And suddenly …. (Teil 1)

… there came an eMail.

Dieses Blog war nicht lange online. Vor ein paar Tagen fischte ich eine eMail, die sowohl an meine Frau, als auch an mich gerichtet war.

Darin beschrieb Konstantin* seinen Wunsch, seine Sub Maria* durch mich strafen zu lassen. Das wäre nun nicht sonderlich ungewöhnlich, da in vielen Köpfen von Doms der Wunsch besteht, deren Sub durch einen anderen Dom prüfen zu lassen. Dabei geht es darum, dass die eigene Sub zu ihrem Dom soviel Vertrauen hat, dass sie sich einem anderen Dom hingibt und ihr nichts geschehen wird.

Aber dieser Fall war dann doch etwas anders gelagert. Konstantin* ist Rollstuhlfahrer und hatte bisher mit seiner Sub Maria* noch nie körperlichen Kontakt. Die beiden Wesen trennen fast 400 km voneinander und auch die jeweiligen persönlichen Umgebungen, beide mehr oder weniger mit ihren Partnern in einer WG lebend, machen es zumindest für Konstantin* schwer sich für ein Date loszueisen; mal abgesehen davon, dass er die physische körperliche Präsenz wohl nicht auf die Reihe kriegen würde. An dieser Stelle lassen wir die moralische Diskussion einfach mal beiseite und der werte Leser bleibt bitte tolerant und offen.

Seine Schilderung war so verblüffend offen und ehrlich und so voller Gefühl für seine Sub, dass ich mit meiner Frau die Köpfe zusammensteckte und wir uns fragten, wie wir hier wohl helfen können. Konstantin* bat darum, dass ein anderer Mann seiner Sub* an seiner Stelle die körperliche Zuwendung gibt, die halt ab und an notwendig ist. Die Selbstzüchtigung von Sub Maria* würde irgendwann ihre Grenzen finden und sie sei es wert berührt zu werden von jemandem, der das kann.

Was für eine Ehre!

Schnell begannen wir ein paar eMails auszutauschen und ziemlich zügig konnte ich mit meiner Frau ein Setup ausbaldowern und auch mit Sub Maria* in Kontakt treten. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet Konstantin* an einer grünen und roten Liste für seine Sub und die Damen kümmern sich um einen Termin.

(*Namen geändert)