nicht gevögelt.


Der #KaminabendBDSM ist eine Idee von mir, die ich nun dank der Hilfe des JoyClub umsetzen kann. So viel Werbung muss dann auch mal sein 😉

Die Idee ist in einer Mischung zwischen NDR-Talkshow und Kölner Treff Personen an einen Tisch zu bringen, welche aus unterschiedlichen Sichtweisen von ihrem BDSM erzählen. Personen, welche auf normalem Wege wahrscheinlich niemals den Weg an einen Tisch finden würden. Die Teilnehmerliste darf ich aus rechtlichen Gründen leider erst am Tag des #KaminabendBDSM veröffentlichen. Nur so viel: Der Joyclub und ich nehmen als Moderatorenteam am Tisch Platz. Der Abend wird als Podacst über den Joyclub (Live oder Nicht Live ist noch so eine Frage) abrufbar werden. Zudem findet es tatsächlich auch ohne Publikum statt. Respektive das Publikum sind die Menschen, die den Podcast abhören.

Was ich mir persönlich wünsche ist Offenheit. Offenheit im Umgang untereinander. Und das wir ein wenig jenseits von #50SOG schauen können, um den Menschen da draußen zu sagen, dass BDSM eben mehr ist als nur ein Hobby. Und so auch ein Statement gegen die „übliche“ Medienwelt abgeben.

Ausblick: Ob es den #KaminabendBDSM danach erneut gibt hängt auch ein wenig davon ab wie das Feedback insgesamt ist. Ich bin mir ziemlich bewusst, dass BDSM natürlich auch polarisiert. Vielleicht kann etwas Regelmäßiges in der Art auch zu anderen Themen entstehen, aber das ist wahrlich Zukunftsmusik.

Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit und dass es gelungen ist alle Teilnehmer auf einen Termin zu drücken. Bei so vielen Menschen wäre der nächste greifbare Termin wohl erst in 2019 gewesen. Daher schon mal ein dickes „Danke!“ an alle 🙂

Übrigens: Die Idee mit dem Podacst stammt von Tara. Sie kam spontan auf diese Idee, als ich ihr meine Idee vom #KaminabendBDSM schilderte.

Gastbeitrag: Die Elfenkönigin

Erwartungen

Meine Lippen sind geschwollen, mein Mund trocken von deinen Küssen. Meine Brüste sind blau, mein Hintern rot wo du deine Hände nicht von mir lassen konntest und mir dein Zeichen aufdrücken wolltest. Ich bin feucht. Ich bebe. Ich bettele.

„Nimm mich. Bitte.“

Und doch bin ich stark. Ich weiß, du willst mich so wie ich dich will. Deine Lust erfährst du durch mich. Ich bin es die sich hingibt. Was für ein wundervolles und berauschendes Gefühl. Ein Gefühl das mein Herz wärmt. Das mich stolz sein lässt. Und stark. Neugierig auf alles, was noch kommen mag.

Nicht ein Kuss war es, der mich bei unserer ersten Verabredung zum Glühen brachte. Du ohrfeigtest mich. Auf der Straße. Einfach so. Passanten hätten dich Maßregeln können. Du konntest nicht sicher sein, ob ich deine Art wirklich mögen würde. Aber du hast mich in Flammen gesetzt, ein Feuer, das bis heute brennt.

Aber so wie dich Unsicherheiten plagten, so war auch ich voller Ängste. Würde ich deinen Erwartungen entsprechen? War ich submissiv genug? War ich devot genug? War ich schön genug? War ich einfach genug?

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Warum eine umsichtige von Vertrauen, Respekt und Kommunikation geprägte Einführung in die Materie so wichtig ist? Weil man lernen muss sich einander anzunähern, zu reden, über Erwartungen, Wünsche und Ängste zu sprechen. Wählt man den Weg über einen erfahrenen Dom und eine umsichtige ihre Grenzen kennende Sub? Möchte man sich selbst an die Grenzen führen? Traut euch euch diese Fragen zu stellen. Klopft an. Fragt. Wagt. Dann wird das Ergebnis eure Erwartungen übertreffen.

Er macht es auch für Kaffee …

Es wird ja nun so richtig schwierig mit dem drohenden 01.07.2017. Das neue Prostitutionsschutzgesetz tritt in Kraft und, wer hätte es gedacht, es trifft sogar mich. Der werte Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich als Hetero-Escort bei Peppr gelistet bin. Tatsächlich werde ich die Tage mein Profil dort abschalten. Es ist, sagen wir mal, kein Standbein. Meine Frau, aber auch Tara, und auch viele andere haben mir immer wieder die Frage gestellt, was genau ich damit bezweckt habe. Dabei ging es nicht darum mir diese Möglichkeit zu nehmen, ganz im Gegenteil.

Ich bin mir ziemlich bewusst darüber, dass ich meine Kunst tatsächlich auch gegen € anbieten kann. Die Aufgabe es einer mir absolut fremden Dame (oder einem Paar sogar) zu ermöglichen, sich frei zu fühlen und dies ohne Ansehen der Person oder irgendwelchen Äußerlichkeiten, eine lustvolle Welt nach ihrer/deren Vorstellungen zu kreiren fand ich spannend. Es hat sich jedoch, wer hätte es auch anders gedacht, gezeigt, dass männliche Prostituierte es wirklich schwer haben an weibliche Kundschaft zu kommen. Jede Frau, die auch nur halbwegs was aus sich macht, benötigt keinen Mann, dem sie Geld geben muss, um Sex zu haben. Sie macht sich hübsch, schüttelt an einem Baum, es fallen ein paar Männer runter, sie sucht sich einen aus und Ende.

Es war ein Versuch mit mäßigem Erfolg, aber ich bleibe weiterhin offen für derlei Begegnungen. Nur das sich die Währung ändert. Es ist nicht mehr der €, sondern der Kaffee, der wichtig ist.

#CircleOfFalbalus … #TheTrainingOfO … #SecretNight

Wenn ich so an die kommende #SecretNight denke, dann huscht mir ein leichtes Lächeln über die Lippen. Das hat nicht mal was mit Dingen zu tun, von denen niemand im #CircleOfFalbalus etwas wissen sollte. Sondern einfach, dass mein Vorstoß in Richtung „Themenabend“ generell Früchte trägt.

Die Idee einen „Abend der O“, eine ausgewiesene Natursekt-Party oder eventuell eine Sklavenversteigerung, oder oder oder, auszugestalten stößt nunmehr wirklich auf nicht mehr taube Ohren. Und das ist eine gute Sache. Gutding will eben Weile haben und diese Geduld hat sich nun bewährt. Eventuell ist mit einem ersten Themenabend bereits in 2017 zu rechnen, jedoch halte ich persönlich 2018 für wahrscheinlicher.

Die kommende #SecretNight wird eher ruhig werden. Jedoch werden meine Damen im #CircleOfFalbalus ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen. Diesen Umstand bitte ich einstweilen zu notieren ;-). Außerdem habe ich auf der Teilnehmerliste den einen oder anderen Twitterer gesehen. Und an diese richten sich nun folgende Worte:

Ich bin dort mit meinen Damen zuvorderst. Wenn eine Dame von mir bespielt werden möchte, dann kommt deren Herrschaft auf mich zu. Eine andere Ansprache mag ich für den 07.07.2017 nicht akzeptieren. Eine Vorab-Kontaktaufnahme über eMail oder WA ist nicht erforderlich. Ich entscheide soundso spontan (auch im Schulterschluß mit meinen Damen), ob überhaupt etwas geht oder nicht.

Ich mache mich nun daran, den Newsletter für die #SecretNight zu versenden -> https://www.training-of-o.de/blog/newsletter/

Wie entstehen Rituale …

Wie in jeder Beziehungsform entstehen mit der Zeit mehr oder weniger liebgewordene Rituale, die das gemeinsame Miteinander prägen. Dinge, über die nicht mehr gesprochen werden muss. Weil sie eben klar und deutlich vereinbart oder erlebt (im wahrsten Sinne) sind. Im speziellen Fall des BDSM (zumindest bei mir) gibt es irgendwann Rituale. Die alten Hasen und Häsinnen werden sich in folgendem Beispiel sicherlich wiederfinden.

„Mein Wunsch ist es Dich und Deine Anwesenheit zu genießen. Da ist mir nicht nach Züchtigung, sondern nach Nähe, Wärme und Liebe. Etwas, was uns tiefer verbindet. Wenn ich Dich also darum bitte, mich zu waschen, dann wünsche ich folgendes ….“. Es folgt hier eine Aufzählung von Dingen, die der Dom dann gerne spüren will.

Es wird vielleicht nicht immer alles von Anfang an klappen, aber mit jedem Durchspielen wird die Sub dann sicherer und irgendwann reicht nur die Äußerung des Wunsches aus, um das Ritual komplett und ohne weitere Worte ablaufen zu lassen. Und während das Ritual läuft genießt man sich. Dabei kann man durchaus eine leichte Plauderei anfangen oder Pläne besprechen. Aber nichts Tiefschürfendes. Was in diesem Falle zählt ist die pure Lust. So gibt es noch Rituale zur Begrüßung, zur Verabschiedung … Dinge, die von alleine ablaufen dereinst. Es gilt Positionen einzunehmen, sich an- oder auszuziehen, bestimmte (sexuelle) Handlungen vorzunehmen.

Dabei ergeben sich nicht immer Rituale. Doch ich denke, dass Rituale grundsätzlich Sachen sind, die Dom und Sub mehr miteinander verflechten. Wie eben in jeder anderen Beziehung auch. Und das ist auch gut so. Denn in diesen Ritualen hat man sich eingefunden und fühlt sich sicher und wohl.

Es geht aber auch nicht immer um zärtliche Nähe. Es können auch Rituale durch klare Anweisungen  („Knie nieder!“) oder durch pures Verhalten des Herrn (Geräusch, wenn er die Treppe hochkommt) getriggert werden. Je intensiver die Beziehung zwischen Dom und Sub ist, desto mehr Rituale spielen sich ein.

Ich habe davon gehört, dass eine Sub alleine vom Klang seiner Stimme am Telefon zu 95% ableiten konnte, wie der weitere Verlauf des Abends werden wird. Und sich eben auch darauf einstellen, ob es eher schmusig oder verstärktes Aua sein würde.

DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE „O“

Liebe „O“,

Dein Wunschzettel interessiert mich nicht die Bohne. Es ist mir relativ egal, wo genau Dein Kink liegt und was Du gerne erleben möchtest. Denn es sollte zuvorderst wichtig sein zu wissen, was ich möchte. Und alleine aus dem Bedienen meines Kinks darfst Du Dir Deine Lust ziehen. Falls mein Kink tatsächlich zu Deinem passt, dann hast Du Glück gehabt.

Du warst lange genug meine Sub um für Dich herauszufinden, ob ich als Deine Herrschaft tauge oder nicht. Und wenn Du um die Aufnahme als „O“ bittest, also defintiv auch „O“ werden möchtest, dann wirst Du genügend Gelegenheiten bekommen haben, mich abzuchecken auf der einen und auch Dich selber zu prüfen, ob Du mit mir klar kommst.

Was hinter dem Startpunkt für „The Training of „O““ liegt, obliegt meiner Erfahrung mit Dir als Sub und auch dem, was ich denke, was Du leisten kannst. Du kannst Dir sicher sein, dass ich Dich nicht in Situationen bringen werde, denen Du physisch oder psychisch nicht gewachsen bist. Dennoch erwarte ich von Dir den völlig offenen Umgang mit meinem Kink unter Rücknahme Deines eigenen.

Das ist der Deal. Nicht mehr. Und nicht weniger.